Dienstag, 10. März 2015

Von den unantastbaren im süden österreichs, von den olympischen spielen in rio und einem bislang unerkannten kompetenzzentrum in wien und von inakzeptablen worten und ihren folgen im övv und anderswo


Wien 09.03.2015, 23:02 mez

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

na wie erwartet sind drei der vier viertelfinalserien in der avl der herren bereits beendet. Zu den tirolern haben sich nun auch die amstettner und die aich/dober gesellt, die ihre serien gegen weiz bzw. gegen die supervolleys pellinger jeweils mit 3:0 gewonnen haben (http://oevv.volleynet.at/News/0000088599, http://oevv.volleynet.at/News/0000088616). Zum nachdenken sollte die tatsache anregen, dass in diesen sechs spielen und in den drei spielen der tiroler gegen die hartberger die unterlegenen mannschaften insgesamt einen einzigen satz gewinnen konnten. Dieses kunststück gelang den weizern im dritten spiel gegen amstetten (http://oevv.volleynet.at/DVStatistik/15666/66165). Und ein satzergebnis von 25:6(!), wie im dritten spiel zwischen aich/dob und den supervolleys pellinger braucht man nicht mehr zu kommentieren (http://oevv.volleynet.at/DVStatistik/15666/66160). Wieviele von den 480 zuschauerInnen in pliberk, die dieses spiel bewundern durften – die sätze zwei und drei dürften bei ergebnissen von 25:17 und 25:11 auch nicht wesentlich spannungsreicher gewesen sein -, zukünftig bei ähnlich mitreißenden begegnungen wieder den weg in die halle finden werden, sei einmal dahingestellt. Werbung für den volleyballsport sind solche spiele sicher nicht. Und – und das habe ich hier schon mehrfach geschrieben – spaß machen solche spiele vermutlich weder den siegern und vermutlich noch viel weniger den verlierern. A propos zuschauerInnen: die zuschauerzahlen wurden von amstetten, weiz und enns schamhaft verschwiegen. Das wird wohl einen grund haben, denke ich. Die tiroler zählen offenbar ganz genau, bei deren drei spielen gegen hartberg waren 133, 76 und 221 zuschauerInnen in der halle, was einen schnitt von genau 143,3 periodisch zuschauerInnen pro spiel ergibt (http://oevv.volleynet.at/DVStatistik/15666/66155, http://oevv.volleynet.at/DVStatistik/15666/66154, http://oevv.volleynet.at/DVStatistik/15666/66153). Die grazer, die in ihrer serie gegen waldviertel nach der heimniederlage im fernsehspiel am sonntag 1:2 zurückliegen, behelfen sich mit offensichtlichen schätzwerten, die interessanterweise bei beiden bisherigen heimspielen bei genau 250 zuschauerInnen lagen http://oevv.volleynet.at/News/0000088626, http://oevv.volleynet.at/DVStatistik/15666/66170, http://oevv.volleynet.at/DVStatistik/15666/66168). Das macht nicht wirklich einen sehr professionellen eindruck und erinnert mich an die bei den hotvolleyheimspielen im budo center in der letzten saison immer anwesenden aufrechten 100. A propos fernsehspiel: also ein bisschen mehr an hintergrundwissen bei den kommentatoren wäre durchaus wünschenswert um den eindruck der kompletten ahnungslosigkeit über das regelwerk der kommentierten sportart zu vermeiden. Ah ja und ein bisserl mehr vorbereitung würde es auch erlauben bei interviews nicht nur die üblichen 0815 fragen  a la „was hat ihre mannschaft falsch gemacht“ zu stellen. Also man muss ja den claudio carletti nicht nach seinem monatsgehalt fragen, das gilt ja in österreich im gegensatz zu skandinavischen ländern geradezu als frivol und fast schon unanständig, aber man hätte ihn fragen können, warum statt florian ertl, der faktisch den gesamten grunddurchgang als erster aufspieler durchgespielt hat, jetzt in den bisherigen viertelfinalbegegnungen lucas schachinger die aufspielerposition einnimmt. Also mich hätte das interessiert, aber wahrscheinlich bin ich da kein maßstab.

Das ursprüngliche symbolbildchen zum bericht ist zwischenzeitlich verschwunden aber ich möchte es meinen werten leserinnen und meinen werten lesern ob des gewissen retroschicks nicht vorenthalten.


Also, wenn schon retro, dann aber ordentlich, dann sollte man doch in zukunft dieses bild verwenden.






Wenn man sich den – durchaus in dieser deutlichkeit – erwartbaren verlauf von drei der vier viertelfinali ansieht, ist es mir mehr als schleierhaft, warum man diese serien auf ein format best of five aufgeblasen hat. In deutschland werden die viertelfinali übrigens bei damen und herren im best of three format gespielt.
Aus unerfindlichen gründen spielen die damen in österreichs oberster liga ihre viertelfinali anders als die herren als best of three serien. Es würde mich interessieren wie das die frauenversteher, die ja schon bei der einforderung von hallenneubauten bei vereinen der avl der damen mit der gleichberechtigung zu argumentieren versuchten, begründen. Dabei lassen die drei außenseitersiege in den ersten vier viertelfinalbegegnungen spannendere serien als bei den herren erwarten (http://oevv.volleynet.at/News/0000088617).

Und im aufstiegsplayoff zur ersten bundesliga wird der vbk frühbauer/huber immer mehr zu den neuen hotvolleys. Dass dort noch sechs andere teams spielen, spiegelt sich bisher in den überschriften zu berichten über das aufstiegsplayoff nicht wieder, denn dort hat der vbk klagenfurt eine monopolstellung (http://www.volleynet.at/News/0000088619). Ich werde mir übrigens erlauben die kärntner hier in zukunft nicht mehr als vbk frühbauer/huber zu bezeichnen sondern ihnen in anlehnung an zwei unter http://oevv.volleynet.at/News/All/2015/03/0000088559 und http://oevv.volleynet.at/News/All/2015/03/0000088595 auf der övv website erschienen artikel das pseudonym „die unantastbaren“ zu verleihen.

So und vom meisterplayoff komme ich über das aufstiegsplayoff zur – äh was ist das jetzt eigentlich – zweiten bundesliga. Ich kenn’ mich, so wie ein treuer leser, der mir diesbezüglich eine e-mail geschrieben hat, nicht aus. Wird da um einen meistertitel gespielt im sogenannten frühjahrsdurchgang der zweiten bundesliga oder nur um die berühmte goldene ananas? Ich bin jetzt zu faul um in der ausschreibung nachzulesen. Aber kann man da jetzt aufsteigen in die bzw. absteigen aus der 2. bundesliga? Also das mag jetzt nicht wirklich weltbewegend erscheinen, aber wenn man sich die aktuelle tabellensituation im frühjahrsdurchgang der 2. bundesliga ost ansieht interessiert mich das schon. Da liegen die hotties mit vier niederlagen aus vier spielen überlegen an letzter stelle in der tabelle. Steigen die dann in die landesliga ab? Und wenn ja, finaziert die politik dann weiterhin mit öffentlichen mitteln einem landesligaverein eine akademie? Ah ja, in dem zusammenhang habe ich noch etwas gehört, nämlich, dass die auf drei jahre in die 2. bundesliga versenkten hotties angeblich mit einem vorstandsbeschluss vor ablauf dieser drei jahre wieder in die erste liga zurükkehren könnten. Aber im moment scheinen die hotties andere sorgen zu haben. Seit beginn des frühjahrsdurchganges fehlen auf den spielberichten einige leistungsträger wie omid akbari, edin ibrahimovic und boris gasinski. Sind da den experten etwa wieder ein paar spieler abhanden gekommen, haben die burschen das sinkende, halt, das gesunkene flaggschiff des österreichischen volleyballsports verlassen?


Und jetzt verlasse ich kurz die niederungen der 2. österreichischen liga und wende mich der restmevza der herren zu. Um die bedeutung dieser rumpfliga ein wenig auzublasen findet sich unter http://oevv.volleynet.at/News/0000088630 ein ausführlicher artikel, in dem martin micheu seiner freude darüber ausdruck geben darf, dass die mevza sich heuer auf ein hochwertiges turnier mit vier tollen mannschaften reduziert hat. Na so hat er es nicht gesagt, also das mit dem auf vier mannschaften reduzieren stammt von mir aber das hochwertige turnier und die tollen mannschaften sind o-ton martin micheu. Und micheu sagt auch, dass das final four ein echtes highlight sein wird. Also es gehört schon eine gehörige portion unverfrorenheit dazu, und da meine ich jetzt bitte nicht den guten martin micheu, ein viererturnier, bei dem drei der vier mannschaften bereits einen fixen platz hatten, als final four zu verkaufen.


Unter drollig fällt der auf der övv website unter http://oevv.volleynet.at/News/0000088603 zu lesende hinweis darauf, dass bei den kartenreservierungen für die olympischen spiele volleyball an erster stelle liegt. Na so ein pech aber auch, dass sich die depperten wienerinnen und die depperten wiener gegen eine bewerbung wiens für die austragung der olympischen sommerspiele ausgesprochen haben und zwar deutlich mit 72% der stimmen gegen eine solche bewerbung und mit 28% der stimmen dafür (http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wien/stadtpolitik/530670_Klares-Nein-zu-Olympia-Bewerbung.html). Und dabei hat uhpir in einem vor der abstimmung erschienen zeitungsartikel wörtlich gemeint: „organisatorisch wäre es kein problem, das haben wir mit der em 2011 gezeigt" (http://kurier.at/sport/sportmix/olympia-in-wien-pro-und-contra/3.929.883). Also man findet ja –google sei dank – immer wieder solche kleinode aus dem munde von uhpir. Wir haben das mit der em 2011 gezeigt. Aha. Wer ist denn da schon wieder wir? Wieder einmal ein majestätsplural? Seine exzellenz uhpir hat sein organisationstalent bei der em 2011 gezeigt. Na gut, dass das gespräch mit uhpir nicht der armin wolf geführt hat, der hätte doch glatt nach den leeren hallen bei den spielen in innsbruck gefragt und nach der mäßig besuchten stadthalle, und nach der werbekampagne, die eine agentur zu verantworten hatte, bei der damals der sohn von uhpir werkte, und dann hätte er noch nach dem ultimativen beweis für den organisatorischen erfolg gefragt, nach dem finanziellen ergebnis der eurovolley und was die em 2011 dem steuerzahler und der steuerzahlerin gekostet hat. Das ist alles so nicht passiert. Schade eigentlich. Aber gut war schlussendlich, dass sich trotz dieser massiven ansammlung, trotz dieses gravitionszentrums, ach was sage ich trotz dieses schwarzen loches der sich in uhpir vereinigenden oganisatorischer kompetenz die traditionell grantigen wienerinnen und die traditionell grantigen wiener dem ansinnen die olympischen sommerspiele nach wien zu holen eine herbe abfuhr erteilt haben.

Und noch eine infromation zu den sommerspielen in rio 2016: im gegensatz zu den volleyballern, die nie im rennen um eine olympiateilnahme in rio waren, sind es die vetreter einer anderen randsportart, die hockey-herren nach einem finaleinzug in einem qualifikationsturnier noch immer (http://sport.orf.at//stories/2226876/).

A propos olympische spiele: also das mit dem snowvolleyball als bewerb bei den olympischen winterspielen wird wohl nichts werden. Wenn man sich das video hier unter https://www.youtube.com/watch?v=KKPgJ8r-YuM ansieht stehen die chancen schlecht.  Zu wenig nackte haut bei den cheerleaders, wet t-shirt aktionen fallen temperaturbedingt wohl auch weg, die stegbreitenbeschränkung der bikinihöschen bei den damen wird auch nicht zum tragen kommen und monokinis a la  borat bei den herren werden eher auch nicht wirklich praktikabel sein.
Und jetzt noch schnell zu einem fixpunkt meiner allwöchentlichen einträge, zu meiner lieblingsserie sophie, srana und die acht stars. Da kann man auch diese woche unter http://oevv.volleynet.at/News/All/2015/03/0000088594 wieder lesen, dass für poitiers mit max thaller alles nach plan verläuft. Genau genommen läuft für poitiers tatsächlich alles nach plan allerdings eher ohne signifikante beteiligung von max thaller, wie gleich zu berichten sein wird. Na und das großspurige aleksandar blagojevic und co erspar’ ich mir diese woche zu kommetieren. Also wie es in der focus-werbung so schön heißt: fakten, fakten, fakten. In frankreich gewinnt nantes gegen narbonne 3:1, alex berger spielt durch und ist mit 12 punkten drittbester scorer (http://datavolley.lnv.fr/2014/DataVolley/Men/&LAM159-1415.pdf). Montpellier verliert gegen ajaccio 2:3, philipp kroiss und philip schneider spielen durch und letzterer ist mit 21 punkten wie üblich topscorer seines teams (http://datavolley.lnv.fr/2014/DataVolley/Men/&LAM158-1415.pdf). In der zweiten liga gewinnt poitiers gegen martigues 3:1, max thaller beobachtet das spiel von außen (http://datavolley.lnv.fr/2014/DataVolley/Men/&LBM160-1415.pdf). In spanien gewinnt almeria gegen rio duero san jose 3:0, thomas zass spielt durch und ist mit 20 punkten topscorer (http://rfevb-web.azurewebsites.net/MatchStatistics.aspx?mID=3474&ID=21&CID=62&PID=37&type=LegList). In italien verliert molfetta gegen verona 1:3, aleks – ich nehm mir dann mal eine auszeit – blagojevic darf bei einem kurzeinsatz im dritten satz zweimal erfolglos angreifen (http://www.legavolley.it/TabellinoGara.asp?IdGara=27315). In finnland gewinnt loimu gegen leka 3:0, florian ringseis spielt durch, erzielt dieses mal aber keinen punkt – nein, das war jetzt nicht wirklich ernst gemeint (http://livescore.dicode.fi/index.php?r=attachments/viewPdf&gameId=528). In deutschland beginnen sowohl für paul buchegger als auch für srna markovic die viertelfinali erst am kommenden wochenende und in schweden gewinnt engelholm gegen sollentuna 3:0, sophie wagner spielt durch und erzielt 5 anfallspoäng und 2 blockpoäng (http://iof3.idrottonline.se/SvenskaVolleybollforbundet/Elitserien/Resultat/?selected=Grundserien+Damer).

Dass ein präsident wegen „inakzeptabler worte“ wie es unter http://sport.orf.at//stories/2226614/
heißt, zurücktritt, zeigt sich im österreichischen – nein bitte keine falschen hoffnungen – schwimmverband. Inakzeptable worte! Hat es solche nicht auch schon von uhpir gegeben, sogar öffentlich und vor zeugen? Na, aber geh, wer wird denn an die alten geschichten erinnern. Das funktioniert nur beim schwimmverband, aber bei uns in bagdad! Nein, und das ist jetzt keine politisch inkorrekte anspielung, oder vielleicht doch. Das ist ein zitat aus einer radio-kabarettsendung des österreichischen rundfunks, die vermutlich nur den älteren unter meinen werten leserinnen und meinen werten lesern bekannt ist. Für die jüngeren gibt es hier lesestoff http://www.zeit.de/2008/25/Kabarett.

Das fundstück der woche kommt dieses mal direkt von der facebookseite von uhpir.


Also uhpir findet den herrn schwarzenegger „cool“. Ich find’ den herrn wenn schon irgendwas, dann eher ziemlich uncool. Nur zur erinnerung, als gouverneur von kalifornien hat sich herr schwarzenegger standhaft geweigert, einen zum tode verurteilten zu begnadigen. Daraufhin wurde das arnold schwarzenegger stadion in graz umbenannt. Und das macht maschek mit dem arnie https://www.youtube.com/watch?v=JV4xiDCP8wY.

Und ganz zum schluss möchte ich nochmals an den vom wvv-präsidenten christian keinrath geplanten workshop zur situation des volleyballsports in wien erinnern. Der workshop findet am freitag, den 20. märz 2015 um 17:00 uhr im haus des sports, prinz eugen straße 12, 1040 wien statt.

Nach welchen kriterien werden die dem övv aus öffentlichen mitteln zugeteilten 396.700,00€ verteilt?
Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?

Im übrigen bin ich der meinung, dass sich an der spitze des övv UND DER LANDESVERBÄNDE, und zwar ganz oben, zum wohle des österreichischen volleyballs möglichst schnell etwas ändern sollte.

Wien, 10.03.2015, 02:16 mez


Dienstag, 3. März 2015

Von fehlenden berichten über den traurigen zustand der mevza, von umso mehr berichten über volleyball in einer neuen aber leeren halle im süden österreichs und von einem finnischen rätsel


Wien 02.03.2015, 22:35 mez

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

also viel interessantes ist ja nicht gerade passiert letzte woche im österreichischen volleyballsport. In der rumpfmevza der damen hat es das österreicherinnen-duell um den hölzernen löffel gegeben und diesen durften nach einer 0:3 niederlage gegen die wildcats und nach dem verlust des golden sets die damen von svs/post mit nachhause tragen. Aber war das wirklich interessant? Na bestenfalls mäßig. Nicht einmal den övv hat das offenbar interessiert. Zumindest muss man das daraus schließen, dass es bis heute keinen bericht über das spiel gibt, das am 28. februar in klagenfurt gespielt wurde. Na gut, ich habe es ja schon einmal schriftlich bekommen vom övv, dass man sich dort für die mevza nicht zuständig fühlt. Ok. Fällt irgendwie unter kindesweglegung, aber was soll’s. Aber dass nicht einmal auf der mevza homepage drei tage nach dem spiel das ergebnis eingetragen ist, ist schon irgendwie peinlich (http://mevza.volleynet.at/Ergebnisse/15596). Oder eigentlich ist es gar nicht peinlich, das ganze passt nur zum gesamtbild, das die mevza, oder das, was an traurigen resten von ihr noch übrig ist, abgibt.



Und womit beschäftigt man sich auf der övv homepage? Mit snow volleyball (http://oevv.volleynet.at/News/All/2015/02/0000088542). Wow! Ist das jung und dynamisch, da war sogar ein beitrag in irgendeinem frühstücksfernsehsender darüber. Na da kann uhpir dann wieder in ein paar nette wintersportorte fahren und sich dort mit diversen voll- und halbpromis fotografieren lassen und gleichzeitig lobbying betreiben für die internationale anerkennung durch cev und fivb. Und vielleicht wird diese – na sagen wir es vorsichtig – gehobene juxsportart zur belustigung irgendwelcher anderweitig fadisierten touristinnen und touristen in schicken wintersportorten auch noch olympisch. Da hätten die österreichischen spieler und spielerinnen doch dann,  mangels zahlenmäßig starker internationaler konkurrenz, ähnlich wie im schifahren und schispringen, glatt chancen auf olympische medaillen.

Und vom snow volleyball geht’s dann mehr oder weniger nahtlos zum beachvolleyball und zum cev continental cup, über dessen vergabe nach baden sich uhpir laut bericht unter http://oevv.volleynet.at/News/All/2015/02/0000088544 erfreut zeigen darf. Dort wird auch der quali-modus für die olympischen spiele 2016 in rio über den cev continental cup beschrieben. Trotz zahlreicher kniebeugen ist es mir nicht gelungen, den dort beschriebenen modus auch zu verstehen. Aber vielleicht kann mir ein experte oder eine expertin da weiterhelfen. In dem oben erwähnten bericht und auch nochmals unter http://oevv.volleynet.at/News/All/2015/02/0000088545 kann sich die werte leserin und der werte leser auch noch über diverse neubesetzungen im beachbereich informieren. Da scheint der berichtschreiber oder die berichtschreiberin ja ganz gut infomiert zu sein, was man über so manchen trainerwechsel in der avl nicht gerade behaupten kann. Aber dazu komme ich noch später.    

Und weiters erfährt die interessierte leserin und der interessierte leser, dass hannes jagerhofer und red bull mit der fivb im rahmen der beachvolleyball-tour kooperieren werden (http://oevv.volleynet.at/News/0000088547). Und der ball des sports wird auch noch angekündigt, eine tolle gelegeneit für eine hier immer wieder gern erwähnte person, sich vor kameras und mikrophone zu drängen und vielleicht wieder ganz heiße, ganz neue studien über die abnehmende lebenserwartung dicker kinder öffentlichkeitswirksam zu präsentieren (http://oevv.volleynet.at/News/0000088578). Ich freue mich schon auf entsprechenden fotos und interviews.

Ah ja, und da war doch noch was letzte woche. Ah, ich erinnere mich, da liefen die viertelfinali weiter, in der avl. Na so richtige bringer sind drei der vier serien wohl nicht. Hartberg hat seine pflicht erfüllt und sich ohne satzgewinn aus dem viertelfinale gegen hypo tirol verabschiedet. Die rechnung, alle drei spiele, und davon die spiele zwei und drei an zwei aufeinanderfolgenden tagen, in innsbruck zu bestreiten, ist – wenig überraschend – aufgegangen und man hat sich damit die suche nach einer heimhalle und die vermutlich damit auch verbundenen kosten elegant erspart (http://oevv.volleynet.at/News/0000088560). Wie ernst der gegner der hartberger, hypo tirol die spiele genommen hat sieht man unter http://www.volleynet.at/DVStatistik/15666/66154. Da hat doch stefan chrtiansky senior glatt seinen sohn in der libero-position aufgeboten, wenn man dem data volley blatt glauben darf.
Aller voraussicht nach werden die serien zwischen aich/dob und enns bzw. amstetten und weiz wohl auch in kürze beendet sein (http://oevv.volleynet.at/News/0000088575). Sollte allerdings das viertelfinale zwischen graz und waldviertel über die volle distanz gehen, was, nach dem ausgleich der waldviertler, durchaus passieren könnte, dürfen sich die tiroler zwei wochen lang fadisieren.

Bei den berichten über das aufstiegsplayoff, an dem sieben mannschaften teilnehmen, ist eine gewisse klagenfurtlastigkeit festzustellen, was die überschriften und auch die inhalte angeht (http://oevv.volleynet.at/News/0000088559, http://oevv.volleynet.at/News/All/2015/02/0000088535, http://oevv.volleynet.at/News/All/2015/02/0000088508). Das erinnert ja fast an längst vergangene zeiten, als in jedem zweiten bericht mindestens dreimal das wort hotvolleys vorkam. Steckt da vielleicht der versuch dahinter, die neue klagenfurter halle entsprechend zu bewerben und zu rechtfertigen? Na, jetzt hat er lang geschlafen, der schelm der böses denkt, jetzt hat man ihn doch glatt aufgeweckt. Wobei, so toll funktionieren dürfte das nicht mit der neuen halle, also ich meine jetzt nicht die höhe der halle, sondern eher die mehr als bescheidene zuschauerauslastung. Laut data volley waren bei den bisherigen vier heimspielen des vbk frühbauer/huber im aufstiegsplayoff ganze 110 zuschauerinnen und zuschauer (http://oevv.volleynet.at/DVStatistik/15667/66183, http://oevv.volleynet.at/DVStatistik/15667/66188, http://oevv.volleynet.at/DVStatistik/15667/66200, http://oevv.volleynet.at/DVStatistik/15667/66178). Das macht dann  stolze 27.5 besucherInnen pro spiel. Na bumm. Das funktioniert ja prächtig mit dem neuen zentrum des österreichischen volleyballsports. Aber wahrscheinlich geht mit mir schon wieder meine negative energie durch und das ganze ist als langfristiges und nachhaltiges projekt geplant, und die spieler, die dort einmal vor vollen rängen spielen werden, sind noch gar nicht geboren. Also ich würde mir anstelle der klagenfurter hallenverantwortlichen da trotzdem rechtzeitig rat holen, wie man das hinkriegt, mit der auslastung, z.b. von den für das schwechater multiversum zuständigen, die haben erfahrung mit hohen, aber ansonsten ziemlich leeren hallen.

Aber so richtig mit journalistischer hingabe sind sie nicht geschrieben die berichte, in denen die klagenfurter eine so dominante rolle spielen. Erst letzte woche konnten meine werten leserinnen und  meine werten leser hier im fundstück der woche lesen, dass die klagenfurter  an einem wochende nicht nur union steyr schlugen sondern auch sich selbst (http://johnny-meinblock.blogspot.co.at/2015/02/von-holzernen-loffeln-und-roten.html). Der fehler ist übrigens bis heute nicht korrigiert, wahrscheinlich um nicht meinen verdacht weiter zu nähren, das entgegen anderslautenden beteuerungen, mein geschreibsel doch auch den weg auf die laptops oder die schreibtische des einen oder anderen övv-verantwortlichen findet. Und unter http://oevv.volleynet.at/News/All/2015/02/0000088535 zeigt sich, dass sich beim övv offenbar eine ziemliche ahnungslosigkeit auftut, was die trainer der in der avl spielenden vereine angeht. Nachdem man ja, wie auch letzte woche hier berichtet, beim övv offenbar nicht weiß, wer aktuell den trainerposten bei hartberg innehatte, nach der entlassung von markus hirczy und gottfried rath, wobei das jetzt eh schon wieder ziemlich wurscht ist, weil sich hartberg ja bereits aus dem bewerb verabschiedet hat, hat man beim övv auch den trainerwechsel bei der sportunion bisamberg verschlafen. Der hat ja eh erst vor beginn der saison im letzten sommer stattgefunden und der name des neuen trainer, stefan bräuer, ist brav unter http://oevv.volleynet.at/Kader/0-18340 vermerkt und auch auf jedem data volley blatt. Trotzdem ist man beim övv der meinung, dass nach wie vor stefan wunderl die mannschaft trainiert, wie man unter http://oevv.volleynet.at/News/All/2015/02/0000088535 lesen kann.



Heute bin ich etwas sprunghaft. Ich komme jetzt ganz kurz zum beachvolleyball zurück und zwar aus einem anlass, den ich letzte woche vergessen habe zu erwähnen. Unter http://oevv.volleynet.at/News/All/2015/02/0000088517 ist zu lesen, dass sich teresa strauss entschieden hat, ihre beachvolleyball karriere zu beenden, um mehr zeit für ihr studium zu haben. Diese entscheidung ist natürlich bedauerlich für den österreichischen beachvolleyballsport, aber durchaus nachvollziehbar und absolut vernünftig aus der sicht von teresa strauss. Ausbildung muss absolute priorität haben, und das sage ich ganz bewusst, und aus vielen gesprächen, ja ja uhpir, es gibt tatsächlich leute, die mit mir trotz meiner negativen energieflüsse sprechen, und das sind gar nicht so wenige, weiß ich, dass ich mit dieser einschätzung nicht alleine da stehe.

Na, bevor ich da noch weiter gehe und etwaige geplante oder gar laufenden profikarrieren hinterfrage, komme ich lieber, zum thema passend, zu meiner lieblingsserie sophie, srna und die acht stars. Unter http://oevv.volleynet.at/News/0000088541 kann die werte leserin und der werte leser wieder die heißesten neuigkeiten über unsere in ausländischen ligen beschäftigten stars lesen. Da hat poitiers schon wieder mit max thaller gewonnen, und zwar gegen ales. Wie ich letzte woche hier schon schrieb, beschränkte sich der beitrag max thallers zum sieg allerdings auf genau einen servicefehler (http://datavolley.lnv.fr/2014/DataVolley/Men/&LBM144-1415.pdf). Aber dann wird es noch drolliger. Da wird darauf hingewiesen, dass drei spielerinnen von stuttgart, dem gegner von aachen im deutschen pokalfinale der damen, „österreich-erfahrung“ haben, weil zwei in der vergangenheit bei svs/post und eine bei askö linz/steg gespielt hatten. „Österreich-erfahrung“, bist du deppert, beeindruckend, aber wirklich. Und jetzt spielen die im pokalfinale in deutschland. Faszinierend, wie schon der vorige woche leider verstorbene mister spock sagte. Fragt sich nur worin diese erfahrung bestand. War damit das spielen vor den fast leeren rängen des dafür aber wenigstens sehr hohen multiversums gemeint, oder aber die erkenntnis über das eher bescheidene niveau der österreichischen damenliga, oder vielleicht gar beides?  Na da kann man schon einen erfahrungsschatz sammeln nach so einem jahr in der österreichischen damenliga. Aber lassen wir wieder die fakten aus der letzten woche sprechen. In frankreich verlor montepellier gegen lyon 0:3, philipp kroiss und philip schneider spielten durch, letzterer war wie gewohnt topscorer, dieses mal mit 9 punkten (http://datavolley.lnv.fr/2014/DataVolley/Men/&LAM151-1415.pdf). Nantes gewann gegen tourcoing mit 3:2, alex berger spielte durch und war 16 punkten zweitbester scorer (http://datavolley.lnv.fr/2014/DataVolley/Men/&LAM154-1415.pdf). In der zweiten liga siegt poitiers weiter, diesmal gegen asnieres mit 3:0 und max thaller trägt wieder – achtung deja vu - außer einem service fehler nichts zu diesem sieg bei (http://datavolley.lnv.fr/2014/DataVolley/Men/&LBM152-1415.pdf). In italien hat nicht nur, wie in den letzten wochen, aleks – ich nehm mir dann mal einen auszeit – blagojevic, pause, sondern die gesamte mannschaft  von molfetta. Molfetta ist nämlich spielfrei. In spanien gewinnt almeria gegen santanderina 3:0, thomas zass spielt durch und ist mit 18 punkten topscorer (http://rfevb-web.azurewebsites.net/MatchStatistics.aspx?mID=3461&ID=21&CID=62&PID=37&type=LegList). In finnland gewinnt loimu gegen etta 3:0, florian ringseis spielt durch und erzielt als libero einen punkt (!) (http://livescore.dicode.fi/index.php?r=attachments/viewPdf&gameId=518). In deutschland haben die play offs noch nicht begonnen und im pokalfinale der damen verliert aachen gegen stuttgart 2:3, srna markovic ist in den sätzen 1, 2, 4 und 5 in der grundaufstellung und erzielt 9 punkte (http://live.volleyball-bundesliga.de/2014-15/Women/&8017.pdf). In schweden gewinnt engelholm schon wieder, dieses mal in omgang 25 gegen lindesberg mit 3:2, sophie wallner spielte die sätze 1 bis 4 durch und erzielt 12 poäng, davon 10 anfallspoäng (http://iof3.idrottonline.se/SvenskaVolleybollforbundet/Elitserien/Resultat/?selected=Grundserien+Damer).

So und jetzt fehlt noch das fundstück der woche. Das ist dieses mal ein nicht ganz unlustiges finnisches wort.



Ich würde von meinen werten leserinnen und meinen werten lesern gerne wissen, handelt es sich dabei um das finnische wort für

  1. den geschlechtsverkehr einer hunderasse mit flacher schnauze
  2. eine nussmischung
  3. ein unsauberes aufspiel

Ich bin gespannt auf die tipps.

Nach welchen kriterien werden die dem övv aus öffentlichen mitteln zugeteilten 396.700,00€ verteilt?
Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?

Im übrigen bin ich der meinung, dass sich an der spitze des övv UND DER LANDESVERBÄNDE, und zwar ganz oben, zum wohle des österreichischen volleyballs möglichst schnell etwas ändern sollte.

Wien, 03.03.2015, 01:47 mez


Dienstag, 24. Februar 2015

Von hölzernen löffeln und roten laternen, vom zusammenhang zwischen hohen hallen und dicken kindern und von einer kurzen reise durch österreich


Wien 23.02.2015, 22:31 mez

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

also was ist den so wieder alles passiert im österreichischen volleyballsport in der letzten woche? Bevor ich zur avl komme, möchte ich aus gegebenem anlass und auch, weil mich ein unbekannter leser oder eine unbekannte leserin darauf hingewiesen hat, kurz zur mevza oder zu dem was von dieser einstigen mitteleuropäischen liga noch an traurigen resten übriggeblieben ist, kommen. Und da muss ich mich korrigieren, der spott, den ich vor zwei wochen hier über diese rumpfliga und ihr format bei den herren ausgegossen hatte, war – zumindest in der hier vortgetragenen form – nicht ganz berechtigt (http://johnny-meinblock.blogspot.co.at/2015/02/von-einem-nicht-unerwarteten-finalen.html). Da haben doch tatsächlich vier mannschaften an einem qualifikationsturnier teilgenommen, und sich nicht – wie von mir vermutet – die vier plätze am final four ausgespielt, sondern nur einen platz (http://mevza.volleynet.at/Ligen/15711, http://mevza.volleynet.at/News/0000088428, http://mevza.volleynet.at/News/0000088439). Aber jetzt wird es dann doch skurril um nicht zu sagen peinlich. Drei plätze im final four wurden fix vergeben und zwar an hypo tirol, aich/dob und ach ljubljana und gespielt wir das final four in pliberk (http://mevza.volleynet.at/Termine/15712). Also weit war ich ja nicht daneben mit meiner vermutung, dass sich vier vereine die vier final four plätze ausspielen. So waren halt drei schon „qualifiziert“ und da man für ein richtiges final four, wie der name nahelegt tatsächlich vier vereine braucht, hat man noch schnell ein alibiturnier organisieren müssen, um einen vierten verein zu finden, der sich die teilnahme am finalturnier einer in die sportliche wertlosigkeit abgedrifteten liga antut. Also da soll mir jetzt einer der verantwortlichen bitte sehr schnell einmal ein beispiel aus einer anderen sportart nennen, wo ein internationales meisterschaftsturnier in ähnlich origineller weise abgewickelt wird.
Ah ja und das spiel der beiden österreichischen vetreter in der aus ganzen vier vereinen bestehenden rest-mevza der damen wird sogar auf der övv website als kampf um den dritten platz angekündigt (http://oevv.volleynet.at/News/0000088483). Wahnsinn, da spielen doch glatt die damen von svs/post gegen die damen aus klagenfurt um den dritten platz. Das hört sich ja viel besser an als eine überschrift „wildcats gegen svs/post um den vorletzten platz“. In der zwischenzeit hat svs/post das erste spiel im kampf gegen den wooden spoon – so nennen die von mir so geschätzten australierinnen und australier die rote laterne, also den letzten tabellenplatz http://de.wikipedia.org/wiki/Wooden_spoon) - bereits gewonnen, wie man unter http://oevv.volleynet.at/News/0000088513 lesen kann. Was dort allerdings schamhaft verschwiegen wird, aus gründen über die man nur spekulieren kann, ist der spielort, an dem dieses denkwürdige duell stattfand. Auf der website der mevza wird man unter http://mevza.volleynet.at/Ergebnisse/15596 fündig. Nein, das spiel fand nicht im budo center statt und auch nicht im multiversum in schwechat. Die gründe dafür sind bekannt. Aus seinem wohnzimmer, wie er das selbst bezeichnet hat, wurde exhhvmir ja nicht gerade sanft hinauskomplementiert und im multiversum hat man zur zeit ganz andere probleme als mäßig attraktive volleyballspiele auszutragen. Die damen von svs/post bestritten ihr heimspiel in der sporthalle brigittenau. Na ja, das war wohl der geeignetere ort für diesen kracher.
Also ich wünsche all den zukünftigen und neo-hallenbetreibern in graz, pliberk, klagenfurt, zwettl, amstetten, weiz und hartberg mehr glück mit ihren hallen als dem ex-betreiber des budo centers und den für das multiversum verantwortlichen. Aber einen kurzen exkurs über den von uhpir verordneten hallenbauboom kann ich mir nicht verkneifen. Die distanz zwischen pliberk und klagenfurt beträgt ganze 52.8km (https://www.google.at/maps/dir/Klagenfurt+am+Wörthersee/Bleiburg/@46.6400641,14.4055101,11z/data=!3m1!4b1!4m14!4m13!1m5!1m1!1s0x47707345308f7e65:0x687eb6df8c618d2b!2m2!1d14.30899!2d46.62794!1m5!1m1!1s0x476ffdad8ae9f7b1:0x525c23a666c4d46f!2m2!1d14.79611!2d46.5826052!3e0), die zwischen amstetten und zwettl überschaubare 94.7km (https://www.google.at/maps/dir/Amstetten/Zwettl/@48.3653941,14.7638445,10z/data=!3m1!4b1!4m14!4m13!1m5!1m1!1s0x477248518d6c2e11:0x32d88861a28b7b3!2m2!1d14.86934!2d48.12502!1m5!1m1!1s0x4772e60095daee03:0xd94eddf23b3f5865!2m2!1d15.1671519!2d48.6052153!3e0), die zwischen hartberg und graz 75.2km (https://www.google.at/maps/dir/Graz/Hartberg/@47.1502816,15.4291574,10z/data=!3m1!4b1!4m14!4m13!1m5!1m1!1s0x476e3587173065bb:0xfe8e8ad1d2dfdd9b!2m2!1d15.439504!2d47.070714!1m5!1m1!1s0x476e600979d0d1b5:0x40097572de67210!2m2!1d15.97302!2d47.2815!3e0)und die zwischen weiz und graz gerade einmal 30.1km (https://www.google.at/maps/dir/Graz/Weiz/@47.1173153,15.4241171,11z/data=!3m1!4b1!4m14!4m13!1m5!1m1!1s0x476e3587173065bb:0xfe8e8ad1d2dfdd9b!2m2!1d15.439504!2d47.070714!1m5!1m1!1s0x476e468c42399937:0xb8bcb95150e5e552!2m2!1d15.62297!2d47.21717!3e0). Und was will ich mit diesen entfernungsangaben bezwecken? Man hätte sich viel geld ersparen können, wenn man sich auf schwerpunkthallen geeinigt hätte, eine im steirischen raum, eine in niederösterreich, eine in kärnten. In tirol und in oberösterreich gibt es bereits entsprechende hallen. Es entbehrt ja nicht gerade einer gewissen ironie, dass der verantwortliche für diesen hallenbauboom in wien seiner halle verlustig gegangen ist, sodass in wien keine den vorgaben von uhpir entsprechende volleyballhalle – mehrzweckhallen ausgenommen – zur verfügung steht. Na wenn die entwicklung mit dem wiener volleyball so weiter geht wie in den letzten jahren, wird man ohnehin keine volleyballhalle in der bundeshauptstadt mehr brauchen. Sorry, lieber wiener präsident, das war jetzt zugegebenermaßen sehr negativ. Und da ich ja ein optimistischer mensch bin, glaube ich noch immer daran, dass es mit vereinten kräften und vor allem mit neuen ideen gelingen kann, die abwärtsentwicklung in wien zu stoppen. Aber ich muss trotzdem nochmals kritik üben an diesen, meiner ansicht nach völlig überzogenen hallenbaukonzepten, in einem land mit knapp 8 millionen einwohnerInnen und ohne große – und das ist jetzt bewusst gutwillig formuliert – volleyballtradition. In zwettl soll der umbau der halle 4.5 millionen euro kosten, ich will gar nicht wissen, was die adaptierungen der anderen hallen bzw. die hallenneubauten in den anderen genannten orten gekostet haben bzw. noch kosten werden. Mit dem geld hätte man sicher ein paar trainerinnen oder trainer unter fairen – und das heißt für mich nichtprekären - bedingungen für den nachwuchsbereich anstellen können und das sogar für ein paar jahre. Da hätten dann vielleicht sogar aich/dob oder die waldviertler in nicht allzu ferner zukunft einmal mit einem entsprechenden konzept vorzeigbare ergebnisse aus dem nachwuchsbereich präsentieren können. Aber das wird’s, uhpir sei es gedankt, so nicht spielen, und darüber sollte vielleicht auch einmal jemand wie michal peciakowski kurz nachdenken, bevor er wieder einmal ein like an irgendwelche einträge über dicke kinder auf der facebookseite von uhpir verteilt. Na aber vermutlich sehe ich vor lauter negativer energie den zusammenhang zwischen den von uhpir vorangetriebenen hallenneu- bzw. umbauten und den dicken kindern nicht.

So jetzt schweif ich kurz ab, ins facebook von uhpir. Dort hat uhpir einen artikel aus der kronenzeitung eingestellt, und irgendwie hab’ ich den verdacht, dass uhpir sich vom bewegungsexperten nach dem überragenden erfolg der einführung der täglichen bewegungseinheit in den wiener ganztagsschulen, nun auch zum ernährungsfachmann berufen fühlt. In dem zitierten artikel geht es nämlich gar nicht um die tägliche bewegung, sondern um die richtige ernährung als prävention für adipositas (http://www.krone.at/Wissen/Zahl_der_fettleibigen_Kinder_steigt_rasant_an-Wahre_Epidemie-Story-439692). Aber halt, in den kommentaren spielt dann schon wieder die von uhpir erkämpfte tägliche bewegung in der schule eine rolle.



Ah ja, und weil ich da noch die frage lese, die uhpir in den raum stellt. Was können die politischen entscheidungsträger tun, gegen den anstieg der fettleibigkeit bei kindern? Also ich würde sagen, noch ein paar dorfvereinen geld für den bau von neun meter hohen volleyballhallen geben. Nein, nein, ich bin schon wieder ernsthaft und deshalb sollte sich uhpir, falls er doch meinen blog liest, oder ihm dieser von dienstbaren geistern zugetragen wird, den artikel unter http://www.orf.at//stories/2262729/ zu gemüte führen. Armut macht dick, und das gilt nicht nur für die usa. Aber das ist halt politisch ein wenig heikler, sich darüber zu äußern, als nach mehr turnstunden zu schreien.

So und jetzt komme ich endlich zur avl, die mit den ersten viertelfinalbegegnungen fortgesetzt wurde (http://www.volleynet.at/Termine/15666). Und da bin ich gleich wieder bei der hallenproblematik und auch bei der sinnhaftigkeit des ligaformats. Die serie zwischen amstetten und weiz wird zur gänze, wie schon letzte woche hier geschrieben, in „fremden“ hallen gespielt, da weder amstetten noch weiz zur zeit eine den ideen von uhpir entsprechende heimhalle zur verfügung hat. Die hartberger spielen die ersten drei spiele der best of five serie gegen hypo tirol allesamt in innsbruck, wohl in weiser voraussicht, dass die ersten drei spiele in der serie auch die letzten drei spiele sein werden und man dann gleich einmal auf das heimrecht verzichten kann, weil man ohnehin in eine fremde halle ausweichen hätte müssen. Vermutlich unfreiwillig lustiges zu den spielen zwischen hypo tirol und hartberg findet man unter http://oevv.volleynet.at/News/0000088487. Dort ist zwar in guter övv-tradition, nichts darüber zu finden, dass die ersten drei spiele, und damit vermutlich die gesamte serie, in tirol stattfinden, aber man kann dort doch glatt folgendes über die hartberger zu lesen: „Das trainerduo markus hirczy und gottfried rath wurde abgelöst und informationen zufolge soll der ehemalige mittelblocker der tiroler, davor cebron, als spielertrainer einige aufgaben im training übernommen haben.“ Aha. Alles klar. Oder doch nicht? Informationen zufolge? Was soll denn das heißen? Weiß man beim övv nicht, wer jetzt das traineramt bei hartberg ausübt? Und cebron hat als spielertrainer „einige aufgaben“ im training übernommen. Das ist ja gut und schön, aber wer hat dann die restlichen aufgaben über? Laut data volley ist markus hirczy noch immer trainer (http://oevv.volleynet.at/DVStatistik/15666/66153). Da soll sich einer auskennen. Die einzige serie, die zur gänze in den entsprechenden heimhallen der beiden vereine abgewickelt werden kann, ist die zwischen aich/dob und enns. Aber das ist auch schon das einzig positive, was mir zu dieser viertelfinalserie einfällt. Da verliert der vc pellinger gegen aich/dob zuhause 0:3, mit satzergebnissen von -15, -17 und -12(!). Also ohne jetzt jemanden der beteiligten nahezutreten, aber spaß machen kann so ein spiel niemandem wirklich, weder den spielern noch den zuschauerInnen in der halle. Na und wenn ich schon bei der kritik am sportlichen bin, dann hoffe ich, dass die einträge auf dem data volley blatt des spiels amstetten gegen weiz falsch sind. Wenn in einer dreisatzpartie eine mannschaft, amstetten, 9 und die andere, weiz 15(!) annahmefehler macht, dann spricht das auch nicht gerade für die große klasse der begegnung (http://oevv.volleynet.at/DVStatistik/15666/66163). Die einzige serie, die auch sportlich interessant sein dürfte, ist die zwischen graz und waldviertel, und da haben die grazer, und darüber freue ich mich sehr, wie meine werten leserinnen und meine werten leser richtig vermutet haben, mit einem 3:0 sieg auf 1:0 gestellt. Und besonders freut mich dabei, dass auch lucas schachinger, der ex-sokolianer, wieder einmal eine tragende rolle im team der grazer spielen durfte (http://oevv.volleynet.at/DVStatistik/15666/66168).
So aber jetzt schnell zu meiner lieblingsserie sophie, srna und die acht stars. Also der schreiber dieser wunderbar informativen und mit ergreifenden berichten aus dem leben unserer stars garnierten vignetten fällt wieder in alte, schon überwunden geglaubte, gewohnheiten und schreibmuster zurück. So kann man unter http://oevv.volleynet.at/News/0000088478 lesen, dass max thaller und co – also poitiers (anmerkung des bloggers) - vierzehn siege in folge feiern konnten. Also eigentlich sollte dort den tatsachen eher entsprechend stehen, dass co diese vierzehn siege mit ausnahme einiger weniger aufschläge ohne max thaller feierte. Ähnliches gilt für den satz „mit einem 3:1-erfolg über vero volley monza schob sich molfetta mit aleksandar blagojevic auf den siebten tabellenrang nach vor.“ Laut data volley hat molfetta den sieg allerdings ganz ohne die ehemalige alphawaffe der hotties eingefahren wie hier schon letzte woche zu lesen war (http://www.legavolley.it/TabellinoGara.asp?IdGara=27297). So also jetzt zu den daten, bei denen es heute eine überraschung geben wird. In frankreich gewinnt montpellier gegen tourcoing mit 3:1, philipp krois und philip schneider spielen, wie gewohnt, durch und letzterer ist, ebenfalls wie gewohnt, topscore mit 29 (!) punkten (http://datavolley.lnv.fr/2014/DataVolley/Men/&LAM144-1415.pdf). Nantes verliert gegen tours mit 0:3, alex berger spielt durch und ist mit 11 erzielten punkten zweitbester scorer (http://datavolley.lnv.fr/2014/DataVolley/Men/&LAM145-1415.pdf). In der zweiten französischen liga gewinnt poitiers gegen ales mit 3:1, max thaller darf sich mit einem servicefehler am 15. sieg in serie beteiligen (http://datavolley.lnv.fr/2014/DataVolley/Men/&LBM144-1415.pdf). In italien verliert molfetta gegen modena 1:3, aleks – ich nehm mir dann mal eine auszeit – blagojevic trifft an der niederlage keine schuld, er kam nicht zum einsatz (http://www.legavolley.it/TabellinoGara.asp?IdGara=27304). In spanien gewinnt almeria gegen  ccph mit 3:0. Thomas zass spielt durch, ist mit  23 (!) punkten  und einer bemerkenswerten quote von 69% (!) topscorer und wird zum mvp gewählt (http://rfevb-web.azurewebsites.net/MatchStatistics.aspx?mID=3413&ID=21&CID=62&PID=37&type=LegList, http://www.rfevb.com/n/thomas-zass-unicaja-almeria-mvp-de-la-jornada-en-superliga-masculina). So und jetzt zur überraschung. Ich hab’ einen schnellkurs in finnisch gemacht. Nein, stimmt natürlich nicht, aber ich habe die besten leserinnen und die besten leser, die man sich nur wünschen kann und einer oder eine von ihnen hat mir den link zu den data volley blättern der finnischen ligaspiele geschickt. Ein großes danke von hier aus an den unbekannten oder die unbekannte. Loimu gewinnt gegen liigasarkat und gegen korson veto jeweils 3:1, florian ringseis spielt beide male durch (http://livescore.dicode.fi/index.php?r=attachments/viewPdf&gameId=503, http://livescore.dicode.fi/index.php?r=attachments/viewPdf&gameId=510). In deutschland gewinnt bühl gegen coburg 3:0, paul buchegger spielt im dritten satz und erzielt 9 punkte mit einer tollen quote von 67% (http://live.volleyball-bundesliga.de/2014-15/Men/&1129.pdf). Aachen verliert gegen stuttgart mit 1:3, srna markovic  ist mit 10 punkten drittbeste scorerin (http://live.volleyball-bundesliga.de/2014-15/Women/&2128.pdf). Und in schweden gewinnt enegelholm in omgang 23 gegen hylte/halmstad 3:2, sophie wallner spielt die sätze eins bis vier durch und erzielt 4 anfallspoäng (http://iof3.idrottonline.se/SvenskaVolleybollforbundet/Elitserien/Resultat/?selected=Grundserien+Damer).

Und wie fast jede woche auch in diesem eintrag hier der hinweis auf eine andere randsportart. Dieses mal sind wieder die handballer dran. Unter http://sport.orf.at/stories/2226050/ kann man lesen, dass der 18-jährige nikola bylik, eines der toptalente nicht nur in österreich, sondern in europa, beim deutschen top club thw kiel spielen wird.

Und zum schluss noch das fundstück der woche, das ist dieses mal ein bericht zum aufstiegsplayoff in die 1. bundesliga. Laut diesem bericht spielte der vbk frühbauer gegen den vbk huber, äh.... also vbk klagenfurt gegen vbk klagenfurt. Gewonnen hat übrigens, erraten, vbk klagenfurt. Da fällt mir nur das zitat von nestroy ein: „Ich möcht' mich einmal mit mir selbst zusammenhetzen nur um zu sehen, wer der stärkere is, ich oder ich“ (http://www.zeno.org/Literatur/M/Nestroy,+Johann/Dramen/Judith+und+Holofernes/3.+Szene).



Nach welchen kriterien werden die dem övv aus öffentlichen mitteln zugeteilten 396.700,00€ verteilt?
Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?

Im übrigen bin ich der meinung, dass sich an der spitze des övv UND DER LANDESVERBÄNDE, und zwar ganz oben, zum wohle des österreichischen volleyballs möglichst schnell etwas ändern sollte.

Wien, 24.02.2015, 02:10 mez