Dienstag, 15. Januar 2019

Von freud und leid der nationalteams, von informationsdefiziten beim övv und cev und von einem gründlich misslungenen trainerdebut

Wien 14.01.2019, 22:45 mez

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

also zu allererst etwas äußerst erfreuliches: das herrennationalteam hat sich zum ersten mal die qualifikation zu einem internationalen turnier, zur eurovolley 2019, erspielt. Dazu gratuliere ich den spielern ganz, ganz herzlich. Sie haben sich diesen erfolg in den letzten jahren hart erarbeitet und verdient und sollen ihn jetzt auch genießen. Ich hatte ja letzte woche, zugegebenermaßen etwas provokant, formuliert, dass der sieg gegen albanien im vorletzten gruppenspiel bestenfalls als gesellenstück durchgeht, dass das meisterstück im letzten gruppenspiel gegen kroatien aber noch abgeliefert werden muss. Das ist mit einem klaren 3:1 sieg durchaus gelungen (https://www.cev.eu/Competition-Area/MatchPage.aspx?mID=31332&ID=1052&CID=5964&PID=1575). In wahrheit hat die mannschaft das eigentliche meisterstück und den grundstein zur qualifikation schon viel früher geliefert, und zwar mit dem schlussendlich dann doch überraschenden 3:1 heimsieg gegen portugal, der noch umso mehr wiegt, weil damals knapp zur hälfte des spiels mit paul buchegger der leistungsträger des nationalteams verletzt ausgeschieden war (https://www.cev.eu/Competition-Area/MatchPage.aspx?mID=30959&ID=1052&CID=5964&PID=1575).

A propos paul buchegger: ich hab’ mich ganz besonders gefreut zu lesen, dass paul buchegger wieder gesund ist und ein erfolgreiches comeback gefeiert hat (http://www.volleynet.at/1-42/). Und wie er zurück ist, back with a vengeance wie die anglikanerInnen sagen, als zweitbester scorer seines teams bei der 2:3 niederlage von monza gegen seinen ex-klub ravenna (http://www.legavolley.it/match/31914). Also auch von hier aus, wünsche ich dem paul buchegger viel glück auf dem weg zurück zu alter stärke.

Und jetzt bin ich auch schon gespannt, welche gruppengegner die österreicher am mittwoch zugelost bekommen. Wenn man sich die topfeinteilung ansieht, kann da einiges auf die spieler zukommen (https://sport.orf.at/#/stories/3043535/). Eine horrorgruppe wäre beispielsweise frankreich aus dem veranstaltertopf, aus topf 1 ist’s ziemlich wurscht, aus topf 2 bulgarien, aus topf 3 finnland und aus topf 4 spanien. Einfacher wäre die variante holland, topf 1 ist wie gesagt wurscht, dann tschechien, portugal und die ukraine. Na lassen wir uns überrraschen, was da am mittwoch passiert.

Ah ja, topfeinteilung, qualigruppen und so: also irgendwie ist das halt schon bezeichnend, auch für internationale verbände im volleyball, wie eben die cev. Also mich würde einmal so eine schnelle umfrage unter den zuschauerInnen interessieren, die bei den spielen der österreicher live dabei waren, ob sie den qualimodus für die eurovolley verstanden haben, ob sie wussten, dass neben den vier veranstaltern frankreich, belgien, slowenien und holland auch noch russland, serbien, frankreich, italien, die türkei, bulgarien, tschechien und deutschland für die eurovolley qualifiziert waren und warum das so war. Nachzulesen ist das alles unter https://www.cev.eu/Competition-Area/Competition.aspx?ID=1052&PID=-1. Das heißt aber auch, dass von 24 teilnehmenden teams, 12, also die hälfte, keine quali spielen mussten, weil sie entweder veranstalter waren, oder bei der letzten eurovolley und den top acht nationen waren. Aus diesen top acht wurden die veranstalter belgien und slowenien „herausgenommen“, sodass der neunte und zehnte in die top acht nachrückte. Da die neuntplatzierten franzosen aber auch veranstalter sind, rückten die elftplatzierten türken in die top acht auf (https://www.cev.eu/Competition-Area/competition.aspx?ID=840&PID=-2). Ganz einfach, oder? Und einem oder einer sportaffinen, aber nicht im volleyballumfeld beheimateten, ganz leicht in zwei sätzen zu erklären. Also da brauche ich nicht – ok ich sage es schon wieder – über tennisscores oder ähnliche kreative ansätze beim volleyball nachdenken, um neue zuschauermassen zu erschließen. Der fisch beginnt leider, wie so oft, am kopf zu stinken. Und dass man dann die spiele um die tickets für die eurovolley in der letzten qualirunde noch zu unterschiedlichen zeiten ansetzt ist sozusagen nur noch das skurrile icing on the cake.

Auch auf die gefahr hin mich zu wiederholen, schreibe ich es hier noch einmal: kann sich irgendjemand einen solchen qualimodus im fußball – ok ich geb’s zu ein paar auswüchse gibt’s da jetzt leider, stichwort uefa nations league, auch schon - vorstellen? Und hat das, nachvollziehbare formate, überschaubare qualifikationsmodi etc., vielleicht auch ein klein wenig mit der attraktivität des fußballs für das publikum zu tun.

Ok, noch ein beispiel wie man es nicht macht: am wochenende wurde die erste runde der qualifikation zu den u17 europameisterschaften der burschen bzw. zu den u16 europameisterschaften der mädchen gespielt. Also ich kenn’ mich ja vielleicht nicht so aus im volleyball, wie die ganz großen experten und insider, aber so ein bisschen einblick hab’ ich doch in die szene. Ich hab’ erst im laufe der letzten woche verstanden, dass heuer die mevza-turniere der u16-mädchen und der u17-burschen gleichzeitig als erste qualirunde für die jeweilige em gespielt wurden. Auf der seite der cev gibt’s dazu null an informationen. Die entsprechenden links unter https://www.cev.eu/Competition-Area/Competition.aspx?ID=1113&PID=1606und https://www.cev.eu/Competition-Area/competition.aspx?ID=1112&PID=1603 führen ins virtuelle nirwana. Man muss sich mühsam aus in schlechtem englisch verfassten berichten unter dem menupunkt latest news heraussuchen, welche mannschaften in welchen zonal associations sich mit einem ersten turnierplatz bereits das ticket für die finalrunde gesichert haben. Dazu wie die zweiten qualirunden, für die sich übrigens die österreichischen mädchen mit einem 6. und die österreichischen burschen mit einem 3. platz unter jeweils 8 teilnehmenden nationen qualifiziert haben (https://mevza.volleynet.at/Ligen/23235,https://mevza.volleynet.at/Ligen/23236), aussehen, findet sich auf der website der cev absolut gar nichts. Und auch auf der övv-website sucht man vergeblich nach informationen, wie es in der zweiten qualirunde weitergeht (http://www.volleynet.at/1-41/). Irgendwie beschleicht mich der verdacht, dass man selbst beim övv nicht weiß, wie es jetzt mit der quali weitergeht. Wer sind die gegner, wo wird gespielt, welcher modus kommt zur anwendung, wer qualifiziert sich? Wiederum der vergleich zum fußball: auch für europäische nachwuchsmeisterschaften ist der qualifikationsweg auf der seite der uefa transparent und klar dargestellt.

Ah ja und gleich noch einmal transparenz und nachwuchs und so: warum die österreichischen u17-mädchen und u18-burschen dieses jahr nicht, wie sonst üblich, an den jeweiligen mevza-turnieren teilgenommen hatten, bleibt im dunkeln, zumindestens für so amateurexeprten wie meinereiner (https://mevza.volleynet.at/Ligen/23287,https://mevza.volleynet.at/Ligen/23289).

Ah ja und die transparenz und der nachwuchs bringt mich jetzt zu dem teil der eurovolley-qualifikation, der leider nicht so gut verlaufen ist. Die damen haben zwar die schweizerinnen mit 3:2 besiegt, aber erst nachdem die sätze 3 bis 5 bedeutungslos wurden, weil die schweizerinnen mit dem gewinn der sätze 1 und 2 den notwendigen punkt machten, um vor den österreicherinnen in der tabelle den 2. platz zu behaupten (https://www.cev.eu/Competition-Area/MatchPage.aspx?mID=30895&ID=1053&CID=5969&PID=1577). Das ist deswegen besonders schade, weil die damennationalmannschaft unter der präsidentschaft des volleyball-heinz-conrads nicht gerade mit aufmerksamkeit in jeder hinsicht verwöhnt wurde.
Und a propos volleyball-heinz-conrads: ich glaube mich zu erinnern, dass der herr orf-experte während des spiels gegen die schweizerinnen mehrfach darauf hingewiesen hatte, dass die „madln“ noch sehr jung seien. Das stimmt zwar, aber die schweizerinnen haben ein vergleichbar junges team. Ein treuer leser hat mir die arbeit abgenommen, die geburtsjahrgänge der grundsechs plus einwechselspielerinnen gegenüberzustellen:
CH: 3x 1996, 1x 1997, 2x 1998, 1x 1999
AT: 1x 1993, 1x 1994, 3x 1996, 2x 1997, 1x 1998, 1x 2001
Also große unterschiede sind da jetzt nicht auszumachen. Und noch etwas hat mir der treue leser geschickt, das zeigt wie konsequent in der schweiz im nachwuchs gearbeitet wurde, und wer für diese nachwuchsarbeit zumindest mitverantwortlich war:

Kader mädchen nationalteam
Nom
Naissance
Taille
Club 2011/2012
Position
Vera Bachmann
27.02.1996
181 cm
Neuenkirch VB

Salome Biele
02.04.1996
180 cm
VBC Visp

Mirjana Blažević
04.03.1996
179 cm
VBC BTV Luzern

Oriane Hämmerli
30.01.1996
172 cm
VBC Cheseaux

Joëlle Hischier
03.07.1996
186 cm
VBC Visp

Laura Künzler
25.12.1996
189 cm
VBC Kanti Baden

Lisa Leu
08.03.1996
179 cm
VC Kanti Schaffhausen

Madlaina Matter
19.10.1996
184 cm
Sm’Aesch Pfeffingen

Nadine Mattmann
01.09.1996
177 cm
GSGV Giubiasco

Léa Montavon
04.04.1996
189 cm
VBC Cheseaux

Esther Rohrer
11.05.1996
186 cm
VBC Volleya Obwladen

Lea Romaneschi
07.10.1996
182 cm
GSGV Giubiasco

Céline Schlatter
21.09.1996
190 cm
VBC Herzogenbuchsee

Aline Schoch
14.01.1996
176 cm
Volley Luzern

Marion Vaucher
02.09.1996
181 cm
Genève Volley

Livia Zaugg
29.11.1996
184 cm
VBC Voléro Zürich

Julie Lengweiler
06.11.1998
185 cm
VBC Frauenfeld

Julia Petrachenko
20.04.1997
190 cm
Colombier Volley

Gabi Schottroff
08.02.1997
193 cm
TSV Steinen

Nora Terinieri
21.05.1997
181 cm
VBC Volewa Wal

Marie Schnetzer
20.04.1997
180 cm
VBC Kerzers

Flavia Rostetter
02.10.1996
179 cm
VBC Kerzers

Johannes Nowotny



Coach

Die vier gelb markierten spielerinnen standen in der grundformation der schweizerinnen beim entscheidenden qualispiel gegen die österreicherinnen. Und den coach des damaligen mädchennationalteams, johannes nowotny, muss man den volleyballaffinen leserinnen und den volleyballaffinen lesern wohl nicht extra vorstellen.

Ah ja a propos nachwuchsarbeit in der schweiz und so: also unter https://www.volleyball.ch/verband/nachwuchs/ kann man sich ziemlich genau und umfassend informieren wie in der schweiz im nachwuchs gearbeitet wird. Dort sind nachwuchs- und sichtungskonzepte zu finden, kaderstrategien und tipps und tricks für die nachwuchsarbeit in den vereinen. Und erfreulich und sympathisch transparent ist das alles. Lesestoff, also, zur genüge für interessierte, die es hoffentlich auch im övv gibt. Also in der sogenannten ära des herrn kleinmann hat man sich für so was ja nicht interessiert, bei der geballten expertise für eh alles in person des präsidenten. Und da hatte man ja eine üppig geförderte akademie in wien, die spieler für die natioanlmannschaft sozusagen am laufenden band produzierte. Oops, I got carried away, würde der anglikaner jetzt sagen. Also der letzte teil des satzes ist natürlich meiner blühenden fanatsie entsprungen. Nationalteamspieler aus der akademie in wien sind in etwa so selten wie die blaue mauritius. Die akademie gibt’s noch immer und die förderung von 200k€ aus öffentlichen mitteln jährlich auch. Die effizienz dieser investition zeigt sich auch darin, dass im kader des oben schon genannten u17-nationalteams der burschen nur 3 von 14 spielern von dem mit der akademie geradezu wie ein siamesischer zwilling verwachsenen verein, den hotvolleys, kommen (http://www.volleynet.at/1-41/). Und nur, damit ich nicht falsch verstanden werde, die diversität der im kader präsenten vereine ist zu begrüßen und alle mal besser als die langjährige monokultur. Nur sollte sich die diversität der vereine auch in einer entsprechend diversen verteilung der fördermittel niederschlagen. Bei den mädchen hat der früher auch in der nachwuchsarbeit führende rekordmeister diese offenbar völlig eingestellt. Anders ist es wohl nicht zu erklären, dass kein einziges der 14 mädchen im u16 kader von der spielgemeinheit mit dem langen und oft wechselnden namen  kommt (http://www.volleynet.at/1-41/).

Ah ja, und zum herrn kommerzienrat komm’ ich auch noch einmal. Er hat es offenbar – wider mein erwarten – nicht geschafft sich auf das podium der pressekonferenz anlässlich der geschafften quali zu reklamieren bzw. zu drängen. Aber er hat einen journalisten gefunden, dem er seinen wichtigen beitrag zu diesem erfolg schildern durfte ohne kritische fragen fürchten zu müssen. Unter https://kurier.at/sport/em-teilnahme-im-volleyball-von-langer-hand-geplant/400373858?service=amp&fbclid=IwAR3Gm_Z0urFwxHYJ9GI-Di24wTcyniDFL6nFv4V09DN73lNPzVPrDwGbN7s#wrapperapp kann man lesen, dass der herr kommerzienrat sehr gerührt war, als die quali geschafft war, er, der in dem bericht als großvater dieses erfolges bezeichnet wird. Den teamchef hat er gegen widerstände geholt, kann man dort lesen. Ich glaube mich zu erinnern, das dem herrn kleinmann damals seine erste wahl, ein idalener, dessen name mir gerade nicht einfällt, sehr schnell abhanden gekommen ist. Und dass es durchaus stimmen gibt, die meinen, dass man mit einem anderen trainer als micha warm vielleicht schon weiter wäre, was die entwicklung des nationalteams angeht, steht in dem bericht auch nicht. Und irgendwie war ja die überzeugung des herrn kommerzienrates, dass sich das österreichische nationalteam jemals für eine mit 16 teams ausgetragene europameisterschaft qualifizieren könnte, nicht sehr groß. Und deshalb hat der herr kommerzienrat eine aufstockung der eurovolley auf 24 teams betrieben. Wie man in dem artikel auch lesen kann, wollte er, offenbar um wirklich auf nummer sicher zu gehen, sogar eine aufstockung auf 32 mannschaften durchbringen. Äh, wer hätte dann an einer em nicht teilgenommen? Man braucht dazu nur die aktuelle ranglisten zu rate zu ziehen (https://www.cev.eu/Rankings/Men.aspx,https://www.cev.eu/Rankings/Women.aspx). Dass sich der herrn kleinmann für das nationalteam erst dann zu interessieren begann, als seine hotvolleys finanziell am boden lagen, bleibt leider in diesem artikel ebenfalls unerwähnt. Wie schon des öfteren hier geschrieben: kritischen sportjournalismus muss man in österreich mit der lupe suchen.

A propos kritischer sportjournalismus und so: wann, bitte sehr, kommt das nächste, von mir sehnlichst erwartete videointerview des herrn mahdalik mit dem herrn kleinmann in meinem lieblingsqualitätsmedium?

Erwähnt werden in dem artikel die erfreulich zahlreichen zuschauerInnen, die zu den spielen der nationalmannschaft den weg in die volleyballhallen gefunden haben. Warum man von diesen zahlen in der heimischen meisterschaft meilenweit entfernt ist, versuchen die umtriebigen neunmalneuner mit einer durchaus kontroversiellen umfrage mit dem titel „sport oder event“ unter https://www.neunmalneun.at/2019/01/13/die-große-umfrage-sport-oder-event/ zu ergründen. Ich würde mir viele teilnehmerinnen und viele teilnehmer wünschen und ich bin gespannt auf das ergebnis.

Und dass es probleme mit den zuschauerzahlen gibt, zeigt sich auch darin, dass beim spitzenspiel in der liga mit dem langen namen zwischen den grazern und dem aktuellen meister aich/dob angeblich 325 fans in der halle waren.


Die standbilder aus einem video, das den matchball zeigt, sprechen allerdings eine andere sprache.



A propos heimische meisterschaft und so: also der lange verschollene und bei den hotties zweimal als trainer hinausgeworfene erkan togan hat bei dem niederösterreichischen rest der spielgemeinheit mit dem langen namen mit einer 1:3 niederlage des vca amstetten gegen weiz  einen mehr als gelungenen einstand gefeiert. Na wenigstens haben nur 74 zuschauerInnen diese peinlichkeit mitverfolgt (http://www.volleynet.at/bewerbe/H1/phase/GD/saison/18-19/information/Ergebnisse).

Ah ja und ein fundstück zum thema event hab’ ich auch noch, und das wird zur vertiefung meiner freundschaft mit dem herrn dobler weiter beitragen, aber irgendwie war der sound of silent aufgelegt. Aber vielleicht war es auch ein wortspiel, das ich nicht verstanden hab’.    

   
Warum ist der damalige övv-präsident peter kleinmann als oberster verbandsfunktionär im 
missbrauchsfall johannes h. nicht aktiv geworden, wenn es, wie peter kleinmann vor der presse sagte, hinweise gegeben hat, die darauf hingedeutet haben, dass mit diesem trainer etwas nicht stimmte?
Wie wurde der ausflug von herrn kleinmann zu den olympischen spielen nach rio UND NACH PYEONGCHANG finanziert?
Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?
  

Wien, 15.01.2019, 02:00 mez

Dienstag, 8. Januar 2019

Von ziemlich einsamer euphorie, von einem respektlosen orf-experten und von goldenen steaks, gekauften leben und 100.000€ als zuschauermagnet

Wien 07.01.2019, 22:42 mez

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

so, na das wird was werden heute, aber wenigstens passt die zeit wieder, zu der ich mit meinem eintrag beginne. Und am ende dieses eintrags werden zu meinen alten freunden ein paar neue dazu gekommen sein, fürchte ich. Aber schön der reihe nach: ich beginne einmal mit dem erfreulichen und das sind die beiden 3:0 heimsiege des österreichischen damen- und des österreichischen herrennationalteams gegen albanien, mit denen die türe zur jeweils ersten erspielten qualifikation für ein internationales turnier zumindest offen gehalten wurde. Besonders erfreulich war aber auch die leistung von max landfahrer, der als debütant erst durch die ausfälle von alex berger und thomas tröthann ins team kam und ganz entscheidend am erfolg gegen albanien beteiligt war. Umso peinlicher in diesem zusammenhang – ich muss zugeben, dass ich das nur von einem gewöhnlich gut informierten maulwurf weiß, da ich selbst mit ein paar tausend anderen in der stadthalle dem geburtstagskonzert von willi resetarits beigewohnt hatte und daher das spiel weder live noch am bildschirm verfolgt hatte  - die leistung des herrn experten für eh alles und co-kommetator, dem der max landfahrer, nach eigener aussage nicht bekannt war. Na irgendwie verständlich, der hat halt nie bei den hotvolleys gespielt, sondern seine karriere in deutschlamdsberg und in graz begonnen und dann bei weiz fortgesetzt bis er schließlich beim – und das ist jetzt dann schon ein wenig komisch – spielgemeinheitspartner der hotvolley-experten, beim vca amstetten zu einem führungsspieler heranreifte und jetzt beim österreichischen meister, bei aich/dob, spielt. Damit sich der herr kleinmann für seine nächste kommentatorensitzung ein wenig einlesen kann sei ihm oder seinen vorlesern und ohrenbläsern ein unter https://www.meinbezirk.at/deutschlandsberg/c-sport/im-interview-dreifacher-volleyball-cupsieger-mit-24-jahren_a2434652publiziertes, relativ rezentes interview mit max landfahrer ans herz gelegt. Das zugehörige zitat des herrn kleinmann „den buam kenn i ned“ passt in seiner primitivität und respektlosigkeit nahtlos zu seinen hier letzte woche als screenshot eingestellten weihnachtswünschen. Volleyball-heinz-conrads halt, mit de buam und de madln. Peinlich und respektlos, mehr fällt mir dazu nicht mehr ein.

So und jetzt geht’s gleich kritisch weiter. Also es ist - wie gesagt – sehr erfreulich, dass beide nationalteams noch die chance haben sich das ticket für ein internationales turnier erstmalig zu erspielen. Die unter http://www.volleynet.at/1-30/ im titel des beitrags angesprochene euphorie erlaube ich mir nicht ganz nachvollziehen zu können. Erstens hat man gegen die aktuellen nummern 46 (!) der europäischen rangliste bei den herren (https://www.cev.eu/Rankings/Men.aspx) und 45(!) bei den damen (https://www.cev.eu/Rankings/Women.aspx) jeweils 3:0 siege gefeiert. Pflichtsiege, würde man das eigentlich objektiv nennen. Und zweitens fehlt nach dem – um ein altvatrisches wort zu verwenden, ich gendere es und mach’ es damit ein bisschen moderner – gesellInnenstück noch die meisterInnenprüfung. Und die findet am mittwoch statt. Im gegensatz zu den herren haben es damen selbst in der hand. Dort ist die situation relativ einfach: mit einem 3:0 erfolg gegen die schweizerinnen hätte man das ticket zur eurovolley gelöst, bei einem 3:1 sieg käme es dann auf jeden erzielten oder verlorenen punkt an, bei jedem anderen resultat fahren die schweizerinnen zur eurovolley (https://www.cev.eu/Competition-Area/CompetitionView.aspx?ID=1053). Bei den herren ist die situation wesentlich komnplizierter, weil die spiele gegen den gruppenletzten in der vierergruppe nicht berücksichtigt werden, wenn es um die ermittlung der besten 5 zweitplatzierten geht. Das heißt ein sieg gegen kroatien bringt keine punkte, weil die kroaten dann letzte blieben und man nimmt die 7 punkte die man gegen portugal und albanien erreicht hat in die wertung mit. Verliert man allerdings gegen kroatien mit 1:3 oder gar 0:3, und nimmt man an, dass portugal albanien schlägt, dann ist kroatien dritter und man steht nur mehr mit 6 erspielten punkten, 3 gegen kroatien und 3 gegen portugal da. Dann wird es heikel um unter den 5 besten zweiten zu sein. Bei einem 3:2 sieg der kroaten und einer klaren niederlage der albaner wird es überhaupt kompliziert um den dritten tabellenplatz, aber, wenn ich mich jetzt nicht vertan habe, würden die österreicher dann in beiden fällen sieben punkte in die wertung als zweitplatzierte mitnehmen (https://www.cev.eu/Competition-Area/CompetitionView.aspx?ID=1052). Was bei dieser komplizierten ausgangslage und dem ausspielen von 5 tickets für das finalturnier für die 5 bestplatzierten gruppenzweiten aber vermutlich nicht nur mich verwundert, ist die ansetzung der spiele der letzten runde zu unterschiedlichen zeiten. Das wäre im fußball undenkbar. Aber bei internationalen volleyballverbänden gibt es da offenbar einiges an organisatorischen nachholbedarf, den ich übrigens für essentieller halte als die idee auf das scoring system beim tennis umzustellen. Aber zu dem videomonolog von rafael dobler bzw. eigentlich zu einem der zu diesem video geposteten kommentare komme ich heute noch (https://www.neunmalneun.at/2018/12/17/rafael-dobler-und-wie-man-den-volleyball-noch-runder-machen-könnte/).

Ah ja, die in dem artikel auf der website des övv unter http://www.volleynet.at/1-30/angesprochene euphorie blieb lokal ziemlich begrenzt. Weder im standard, noch im kurier und auch nicht in der krone gab es einen bericht zu den den övv euphorisierenden siegen. Da kann ich nur sagen, oder eigentlich würden es die anglikaerInnen so sagen: Rafi dobler, to the rescue. So, das war jetzt schon ein bisschen böse, ich geb’s zu. 

Volleyball gab’s schon in der krone, allerdings sandhüpfsport, also so nach dem motto knappe sportbekleidung auf frauenkörpern gibt schon was her, also wenigstens einen kurze erwähnung.


So aber jetzt weiter auf meiner „ich gewinne ein paar neue freunde tour“. Das erste 4-sterne fivb-beachturnier in den haag verlief für die österreichischen paare wie gewohnt. Beim orf war man noch weniger diplomatisch als ich hier. Unter https://sport.orf.at/stories/3043117/wird von einem fehlstart gesprochen, den doppler/horst mit ihrem ausscheiden bereits in der gruppenphase, also frei nach dem motto one-two-barbecue, hingelegt hatten. Also ich fürchte, das wird, auch wenn sich die beiden qualifizieren sollten, nichts mehr werden mit einer erfolgreichen olympiateilnahme, wenn man erfolgreich nicht nur nach dem olympischen motto, dass dabeigewesen zu sein alles sei, definiert. Wenn man sich die ergebnisse von doppler/horst in den haag genauer anschaut, dann fällt auf, dass die beiden in einer auf dem papier nicht allzu schweren gruppe zuerst gegen ein sehr junges holländisches team sang- und klanglos verlieren. Jasper bouter ist jahrgang 1996, ruben penninga jahrgang 1997 (http://worldtour.2019.fivb.com/en/mhag2019/men/teams/940707-bouter-penninga). Und das zweite spiel verlieren doppler/horst ebenso klar gegen die schweizer kissling/zandbergen, wobei michiel zandbergen mit 23 jahren auch noch ziemlich jung ist (http://worldtour.2019.fivb.com/en/mhag2019/men/teams/940497-kissling%20g-zandbergen). Ah ja, ebenfalls den geteilten 25. platz gab es für winter /hörl, die sich zumindest mit zwei siegen aus der quali ins hauptfeld gekämpft hatten (http://worldtour.2019.fivb.com/en/684/men/standings). Die beiden sind übrigens jahrgang 1992 bzw. 1993 und damit doch um einges älter als die beiden oben ewähnten holländer (http://worldtour.2019.fivb.com/en/mhag2019/men/teams/940536-winter-hrl). In der quali waren bereits nach der ersten runde kindl/ertl ausgeschieden (http://worldtour.2019.fivb.com/en/684/men/standings). Bei den damen schafften schützenhöfer/plesiutschnig immerhin ins achtelfinale (http://worldtour.2019.fivb.com/en/684/women/standings). Die strauss-zwillinge schieden in der ersten, friedl/pfeffer in der zweiten quali-runde aus (http://worldtour.2019.fivb.com/en/684/women/standings). Na das erbe des siegergenetikers und kleinmannspezis wird die verantwortlichen im övv in der sandkiste wohl noch einen weile begleiten.

So, aber jetzt komm ich zu dem schon oben erwähnten kommentar zum videomonolog von rafael dobler, den die umtriebigen macher von neunmalneun unter https://www.neunmalneun.at/2018/12/17/rafael-dobler-und-wie-man-den-volleyball-noch-runder-machen-könnte/vor ein paar wochen online gestellt hatten. Da schreibt peter eglseer, den ich ja aus seiner zeit in oberösterreichischen nachwuchsvolleyball kenne, also nichts für ungut, peter, folgendes:
„Die leute würden sich sofort mehr volleyball und beachvolleyball ansehen, wenn der spieler 100.000 euro bekommt - siehe in italien!“ Äh ja, also ich versteh’ das jetzt leider gar nicht. Die erste frage, die sich mir aufdrängt ist die nach den 100.000€. Soll der spieler die im monat verdienen – ziemlich heftig – oder im jahr – noch immer heftig genug. Und wer bitte sehr, soll das bezahlen? Äh, und ich geh’ dann in die halle, weil ich den spieler sehen will, diesen „star“ der 100.000€ im monat oder im jahr bekommt? Also, vielleicht bin ich ein bisschen naiv aber ich dachte immer, dass das system umgekehrt funktioniert: attraktive spiele locken zuschauerInnen an, die eintritt zahlen, die kaufen dann auch den ganzen fanartikelramsch, jedes jahr ein neues auswärtstrikot in lustigen farben mit nummer und namen vom herrn ronaldo drauf – sorry, ich weiß, das ist kein volleyballer, aber im fußball funktioniert das system ja perfekt – das fernsehen zahlt millionen für übertragungsrechte, ein russischer oligarch, ein arabischer ölscheich oder ähnliche sympathieträger kaufen den verein und dann ist soviel geld im system, dass man dem herrn ronaldo die 100.000€ nicht im jahr, nicht im monat sondern pro stunde zahlen kann. Und vollkoffer wie der herr ribery protzen dann mit einem vergoldeten steak in den social media und beleidigen in der folge menschen, die sich erlauben das nicht so toll zu finden (https://derstandard.at/2000095455066/Nach-Kritik-an-Goldsteak-Ribery-mit-uebler-Schimpftirade). Ein anderer, nicht ganz so großer star wie der herr ribery, der herr arnautovic fühlte sich ja vor einiger zeit in der lage sich das leben eines polizisten, der die frechheit hatte in anzuhalten, zu kaufen (https://diepresse.com/home/sport/fussball/767388/Arnautovic-beschimpft-Beamten-bei-Polizeikontrolle). Und gar nicht so wenige dieser typen haben einen sehr kreativen umgang mit der versteuerung ihrer armseligen einkünfte, nachzulesen unter https://footballleaks2015.wordpress.com. Wollen wir wirklich dorthin? Zu einer immer weiter ausufernden kommerzialisierung des sports, zu einer blase des profisports, die es genauso zerreißen kann, wie die immobilienblase? Ich bemerke an mir selber, dass mich diese aufgeblasenen mega-äh... events, wie sie im fußball üblich sind, mit geradezu obszönen spielergehältern und transfersummen, und mit den hochglanzinszenierungen, immer weniger interessieren. Warum sollte mich auch die zwanzigste auflage der immer gleichen spiele zwischen den immer gleichen mannschaften interssieren? Und auf volleyball umgelegt: ich gehe sicher nicht in die halle, wegen der inszenierung, früher hat man das – schon wieder so ein altmodisches wort – als rahmenprogram bezeichnet, ich gehe auch nicht in die volleyballhalle, weil ich einen sogenannten star sehen will, der viel geld verdient. Ich gehe hin, weil ich guten sport sehen möchte, keine disco, keine fanchoreographie und keine bengalischen feuer – ok die gibt’s in der halle ohnehin nicht. Und damit ich nicht missverstanden werde und ich mir noch mehr freunde schaffe, ja natürlich sollen sportler geld verdienen, und zwar so viel, dass sie sich nach ihrer sportlerkarriere eine existenz aufbauen können - goldene steaks, luxusautos und kreative steuerberater sind dazu meiner bescheidenen meinung nach nicht notwendig -  und keine nachteile gegenüber ihren altersgenossen haben, die ihre zeit nicht dem sport, sondern der eigenen berufsausbildung gewidmet haben. Und ich weiß natürlich, genauso gut wie peter eglseer, dass viele aktive und trainerInnen im volleyball und in anderen randsportarten im prekariat leben. Und, ja es ist natürlich auch völlig richtig, dass randsportarten wie eben volleyball überhaupt nur deswegen einigermaßen funktionieren, weil leute gibt, die sich, ohne eine gegenleistung zu erwarten, rund um den betreffenden sport engagieren. Und rund um den volleyballsport in österreich kenne ich, so wie wohl meinen geschätzten leserinnen und meine geschätzten leser etliche von dieser selbstausbeuter persönlich. Da ich diesen absatz ja auch als antwort auf den kommentar von peter eglseer geschrieben habe und ich nicht weiß, ob er meinen blog liest, werde ich mir erlauben, den absatz auch direkt auf https://www.neunmalneun.atzu stellen.   

So und das fundstück der woche kommt wieder von der facebookseite des volleyball-heinz conrads. Nach verschwitztem altherrenhumor gibt es dieses mal neujahrswünsche und –vorsätze.




Also, da ich ja für den herrn kommerzienrat sicher in die kategorie der negativlinge gehöre, bin ich ja richtiggehend froh über seinen neujahrsvorsatz. 





Warum ist der damalige övv-präsident peter kleinmann als oberster verbandsfunktionär im 
missbrauchsfall johannes h. nicht aktiv geworden, wenn es, wie peter kleinmann vor der presse sagte, hinweise gegeben hat, die darauf hingedeutet haben, dass mit diesem trainer etwas nicht stimmte?
Wie wurde der ausflug von herrn kleinmann zu den olympischen spielen nach rio UND NACH PYEONGCHANG finanziert?
Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?
  

Wien, 08.01.2019, 01:18 mez

Dienstag, 1. Januar 2019

Von einer sensationellen trainerverpflichtung, von diversen baustellen und von schweißnassen weihnachtswünschen

Wien 31.12.2018, 12:53 mez

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

also die feiertage fallen heuer ja für die werktätigen massen äußerst günstig, aber für mich als bloggisten gäbe es da durchaus luft nach oben. Der 24.12. war ein montag und demzufolge ist der 31.12. schon wieder ein montag. Irgendwie ist das heute schon wieder nicht ganz so einfach mit dem schreiben. Ich beginne ja normalerweise meine einträge erst so nach 22 uhr zu verfassen, wenn es bei mir zuhause schön langsam ruhig wird und es draußen schon dunkel ist. Heute ist das feiern des jahresausklangs in den abendstunden mit dem blogschreiben doch eher unvereinbar und deshalb beginne ich schon zu ungewohnt früher stunde. Und irgendwie habe ich auch befürchtet, dass es wieder nicht sehr viel an stoff gibt für meinen eintrag, aber unverhofft kommt dann doch oft.

In einem wird sich dieser letzte blog des jahres von den sieben – wahnsinn, so lange mach’ ich das schon – vergangenen jahresausklangseinträgen allerdings deutlich unterscheiden: die 10 high-lights der saison wird es dieses jahr und hoffentlich auch in zukünftigen jahren nicht mehr geben, da der hauptlieferant dieser lowlights dem österreichischen volleyballsport glücklicherweise abhanden gekommen ist und nur noch als volleyball-heinz-conrads beim orf seine expertise über die „madl“ und „buam“ zum besten geben darf.

Eine tradition möchte ich aber beibehalten. Ich werde mir erlauben die baustellen des letzten jahres zu evaluieren. Aber zuerst zu aktuellem.

Also da hat der schlagfertige ex-witzepräsident und jetzige sportdirektor des niederösterreichischen restes der spielgemeinheit mit dem langen namen einen coup gelandet, der es sogar auf  https://sport.orf.atgeschafft hat. Dort kann man unter https://sport.orf.at/stories/3042934/lesen, das erkan togan ab sofort als trainer beim vca amstetten engagiert ist. Ja bist du deppert, da ist es ja gelungen ein richtiges schwergewicht als trainer nach amstetten zu holen. Der herr togan hätte ja sicher zwischen angeboten aus italien, polen, russland und brasilien wählen können, ob seiner beeindruckenden erfolgsbilanz und hat sich dann für den vca amstetten entschieden. Ja bist du fertig. Ein wahnsinn, das ist ja fast so eine erfolgsgarantie wie das engagement des herrn mit dem siegergen als beachobertrainerschackl oder was der kleinmannspezi beim övv war. Der herr togan war ja in seiner trainerkarriere so erfolgreich, dass er gleich zweimal bei den hotties rausgeflogen ist (http://johnny-meinblock.blogspot.com/2014/02/von-den-letzen-100-aufrechten-im-budo.html). Und dann durfte er, vermutlich als kompensation für seine dienste bei den hotties, noch als co-trainer eines anderen erfolgstrainers beim nationalteam arbeiten (http://johnny-meinblock.blogspot.com/2014/02/von-neuen-sponsoren-fur-hhvmir-vom.html). A propos anderer erfolgstrainer und so: also uhvztt sucht doch jetzt neben seiner betreuertätigkeit beim herrennationalteam ein weiteres interessantes betätigungsfeld. Das wäre doch was gewesen für den herrn warm bei amstetten, und eine kostenschonende lösung für die amstettner hätte sich da sicher finden lassen.

Ah ja noch einmal a propos  erfolgstrainer und so: das herrennationalteam hat zwei testspiele gegen die slowakei bestritten und eines davon mit 3:2 gewonnen und das zweite mit 0:3 verloren. Unter http://www.volleynet.at/oevv-damen-lassen-norwegerinnen-keine-chance/  gibt es dazu wiederum ein großartiges beispiel für den von uhvztt über die jahre der allzu dünn gesäten erfolge perfektionierten warmsprech: „Heute haben wir einiges ausprobiert. Das, was wir trainieren wollten, hat auch ganz gut funktioniert“, steht dort. Also bitte, das was man trainieren wollte, sollte man gegen albanien vielleicht nicht probieren, sonst wird es wieder nichts, mit der, dieses mal zum greifen nahen, qualifikation für die eurovolley. Unter http://www.volleynet.at/oevv-damen-lassen-norwegerinnen-keine-chance/kann man auch lesen, dass die damen die norwegerinnen mehr oder weniger niedergekantert haben. Aber bitte erstens: testspiel, und zweitens: norwegen liegt auf platz 33 der europäischen rangliste (https://www.cev.eu/Rankings/Women.aspx). Also bitte ein wenig die euphoriebremse ausfahren.

So und jetzt werde ich gleich meine ohnehin schon ramponierte freundschaft mit rafael dobler weiter vertiefen, wenn ich mich hier wieder einmal als kritiker der fortschreitenden eventisierung des sports outen werde. Eigentlich haben werner bader und lippo panza in ihren kommetaren zu rafael doblers videomonolog unter https://www.neunmalneun.at/2018/12/17/rafael-dobler-und-wie-man-den-volleyball-noch-runder-machen-könnte/bereits alles zu der von rafael dobler angesprochenen problematik gesagt: erstens, in einer einigermaßen ausgeglichenen liga gibt es spannende spiele mit spannenden sätzen, die im idealfall bei 25 noch nicht entschieden sind. Da brauch’ ich nicht am scoring herumzubasteln. Und in einer liga wie der österreichischen 1. bundesliga, in der der meister schon vor beginn feststeht und niemand absteigt, nützt das kreativste neue scoring system nichts um spannung aufkommen zu lassen. Ah ja eine idee hätte ich, die ist dann mindestens so kreativ wie die von rafael dobler vorgeschlagene zähweise aus dem tennis: in einer art handicap-system könnte aich/dob jeden satz mit – je nach gegner – 0:5 bis 0:10 beginnen. Und zur stimmung in der halle: die kommt von selber, wenn die hallen voll sind, da braucht es keine fan-choreographie und keine kinderdisko – copyright lippo panza – in den pausen zwischen den sätzen oder - noch viel schlimmer – zwischen den ballwechseln. Da möchte ich lieber mit meinem nachbarn oder mit meiner nachbarin die letzten ballwechsel diskutieren und nicht die unsägliche diskoversion von bella ciao ins ohr geplärrt bekommen. Ich hab’ das hier schon mehrfach geschrieben: ich gehe in die halle, auf den fußballplatz oder zu welcher sportveranstaltung auch immer, weil mich der sport interessiert und nicht weil ich auf kommando aufstehen oder singen möchte oder irgendeine fahne mit einer bierwerbung drauf schwenken soll. Oder wie es werner bader in seinem kommentar gesagt hat: das entertainment beginnt für mich beim sport an sich! Ich könnte es nicht besser formulieren. Allen eventisierern und eventisiererinnen empfehle ich einen besuch des derby of love zwischen dem wiener sport-club und der vienna auf dem sport-club platz in dornbach. 7800 zuschauerInnen und gefühlte 10 polizistInnen auf einem sportplatz ohne komfort und chichi aber mit stimmung, die ihresgleichen sucht. Kultfußball halt, nicht fußballevent (https://wienersportclub.com). 
    
So aber jetzt zu den hier zum abschluss des vorigen jahres besprochenen baustellen im österreichischen volleyballsport:

  • Die clubbilanz 2017/2018 ist ähnlich traurig wie diejenige der vorjahre. Beide österreichsichen vetreter im challenge cup sind ausgeschieden. Im cev cup hat es aich/dob unter die letzten sechzehn geschafft, hat mit dem ex-klub von philipp kroiss, lindemans alst aus belgien, aber keinen einfachen gegner (http://www.cev.lu/Competition-Area/CompetitionView.aspx?ID=1034). Bei den damen ist die spielgemeinheit mit dem langen namen gleich einmal in der qualifikationsphase gescheitert. Die grazerinnen und die linzerinnen haben nach hinspielniederlagen eher geringe chancen sich für die letzetn eschzehn zu qualifizieren (http://www.cev.lu/Competition-Area/CompetitionView.aspx?ID=1040).
  • Die nationalmannschaft der herren hat zwar wieder einmal, trotz zum teil guter leistungen eine qualifikation, die für die wm, nicht geschafft, hat sich aber dank der siege in der weltliga, für die man sich, und das sollte man trotz aller freude nicht vergessen, sportlich nicht qualifiziert hatte, in der weltrangliste stark verbessert und liegt zur zeit auf platz 48 (http://www.cev.lu/Competition-Area/CompetitionView.aspx?ID=976,http://worldleague.2017.fivb.com/en/competition/results-and-ranking/group3,http://www.fivb.org/en/volleyball/VB_Ranking_M_2017-07.asp). In der europäischen rangliste ist man dagegen leicht abgerutscht und zwar auf platz 29 (http://www.cev.lu/Rankings/Men.aspx). Die damen belegen die eher bescheidenen plätze 79 bzw. 26 (http://www.fivb.org/en/volleyball/VB_Ranking_M_2017-07.asp,http://www.cev.lu/Rankings/Women.aspx). Trotzdem besteht durch die aufstockung des teilnehmerfeldes bei europameisterschaften auf 24 und durch die positive entwicklung einiger im ausland spielender leistungsträgerInnen eine realistische chance für beide nationalteams sich zum ersten mal aus eigener kraft für ein internationales turnier zu qualifizieren.
  • Die 1. bundesliga verliert weiter, besonders durch den abgang der tiroler, an qualität und auch die zuschauerzahlen sind nicht gerade anlass für übertriebenen optimismus.
  • Die mevza hat sich tatsächlich dauerhaft stabilsiert hinsichtlich der anzahl der teilnehmenden mannschaften
  • Die 2. bundesliga bleibt ein problemfall, sowohl was das alter der dort tätigen spieler angeht wie auch wegen der exorbitanten reisetätigkeit. Alle teams der 2. bundelsliga nord zusammen umrunden alleine im grunddurchgang mehr als einmal die erde. Über nachhaltigkeit und ökologischen fußabdruck dieses irrsinns darf man, neben den kosten für die vereine, gar nicht nachdenken.
  • Na das mit dem dem tode entgegenröcheln ist vielleicht übertrieben, aber viel fehlt nicht zum nahtoderlebnis. Die nachwuchssituation im männlichen bereich in der bundeshauptstadt bleibt besorgniserregend, mit jeweils drei an den u19, u17 und u13 meisterschaften teilnehmenden vereinen, mit vier bei u15 und u11 und gar nur zwei bei u12.
  • Der ort für das final four wurde heuer zwar früher bekanntgegeben, die wertigkeit des cups zeigte sich aber im viertelfinalspiel zwischen dem titelverteidiger, der spielgemeinheit mit dem langen namen, und dem meister aich/dob, zu dem die kärntner mit gerade einmal sieben spielern, zum teil aus dem sehr jungen nachwuchsbereich, anreisten und mit 7(!):25, 9(!):25 und 15:25 in 49 minuten aus der halle geschossen wurden; interessantes detail am rande: weder die mittelblocker noch der diagonalangreifer der kärnter machten einen einzigen punkt (http://www.volleynet.at/bewerbe/HCup/phase/_/saison/17-18/information/Ergebnisse).
  • Österreichische meisterschaften der altersklasse u21 gibt es nach wie vor nicht. Interessanterweise hat in wien bei den herren ein verein für die kategorie u21 genannt (http://www.volleyball-wien.at/tabellen/nachwuchs-burschen.html). Über den altersschnitt der an den österreichischen nachwuchsmeisterschaften teilnehmenden teams hüllt sich der övv, aus vermutlich naheliegenden gründe, nach wie vor in schweigen.

Und wie schaut es mit diesen baustellen heuer aus?

  • Die bilanz der österreichischen vereine in den internationalen clubbewerben ist weiterhin erbärmlich. Gerade eine mannnschaft, die – bezeichnenderweise ohne legionärinnen spielenden - damen von uvc graz überwintern nach dem ausscheiden aus der championsleaguequali und einer überstandenen runde im cev cup in diesem bewerb. Bei den herren scheitert aich/dob nach dem ausscheiden aus der champiosnleaguequali im sechzehntelfinal des cev cups. Dort ist auch für waldviertel endstation (https://www.cev.eu/Competition-Area/CompetitionView.aspx?ID=1115). Die klagenfurter, grazer und amstettner fliegen in der quali bzw. im sechzehntelfinal aus dem challenge cup (https://www.cev.eu/Competition-Area/CompetitionView.aspx?ID=1116). Bei den damen verabschieden sich salzburg und perg in der qualiphase bzw. im sechzehntelfinale aus dem challenge cup (https://www.cev.eu/Competition-Area/CompetitionView.aspx?ID=1121). Diese mehr als traurige bilanz sagt auch sehr viel über den standard der österreichischen ligen im internationalen vergleich.
  • Die nationalmannschaften sind so etwas wie die lichtblicke des abgelaufenen jahres. Sowohl damen wie auch herren haben noch durchaus realistische chancen sich erstmals für ein internationales turnier, die eurovolley 2019, zu qualifizieren. Bei aller euphorie über diese entwicklung sollte man aber nicht vergessen, dass 2019 zum ersten mal 24 teams an der endrunde teilnehmen werden und die österreichischen damen auf dem 24. und die herren auf dem 28. platz der europäischen ranglisten liegen (https://www.cev.eu/Rankings/Women.aspx,https://www.cev.eu/Rankings/Men.aspx).
  • Die 1. bundesliga der herren ist nach wie vor ein problemfall. Sieben vereine, ein meister, der eigentlich schon zu beginn feststeht, kein absteiger, vermutlich wieder kein aufsteiger tragen nicht zum spannungsbogen dieser liag bei. Namhaften besuch verzeichnen nur aich/dob, ried und waldviertel – böse zungen könnten jetzt behaupten, das sei wegen des mangels anderer wochenendunterhaltungsmöglichkeiten derorts – und mit abstrichen graz. Noch schlimmer sind die zuschauerzahlen in der 1. bundesliga der damen.
  • Wohin die mevza geht kann man anhand ihrer mehr als peinlichen website unter http://mevza.org/live/beurteilen. Sechs herrenteams, darunter aich/dob und waldviertel (http://mevza.volleynet.at/Ligen/22721) und sieben damenteams, keines aus österreich (http://mevza.volleynet.at/Ligen/22722) machen nicht gerade optimistisch, was die weitere entwicklung der liga angeht.
  • Die 2. bundesliga der herren ist weiterhin eine art reiseveranstaltung, frei nach dem motto lerne dein land aus dem fahrenden auto kennen, für nachwuchsspieler und junggebliebene, die sich den reisestress von tausenden kilometern alleine im grunddurchgang trotz beruf und familie bereit sind anzutun. Interessant ist auch, dass die zwei aufsteiger – und das waren nicht die jeweiligen landesmeister- aus der wiener landesliga in der 2. bundesliga vorne mitspielen, was meinem mantra nahrung gibt die 2. bundesliga zugunsten dreier regionalligen aufzulösen.
  • Die bundeshauptstadt ist besonders im männlichen sektor nach wie vor – zitat unhp – eine volleyballwüste. 3 vereine bestreiten die u19 meisterschaft, in der – und das freut einen alten sokolisten wie mich – sokol zweimal gegen die hotties gewonnen hat. Ob das jetzt für die stärke von sokol – eher unwahrscheinlich – oder den langsamen niedergang der wiener akademie aka hotvolleys – eher wahrscheinlich – spricht lasse ich jetzt einmal offen. In der u17 – oha – gibt es zwei klassen mit jeweils drei mannschaften. Allerdings fällt auf, das die erste mannschaft der hotties ein spiel – offenbar durch nicht antritt – 0:25 und 0:25 verloren hat. In den altersklassen u15, u13 und u12 spielen jeweils 4 teams, in der u11 sind es 3 (http://www.volleyball-wien.at/tabellen/nachwuchs-burschen.html). Erfreulich ist die entwicklung im nachwuchsbereich bei aich/dob, bei einem verein, den ich lange zeit für die vernachlässigung des nachwuchsbereichs kritisiert habe, mit österreichischen meistertiteln in den alterklassen u15 und u12 und einem dritten und einem vierten platz in den klassen u13 und u11 (http://johnny-meinblock.blogspot.com/2018/07/vom-rotieren-im-sand-von-der-sich.html).
  • Der österreichische cup ist nach wie vor eine art sorgenkind, nicht fisch nicht fleisch. Hier könnte man doch einmal einen versuchsballon startenvon seiten des övv, ein modell zum ausporbieren, wie die sache funtkionieren würde nach dem vorbild der handballer, mit maximal zwei spielern pro mannschaft, die nicht für das österreichische nationalteam spielberechtigt sind, sozusagen einen legionäre-light-variante.
  • Ok, die u21-meisterschaften sind vermutlich bis auf weiteres tot und begraben, weil die in frage kommenden burschen in der 2. lerne-österreich-aus dem auto-kennen-bundelsiga tätig sind.
  • Neu zur sammlung der baustellen kommt dieses jahr die sandkiste aufgrund der – im verhältnis zum aufwand – mahr als dürftigen bilanz im sandhüpfsport, die unter http://johnny-meinblock.blogspot.com/2018/09/von-einer-mageren-saisonbilanz-in-der.htmlim detail nachzulesen ist. Die unter http://www.volleynet.at/der-oevv-wuenscht-frohe-weihnachten/erwähnten siege bei 1- und 3-stern-fivb-turnieren können über die eher maue saison nicht hinwegtäuschen. Die weltranglistenplatzierungen 16, 34, 35 und 50 bei den herren und 31, 83 und 87 bei den damen sprechen bände und lassen auch für die heuer anstehende olympiaquali nicht sehr viel erhoffen (http://www.fivb.org/EN/BeachVolleyball/WRanking_M.asp,http://www.fivb.org/EN/BeachVolleyball/WRanking_W.asp).

Wer von meinen werten leserinnen und von meinen werten lesern sich die offizielle version der highlighst der saison aus sicht des övv zu gemüte führen möchte, der oder dem ist mit dem artikel unter http://www.volleynet.at/der-oevv-wuenscht-frohe-weihnachten/besser gedient.

So und ganz zum schluss noch ein paar – wie es meine art ist –eher ungeordnete gedanken zum österreichischen volleyballsport. Also ich würde mir von der jetzt doch nicht mehr ganz so neuen övv-führung ein wenig mehr transparenz wünschen. Stichworte abgang von micha warm aus frankfurt, das sang- und klanglose verschwinden der ehemaligen teamspieler david michel und edin ibrahimovic aus der offiziellen berichterstattung. Im ersten fall kann man doch berichten, dass der teamtrainer nicht mehr trainer bei den united volleys ist und das vielleicht mit einem kurzen interview mit uhvztt kombinieren, mehr warmsprech quasi. Und wenn teamspieler ihre karriere beenden oder bar den verband wechseln, aus welchen gründen auch immer, und seien es persönliche, so kann man das wohl auch dem volleyballinteressierten publikum über die offiziellen kanäle des verbandes kommunizieren. Mangelnde transparenz – und die gab es unter dem volleyball-heinz-conrads zur genüge - führt nur zum entstehen von gerüchten und das kann ja wohl nicht im sinne der övv-verantwortlichen sein.

So, und ganz spontan fallen mir jetzt noch zwei highlights ein, aus dem fast schon abgelaufenen jahr 2018:
Das erste highlight ist die entwicklung, die paul buchegger im letzten jahr gemacht hat, von einem sehr, sehr guten österreichischen volleyball zu einem – ich sag’ jetzt absichtlich nicht star oder gar superstar, meine werten lesreinnen und meine werten leser wissen warum - europäischen top-volleyballer, der sich in einer der besten ligen der welt einen stammplatz auf einer der schwierigsten positionen am platz erkämpft hat. Ich wünsche dem paul auf diesem wege baldige und vollständige genesung und dass er dort anschließen kann, wo er vor seiner verletzung bereits war, und dass er, obwohl das für einen volleyballer ja eher kontraproduktiv ist, mit beiden beinen am boden bleibt, dann steht einer fortsetzung seiner tollen karriere nichts im wege. 

Und das zweite highlight des jahres sind für mich die macher von https://www.neunmalneun.atarmin fluch und philipp kroiss. Ein volleyballbuch zu schreiben hat ihnen offenbar nicht genügt (https://www.amazon.com/Das-ist-ein-Volleyballbuch-Leidenschaft/dp/1530822270), jetzt haben sie auch noch eine internetplattform für alle volleyballverrückten geschaffen, die es sich verdient, besucht zu werden. Und dort kann, darf und soll man(n) und frau auch seine/ihre meinung äußern. Das ist das einzige, was bisher leider noch nicht so ganz funktioniert. Das sollte sich aber ändern lassen. Im jahr eins nach der sogenannten ära des herrn kommerzienrates sollte es sich doch langsam herumgesprochen haben, dass man seine meinung, auch wenn sie kritisch sein sollte, öffentlich kundtun kann, ohne gleich einen schweren psychischen schaden diagnostiziert zu bekommen vom herrn kleinmann oder andere konsequenzen befürchten muss.

A propos herr kommerzienrat und so: also irgendwie schafft er es ja doch, der herr kleinmann, sich in meinen blog hineinzuschwindeln, und sei es nur mit verschwitzten altherren-weihnachtswünschen von seiner facebook-seite.


So jetzt reicht’s aber wirklich für heuer, ich wünsche allen meinen geschätzten leserinnen und allen meinen geschätzten lesern viel glück, erfolg und ganz besonders gesundheit im neuen jahr, und bleiben sie mir/bleibt mir gewogen. Prosit 2019!

Warum ist der damalige övv-präsident peter kleinmann als oberster verbandsfunktionär im 
missbrauchsfall johannes h. nicht aktiv geworden, wenn es, wie peter kleinmann vor der presse sagte, hinweise gegeben hat, die darauf hingedeutet haben, dass mit diesem trainer etwas nicht stimmte?
Wie wurde der ausflug von herrn kleinmann zu den olympischen spielen nach rio UND NACH PYEONGCHANG finanziert?
Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?
  


Wien, 01.01.2019, 01:18 mez