Mittwoch, 30. September 2026

Vom warten auf das ende der sandkistensaison, von licht und schatten beim nachwuchs in der halle und von ein paar finnischen zahlen zum nachdenken

 Wien, 29.09.2026, 23:20 cet

  

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

 

so, die sandkiste macht pause bis zum 15. oktober. Da beginnt nämlich das letzte turnier der bvtmdln, ein future turnier, also ein turnier der untersten kategorie, in antalya, türkiye (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/futures/alanya-tur/?). Wenn man den nennungen unter https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/futures/alanya-tur/? vertrauen darf, dann ist der övv dort mit einer quantitativ beeindruckenden gesandtschaft vertreten. Genannt haben offenbar fünf herrenduos, davon zwei im hauptbewerb, eines in der quali und zwei auf der reserveliste (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/futures/alanya-tur/teams/men/by-country?, https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/futures/alanya-tur/teams/men/main-draw?, https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/futures/alanya-tur/teams/men/qualification?,https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/futures/alanya-tur/teams/men/reserve?) und ein damenduo (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/futures/alanya-tur/teams/women/by-country?). Letzteres steht allerdings im moment nur auf der reserveliste (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/futures/alanya-tur/teams/women/reserve?).

 

So, und nach dem abschluss des letzten beachturniers werde ich mir dann gestatten eine jahresbilanz für die sandkistensaison der övv-duos zu ziehen, und die wird, abgesehen von den erfolgen der nachwuchsduos, eher sehr mager ausfalllen. So viel kann ich jetzt schon verraten.

 

A propos mager und so: mager fällt auch die bilanz der u20-damennationalmannschaft in der ersten qualirunde für die europameisterschaftsendrunde aus. Die erste qualifikationsrunde wurd als mevza-turnier gespielt und die u20 damennationalmannschaft belegte nach  niederlagen gegen die slowakei, slowenien und israel und zwei siegen gegen zypern den siebenten platz unter acht nationen. Die qualifikation für die zweite qualirunde und damit für die endrunde wurde damit verpasst (https://www-old.cev.eu/Competition-Area/Competition.aspx?ID=1907&PID=3529). Die design dieser alten website der cev ist eine schande und die navigation ist katastrophal. Volleyball halt und nicht fußball.

 

Bei den herren lief die quali deutlich besser. Die u20 herrennationalmannschaft erreichte nach siegen niederlagen gegen israel und siegen gegen zypern, die slowakei und slowenien das finale des turniers, das gegen tschechien verloren ging. Damit war die direkte quali für die endrunde zwar nicht mehr möglich aber immerhin besteht für die mannschaft noch die chance sich über die zweite qualirunde das em-ticket zu sichern (https://www-old.cev.eu/Competition-Area/CompetitionView.aspx?ID=1906).

 

Die europameisterschaft der herren ging am wochenende mit einem sieg von polen über frankreich im finale zu ende, im spiel um den dritten platz siegte finnland gegen slowenien (https://www-old.cev.eu/Competition-Area/CompetitionView.aspx?ID=1572). Nicht einmal für die europameisterschaften der herren und die der frauen hat es die cev geschafft, eine entsprechende website zu generieren. Als volleyballinteressierte fans musste man mit der alten cev-website vorlieb nehmen, die aussieht als stammte sie aus der zeit der erfindung des world wid web. Peinlich eigentlich.

 

So aber jetzt nochmals zu den spielen. Wer von meinen werten leserinnen und von meinen werten lesern die spiele dieser europameisterschaft und dabei besonders das spiel um den dritten platz und das finale verfolgt hat, der konnte in etwa die größe des …achtung mein neues lieblingswort… anschlusslochs abschätzen, das die österreichische herrennationalmannschaft von den spitzenmannschaften trennt. Und nein, ich bin nicht so vermessen polen oder frankreich als maßstab zu nehmen. Aber der övv könnte sich, wie hier schon mehrfach erwähnt, dafür interessieren, wie nationen wie slowenien oder, jetzt ganz aktuell, finnland es geschafft haben sich in der weltspitze zu etablieren.

 

Für slowenien hab‘ ich mir schon vor ein paar wochen die zahlen der dort in der ersten liga beschäftigten legionären angeschaut. Zu finden sind sie unter https://johnny-meinblock.blogspot.com/2026/08/von-einer-seltenen-erfolgsmeldung-aus.html. In der gesamten ersten slowenischen liga waren 2025/2026 sechs legionäre engagiert. In der ersten bundesliga in österreich waren es in der saison 2025/2026 42(!), in worten zweiundvierzig.

 

 

 

Und wie schaut die situation in finnland aus?

 

Savo volley https://volleybox.net/de/savo-volley-t6274

2025/2026 2 legionäre                       2026/2027 2 legionäre

 

Akaa volley https://volleybox.net/de/akaa-volley-t6246

20255/2026 1 legionär                       2026/2027 0 legionäre

 

Vammalan lentopallo https://volleybox.net/de/vammalan-lentopallo-t1935

2025/2026 3 legionäre                       2026/2027 1 legionäre

 

Kokkolan tikerit https://volleybox.net/de/kokkolan-tiikerit-t1580

2025/2026 3 legionäre                       2026/2027 2 legionäre

 

Ac oulu https://volleybox.net/de/ac-oulu-t36803

2025/2026 2 legionäre                       2026/2027 2 legionäre

 

Tuto volley https://volleybox.net/de/tuto-volley-t4347

2025/2026 4 legionäre                       2026/2027 4 legionäre

 

Raision loimu https://volleybox.net/de/raision-loimu-t1785

2025/2026 4 legionäre                       2026/2027 2 legionäre

 

Hurikaani loimaa https://volleybox.net/de/hurrikaani-loimaa-t1547

2025/2026 1 legionär                         2026/2027 0 legionäre

 

Kyyjarven kyky https://volleybox.net/de/kyyjarven-kyky-t4310

2025/2026 4 legionäre                       2026/2027 3 legionäre

 

So, in finnland waren in der saison 2025/2026 insgesamt 24 legionäre unter vertrag, in österreich -siehe oben – mit 42 fast doppelt so viele. 2026/2027 sind bei finnischen erstligavereinen 16 legionäre tätig. Die meisten österreichischen vereine haben auf https://volleybox.net/de noch nicht ihre kompletten kader eingegeben. Ein schelm wer da böses vermutet. Nur so als vorschau: aich/dob hat bereits 7 legionäre verpflichtet (https://volleybox.net/de/sk-zadruga-aichdob-t1836), hartberg bisher 3 (https://volleybox.net/de/tsv-raiffeisen-hartberg-t2629), und ried ebenfalls 3 (https://volleybox.net/de/uvc-mcdonalds-riedinnkreis-t4729). Das heißt drei vereine der ersten österreichischen liga haben bereits fast so viele legionäre in ihren reihen wie insgesamt in der ersten finnischen liga spielen.

 

Ich sag eh nichts. Ich stell das hier nur ein, zum nachdenken. Einfach zum nachdenken, wie das so ist mit dem anschlussloch und warum das so ist.

 

Ah ja, noch etwas: ein treuer leser hat sich die mühe gemacht, das durchschnittsalter der finnischen mannschaft, die die bronzemedaille geholt hat, auszurechnen. Es lag bei 24 jahren. Also noch etwas zum nachdenken, und wie das vielleicht mit den legionärszahlen zusammenhängen könnte.

 

Und die frau ösv-präsidentin stadlober wünscht sich, wie unter https://sport.orf.at/stories/3162944/ zu lesen ist, eine schihalle. In zeiten der budgetknappheit wie wir sie gerade durchleben, fällt mir zu diesem ansinnen nur ein: unnötig wie ein kropf.

 

A propos unnötig wie ein kropf: das war auch die ankündigung des gerhard zeiler spö-vorsitzender werden zu wollen. Zum herrn zeiler fällt mir sonst nicht viel ein, außer dass das ego halt ein hund ist und dass so ein übergroßes ego auch dazu führt, dass man sich vor den karren des schmierblattl-journalismus spannen lässt. Armselig eigentlich, und widerlich.

 

Ah ja weil’s jetzt gerade politisch geworden ist empfehle ich meinen werten leserinnen und meinen werten lesern die genug von der gerade herrschenden zeilermania haben den artikel unter https://www.derstandard.at/story/3000000341962/pilnaceks-laptop-enthuellt-heimliche-arbeit-fuer-die-ungarn-und-hilfe-fuer-kurz. Sehr interessant. Da geht’s um netzwerke in der justiz, aber nicht um die roten, die angeblich den armen basti so sekkiert hatten. 

 

 

Ich bin ja gespannt, wie lange ich meinen neuen schlusssatz noch verwenden kann bzw. muss. 

 

Bleibt das jetzt so?  



 

 

 

 

 

Wien, 30.09.2026, 01:25 cet                              

 

 

                                                                                                          

 

 

Mittwoch, 23. September 2026

Vom nächsten erfreulichen sandkistenereignis, vom richtig zu legenden fokus und von der mevza auf tauchstation

 Wien, 22.09.2026, 22:58 cet

  

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

 

so, ich bin noch immer nicht ganz wiederhergestellt, aber es geht mir deutlich besser aals vor einer woche um diese zeit. Darum schaffe ich es auch diese woche meinen blog zur üblichen zeit zu schreiben. Viel wird es aber wieder nicht werden, es tut sich einfach nicht viel berichtenswertes in der kleinen österreichischen volleyballwelt; nicht viel, aber dafür erfreuliches.

 

In abwandlung des immer wieder am anfang seiner brenner-krimis vewendeten zitats von wolf haas, sag ich einfach: es isst schon wieder was passiert, und schon wieder war’s in der sandkiste, und schon wieder war’s höchst erfreulich, und schon wieder waren es die jungen, die die sonst eher maue sandkistensaison für den övv retten. Die rede ist von hohenauer/poinstingl, die sich bei den u18 beacheuropameisterschaften bei den herren den titel holten (https://beachevents.cev.eu/beach/competition/1881). Dazu auch dieses mal wieder ganz herzliche gratulation den spieler und ihren betreuer:innen. Nicht so gut lief es für bleyer/ferstl-schmid, die bei den damen in der ersten ko-runde ausgeschieden sind (https://beachevents.cev.eu/beach/competition/1882).

 

Bei den student:innen beachvolleyballweltmeisterschaften gab es dann für die ösv duos klemen/holzinger bei den herren und saric/neiss bei den damen keine medaillen (https://championships-results.fisu.net/#/discipline/VBV/final-rank/M.TEAM2-------------, https://championships-results.fisu.net/#/discipline/VBV/final-rank/W.TEAM2-------------).

 

Als resume der nachwuchsbeachbewerbe darf man sich durchaus hoffnungen machen auf eine fortsetzung der erfolge machen, wobei man trotz aller freude über die rezenten erfolge nicht vergessen darf, dass es noch ein sehr weiter weg ist, bis sich erfolge in der allgemeinen klasse einfahren lassen werden.

 

Und quasi als überleitung zum hallenvolleyball möchte ich hier nochmals auf die schon letzte woche gestellte frage zurückkommen, ob es in österreich die finanziellen und personellen resourcen gibt volleyball zweigleisig, also in der halle und auf sand kompetitiv zu betreiben. Wenn man sich ansieht was sozioökonomisch mit österreich vergeleichbare länder anschaut, dann zeigt sich schon ein trend, sich entweder auf hallenvolleyball oder auf beachvolleyball zu fokussieren. Ich hab jetzt ein paar beispiele, ohne anspruch auf vollständigkeit ausgewählt:

 

Belgien in der aktuellen weltrangliste in der halle nummer 13 bei den herren und nummer 16 bei den damen, im beachvolleyball ein herrenduo unter den top 100, und zwar auf platz 30, kein damenduo unter den top 100; slowenien in der ahlle position 6 bei den herren, rang 18 bei den damen, am sand weder bei herren noch damen ein top 100 duo. Finnland belegt die ränge 16 und 36 in der halle für männer bzw. frauen, am sand kein herrenduo unter den top 100, ein damenduo unter den top 100, nämlich auf platz 50. Schweden liegt in der halle bei den herren auf platz 35, bei den damen auf platz 19, im sand bei den herren zwei duos unter den top 100, und zwar auf den plätzen 1 und 5, bei den damen kein duo unter den top 100. Norwegen liegt in der halle auf platz 100 bei den herren und ist bei den damen nicht unter den 133 gelisteten ländern, am sand 5 (!) herrenduos unter den top 100 auf den rängen 6, 10, 25, 63 und 83, bei den damen ein duo unter den top 100 auf platz 56. Und zuletzt die schweiz, die liegt in der halle bei den herren auf rang 33 und bei den damen auf platz 30, und am sand 3 herrenduos unter den top 100 auf den plätzen 19, 41 und 49 und bei den damen sind 3 duos unter den top 100 auf den rängen 13, 14 und 44.

 

Zum vergleich österreichs platzierungen: in der halle 57 für die herren und 52 für die damen. Am sand: 6 herrenduos unter den top 100, von denen aber nur 4 heuer auf der tour aktiv waren und die liegen auf den rängen 9, 31, 36 und 52 und 1 damenduo unter den top 100 auf platz 23.

 

Die ranglisten finden meine werten leserinnen und meine werten leser unter https://en.volleyballworld.com/volleyball/world-ranking/men?, https://en.volleyballworld.com/volleyball/world-ranking/women?, https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/world-ranking/men?,https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/world-ranking/women?.

 

Und die zusammenfassung? Fokussierung heißt offenbar das zauberwort, wenn man erfolg haben will. Belgien, finnland und slowenien fokussieren auf die halle und lassen die sandkiste sandkiste sein während norwegen voll auf die sandkiste und da vor allem auf den herrenbereich setzt und schweden am sand die herren forciert und in der halle die damen. Einzig die schweiz versucht ähnlich wie österreich, allerdings deutlich erfolgreiche, wenn man die ranglistenplatzierungen hernimmt, hallenvolleyball und beachvolleyball jeweils bei damen und herren kompetitiv zu betreiben.

 

Und mein senf dazu? In der halle ist der zug abgefahren, das anschlussloch ist leider nicht das ozonloch, das sich glücklicherweise nach neuesten befunden immer mehr schließt. Was mich für eine erfolgsversprechende weiterentwicklung des hallenvolleyballs pessimistisch stimmt, sind nicht nur die rezenten ergebnisse der nationalteams sondern auch der traurige zustand des österreichischen clubvolleyballs der jährlich in den europäischen cupbewerben zu beobachten ist, wo seit jahren das frühe ausscheiden aus diesen bewerben die regel und nicht die ausnahme ist. Und als trauriger höhepunkt dieser entwicklung nimmt in der kommenden saison zum – meines wissens nach - ersten mal kein österreichsicher damenverein an einem europäischen cupbewerb teil. Ein bankrotterklärung, quasi.    

 

In der sandkiste hingegen, besteht hoffnung, dass bei den herren neben hammarberg/berger, die sich in die erweiterte weltspitze gespielt haben, auch das duo pristauz/waller diesen schritt schafft und dass klinger/klinger in ihrem fall in der deutlich weiter gefassten weltpsitze den anschluss nicht verpassen. Außerdem, siehe oben, gibt es sowohl bei damen wie auch herren offenbar nachwuchsduos mit potential.

 

Und noch etwas: am sand braucht es nur zwei top spieler:innen um vorne mitzuspielen – schweden hat im moment 4 weltklasse beacher und die zwei duos liegen auf den weltranglistenplätzen 1 und 5. In der halle braucht es 12 bis 15 topspieler:innen um eine schlagkräftige mannschaft zu formen. Und – bei allem respekt für alle hallenvolleyballer:innen – die sehe ich nicht in österreich.

 

So, jetzt ist das ganze doch ein wenig länger geworden als gedacht. Und bevor ich schluss mache, hab‘ ich noch schnell unter https://mevza.org/live/ nachgeschaut, ob es neues zur mevza liga 2026/2027 gibt. Der traurige befund: es gibt nichts, keine information, welche clubs in der mevza spielen werden, wann die spiele stattfinden. Null, absolutamente nada. Wie gesagt, traurig und armselig. Aber vielleicht lieg‘ ich völlig falsch und es gibt unter einen neuen web-adresse ein strahlend neue mevza website mit allen informationen.


Und damit es nicht zu deprimierend wird, gibt's nach langer zeit auch wieder einmal einen perscheid.



 

Ich bin ja gespannt, wie lange ich meinen neuen schlusssatz noch verwenden kann bzw. muss. 

 

Bleibt das jetzt so?  



 

 

 

 

Wien, 23.09.2026, 01:21 cet

                                                                                                          

 

 

                                                                                                          

 

 

Donnerstag, 17. September 2026

Von ausbleibenden medaillen bei den u22 beachvolleyball-europameisterschaften, von buchstäblich in den sand gesetzten österreichischen beachvolleyball-staatsmeisterschaften und von ganz offensichtlich verpassten anschlusszügen und sich rasch vergrößernden anschlusslöchern

 Wien, 16.09.2026, 21:57 cet

  

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

 

 

So, ganz ungewohnt schreibe ich meinen dieswöchigen an einem mittwoch. Krankheitsbedingt war ich gestern nicht in der lage dazu. Ich fühl‘ mich auch heute noch nicht so ganz wohl und werde mich daher kurz halten. Aber die nachrichten über das ende des blogs sind stark übetrieben, um ein zitat von mark twain etwas abzuwandeln (https://www.zitate7.de/29567/Die-Nachrichten-ueber-meinen-Tod-sind.html).

 

Und als erstes geht’s, wie gewohnt in die sandkiste. Da standen die u22 beachvolleyball-europameisterschaften auf dem programm. Und da ist es dann nicht so gut gelaufen wie beim u20 bewerb. Ttrotz hoher erwartungen beim övv blieben dieses mal die medaillengewinne aus, für berger/hohenauer bei den damen und für boyd/sponer bei den herren war dieses mal schon im viertelfinale endstation (https://beachevents.cev.eu/beach/competition/1886,https://beachevents.cev.eu/beach/competition/1887).

 

National standen die österreichischen meisterschaften im beachvolleyball auf dem programm und dazu hat mir ein treuer leser meiner einträge eine e-mail geschrieben, in der er sich über die ansetzung und den austragungsort kritisch äußert. Ich erlaube mir dazu einen satz aus seiner e-mail wörtlich zu zitieren: „Null stimmung, null atmosphäre, kalte temperaturen, und ein 7000 zuschauer fassender center court, auf den sich 300 Leute verirren.“ Mehr braucht eigentlich gar nicht zu wissen, über eine offenbar organisatorisch buchstäblich in den sand gesetzte veranstaltung. Zwei fragen stellen sich da sofort: warum setzt man die meisterschaften so spät im jahr an und warum in kitzbühel, dass man eher mit den hahnenkammrennen und tennis assoziert als mit beachvolleyball. Irgendeine halbschlaue reklärung wird es wohl geben, aber ich bin mir sicher, dass man die von seiten des övv, wie üblich, nicht öffentlich machen wird. Nichtsdestotrotz, gratulation an die neuen österreichsichen meister:innen im beachvolleyball, klinger/klinger bei den damen und pristauz/waller bei den herren, und deren betreuer:innen (https://volleynet.at/articles/1790).

 

 

Aber nochmals zurück zum termin der meisterschaften. Die späte ansetzung ist nicht nur des möglichen wetters wegen riskant, sondern – noch viel schwerwiegender – für die spieler:innen, von denen viele nicht nur am sand sondern auch in der halle vereinsmäßig volleyball spielen, und deren vereinstrainer:innen ein ernstes problem, da das hallentraining ausgesetzt werden musste solange die spieler:innen am sand aktiv waren.

 

Ich habe schon vor längerer zeit hier zur diskussion gestellt, ob man es sich in österreich mit den vorhandenen personellen und finanziellen resourcen überhaupt leisten kann auf zwei hochzeiten zu tanzen, also sowohl im beachvolleyball wie auch im hallenvolleyball, international mitmischen zu wollen. Mir fallen auf die schnelle serbien, bulgarien, finnland, belgien, slowenien als ein paar beispiele ein für absolute topnationen im hallenvolleyball, die in der sandkiste quasi nicht vorhanden sind. Ich werde versuchen zu diesem punkt ein wenig zu recherchieren für einen meiner nächsten einträge.

 

Ah ja, a propos hallenvolleyball: da läuft ja gerade die eruovolley der herren, mit zum teil überraschenden ergebnissen. Die größte überraschung für mich ist dänemark, das in einer gruppe mit finnland, serbien, belgien, etsland und holland den vierten platz und damit die quali für das achtelfinale schaffte (https://www-old.cev.eu/Competition-Area/CompetitionStandings.aspx?ID=1572).

 

Und das spiegelt sich auch in der weltrangliste wieder, in der gegenwärtig dänemark mit 144 punkten auf platz 26 liegt und österreich mit 77 punkten auf platz 57 zwischen taiwan und san marino (https://en.volleyballworld.com/volleyball/world-ranking/men?).


 

 

Das hat 2021 noch ganz anders ausgeschaut, da hielt dänemark bei 92 und österreich bei 100 punkten (https://en.volleyballworld.com/volleyball/world-ranking/men?).


 

 

Und dänemark ist sehr gut mit österreich vergleichbar, sozioökonomisch (https://de.wikipedia.org/wiki/Dänemark,https://de.wikipedia.org/wiki/Österreich) und hat wie österreich keine tradition im volleyball. Was ist da in den letzten 5 jahren passiert? Da wurde offenbar auf seiten des övv der anschlusszug verpasst, sodass für das stopfen des anschlussloches schon ein ziemlich großes stopfholz und sehr viel stopfwolle benötigt werden wird. Anbei ein bild eines stopfholzes unter https://www.ischlerholzhandwerk.at/shop/stopfholz-12cm/, da ich mir ziemlich sicher bin, dass zumindest die jüngeren unter meinen geschätzten leserinnen und unter meinen geschätzten lesern nicht wissen, was ein stopfholz ist und wie es aussieht. Ich habe ja schon früher exkursionen nach slowenien vorgeschlagen. Jetzt würde sich dänemark für so eine fact finding mission anbieten. Aber wie ich den övv kenne wird man sich in gewohnter weise wieder alles schönreden und weiterhin im eigenen saft dahinköcheln. Aber bei der nächsten pressekonferenz könnte sich vielleicht einmal ein(e) anwesende(r) journalist:in getrauen, die frage zu stellen, wie es dänemark inerhalb von 5 jahren den weg vom jausengegner in die erweiterte weltspitze geschafft hat und warum man das in österreich auch nicht nur annähernd schafft.

 

2013 und 2014 gab es übrigens internationale bewerbspiele zwischen österreichs herrennationalmannschaft und dänemark, bei denen man ja geradezu auf …äh… augenhöhe oder sogar leicht darüber war.



 

Und 2015 ist das anschlussloch dann aufgegangen.



 

 

 

Ich bin ja gespannt, wie lange ich meinen neuen schlusssatz noch verwenden kann bzw. muss. 

 

Bleibt das jetzt so?  



 

 

 

 

 

Wien, 17.09.2026, 00:01 cet

                                                                                                          

 

 

                                                                                                          

 

 

Dienstag, 8. September 2026

Von höchst erfreulichem aus der sandkiste, von einem wenigstens teilweisen coming of age und von die nationalmannschaften betreffenden seltsamen, vernachlässigten webpages

 Athani, 08.09.2026, 21:35 eet

  

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

 

so, das wird ein kurzer urlaubsblog, weil es eh nur sehr wenig berichtenswertes zu ebrichten gibt aus der vergangenen woche.

 

Das sehr wenige ist aber sehr erfreulich und kommt aus der sandkiste. Da haben die ganz jungen die maue saisonbilanz der etablierten sandhüpferlinge, die erst vor kurzem hier im blog unter https://johnny-meinblock.blogspot.com/2026/08/von-einer-eher-schwachen-saisonbilanz.html thema war und dort nochmals im detail nachgelesen werden kann, ordentlich aufgebessert. Bei den u20 beachvollleyball-europameisterschaften gab’s gelich zwei medaillen, eine davon in bronze bei den herren für sponer/hohenauer (https://beachevents.cev.eu/beach/competition/1884) und eine in gold für berger/hohenauer bei den damen (https://beachevents.cev.eu/beach/competition/1885). Dazu herzliche gratulation von hier aus an spieler:innen und betreuer:innen. Und offenbar hat sich die geringe präsenz von berger/hohenauer in der vorbereitung auf die u20 europameisterschaften doch nicht negativ ausgewirkt.

 

Ah ja und beim leidigen hosenthema zeichnet sich bei berger/hohenauer auch eine art coming of age ab, zumindest ein teilweises oder ein halbes.



 

 

Und in der diesmal sogar nihct ganz unberechtigten euphorie wird das wort „historisch“, diesmal sogar mit rufzeichen, zum neuen lieblingswort des övv wie unter https://volleynet.at/articles/937 nachzulesen ist.

 

Und auf der bvtmdln stand ein future turnier, ein turnier der untersten kategorie auf dem prgramm, in budapest, ungarn. Dort gab es für das herrenduo klemen/holzinger nach erreichen des semifinales den …äh… aus leidiger erfahrung erwartbaren sicheren vierten plartz (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/futures/budapest-hun/standings/men/#round-f).

 

Ah ja und bei den mevza beach volleyball championships gab’s auch siege für övv duos, die, wie unter https://volleynet.at/articles/936 nachzulesen ist, auf der övv website abgefeiert werden. Na ja, wenn’s auf der bvtmdln nicht klappt mit den turniersiegen, dann müssen halt die mevza european championships herhalten. Man muss halt die erfolge feiern wie sie fallen. Nur so wieder einmal zur einordnung zur internationalen wertigkeit dieser championships: bei den herren sind zwei tschechische duos – rang 47 und 82 - und ein ungarisches – rang 76 - unter den ersten 100 der weltrangliste (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/world-ranking/men?), kein slowakisches, kein slowenisches und kein kroatisches. Bei den damen sind es immerhin fünf tschechisches – ränge  23, 26, 31, 74, 86 - ein ungarisches – rang 51 - und ein slowakisches – rang 94 - , kein slowenisches und kein kroatisches (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/world-ranking/women?).

 

Ah ja, a propos mevza und so: gibt’s die mevza überhaupt noch? Unter https://mevza.org/live/ gibt es keine hinweise auf die hallensaison 2026/2027.

 

Und geich noch ein ah ja; ah ja hallenvolleyball und so: unter https://steiermark.orf.at/stories/3370295/ kann man lesen, dass anfang oktober internationale topvereine zu einem vorbereitungsturnier nach hartberg kommen. Auf https://volleynet.at findet sich dazu nichts. Dafür findet man bei genauem hinsehen unter https://web.volley.eliterro.at/teams/16589 und unter https://web.volley.eliterro.at/teams/16588 so manches schmankerl.



 


 

Könnte man vielleicht korrigieren, wenn zwischen all dem hysterisch-historischen noch zeit dafür bliebe. Generell täte den beiden webpages ein ordentliches update ganz gut.

 

Und nochmals zurück zum hysterisch-historischen zu einer ganz kurzen nachlese zum abschneiden der damennationalmannschaft bei der eurovolley der damen 2026. Der övv präsident hat ja unter https://web.volley.eliterro.at/articles/923, dass das riesige anschlussloch wesentlich verkürzt wurde. Abgesehen davon, dass mir das wort anschlussloch bislang unbkannt war – ich kenne das wort armloch, und dann ein unfeines wort das ebenfalls mit a beginnt un d it loch endet – kann man ein loch bestenfalls verkleinern aber wohl nicht verkürzen. Aber ich mach schon schluss mit den wortklaubereien und komme zu den fakten bzw. zu den zahlen. Nach ende der europameisterschaften liegen die övv-damen nach den fünf niederlagen in fünf spielen bei der eurovolley in der weltrangliste auf platz 52 (https://en.volleyballworld.com/volleyball/world-ranking/women?) und in der europäischen rangliste auf platz 29 (https://www.cev.eu/national-team/rankings/#women). So viel zu der vom präsidenten auch noch wahrgenommenen riesigen entwicklung.

 

 

 

Ich bin ja gespannt, wie lange ich meinen neuen schlusssatz noch verwenden kann bzw. muss. 

 

Bleibt das jetzt so?  



 

 

 

 

 

Athani, 08.09.2026, 22:52 eet

                                                                                                          

 

 

                                                                                                          

 

 

Mittwoch, 2. September 2026

Von der zu ende gehenden sandkistensaison, von rosa brillen im sonderangebot und unberechtigter euphorie galore und von der brutalität der nackten zahlen

 Wien, 01.09.2026, 22:41 cet

  

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

 

 

So in den internationalen sandkisten werden die letzten turnier des jahres 2026 gespielt. Letzte woche standen zwei future turniere, also turniere der niedrigsten kategorie der bvtmdln, mit övv-gesandtschaft auf dem programm, und zwar in brno, tschechien, und in modena, italien. Beim letzteren war für das herrenduo klemen/holzinger im viertelfinale schluss und in brno blieben bei den herren boyd/trummer und friedl sponer in der quali hängen (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/futures/modena-ita/standings/men/#round-f, https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/futures/brno-cze/standings/men/#round-f). Im damenbewerb in brno schafften sturm/hammarberg bis in die erste ko runde und die einzigen garantinnen für spitzenplätze bei den damen, shkarupa/rabitsch, setzten mit einem vierten platz diesen trend fort (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/futures/brno-cze/standings/women/#round-f).

 

Ah ja, a propos spitzenplätze bei den damen und so: was ist eigentlich mit dem duo hohenauer/berger los? Die haben im jahr 2026 insgesamt gerade einmla fünf turniere gemeinsam bestritten, und davon wiederum nur zwei auf der internationalen tour (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/world-ranking/women?). Ein top vrobereitung für die anstehende u20 beach-em schaut wohl anders aus (https://beachevents.cev.eu/beach/competition/1885). Aber vielleicht sehe ich das alles wieder einmal zu wenig positiv. Ich lasse mich aber gerne überraschen.

 

A propos zuwenig positiv und so: also, dass man von verbandsseite zu wenig positiv war, was die nachlese zur gerade laufenden und für die övv-damennationalmannschaft bereits zu ende gegangene eurovolley der damen 2026 betrifft, kann man ja nicht gerade behaupten. Da hat man sich ja vor lauter euphorie über allerlei historisches gar nicht mehr eingekriegt. Dass sich der multifunktionär und trainer des nationalteams buchstäblich um kopf und kragen schwafelt, um ersteren irgendwie zu retten, ist ja noch irgendwie nachvollziehbar, weil nach einer solchen bilanz bei einer em wohl auch der job des trainers in frage gestellt werden sollte. Nachzulesen ist das – für schmerzbefreite unter meinen leserinnen und unter meinen lesern – unter https://volleynet.at/articles/924.

 

Unter https://volleynet.at/articles/921 darf der trainer über die tolle reaktion im spiel gegen griechenland schwadroniere. Und mein absoluter lieblingssatz steht da auch drinnen in dem artikel: „Damit war ein wichtiges em-ziel des övv-damenteams erreicht: der erste satzgewinn bei der europameisterschaft.“ Echt jetzt? Ich erstarre in ehrfurcht ob dieses enormen sporthistorischen moments. Und sporthistorisch ist’s dann weitergegangen mit einem punktgewinn gegen bulgarien, und wer die euphorie so richtig aufsaugen will, der oder die lese was geschrieben steht unter https://volleynet.at/articles/922. Nur so zur erinnerung: der fünfte satz wurde 4(!) zu 15 verloren.

 

Aber so richtig fassungslos hat mich dann die unter https://volleynet.at/articles/923 nachzulesende analyse des övv-präsidenten. Der spricht dort von einer riesigen entwicklung und dass man den abstand zur euopäischen spitze verkürzt habe. Echt jetzt? Geht’s noch? Wo lebt der herr präsident? Bitte ganz schnell die rosa brille abnehmen, ganz, ganz schnell, und sich ein wenig in realismus üben.

Nur zur erinnerung für den herrn präsidenten: das övv-damennationalteam hat bei der europameisterschaft fünf spiele absolviert und alle fünf verloren, 3 mit 0:3, eines mit 1:3 und eines mit 2:3. Von den 24 teams, die an der eurovolley teilnehmen bzw. teilnahmen wird das övv-team in einer abschlusstabelle rang 22 belegen. Ungarn, montenegro und spanien blieben ebenfalls sieglos und haben jeweils einen punkt erspielt, ungarn und montenegro haben insgesamt jeweils zwei sätze gewonnen, österreich und spanien je drei, aber spanien hat den besseren punktequotienten. Und das övv-team hat mit 0.6958 den schlechtesten punktequotienten aller mannschaften in der gruppenphase und mit 295 punkten die wenigsten punkte aller mannschaften erzielt (https://www-old.cev.eu/Competition-Area/CompetitionStandings.aspx?ID=1573). Also nochmals zusammengefasst für alle rosa-brillen-träger:innen und berufs-euphoriker:innen: die övv-damennationalmannschaft hat fünf spiele bei der em bestritten, alle fünf verloren, mit einem satzverhältnis von 3:15 und einen punkt aus diesen fünf spielen mitgenommen.

 

Und jetzt zur riesigen entwicklung. Wenn man die entwicklung wirklich auf basis von fakten beurteilen möchte, dann lohnt sich ein blick auf die weltrangliste. Dort liegt österreich bei den damen nunmehr aktuell auf platz 53, flankiert von volleyballgroßmächten wie san marino und saint lucia und indonesien und antigua and barbuda (https://en.volleyballworld.com/volleyball/world-ranking/women?). Östrreich hält jetzt bei 76.07 weltranglistenpunkte, bei der einführung des neuen punktesystems 2021 waren es noch 103.82. Das heißt seit 2021 hat das team etwa ein viertel seiner weltranglistenpunkte eingebüßt, nämlich 27.75. Allein die fünf niederlagen bei der em schlagen sich mit einem minus von mehr als 16 punkten zu buche. Riesig, diese entwicklung, geradezu gigantisch, phänomenal, grandios. Wer beim övv für seine oder ihre nächste pressemitteilung noch ein paar adjektive, die dieser bombastischen entwicklung gerecht werden braucht, der oder die findet sie unter https://www.openthesaurus.de/synonyme/phänomenal.




 

So, und unter https://www.facebook.com/Volleyball.AUSTRIA findet sich dann doch die eine oder andere kritische stimme, die den rosa bebrillten widerspricht. Ich habe hier anschließend chronologisch den entsprechenden screenshots eingestellt.











 

 

Da wird die sogenannte sporthistorische bedeutung von satz- und punktgewinnen in frage gestellt, von kader- bzw. personalentscheidungen auf der position der aufspielerin und fragwürdigen auswechslungen im fünften satz im spiel gegen bulgarien, die einen möglichen sieg gekostet haben. Und wer es nicht live gesehen hat, kann sich die …äh… hanebüchenen rechtfertigungen des trainers zu seinen wechseln, die auch dana schmit nicht verstanden hat, wie sie im interview gesteht, am schluss der zusammenfassung des spiels gegen bulgarien unter https://on.orf.at/video/14336807/volleyball-em-damen-2026-oesterreich-bulgarien-highlights anschauen. Nach fünf niederlagen in fünf spielen und dem vercoachten spiel gegen bulgarien als draufgabe – die anglikaner:innen nennen das the icing in the cake - wiederhole ich, was ich hier letzte woche schon geschrieben habe: roland es is vuabei.

 

Ah ja, und dem tino mikosch, den ich persönlich kenne, möchte ich auf diesem wege mitteilen, dass die bezeichnung troll für jemanden, der die verwendnung des begriffs „historisch“ durch funktionäre des övv als inflationär bezeichnet, mehr als unpassend und ein ausdruck der eigenen argumentativen hilflosigkeit ist. Ich bin ganz der meinung des so bezeichnten ewald url und fühle mich daher mit der bezeichnung troll mitgemeint und geehrt.

 

Und dann kommt von den euphoriker:inne auch immer wieder das putzige argument, dass allein schon die quali für die eurovolley historisch gewesen sei. Na, aber geh. 24 nationen dürfen an der euovolley teilnehmen. Ein blick auf die europäische rangliste hilft vielleicht ein wenig, die qualifikation für dieses turnier richtig einzuordnen. Vorsicht, vor dem blick auf die rangliste ist unbedingt die rosa brille abzunehmen. Wie unter https://www.cev.eu/national-team/rankings/#women nachzuprüfen ist, haben sich von unter den top 24 gereihten nationen nur die schweiz und finnland nicht für die laufende em qualifiziert. Und die österreichische damennationalmannschaft hat sich mit zwei niederlagen gegen griechenland und zwei siegen gegen nordmazedonien für die endrunde qualifiziert (https://www-old.cev.eu/Competition-Area/CompetitionStandings.aspx?ID=1573). Und nordmazedonien liegt auf platz 44 von 45 gelisteten ländern in der europäischen rangliste (https://www.cev.eu/national-team/rankings/#women). Historisch? Drollig, nicht trollig. 

  

 

 

Ich bin ja gespannt, wie lange ich meinen neuen schlusssatz noch verwenden kann bzw. muss. 

 

Bleibt das jetzt so?  



 

 

 

 

 

Wien, 02.09.2026, 01:14 cet