Wien, 24.03.2026, 22:46 cet
Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,
so, in der sandkkiste, beim challenge turnier, einem turnier der zweiten kategorie der bvtmdln, in tlaxcala, mexiko, ist was sensationelles passiert (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/challenge/tlaxcala-mex/?). Also zumindest nach ansicht des övv, wie man unter https://www.volleynet.at/tlaxcala-challenger-sensationslauf-von-hoerl-groessig-endet-im-viertelfinale/, war das, was da passiert ist in tlaxcala ein sensationslauf, der für hörl/grössig im viertelfinale und für horst/pascariuc im achtelfinale zu ende war (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/challenge/tlaxcala-mex/standings/men/#round-f). Also wenn man sich die mühe macht und sich den sogenanntenn sensationslauf genauer anschaut, dann bleibt von der sensation wenig über.
Also der reihe nach: hörl/grössig gewinnen ihre gruppe mit siegen gegen die zwei 19-jährigen mexikaner ines antonio lares und carlos andres ayala (https://www.fivb.com/players/players-database/player/190082,https://www.fivb.com/players/players-database/player/209885) und gegen das lettische duo bedritis/rinkevics, zur zeit auf platz 57 der weltrangliste (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/world-ranking/men?). Im achtelfinal passierte weiter sensationelles in fortsetzung des unter https://www.volleynet.at/oevv-maenner-starten-bei-mexiko-challenger-mit-siegen/ so bezeichneten traumstarts, nämlich ein sieg gegen mayer/penberth, ein duo von den us virgin islands, einer allseits bekannten und gefürchteten großmacht im internationalen beachvolleyball. Gegen die ersten ernstzunehmenden gegner capogrosso/capogrosso aus argentinien gab’s dann im viertelfinale mit einem 13:21 und 13:21 ordentlich prügel. Horst/pascariuc besiegten in der guppe sagstetter/sagstetter, die nummer 36 der welt (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/world-ranking/men?). Gegen die ein wenig besser platzierten jungen schweden hölting nilsson/andersson, sie sind zur zeit die nummer 4 der welt setzte es eine niederlage (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/world-ranking/men?). Beachtlich war dabei besonders die blockbilanz gegen die schweden: 0:8!
In der zwischenrunde gab es einen sieg gegen das us duo smith/ierna. Die beiden liegen mit jeweils anderen partnern auf den plätzen 65 bzw. 85 der weltrangliste (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/world-ranking/men?). Im achelfinale bezog man dann gegen die etablierten holländer luini/immer eine 11:21 und 15:21 abreibung.
In anbetracht der ungeschönten zahlen und des vor der türe stehenden nächsten challenge turniers in nayarit, mexiko (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/challenge/nayarit-mex/) würde ich abwandlung des spruchs der tante jolesch sagen: gott soll einen hüten vor allem was ein sensationslauf ist (https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Tante_Jolesch#:~:text=Die%20Tante%20Jolesch%20kommentiert%20das,ein%20Aff%2C%20is%20ein%20Luxus).
A propos nayarit und so: dort hat man bei den herren nur 16 statt der üblichen 32 duos in der quali (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/challenge/nayarit-mex/teams/men/qualification?). Bei den damen fällt die quali überhaupt aus, weil gerade einmal genug duos für die 8 vierergruppen des hauptfelds, nämlich 32, genannt haben (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/challenge/nayarit-mex/teams/women/qualification?, https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/challenge/nayarit-mex/teams/women/main-draw?). Gut schaut das nicht aus, wenn sogar die turniere der zweiten kategorie der bvtmdln nicht voll besetzt werden können.
So und in der halle geht’s in richtung zielgerade. In der mevza der männer hat aich/dob im final four nach einer 0:3, -22, -20, -15 niederlage gegen mladost zagreb auch den dritten platz verpasst. Irgendwie ein typisch österreichisches schicksal, dass man nach erreichen des semifinale zweimal verliert (https://mevza-web.dataproject.com/MatchStatistics.aspx?mID=2016&ID=56&CID=131&PID=84&type=LegList).
In der meisterschaft haben bei den herren im semifinale hartberg und aich/dob ihre jeweils ersten spiele gegen waldviertel bzw. ried, gewonnen. In den serien um die plätze fünf bis acht haben amstetten gegen graz und sokol gegen klagenfurt vorgelegt (https://www.volleynet.at/austrian-volley-league-men/).
Bei den damen hat sokol das erste spiel der semifinalserie gegen eisenerz/trofaiach gewonnen und in den spielserien um platz fünf bis acht hartberg gegen salzburg (https://www.volleynet.at/austrian-volley-league-women/).
Ah ja, a propos psv salzburg und so: beim övv bläst man lieber ein paar siege im beachvolleyball gegen mediokre gegner zu sensationsläufen auf, als dass man über vereine berichtet, die in finanzielle schieflage geraten, wie eben gerade der damenerstligaverein psv salzburg, der in die zweite liga absteigen werden.
Die gründe für die finanziellen probleme, die in dem artikel angeführt werden, muss man sich auf der zunge zergehen lassen: die transfersummen für die ausländischen spielerinne waren so hoch. Na geh, echt jetzt? 20.000 euro mussten an verschiedene verbände bezahlt werden. Na, das ist aber schon garstig und so furchtbar unfair, dass man die legionärinnen nicht auch noch geschenkt bekommt. Jetzt brauch ich glatt ein taschentuch. Laut https://women.volleybox.net/de/psvbg-salzburg-t5165 hatte salzburg 7, in worten sieben (!) legionärinnen unter vertrag. Und trotzdem schaffte man es nicht, sich für das semifinale zu qualifizieren und hat jetzt auch schon das erste spiel der serie um platz fünf bis acht gegen hartberg verloren. Bei den hartbergerinnen spielen übrigens 3 legionärinnen (https://women.volleybox.net/de/tsv-hartberg-t5741). Und als tüpfelchen auf dem i gelobt man jetzt aber ganz schnell priorität auf den nachwuchs zu setzen. Großartig, ganz toll, wirklich. Applaus, applaus würde kermit der frosch begeistert rufen. Jetzt wo die marie, das gerschtl, der flieder aus ist, setzt maan auf den nachwuchs. Welch beispielgebende strategie. Zuerst offenbar vorhandene sponsorgelder für legionärinnen der c- und d-klasse verbrennen und dann wenn der ofen aus ist den eigenen nachwuchs entdecken. Fehlt nur noch, dass man, a la hannes kronthaler, von vereinsseite her beginnt, wegen zu geringer finanzieller förderung aus öffentlichen mitteln herumzuheulen. Und, kurz zusammengefasst, hat wieder ein verein vorgezeigt, wie es nicht geht. Danke.
Und zum schluss noch zwei artikel unter https://www.derstandard.at/story/3000000313902/dutzende-festnahmen-wettskandal-erschuettert-tschechien und https://sport.orf.at/#/stories/3153968/ zur toxischen verbindung zwischen wettanbietern und sport.
Ah ja, und noch ein hinweis auf eine dringend notwendige steuer unter https://www.derstandard.at/story/3000000312372/macht-endlich-eine-zuckersteuer. Sollte die politik angehen.
A propos politik und so: Und mit dem artikel unter https://www.derstandard.at/story/3000000313706/liberalste-idee-die-man-sich-vorstellen-kann-marterbauer-plaediert-erneut-fuer-erbschaftssteuer wird es jetzt ganz am ende noch ganz politisch.
Lasst euch, verdammt noch einmal, gegen covid-19 impfen!
Und hier die niederösterreich-kompatible version meines schlusssatzes:
Lasst euch, verdammt noch einmal, gegen covid-19 impfen!
Wien, 25.03.2026, 00:53 cet




















