Mittwoch, 15. Juli 2026

Von einem erfreulichen zweiten platz bei einem future turnier, von wertvollen erfahrungen bei der u18 beachvolleyball-wm und von fieberschüben in hartberg

                                                     

Wien, 14.07.2026, 23:59 cet

  

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

 

so, meine einträge der letzten wochen beginnen alle sehr ähnlich, und auch der heutige beginn ist keine ausnahme. Schon wieder fange ich spät an mit dem schreiben und schon wieder ist ein fußballspiel der laufenden weltmeisterschaft, das semifinale, das spanien gegen frankreich gerade mit 2:0 gewonnen hat, schuld daran.

 

A propos einträge schreiben und so: ich schreibe hier in meinem wohnzimmer, bei offenem fenster und draußen im hof zirpt seit tagen sobald es dunkel wird eine zykade. Konnte man früher nur im urlaub in griechenland oder anderen südlichen gefilden hören. Aber für den volkaki und seine freund:innen bin ich vermutlich ein klimahysteriker oder – noch besser – ein klimakommunist. Die blaunen sorgen sich nicht ums klima, es war ja früher auch heiß. Worüber sich diese partie (bleibender tippfehler) wirklich sorgen macht, können meine werten leserinnen und meine werten leser am schluss meines eintrags lesen.

 

So jetzt aber schluss mit der politik und hinein in die sandkisten dieser welt und zu den dort tätigen övv-gesandschaften. Zwei future turniere, also turniere der untersten kategorie der bvtmdln, fanden mit övv-beteiligung statt, eines in malmö, schweden und eines in leuven, belgien. In malmö blieb das herrenduo trummer/sponer nach zwei niederlagen bereits in der gruppe hängen (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/futures/malmo-swe-m/standings/men/#round-f).

 

In leuven lief es für die dort teilnehmenden övv damenduos besser. Berger/hohenauer schieden im viertelfinale aus und shkarupa/rabitsch durchbrachen den övv-trend der vierten plätze nach erreichen des semifinales mit dem finaleinzug. Im finale unterlagen sie dann dem holländischen duo negenman/hogenhout (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/futures/leuven-bel/standings/women/#round-f). Gratulation von dieser stelle aus an die spielerinnen und ihre betreuer:innen zum zweiten platz. Übrigens passt hier die teilnahme an einem future turnier sehr gut. Die beiden spielerinnen sind 18 und 22 jahre alt (https://www.fivb.com/players/players-database/player/190904https://www.fivb.com/players/players-database/player/173533). Und auch für berger/hohenauer mit 18 und 19 jahren ist die teilnahme an einem future turnier kein widerspruch https://www.fivb.com/players/players-database/player/180806https://www.fivb.com/players/players-database/player/190904).

 

A propos future und so: die u18 beach weltmeisterschaften fanden auch letzte woche statt. Bei den burschen war für krainer/hohenauer leider schon in der zweiten qualirunde schluss (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/u18-world-championships/standings/men/#round-f). Bei den mädchen schieden ferstl-schmid/grusch in der ersten ko-runde des hauptbewerbs aus (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/u18-world-championships/standings/women/#round-f). Wenn meine werten leserinnen und meine werten leser näheres über die dort, laut övv, gesammelten wertvollen in erfahrungen bringen möchten, dann empfehle ich den artikel unter https://volleynet.at/articles/857 zu lesen. Da liest man dann, dass bei den mädchen bei einer glücklicheren auslosung ein top 10 ergebnis möglich gewesen wäre. Bei glücklicherer auslosung, wenn man beispielsweise curacao in sechzehntelfinale als gegner ghabt hätte, wäre auch für das öfb-team bei der fußball weltmeisterschaft mehr möglich gewesen. Also das erreichen des achtelfinales wäre dann absolut drinnen gewesen. Auch in die kategorie besonders putzig fällt die analyse von nachwuchsnationaltrainer marc demmer. „Von der weltspitze sind wir insbesondere in den bereichen aufschlag, block und angriff noch ein gutes stück entfernt. Genau dort müssen wir den schwerpunkt in der weiteren entwicklung setzen,“ sagt der trainer laut https://volleynet.at/articles/857. Äh ja? Also was hat dann gut funktioniert? Im umkehrschluss offenbar nur die annahme.

 

In der halle passiert nicht viel, außer dass man bei hartberg der auslosung der championsleague entgegenfiebert (https://volleynet.at/articles/860). Bitte rechtzeitig aspirin oder ein anderes antipyretikum einnehmen (https://de.wikipedia.org/wiki/Antipyretikum), bevor es zum fieberdelir und den damit verbundenen halluzinationen kommt (https://www.cosinuss.com/de/2018/02/22/komplikationen-bei-fieber-und-man-tun-kann/).

 

So, und das war’s dann auch schon wieder für diese woche, bis auf zwei politsiche plakate, die ich meinen geschätzten leserinnen und meinen geschätzten lesern nicht vorenthalten möchte.

 

Beim ersten bin ich mir ja ziemlich sicher, dass das fake ist. So fetzendeppert können ja nicht einmal die faschos von der afd sein.


 

 

Beim zweiten habe ich an der echtheit keine zweifel. Nazischläger mit camenbertschachterln auf den zurechtgeschnitzten köpfen als rechte ngo bezeichnen und ein verbot der antifa fordern? Was ist das für eine elendige dreckspartie (bleibender tippfehler).


 

 

Ich bin ja gespannt, wie lange ich meinen neuen schlusssatz noch verwenden kann bzw. muss.

 

Bleibt das jetzt so?  



 

 

 

Wien, 15.07.2026, 01:35 cet

                                                                                                          

 

 

                                                                                                          

 

  

 

                                                                                                          

 

 

Mittwoch, 8. Juli 2026

Von einem sicheren vierten platz nach erreichen des semifinales in der sandkiste, von unterschiedlichen sichtweisen dazu beim orf und beim övv und von einem möglichen neuen hosentrend

 Wien, 07.07.2026, 23:47 cet

  

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

 

so, schon wieder kommt ein wm-fußballspiel meiner blog-schreiberei am dienstag abend in die quere. Allerdings ist es ein ziemlich fades fußballspiel, das achtelfinale zwischen der schweiz und kolumbien. Die anglikaner:innen würden sagen it’s more exciting to watch paint dry. Trotzdem bin ich abgelenkt.

 

Aber zum glück ist nicht viel berichtenswertes passiert im volleyball letzte woche. Ein elite24 turnier hat es gegeben, ein turnier der höchsten kategorie der bvtmdln, in gstaad, in der schweiz. Und övv duos waren auch dabei. Für klinger/klinger bei den damen war im achtelfinale ende gelände (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/elite16/gstaad-sui/standings/women/#round-f).

 

Bei den herren war für hammarberg/berger in der lucky loser runde schluss und waller/pristauz kamen ins semifinale und erkämpften dort nach zwei niederlagen den sicheren vierten platz (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/elite16/gstaad-sui/standings/men/#round-f). Dabei hatte der semifinaleinzug des duos zu zwischenzeitlicher euphorisierung beim övv geführt. Nüchtern sieht diesen vierten platz der orf unter https://sport.orf.at//stories/3159440/, wohingegen man beim övv wieder einmal die rosarote nrille aufgesetzt hatte und die bei solchen ergebnissen immer wieder gern zitierte augenhöhe im bericht unter https://volleynet.at/articles/848 unterbrachte. Auch das verlorene semifinale wurde beim orf  nicht beschönigt wie unter https://sport.orf.at//stories/3159343/ nachzulesen ist. Beim övv liest sich das ganz anders, nämlich so https://volleynet.at/articles/845.

 

Ah ja, a apropos sichere vierte platze und so: ich glaube mich nicht zu irren, wenn ich sage, dass das letzte mal, dass nach dem einzug eines övv duos in ein semifinale etwas besseres herausschaute als der vierte platz, die finalniederlage von hammarberg/berger im elite16 turnier 2025 in kapstadt war. Ich frage mich halt schon schön langsam woran das denn liegen mag.

  

So dann war noch ein future turnier, ein turnier der untersten kategorie der bvtmdln  in messina, italien geplant. Das wurde aber abgesagt, wie unter https://www.cev.eu/beach/beach-pro-tour/2026/messina-mw/ zu lesen ist. Wahrscheinlicher grund? Zu großer andrang bei den nennungen. Bei den herren hatten nämlich ganze 14 duos genannt, darunter auch das övv-zukunfts-duo friedl/schnetzer (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/futures/messina-ita/teams/men/by-country?). Bei den damen waren es immerhin 18 (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/futures/messina-ita/teams/women/by-country?).

 

Ah ja, zwei burschenduos, blok/reischl und luckunger/trummer haben sich über ein mevza turnier mit den plätzen eins und drei direkt für die u18 beach-em qualifiziert (https://volleynet.at/articles/847).

 

So und das war’s dann schon fast für diese woche was die sandkiste betrifft. Dem artikel auf der övv-website unter https://volleynet.at/articles/851 ist ein bemerkenswertes foto beigefügt. Gibt’s da beim duo hohenauer/berger, also genau genommen bei einer hälfte des duos, ein umdenken die sportbekleidung betreffend? Ok, ok, mehr sag‘ ich jetzt nicht zu diesem generell immer noch leidigen thema.



 

In der halle ist sommerruhe, und verpflichtungen von neuen legionären sind mir auch nicht aufgefallen.

 

Ah ja, und ein fundstück hab‘ ich auch noch ein politisches. Und der reim stammt vermutlich nicht vom selbsternannten volkaki.


 

 

Ich bin jetzt schon gespannt, wie lange ich meinen neuen schlusssatz noch verwenden kann bzw. muss.




 

 

Wien, 08.07.2026, 01:05 cet

                                                                                                          

 

 

                                                                                                          

 

 

Mittwoch, 1. Juli 2026

Von - aus sicht des övv - guten auftritten der övv-gesandtschaft in diversen sandkisten, von der ungeklärten frage wie das slowenien macht und von ein bisschen politik am ende

 Wien, 01.07.2026, 00:04 cet

  

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

 

 

so, heute ist schon gar nicht mehr heute, sondern morgen. Der verspätete beginn meiner schreiberei ist der fußball-wm geschuldet und ein paar anderen dingen, über die ich ich hier nicht auslassen möchte.

 

Also heute wird’s schnell gehen, mit einem kurzen abstecher in die sandkiste, aus der es, wie so oft nichts wirklich aufregendes zu berichten gibt. Ein paar future turniere, also turniere der untersten kategorie mit övv gesandtschaft standen auf dem prgramm der bvtmdln. In bridlington, uk, schieden klemen/holzinger im viertelfianle aus und das nachwuchsduo schnetzer/friedl ein runde früher (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/futures/bridlington-eng/standings/men/#round-f).

 

In balikesir, türkei, scheiterten friedl/wallner schon in der ersten qualirunde (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/futures/balikesir-tur/standings/men/#round-f).

 

Durch die intensiv rosarot gefärbte üvv-brille sind das gute auftritte (https://volleynet.at/articles/836). Wenn man das beim övv so sieht, will man lieber gar nicht wissen was in den augen des övv dann nicht so gute oder gar schlechte auftritte sind.

 

So, und diese woche steht ein elite24 – formerly known and played as elite16 – turnier in gstaad, in der schweiz auf dem programm, mit övv beteiligung. Bei den herren sind hammarberg/berger im hauptbewerb gesetzt, waller/pristauz bei den herren und klinger/klinger müssen in die quali (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/elite16/gstaad-sui/teams/men/main-draw?, https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/elite16/gstaad-sui/teams/men/qualification?,https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/elite16/gstaad-sui/teams/women/qualification?).

 

Dem paul pascariuc wünsche ich von dieser stelle baldige und vollständige genesung (https://volleynet.at/articles/838). Und der alex horst braucht jetzt den nächsten  partner.  

 

So und in der halle wird zur zeit die volleyball nations league gespielt und dort liegt bei den herren slowenien mit sechs siegen aus acht spielen am vierten platz, hinter japan, usa und polen, aber vor nationen wie italien, brasilien, serbien und frankreich (https://en.volleyballworld.com/volleyball/competitions/volleyball-nations-league/standings/men/#advanced). Also ich sag’s nur. Slowenien hat 2 millionen einwpihner:innen, also in etwa so viele wie wien (https://de.wikipedia.org/wiki/Slowenien). Und der övv bejubelt einen 18. Platz in der european league mit siegen gegen luxemburg und den kosovo (https://www-old.cev.eu/Competition-Area/CompetitionStandings.aspx?ID=1833). Mir fällt dazu nichts mehr ein.



 

 

Ah ja, doch, es fällt mir was dazu ein. In österreich hat aich/dob bereits sechs legionäre der kategorie c bis d verpflichtet (https://volleybox.net/de/sk-zadruga-aichdob-t1836). Hartberg hält auch schon bei zwei, und ich lehne mich da einmal nicht zu weit aus dem fenster, wenn ich sage, dass da noch ein paar dazukommen werden (https://volleybox.net/de/tsv-raiffeisen-hartberg-t2629). Ich werde mir erlauben den fortschritt auf dem holzweg der verpflichtung zweit- oder drittklassiger legionäre weiter zu verfolgen und gegebenenfalls hier auch entsprechend zu dokumentieren.

 

So und weil es volleyballmäßig zimelich mau war in den letzten tagen bzw. in der letzten woche flüchte ich am schluss in die politik und stelle hier ein foto online, das mich zum antiemetikum greifen ließ (https://de.wikipedia.org/wiki/Antiemetikum).

 

Der bundespräsidentschaftskandidat von eigenen gnaden, hans niessl, ist offenbar so stolz darauf, dass ihm der schließmuskel der balkanroute die ehre eines gemeinsamen fotos gewährt hat, dass er dieses foto auf seiner facebookseite online stellt (https://www.facebook.com/hansniessl).



 

Mir fällt dazu jetzt nicht mehr viel ein außer noch zwei schnelle fragen zu stellen, und dann hör‘ ich schon auf mit der politik:

 

Erstens: würde sich elke kahr für ein solches foto hergeben und das auch noch stolz auf ihrer facebookseite – falls sie überhaupt so eine hat – posten?

Zweitens: ist den niessls, doskozils, dornauers und lerchers eigentlich klar, dass typen wie sie die totengräber der sozialdemokratie sind?

 

Ich für mich beantworte die beiden fragen mit einem klaren nein und falle als links denkender bürger diese landes – zumindest kurzfristig - in tiefe depression.

 

Ah ja, ein fundstück hab‘ ich auch noch zu den am vormittag erreichten 2.5 promille des herrn – sie werden sich noch wundern, was alles geht – norbert hofer. Auf den reim könnte der volkaki stolz sein. 


 

 

Ich bin jetzt schon gespannt, wie lange ich meinen neuen schlusssatz noch verwenden kann bzw. muss.



 

 

 

Wien, 01.07.2026, 01:42 cet

                                                                                                          

 

 

                                                                                                          

 

 

Mittwoch, 24. Juni 2026

Von mäßigen platzierungen in diversen internationalen sandkisten, von abknöpfungen und hinwegfegungen in der european league und vom überzeugten weiterbeschreiten des holzweges in südkärnten

 Wien, 23.06.2026, 23:23 cet

  

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

 

 

So, ich schau, zugegebenermaßen nebenbei das spiel england gegen ghana bei der fußball wm und bin daher ein wenig unkonzentriert. Ich ersuche daher meine werten leserinnen und meine werten leser mir die möglicherweise noch zahlreicheren tippfehler als sonst nachzusehen.

 

In der sandkiste gab es in der vergangenen woche ein paar future turniere, also turniere der untersten kategorie der bvtmdln mit övv-gesandtschaften. Auf ios in griechenland schied das övv-nachwuchsduo friedl/schnetzer– friedl feiert bei erscheinen dieses eintrags seinen 30. geburtstag , schnetzer 36 jahre alt (https://www.fivb.com/players/players-database/player/135283https://www.fivb.com/players/players-database/player/146000) in der gruppenphase aus, sponer/petutschnig erwischte es im viertelfinale (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/futures/ios-gre/standings/men/#round-f). Noch schwächer war das abschneiden der övv-duos beim future turnier in karpacz, polen. Dort blieben kitzmüller/holzner in der quali hängen und sponer/hohenauer in der ersten ko-runde (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/futures/karpacz-pol-m/standings/men/#round-f).

 

So und in der halle stand für das damen- und das herrenantionalteam das für heuer letzte turnier der european league an. Die damen mühten sich sogar in der diktion des övv zu einem 3:1 sieg über albanien (https://volleynet.at/articles/825, Nur zu einordnung, weil es gleich auch noch um satzgewinnen gehen wird: der satz den albanien gegen die östrerreicherinnen gewonnen hat, war der einzige satzgewinn für die albanerinnen in der heurigen european league.


Am nächsten tag setzte es dann eine 1:3 niederlage gegen schweden, die zu jubelausbrüchen bei spielerinnen und beim trainer ob des ssatzgewinns führte. Wie in der überschrift zum artikel ausdrücklich betont, war das der einzige satzverlust der schwedinnen in den sechs spielen der european league 2026 (https://volleynet.at/articles/827). Abgeknöpft hat man den schwedinnen diesen satz.




Diese abknöpfung entschädigt, vorausgesetzt die eigenen ansprüche sind entsprechend niedrig, für die sätze eins und vier, die man zu 13 (!) und zu 16 (!) verloren hat. Echt interessierte unter meinen werten leserinnen und unter meinen werten lesern, können sich, wenn sie das wirklich möchten, die wortspende des trainers unter https://volleynet.at/articles/827 durchlesen. Kann man machen, muss man aber nicht.

 

Am ende ist es dann, unter 24 nationen,  ein 10. platz geworden für die övv-damen, mit drei niederingungen und in die kniezwingugnen gegen die volleyballgroßmächte island, georgien und albanien – die weltranglistenplatzierungen dieser volleyballzwerg können interessierte und leidensfähige unter https://en.volleyballworld.com/volleyball/world-ranking/women nachlesen - und drei niederlagen gegen die slowakei, die schweiz und schweden (https://www.cev.eu/national-team/european-leagues/cev-volleyball-european-league/women/2026/). Die resultate der einzelnen spiele sind auf der seit der cev unter https://www-old.cev.eu/Competition-Area/CompetitionView.aspx?ID=1834# nicht mehr aufzurufen. Da wird das neue format der european league als eine aufwertung des bewerbs abgefeiert, und dann ist man auf seuten der cev nicht einmal in der lage den bewerb in seiner gesamtheit entsprechend abzubilden und zu dokumentieren. Volleyball halt.

 

Ah ja, in der weltrangliste liegt österreich bei den damen nun auf platz 42 und hält bei 92,37 punkten. Bei der einführung des neuen punktesystems waren es noch 101,38 (https://en.volleyballworld.com/volleyball/world-ranking/women). Ich wiederhole mich und sage es wieder: rücktritt bei rückschritt.

 

Wenn man dann vor den letzten beiden spielen der herren in der european league die überschrift zu dem artikel unter https://volleynet.at/articles/821 liest, fragt man sich, wer diesen unfug schreibt. Övv-herren wollen in luxemburg aufwärtstrend fortsetzen steht da. Ernsthaft jetzt? Worauf sind die dafür verantwortlichen schreiberlinge? Halluzinogene schwammerln aus mesoamerika? Aufwärtstrend nach einem 3:0 gegen den kosovo und einem 1:3 gegen estland. Das schreit danach, ganz laut sogar, https://www.youtube.com/watch?v=Uz62O4TBwA0.

 


 

Und wahrlich ich sage euch, der aufwärtstrend ging weiter. So sehr sogar, dass die tonart der berichte, bzw. der überschriften dazu auf der övv-website eskaliert werden musste. Laut övv-website fegte das herrenantionalteam über luxemburg, dem zur zeit 108. der aktuellen weltrangliste hinweg. (https://en.volleyballworld.com/volleyball/world-ranking/men?). Steht wirklich so dort unter https://volleynet.at/articles/826-Wie ein orkan. Ok, ok das steht jetzt nicht dort. Aber statt einer in die kniezwingung, oder einer niederringung, war es dieses mal eine hinwegfegung. Creative writing flöten die anglikaner:innen.


 

Keine chance wurde den luxemburgern gelassen.



 

Am nächsten tag ist dann offenbar die windmaschine für die nächste hinwegfegung ausgefallen und die spieler waren eher als schornsteinfeger aka rauchfangkehrrer unterwegs beim 1:3 gegen griechenland. Auf meiner lieblingsfacebookseite darf man noch lesen, dass man knapp am punktegewinn dran war (https://www.facebook.com/Volleyball.AUSTRIA).

 


 

Und auch im herrenbewerb ist die cev seite mit den spielresultaten nicht aufrufbar. Am ende war es dann nach zwei siegen gegen die großen volleyballnationen luxemburg und kosovo und vier niderlagen gegen finnland, montenegro, estland und griechenland ein 18. platz unter 27 nationen (https://www.cev.eu/national-team/european-leagues/cev-volleyball-european-league/men/2026/). Hinter österreich platziert sind in der european league 2026 die volleaballzwerge montenegro, albanien, norwegen, aserbaidjan, luxemburg, kosovo, bosnien und herzegowina, island und georgien. Die small countries association is calling (http://inside.cev.eu/institutions/zonal-associations/small-countries-association-sca/).

 

Und unter https://volleynet.at/articles/828 analysiert der neue trainer der herrennationalmannschaft in bestem warmsprech, dass man in diesem volleyballsommer 12 spiele bestritten hatte und von denen 7 gewinnen konnte. Nur zur einordnung: einen siege gab es jeweils gegen ungarn, platz 43 in der weltrangliste, gegen zypern platz 69, gegen kosovo, auf polatz 111, plus zwei siege gegen luxemburg, platz 108 (https://en.volleyballworld.com/volleyball/world-ranking/men). Österreich liegt mittlerweile auf platz 54 mit 77,03 punkten. Bei der einführung des neuen weltranglistenpunktesytems 2019 waren es noch 114,37. Das heißt seit 2019 hat das österreichische herrenationalteam ziemlich genau ein drittel seiner weltranglistenpunkte eingbüßt (https://en.volleyballworld.com/volleyball/world-ranking/men). Aber, das heißt alles nichts, hauptsache das team ist über luxemburg hinweggefegt. Und der blick ist beim övv-präsidenten schon auf olympia 2028 gerichtet, wie wir seit kurzem wissen.

 

In der zwischenzeit passiert in südkärnten wichtigeres: aich/dob ist auf einkaufstour, wie unter https://volleynet.at/articles/819 und unter https://volleynet.at/articles/832 nachzulesen ist. Unter https://volleybox.net/de/sk-zadruga-aichdob-t1836 kann man lesen, dass zusätzöich zu den beiden ungarn und dem deutschen noch zwei portugiesen und ein slowake verpflichtet wurden. Die herangehensweise ändert sich nicht und die resultate – zumindest die auf internationalem level - werden sich auch nicht ändern. Der wille zur veränderung ist offenbar nicht vorhanden. Wieder werden c und d legionäre gekauft, die fürs mitspielen in der österreichischen meisterschaft gut genug sind, nicht aber um international erfolgreich zu sein. Man ist auf dem gewohnten weg, den man leider für den richtigen hält. Und – ich lehne mich aus dem fenster – er wird sich auch heier wieder als holzweg erweisen. Ich freu mich schon auf die wortspenden von martin micheu, wenn es die ersten niederlagen setzt, vintage micheu, quasi.

  

 

Und ein fundstück der woche, gefunden von einem treuen leser gibt’s auch. Das trainerkarussell dreht sich beim övv mit rasneder geschwindigkeit und offenbar hat es auch die richtung geändert und dreht sich jetzt rückwärts. 


 

 

 

So und jetzt hab' ich bis auf weiteres aus gegebenem anlass einen neuen schlusssatz, oder eher eine neue abschließende frage an die für die website verantwortlichen beim övv: bleibt das jetzt so?  



 

 

 

 

 

Wien, 24.06.2026, 01:41 cet

                                                                                                          

 

 

                                                                                                          

 

 

Mittwoch, 17. Juni 2026

Von sandkistentriumphen am nebenschauplatz und von sandkistenniederlagen am hauptschauplatz, von mitgenommenen und fast gewonnenen punkten und von sehr guten blockspielern und durchsichtigen aufspielern

 Wien, 16.06.2026, 23:32 cet

  

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

 

so, fußball-wm-bedingt ist’s spät geworden heute. Und daher ganz schnell in die sandkiste nach alanya in der türkei, wo ein challenge turnier, ein turnier der zweiten kategorie der bvtmdln, gespielt wurde mit quantitativ starker övv-gesandtschaft. Qualitativ war’s dann nicht so das gelbe vom ei. Hörl/grössig hat’s gleich einmal in der quali erwischt und zwar gegen die zwei 19-jährigen ungarn tari/niemeier, (https://www.fivb.com/players/players-database/player/181692,https://www.fivb.com/players/players-database/player/181710), die schon beim future turnier in sveti vlas, bulgarien die routinierten österreichischen zukunftshoffnungen friedl/schnetzer im viertelfinale eliminiert hatten. So, nach dem kurzen ausflug in die weiter zurückliegende vergangenheit zurück zum nicht gerade gloriosen weiteren abschneiden der övv-paare in alanya. Nicht aus der gruppe schafften es dressler/seiser und für pascariuc/horst war es im viertelfinale vorbei (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/challenge/alanya-tur/standings/men/#round-f). Klinger/klinger sind im damenbewerb im achtelfinale gegen ein duo aus paraguay – auch nicht gerade die erste adresse im beachvolleyball – ausgeschieden (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/challenge/alanya-tur/standings/women/#round-f). Ich sag’s jetzt ungern, und vielleicht, oder besser gesagt hoffentlich täusche ich mich, aber ich habe den eindruck, dass die klinger-schwestern ihren leistungszenit überschritten haben. Der gegenwärtige achtzehnte platz in der weltrangliste ist leider das resultat dieser abwärtstendenz (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/world-ranking/women?).

 

Einen erfreulichen dritten platz gab es beim future turneir, einem turnier der untersten kategorie der bvtmdln, in spiez in der schweiz für das duo rabitsch/shkarupa (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/futures/spiez-sui-w/standings/women/#round-f).

 

Ah ja, und triumphe hat es auch noch gegeben in der sandkiste bei einem lokalen turnier in perg (https://volleynet.at/articles/815). Beim övv muss man die triumphe halt feiern wie sie fallen bzw. wo sie stattfinden. Wählerisch kann man da nicht sein.

 

A propos triumphe und so: also in der halle haben sich nach den ersten spielen der nationalteams der damen und der herren am samstag in der european league die meldungen in diversen övv-medien schon sehr triumphalistisch angehört.

 

Da ließen die övv-herren kosovo, ja richtig, kosovo die nummer 101 (!) der welt (https://en.volleyballworld.com/volleyball/world-ranking/men?) keine chance und spielten im dritten satz groß auf, wie man unter https://volleynet.at/articles/813 lesen darf. 3:0 hat man die kosovaren niedergekantert (https://www-old.cev.eu/Competition-Area/MatchPage.aspx?mID=84938&ID=1833&CID=12898&PID=3425). Beim paul nusterer ist offenbar derartig das adrenalin eingeschossen nach dem groß aufspielen, dass er kurzfristig vergessen hatte, dass man im spiel gegen estland doch mit einer herrenmannschaft rechnen wird müssen.


 

 Und auch die damen lassen den georgierinnen keine chance, wie unter https://www.facebook.com/Volleyball.AUSTRIAzu lesen ist. Georgien liegt auf platz 96 der weltrangliste (https://en.volleyballworld.com/volleyball/world-ranking/women?). 3:0 ist das spiel ausgegangen (https://www-old.cev.eu/Competition-Area/MatchPage.aspx?mID=84890&ID=1834&CID=12899&PID=3426).


 

 

Am sonntag folgte dann die ernüchterung, die damen verloren gegen die schweiz mit 2:3 (https://www-old.cev.eu/Competition-Area/MatchPage.aspx?mID=84891&ID=1834&CID=12899&PID=3426), die herren gegen estland mit 1:3 (https://www-old.cev.eu/Competition-Area/MatchPage.aspx?mID=84939&ID=1833&CID=12898&PID=3425). Da war’s dann vorbei mit dem triumphgeschrei und dem keine chance lassen. Und man war schnell wieder am boden der realität angelangt, die da heißt, dass mit siegen gegen volleyballzwerge das obere ende des leistungsniveaus offenbar erreicht ist. Und wie man sich die niederlagen gegen estland bei den herren und gegen die schweiz bei den damen schönredet ist unter https://volleynet.at/articles/816 und unter https://volleynet.at/articles/817 nachzulesen. Die niederlage der damen gegen die schweiz wird in einen punktgewinn umgedeutet mit der überschrift „österreichs volleyball-damen nehmen gegen schweiz einen punkt mit“. Und die herren waren gegen estland knapp am punktgewinn dran. Und sie haben als erstes team den esten eine satz abgenommen. Bamm. Echt jetzt? Wie gesagt, beim övv muss man die feste feiern wie sie fallen.



 

Die tabelle der european league ist da eher gnaden- und humorlos, die zahlen lügen nicht. Die herren liegen unter 27 teilnehmenden nationen auf platz 19. Hinter den österreichern rangieren nur noch nationen wie norwegen, luxemburg, albanien, bosnien und herzegowina, azerbaidjan, island, kosovo und georgien, also quasi die creme de la creme im europäischen volleyball (https://www-old.cev.eu/Competition-Area/CompetitionStandings.aspx?ID=1833).

Die damen liegen unter 24 teilnehmenden nationen auf platz 12 (https://www-old.cev.eu/Competition-Area/CompetitionStandings.aspx?ID=1834).

 

Für die herren ist der qualifikationszug für die eurovolley 2028 über die teilnahme am diesjährigen final four der european league für heuer einmal abgefahren. Die damen haben auch nur noch theoretische chancen das final four der heurigen european league und damit die quali für die eurovolley 2028 zu erreichen.

 

Aber laut övv-präsident ist der blick ja ohnehin schon auf olympia 2028 gerichtet. Wen interessiert da noch die eurovolley 2028.

 

Ah ja, a propos blick in de zukunft und so: wenn man sich die statistik bei den letzten spielen der herren ansieht, dann kann einem bei der vorstellung, dass paul buchegger vielleicht nicht mehr lange spaß daran haben wird, mit dem nationalteam zu spielen, angst und bange werden (https://www-old.cev.eu/Competition-Area/MatchStatistics.aspx?ID=84939https://www-old.cev.eu/Competition-Area/MatchStatistics.aspx?ID=84938https://www-old.cev.eu/Competition-Area/MatchStatistics.aspx?ID=84821https://www-old.cev.eu/Competition-Area/MatchStatistics.aspx?ID=84830). Und noch etwas fällt bei genauer betrachtung der statistiken auf: die anzahl der blockpunkte, die die mannschaft kassiert, nämlich 21 gegen finnland und immerhin 13 gegen estland, insgesamt also 34 blockpunkte in 8 sätzen. Da gibt es jetzt prinzipiell zwei mögliche ursachen. Das kann einerseits für die qualität der gegnerischen blockspieler sprechen oder andererseits für die …äh… mangelnde qualität des österreichischen aufspiels, für dessen ausrechenbarkeit, für einen quasi gläsernen, durchsichtigen österreichischen aufspieler. Ich neige ganz offen zu ursache nummer zwei.

 

Ah ja, a propos qualität und so: die platzierung in der weltrangliste ist ja ein einigermaßen objektiver indikator der qualität einer mannschaft. Österreichs herren liegen zur zeit auf platz 54. Die mannschaft hat 2019 bei einführung des neuen weltranglistenpunktesystems 114.37 punkte und hält jetzt bei 74,51 punkten, hat also seit 2019 39,8 punkte, das sind etwa 35 prozent der punkte von 2019 eingebüßt (https://en.volleyballworld.com/volleyball/world-ranking/men?).

 

Bei den damen ist die situation nicht ganz so dramatisch. Die damen liegen zur zeit auf platz 44 und halten bei 92.45 punkten. 2019 waren es noch 101.38. Das heißt das team hat 8.93 punkte seit damals oder 8 prozent an punkten verloren (https://en.volleyballworld.com/volleyball/world-ranking/women?). Kann man, positiv und mit ausreichend nachsicht und milde betrachtet, wenigstens als stillstand sehen. Der damentrainer sieht, wie letzte woche hier erörtet, stillstand als rückschritt. Ich wiederhole mich: vom rückschritt zum rücktritt ist es nicht weit.

 

A propos damentrainer und so: ich bin letzten freitag auf dem weg zu einer summerschool in nizza im gleichen flieger von wien nach zürich gesessen, wie das damennationalteam samt trainer- und betreuerstab. Ich hab‘ mir ja kurzfristig überlegt, den herrn schwab um ein selfie zu bitten und dieses dann im blog zu veröffentlichen. Aber das erschien mir dann doch als zu gemein, wenn nicht sogar hinterfotzig.

 

So und zum schluss die frage an die für die website verantwortlichen beim övv: bleibt das so?  



 

 

 

 

 

Wien, 17.06.2026, 02:04 cet