Mittwoch, 19. August 2026

Von unterschiedlichen wahrnehmungen die weltklasse betreffend, von der dritten testspielschlappe diesmal gegen deutschland b und von einer pressekonferenz ohne kritische fragen

 Wien, 18.08.2026, 23:10 cet

  

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

 

die beachvolleyball europameisterschaft ist geschichte, und die bilanz des övv ist eher mager. Trotzdem ist, laut övv-präsident bei der gestrigen pressekonferenz, österreich im beachvolleyball weltklasse. Na ja, darüber kann man vermutlich trefflich streiten, wenn man sich die aktuellen weltranglisten im beachvolleyball bei damen und herren unter https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/world-ranking/women? und https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/world-ranking/men? näher anschaut. Bei den damen liegen klinger/klinger als bestplatziertes övv-duo auf rang 24, hohenauer/berger liegen auf rang 130 und shkraupa/Rabitsch auf platz 177. Weltklasse schaut meiner meinung da ein bisschen anders aus. Und wie sieht’s bei den herren aus? Österreichs einziges duo, das sich in der weltklase etabliert hat, und das vermutlich dauerhaft, hammarberg/berger liegen zur zeit auf platz 8, pascariuc/horst auf platz 47, waller/pristauz auf platz 50, hörl/grössig auf platz 54 und dressler/seiser auf platz 85. Das sind dann ein top-ten duo, eiens knapp inerhalb der top 50 und noch weitere drei in den top 100. Insgesamt schaut die situation bei den herren zumindestens quantitativ besser aus, aber qualitativ, siehe oben, trifft das prädikat weltklasse meiner bescheidenen meinung nur auf hammarberg/berger zu.

 

So und jetzt zum abschneiden der weltklasse nation österreich bei den beachvolleyballeuropameisterschaften. Klinger/klinger sind bei den damen nach einem sieg in der gruppe gleich darauf in der ersten ko-runde ausgeschieden. Bei den herren hat es der dreiundvierzigjährige alex horst (https://www.fivb.com/players/players-database/player/103677) mit seinem ebenfalls nicht mehr als jungspund durchgehenden dreiundreißigjährigen ersatzpartner chriszoph dressler nach drei niederlagen nicht in die ko-phase geschafft. Hammarberg/berger hat es überraschend schon im achtelfinale erwischt und waller/pristauz eine runde später im viertelfinale. Weltklassewürdig war das nicht so ganz, getraue ich mich zu sagen.

 

Ah ja, und der bär hat dort bei den achtelfinali noch nicht so richtig gesteppt. Das motto unter den zuseher:innen war vermutlich an sister sledge angelehnt: we are family. 



 

 

                     

A propos weltklasse und so: also wenn man wirkliche weltklasse beachvolleyballduos am werk sehen will, dann sollte man sich, solange noch möglich auf https://on.orf.at das semifinale zwischen den schwedischen duos ahman/hellvig und hölting nilsson/andersson anschauen und dann noch das finale zwischen den letztgenannten und den norwegern mol/sorum unter https://on.orf.at/video/14335392/beachvolleyball-em-2026-halbfinale-der-herren-aus-stare-jablonki-in-voller-laenge und unter https://on.orf.at/video/14335412/beachvolleyball-em-2026-finale-herren-aus-stare-jablonki-in-voller-laenge. Die neuen europameister hölting nilsson/andersson sind übrigens erst zwanzig und einundzwanzig jahre alt (https://www.fivb.com/players/players-database/player/202200https://www.fivb.com/players/players-database/player/171940). Und bei allem respekt für hammarberg/berger, und meine werten leserinnen und meine werten leser wissen, dass ich sehr große stücke auf die beiden halte, da gibt’s dann doch noch einen ziemlichen qualitätsunterschied, wenn man die beiden mit hölting nilsson/andersson vergleicht. It’s a long way to go, würden die anglikaner:innen in dem fall sagen.

 

Ah ja, die mediale aufbereitung der eurobeachvolley von seiten der cev war unter jeder sau. Alles was sich unter https://www.cev.eu fand war dieser link unter https://eurobeachvolley.cev.eu/en/2026/ der informationstechnisch eher als ausbaufähig bezeichnet werden muss. Dort wurde absurderweiseder media accreditation eingeräumt mit download links und ähnlichem.




Der livescore hingegen war auf der alten im schicken …äh, das ist jetzt politisch nicht korrekt… ostblockdesign daherkommenden cev website nach langem suchen zu finden. Sonst gab’s eher nichts mehr an infos. Traurig eigentlich und das lässt für die aufbereitung der eurovolley 2026 auf der website der cev das schlimmste befürchten.

 

Dankenswerterweise hat der övv auf seiner website, zwar ein bisschen versteckt, aber immerhin den sehr brauchbaren link https://www.fivbeach.com online gestellt. Allen unter meinen werten leserinnen und unter meinen werten lesern, die an einer art nachlese zur eurobeachvolley interessiert sind empfehle ich sich unter https://www.fivbeach.com/tournaments/8938 zu informieren.

 

So und in der halle wirft die europameisterschaft der damen ihre schatten voraus. Und die schatten sind das övv-damenteam betreffend sehr lang und eher düster. Nach den zwei testspielniederlagen gegen montenegro, und der dabei wohl nur für den trainer erkennbaren steigerung der mannschaft wurde das dritte testspiel gegen deutschland bereits im vorfeld auf der övv website massiv gehypt (https://volleynet.at/articles/899). Was man dem p.t. publikum im rahmen der anküdigung aber wohlweislich verschwieg, war die tatsache, dass die österreichische damennationalmannschaft nicht auf die deutsch a-mannschaft treffen sollte sondern auf ein b-team, quasi eine u23 nationalmannschaft, da die „echte“ nationalmannschaft, schon vor ein paar tagen nach istanbul angereist war, wo sie ihre grupenspiele bestreiten wird. Und trotzdem, und weil aller guten dinge bekanntlich drei sind, setzte es im dritten testspiel die dritte niederlage für das övv damenteam. 1:3, mit satzergebnissen 16:25 (!), 13:25 (!!), 25:19 und 22:25. Ich mag die auslassungen des trainers gar nicht mehr zitieren und schon gar nicht mehr kommetieren. Wenn es sich die eine unter meinen geschätzten leserinnen oder der andere unter meinen lesern antun möchte, dann nur zu, unter https://volleynet.at/articles/902 kann man das geschwafel schwarz auf weiß nachlesen.

 

Ah ja, apropos geschwafel und so: von dem gab es mehr als genug bei der unter https://volleynet.at/articles/903 groß angekündigten pressekonferenz. Ich hab mir die gesmate pressekonferenz angehört und es war sehr …äh… viel heiße luft. Wer netsprechend schmerzbefreit ist kann sich unter https://sport.orf.at/av/video/onDemandVideoSport66528 ein bild machen. Dass raphael dobler, der die pressekonferenz moderierte, an die am podium anwesenden nur wohlfühlfragen stellte war ja irgendwie zu erwarten und auch verstänldlich. Dass aber von den anwesenden journalist:innen gearade einmal zwei harmlose fragen gestellt wurden, und die offenbar von der gleichen person, zeigt wieder einmal das interesse der journalist:innen am volleyball und deren vorbereitung auf eine solche pressekonferenz. Man hätte beispielsweise fragen können, wie es sein kann, dass die mannschaft zwei testspiele gegen montenegro, den 27. der europäischen rangliste verliert und dabei in den sechs verlorenen sätzen nie über zwanzig punkte gekommen ist, man hätte fragen können wie eine 1:3 niederlage gegen deutschland b einzuordnen ist, man hätte auch fragen können, warum kein österreichischer damenverein in der saison 2026/2027 an europäischen clubbewerben teilnehmen wird. Aber das würde – wie oben angeführt kritisches interesse und eine gewisse vorbereitung erfordern. Und man darf sich das vermutlich als medienkonsument:in gar nicht erwarten in einem land, in dem es keinen kritischen sportjournalismus gibt, dafür aber ein enge verhaberung der meisten sportjournalist:innen mit sportfunktionär:innen.

 

Ah ja, a propos mangelndes interesse und so: spannend an der pressekonferenz war ja auch, dass man nicht sehen konnte oder wahrscheinlich durfte wie viele journalist:innen überhaupt bei der pressekonferenz anwesend waren. Ein schelm der böses dabei denkt.

 

Also ich wünsche den spielerinnen alles gute und viel glück bei der eurovolley, mögen sie meine befürchtungen die resultate betreffend lügen. Ich lasse mich geren überraschen.

 

So, und weil das gerade ganz aktuell ist, und weil es in der pressekonferenz auch um die gleichbehandlung und gleichberechtigung von athletinnen mit ihren männlichen kollegen gegangen ist ein link zum sportthema des tages, und nein das ist nicht die teilnahme der österreichischen damenvolleyballnationalmannschaf an der europvolley, sondern die boykottdrohungen von eishockeynationalteamspielerinnen, nachzulesen unter https://www.derstandard.at/story/3000000336013/boykott-nichteinberufungen-verbandsfiasko-was-hinter-dem-wirbel-im-frauen-eishockey-steckt.

 

Ah ja, und auch der artikel unter https://www.derstandard.at/story/3000000334587/kameras-sollen-sportlerinnen-zeigen-nicht-blossstellen passt auch zum thema frauen, sport und gleichberechtigung. Und hat mich wieder an das bekleidungsthema im beachvolleyball erinnert.     

 

 

 

Ich bin ja gespannt, wie lange ich meinen neuen schlusssatz noch verwenden kann bzw. muss.

 

Bleibt das jetzt so?  



 

 

 

 

 

Wien, 19.08.2026, 01:25 cet

                                                                                                          

 

 

                                                                                                          

 

 

Mittwoch, 12. August 2026

Von den folgen der umsichtigen sandkistenturnierplanung, von einer verarschung des p.t. publikums und von einem dadurch veranlassten schreiben an den övv

Wien, 11.08.2026, 22:53 cet

  

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

 

so, aus der sandkiste gibt es dank der genialen beschickungspolitik des övv fast nichts zu berichten, obwohl das vorletzte elite16 turnier in der vergangenen woche in hamburg gespielt wurde, also ein turnier der höchsten kategorie der bvtmdln, und zwar ausnahmsweise als echtes elite 16 turnier mit 12 gesetzten duos im hauptfeld und mit 16 duos, die sich in zwei qualirunden die restlichen 4 plätze in einem 16er hauptfeld, hence the name eilite 16 sagen da die wohlinfomierten anglikaner:innen, und nicht als mogelpackung mit 16 gesetzten duos im hauptfeld und nur einer qualirunde, in der die restlichen 8 plätze für die 6  vierergruppen ausgespielt werden.

Also warum gibt’s aus övv-sicht nichts zu berichten zu diesem turnier und für den bloggisten auch fast nichts? Weil der övv in seiner unendlcihen weisheit beschlossen hatte, dass die beiden topduos, bei den damen klinger/klinger und bei den herren hammarberg/berger im eilte24 turnier in rio an den start gehen. Nur zur erinnerung: klinger/klinger haben in vier spielen drei niederlagen kassiert und hattten damit die ko-phase verpasst. Hammarberg/berger haben wenigsten mit dem erreichen des semifinals punkte für die weltrangliste und sicher auch selbstvertrauen gesammelt (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/elite16/rio-de-janeiro-bra/standings/women/#round-fhttps://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/elite16/rio-de-janeiro-bra/standings/men/#round-f). Und dann hat man wohl beim övv eingesehen, dass es nicht sehr viel sinn hat die beiden duos nur wenige tage nach ihrer rückkehr nach europa, noch dazu vermutlich mit einem schönen jetlag ausgestattet in das elite16 turnier in hamburg zu hetzen. Damit beschränkte sich die övv-gesandtschaft in hamburg auf das herrenduo klemen/huber, das nicht ein one-two-barbecue hinlegte, sondern ein knappes one-barbecue und schon in der ersten qualirunde ausschied.

 

Ob sich die sorgfältig durchdachte turnierplanung von seiten des övv als grenzgenialer überraschungscoup erweisen wird oder als dilettantischer flop wird sich bei den diese woche stattfindenden beach-europameisterschaften herausstellen. Also ich traue mich jetzt schon eher auf zweiteres zu setzen. Und, ok, das ist jetzt böse, mit ausnahme von hammarberg/berger, sehe dort ohnehin keine chancen – not a snowball chance in hell nennen das die anglikaner:innen - für die anderen övv-duos, klinger/klinger bei den damen und waller/pristauz und horst/dressler bei den herren, auf ein spitzenergebnis (https://eurobeachvolley.cev.eu/en/2026/).

 

So und in der halle hat es zwei testspiele gegeben, des övv-damennationalteams gegen den 46. der welt- und den 27. der europarangliste (https://en.volleyballworld.com/volleyball/world-ranking/women?, https://www.cev.eu/national-team/rankings/#women). Beide spiele sind verloren gegangen, das erste mit 0:3 und den satzergebnissen -18, -20, -19 (https://volleynet.at/articles/890) und das zweite mit den satzergebnissen -15 (!), -13 (!), 22, -16 (!) (https://volleynet.at/articles/891). Und die überschrift zum artikel zur zweiten niederlage lautet tatsächlich: „em-countdown: övv-frauen zeigen im zweiten montenegro-test steigerung.“ Und das geschwafel des herrn schwab von augenhöhe und schlagdistanz zum ersten spiel können meine werten leserinnen und meine werten leser bei bedarf im artikel unter https://volleynet.at/articles/890 im original nachlesen. Ist das alles ernst gemeint, von den schreiberlingen. Hat da jemandem die hitze nicht gut getan, oder halten die die konsument:innen der övv-website für völlig deppert? Also ich hab‘ mich nach langer zeit wieder einmal veranlasst gesehen ein schreiben an den övv zu richten und nachzufragen, ob denen beim övv jetzt eh schon alles wurscht ist und sie die letzten paar interessierten einfach nur mehr verarschen. Das schreiben, also genau genommen die e-mail, also ganz genau genau einen screenshot der e-mail stelle ich hier online. Bin schon sehr gespannt, ob da eine antwort kommt.




 

Unter https://volleynet.at/articles/863 wird eifrig werbung für das letzte testspiel vor der em gegen deutschland gemacht. Und ein vereinspackage gibt’s da auch, quasi eine schuläktschn 2.0 oder sogar 3.0.




 

Bin ja schon sehr gespannt wer bei vorhergesagten 32 grad den weg in die halle dem aufenthalt im bad vorzieht und sich die nächste steigerung live reinzieht. 

 

 

So und zum schluss wird’s wieder einmal politisch mit zwei screenshots eines – nein das ist kein fake, das ist echt – postings der fpö.





 

Und das allerschlimmste ist, das 40 prozent der wahlberechtigten angeben, diese partei wählen zu wollen. Wenn ich jetzt in der u-bahn sitze oder in der straßenbahn, zähle ich zehn fahrgäste und überlege mir, wer denn die vier fpö-wähler:innen sein könnten. Ich fürchte, dieses land ist tatsächlich verloren.

 

 

 

Ich bin ja gespannt, wie lange ich meinen neuen schlusssatz noch verwenden kann bzw. muss.

 

Bleibt das jetzt so?  



 

 

 

 

 

Wien, 12.08.2026, 01:29 cet

                                                                                                          

 

 

                                                                                                          

 

  

Mittwoch, 5. August 2026

Von einer seltenen erfolgsmeldung aus der sandkiste, von mäßig intelligenter sandkistenturnierplanung und von legionärszahlen in slowenien und in österreich

Wien, 04.08.2026, 22:53 cet

  

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

 

so, letzte woche gab es das vorvorletzte elite24 turnier, vormals elite16 turnier, ein turnier der höchsten kategorie der bvtmdln, in rio de janeiro, brasilien. Für klinger/klinger war das turnier nach drei niederlagen in der gruppe rasch zu ende (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/elite16/rio-de-janeiro-bra/standings/women/#round-f). Unter https://volleynet.at/articles/879 erfährt man wie dorina klinger dieses …äh… enttäuschende ergebnis kommentiert. Sie wird dort mit folgender aussage zitiert: „…Das stimmt uns positiv und bringt wertvolle weltranglistenpunkte.“ Echt jetzt? Die wertvollen weltranglistenpunkte finden allerdings keinen eingang in die aktuelle rangliste wie man unter https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/world-ranking/women? ganz leicht überprüfen kann.

Erfreulicheres gibt’s von österreichs einzigem auf weltklasseniveau kompetitiven herrenbeachvolleyballduo zu berichten. Hammarberg/berger erreichten das semifinale, das allerdings ebenso wie das spiel um den dritten platz verloren ging (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/elite16/rio-de-janeiro-bra/standings/men/#round-f). Aber trotzdem, ein vierter platz bei einem turnier der höchsten kategorie ist durchaus erfreulich und stimmt, im gegensatz zum oben erwähnten ausscheiden von klinger /klinger in der gruppenphase, tatsächlich positiv.

 

Trotzdem erlaube ich mir ein paar kritische anmerkungen bzw. einordnungen. Da schaut zum xten mal für ein övv duo nach erreichen eines semifinals bei einem internationalen turnier nur der schlechtesmögliche platz, der vierte platz heraus. Die wenigen ausnahmen, ein zweiter platz von hammarberg/berger letztes jahr bei einem elite16 turnier in kapstadt und der zweite platz von shkarupa/rabitsch kürzlich bei einem future turneir in leuven sind ausnahmen, die leider die regel bestätigen

 

Zweiten muss man bei aller freude über die leistung der jungen österreicher in rio anmerken, dass mit ausnahme der späteren turniersieger plavins/fokerots die europäischen topteams in rio fehlten.

 

Und das bringt mich zum dritten und schwerwiegendsten kritikpunkt, zur turnierplanung von seiten des övv. Warum fehlten viele europäische topteams in rio? I’ll take an educated guess, wie das die anglikaner:innen nennen. Die wollten sich vermutlich den reisestress nicht antun inklusive zweimaligem jetlag. Die idiotische turnier planung von seiten der bvtmdln mit einem elite turnier in rio, dem nächsten drei tage später in hamburg und dann 10 tage nach dem dortigen turnierende mit dem letzten elite turnier in montreal habe ich hier schon kritisiert. Wem fällt so ein schwachsinn ein? Ich sag‘ nur belastung für die athlet:innen und co2-fußabdruck. Aber wenn schon die organisator:innen der bvtmdln zu deppert sind für eine sinnvolle turnierplanung, dann hätte man beim övv doch auch so schlau sein können wie andere europäische verbände, die ihre spitzenteams nicht nach rio geschickt haben, sondern sie in hamburg antreten lassen ohne reisbelastung und jetllag um sie dann anschließend gut vorbereitet zu den europameisterschaften zu schicken. Die …äh… jetzt nicht wirklich gut durchdachte herangehensweise beim övv schaut so aus, dass man die spitzenteams nach rio schickt, das elite16 turnier in hamburg von övv quasi auslässt und dann auf gute ergebnisse bei den europameisterschaften hofft. Na, die hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Eine gute turnierplanung schaut jedenfalls ganz anders aus.

 

A propos elite16 turnier in hamburg und so: das turnier wird tatsächlich im ursprünglichen elite16 modus ausgetragen, mit 12 duos, die in vier gruppen fürs hauptfeld gesetzt sind und einer quali mit 16 duos, die sich in zwei runden die vier offenen plätze im hauptfeld ausspielen. Övv-damenduos nehmen nicht am turnier teil und bei den herren ist das duo klemen/huber im letzten moment von der reserveliste in die quali gerutscht (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/elite16/hamburg-ger/teams/women/by-country?, https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/elite16/hamburg-ger/teams/men/qualification?).

 

Und a propos europameisterschaften und so: die finden von 12. bis 16. august in stare jablonki, polen, statt, mit reger övv-beteiligung. Klinger/klinger nehmen im damenbewerb teil (https://webmedia.cev.eu/media/tdcdrfm2/pools-women.png) und bei den herren sind hammarberg/berger, waller/pristauz und horst/dressler am start (https://webmedia.cev.eu/media/rmti0ylo/pools-men.png). Alex horst schlägt im kampf um den titel ältester spieler des turniers mit 43 jahren  (https://www.fivb.com/players/players-database/player/103677) den einundvierzigjährigen letten martins plavins deutlich (https://www.fivb.com/players/players-database/player/104142), wobei man sagen muss, dass letzterer, siehe elite24 turnier in rio, noch turniere gewinnt (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/elite16/rio-de-janeiro-bra/standings/men/#round-f), was bei alex horst schon lange nicht mehr der fall ist.

  

So und jetzt noch schnell in die halle. Dort ist letzte woche die nations league der herren zu ende gegangen. Gewonnen hat polen vor den usa und slowenien (https://en.volleyballworld.com/volleyball/competitions/volleyball-nations-league/standings/men/#round-f). Slowenien hat etwa so viele einwohner:innen wie wien, nämlich 2.1 millionen (https://de.wikipedia.org/wiki/Slowenien). So, das quasi als fun fact. Weniger funny wird’s jetzt gleich. Ich hab‘ nämlich begonnen zu meinem lieblinsthema zu recherchieren. Und nein es geht nicht um die spielerinnenbekleidung beim beachvolleyball sondern – erraten – um legionäre im hallenvolleyball. Und wenn man sich die herrenvereine der ersten slowenischen volleyballliga ansieht und nachzählt wieviele legionäre, also nicht für die slowenische nationalmannschaft spielberechtigte spieler dort unter vertrag stehen, dann findet sich erstaunliches

 

Ach volley ljuljana (https://volleybox.net/de/ach-volley-ljubljana-t1296):

2025/2026 kein legionär, 2026/2027 1 legionär

Calcit volley (https://volleybox.net/de/calcit-kamnik-t2484):

2025/2026 1 legionär, 2026/2027 kein legionär

Ok i-vent maribor (https://volleybox.net/de/ok-i-vent-maribor-t1770

2025/2026 3 legionäre, 2026/2027 2 legionäre

Panvit pomgrad (https://volleybox.net/de/panvita-pomgrad-t2909)

2025/2026 1 legionär, 2026/2027 3 legionäre

Ok krka (https://volleybox.net/de/mok-krka-novo-mesto-t1662)

2025/2026 0 legionäre 2026/2027 noch kein eintrag

Triglav kranj (https://volleybox.net/de/merkur-triglav-kranj-t1701

2025/2026 0 legionäre, 2026/2027 noch kein eintrag

Ok fuzinar ravne (https://volleybox.net/de/ok-fuzinar-t2384

2025/2026 1 legionär, 2026/2027 noch kein eintrag

Ok alpacem kanal (https://volleybox.net/de/ok-alpacem-kanal-t1699)

2025/2026 0 legionäre, 2026/2027 noch kein eintrag

 

Insgesamt waren in der saison 2025/2026 bei acht slowenischen erstligavereinen insgesamt 6. (!), in worten sechs legionäre unter vertrag. Da sind genau so viele wie alleine bei aich/dob 2025/2026 unter vertrag waren (https://volleybox.net/de/sk-zadruga-aichdob-t1836). 2026/2027 sind es dort bereits sieben. Auch hartberg hatte 2025/2026 sechs legionäre im kader (https://volleybox.net/de/tsv-raiffeisen-hartberg-t2629), bei ried waren es 2025/2026 ebenfalls sechs (https://volleybox.net/de/uvc-mcdonalds-riedinnkreis-t4729), bei amstetten auch sechs (https://volleybox.net/de/vca-amstetten-no-t1955), bei waldviertel sogar neun (https://volleybox.net/de/union-raiffeisen-waldviertel-t1826), bei graz waren es nur zwei (https://volleybox.net/de/uvc-holding-graz-t1934), bei sokol drei (https://volleybox.net/de/tj-sokol-vpost-sv-wien-t9666), bei st. pölten zwei (https://volleybox.net/de/sportunion-st-polten-t7785). Klagenfurt hatte so wie bisamberg jeweils einen legionär im kader (https://volleybox.net/de/vbk-worther-see-lowen-klagenfurt-t3853https://volleybox.net/de/sg-union-raiffeisen-bisamberg-t4488).

 

So, nochmals zusammengefasst: in der gesamten ersten slowenischen liga waren 2025/2026 sechs legionäre engagiert. In der ersten bundesliga in österreich waren es in der saison 2025/2026 42(!), in worten zweiundvierzig.

 

Slowenien liegt gegenwärtig hinter russland und vor den usa auf platz vier der weltrangliste, österreich rangiert zweiundfünfzig plätze weiter hinten auf platz 56 im sandwich zwischen kamerun und san marino (https://en.volleyballworld.com/volleyball/world-ranking/men?). Ist das alles nur zufall? Ich lehne mich nicht weit aus dem fenster, wenn ich die frage verneine. 

 

Das wird nichts mehr, werte övv-verantwortliche, das weiterwursteln in einer liga, in der die vereine das ohnehin knappe budget für die verpflichtung von c- und d-klasse legionären verbrennen anstatt es in die nachwuchsarbeit zu investieren mit der verpflichtung und fairen bezahlung von gut ausgebildeten trainer:innen. Und da die vereine das nicht feiwillig machen werden hilft nur eines: die beschränkung der spieleranzahl von nicht für das österreichische nationalteam spielberechtigten spielern auf eine vernünftige anzahl von 2 bis 3 spielern, die am spielbericht stehen dürfen.

 

Was wird passieren? Nichts. Man wird weiter sonntagsreden schwingen bei pressekonferenzen, von auf augenhöhe gespielten sätzen, von good learnings aus niederlagen daherschwadronieren und die rosarote brille auf der nase sitzen haben vor journalist:innen, die volleyball ersten eh nicht interessiert, und die daher zweitens von dem sport und davon wie er in österreich seit jahrzehnten betrieben wird, eh keine ahnung haben und von denen daher drittens zum glück eh keine kritischen fragen zu erwarten sind, weil ihnen das eh alles wurscht ist. Die verzwergung des österreichischen volleyballsports wird weiter voranschreiten, siehe der verzicht auf die teilnahme österreichischer damenvereine an europäischen cupbewerben, siehe die ergebnisse der nationalmannschaften in der european league dieses jahr (https://www.cev.eu/national-team/european-leagues/cev-volleyball-european-league/) und den damit vebundenen verlust von weltranglistenpunkten und -plätzen (https://en.volleyballworld.com/volleyball/world-ranking/men,https://en.volleyballworld.com/volleyball/world-ranking/women?).

 

Vielleicht sollte man dann doch zeitgerecht um aufnahme in die liga der zwerg:innen ansuchen, in die small countries association der cev (https://inside.cev.eu/institutions/zonal-associations/small-countries-association-sca/).

 

Ah ja, was man von einem sportverband auch erwarten könnte, was aber vom övv sicher nicht kommen wird, wäre ein klare und unterstützende position zu einer gerade diskutierten altersgrenze für energydrinks (https://www.derstandard.at/story/3000000332727/die-dose-und-die-politik-wie-oesterreich-bei-energydrinks-wegschaut,https://www.derstandard.at/story/3000000333943/trotz-kritik-oesterreich-laesst-energydrinks-fuer-kinder-weiter-zu). Es ist halt gefährlich die hand potentieller sponsoren zu beißen. Da ist’s viel ungefährlicher sich für die tägliche kniebeuge einzusetzen. Und mit der ungesunden verhaberung von sportverbänden mit wettanbietern am beispiel des övv fang‘ ich jetzt gar nicht mehr an (https://www.derstandard.at/story/3000000327209/zwischen-freizeitspass-und-suchtgefahr-das-boomende-geschaeft-mit-sportwettenhttps://www.derstandard.at/story/3000000323829/wieso-fussballwetten-ein-eigentor-sindhttps://www.derstandard.at/story/3000000319345/sportwetten-sind-gluecksspiel-und-so-sollte-man-sie-auch-rechtlich-einstufen).    

 

Ich bin ja gespannt, wie lange ich meinen neuen schlusssatz noch verwenden kann bzw. muss.

 

Bleibt das jetzt so?  




 

 

 

 

Wien, 05.08.2026, 01:41 cet

                                                                                                          

 

 

                                                                                                          

 

 

                                                                                                          

 

 

                                                                                                          

 

 

Mittwoch, 29. Juli 2026

Von einem laut övv guten start und einem weniger guten ende in der sandkiste von shangluo, von einer mehr als mäßigen övv-bilanz bei insgesamt sieben challenge turnieren und vom sich ausbreitenden sommerloch in der halle

 Wien, 28.07.2026, 23:25 cet

  

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

 

so, auch ohne fußball-wm geht’s heute spät los mit dem schreiben meines eintrags. Stressig wird es trotzdem nicht werden, weil wenig berichtenswertes los war im österreichischen volleyballsport.

 

In den internationalen sandkisten der bvtmdln stand das letzte challenge turnier der saison auf dem programm in sgangluo, chino. Drei övv-herrenduos waren bei diesem turnier der zweithöchsten kategorie dabei. Rausgeschait, an zählbarem hat dann leider nicht viel obwohl man auf der website des övv sehr zufrieden war mit dem start wie man unter https://volleynet.at/articles/867 lesen durfte. Wenn man dem dem artikel beigefügten bild glauben darf, steppte dort bei dem turnier in china nicht gerade der pandabär.



Nach dem nach övv-einschätzunge guten start war es dann aber rasch vorbei mit dem guten.




Für hörl/grössig und seiser/dressler war in der ersten ko-runde der ausflug nach china zu ende, für horts/pascariuc ein runde später (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/challenge/shangluo-chn/standings/men/#round-f). Övv-damenduos waren in china nicht am start.

 

Passt irgendwie zur traurigen bilanz der övv-duos in den insgesamt sieben challenge turnieren der bvtmdln 2026, die meine werten leserinnen und meine werten leser unter https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/#fromDate=2026-07-28&comptype=challenge sich zu gemüte führen können. Ein paar viertelfinali, ein paar achtelfinali und das war’s dann auch schon. Kein einziges semifinale und schon gar kein finale wurde von diversen övv-duos erreicht. Mager eigentlich und enttäuschend.

 

Darum gibt es dann halt solche artikel auf der övv-website, die das erreichen eines achtelfinals als gelungenes comeback verkaufen (https://volleynet.at/articles/870).

 

Ah ja und ankündigungsartikel gibt’s dann auch noch wie zum beispiel hier unter https://volleynet.at/articles/873, wo über die teilnahme von klinger/klinger und hammarberg/berger an einem prestigeträchtigen elite16 turnier, das eigentlich als elite24 turnier bezeichnte werden sollte, berichtet wird und darüber, dass waller/pristauz zwar intensiv trainiert haben, aber nicht in rio sein werden, weil sie einem anderen turnierplan folgen. Aha, I didn’t need to know that, um ein berühmtes zitat von uma thurman aus pulp fiction zu zitieren.

 

Und nur so eine kleine anmerkung zum vom övv in seinem artikel verwendeten adjektiv prestigereich um das turnier in rio zu charakterisieren: im männerbewerb fehlen viele topteamsund in der quali kam man nicht einmal auf die vorgesehene anzahl von 16 duos. Und von den 14 duos, die tatsächlich die quali bestreiten sind 10 aus brasilien (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/elite16/rio-de-janeiro-bra/teams/men/qualification?).

 

Nach dem turnier in rio geht es übrigens schnurstracks und mit entsprechendem co2 fußabdruck nach europa zum in dieser saison einzig echten elite16 turnier, das in hamburg mit vier vierergruppen und 12 im hauptfeld gesetzten paaren gespielt werden wird und mit zwei qualirunden, in denen sich 16 teams die restlichen vier plätze in den vier gruppen im hauptfeld ausspielen werden(https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/elite16/hamburg-ger/teams/men/main-draw?,https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/elite16/hamburg-ger/teams/men/qualification?).

 

So und unter https://volleynet.at/articles/872 gibt’s einen bericht zu den beachvolleyball u15 und u17 meisterschaften. Gratulation an alle medaillengewinner:innen und deren berteuer:innen.

 

Und beinahe hätte ich darauf vergessen. Die gruppen für die beachvolelyball europameisterschaften 2026 wurden ausgelost. Zu finden sind sie unter https://webmedia.cev.eu/media/tdcdrfm2/pools-women.png und unter https://webmedia.cev.eu/media/rmti0ylo/pools-men.png.

 

Und in der halle herrscht weiterhin sommerpause und das sommerloch greift weiter um sich. Allerdings dürfte ich mit meiner vermutung, dass in der saison 2026/2027 kein österreichischer damenverein in einem europäischen cupbewerb spielen wird richtig gelegen sein, sonst hätte es wohl eine richtigstellung geben müssen.

 

A propos europäische cupbewerbe und so: unter https://www.cev.eu gibt’s noch immer keinen detaillierten spielplan und auch keine informationen zu den teilnehmenden teams, nur die mickrigen skreenshots hibt es. Mehr braucht man auch nicht, ist ja, wie wir alle wissen, volleyball und nicht fußball.  

  

Ich bin ja gespannt, wie lange ich meinen neuen schlusssatz noch verwenden kann bzw. muss.

 

Bleibt das jetzt so?  



 

 

 

Wien, 29.07.2026, 00:48 cet

                                                                                                          

 

Mittwoch, 22. Juli 2026

Von fast einer erdumrundung auf dem weg zu diversen sandkisten, von unerklärlicher övv-absenz beim beachvolleyball nations cup und von erklärungsbedarf die nichtteilnahme österreichischer damenvereine an europäischen cupbewerben betreffend

Wien, 21.07.2026, 23:00 cet

  

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

 

so, die fußball weltmeisterschaft ist zu ende, gewonnen hat mit spanien die mit abstand beste mannschaft des turniers. Ich als bekennender und jahrzehntelanger fan der albiceleste habe mich durch das finale gelitten, weil die argentinier erstens schlecht gespielt haben und sich zweitens – noch schlimmer - als schlechte verlierer gezeigt haben. Damit belasse ich es, darüber wurde in diversen medien bereits genug geschrieben. Ah ja, und über den nach dem semifinale von den spielern stolz präsentierten las malvinas son argentinas-fetzen als ausdruck eines dumpf-dummen nationalismus mag ich gar nicht mehr reden bzw. schreiben. Auch das wurde von berufenerer seite in diversen medien bereitc ausführlich getan.

 

Und die abende fühlen sich jetzt leer an ohne die fast täglichen live-übertragungen von fußballspielen. Zumindest am dienstag abend gibt’s aber programm, mit dem schreiben meiner blogeinträge. Und früher beginnen kann ich damit auch wieder. Allerdings wäre das gar nicht notwendig bei dem gegenwärtigen mangel an berichtenswerten aus sandkiste und halle.

 

In der sandkiste ist zur zeit nicht viel los. In shangluo, china, steht bereits das letzte challenge tunier, ein  turnier  zweithöchsten kategorie der bvtmdln, auf dem programm. Drei herren duos werden an dem turnier teilnehmen. Pascariuc/horst, seiser/dressler und hörl/grössig sind für das hauptfeld qualifiziert und ersparen sich damit die qualifikation (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/challenge/shangluo-chn/teams/men/main-draw?). Övv-damenduos sind in china nicht am start (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/challenge/shangluo-chn/teams/women/by-country?).

 

So, ich hab‘ am anfang der sandkisten-saison über die terminplanung besonders der elite24- formerly know as elite16- turniere ausgiebig gemotzt. Und jetzt muss ich das gleich nochmals mit intesität wiederholen. Die letzten drei elite14 turnier finden in rio de janeiro, hamburg und montreal statt (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/#fromDate=2026-07-21&comptype=elite). Will man da der hypertrophen fifa konurrenz machen? So, für die berechnung der flugdistanzen nehme ich als beispielhaften ausgangspunkt wien an. Von wien nach rio de janeiro sind es 9876 km (https://www.luftlinie.org/Wien/Rio-De-Janeiro), von rio de janeiro nach hamburg sind es 9913 km (https://www.luftlinie.org/Hamburg,DEU/Rio-De-Janeiro), von hamburg nach montreal beträgt die entfernung 5744 km (https://www.luftlinie.org/Hamburg,DEU/Montreal) und von montreal nach wien fallen  6432 km an (https://www.luftlinie.org/Wien,AUT/Montreal). Insgesamt sind das dann 31965 flugkilometer. Die athlet:innen haben für den besuch dieser drei turniere drei viertel des erdumfangs zurückgelegt. Verrückt. Begriffe wie nachhaltigkeit und co2 fußabdruck sind offenbar im wörterbuch der für die turnierplanung verantwortlichen nicht zu finden. 

 

In laginha beach auf den kap verden findet diese woche ein future turnier, ein turnier der untersten kategorie der bvtmdln ohne övv-entourage statt (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/futures/laginha-beach-cpv/). Bei den herren sind für die quali nur 9 teams genannt (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/futures/laginha-beach-cpv/teams/men/qualification?). Bei den damen sind es ünberhaupt nur zwei duos in der quali (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/futures/laginha-beach-cpv/teams/women/qualification?). Die sportliche wertigkeit solcher turniere muss man hinterfragen dürfen.

 

Ah ja, über den beachvolleyball nations cup bin ich unlängst beim ziellosen stirln auf der cev website gestoßen und dabei ist mir aufgefallen, dass österreich weder an der qualifikation noch am finalbewerb teilgenommen hatte (https://www.cev.eu/beach/nations-cup/2026/nations-cup-final/https://www.cev.eu/beach/nations-cup/2026/preliminary-phase/). Wollte man nicht? Konnte man nicht? Hat man den bewerb aus welchen gründen auch immer boykottiert? Fragen über fragen, auf die ich mir aus langjähriger erfahrung eh keine antworten vom övv erwarte. 

 

So und in der halle kann man nur hoffen, dass die hartberger spieler keine schäden davongetragen haben von den lang andauernden fieberschüben, bis sie dann endlich ihre gegner kannten für die 2. qualirunde der championsleague (https://volleynet.at/articles/861).

 


 

Bei allem spott muss ich mich doch beim övv bedanken für den link zum cev-cup und zum challenge-cup. Die darstellung der spielpaarungen unter https://www.cev.eu/articles/club-volleyball/fans-to-expect-high-quality-competition-in-cev-cup-and-challenge-cup-2027/ kann man nur als zumutung bezeichnen. Unwürdig des europäischen volleyballverbandes. Um dort die spielpläne lesen zu können, braucht man lupen- und zoomfunktion. Und nein, ich stelle jetzt nicht die frage, ob etwas ähnliches im fußball vorstellbar wäre.








 

 

 

Dort findet man dann also unter ausgiebiger verwendung der zoom- bzw. lupenfunktion die gegner von aich/dob und uvc graz, die im challenge cup, also im dritthöchsten, oder andersherum im niedrigsten europäischen cupbewerb mitspielen.

 

Und in den spielplänen für die damenbewerbe sucht man dann überhaupt vergeblich nach österreichische damenvereine. Also, wenn ich da nichts übersehen habe, dann ist das wohl die ultimative bankrotterklärung des österreichischen damenvereinsvolleyballs. Kein österreichischer damenverein nimmt an einem europäischen clubwettbewerb teil. Auf der website des övv liest man davon nichts. Dort wird lieber der vorverkauf für tickets für ein vorbereitungsspiel der damen nationalmannschaft für die eurovolley gegen deutschland unter https://volleynet.at/articles/863 beworben.

 

Also ich fasse nochmals kurz die telnahme österreichischer clubs an europäischen cupbewerben zusammen: bei den herren nimmt hartberg an der quali zur champiosnleague teil und aich/dob und graz spielen im niedrigsten cupbewerb der cev, im challenge cup. Meiner erinnerung nach haben in der vergangenheit schon einmal mehr als drei herrenvereine in europäischen pokalbewerben mitgespielt. Und noch schlimmer: kein einziger österreichischer damenclub nimmt an einem europäischen cupbewerb teil. Ein offenbarungseid für den österreichischen damenvereinsvolleyballsport über den man beim övv offenbar nicht geren spricht bzw.schreibt.

 

So, und ich hab‘ mir wieder erlaubt unter https://volleybox.net/de nachzuschauen, wie es um den transfer von – vorerst nur – legionären zu österreichischen clubs steht. Aich/dob hat bereits deren sieben engagiert, und im kader sind auch – ein altbekkanntes muster im österreichischen volleyballsport – zwei manangersöhne (https://volleybox.net/de/sk-zadruga-aichdob-t1836). Hartberg hat zur zeit zwei legionäre im kader (https://volleybox.net/de/tsv-raiffeisen-hartberg-t2629). Bei den restlichen vereinen der ersten bundesliga ist die kaderplanung, zumindest laut https://volleybox.net/de noch bei weitem nicht abgeschlossen.


 

Ich bin ja gespannt, wie lange ich meinen neuen schlusssatz noch verwenden kann bzw. muss.

 

Bleibt das jetzt so?  



 

 

 

Wien, 22.07.2026, 01:40 cet