Mittwoch, 14. Oktober 2026

Von guten erfolgsaussichten beim letzten sandkistenturnier des jahres, von unklarheiten die anzahl der in der avl der herren beschäftigten legionäre betreffend und von schnapsideen abseits des volleyballsports

 Wien, 13.10.2026, 23:05 cet

  

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

 

so, jetzt dauert es wirklich nicht mehr lange bis die bvtmdln 2026 geschichte ist. Diese woche steht noch ein future turnier, ein turnier der untersten kategorie in alanya, türkiye, auf dem programm (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/futures/alanya-tur/), mit, zumindest qualitativ, durchaus beeindruckender övv-beteiligung. Ein herrenduo steht im hauptbewerb, drei in der quali und ein duo schafft vielleicht noch den sprung von der reserveliste in die quali (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/futures/alanya-tur/teams/men/main-draw?, https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/futures/alanya-tur/teams/men/qualification?, https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/futures/alanya-tur/teams/men/reserve?). Ein damenduo steht noch auf der reserveliste (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/futures/alanya-tur/teams/women/reserve?). Ob sich da noch der sprung in die quali ausgeht ist ungewiss.

 

Wenn man sich die setzliste bei den herrenduos anschaut, besteht die durchaus berechtigte hoffnung auf eine verbesserung der bislang eher traurigen bilanz der övv-sandhüpfer. Das topgesetzte duo özdemir/kuru liegt in der weltrangliste auf platz 65 (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/world-ranking/men?). Die als nummer zwei gesetzten penninga/boehle sind nicht unter den top 200 der weltrangliste zu finden und die an dritter stelle gesetzten liu/mao liegen auf rang 118 (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/world-ranking/men?). Also alles scheint angerichtet für vier 4 ösv duos unter den ersten drei, um den buchtitel von dirk stermann leicht abzuwandeln (https://www.rezensionen.ch/dirk-stermann-sechs-oesterreicher-unter-den-ersten-fuenf/3550088353).

 

So, und im hallenvolleyball hab‘ ich ein wenig zur mevza recherchiert. Auf der offiziellen website der mevza unter  https://mevza.org/live/ findet sich genau gar nichts zur saison 2026/2027. Unter https://mevza-web.dataproject.com/CompetitionMatches.aspx?ID=56&PID=84 bzw. unter https://mevza-web.dataproject.com/CompetitionMatches.aspx?ID=57&PID=85 findet man die resultate aus den bewerben der männer und frauen für die saison 2025/2026. Peinlich und unprofessionell ist das. Und unter https://mevza.org/live/commission/findet man die namen einiger durchaus prominenter övv-repräsentanten. Ist denen diese präsentation einer mitteleuropäischen volleyballliga völlig wurscht?

 

Aber zurück zu einer zumindest teilweise ergiebigen recherche. Chatgpt.com hat für den männerbewerb 9 in der saison 2026/2027 teilnehmende vereine identifiziert, und zwar: aus österreich aich/dob, aus ungarn fino kaposvar und mav elöre sc, aus der ukraine epicentr podolyany, aus kroatien mok mursa osijek und haok mladost zagreb, aus slowenien ok i-vent maribor und aus montenegro ok budva und buducnost pogorica. Bei den frauen konnte https://chatgpt.com nur drei vereine für 2026/2027 nennen: aus kroatien haok mladost zagreb und zok ribola kastela und aus slowenien ok otp banka branik maribor. Für etwaige halluzinationen der ki übernehme ich keine verantwortung.

Ah ja, ob ein österreichsicher verein in der frauen-mevza dabei sein wird kann ich zum gegenwärtigen zeitpunkt nicht sagen. Nachdem aber kein einziger österreichischer damenverein in einem europäischen cupbewerb der cev in der saison 2026/2027 teilnehmen wird halte ich auch eine teilnahme an der mevza für sehr unwharscheinlich.

 

Ah ja, a propos europäische cupbewerbe und so: das wäre doch eine gute frage gewesen an die spielerinnen bei der pressekonferenz (https://volleynet.at/articles/1811), warum ihre vereine in der saison 2026/2027 nicht international spielen werden. Und den präsidenten hätte man fragen können, wie man so das sogenannte anschlussloch schließen möchte, wenn die spielerinnen ausschließlich in der im internationalen vergleich – höflich gesagt - nicht gerade im spitzenfeld liegenden österreichischen ersten bundesliga spielen werden. Und die nur noch fünf legionärinnen werden die nationalmannschaft alleine auch nicht weiterbringen.

 

Und noch ein ah ja, apropos legionär:innen und so: da gibt’s in der herrenliga ein paar diskrepanzen wenn man die angaben auf https://volleybox.net/de mit denen auf https://volleynet.at vergleicht:

Aich/dob hat unter https://volleybox.net/de/sk-zadruga-aichdob-t1836 sieben legionäre im kader, unter https://volleynet.at/teams/49656 aber nur fünf. Hartberg hier https://volleybox.net/de/tsv-raiffeisen-hartberg-t2629 drei und unter https://volleynet.at/teams/49673 nur zwei. Waldviertel unter https://volleybox.net/de/union-raiffeisen-waldviertel-t1826 drei und unter https://volleynet.at/teams/49686 sechs. Ried hat hier https://volleybox.net/de/uvc-mcdonalds-riedinnkreis-t4729 und unter https://volleynet.at/teams/49710 drei. Bei amstetten sind es hier https://volleybox.net/de/vca-amstetten-no-t1955 zwei aber hier https://volleynet.at/teams/49730 vier. Die grazer listen unter https://volleybox.net/de/uvc-holding-graz-t1934 keinen legionär aber hier https://volleynet.at/teams/49702 sind es gleich drei. Für klagenfurt gibt es unter https://volleybox.net/de/vbk-worther-see-lowen-klagenfurt-t3853 gar keinen spielereintrag und unter https://volleynet.at/teams/49720 ist kein legionär angeführt. Sokol hat unter https://volleybox.net/de/tj-sokol-vpost-sv-wien-t9666 drei legionäre und unter https://volleynet.at/teams/49671 sind es vier. Bisamberg hat weder unter https://volleybox.net/de/sg-union-raiffeisen-bisamberg-t4488 noch unter https://volleynet.at/teams/49692 legionäre angeführt. Für st. pölten sind es unter https://volleybox.net/de/sportunion-st-polten-t7785 drei und unter https://volleynet.at/teams/49660 zwei.

 

Das heißt dann zusammengefasst spielen in der ersten österreichischen bundesliga laut https://volleybox.net/de 24 legionäre. Wenn man den einträgen unter https://volleynet.at glaubt sind es 29. Ich gebe zu, ich bin verwirrt. Egal, es sind noch immer deutlich mehr legionäre in der ersten bundesliga der herren in österreich beschäftigt als in der ersten herrenliga in finnland. Dort sind es in der saison 2026/2027 16, wie unter https://johnny-meinblock.blogspot.com/2026/09/vom-warten-auf-das-ende-der.html nachzulesen ist. Allerdings sollte man auch noch festhalten, dass in der saison 2025/2026 noch 42 legionäre bei österreichischen erstliga-herrenvereinen unter vertrag standen. Ob dieser rückgang einem umdenken geschuldet ist oder den sich verringernden budgets der vereine verdankt, lasse ich einmal unbeantwortet stehen. Ich hab‘ da aber so eine vermutung.

 

A propos budget und so: der ösv gibt nicht auf, eine schihalle zu fordern, wie unter https://sport.orf.at/stories/3163552/ zu lesen ist. Jetzt wird sogar eine arbeitsgruppe gebildet. Na dann bin ich ja gespannt, wer da drinnen sitzen wird. Vielleicht der ösv-altpräsident schröcksnadel? Ewig in erinnerung wird mir bleiben wie peter schröcksnadel vor einigen jahren in einer diskussionsrunde im orf mit einer unglaublichen präpotenz und arroganz der international anerkannten klimaforscherin helga kromp-kolb (https://de.wikipedia.org/wiki/Helga_Kromp-Kolb) erklärt hat, dass das mit dem klimawandel ein blödsinn ist. Und jetzt kommt man beim ösv drauf, dass schifahren wegen des angeblich eh nicht existierenden klimawandels als freiluftsport untergehen wird. Und was ist die lösung? Wir versiegeln ein paar hektar und bauen eine energiefressende erlebniswelt – so bezeichnet die ösv-präsidentin die herbeiphantsierte schihalle. Ah ja, und woher soll die finazierung kommen? Aus öffentlichen mitteln, wo gerade überall eingespart werden muss? Und das alles für einen weltweit betrachtet minderheiten- und elitensport. Immerhin zwei drittel der leser:innen des artikels halten das ansinnen für eine schnapsidee. Und das ist gut so.


 

 

Und gleich noch einmal schnapsidee und so: im kreis fahren goes africa. Großartig. Der herr wurz darf unter https://sport.orf.at/av/video/sportVideo15448 seiner begeisterung ausdruck darüber verleihen, dass in ruanda in naher zukunft formel 1 rennen stattfinden werden, an einem see mit tollem ausblick auf die grünen hügel, wie er im video ausführt. Und arbeitsplätze werden dort geschaffen, erzählt der herr wurz. Oha, da könnte man ja gleich die aus der eu nach ruanda abgeschobenen flüchtlinge beschäftigen. Added value nennen so etwas die anglikaner:innen. Ah ja added value und so: bitte gleich eine mindestens vierspurige autobahn von der rennstrecke zum volcanoes national park (https://www.volcanoesnationalpark.com) bauen oder noch besser einen hubschrauber shuttle anbieten, damit die schönen und reichen nach dem rennen die bergorillas (https://de.wikipedia.org/wiki/Berggorilla) besuchen können und selfies mit den menschenaffen für ihre social media accounts schießen können. Gut, dass dian fossey diesen irrsinn nicht mehr erleben musste (https://en.wikipedia.org/wiki/Dian_Fossey). Und was kommt als nächstes? Eine formel 1 rennstrecke am fuße des kilimandscharos oder eine mit brücke über die victoria fälle, ein stadtkurs durch timbuktu vorbei an den berühmten lehmmoscheen (https://de.wikipedia.org/wiki/Lehmmoscheen_von_Timbuktu) als afrikanisches gegenstück zum grand prix von monte carlo. Der phantasie sind keine grenzen gesetzt.

 

 

So mein nicht mehr so neuer schlusssatz ist obsolet, weil das ist jetzt weg von der övv website.



 

 

 

Wien, 08.10.2026, 01:59 cet                              

 

 

                                                                                                          

 

 

Donnerstag, 8. Oktober 2026

Von ausbleibenden övv-erfolgen bei einem mäßig bekannten sandkistenbewerb, von einer sogenannten pressekonferenz mit wohlfühlfragen und dem obligaten anschlussloch und von einem abgang nach afri od ameriko oder so

 Wien, 07.10.2026, 23:29 cet

  

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

 

so also heut quasi der nachtrag zum eigentlich für gestern vorgesehenen blogeintrag. Viel wird es auch heute nicht werden, die sandkiste schläft dem letzten turnier auf der bvtmdln entgegen und in der halle ist es auch erst langsam losgegangen. Aber schön der reihe nach:

 

Wie gesagt in der internationalen sandkiste herrscht weiterhin ruhe, zwar nicht vor dem sturm, aber vor dem definitiv letzten turnier auf der tour, das in alanya, türkiye, stattfinden wird, mit einer zumindest quantitativ beeindruckenden övv-gesandtschaft von 5 herrenduos und einem damenduo (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/futures/alanya-tur/?,https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/futures/alanya-tur/teams/men/by-country?, https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/futures/alanya-tur/teams/women/by-country?). Also wenn man sich so die liste der für den hauptbewerb gesetzten duos ansieht, dann lässt das ja großes erwarten für die övv-gesandten bei den herren, vielleicht sogar einen medaillenregenzum saisonabschluss, den der övv, ganz wie es seine art ist, hyperventilierend abfeiern würde. Ok, ok, ungelegte eier. Ich lass‘ mich wieder einmal überraschen.  

 

Ah ja, dann hab‘ ich einen neuen sandkisten-bewerb der cev  kennengelernt, dank berichterstattung auf der övv website unter https://volleynet.at/articles/1817, und das hab‘ ich bitte sehr nicht zynisch gemeint. Die berichterstattung auf der webiste der cev unter https://www.cev.eu/beach/european-cup/2026/ ist dagegen bestenfalls naja… Im övv-artikel sind dankenwerterweise die ergebniss der österreichischen vertreter:innen in diesem bewerb verlinkt. Ein damenteam aus niederösterreich erreichte in sechs spielen einen sieg (https://beachevents.cev.eu/beach/competition/1977). Bei den herren gelangen dem team aus eschenau in sechs spielen zwei siege, ebenso wie dem team aus linz (https://beachevents.cev.eu/beach/competition/1969, https://beachevents.cev.eu/beach/competition/1968). Zum weiterkommen aus der gruppenphase hat das für alle drei teams nicht gereicht.

 

So und jetzt ab in die halle. Da hat es zum ligastart eine …äh… pressekonferenz gegeben (https://volleynet.at/articles/1811), die man bei gesteigertem interesse noch bis 31. Oktober unter https://on.orf.at/video/14341451/pressekonferenz-volleyball-bundesligasaison-20262027 auf orfon nachschauen kann. Ich habe vielleicht eine überholte vorstellung einer pressekonferenz. Ich dachte immer, pressekonferenzen seien dazu da, dass journalist:innen kritische fragen stellen können. Aber seit dem orangen clown im weißen haus ist das ja anders und beim övv dürfte man sich daran ein beispiel genommen haben. Kritische fragen kommen nicht von anwesenden – waren da überhaupt welche – journalist:innen, sondern rafael dobler richtet wohlfühlfragen an die anwesenen övv-verantworltichen, und – ganz lieb – an die anwesenden spieler:innen aller erstligavereine, die diese 45 minuten lang beantworten dürfen. Die gesamte sogenannte pressekonferenz dauerte eine stunde. 

 

Wem strake 60 minuten seiner/ihrer lebenszeit zu schade für so eine farce sind, der/die kann den gesamten inhalt bei entsprechender lesegeschwindigkeit in fünf minuten erfahren und zwar unter https://volleynet.at/articles/1812 und unter https://volleynet.at/articles/1813. Unter https://volleynet.at/articles/1812 darf man wieder von historischen satz- und punktgewinnen der damennationalmannschaft bei der eurovolley lesen und von einem sich schließenden anschlussloch. Dass diese sporthistorischen meilensteine dann aber nur zu platz 22 unter 24 teilnehmenden mannschaften gereicht hat und dass sich das anschlussloch mittlerweile auf platz 50 unmittelbar hinter bermuda und vor indonesien in der weltrangliste auftut, blieb erwartungsgemäß unerwähnt (https://www-old.cev.eu/Competition-Area/Competition.aspx?ID=1573&PID=-2, https://en.volleyballworld.com/volleyball/world-ranking/women?).

 

Unter https://volleynet.at/articles/1813 sind lobenswerterweise zu- und abgänge bei den erstligavereinen aufgelistet, aber leider ohne erkennbares system. So werden von manchen vereinen die nationalitäten der neu verpflichtetet  spieler:innen und der spieler:innen die den verein verlassen haben angegeben, bei anderen fehlt diese information. Man fragt sich, warum das so ist. Ein schelm der böses dabei denkt. Also ich bin so eine schelm und denk mir, das haben die gemacht damit der böse blogger nicht gleich wieder so schiach über die vielen legionär:innen schreiben kann. Aber keine sorge, werte leserinnen und werte leser, ich bin hartnäckig, und die legionär:innenzahlen werden kommen. Versprochen, bloggisten-ehrenwort.

 

Ah ja, den absoluten vogel in der liste schießt gerade sokol ab. Dort steht bei den abgängen unter anderem folgendes: außen edin ibrahimovic belgien oder so.



Oder so! Irre und unglaublich peinlich. Also edin ibrahimovic spielt jetzt in belgien, oder holland oder vielleicht australien oder saint vincent and the grenadines, oder so. Oder ging er gar nach christian morgenstern nach afri od ameriko (https://de.wikisource.org/wiki/Der_Lattenzaun). Wer weiß das schon, und wen kümmerts. Die sokolesen offenbar nicht. Gegenlesen wird überbewertet, oder so.

 

Und die frau ösv-präsidentin ist mit ihrer irrwitzigen forderung nach einer schihalle fast so hartnäckig wie der gerhrad zeiler mit seinem angebot die spö zu tode zu retten (https://www.derstandard.at/story/3000000342405/skihalle-im-wiener-prater-oesv-praesidentin-stadlober-das-muss-man-ansprechen-duerfen?ref=seite1_zonekur). Die begeisterung in den kommentaren zu roswitha stadlobers ansinnen hält sich in engen grenzen. 

 

Aber halt, a propos tod und retten und so: ein treuer leser hat gemeint, dass bei entsprechend gutem willen so eine schihalle auch für eine rettung des mittlerweile klinisch toten snowvolleyball zu verwenden wäre. Herr ex-präsident, das wär‘ doch was, oder? 

 

Und weil heute eine in einer anderen, breitenwirksameren sportart zu ende ging ein berührendes fundstück unter https://www.youtube.com/watch?v=l-8UEWUfgJw

 

Und noch was zum genießen https://messiallgoals.com, gracias leo

 

Ich bin ja gespannt, wie lange ich meinen neuen schlusssatz noch verwenden kann bzw. muss. 

 

Bleibt das jetzt so?  



 

 

 

Wien, 08.10.2026, 01:25 cet                              

 

 

                                                                                                          

 

 

Dienstag, 6. Oktober 2026

Sorry schon wieder einmal verschoben

 Wien, 06.10.2026, 23:47 cet

  

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

 

bin gerade erst von der premiere des neuen programms von alex kristan „born to be child“ nachhause gekommen und erlaube mir daher, meinen blogeintrag auf morgen zu verschieben. „Born to be child“ kann ich übrigens empfehlen, eine gelungene mischung aus viel lustigem und nicht so viel nachdenklichem. 

 

 

Wien, 06.10.2026, 23:53 cet                              

Mittwoch, 30. September 2026

Vom warten auf das ende der sandkistensaison, von licht und schatten beim nachwuchs in der halle und von ein paar finnischen zahlen zum nachdenken

 Wien, 29.09.2026, 23:20 cet

  

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

 

so, die sandkiste macht pause bis zum 15. oktober. Da beginnt nämlich das letzte turnier der bvtmdln, ein future turnier, also ein turnier der untersten kategorie, in antalya, türkiye (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/futures/alanya-tur/?). Wenn man den nennungen unter https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/futures/alanya-tur/? vertrauen darf, dann ist der övv dort mit einer quantitativ beeindruckenden gesandtschaft vertreten. Genannt haben offenbar fünf herrenduos, davon zwei im hauptbewerb, eines in der quali und zwei auf der reserveliste (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/futures/alanya-tur/teams/men/by-country?, https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/futures/alanya-tur/teams/men/main-draw?, https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/futures/alanya-tur/teams/men/qualification?,https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/futures/alanya-tur/teams/men/reserve?) und ein damenduo (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/futures/alanya-tur/teams/women/by-country?). Letzteres steht allerdings im moment nur auf der reserveliste (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2026/futures/alanya-tur/teams/women/reserve?).

 

So, und nach dem abschluss des letzten beachturniers werde ich mir dann gestatten eine jahresbilanz für die sandkistensaison der övv-duos zu ziehen, und die wird, abgesehen von den erfolgen der nachwuchsduos, eher sehr mager ausfalllen. So viel kann ich jetzt schon verraten.

 

A propos mager und so: mager fällt auch die bilanz der u20-damennationalmannschaft in der ersten qualirunde für die europameisterschaftsendrunde aus. Die erste qualifikationsrunde wurd als mevza-turnier gespielt und die u20 damennationalmannschaft belegte nach  niederlagen gegen die slowakei, slowenien und israel und zwei siegen gegen zypern den siebenten platz unter acht nationen. Die qualifikation für die zweite qualirunde und damit für die endrunde wurde damit verpasst (https://www-old.cev.eu/Competition-Area/Competition.aspx?ID=1907&PID=3529). Die design dieser alten website der cev ist eine schande und die navigation ist katastrophal. Volleyball halt und nicht fußball.

 

Bei den herren lief die quali deutlich besser. Die u20 herrennationalmannschaft erreichte nach siegen niederlagen gegen israel und siegen gegen zypern, die slowakei und slowenien das finale des turniers, das gegen tschechien verloren ging. Damit war die direkte quali für die endrunde zwar nicht mehr möglich aber immerhin besteht für die mannschaft noch die chance sich über die zweite qualirunde das em-ticket zu sichern (https://www-old.cev.eu/Competition-Area/CompetitionView.aspx?ID=1906).

 

Die europameisterschaft der herren ging am wochenende mit einem sieg von polen über frankreich im finale zu ende, im spiel um den dritten platz siegte finnland gegen slowenien (https://www-old.cev.eu/Competition-Area/CompetitionView.aspx?ID=1572). Nicht einmal für die europameisterschaften der herren und die der frauen hat es die cev geschafft, eine entsprechende website zu generieren. Als volleyballinteressierte fans musste man mit der alten cev-website vorlieb nehmen, die aussieht als stammte sie aus der zeit der erfindung des world wid web. Peinlich eigentlich.

 

So aber jetzt nochmals zu den spielen. Wer von meinen werten leserinnen und von meinen werten lesern die spiele dieser europameisterschaft und dabei besonders das spiel um den dritten platz und das finale verfolgt hat, der konnte in etwa die größe des …achtung mein neues lieblingswort… anschlusslochs abschätzen, das die österreichische herrennationalmannschaft von den spitzenmannschaften trennt. Und nein, ich bin nicht so vermessen polen oder frankreich als maßstab zu nehmen. Aber der övv könnte sich, wie hier schon mehrfach erwähnt, dafür interessieren, wie nationen wie slowenien oder, jetzt ganz aktuell, finnland es geschafft haben sich in der weltspitze zu etablieren.

 

Für slowenien hab‘ ich mir schon vor ein paar wochen die zahlen der dort in der ersten liga beschäftigten legionären angeschaut. Zu finden sind sie unter https://johnny-meinblock.blogspot.com/2026/08/von-einer-seltenen-erfolgsmeldung-aus.html. In der gesamten ersten slowenischen liga waren 2025/2026 sechs legionäre engagiert. In der ersten bundesliga in österreich waren es in der saison 2025/2026 42(!), in worten zweiundvierzig.

 

 

 

Und wie schaut die situation in finnland aus?

 

Savo volley https://volleybox.net/de/savo-volley-t6274

2025/2026 2 legionäre                       2026/2027 2 legionäre

 

Akaa volley https://volleybox.net/de/akaa-volley-t6246

20255/2026 1 legionär                       2026/2027 0 legionäre

 

Vammalan lentopallo https://volleybox.net/de/vammalan-lentopallo-t1935

2025/2026 3 legionäre                       2026/2027 1 legionäre

 

Kokkolan tikerit https://volleybox.net/de/kokkolan-tiikerit-t1580

2025/2026 3 legionäre                       2026/2027 2 legionäre

 

Ac oulu https://volleybox.net/de/ac-oulu-t36803

2025/2026 2 legionäre                       2026/2027 2 legionäre

 

Tuto volley https://volleybox.net/de/tuto-volley-t4347

2025/2026 4 legionäre                       2026/2027 4 legionäre

 

Raision loimu https://volleybox.net/de/raision-loimu-t1785

2025/2026 4 legionäre                       2026/2027 2 legionäre

 

Hurikaani loimaa https://volleybox.net/de/hurrikaani-loimaa-t1547

2025/2026 1 legionär                         2026/2027 0 legionäre

 

Kyyjarven kyky https://volleybox.net/de/kyyjarven-kyky-t4310

2025/2026 4 legionäre                       2026/2027 3 legionäre

 

So, in finnland waren in der saison 2025/2026 insgesamt 24 legionäre unter vertrag, in österreich -siehe oben – mit 42 fast doppelt so viele. 2026/2027 sind bei finnischen erstligavereinen 16 legionäre tätig. Die meisten österreichischen vereine haben auf https://volleybox.net/de noch nicht ihre kompletten kader eingegeben. Ein schelm wer da böses vermutet. Nur so als vorschau: aich/dob hat bereits 7 legionäre verpflichtet (https://volleybox.net/de/sk-zadruga-aichdob-t1836), hartberg bisher 3 (https://volleybox.net/de/tsv-raiffeisen-hartberg-t2629), und ried ebenfalls 3 (https://volleybox.net/de/uvc-mcdonalds-riedinnkreis-t4729). Das heißt drei vereine der ersten österreichischen liga haben bereits fast so viele legionäre in ihren reihen wie insgesamt in der ersten finnischen liga spielen.

 

Ich sag eh nichts. Ich stell das hier nur ein, zum nachdenken. Einfach zum nachdenken, wie das so ist mit dem anschlussloch und warum das so ist.

 

Ah ja, noch etwas: ein treuer leser hat sich die mühe gemacht, das durchschnittsalter der finnischen mannschaft, die die bronzemedaille geholt hat, auszurechnen. Es lag bei 24 jahren. Also noch etwas zum nachdenken, und wie das vielleicht mit den legionärszahlen zusammenhängen könnte.

 

Und die frau ösv-präsidentin stadlober wünscht sich, wie unter https://sport.orf.at/stories/3162944/ zu lesen ist, eine schihalle. In zeiten der budgetknappheit wie wir sie gerade durchleben, fällt mir zu diesem ansinnen nur ein: unnötig wie ein kropf.

 

A propos unnötig wie ein kropf: das war auch die ankündigung des gerhard zeiler spö-vorsitzender werden zu wollen. Zum herrn zeiler fällt mir sonst nicht viel ein, außer dass das ego halt ein hund ist und dass so ein übergroßes ego auch dazu führt, dass man sich vor den karren des schmierblattl-journalismus spannen lässt. Armselig eigentlich, und widerlich.

 

Ah ja weil’s jetzt gerade politisch geworden ist empfehle ich meinen werten leserinnen und meinen werten lesern die genug von der gerade herrschenden zeilermania haben den artikel unter https://www.derstandard.at/story/3000000341962/pilnaceks-laptop-enthuellt-heimliche-arbeit-fuer-die-ungarn-und-hilfe-fuer-kurz. Sehr interessant. Da geht’s um netzwerke in der justiz, aber nicht um die roten, die angeblich den armen basti so sekkiert hatten. 

 

 

Ich bin ja gespannt, wie lange ich meinen neuen schlusssatz noch verwenden kann bzw. muss. 

 

Bleibt das jetzt so?  



 

 

 

 

 

Wien, 30.09.2026, 01:25 cet                              

 

 

                                                                                                          

 

 

Mittwoch, 23. September 2026

Vom nächsten erfreulichen sandkistenereignis, vom richtig zu legenden fokus und von der mevza auf tauchstation

 Wien, 22.09.2026, 22:58 cet

  

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

 

so, ich bin noch immer nicht ganz wiederhergestellt, aber es geht mir deutlich besser aals vor einer woche um diese zeit. Darum schaffe ich es auch diese woche meinen blog zur üblichen zeit zu schreiben. Viel wird es aber wieder nicht werden, es tut sich einfach nicht viel berichtenswertes in der kleinen österreichischen volleyballwelt; nicht viel, aber dafür erfreuliches.

 

In abwandlung des immer wieder am anfang seiner brenner-krimis vewendeten zitats von wolf haas, sag ich einfach: es isst schon wieder was passiert, und schon wieder war’s in der sandkiste, und schon wieder war’s höchst erfreulich, und schon wieder waren es die jungen, die die sonst eher maue sandkistensaison für den övv retten. Die rede ist von hohenauer/poinstingl, die sich bei den u18 beacheuropameisterschaften bei den herren den titel holten (https://beachevents.cev.eu/beach/competition/1881). Dazu auch dieses mal wieder ganz herzliche gratulation den spieler und ihren betreuer:innen. Nicht so gut lief es für bleyer/ferstl-schmid, die bei den damen in der ersten ko-runde ausgeschieden sind (https://beachevents.cev.eu/beach/competition/1882).

 

Bei den student:innen beachvolleyballweltmeisterschaften gab es dann für die ösv duos klemen/holzinger bei den herren und saric/neiss bei den damen keine medaillen (https://championships-results.fisu.net/#/discipline/VBV/final-rank/M.TEAM2-------------, https://championships-results.fisu.net/#/discipline/VBV/final-rank/W.TEAM2-------------).

 

Als resume der nachwuchsbeachbewerbe darf man sich durchaus hoffnungen machen auf eine fortsetzung der erfolge machen, wobei man trotz aller freude über die rezenten erfolge nicht vergessen darf, dass es noch ein sehr weiter weg ist, bis sich erfolge in der allgemeinen klasse einfahren lassen werden.

 

Und quasi als überleitung zum hallenvolleyball möchte ich hier nochmals auf die schon letzte woche gestellte frage zurückkommen, ob es in österreich die finanziellen und personellen resourcen gibt volleyball zweigleisig, also in der halle und auf sand kompetitiv zu betreiben. Wenn man sich ansieht was sozioökonomisch mit österreich vergeleichbare länder anschaut, dann zeigt sich schon ein trend, sich entweder auf hallenvolleyball oder auf beachvolleyball zu fokussieren. Ich hab jetzt ein paar beispiele, ohne anspruch auf vollständigkeit ausgewählt:

 

Belgien in der aktuellen weltrangliste in der halle nummer 13 bei den herren und nummer 16 bei den damen, im beachvolleyball ein herrenduo unter den top 100, und zwar auf platz 30, kein damenduo unter den top 100; slowenien in der ahlle position 6 bei den herren, rang 18 bei den damen, am sand weder bei herren noch damen ein top 100 duo. Finnland belegt die ränge 16 und 36 in der halle für männer bzw. frauen, am sand kein herrenduo unter den top 100, ein damenduo unter den top 100, nämlich auf platz 50. Schweden liegt in der halle bei den herren auf platz 35, bei den damen auf platz 19, im sand bei den herren zwei duos unter den top 100, und zwar auf den plätzen 1 und 5, bei den damen kein duo unter den top 100. Norwegen liegt in der halle auf platz 100 bei den herren und ist bei den damen nicht unter den 133 gelisteten ländern, am sand 5 (!) herrenduos unter den top 100 auf den rängen 6, 10, 25, 63 und 83, bei den damen ein duo unter den top 100 auf platz 56. Und zuletzt die schweiz, die liegt in der halle bei den herren auf rang 33 und bei den damen auf platz 30, und am sand 3 herrenduos unter den top 100 auf den plätzen 19, 41 und 49 und bei den damen sind 3 duos unter den top 100 auf den rängen 13, 14 und 44.

 

Zum vergleich österreichs platzierungen: in der halle 57 für die herren und 52 für die damen. Am sand: 6 herrenduos unter den top 100, von denen aber nur 4 heuer auf der tour aktiv waren und die liegen auf den rängen 9, 31, 36 und 52 und 1 damenduo unter den top 100 auf platz 23.

 

Die ranglisten finden meine werten leserinnen und meine werten leser unter https://en.volleyballworld.com/volleyball/world-ranking/men?, https://en.volleyballworld.com/volleyball/world-ranking/women?, https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/world-ranking/men?,https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/world-ranking/women?.

 

Und die zusammenfassung? Fokussierung heißt offenbar das zauberwort, wenn man erfolg haben will. Belgien, finnland und slowenien fokussieren auf die halle und lassen die sandkiste sandkiste sein während norwegen voll auf die sandkiste und da vor allem auf den herrenbereich setzt und schweden am sand die herren forciert und in der halle die damen. Einzig die schweiz versucht ähnlich wie österreich, allerdings deutlich erfolgreiche, wenn man die ranglistenplatzierungen hernimmt, hallenvolleyball und beachvolleyball jeweils bei damen und herren kompetitiv zu betreiben.

 

Und mein senf dazu? In der halle ist der zug abgefahren, das anschlussloch ist leider nicht das ozonloch, das sich glücklicherweise nach neuesten befunden immer mehr schließt. Was mich für eine erfolgsversprechende weiterentwicklung des hallenvolleyballs pessimistisch stimmt, sind nicht nur die rezenten ergebnisse der nationalteams sondern auch der traurige zustand des österreichischen clubvolleyballs der jährlich in den europäischen cupbewerben zu beobachten ist, wo seit jahren das frühe ausscheiden aus diesen bewerben die regel und nicht die ausnahme ist. Und als trauriger höhepunkt dieser entwicklung nimmt in der kommenden saison zum – meines wissens nach - ersten mal kein österreichsicher damenverein an einem europäischen cupbewerb teil. Ein bankrotterklärung, quasi.    

 

In der sandkiste hingegen, besteht hoffnung, dass bei den herren neben hammarberg/berger, die sich in die erweiterte weltspitze gespielt haben, auch das duo pristauz/waller diesen schritt schafft und dass klinger/klinger in ihrem fall in der deutlich weiter gefassten weltpsitze den anschluss nicht verpassen. Außerdem, siehe oben, gibt es sowohl bei damen wie auch herren offenbar nachwuchsduos mit potential.

 

Und noch etwas: am sand braucht es nur zwei top spieler:innen um vorne mitzuspielen – schweden hat im moment 4 weltklasse beacher und die zwei duos liegen auf den weltranglistenplätzen 1 und 5. In der halle braucht es 12 bis 15 topspieler:innen um eine schlagkräftige mannschaft zu formen. Und – bei allem respekt für alle hallenvolleyballer:innen – die sehe ich nicht in österreich.

 

So, jetzt ist das ganze doch ein wenig länger geworden als gedacht. Und bevor ich schluss mache, hab‘ ich noch schnell unter https://mevza.org/live/ nachgeschaut, ob es neues zur mevza liga 2026/2027 gibt. Der traurige befund: es gibt nichts, keine information, welche clubs in der mevza spielen werden, wann die spiele stattfinden. Null, absolutamente nada. Wie gesagt, traurig und armselig. Aber vielleicht lieg‘ ich völlig falsch und es gibt unter einen neuen web-adresse ein strahlend neue mevza website mit allen informationen.


Und damit es nicht zu deprimierend wird, gibt's nach langer zeit auch wieder einmal einen perscheid.



 

Ich bin ja gespannt, wie lange ich meinen neuen schlusssatz noch verwenden kann bzw. muss. 

 

Bleibt das jetzt so?  



 

 

 

 

Wien, 23.09.2026, 01:21 cet

                                                                                                          

 

 

                                                                                                          

 

 

Donnerstag, 17. September 2026

Von ausbleibenden medaillen bei den u22 beachvolleyball-europameisterschaften, von buchstäblich in den sand gesetzten österreichischen beachvolleyball-staatsmeisterschaften und von ganz offensichtlich verpassten anschlusszügen und sich rasch vergrößernden anschlusslöchern

 Wien, 16.09.2026, 21:57 cet

  

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

 

 

So, ganz ungewohnt schreibe ich meinen dieswöchigen an einem mittwoch. Krankheitsbedingt war ich gestern nicht in der lage dazu. Ich fühl‘ mich auch heute noch nicht so ganz wohl und werde mich daher kurz halten. Aber die nachrichten über das ende des blogs sind stark übetrieben, um ein zitat von mark twain etwas abzuwandeln (https://www.zitate7.de/29567/Die-Nachrichten-ueber-meinen-Tod-sind.html).

 

Und als erstes geht’s, wie gewohnt in die sandkiste. Da standen die u22 beachvolleyball-europameisterschaften auf dem programm. Und da ist es dann nicht so gut gelaufen wie beim u20 bewerb. Ttrotz hoher erwartungen beim övv blieben dieses mal die medaillengewinne aus, für berger/hohenauer bei den damen und für boyd/sponer bei den herren war dieses mal schon im viertelfinale endstation (https://beachevents.cev.eu/beach/competition/1886,https://beachevents.cev.eu/beach/competition/1887).

 

National standen die österreichischen meisterschaften im beachvolleyball auf dem programm und dazu hat mir ein treuer leser meiner einträge eine e-mail geschrieben, in der er sich über die ansetzung und den austragungsort kritisch äußert. Ich erlaube mir dazu einen satz aus seiner e-mail wörtlich zu zitieren: „Null stimmung, null atmosphäre, kalte temperaturen, und ein 7000 zuschauer fassender center court, auf den sich 300 Leute verirren.“ Mehr braucht eigentlich gar nicht zu wissen, über eine offenbar organisatorisch buchstäblich in den sand gesetzte veranstaltung. Zwei fragen stellen sich da sofort: warum setzt man die meisterschaften so spät im jahr an und warum in kitzbühel, dass man eher mit den hahnenkammrennen und tennis assoziert als mit beachvolleyball. Irgendeine halbschlaue reklärung wird es wohl geben, aber ich bin mir sicher, dass man die von seiten des övv, wie üblich, nicht öffentlich machen wird. Nichtsdestotrotz, gratulation an die neuen österreichsichen meister:innen im beachvolleyball, klinger/klinger bei den damen und pristauz/waller bei den herren, und deren betreuer:innen (https://volleynet.at/articles/1790).

 

 

Aber nochmals zurück zum termin der meisterschaften. Die späte ansetzung ist nicht nur des möglichen wetters wegen riskant, sondern – noch viel schwerwiegender – für die spieler:innen, von denen viele nicht nur am sand sondern auch in der halle vereinsmäßig volleyball spielen, und deren vereinstrainer:innen ein ernstes problem, da das hallentraining ausgesetzt werden musste solange die spieler:innen am sand aktiv waren.

 

Ich habe schon vor längerer zeit hier zur diskussion gestellt, ob man es sich in österreich mit den vorhandenen personellen und finanziellen resourcen überhaupt leisten kann auf zwei hochzeiten zu tanzen, also sowohl im beachvolleyball wie auch im hallenvolleyball, international mitmischen zu wollen. Mir fallen auf die schnelle serbien, bulgarien, finnland, belgien, slowenien als ein paar beispiele ein für absolute topnationen im hallenvolleyball, die in der sandkiste quasi nicht vorhanden sind. Ich werde versuchen zu diesem punkt ein wenig zu recherchieren für einen meiner nächsten einträge.

 

Ah ja, a propos hallenvolleyball: da läuft ja gerade die eruovolley der herren, mit zum teil überraschenden ergebnissen. Die größte überraschung für mich ist dänemark, das in einer gruppe mit finnland, serbien, belgien, etsland und holland den vierten platz und damit die quali für das achtelfinale schaffte (https://www-old.cev.eu/Competition-Area/CompetitionStandings.aspx?ID=1572).

 

Und das spiegelt sich auch in der weltrangliste wieder, in der gegenwärtig dänemark mit 144 punkten auf platz 26 liegt und österreich mit 77 punkten auf platz 57 zwischen taiwan und san marino (https://en.volleyballworld.com/volleyball/world-ranking/men?).


 

 

Das hat 2021 noch ganz anders ausgeschaut, da hielt dänemark bei 92 und österreich bei 100 punkten (https://en.volleyballworld.com/volleyball/world-ranking/men?).


 

 

Und dänemark ist sehr gut mit österreich vergleichbar, sozioökonomisch (https://de.wikipedia.org/wiki/Dänemark,https://de.wikipedia.org/wiki/Österreich) und hat wie österreich keine tradition im volleyball. Was ist da in den letzten 5 jahren passiert? Da wurde offenbar auf seiten des övv der anschlusszug verpasst, sodass für das stopfen des anschlussloches schon ein ziemlich großes stopfholz und sehr viel stopfwolle benötigt werden wird. Anbei ein bild eines stopfholzes unter https://www.ischlerholzhandwerk.at/shop/stopfholz-12cm/, da ich mir ziemlich sicher bin, dass zumindest die jüngeren unter meinen geschätzten leserinnen und unter meinen geschätzten lesern nicht wissen, was ein stopfholz ist und wie es aussieht. Ich habe ja schon früher exkursionen nach slowenien vorgeschlagen. Jetzt würde sich dänemark für so eine fact finding mission anbieten. Aber wie ich den övv kenne wird man sich in gewohnter weise wieder alles schönreden und weiterhin im eigenen saft dahinköcheln. Aber bei der nächsten pressekonferenz könnte sich vielleicht einmal ein(e) anwesende(r) journalist:in getrauen, die frage zu stellen, wie es dänemark inerhalb von 5 jahren den weg vom jausengegner in die erweiterte weltspitze geschafft hat und warum man das in österreich auch nicht nur annähernd schafft.

 

2013 und 2014 gab es übrigens internationale bewerbspiele zwischen österreichs herrennationalmannschaft und dänemark, bei denen man ja geradezu auf …äh… augenhöhe oder sogar leicht darüber war.



 

Und 2015 ist das anschlussloch dann aufgegangen.



 

 

 

Ich bin ja gespannt, wie lange ich meinen neuen schlusssatz noch verwenden kann bzw. muss. 

 

Bleibt das jetzt so?  



 

 

 

 

 

Wien, 17.09.2026, 00:01 cet