Dienstag, 21. Januar 2020

Vom unterschied zwischen handball und volleyball in österreich, vom etwas kreativen umgang mit zuschauerzahlen und von einem schnäppchen um heiße 6 euro 99

Wien, 20.01.2020, 22:58 mez 

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

so, jetzt hab‘ ich mir gerade das spiel der österreichischen herrenhandballnationalmannschaft gegen deutschland angeschaut. Leider gab’s kein handball-cordoba, die deutschen waren mindestens eine nummer zu groß. Trotzdem fällt das resumme schon vor dem letzten gruppenspiel um einiges besser aus als bei den volleyballern. Die handballer haben ihre vorrundengruppe gewonnen und sind in die zwischenrunde aufgestiegen. Dort gab es zwar gegen die großen kaliber kroatien, spanien und deutschland nichts mehr zu holen, aber drei siegen stehen vor dem letzten spiel gegen weissrussland – oder wie es der wayna pawiasek sagen würde – weitwascha, drei niederlagen gegenüber und man hat es unter die besten zwölf nationen europas geschafft, ein erfolg, von dem die volleyballer bestenfalls träumen können (https://www.facebook.com/waynapawiasek/). Und noch einen, fast noch wichtigeren, unterschied gibt es zwischen der handball- und volleyballheimeuropameisterschaft heuer, bzw. 2011, und das ist die stimmung in der halle und die zahl der zuschauerInnen. Und das bringt mich wieder zu dem von einem treuen leser geprägten bonmot, das die unterschiede zwischen handball und volleyball in der sogenannte ära des herrn kleinmann treffend beschreibt: was ist der unterschied zwischen handball und volleyball in österreich? Im handball sind die hallen voll und keiner kennt den präsidenten. Und er erste teil dieser aussage stimmt halt leider immer noch.

Ah ja, a propos eurovolley 2011 und so: da gibt es ja, seit mittlerweile mehr als acht jahren – siehe auch meine fragen am ende meiner einträge – noch immer keine offizielle abrechnung. Ein glück hat er schon der volleyball heinz conrads, dass sich nicht einmal der rechnungshof für volleyball interessiert. 

Und gleich noch einmal ah ja, a propos herr kommerzienrat und interesse und so: also das mediale interesse am herrn kleinmann war auch schon einmal größer und das schmerzt sein ego ganz gewiss, dass sich seine medialen auftritte nicht mehr beim „ja so heißt der gute mann“ max mahdalik im krone tv abspielen sondern auf einer kleinen, dem fußball gewidmeten website, die das amateurhafte schon im namen amateurscout trägt. Die schon hundertmal wiedergekäuten g’schichterln von ball aus wolle, vom besuch beim teddy podgorski und von den unzähligen titeln über das persönliche altersprojekt schneehüpfen bis zur täglichen kniebeuge und den kindern, die sich nicht bewegen, werden auch nicht besser und spannender, auch wenn sich der interviewende amateurscout vor dem großen herrn kommerzienrat vor lauter bewunderung fast ins hoserl macht. Wer es unbedingt braucht kann sich das fast halbstündige videointerview unter http://www.amateurscout.at/238-mr-volleyball-peter-kleinmann-im-interview.html ansehen und -hören.

So und das war noch nicht alles vom herrn kommerzienrat heute, aber das beste kommt, wie immer ganz zum schluss, also so wegen der steigerung der spannung und so. Das fundstück der woche wird es sein, so viel verrate ich jetzt schon einmal, und zwar was für eines.

Zwei nachträge habe ich auch noch zu den nicht sehr erfolgreichen europameisterschaftsqualifikationsturnieren der österreichischen nachwuchnationalteams: da hat mich ein treuer leser gefragt, wann denn das letzte mal ein weibliches nachwuchsnationalteam bei einem qualiturnier heimvorteil hatte, da die burschenteams ja mit ziemlicher regelmäßigkeit dieses privileg genießen. Ich weiß es leider auch nicht. Vielleicht kann jemand aus der werten leserInnenschaft helfen.

Der zweite nachtrag befasst sich mit der fähigkeit des övv-website teams in die zukunft zu sehen wie durch die untenstehenden screenshot belegt.





Aber wahrscheinlich handelte es sich nicht um zeitreisen oder ähnliches sondern eher um ein serverproblem in kroatien, durch das das livescoring zeitversetzt ablief, und zwar zu einem zeitpunkt, zu dem das spiel schon lange beendet war. Und kann sich das jemand bei einem uefa nachwuchsturnier..... ok, ok, nein, nicht schon wieder der abgelutschte vergleich mit dem fußball.

So, a propos treuer leser und so: also ein weiterer aus dieser kategorie stößt sich an der in der letzten zeit wieder inflationär gewordenen bezeichnung stars, für die im ausland tätigen österreichischen spielerInnen, wie auch gerade jetzt wieder zu lesen unter http://www.volleynet.at/oevv-stars-mit-starken-leistungen/. Dem kann ich nur beipflichten, starpotential auf internationalem level hat bestenfalls paul buchegger, der letzte woche erfreulicherweise nach langer verletzungspause ein comeback bei monza feierte, für das ich ihm alles gute wünsche, und mit abstrichen alex berger. Alle anderen im ausland tätigen österreicherInnen sind ohne zweifle exzellente volleyballspielerInnen, aber nach internationalem maßstab wohl keine stars. Und ob es im österreichischen volleyballschrebergarten tatsächlich gerechtfertigt ist, diese bezeichnung bei jeder sich bietenden gelegenheit zu verwenden, sollten sich die verantwortlichen für die övv-website, auch mit rücksicht auf die in österreich sehr gut spielenden volleyballerInnen gut überlegen. Die könnten sich dadurch nämlich ziemlich verdingst vorkommen.

So, und die i bims deynz bank liga plätschert auch irgendwie so dahin. Die drei bisher ausgetragenen spiele in der unteren setzrunde lockten 195 zuschauerInnen in die hallen. Nein nicht jeweils, sondern insgesamt wie unter http://www.volleynet.at/bewerbe/H1/phase/S58/saison/19-20/information/Ergebnisse nachzulesen ist. Bei den vier spielen der oberen setzrunde waren, wie unter http://www.volleynet.at/bewerbe/H1/phase/S14/saison/19-20/information/Ergebnisse nachzulesen ist, angeblich insgesamt 1401 fans. Der untenstehende screenshot lässt einen sehr kreativen umgang mit der wahrheit, die ja nach aussage des andreas khol eh nur eine tochter der zeit ist,  oder wenigstens eine sehr eigenwillige zählweise vermuten.     


       
Also das mit dem dahinplätschern, mit dem spannungsarmen, könnte sich dank der offenbar chaotischen vorgänge bei aich/dob, nach dem abgang dreier leistungsträger, doch noch ändern und meine und sicher auch vieler anderer prophezeihung eines leicht zu erspielenden weiteren meistertitel für die südkärntner betreffend zugunsten der waldviertler über den haufen werfen (http://www.aich-dob.at).
  
Und damit ich mir keine vorwürfe einhandle, dass ich das erfreuliche hier vernachlässige, komme ich noch schnell zur mevza. Dort gab es im neuen jahr bereits zwei siege für waldviertel und zwei siege und eine niederlage für aich/dob (http://mevza.volleynet.at/Ergebnisse/24798?sort=datum). Das schlägt sich zwischenzeitlich in den tabellenplätzen 3 für aich/dob und 6 für waldviertel nieder (http://mevza.volleynet.at/Tabelle/24798). Na vielleicht geht es sich doch aus, dass beide vereine, die waldviertler sind ja als ausrichter fix dabei, am final four teilnehmen werden. Ah ja und die damen von linz/steg stehen im achtelfinale des cev challenge cups und bestreiten diese woche das hinspiel in der türkei gegen beylikduzu istanbul (https://www.cev.eu/Competition-Area/CompetitionView.aspx?ID=1198).

So, und bevor ich zum krönenden höhepunkt und abschluss komme, doch noch etwas negatives, zwar nicht in direktem zusammenhang mit dem volleyballsport aber leider mit dem sport generell. Doping gibt nicht nur in ausdauer- und kraftsportarten sondern leider auch im tennis wie unter https://sport.orf.at//stories/3058316/ und unter https://sport.orf.at//stories/3058318/ nachzulesen ist, auch wenn man – originalton des exeprten für eh alles, peter kleinmann – technik und taktik nicht dopen kann,
  
So und jetzt hat er noch einen auftritt, uhexpir, als fundstück der woche und quasi als sammlerobjekt für connossieure. Erhältlich auf https://www.willhaben.at/iad/kaufen-und-verkaufen/d/kleinmann-peter-autogramm-oesterreichischer-volleyball-manager-spieler-354822619/ als schnäppchen um wohfeile 6,99€. Also ich überlege mir ernsthaft, diesen bagatellebetrag zu investieren und dieses kleinod, diesen koh i noor, diese blaue mauritius unter den autogrammkarten, zu erwerben und ich bin schon auf der suche nach einem stillen ort, an dem ich dieses juwel, also genau genommen den herrn kommerzienrat, täglich voller ehrfurcht und mit gehörigem respekt - so wie der orf-reporter auf dem foto - betrachten kann.   



Warum ist der damalige övv-präsident peter kleinmann als oberster verbandsfunktionär im 
missbrauchsfall johannes h. nicht aktiv geworden, wenn es, wie peter kleinmann vor der presse sagte, hinweise gegeben hat, die darauf hingedeutet haben, dass mit diesem trainer etwas nicht stimmte?
Wie wurde der ausflug von herrn kleinmann zu den olympischen spielen nach rio UND NACH PYEONGCHANG finanziert?

Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?
  

Wien 21.01.2020, 01:16 mez

Dienstag, 14. Januar 2020

Von wenig bautätigkeit auf langzeitbaustellen, von einer offenbar weiterhin erfolglosen trainersuche und von der stimmenden richtung

Wien, 13.01.2020, 22:59 mez 

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

so, also jetzt ist wieder alles wie gewohnt, die zeitzone, das wohnzimmer, finster ist’s ach draußen, der flow wird sich hoffentlich auch noch einstellen, nur der rückblick auf das jahr 2019 erfolgt ein wenig später als gewohnt. Ah ja, die baustellen, um die es ja heute, wie letzte woche angekündigt, hier gehen wird, die bestehen auch zum großteil – leider – wie gewohnt weiter. Nachzulesen sind die hier am ende des letzten jahres identifizierten baustellen im österreichischen volleyballsport unter http://johnny-meinblock.blogspot.com/2019/01/von-einer-sensationellen.html.

Und bevor es wirklich los geht mit den baustellen, noch eine kurze anmerkung zu den hier mit ausnahme des letzten jahres auch angeführten 10 highlights des jahres, die eigentlich mehr die lowlights des letzten zwölf monate repräsentierten. Die gibt’s auch diese jahr nicht, weil der lieferant dieser auflistung die man auch – copyright falter – als best of böse bezeichnen hätte können, im österreichischen volleyballsport zum glück bis auf weiteres eine lange auszeit hat.

So das waren die zum  abschluss des vorigen jahres besprochenen baustellen im österreichischen volleyballsport:

  • Die bilanz der österreichischen vereine in den internationalen clubbewerben ist weiterhin erbärmlich. Gerade eine mannnschaft, die – bezeichnenderweise ohne legionärinnen spielenden - damen von uvc graz überwintern nach dem ausscheiden aus der championsleaguequali und einer überstandenen runde im cev cup in diesem bewerb. Bei den herren scheitert aich/dob nach dem ausscheiden aus der champiosnleaguequali im sechzehntelfinal des cev cups. Dort ist auch für waldviertel endstation (https://www.cev.eu/Competition-Area/CompetitionView.aspx?ID=1115). Die klagenfurter, grazer und amstettner fliegen in der quali bzw. im sechzehntelfinal aus dem challenge cup (https://www.cev.eu/Competition-Area/CompetitionView.aspx?ID=1116). Bei den damen verabschieden sich salzburg und perg in der qualiphase bzw. im sechzehntelfinale aus dem challenge cup (https://www.cev.eu/Competition-Area/CompetitionView.aspx?ID=1121). Diese mehr als traurige bilanz sagt auch sehr viel über den standard der österreichischen ligen im internationalen vergleich.
  • Die nationalmannschaften sind so etwas wie die lichtblicke des abgelaufenen jahres. Sowohl damen wie auch herren haben noch durchaus realistische chancen sich erstmals für ein internationales turnier, die eurovolley 2019, zu qualifizieren. Bei aller euphorie über diese entwicklung sollte man aber nicht vergessen, dass 2019 zum ersten mal 24 teams an der endrunde teilnehmen werden und die österreichischen damen auf dem 24. und die herren auf dem 28. platz der europäischen ranglisten liegen (https://www.cev.eu/Rankings/Women.aspx,https://www.cev.eu/Rankings/Men.aspx).
  • Die 1. bundesliga der herren ist nach wie vor ein problemfall. Sieben vereine, ein meister, der eigentlich schon zu beginn feststeht, kein absteiger, vermutlich wieder kein aufsteiger tragen nicht zum spannungsbogen dieser liag bei. Namhaften besuch verzeichnen nur aich/dob, ried und waldviertel – böse zungen könnten jetzt behaupten, das sei wegen des mangels anderer wochenendunterhaltungsmöglichkeiten derorts – und mit abstrichen graz. Noch schlimmer sind die zuschauerzahlen in der 1. bundesliga der damen.
  • Wohin die mevza geht kann man anhand ihrer mehr als peinlichen website unter http://mevza.org/live/ beurteilen. Sechs herrenteams, darunter aich/dob und waldviertel (http://mevza.volleynet.at/Ligen/22721) und sieben damenteams, keines aus österreich (http://mevza.volleynet.at/Ligen/22722) machen nicht gerade optimistisch, was die weitere entwicklung der liga angeht.
  • Die 2. bundesliga der herren ist weiterhin eine art reiseveranstaltung, frei nach dem motto lerne dein land aus dem fahrenden auto kennen, für nachwuchsspieler und junggebliebene, die sich den reisestress von tausenden kilometern alleine im grunddurchgang trotz beruf und familie bereit sind anzutun. Interessant ist auch, dass die zwei aufsteiger – und das waren nicht die jeweiligen landesmeister- aus der wiener landesliga in der 2. bundesliga vorne mitspielen, was meinem mantra nahrung gibt die 2. bundesliga zugunsten dreier regionalligen aufzulösen.
  • Die bundeshauptstadt ist besonders im männlichen sektor nach wie vor – zitat unhp – eine volleyballwüste. 3 vereine bestreiten die u19 meisterschaft, in der – und das freut einen alten sokolisten wie mich – sokol zweimal gegen die hotties gewonnen hat. Ob das jetzt für die stärke von sokol – eher unwahrscheinlich – oder den langsamen niedergang der wiener akademie aka hotvolleys – eher wahrscheinlich – spricht lasse ich jetzt einmal offen. In der u17 – oha – gibt es zwei klassen mit jeweils drei mannschaften. Allerdings fällt auf, das die erste mannschaft der hotties ein spiel – offenbar durch nicht antritt – 0:25 und 0:25 verloren hat. In den altersklassen u15, u13 und u12 spielen jeweils 4 teams, in der u11 sind es 3 (http://www.volleyball-wien.at/tabellen/nachwuchs-burschen.html). Erfreulich ist die entwicklung im nachwuchsbereich bei aich/dob, bei einem verein, den ich lange zeit für die vernachlässigung des nachwuchsbereichs kritisiert habe, mit österreichischen meistertiteln in den alterklassen u15 und u12 und einem dritten und einem vierten platz in den klassen u13 und u11 (http://johnny-meinblock.blogspot.com/2018/07/vom-rotieren-im-sand-von-der-sich.html).
  • Der österreichische cup ist nach wie vor eine art sorgenkind, nicht fisch nicht fleisch. Hier könnte man doch einmal einen versuchsballon startenvon seiten des övv, ein modell zum ausprobieren, wie die sache funktionieren würde nach dem vorbild der handballer, mit maximal zwei spielern pro mannschaft, die nicht für das österreichische nationalteam spielberechtigt sind, sozusagen einen legionäre-light-variante.
  • Ok, die u21-meisterschaften sind vermutlich bis auf weiteres tot und begraben, weil die in frage kommenden burschen in der 2. lerne-österreich-aus dem auto-kennen-bundelsiga tätig sind.
  • Neu zur sammlung der baustellen kommt dieses jahr die sandkiste aufgrund der – im verhältnis zum aufwand – mahr als dürftigen bilanz im sandhüpfsport, die unter http://johnny-meinblock.blogspot.com/2018/09/von-einer-mageren-saisonbilanz-in-der.html im detail nachzulesen ist. Die unter http://www.volleynet.at/der-oevv-wuenscht-frohe-weihnachten/ erwähnten siege bei 1- und 3-stern-fivb-turnieren können über die eher maue saison nicht hinwegtäuschen. Die weltranglistenplatzierungen 16, 34, 35 und 50 bei den herren und 31, 83 und 87  bei den damen sprechen bände und lassen auch für die heuer anstehende olympiaquali nicht sehr viel erhoffen (http://www.fivb.org/EN/BeachVolleyball/WRanking_M.asp,http://www.fivb.org/EN/BeachVolleyball/WRanking_W.asp).

Und so haben sich diese baustellen heuer entwickelt:


  • Die nationalmannschaft der herren hatte sich zwar zum ersten mal für ein internatioanles turnier qualifiziert. Aber das war’s dann auch schon. Fünf niederlagen in fünf spielen und der 23. platz unter 24 teilnehmenden teams, war dann nach all der euphorie um die vom övv in einem anfall von peinlichkeit als eurofighter gehypte nationalmannschaft, die ernüchternde, wenn man es höflich sagen möchte, oder, wenn man es nicht so nett formulieren möchte, die peinliche bilanz der teilnahme an der eurovolley 2019 (https://www.cev.eu/Competition-Area/competition.aspx?ID=1052&PID=-2). Ah ja, und eine zusätzliche baustelle hat sich mit dem – ob freiwilligen oder unfreiwilligen entzieht sich meiner kenntnis – abgang von uhtztt aufgetan. Die suche nach einem nachfolger für uhextztt dürfte sich etwas schwierig gestalten, wenn man die seit dem abgang von micha warm und das schweigen von seitendes övv in der angelegenheit in rechnung stellt.

  • In der 1. bundesliga der herren spielen jetzt zwar 8 mannschaften, weil sich die verantwortlichen von sokol, aus welchen gründen auch immer, dazu entschieden haben die junge mannschaft als watschenbaum der i bims deynz liga zur verfügung zu stellen. 14 niederlagen in 14 spielen des grunddurchgangs mit einem satzverhältnis 1:42 sprechen bände. Trotz der aufstockung auf 8 vereine ist es den verantwortlichen nicht gelungen eine vernünftige terminplanung mit jeweils vier spielen an einem wochenende auf die beine zu stellen, was dazu führte, dass bis zur letzten runde des grunddurchgangs es nie eine tabelle gab, in der alle acht mannschaften jeweils die gleich anzahl von spielen aufwiesen. Der ausgang der meisterschaft dürfte auch heuer wieder keine großen überrraschungen bringen und beim besucherandrang ist – ausgenommen in pliberk, zwettl, ried und graz – nach wie vor sehr viel luft nach oben.

  • Wohin sich die mevza entwickeln wird, wage ich hier nicht vorauszusagen, aber die tatsache, dass sich tschechien und die slowakei offenbar dauerhaft aus dem bewerb, sowohl bei den damen wie auch bei den herren, zurückgezogen haben, stimmt mich nicht sehr optimistisch, was die qualität der liga angeht (http://mevza.volleynet.at/Ligen/24798http://mevza.volleynet.at/Ligen/24799).

  • Das hier im vorjahr ausgegebene motto für die 2. bundesliga „lerne dein land aus dem fahrenden auto kennen“ hat nach wie vor traurige gültigkeit. Da besteht dringender reformbedarf. Und ja, auch wenn ich mich wiederhole, drei regional- oder wie immer man sie nennen möchte ligen, nämlich ost, west und süd, wären, meiner ansicht nach anzudenken.

  • Die nachwuchssituation in der bundeshauptstadt, im männlichen bereich, ist nach wie vor nicht gerade rosig. Dort spielen nach der einführung der neuen altersklassen bei den burschen in der kategorie u20 drei vereine, bei u18 fünf, bei u16, u15 und u13 jeweils vier, und in der kategorie u14 drei wobei in der kategorie u14 und u13 jeweils noch ein vertreter aus dem burgenland dazukommt (http://www.volleyball-wien.at/tabellen/nachwuchs-burschen.html). In einer 1.8 millionen einwohnerInnen-stadt wie wien könnte da doch ein wenig mehr betrieb sein.

  • Der österreichische cup wird weiter - ob mutwillig oder nicht möchte ich hier nicht beurteilen – beschädigt. Ein viertelfinale, das vom 9. november bis 9. februar angesetzt ist, zeigt den stellenwert, den der bewerb bei den övv-verantwortlichen offenbar genießt.

  • Anstelle einer bundesweiten u21 meisterschaft, deren spiele als vorspiele zu den begegnungen der 1. bundesliga angesetzt wurden, könnte man sich eine bundesweite u20 meisterschaft nach dem gleichen modus überlegen. Aber vermutlich haben die meisten bundesligavereine da personalprobleme, weil ihre u20 spieler am oben angführten projekt „lerne dein land aus dem fahrenden auto kennen aka 2. bundesliga“ teilnehmen.

  • Und auch bei der sandkistenbaustelle sehe ich leider keine positive entwicklung. Die im jahr 2019 beobachtbare reisetätigkeit der sandhüpfteams stand in keinem auch nur irgendwie vernünftig argumentierbaren verhältnis zu den erzielten erfolgen. Die weltranglistenplätze 29, 30 und 32 für doppler/horst, seidl/waller und ermacora/pristauz bei den männern und 26 für schützenhöfer/plesiutschnig bei den frauen stimmen nicht gerade optimistisch für die qualifikation für die olympischen spiele 2020 in tokio (https://www.fivb.com/en/beachvolleyball/rankingwomen#,https://www.fivb.com/en/beachvolleyball/rankingmen#). Ah ja, nur so eine kleine anmerkung zur professionalität der außendarstellung: wer spaß haben möchte soll unter https://www.fivb.com/en/beachvolleyball den menupunkt „ranking“ anklicken. Die übersichtlichkeit der dort zu findenden listen ist beeindruckend und erinnert in ihrer aufbereitung an die von mir hier of verspottete neue mevza webpage. Man stelle sich eine derart – und das ist noch höflich formuliert - amateurhafte darstellung von weltranglisten auf der website der fifa vor. 
         
So und zum abschluss noch zum aktuellen geschehen im österreichischen volleyball. Mäßig, und das ist noch untertrieben, erfolgreich sind die qualifikationsbewerbe für diverse nachwuchseuropaneisterschaften verlaufen. Die u20-burschen mussten schon in der 1. qualifikationsrunde in den bewerb einsteigen. Gegen zypern und gegen kroatien setzte es eine 0:3 bzw. eine 1:3 niederlage. Die 2. runde der europameisterschaftsquali erreichte zypern als gruppensieger, österreich ist als gruppenletzter ausgeschieden (https://www.cev.eu/Competition-Area/CompetitionView.aspx?ID=1202). Die u18-burschen machten es besser und schafften es mit einem zweiten platz im quali turnier zumindest in die zweite runde der qualifikationsbewerbe (https://www.cev.eu/Competition-Area/CompetitionView.aspx?ID=1199). Nicht so gut erging es den u17-mädchen, sie erreichten nur den 6. platz im qualiturnier und verpassten damit den aufstieg in die 2. qualifikationsrunde (https://www.cev.eu/Competition-Area/CompetitionView.aspx?ID=1200). Wie man unter http://www.volleynet.at/oevv-burschen-beenden-em-qualiturnier-auf-rang-zwei/ lesen kann beherrscht auch gottfried rath nicht nur den warmsprech perfekt, er hat auch bei pamela rendi-wagner anleihen genommen, also rhetorische, wenn er nach dem ausscheiden der u17-mädchen feststellt, dass die richtung stimmt.

Ah ja, damit es nicht fad wird in der kleinen österreichischen volleyballwelt, gab es heute einen auf der övv-website so bezeichneten paukenschlag (http://www.volleynet.at/paukenschlag-in-bleiburg-aich-dob-trennt-sich-von-drei-spielern/). In aich/dob dürfte es im moment ziemlich knirschen. Drei spieler haben den verein verlassen. Über die genauen gründe erfährt die interessierte leserin und er interessierte leser nichts. Auch die pressemitteilung unter https://www.pressreader.com/austria/kleine-zeitung-kaernten/20200113/282187947962266 ist nicht wirklich aufschlussreich. Message control halt, wie beim basti.    
   
Warum ist der damalige övv-präsident peter kleinmann als oberster verbandsfunktionär im 
missbrauchsfall johannes h. nicht aktiv geworden, wenn es, wie peter kleinmann vor der presse sagte, hinweise gegeben hat, die darauf hingedeutet haben, dass mit diesem trainer etwas nicht stimmte?
Wie wurde der ausflug von herrn kleinmann zu den olympischen spielen nach rio UND NACH PYEONGCHANG finanziert?

Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?
  

Wien 14.01.2020, 01:30 mez



Montag, 6. Januar 2020

Vom vielen sand und vom fehlenden internet, von ungewöhnlichen terminen und zeiten und vom gewohnten warmsprech

Al Sifa, 06.01.2020, 11:33 gst 

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

so, alles ist diese mal ein wenig ungewöhnlich, wobei so wirklich alles stimmt eigentlich nicht, aber dazu später. Also zunächst zum ungewöhnlichen. Nein, es gibt keinen grund zum frohlocken für meine kritikerInnen, die sich schon gefreut haben, dass ich mein geschreibsel endlich eingestellt hätte. Mein letztwöchiger eintrag ist unangekündigt ausgefallen, weil ich wohl zu optimistisch war, was den internet zugang an meinem gegenwärtigen aufenthaltsort angegangen ist. Aber schön der reihe nach. Frau blogger hatte kürzlich ihren 60. geburtstag gefeiert und aus diesem anlass gab es eine überraschungsreise in den oman. Und da – siehe oben – sind wir noch immer unterwegs und am letzten montag waren wir in der wüste und dort gab es sehr viel sand aber kein internet.

So, aber jetzt gibt’s internet, und das nütze ich, zu eher ungewöhnlicher zeit zwar, zu einem kurzen lebenszeichen, weil ich ja nicht sicher bin, wann ich wieder internetzugang haben werde.

Und mehr als ein ganz kurzer eintrag wird es nicht werden, weil viel ist ja nicht passiert in der kleinen österreichischen volleyballwelt über die feiertage. Der setzdurchgang hat begonnen, mit dem topduell aich/dob gegen waldviertel, wie man unter http://www.volleynet.at/setzrunde-startet-mit-topduell-aich-dob-empfaengt-waldviertel/ lesen durfte. Und gewonnen haben überraschenderweise diewaldviertler wie unter http://www.volleynet.at/waldviertel-fuegt-meister-aich-dob-erste-saison-niederlage-zu/ nachzulesen ist. Und jetzt wollte ich mir doch noch anschauen wie viele fans diese match in kärnten verfolgt hatten und dann bekomme ich diese fehlermeldung. Ob da jetzt ein spezieller omanischer firewall daran schuld ist oder doch die für die övv-webpage verantwortlichen, entzieht sich meiner kenntnis.



Ah ja, die nachwuchsteams waren auch eingesetzt, also sogar im großeinsatz waren die wie auf der övv-website unter http://www.volleynet.at/oevv-nachwuchsteams-im-grosseinsatz-mevza-junior-championships-und-em-qualifikation/angekündigt wurde. Also wenn ich jetzt ein wenig böse bin, also eh nichts ungewöhnliches bei mir, dann war außer dem einsatz dann nicht mehr vieles wirklich groß. Für die u20-burschen gab es einen sieg und fünf niederlagen was in der endabrechnung zum 7. platz unter sieben nationen reichte (https://mevza.volleynet.at/Tabelle/25403). Den einzigen sieg gab es übrigens gegen slowenien, gegen tschechien, ungarn, kroatien, die slowakei und israel setzte es niederlagen (https://mevza.volleynet.at/Ergebnisse/25403). Das stierln auf der alten mevza-website hätte ich mir eigentlich sparen können, weil die überschrift des entsprechenden artikels auf der övv-website ohnehin schon alles verrät. „Die spiele hier in maribor haben definitiv ihren zweck erfüllt“ sagt der nachwuchscoach roland schwab laut dem artikel unter der vielsagenden überschrift „spiele haben ihren zweck erfüllt“ (http://www.volleynet.at/mu20-headcoach-schwab-entwicklung-stimmt-mich-fuer-em-quali-positiv/). Und dann sagt er noch folgendes, der u20 headcoach: "Mein resümee fällt auf jeden fall positiv aus. Es war die erhoffte leistungsentwicklung vorhanden, die mich sehr zuversichtlich für die erste em-qualirunde stimmt. Meine burschen konnten viele erfahrungen sammeln, die uns als team weiterbringen.“ Erinnert das nur mich an warmsprech at its best oder haben meine geschätzten leserinnen und meine geschätzten leser die gleiche assoziation? Also die schulung unseres ehemaligen erfolgstrainers tragen schon die ersten früchte, zwar nicht was die erfolge angeht, aber wenigstens hat der trainerstab, wohl aus ermagelung an erfolgen, sehr gut gelernt, wie man sich misserfolge schönredet. Stichworte wie leistungsentwicklung, weiterbringen und erfahrung sammeln sprechen bände. 

Ähnlich erfogreich waren die u19-mädchen mit sogar sechs niederlagen in sechs spielen und dem ebenfalls 7. platz unter sieben teams (https://mevza.volleynet.at/Ligen/25404https://mevza.volleynet.at/Ergebnisse/25404). Die gegnerischen teams kamen wie bei den burschen aus tschechien, der slowakei, ungarn, slowenien, kroatien und ungarn. Der coach bene frank hat den warmsprech auch schon perfekt intus. Er sagt zu den sechs niederlagen wie man unter http://www.volleynet.at/mu20-headcoach-schwab-entwicklung-stimmt-mich-fuer-em-quali-positiv/ ebenfalls lesen darf, folgendes: „Kroatien war für mich das beste team hier in dunaújváros, mit der stärksten diagonalangreiferin des turniers, die wir auch schwer in den griff bekamen. Dennoch haben wir zwei sätze ein wirklich schönes spiel gemacht. Im duell mit tschechien hatten wir eigentlich in jedem satz unsere chancen. Schade, die spielerinnen haben sich wirklich noch einmal hineingehängt und hätten sich zumindest einen satzgewinn verdient. Insgesamt haben wir uns in den vergangenen zwei jahren positiv entwickelt, haben eine gute spielanlage. Das bestätigten auch die trainer der anderen teams. Wir können mit jedem gegner mithalten, aber in der crunchtime – ab 20:20 – sind wir noch nicht clever bzw. stabil und konstant genug. Daran müssen arbeiten. Eigentlich habe ich ein sehr gutes gefühl für die em-quali. Natürlich müssen wir aber an einigen baustellen und vor allem am selbstvertrauen der spielerinnen arbeiten.“

Na ja, mehr ist dazu wohl nicht zu sagen. Ah ja, a propos baustellen und so: zu denen komme ich im gewohnten jahresrückblick, nächste woche.
   
Warum ist der damalige övv-präsident peter kleinmann als oberster verbandsfunktionär im 
missbrauchsfall johannes h. nicht aktiv geworden, wenn es, wie peter kleinmann vor der presse sagte, hinweise gegeben hat, die darauf hingedeutet haben, dass mit diesem trainer etwas nicht stimmte?
Wie wurde der ausflug von herrn kleinmann zu den olympischen spielen nach rio UND NACH PYEONGCHANG finanziert?

Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?
  

Al Sifa 06.01.2020, 12:55 gst

Dienstag, 24. Dezember 2019

Von internationalen watschenbäumen, von einem möglicherweise nationalmannschaftslosen jahr 2020 und vom bedeutungsverlust der täglichen kniebeuge

Wien, 23.12.2019, 23:02 mez

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

so, jetzt ist er also tatsächlich abgeschlossen, der grunddurchgang der i bims deynz bank liga der herren, und das muss gebührend gefeiert werden, weil zum ersten mal seit dem start des grunddurchgangs haben alle acht vereine tatsächlich gleich viele spiele absolviert (http://www.volleynet.at/bewerbe/H1/phase/GD/saison/19-20). Beeindruckend. Und die prophetInnen beim övv haben mit ihren schon letzte woche vorhergesagten platzierung für die obere und untere setzrunde recht behalten. Die waldviertler sind nicht mehr hinter die grazer zurückgefallen und die amstettner haben es tatsächlich noch geschafft den vorvorletzten tabellenplatz zu erklimmen (http://www.volleynet.at/bewerbe/H1/phase/S14/saison/19-20http://www.volleynet.at/bewerbe/H1/phase/S58/saison/19-20).
A propos prophezeihungen und so: also ganz falsch bin ich ja auch nicht gelegen mit meiner vorhersage am beginn der hallensaison. Vorne die üblichen verdächtigen, also ganz vorne aich/dob, dann die waldviertler und dann mit respektabstand graz und weiter unten klagenfurt und dann ganz unten weiz und sokol. Nur ried und amstetten hätte ich andersherum erwartet, die platzierung betreffend, also amstetten in der oberen und ried in der unteren setzrunde. Und wer sich jetzt spannende setzrunden erwartet, der ist wohl ein hoffnungsloser optimist. Und das finale wird wieder einmal aich/dob gegen waldviertel lauten, mit klaren vorteilen für aich/dob. Unten werden weiz und sokol in die relegation müssen, falls diese nicht aus ermangelung aufstiegswilliger zweitligamannschaften wieder einmal ausfällt. Und dazwischen spielen sich garz, ried, klagenfurt und amstetten die goldene ananas aus und das privileg, sich international hin- und herwatschen lassen zu dürfen.

Und schon wieder a propos, a propos internationale watschenbäume und so: also ich hab‘ mir jetzt nicht die mühe gemacht, das statistisch auszuwerten, aber meinem gefühl nach ist diese saison – zumindest im herrenbereich – in den internationalen clubbewerben die jämmerlichste und peinlichste, die je von österreichischen vereinen absolviert wurde. Von vier österreichischen vertretern schafft es kein einziger verein auch nur eine einzige runde zu überstehen. Wenn es bei der cev so etwas wie die fünfjahreswertung der uefa gibt, na dann gute nacht. Also ich fasse das bejammernswerte abschneiden der vier österreichischen vereine nochmals zusammen: aich/dob steigt in die zweite qualirunde für die champiosnleague gruppenphase ein und gleich wieder aus, mit einer niederlage im golden set zuhause gegen mladost zagreb (https://www.cev.eu/Competition-Area/CompetitionView.aspx?ID=1193). Der wechsel ins sechzehntelfinale des cev cups, der 2. kategorie der europäischen clubbewerbe, bringt auch nichts erfreulicheres. Gegen ostrava heißt es nach einem 3:2 auswärtssieg und einer 0:3 heimniederlage tschüs mit ü (https://www.cev.eu/Competition-Area/CompetitionView.aspx?ID=1194). Aus der 3. kategorie der europäischen cupbewerbe, dem challenge cup verabschieden sich in der qualirunde ried gegen kaposvar und waldviertel gegen craiova (https://www.cev.eu/Competition-Area/CompetitionView.aspx?ID=1195). Graz steigt erst ins sechzehntelfinale ein und gegen almeria ohne sieg auch gleich wieder aus (https://www.cev.eu/Competition-Area/CompetitionView.aspx?ID=1195). Den einzigen sieg im challenge cup verbuchen die walviertler, zuhause gegen craiova. Und das war es dann mit einer beschämenden bilanz. Und was die sache noch schlimmer macht, ist die tatsache, dass kein einziger der österreichischen vereine gegen ein team aus einer der ganz großen volleyballnation den kürzeren gezogen hat. Aich/dob scheitert gegen einen verein aus kroatien, gegenwärtig an position 32 in europa, und dann gegen einen tschechischen vertreter, tschechien liegt zur zeit an 11. stelle. Ried scheidet gegen einen ungarischen verein aus, waldviertel gegen einen rumänischen und graz gegen eine spanischen. Die entsprechenden positionen in der europäischen rangliste sind 33, 25 und 16 (https://www.cev.eu/Rankings/Men.aspx). Und noch etwas ist nicht gerade beruhigend. Egal welches modell ein österreichischer verein präferiert, die volley legionärspanier von waldviertel, die legionärstruppe ergänzt mit österreichischen nationalteamspielern von aich/dob, die waldviertel-light version von ried, und die ultralightversion von graz, das ergebnis ist das gleiche. Man ist zu schwach um sich in europäischen clubbewerben durchzusetzen. Noch beunruhigender wird die sache, wenn man in richtung nationalmannschaft schaut. Da spielen bei aich/dob vier teamspieler, drei davon waren im em-kader, und man reißt trotzdem nichts. Und das ist jetzt gar nicht gut für mich und meine argumentation, dass es ein verfolgenswertes modell wäre, wenn gute österreichische spieler mit zwei oder drei guten legionären in der grundsechs stünden. Bringt offenbar, außer österreichischen meistertiteln, auch nichts.      

Und wenn man so weiter herumstierlt auf der cev-website, dann findet man durchaus interessantes, die österreichischen nationalteams betreffend. Offenbar nehmen im jahr 2020 weder die österreichischen damen noch die österreichischen herren an der jeweils goldenen oder silbernen version der holli-knolli ferienliga teil, wie man unter https://www.cev.eu/Competition-Area/CompetitionNews.aspx?NewsID=30134&ID=1237 lesen kann. Also, wenn da nicht noch die hoffnung eines late entrys, wie das die anglikanerInnen nennen würden, besteht, dann ist das schon ein ziemliches armutszeugnis für den övv. Und offenbar schämt man sich da auch ein wenig, weil auf der övv-website hab‘ zumindest ich nichts darüber gelesen. Ok, bei den herren versteh‘ ich es ja noch irgendwo, die haben ja aktuell keinen trainer, und offenbar gestaltet sich die suche nach einem ersatz für uhextztt ein bisschen schwierig. Aber die damen? Die haben doch noch eine trainerin, also hoffentlich, oder sind die auch ihre trainerin los, sozusagen -achtung wortspiel -  trainerinlos? Oder lässt der verzicht auf die teilnahme an der holli-knolli ferienliga gar auf eine dramatische finanzielle situation beim övv schließen?

Oder vielleicht ist alles ganz anders und beide nationalmannschaften spielen mit einer wilden karte in der fivb nations league? Leider fehlanzeige, wenn man sich die pools der nations league unter http://www.volleyball.world/en/vnl/2020/competition/poolinformation ansieht. Na dann steht uns wohl ein nationalmannschaftsloses jahr 2020 bevor.

Ah ja eine brandneue studie gibt’s auch schon wieder, und die wird dem herrn kommerzienrat gar nicht gefallen. Wie man unter https://science.orf.at/stories/2996050 lesen kann, ist die tägliche kniebeuge nicht ganz so wirksam gegen übergewicht bei kindern, wie uns der herrn kommerzienrat versucht hat einzureden. Wichtiger ist eine gesunde und maßvolle ernährung wie man in der originalstudie unter   https://advances.sciencemag.org/content/5/12/eaax1065 genau nachlesen kann. Oder um es im stil des herrn kleinmann zu sagen, den wir ja aus seinen vielen tollen krone videos der interviews mit dem herrn mahdalik kennen: blad wern de gschroppen net weu sa se zwenig bewegn, sondan weus zvü fressn.

Und wenn es eines weiteren beweises bedurfte, dass sport und wetten gar nicht gut zusammenpassen, dann wird der vom orf unter https://sport.orf.at//stories/3057313/ geliefert.

So und das weihnachtslied ist dieses mal ein bisserl sentimental geraten, wahrscheinlich wegen des unaufhaltsam fortschreitenden alters des bloggisten. Unter https://www.youtube.com/watch?v=sFJTMnVdQSg&list=PLaidedXmTsbpFrll2Gbi6aa_vLo6fEajr kann sich die geneigte leserin und der geneigte leser selbst ein urteil bilden.


Warum ist der damalige övv-präsident peter kleinmann als oberster verbandsfunktionär im 
missbrauchsfall johannes h. nicht aktiv geworden, wenn es, wie peter kleinmann vor der presse sagte, hinweise gegeben hat, die darauf hingedeutet haben, dass mit diesem trainer etwas nicht stimmte?
Wie wurde der ausflug von herrn kleinmann zu den olympischen spielen nach rio UND NACH PYEONGCHANG finanziert?

Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?
  

Wien 24.12.2019, 01:25 mez

Dienstag, 17. Dezember 2019

Von einer nicht einmal kreisligawürdigen termingestaltung in österreichs oberster volleyballliga, von erfreulichem und peinlichem im internationalen clubvolleyball und von einer nicht stattfindenden reise in eine südseesandkiste

Wien, 16.12.2019, 23:09 mez

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

so jetzt geht der grunddurchgang der i bims deinz liga der herren ins nervenzerfetzende finale. Und beim övv hat man es nicht einmal geschafft die vier spiele der letzten runde zeitgleich anzusetzen. Na da hat man beim övv das ausmaß der nervenzerfetzung am ende des grunddurchgangs wohl richtig  eingeschätzt und dann noch dazu das nötige glück gehabt, dass eh schon fast alles entschieden ist vor den letzten spielen. Also wenn ich den tabellenstand richtig interpretiere, könnten die waldviertler bei einer 0:3 niederlage im letzten spiel des grunddurchgangs noch hinter graz auf den dritten platz zurückfallen und amstetten könnte weiz noch überholen und auf den siebenten platz klettern. Da geht’s dann in beiden fällen nur mehr um einen mickrigen bonuspunkt mehr oder weniger. Na hoffen wir, dass der dann in der setzrunde 1-4 bzw. 5-8 nicht über die jeweilige platzierung der betreffenden manschaften entscheidet. Aber offenbar vetrauen die für die termingestaltung verantwortlichen beim övv, so wie ich, aus langjähriger erfahrung auf die papierform. Und der supergau, dass es in der letzten runde noch um die frage wer spielt oben und wer unten gegangen wäre, ist zum glück ausgeblieben (http://www.volleynet.at/bewerbe/H1/phase/GD/saison/19-20/information/Tabelle).
Aber im ernst, sich bei der ansetzung der spiele auf papierform und das ausbleiben von knappen entscheidungen in der letzten runde zu verlassen ist schon ein wenig, na ich sag‘ jetzt nicht verantwortungslos, ich sag‘ lieber naiv, das hört sich nicht so schlimm an. Und ich bemühe jetzt schon wieder den vergleich mit dem fußball. Kann sich irgendwer vorstellen, dass die spiele der letzten runde in österreichs oberster fußballliga nicht zeitgleich stattfinden? Rhetorisch, diese frage, ich weiß.  Aber in der obersten volleyballliga in österreich schaut die tabelle wenige tage vor ende des grunddurchgangs so aus: von den acht in der liga spielenden haben zwei mit 14 spielen sozusagen fertig, vier haben 13 und zwei sogar erst 12 spiele.

So, und jetzt habe ich mir die tabellen der setzrunden angeschaut und bin da auf seherische fähigkeiten der website-verantworltlichen gestoßen. Also gut, dass waldviertel sein letztes spiel 0:3 verliert und damit mit einem satzverhältnis von 32:16, also +16 noch hinter die grazer mit einem satzverhältnis von 35:18, also +17, zurückfällt, ist jetzt nicht gerade sehr wahrscheinlich. Aber dass man beim övv überzeugt davon ist, dass die amstettner noch den sprung auf platz sieben schaffen und weiz überholen werden, ist schon etwas mutiger.



International gibt es, so wie letzte woche, nicht nur das übliche unerfreuliche sondern auch wieder erfreuliches zu berichten. Aich/dob hat auswärts gegen ostrava mt 3:2 gewonnen und sich damit für das rückspiel eine gute ausgangsposition verschafft  (https://www.cev.eu/Competition-Area/MatchPage.aspx?mID=36977&ID=1194&CID=6617&PID=1949). Na ja laut bericht auf der övv-website haben die kärntner sogar 4:2 gewonnen. Danke an dieser stelle an einen treuen leser für den hinweis.


Ah ja, und ostrava hatte immerhin vier legionäre im kader (https://www.cev.eu/Competition-Area/CompetitionTeamDetails.aspx?TeamID=11456&ID=1194). Ok, ok, das ist jetzt nicht einmal die hälfte der neun bei aich/dob unter vertrag stehenden ausländischen spieler (https://www.cev.eu/Competition-Area/CompetitionTeamDetails.aspx?TeamID=11424&ID=1194). Weniger gut schaut die ausgangsposition vor dem heimspiel im challenge cup gegen almeria nach der 0:3 auswärtsniederlage in spanien für die grazer aus (https://www.cev.eu/Competition-Area/MatchPage.aspx?mID=37107&ID=1195&CID=6623&PID=1952). Bei den legionären steht es 4:2 für die spanier (https://www.cev.eu/Competition-Area/CompetitionTeamDetails.aspx?TeamID=11487&ID=1195https://www.cev.eu/Competition-Area/CompetitionTeamDetails.aspx?TeamID=11471&ID=1195).

Und in der mevza gab’s die gleiche bilanz, einmal sieg, prädikat ziemlich erfreulich, für waldviertel mit 3:1 gegen mladost zagreb, das ist übrigens die mannschaft, gegen die aich/dob in der champiosnkeague quali mit einer niederlage im golden set ausgeschieden ist,  auswärts (http://mevza.volleynet.at/DVStatistik/24798/102100) und einmal niederlage, prädikat ziemlich peinlich, für aich/dob mit 2:3 daheim gegen mladost brcko, den tabellenletzten aus bosnien und herzegowina (http://mevza.volleynet.at/DVStatistik/24798/102101).

Ah ja, also den sieg hätten die waldviertler ja gar nicht gebraucht, weil sie, wie man auf der övv-website lesen durfte, ja als ausrichter des final four in jedem fall am finalturnier teilnehmen werden.


So und ich war neugierig, wie es mit der beteiligung etwaiger övv-sandhüpfduos an den ersten fivb-turnieren im jänner 2020 aussieht. Also laut gegenwäärtiger nennliste nimmt kein övv-herrenteam am 1-stern turnier in qeshm island im iran teil (http://worldtour.2020.fivb.com/en/mqes2020/men/teamsinfo/entriesbycountry). Noch enttäuschender finde ich allerdings, dass der övv kein herrenduo auf die 17.001,59km lange reise zu den cook islands schickt (http://worldtour.2020.fivb.com/en/mcok2020/men/teamsinfo/entriesbycountry,https://www.luftlinie.org/Wien/Cookinseln). Schon irgendwie schade, wenn man sich fotos wie dieses ansieht.


Und die insgesamt 34.003,18km hin und zurück, haben die burschen der mannschaften der gruppe 1 der 2. bundesliga nach vier fünftel des grunddurchgangs zurückgelegt. 

So und zum schluss noch ein appell an die neunmalneuner, wieder ins heimische volleyballgeschehen einzugreifen. Auf geht’s leute, ich denke, nicht nur ich warte schon viel zu lange auf neue beiträge von euch.

Und ganz, ganz zum schluss, eine wirklich beunruhigende meldung des orf unter https://wien.orf.at/stories/3026458/, die zeigt, dass doping im alltag angekommen ist. Und eine studie dazu wird es auch noch geben wie man unter https://oe1.orf.at/player/20191216/582315/1576480220000 hören kann. Den beitrag und im speziellen das darin enthaltene interview mit dem leiter des anton-proksch instituts, michael musalek, möchte ich ganz besonders allen leistunsgfetischisten ans herz legen. Ah ja, ö1 gehört definitiv gehört. 

Warum ist der damalige övv-präsident peter kleinmann als oberster verbandsfunktionär im 
missbrauchsfall johannes h. nicht aktiv geworden, wenn es, wie peter kleinmann vor der presse sagte, hinweise gegeben hat, die darauf hingedeutet haben, dass mit diesem trainer etwas nicht stimmte?
Wie wurde der ausflug von herrn kleinmann zu den olympischen spielen nach rio UND NACH PYEONGCHANG finanziert?

Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?
  

Wien 17.12.2019, 01:22 mez