Freitag, 12. Mai 2017

Von einer extrawichtigen präsidialen e-mail, von ein paar verzweifelten präsidialen nachtritten ins leere und von einem nächtens genossenen trappistenbier

Wien, 12.05.2017, 00:24 mez

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

na in den letzten beiden blogeinträgen habe ich mich irgendwie beklagt, dass es so still geworden ist in der kleinen österreichischen volleyballwelt. Aber es war tatsächlich nur die ruhe vor dem sturm, na was sag’ ich, das ist kein sturm mehr sondern ein orkan, der da heute seinen anfang nimmt und mich dazu veranlasst hat den vierten, diesmal zwar extrakurzen aber dafür extrawichtigen extrablog zu schreiben. Also wie gesagt, kurz wird es werden, heute, aber dafür heftig. Schon wieder haben die maulwürfinnen und maulwürfe gut gearbeitet und mir eine e-mail von uhpir zugespielt, der möglicherweise schon heute am späten nachmittag ex-uhpir sein wird. Also ich habe diese e-mail im zug von budapest nach wien sitzend bekommen, kurz vor der ankunft in wien, und ich hab' dann fast versäumt am hauptbahnhof aus dem zug zu steigen, weil ich so aufgeregt war, als ich die e-mail gelesen habe. Hätte ich es verpasst in wien auszusteigen, wäre ich dann bis münchen nicht mehr aus dem zug gekommen. Aber das wäre es allemal wert gewesen, nach dieser e-mail.






Und wie zu erwarten war und wie es seiner persönlichkeitsstruktur entspricht, tritt er nach der herr kommerzienrat in richtung seiner kritiker, in richtung der 5 landesverbandspräsidenten, die den mut aufgebracht haben endlich einen neuanfang für den österreichischen volleyballsport zu wagen. Aus dem grund bleibt ein teil eines meiner schlusssätze, in dem es auch um die landesverbandspräsidenten ging, weiterhin geschwärzt.

Ah ja, a propos schlussatz: also der herr kommerzienrat liest ja meine einträge nicht, wie er behauptet. Aber vielleicht liest diese zeilen jemand aus seinem ...äh... beratenden – ich fürchte ja, dass der herr kleinmann eine gewisse beratungsresistenz sein eigen nennt – umfeld. Also ich habe einen meiner schlusssätze in diesem blog ganz besonders hervorgehoben. Der satz steht schon lange hier, aber er ist heute aktueller denn je. Aber wahrscheinlich zieht uhpir aufgrund seiner persönlichkeitsstruktur die grauslichere variante seines abschieds in der außerordentlichen generalversammlung vor.

So, genug geschrieben und in der hoffnung, dass heute abend noch ein weiterer extrablog geschrieben werden muss und zur feier des gestrigen tages genehmige ich mir noch ein bier, ein belgisches, ein hervorragendes trappistenbier in honour of the inhabitants of the trappist abbey wie die anglikaner es ausdrücken würden. Cheers!



 

Wann tritt micha henschke von all seinen funktionen beim övv und bei vca amstetten zurück?
Wie wurde der ausflug von herrn kleinmann zu den olympischen spielen nach rio finanziert?
Nach welchen kriterien werden die dem övv aus öffentlichen mitteln zugeteilten 396.700,00€ verteilt?
Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?

Im übrigen bin ich der meinung, dass sich an der spitze des övv UND DER LANDESVERBÄNDE, und zwar ganz oben, zum wohle des österreichischen volleyballs möglichst schnell etwas ändern sollte.

Herr kleinmann, tun sie sich und dem österreichischen volleyballsport etwas gutes und treten sie besser heute als morgen als övv-präsident gemeinsam mit ihren övv-vorstandskollegen zurück, um dem österreichischen volleyballsport einen neuen weg in die zukunft zu öffnen.


Wien, 12.05.2017, 00:56 mez



Dienstag, 9. Mai 2017

Von einem aus hoffnung auf weitsichtige landesverbandspräsidenten teilweise geschwärzten schlusssatz, von einem ziemlich vollen boot und von einem geklagten ligasponsor

Wien, 08.05.2017, 23:05 mez

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

also jetzt ist es schon die zweite woche hintereinander ziemlich ruhig um die für freitag angesetzte außerordentliche generalversammlung in der ja der von thomas mayer in seiner funktion als präsident des niederösterreichischen landesverbandes eingebrachte misstrauensantrag gegen den gesamten övv-vorstand auf der tagesordnung stehen wird. Also vielleicht erleben wir alle, meine werten leserinnen und meine werten leser, die letzte woche der präsidentschaft von uhpir. Ich bin ja randvoll mit negativer energie, zumindest sieht das uhpir so, aber trotzdem, und das ist jetzt ein wenig widersprüchlich, habe ich mir meinen optimismus bewahrt. Daher setze ich auf die weitsicht der landesverbandspräsidenten, dass sie zum wohle des österreichischen volleyballsports endlich diesen von thomas mayer erstmals so bezeichneten kulturwandel vollziehen, einen neuanfang wagen und schluss machen mit diesem system der intransparenz und der willkürlichen entscheidungsfindung garniert mit dem menschenverachtenden umgang des herr kommerzienrates mit unliebsamen kritikern. Und als zeichen meiner hoffnung und meines vetrauens in die landesverbandspräsidenten schwärze ich heute einen teil eines meiner schlusssätze, und zwar jenen, in dem es um veränderungen an der spitze der landesverbände geht. Und noch etwas, sozusagen als eine kleine entscheidungshilfe: hat ihnen, werte landesverbandspräsidenten, der herr kommerzienrat, wie er das ja in seiner e-mail an sie, die landesverbandspräsidenten, großsprecherisch angekündigt hat, eine einzige meiner fragen an ihn zufriedenstellend und schlüssig beantwortet? Zur erinnerung erlaube ich mir meine e-mai mit den fragen und die e-mail des herrn kommerzienrates an sie, geschätzte landesverbandspräsidenten, hier einzustellen.




Ah ja, a propos misstrauensantrag und so. Also dem präsidenten des österreichischen fußballbundes, dem herrn windtner, bläst auch ein ziemlich starker wind ins gesicht aber im gegensatz zu den problemen von uhpir, interessiert das den orf wie man unter http://sport.orf.at//stories/2272761/. Das zeigt halt auch irgendwie, welchen stellenwert volleyball in der öffentlichen wahrnehmung hat.

Ah ja, und gleich noch ein a propos. A propos öffentliche wahrnehmung des volleyballsports und so. Da haben wir uns alle, denen der volleyballsport etwas bedeutet, riesig über und für alex berger gefreut, dass er es geschafft hat sich in einer der stärksten ligen der welt als stammspieler in einer der besten mannschaften dort zu etablieren und mit seinem team das final four der diesjährigen championsleague zu erreichen und dort sogar ins finale zu kommen. Und unter http://derstandard.at/2000056930011/Fuer-Alexander-Berger-gehts-Schlag-auf-Schlag gibt es einen schönen artikel im standard über alex berger. Und wieviele kommentare gibt es zu dem artikel? Ganze zwei! Das sagt leider auch nicht gerade gutes über das interesse, das dem volleyballsport vom sportinteressierten publikum entgegengebracht wird.

So und bevor ich wieder zur aufarbeitung der dieswöchigen maulwurf- und maulwürfinnentätigkeit komme ganz schnell noch zu anderen wichtigen ereignissen aus der kleinen österreichischen volleyballwelt. Die österreichischen meisterschaften der altersklasse u12 standen am vergangenen wochenende am programm. Bei den mädchen gewann vbc höchst vor den wildcats aus klagenfurt und hartberg, bei den buben siegte döbling vor aich/dob/brückl hotvolleys und hartberg (http://oevv.volleynet.at/News/0000091441). Herzliche gratulation an alle auch von dieser stelle aus. Unter http://oevv.volleynet.at/News/0000091441 kann man auch lesen, dass am kommenden wochenende die u17 meisterschaften für die burschen in wien und für die mädchen in höchst stattfinden werden. Schamhaft verschwiegen wird von den verantwortlichen in der trappistenabtei allerdings, dass die sporthalle brigittenau nicht der ausschreibung des övv für österreichische meisterschaften dieser altersklasse entspricht, da dort einen hallenhöhe von 9 metern gefordert wird. Na wer wird denn da so kleinlich sein, wie damals bei den brückl hotvolleys  und ihrem viertelfinalspiel im österreichischen cup oder bei der austragung der u19 meisterschaften der mädchen in wels. Also echt, da ist ein fortschritt zu erkennen bei den entscheidungsträgern in der trappistei, schluss mit der beckmesserischen anwendung des regulativs. Endlich werden ausnahmen gemacht, die dem volleyball nützen, also ...äh... wem nützt das jetzt genau? Nein, nein nicht schon wieder diese verschwörungstheorien, aber der elvis – den hab’ ich nämlich heute schon wieder beim billa getroffen – hat gemeint, als wir gemeinsam an der kassa warten mussten, dass da sicher wieder diese verbindung zwischen dem herrn kommerzienrat und dem wiener vertreter bei diesen meisterschaften, also den hotvolleys, was mit dieser nachsicht und der großzügigen auslegung des reglements zu tun hat. Also ich hab’ versucht da dagegen zu argumentieren, weil der herr kommerzienrat – um es wieder einmal mit einem seiner lieblingsworte zu sagen – nachweislich nichts mehr, aber schon gar nichts mehr mit seinem ex-verein zu tun hat. Aber der elvis ist stur geblieben und hat sich nicht überzeugen lassen.

Und uhtztt durfte sich auch wieder einmal äußern auf der övv-website. Unter http://oevv.volleynet.at/News/All/2017/05/0000091432 liest man wieder einmal von zielen und perspektiven. Und von neuen betreuerInnen, die uhtztt ins boot geholt hat, wie es dort so schön heißt. Na das boot ist ja jetzt schon so voll, dass man sich fragen darf, wie denn diese neuen mitarbeiterinnen bezahlt werden und, genau so wichtig, wer ihnen denn ins boot geholfen hat, also wer sie für den övv verpflichtet hat? Wer hat diese personalentscheidungen getroffen, wurde der vorstand damit befasst? Ich wiederhole mich, gezwungenermaßen, nicht weil ich zwanghaft bin, sondern weil diese entscheidungen, ich erinnere nur an die verpflichtung des siegergenetikers als cheftrainer, beim övv traditionell intransparent ablaufen.

A propos siegergenetiker: dessen schwerpunkt als cheftrainer liegt ja angeblich in der sandkiste. Und da gab es ja ein beachturnier am wochenende, in neusiedl. War der herr cheftrainer mit dem siegergen dort anwesend? Lesen konnte man darüber trotz zahlreicher berichte auf der övv-website weder unter http://oevv.volleynet.at/News/All/2017/05/0000091438, noch unter http://oevv.volleynet.at/News/All/2017/05/0000091440, noch  unter http://oevv.volleynet.at/News/0000091442 etwas. Aber der herr prässident (sic!) – da ist offenbar bei irgendeinem das ein s übrig geblieben – war unter den besuchern und hat die veranstaltung hoffentlich sehr genossen. Es könnte ja sein letzter besuch einer solchen veranstaltung als övv-präsident gewesen sein.

So aber jetzt noch schnell ein paar e-mails, die diverse fleißige maulwürfinnen und diverse fleißige maulwürfe ausgegraben haben. Amüsant finde ich persönlich, die kurze aber prägnante antwort von much falkner auf das lamento des herrn kommerzienrats um die abwanderung von hypo tirol in die deutsche bundesliga und die durch den övv zu erteilende bewilligung an deutsche vereine in österreich zu spielen. Bewilligen. Und. Aus.












Und ein besonderes schmankerl ist eine nachgetragen e-mail aus der vorvorigen woche, in der uhpir seine präsidentschaft zu retten versucht, mit der auflistung seiner segensreichen tätigkeiten. Mein antiemetikum habe ich dann ganz am schluss gebraucht, beim aufruf zur zusammenarbeit, die angeblich stark macht und bei der pseudopazifistischen binsenweisheit ganz am ende war die dosis des eingenommenen antiemetikum dann nicht mehr ausreichend.



Und zum gar nicht türkischen sondern zum glück ja russischen ligasponsor, also zur denizbank gibt es auch noch ein schmankerl. Die denizbank wurde vom verein für konsumenteninformation im auftrag des sozialministeriums geklagt, und zwar wegen zahlreicher klauseln in den geschäftsbedingungen, wie man unter http://help.orf.at/stories/2841725/ lesen kann. Na ich wäre da ja richtig neugierig welche klauseln sich im vetrag der denizbank mit dem övv verstecken. Vielleicht sollte uhpir einmal den verein für konsumenteninformation konsultieren.

Und ganz zum schluss noch das – wenig überraschende – zwischenergebnis der unter https://de.surveymonkey.com/r/XQ5ZWR5 zu findenden umfrage. Die als zukünftige präsidentInnen vorgeschlagenen personen möchte ich aus verständlichen gründen vor der anstehenden außerordentlichen generalversammlung nicht namentlich anführen.





 

Wann tritt micha henschke von all seinen funktionen beim övv und bei vca amstetten zurück?
Wie wurde der ausflug von herrn kleinmann zu den olympischen spielen nach rio finanziert?
Nach welchen kriterien werden die dem övv aus öffentlichen mitteln zugeteilten 396.700,00€ verteilt?
Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?

Im übrigen bin ich der meinung, dass sich an der spitze des övv UND DER LANDESVERBÄNDE, und zwar ganz oben, zum wohle des österreichischen volleyballs möglichst schnell etwas ändern sollte.

Herr kleinmann, tun sie sich und dem österreichischen volleyballsport etwas gutes und treten sie besser heute als morgen als övv-präsident gemeinsam mit ihren övv-vorstandskollegen zurück, um dem österreichischen volleyballsport einen neuen weg in die zukunft zu öffnen.


Wien, 09.05.2017, 01:06 mez



Dienstag, 2. Mai 2017

Von der wichtigkeit kleiner vereine, von der ruhe vor dem sturm und von einer neuen baustelle im trappistenkloster

Wien, 01.05.2017, 22:20 mez

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

also, weil mir ja manchmal vorgeworfen wird, dass ich immer nur negatives berichte in diesem blog, möchte ich mit dem absoluten highlight in sportlicher hinsicht beginnen: gratulation an alex berger. Er hat sich in einer der stärksten ligen der welt bei einem weltklasseteam in die stammmannschaft gespielt und hat sich mit der teilnahme am final four mit perugia selbst die größte belohnung für seine arbeit bereitet. Im semifinale siegte perugia gegen civitanova 3:2, alex berger hat durchgespielt um kam auf 7 punkte (http://www.cev.lu/Competition-Area/MatchStatistics.aspx?ID=29045). Im finale hat es dann leider nicht mehr so geklappt, alex berger spielte wieder, bis auf kurze unterbrechungen durch, kam aber nur mehr auf 2 punkte (http://www.cev.lu/Competition-Area/MatchStatistics.aspx?ID=29048). Aber gegen eine mannschaft wie zenit kazan darf man schon einmal mit 0:3 verlieren (http://www.cev.lu/Competition-Area/MatchPage.aspx?mID=29048&ID=965&CID=5713&PID=1494&type=LegList, http://www.cev.lu/News.aspx?NewsID=25353&ID=5). Nichtsdestoweniger, trotzdem nochmals alles gute an alex berger. Und auf eines möchte ich gerade in der jetzigen diskussion und den eher turbulenten zeiten im österreichischen volleyballsport ganz besonders hinweisen. Alex berger hat so, wie übrigens auch die mehrheit der fanta vierzehn, bei einem kleinen verein das volleyballspielen gelernt. Und das zeigt meiner meinung nach auch, wie wichtig gerade die kleinen vereine, ihre trainer und trainerinnen, und deren nachwuchsarbeit für den österreichischen volleyballsport sind. Das sollten auch die für die am 12. mai zu erhoffende weichenstellung verantwortlichen bedenken.

Und noch ein kritischer gedanke zum weltklassevolleyball in der champiosnleague. Ein deutsches qualitätsmedium, die zeit, berichtet unter http://www.zeit.de/sport/2017-04/volleyball-final-four-berlin-volleys über das auch in deutschland fehlende mediale interesse am volleyball, trotz teilnahme eines deutschen vereins am final four.

A propos kleine vereine und so: die mädchen aus eisenerz haben ihren titel in der schülerliga erfolgreich verteidigt mit einem 3:1 finalsieg gegen die mädchen aus wien (http://oevv.volleynet.at/News/0000091421). Herzliche gratulation daher auch in die steiermark, mein ganz persönliches – uijegerl, ich hoffe die anderen acht sind jetzt nicht schwerst beleidigt - volleyballlieblings- und vorzeigebundesland. Dort wird offenbar auch exzellente nachwuchsarbeit im mädchenbereich geleistet, was man ja in den letzten jahren schon an den erfolgen der mannschaften aus eisenerz/trofaiach bei den österreichischen meisterschaften der mädchen in den unterschiedlichen altersklassen mitverfolgen konnte.

So aber das war es jetzt schon wieder mit positiv. Ich war nämlich am mittwoch der vergangenen woche in der etwas angegrindeten posthalle beim – letztendlich entscheidenden – dritten finalspiele um die österreichischen meisterschaft bei den damen. Das positivste war noch die anzahl der zusschauerInnen. Die halle war ziemlich voll, was zugegebenermaßen in der posthalle leichter zu erreichen ist als im multiversum. Dort hätte man ein paar hundert quadratmeter zum kaschieren der leeren tribünen benötigt. Aber über die qualität des spiels möchte ich mich nicht allzu sehr verbreiten. Die damen der sg vb nö sokol/post sind mit einem 3:0 gegen askö linz/steg zum gefühlten hundersten mal hintereinander meister geworden (http://oevv.volleynet.at/News/0000091423). Ich frage mich wie lange man bei der spielgemeinheit mit dem langen namen diese strategie weiterfährt. Mit einer international nicht konkurrenzfähigen legionärinnentruppe erspielt man sich den österreichischen meistertitel mit nur zwei niederlagen in der ganzen saison (http://oevv.volleynet.at/Ligen/18244). In der nicht gerade topbesetzten mevza gewinnt man kein einziges von acht spielen und belegt unangefochten den letzten platz (http://mevza.volleynet.at/Ligen/18541). Im cev challenge cup, der drittten kategorie der internationalen cupbewerbe, reicht es nach einem ausscheiden mit zwei niederlagen und einem gewonnenen satz gegen brno in der ersten runde zum geteilten siebzehnten und letzten platz (http://www.cev.lu/Competition-Area/competition.aspx?ID=970&PID=-2, http://www.cev.lu/Competition-Area/CompetitionView.aspx?ID=970). Und diese mannschaft ist in österreich zum meistertitel sozusagen spaziert. Das wirft leider gar kein gutes licht auf die qualität des österreichischen damenvolleyballs, da kann man sich als fan jetzt schon auf die holy knolli ferienliga, an der in diesem jahr erstmals das österreichische damennationalteam teilnehmen darf, freuen (http://www.cev.lu/Competition-Area/competition.aspx?ID=989&PID=-1). Na vielleicht geht sich der eine oder andere sieg gegen albanien aus. Im ernst, man(n) erntet beim övv halt jetzt die früchte der jahrzehntelangen vernachlässigung des damenvolleyballsports. Damenvolleyball ist halt immer nur so nebenher gelaufen – auch in diesem blog, ich nehme mich da gar nicht aus. Der wieder in amt und würden zurückgekehrte uhvp war zufrieden mit seinen 100 oder so meistertiteln und ebenso vielen cupsiegen – heuer hat es dank graz im cup ja nicht mehr funktioniert – und das war es dann schon. Sollte sich in der övv führung – und mit dieser hoffnung bin ich ganz sicher nicht alleine – am 12. mai doch einmal entscheidendes ändern, dann wird man auch im damenbereich über neue wege nachdenken müssen.

A propos 12. mai und so. Irgendwie ist es ein bisschen ruhig – vermutlich so etwas wie die ruhe vor dem sturm - geworden um misstrauensanträge, ligawechsel und andere turbulenzen in die uhpir und seine vorstandsfreunde geraten sind. Der herr kommerzienrat postet auf seiner facebookseite lustige witzchen im altherrenstil und merkt vermutlich gar nicht wie jämmerlich das ist.




Ah ja, eine e-mail, die stefan krejci an die landesverbandspräsidenten geschickt hat, um die aussagen des herrn kommerzienrats zur hallenadaptierung in amstetten richtig zu stellen, möchte ich meinen werten leserinnen und meinen werten lesern nicht vorenthalten, weil stefan krejci in dieser e-mail wieder einmal den sehr kreativen umgang von uhpir mit der wahrheit belegt.


Und meine maulwürfinnen und meine maulwürfe haben mir wieder etwas zugetragen, einen vorfall, der das krisenmanagement in der trappistenabtei wieder einmal perfekt charakterisiert. Die gewöhnlich gut informierten maulwürfinnen und maulwürfe haben mir berichtet, dass schon im dezember des vorjahres ein spieler der hotvolleys bei einem spiel der zweiten bundesliga eine schiedsrichterin auf das schwerste bedroht hatte. Der genaue wortlaut der drohung wurde im spielbericht vermerkt. Eine reaktion des övv blieb aus, ein disziplinarverfahren gegen den betreffenden spieler wurde, zumindest laut meinem kenntnisstand, bis jetzt nicht eingeleitet. Den gerüchten zufolge wurde der betreffende spieler von den hotties zum spielgemeinheitspartner nach amstetten gemeldet, vermutlich um dort die handschrift des umtriebigen sportdirektors besser kennenzulernen. Wieso fällt mir jetzt der ausdruck bootcamp ein? Böse, böse, und randvoll mit negativer energie. Im ernst: die geschichte ist halt nur ein weiteres sittenbild zum zustand des övv unter der präsidentschaft des herrn kleinmann. Mehr fällt mir dazu nicht mehr ein.

So und zum schluss dieses doch eher kurz ausgefallenen eintrags, am tag der arbeit, vermischtes. So heißt das glaube ich in zeitungen. Also da hat mir ein treuer leser in seinem kommentar einen link geschickt, den ich hier – ja, ja ich gebe es zu – auch aus einer gewissen eitelkeit heraus meinen werten leserinnen und meinen werten lesern zur kenntnis bringen möchte. Unter https://www.similarweb.com/website/volleynet.at kann man die aufrufe der övv webiste verfolgen. Die website kommt auf 25.000 bis 45.000 aufrufe pro monat inklusive aller administrativer aufrufe. Na da brauche ich mich mit 10.000 aufrufen pro monat nicht wirklich verstecken.

Und eines meiner lieblingsthemen, das hier in den turbulenzen der letzten woche ein wenig zu kurz gekommen ist, wurde in einer anderen randsportart diskuitiert. Beim eishockeyverband denkt man, trotz geschaffter qualifikation für die nächste a-wm, über eine reduktion der legionäre nach, um den österreichischen spielern mehr einsatzzeit zu verschaffen (http://sport.orf.at/stories/2272533/2272534/). Na wenn das uhtztt liest.    


Und nicht vergessen, bitte beteiligen sie sich/beteiligt euch weiter an der umfrage unter https://de.surveymonkey.com/r/XQ5ZWR5 bzw. geben sie/gebt den link an interessierte freunde und bekannte weiter. Und eine neue umfrage gibt es unter https://de.surveymonkey.com/r/Z9SGQ6J auch, und die ist sogar konstruktiv, da kann man mehrere vorschläge – ein paar davon mit ein wenig augenzwinkern - zum wohl des österreichischen volleyballsports nach der selbst eingeschätzten wichtigkeit reihen.

So, und weil ich heute positiv begonnen habe, möchte ich auch positiv enden. Ich war beim wiener cupfinale der herren am samstag in der tellgasse. Das spiel war besser besucht als manches erstligaspiel, die qualität war auch nicht gerade schlecht, und der wiener landesverbandspräsident hat die medaillen an die sieger vergeben. Ah ja und gewonnen haben die wat leopoldstadt tigers mit 3:0 gegen vtrw1. Gratulation.



Auch das damenfinale war, laut augenzeugen gut besucht. Ich selbst war ja nicht in der halle. Ja ja ich weiß, über die zu geringe dem damenvolleyball erbrachte aufmerksamkeit räsonieren und dann selbst den weg nicht zeitgerecht in die halle finden. Das geht gar nicht. Uab hat mit 3:0 gegen volley16 gewonnen. Gratulation auch hier.

Wann tritt micha henschke von all seinen funktionen beim övv und bei vca amstetten zurück?
Wie wurde der ausflug von herrn kleinmann zu den olympischen spielen nach rio finanziert?
Nach welchen kriterien werden die dem övv aus öffentlichen mitteln zugeteilten 396.700,00€ verteilt?
Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?

Im übrigen bin ich der meinung, dass sich an der spitze des övv UND DER LANDESVERBÄNDE, und zwar ganz oben, zum wohle des österreichischen volleyballs möglichst schnell etwas ändern sollte.

Herr kleinmann, tun sie sich und dem österreichischen volleyballsport etwas gutes und treten sie besser heute als morgen als övv-präsident gemeinsam mit ihren övv-vorstandskollegen zurück, um dem österreichischen volleyballsport einen neuen weg in die zukunft zu öffnen.


Wien, 02.05.2017, 00:27 mez