Dienstag, 21. April 2015

Von präsidialen erinnerungslücken und einer besorgten e-mail, vom patscherten umgang mit kritischen anmerkungen und von der gemeinheit eines screenshots und von einer vielfach geforderten bewerbung


Wien 20.04.2015, 22:55 mez

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

so geneigte leserinnen und geneigte leser. An diesem wochenende ist es mir wieder einmal zuviel geworden. Der anlass war dieser unter http://www.laola1.at/de/sport-mix/volleyball/avl-herren/avl-vor-finale-3-martin-micheu-peter-kleinmann-hannes-kronthaler/page/109999-315-101-134-.html auf laola gestellte artikel zu den vorfällen um das zweite spiel der finalserie zwischen aich/dob und tirol in bleiburg/pliberk und die drohung martin micheus nicht zum dritten spiel der serie anzureisen, falls die schiedsrichterbesetzung nicht geändert würde. Und bevor man noch den artikel, auf dessen inhalt ich noch zu sprechen kommen werde, sticht einem dieses bild eines süffisant grinsenden uhpir ins auge, der sich offenbar über die beiden streithanseln martin micheu und hannes kronthaler im vordergrund amüsiert. So ein bild sagt ja schon mehr als tausend worte. Ich weiß zwar nicht, ob uhpir diese fotomontage zu einem artikel auf laola selbst ausgesucht hat, aber zumindest hält er sie für derart gelungen und herzeigenswert, dass er sie auf facebook postet. Die anschließende diskussion im facebook ist auch nicht ganz uninteressant und durchaus erhellend was die wahrnehmungswelt von uhpir und einiger seiner freunde angeht.




Also mich hat das bild und noch viel mehr der artikel auf laola bewogen, uhpir eine e-mail wider die vergesslichkeit zu schreiben, weil ich es ja von mir selbst kenne, dass man mit zunehmenden alter dinge vergisst. Diese e-mail möchte ich, da ich ja ein verfechter der transparenz und offenheit bin meinen geschätzten leserinnen und meinen geschätzten lesern nicht vorenthalten.




Also das musste irgendwie sein, weil ich es erstens absolut unerträglich finde, dass ein präsident, der integrierend wirken soll, sich zu solchen kommentaren berufen fühlt und weil ich es zweitens für notwendig erachte uhpir einen spiegel vorzuhalten um ihn an sein eigenes verhalten nach niederlagen in für seinen damaligen verein wichtigen spielen zu erinnern. Ich frage mich allen ernstes, wie lange sich vereinsverantwortliche, landespräsidenten und sonstige entscheidungsträger in der österreichischen volleyballszene noch von so einem verbandspräsidenten repräsentieren lassen wollen.


Ah ja und jetzt hätte ich es fast vergessen, die finalserie ist so einseitig zu ende gegangen wie sie begonnen hatte und wie ich es vorausgesagt habe. Die spiele drei und vier gingen ebenfalls an die tiroler und zwar mit jeweils 3:0 und mit zum teil für die kärntner desaströsen satzergebnissen – 14:25, 11:25 (http://www.volleynet.at/DVStatistik/15666/67615, http://www.volleynet.at/DVStatistik/15666/67614). Amstetten, das mit immerhin drei österreichern in der grundaufstellung antrat, hat gegen die waldviertler, die mit ausnahme des liberos auf legionäre – oops, das war schon wieder das schiache wort – also auf MadA setzt, auch das zweite spiel der best of three serie gewonnen und sich damit die bronzemedaille gesichert (http://www.volleynet.at/DVStatistik/15666/67620). Ah ja, ich bin den werten leserinnen und den werten lesern noch eine erklärung schuldig wofür MadA steht. Das copyright dieser abkürzung, die für menschen aus dem ausland steht, liegt bei einem treuen leser, der mir nach rücksprache bis auf widerruf gestattet hat, diese kürzel zu verwenden, damit ich mich nicht mit der dauernden verwendung des schiachen l-wortes für eine chronische gelenksentzündung im nervös zuckenden zeigefinger von uhtt verantwortlich mache. Ich möchte für einen kurzen moment meinen zynismus und meinen sarkasmus ablegen und im zusammenhang mit den spielen um den dritten platz sagen, dass ich mich sehr darüber freue, dass martin kop wieder so schnell gesund geworden ist. Das ist allemal wichtiger als alle siege und medaillen.
 
Und die restlichen zwei serien um die goldenen anani oder ananasse oder wie auch immer die korrekte mehrzahl dieser frucht heißt sind auch zu ende gegangen und zwar mit erfolgen für graz und hartberg gegen weiz bzw. die supervolleys pellinger (http://www.volleynet.at/DVStatistik/15666/67750, http://www.volleynet.at/DVStatistik/15666/67754). Bei allem respekt für die beteiligten mannschaften, aber da sollte sich der övv in zukunft wohl überlegen, ob man die plätze 5 bis 8 wirklich ausspielen muss, oder ob – wie in anderen attraktiveren ligen, wie zum beispiel in der deutschen liga – alle im viertelfinale ausgeschiedenen teams ex aequo den fünften platz in der abschlusstabelle belegen. Aber möglicherweise gibt es da ohnehin einiges an handlungsbedarf, was das aussehen der avl in der nächsten saison angeht. Die andeutungen, dass es mit aich/dob in der jetzigen ausrichtung nicht mehr weitergehen wird sind bei den interviews mit martin micheu deutlicher geworden, genauso wie die ankündigung der tiroler vereinsverantwortlichen, sollte es bei aich/dob nicht auf dem bisherigen stand weitergehen, möglicherweise in italien zu spielen.

Im zuge der gleichbehandlung sollte ich hier auch über die endphase der damenmeisterschaft berichten, aber das gestatte ich mir auf nächste woche zu verschieben, weil dann erst der meister feststehen wird. Und da bin ich ja schon ganz gespannt auf die fundierte analyse des herrn sportdirektors von svs/post. Der kommt ja aus dem analysieren und kommentieren gar nicht heraus wie man unter http://oevv.volleynet.at/News/0000088955 lesen kann. Der herr antunovic ist ja nict nur sportdirektor bei svs/post und teammananger der damennationalmannschaft. Nein, er ist auch noch nachwuchssichter oder wie man das nennt beim damennachwuchs und darf auch hier fundierte wortspenden absondern (http://oevv.volleynet.at/News/0000088876). Interessanter als die auslassungen des herrn chefsichters wären aber die namen der spielerinnen die in die nachwuchskader berufen wurden. Wenn man dann auf der suche nach den aktuellen nachwuchskadern diesen links folgt http://oevv.volleynet.at/volleynet_work/indoor/upload/download/oevv2/sonst/Kader%20der%20männlichen%20Nationalteams%20aktuell.pdf, http://oevv.volleynet.at/volleynet_work/indoor/upload/download/oevv2/sonst/Kader%20der%20weiblichen%20Nationalteams%20aktuell.pdf, gelangt man ins elektronische nirwana.

Und unter http://oevv.volleynet.at/News/0000088938 kann man lesen, dass die damen von  eisenerz/trofaiach sechs wochen zeit hatten sich auf das relegationsduell gegen mils vorzubereiten. Und daher haben die doch glatt das erste spiel der serie auch schon gewonnen (http://oevv.volleynet.at/News/0000088955). Also da muss man doch dem övv unheimlich dankbar sein für diese umsichtige terminplanung, die diese inetnsive und lange vorbereitungsphase erst möglich gemacht hat.

Aber zum ausgleich für meine herrenlastige berichterstattung werden die frauenversteher im övv sogar von der cev gelobt, weil zum allerersten mal ein herren-erstliga spiel von zwei schiedsrichterinnen geleitet wurde (http://oevv.volleynet.at/News/0000088941, http://www.cev.lu/News.aspx?NewsID=20097&ID=2,3,6). Uhpir nützt diese gelegenheit gewohnt niveauvoll und elegant um dem martin micheu zum meisterschaftsabschluss, so von hinten noch eine mitzugeben. Ah ja, eine der beiden schiedsrichterinnen, um die es in dem bericht geht, war andrea haas. Und dank meiner e-mail wird sich uhpir jetzt wohl daran erinnern, dass er andrea haas vor drei jahren noch vorgeworfen hatte, mit einer angeblichen fehlentscheidung die hotvolleys aus dem cup geworfen zu haben. Na wenn man ein bisserl eigenwerbung machen kann, dann steht uhpir sogar über solchen dingen.

A propos eigenwerbung. Eine benötigt offenbar ganz dringend die akademie der hotvolleys und deshalb gab’s auf der övv website jede menge berichte über die uniqa schulmeisterschaften (http://oevv.volleynet.at/News/All/2015/04/0000088927, http://oevv.volleynet.at/News/All/2015/04/0000088935, http://oevv.volleynet.at/News/All/2015/04/0000088943), bei denen die burschen aus wien wieder einmal, wie es in der überschrift eines unter       
http://oevv.volleynet.at/News/0000088943 auf der övv website publizierten artikels heißt, nicht zu biegen. Der gleiche bericht fand sich auf der facebookseite von charlie schützenhofer und von uhpir. Und da erfrecht sich die sonst immer sehr loyale burgenländische landespräsidentin astrid gibiser darauf hinzuweisen, dass die hartberger, die finalgegner der polgargassler, mit spielern der 6. und 7. schulstufe angetreten waren, weil die viertklässler auf sprachwoche im ausland waren. Und dann wird’s noch schlimmer, dann wird der harald schörghofer frech und spotte ein wenig über den erfolg der akademie. Und was passiert dann? Der beitrag mit den beiden kritischen anmerkungen verschwindet sowohl auf schützenhofers wie auch auf der facebookseite von uhpir. Na echt aber auch, so was kann man in zeiten, wo es möglicherweise ans eingemachte geht bei der wiener akademie wirklich nicht brauchen. Blöd nur, dass es screenshots gibt und noch blöder, dass – und jetzt bin ich ein bisserl arrogant, aber das muss jetzt sein – mehr am volleyball interessierte meinen blog lesen als die face bookseite von charlie schützenhofer und von uhpir besuchen. Wie patschert und peinlich ist das denn, wenn man beim zensurieren erwischt wird?


Aber im ernst: diese art von zensur zeigt, dass da die nerven ganz schön blank liegen, bei den für die hotvolley-akademie verantwortlichen. Und vielleicht ist das ja ein gutes zeichen, dafür, dass die akademie nicht in der jetzigen form weitergeführt werden wird. Und noch etwas möchte ich hier betonen: der harald schörghofer hat alles recht der welt, sich kritisch über die akademie von uhpir zu äußern, hat doch der von harald schörghofer geführte verein brixental zwei der international erfolgreichsten spieler, nämlich peter wohlfahrtstätter und thomas zass „herausgebracht“ und zwar ganz ohne üppig mit 200.000€ pro jahr geförderte akademie.

So, meine lieblingsserie sophie, srna und die acht stars wird auch immer kürzer, da die meisterschaften auch in anderen europäischen ländern schön langsam zu ende gehen bzw. die meisten mannschaften, bei denen österreicherInnen engagiert sind, nicht merh im titelrennen sind. In frankreich spielt poitiers noch um den titel der zweiten liga und gewann auch das zweite viertelfinalspiel gegen cambrai und zwar mit 3:1. Obzwar der schreiber unter http://oevv.volleynet.at/News/All/2015/04/0000088931 wieder von poitiers mit max thaller und von max thaller und co phantasiert schaut die nettobilanz wieder mehr nach poitiers ohne max thaller  und hauptsächlich co aus. Max thaller kamm in satz eins und drei zu kurzeinsätzen und durfte zweimal servieren (http://datavolley.lnv.fr/2014/DataVolley/Men/&PBZ005-1415.pdf). In italien verlor molfetta auch das zweite viertelfinalspiel gegen terntino zwar knapp aber dafür fast ganz ohne aleks – ich nehm mir dann mal eine auszeit – blagojevic, der nur in den  sätzen drei und vier zu kurzeinsätzen kam aber sonst keine spuren auf dem scoresheet hinterließ (http://www.legavolley.it/TabellinoGara.asp?IdGara=27354). Molfetta ist damit aus dem titelrennen ausgeschieden. In spanien gewann almeria auch das dritte semifinale gegen ushuaia ibiza voley mit 3:0, thomas zass spielte durch und erzielte 10 punkte (http://rfevb-web.azurewebsites.net/MatchStatistics.aspx?mID=3565&ID=21&CID=63&PID=37&type=LegList). In finnland hat loimu die serie gegen valepa um den dritten platz mit einer 0:3 niederlage beendet und belegt damit in der endwertung den vierten platz. Florian ringseis spielte als libero durch (http://livescore.dicode.fi/index.php?r=attachments/viewPdf&gameId=8231). Und in schweden ist engelholm weiterhin nicht zu stoppen und gewann gegen hylte/halmstad das erste finale 3:0. Sophie wallner spielte durch und war mit 11 poäng drittbeste scorerin ihres teams (http://iof3.idrottonline.se/SvenskaVolleybollforbundet/Elitserien/Resultat/?selected=SM-slutspel+Damer).

Unter http://www.volleyball-wien.at finden meine werten leserinnen und meine werten leser einen bericht zum ersten wiener business cup, der, als wichtiges lebenszeichen des wiener volleyball, von christian keinrath initiiert, am wochenende höchst erfolgreich und unter großem zuschauerinteresse in der rundhalle simmering stattfand.

So, und zum schluss konnte ich mich trotz meiner bescheidenheit nicht dem von zahlreichen treuen leserinnen und treuen lesern dieses blogs an mich herangetragenen wunsch entziehen, mich für den vom övv ausgeschriebenen posten eines administrators zu bewerben.
Im anschluss finden meine geschätzten leserinnen und meine geschätzten leser, die an den övv geschickte bewerbung im originalwortlaut.

Sehr geehrte Damen und Herren des ÖVV!                                                    Wien, 19.04.2015


Ich bewerbe mich mit diesem Schreiben um die von Ihnen unter http://oevv.volleynet.at/News/All/2015/04/0000088920 ausgeschriebene Stelle einer/eines AdministratorIn. Ich werde mir in der Folge erlauben das Wort AdministratorIn nicht mehr zu gendern und an dessen Stelle die männliche Form Administrator zu verwenden, weil ich persönlich ja auf Grund meiner genetischen Disposition nur Administrator werden kann und auch werden möchte.

Wie einigen von Ihnen sicher noch erinnerlich, habe ich mich vor nicht allzu langer Zeit um den vom ÖVV ausgeschriebenen Posten des Generalsekretärs beworben. Trotz mehrmaligen Nachfragens meinerseits haben Sie mir aber bis heute leider nicht einmal den Erhalt dieser Bewerbung bestätigt, geschweige denn wurden mir von Ihrer Seite Gründe genannt, warum meine Bewerbung schlussendlich erfolglos blieb. Vielleicht wollten Sie mich einfach nicht kränken, weil ich für den Job zu wenig qualifiziert war, vielleicht lag es an meinem Englisch. Ok, ist halt nichts geworden. Aber eines muss ich schon sagen: das was ich bisher vom neuen Generalsekretär gesehen und gehört habe, nämlich genaugenommen nichts, hätte ich genauso fehlerlos hingekriegt.

Aber trotz dieser Enttäuschung ist meine Motivation dem österreichischen Volleyball zu dienen und nach Kräften den Ruhm seiner FunktionärInnen zu mehren, ungebrochen. Deshalb bewerbe ich mich für diesen hochinteressanten und herausfordernden Posten des Administrators. Erlauben Sie mir in der Folge Punkt für Punkt auf die Aufgabenstellung und das Anforderungsprofil einzugehen:


Aufgabenstellung:

·      Allgemeine Officeverwaltung
Also ich muss gestehen, schon beim ersten Punkt der Aufgabenstellung komme ich ins Grübeln. Ich bin mir nicht im Klaren darüber was mit dem Begriff „Officeverwaltung“ gemeint ist. Ist da jetzt eher das virtuelle Office von Microsoft gemeint oder das reale Büro und die Verwendung des Wortes Office ist ein erster Test um die Englischkenntnisse der BewerberInnen zu überprüfen? Ich kann Ihnen versichern, dass sowohl mein virtueller wie auch mein realer Schreibtisch immer schön aufgeräumt ist und dass ich mein virtuelles und auch mein reales Büro gut verwalte. Einerseits lade ich immer die neuesten Windows-Updates auf meinen Computer und anderseits sind meine Bleistifte immer gut sortiert und gespitzt.

·      Verwaltung der Korrespondenz (Post, E-Mail)
Das kann ich auch gut! Ich bekomme auch immer wieder interessante e-mails von der Witwe des Herrn Ghadafi, die mich heiraten möchte und mir dafür Geld verspricht oder von wichtigen Herren aus dem hohen Bankmanagement aus Nigeria, die mir Geld anbieten, das bei irgendwelchen Öl- oder Rüstungsgeschäften übriggeblieben ist. Ich habe mit denen auch immer wieder kommuniziert und auch schon ein paar Tausend Euro auf deren Konten als für die Überweisung der versprochenen Millionen anfallende Gebühren überwiesen. Leider warte ich noch immer auf den Geldregen. Aber ich gebe nicht auf und werde mich auch weiterhin diesem Geschäftsbereich widmen. Ich bin der Überzeugung, dass dieses Feld auch für den ÖVV ein durchaus interessantes sein kann. Ich würde meine Erfahrungen auf diesem Gebiet dem ÖVV gerne zur Verfügung stellen und ich bin der Überzeugung, dass ich mich dabei mindestens so geschickt anstelle wie der Herr Präsident Kleinmann damals mit den italienischen Diamantenhändlern.

·      Telefondienst
Das kann ich auch sehr gut. Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder. Mehr an Qualifikationsnachweisen für diesen Punkt muss ich wohl nicht anführen.

·      Terminorganisation
Siehe meine Antwort zum Punkt „Telefondienst“.

·      Organisation von Sitzungen und Protokollführung
Sitzungen organisiere ich für mein Leben gern, frei nach dem Motto „wenn ich nicht mehr weiter weiß, gründ’ ich einen Arbeitskreis.“ Für Sitzungen des ÖVV hätte ich auch schon eine ganze Seminarreihe in Planung mit dem spannenden Titel „Es wurde zwar schon alles gesagt aber noch nicht von allen.“ Mit der Protokollführung könnte es allerdings ein wenig hapern, muss ich gestehen. Nein, nein, keine Sorge, nicht weil ich des Schreibens nicht mächtig wäre – zum Glück hatte ich noch ausreichend Turnstunden in meiner Schulzeit – sondern, weil ich eine ziemlich unleserliche Handschrift habe und weil ich deswegen meine Schrift oft nach einiger Zeit selbst nicht mehr lesen kann. Aber das ließe sich einfach dadurch lösen, dass man die Sitzungen im Originalton aufzeichnet. Solche unredigierten Tonmitschnitte hätten dann auch noch den Vorteil, dass sie bei JournalistInnen viel gefragter wären als irgendwelche bis zur Unkenntlichkeit verwässerten Protokolle vertraulicher Sitzungen.  

·      Mithilfe bei der Organisation von nationalen und internationalen Events
Bei diesem Punkt schwächle ich ein wenig, vor allem deswegen, weil das Wort Event bei mir allergische Reaktionen verbunden mit unansehnlichen, nässenden Hautausschlägen, Vertigo und Brechreiz auslöst. Internationale und nationale Veranstaltungen hingegen würde ich ohne Probleme und sicher auch mit Erfolg gerne organisieren.

·      Unterstützung des Vorstands und des Generalsekretärs
Also den Vorstand des ÖVV unterstütze ich seit langer Zeit nach Kräften mit konstruktiven Vorschlägen. Eine Sammlung dieser Ideen findet sich allwöchentlich am Ende meiner Blogeinträge unter http://johnny-meinblock.blogspot.co.at. Erst heute habe ich eine e-mail an den Herrn Präsidenten Kleinmann gerichtet um ihn bei einer für ihn sehr schwierigen Entscheidungsfindung in einer wichtigen Sache wohlwollend zu beraten und zu unterstützen. Auch diese e-mail können Sie in der aktuellen Ausgabe meines Blogs unter http://johnny-meinblock.blogspot.co.at lesen. Und den Generalsekretär würde ich natürlich auch gerne bei seiner Tätigkeit unterstützen, obwohl ich ehrlicherweise zugeben muss, dass mir bis heute noch nicht klargeworden ist woraus die Tätigkeit des Generalsekretärs besteht und ich Sie daher um nähere Informationen in dieser Sache ersuchen würde.
 
·      Reisen organisieren/buchen/vorbereiten
Im Organisieren von Reisen, da bin ich, und das muss ich jetzt in aller Bescheidenheit schon sagen, wirklich sehr gut. Mir würde beispielsweise nie und nimmer eine solche Peinlichkeit passieren, dass der Herr Präsident eigens die lange Reise zu einem Championsleague-Spiel nach Kärnten unternimmt und dort feststellen muss, dass ihm in absolut respektloser Art und Weise die eigens reservierten VIP-Karten nicht ausgehändigt werden, weil er vom Personal nicht erkannt wurde. Also abgesehen davon, dass so etwas natürlich ganz, ganz schlecht für das präsidiale Ego ist und dass der oder die Schuldige aber so was von pronto zu entlassen wäre, darf so etwas, bitte, in der heutigen Zeit nicht passieren. Da faxe ich doch ein Foto vom Präsidenten dorthin und das hängt dann an einem prominenten Platz in der Halle so wie sich das halt für Präsidentenfotos gehört. Oder ich vereinbare einen Code mit dem Personal an der Kassa. Das könnte beispielsweise so ablaufen, dass die Kartenverkäufer, wenn sie sich nicht sicher sind, ob sie jetzt den Herrn Präsidenten vor sich haben, fragen: „Was ist Martin Micheu?“ Und der Herr Kleinmann würde dann antworten: „Verhaltensoriginell“. Und schon hätte er seine VIP-Karte. Oder das Kassapersonal macht den sogenannten Kamera- und Mikrophontest. Der funktioniert ganz einfach, man ruft nur: „Achtung ORF-Kamera und Mikrophon“ und der, der als erster angelaufen kommt, ist mit Sicherheit der Herr Präsident.
Ah ja, da fällt mir noch etwas ein: Als erste Aktivität in diesem Aufgabengebiet würde ich eine Reise nach Belgien organisieren, zur sogenannten Top Volley School, für den Herrn Präsidenten und den Herrn Teamtrainer. Dort könnten sich die beiden Herren informieren, wie man erfolgreich und transparent eine Volleyballakademie führt.

·      Verwaltung aller Eingangs- und Ausgangsrechnungen, Vorbereiten der Buchhaltung
Also ich muss ja ganz ehrlich zugeben, dass dieser und der nächste Aufgabenbereich die für mich reizvollsten in dieser langen Liste sind. Endlich würde ich Antworten auf zwei schon seit einiger Zeit traditionell am Ende meiner Blogeinträge stehender Fragen bekommen und mit eigenen Augen sehen, wie prall die Geldspeicher des ÖVV gefüllt sind. Trotz intensivsten Nachfragens ist es mir bis heute nicht vergönnt gewesen, zu erfahren welchen sagenhaften Gewinn der ÖVV mit der Ausrichtung der Eurovolley 2011 eingefahren hat. Bei einer derartig strikten Geheimhaltung des finanziellen Ergebnisses der Eurovolley 2011 muss es sich ja um immense Summen handeln, die man vermutlich deswegen so streng unter Verschluss hält, damit andere Verbände nicht grün und gelb vor Neid werden.

·      Vorbereitung der Unterlagen für die Förderabrechnung
Na und das wäre erst etwas, was mich interessieren würde. Ich würde mich freuen endlich einmal auch nach außen zu tragen, wer nach welchen Kriterien vom ÖVV mit welchen Summen gefördert wird. Ich kann kaum darauf warten zu erfahren, wer beispielsweise mit den 396.700€ gefördert wurde, die der ÖVV aus der erfolgsorientierten Grundförderung  nach dem neuen Bundessportförderungsgesetz erhielt.

·      Kommunikation mit allen für den Sport relevanten Einrichtungen in Österreich (BSO, Sporthilfe, ÖOC, NADA, BSFF, BMLVS, BMBF etc.) sowie den internationalen Volleyball-Verbänden FIVB und CEV.
Auch da kann ich schon auf einiges an Erfahrung hinweisen. Ich hab’ schon mit dem ÖOC und mit der BSO und auch mit ASKÖ, Union und ASVÖ kommuniziert. Diese Schreiben habe ich mir damals auch erlaubt in meinem Blog unter http://johnny-meinblock.blogspot.co.at/2012/11/von-einem-historischen-tag-von-einer.html zu veröffentlichen.

·      Kommunikation mit den Landesverbänden, Vereinen, TrainerInnen und AthletInnen.
Mit dem niederösterreichischen Landespräsidenten hab’ ich bereits vor einiger Zeit kommuniziert, wie Sie ja aus meiner Bewerbung für den Posten des Generalsekretärs wissen. Seither spricht der Herr Landespräsident leider nicht mehr mit mir. Allerdings würden Sie aus dem Staunen nicht herauskommen, wenn Sie wüssten welche Funktionäre und Vereinsangehörige mit mir sprechen, telefonieren und e-mailen und mir nahegelegt haben, mich für diesen jetzt ausgeschriebenen Posten eines Administrators zu bewerben. Und diese Personen konnte ich natürlich unmöglich enttäuschen. Mit AthletInnnen kommuniziere ich natürlich auch. Ein Spieler suchte sogar ganz nahen Körperkontakt mit mir, also so nahe, dass es, um Ihnen ein Beispiel meiner Eloquenz im Englischen zu geben, schon too close for comfort gewesen wäre. Nein, nein, bitte keine schlüpfrigen Gedanken. Der besagte Spieler hatte mir angeboten mit ihm so nahe in Kontakt zu treten, dass er mir eine auf die Fresse geben könne. Die Sache ist inzwischen erledigt und der Kontakt beschränkte sich schlussendlich auf einen kräftigen Händedruck.

Anforderungsprofil:
·      Beherrschung aller gängigen Office-Anwendungen
Ich muss ja leider einräumen, dass ich als Angehöriger der Generation ü50 bzw. u60 nicht ganz so computerfit bin, wie die Jungen. Aber solche Präsentationen, wie man sie beispielsweise unter http://oevv.volleynet.at/volleynet_work/indoor/upload/download/oevv2/sonst/OeVV_Struktur-%20und%20Strategiekonzept_20140403.pdf in pdf-Form findet bringe ich auch noch hin.

·      Gute Rechtschreibkenntnisse
Rechtschreiben kann ich dafür wirklich gut, vermutlich deshalb, weil sich mein Lernzentrum, angeregt durch zahlreiche Turnstunden kräftig entwickeln durfte. Meine Kenntnisse der deutschen Sprache beschränken sich allerding nicht nur auf korrekte Rechtschreibung sondern als Bonus würde der ÖVV mit meiner Person auch jemanden anstellen, der mit der deutschen Grammatik nicht auf Kriegsfuß steht. Und ich schreibe hier nicht von Lappalien wie dem Unterschied zwischen das und dass. Nein, ich kann sogar stark gebeugte Wörter fehlerlos konjugieren. Ich weiß zum Beispiel, dass – und das ist jetzt wirklich nicht leicht - das Imperfekt des Verbs „besinnen“ „besann“ lautet und das Perfekt „besonnen“ und dass es im Unterschied dazu ein Verb „besonnen“ gibt, das dann „besonnen-besonnte-besonnt“ konjugiert wird. So, und wer jetzt diesen Insiderschmäh nicht verstanden hat, der muss unter http://oevv.volleynet.at/News/All/2015/04/0000088875 den Absatz über Poitiers nachlesen.

·      Sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
Also das war ja, wie ich leider zugeben muss, vor allem was die korrekte Aussprache anging, ein Schwachpunkt meiner letzten Bewerbung für den Posten des Generalsekretärs. Aber, weil ich ja durchaus zur gesunden Selbsteinschätzung fähig bin, habe ich das auch erkannt und habe konsequenterweise ganz hart an der Verbesserung meiner Englischkenntnisse gearbeitet, und zwar so hart, dass ich jetzt endlich auch die Pointe dieser Berlitzwerbung unter https://www.youtube.com/watch?v=yR0lWICH3rY verstehe.

·      Hohe Teamkompetenz und Kommunikationsfähigkeit
Meine Teamkompetenz und meine Kommunikationsfähigkeit habe ich ja schon in meiner Bewerbung für den Posten des Generalsekretärs hinreichend dargelegt. Sollte Ihnen diese Bewerbung irgendwo abhanden gekommen oder in den Reißwolf geraten sein, was ich sehr, sehr schade fände, weil ich mir mit diesem Schreiben wirklich sehr viel Mühe gegeben hatte, finden Sie diese Bewerbung auch noch im Originalwortlaut unter http://johnny-meinblock.blogspot.co.at/2014/04/von-einem-gut-gemeinten-ratschlag-von.html. Sollten sie meinen Blog aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen allerdings nicht lesen wollen, weil Sie beispielsweise eine akute Blutdruckkrise befürchten, kann ich Ihnen die Bewerbung auch gerne als e-mail zusenden. Ergänzend zu meiner Kommunikation mit dem Herrn Präsidenten möchte ich noch Folgendes anmerken. Der Herr Präsident hat sich ja vor einiger Zeit in einer e-mail an mich in geradezu rührender Weise um meine psychische Gesundheit Sorgen gemacht und mir dann auch noch Weihnachtswünsche geschickt. Und jetzt hat sich doch glatt, wie es der Zufall so will, letzte Woche die Gelegenheit ergeben, dass ich mich für diese Anteilnahme in gleicher Art und Weise revanchieren konnte. Nein, ich hab’ dem Präsidenten keine Weihnachtswünsche im April geschickt, soweit bin ich geistig noch orientiert. Ich hab’ mir aus aktuellem Anlass auch Sorgen gemacht um den Herrn Präsidenten, also eigentlich um sein Gedächtnis. Er wird Ihnen die entsprechende e-mail sicher gerne zeigen. Wenn nicht, dann finden Sie sie auch in meinem aktuellen Eintrag unter http://johnny-meinblock.blogspot.co.at. Ah ja, Weihnachtswünsche habe ich heuer leider keine bekommen, vom Herrn Präsidenten.
 
·      Ausgezeichnete Organisations- und Koordinationsfähigkeiten
Ich habe schon zahlreiche Kindergeburtstage und Faschingsfeste organisiert. Da stellt die CEV Volleyballgala dann so eine richtige Herausforderung dar, die ich gerne annehmen würde. Und koordiniert bin ich auch, fragen Sie meine Beachpartner!

·      Volleyballhintergrund erwünscht
Sollten Sie an meinem Volleyballhintergrund zweifeln, dann lesen Sie bitte http://johnny-meinblock.blogspot.co.at. Mehr als 200 Einträge in mehr als vier Jahren, die mehr als 200.000 mal aufgerufen wurden sollten Ihnen genügende Lesestoff bieten um meinen Volleyballhintergrund sozusagen auf Herz und Nieren abzuklopfen. A propos Herz und Nieren. Für bestimmte Personen empfehle ich beim Lesen des Blogs blutdrucksenkende Mittel als Präventivmaßnahme bereitzustellen.

Wenn Sie jetzt nach dem Lesen dieser Bewerbung zu dem Eindruck gelangen, dass meine vormalige Bewerbung für den Posten des Generalsekretärs unterhaltsamer war, dann kann dieser Eindruck durchaus stimmen. Mir geht irgendwie einfach der Schmäh aus und mir vergeht das Lachen, wenn ich mir den Zustand des österreichischen Volleyballsports kritisch anschaue. Und genau deswegen bin ich voll motiviert dieser Bergabtendenz als Administrator entgegenzuarbeiten.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Johann Wojta



Nach welchen kriterien werden die dem övv aus öffentlichen mitteln zugeteilten 396.700,00€ verteilt?
Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?

Im übrigen bin ich der meinung, dass sich an der spitze des övv UND DER LANDESVERBÄNDE, und zwar ganz oben, zum wohle des österreichischen volleyballs möglichst schnell etwas ändern sollte.

Wien, 21.04.2015, 01:48 mez


Dienstag, 14. April 2015

Von einem prall gefüllten jahr, vom unterschied zwischen besonnung und besinnung und von der art und weise wie eine echte volleyballschule ausschauen sollte


Wien 13.04.2015, 22:40 mez

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

na jetzt hat sie endlich begonnen, die mit spannung erwartete finalserie zwischen hypo tirol und aich/dob. Zumindest wurde die serie auf der övv website entsprechend gehypt und als „showdown“ angekündigt (http://oevv.volleynet.at/News/All/2015/04/0000088853, http://oevv.volleynet.at/News/All/2015/04/0000088857). Also ich oute mich jetzt einmal als einer, den diese serie nur mäßig interessiert, und ich bin mir auch ziemlich sicher, dass die serie aufgrund der überlegenheit der tiroler nur mäßig spannend und schnell vorbei sein wird. Das interessante im umfeld diese finali findet man ja wie üblich ohnehin nicht in den spielberichten auf der övv website sondern man bekommt es als hintergrundinformation bei den orf live übertragungen serviert (http://oevv.volleynet.at/News/0000088872, http://oevv.volleynet.at/News/0000088893). Da erwähnt der kommentator beim zweiten spiel am samstag letzte woche, dass aich/dob offensichtlich nicht mehr mit fördergeldern des landes kärnten in gewohntem ausmaß rechnen kann und dass hannes kronthaler überlegt mit den tiolern in der italienischen liga zu spielen, falls aich/dob den profibetrieb nicht in der bisherigen form aufrechterhalten kann. Auch auf die gefahr hin, dass ich mir jetzt wieder neue freunde schaffe mache ich aus meinem herzen keine mördergrube und sage – und bitte achtung, das ist jetzt meine ganz, ganz furchtbar subjektive und persönliche meinung – , dass mir weder der eine noch der andere verein in der jetzigen form großartig abgehen wird. Da hat man mit sehr viel geld jahrelang versucht mit zusammengekauften legionärstruppen international erfolgreich zu sein. Die erfolge in der championsleague blieben aber mehr als bescheiden und sind an einer hand abzuzählen. Das letzte mal überstand hypo tirol 2009/2010 die gruppenphase und schied im play-off gegen ach volley bled mit 3:1 und 1:3 im golden set aus (http://en.wikipedia.org/wiki/2009–10_CEV_Champions_League). Seither war für hypo tirol und in den letzten beiden saisonen dann auch für aich/dob in der gruppenphase endstation. Und weil man vermutlich alles geld in die kampfmannschaft steckte blieb die nachwuchsarbeit bei aich/dob völlig und bei hypo tirol ziemlich auf der strecke. Wenn man von den u21 meisterschaften absieht, die die erstligavereine ja beschicken mussten, hat aich/dob in den letzten beiden jahren jeweils genau in einer einzigen nachwuchskategorie bei den staatsmeisterschaften teilgenommen, hypo tirol wenigsten an deren jeweils drei von sechs möglichen. Und was, bitte sehr, sind da jetzt genau die positiven begleiteffekte dieser art von vereinspolitik für den österreichischen volleyballsport? Stürmen plötzlich die leute österreichweit die volleballhallen um die tollen aich/dober und tioler bewundern zu dürfen? Haben die beeindruckenden internationalen erfolge der beiden teams die österreichische liga für sponsoren attraktiver gemacht? Haben jetzt vielleicht gar mehr kinder begonnen, volleyball zu spielen? Aber wahrscheinlich bin ich furchtbar ungerecht und wieder einmal randvoll mit negativer energie, wenn ich mir erlaube zu sagen, dass der herr kronthaler mit seiner truppe in italien oder sonstwo spielen kann und dass mir die mannschaft nicht abgehen wird und dass das gleiche auch für aich/dob gilt, sollte sich dort der profibetrieb in zukunft nicht mehr ausgehen. Ah ja, und das mit dem profibetrieb ist ja auch so eine sache. Wieso wird ein profiverein eigentlich mit öffentlichen geldern gefördert? Also vielleicht hab’ ich da etwas missverstanden, aber meinem verständnis sollte sich ein profiverein ja aus den einnahmen, die er lukriert, selbst erhalten, und nicht auf öffentliche gelder zum überleben angewiesen sein.

Und noch ein detail zur finalserie, auf das mich ein treuer leser aufmerksam gemacht hat: wenn man  sich die grundaufstellungen der vier mannschaften, die sich gerade die plätze eins bis vier in der avl ausspielen, vom letzten samstag ansieht, dann bemerkt man, dass man mit den dort präsenten österreichern nicht einmal eine grundsechs bzw. grundsieben zusammenstellen kann (http://oevv.volleynet.at/DVStatistik/15666/67613, http://oevv.volleynet.at/DVStatistik/15666/67619). Bei aich/dob war ein österreicher in der starformation, nämlich peter wohlfahrtstätter als mittelblocker, bei hypo tirol kein einziger, bei waldviertel der libero niklas maurer und bei amstetten immerhin drei, nämlich die außenangreifer thomas tröthann und ingmar zipper und der libero daniel meissner. Und wieder einmal möchte ich darauf hinweisen, dass bei keinem der vereine aus den top vier der avl ein österreicher auf einer der zwei wichtigsten positionen, nämlich der des aufspielers und der des diagonalangreifers, zu finden ist.

Mich würde ja in dem zusammenhang auch brennend interessieren, wen, außer peter wohlfahrtstätter, uhtt da beim spiel aich/dob gegen hypo tirol am letzten samstag beobachtet hat. Aber wahrscheinlich fällt so ein besuch eher in die kategorie gesichtsbad und hat zusätzlich den vorteil, dass man auch noch vor die orf-kamera gebeten wird um dort wichtiges ins mikro zu sprechen.

Ah ja und noch ein nachtrag zum spiel am letzten samstag: von den, na sagen wir es ganz vorsichtig, meinungsverschiedenheiten zwischen dem hallensprecher und dem aich/dober publikum auf der einen seite und den beiden schiedsrichtern auf der anderen findet man in der berichterstattung auf der övv-website leider gar nichts. Ich muss zugeben, dass ich dazu auch nichts erhellendes sagen kann, weil ich nur die letzten paar ballwechsel im fernsehen erelebt habe, da ich mir das spiel zwischen bisamberg und mils in korneuburg live angeschaut habe. Das hat mich, nicht nur aus familiären gründen, deutlich mehr interessiert als die partie zwischen den beiden profitruppen.

A propos bisamberg und aufstiegsplayoff und so: ganz große gratulation an die mannschaft und ihren trainer. Die burschen haben mit zwei siegen am wochenende den aufstieg in die erste liga fixiert. Das freut mich, zugegebenermaßen, auch aus den oben schon erwähnten familiären gründen. Und das war sogar den für die övv website verantwortlichen einen kurzen bericht wert (http://oevv.volleynet.at/News/0000088903). Unvermeidlich ist es offenbar, dass in jedem bericht über das aufstiegsplayoff die unantastbaren aus dem süden erwähnt werden. Die waren zwar an diesem wochenende spielfrei, was wahrscheinlich auch erklärt, dass am samstag auf der övv website nicht über die spiele der aufstiegsrunde berichtet wurde, aber am sonntag konnte man dann im bericht über den erfolg der bisamberger die brandheiße neuigkeit lesen, dass die klagenfurter den aufstieg, den man ja eigentlich als klassenerhalt bezeichen sollte, schon am 11. märz geschafft hatten. Danke vielmals liebe övv verantwortlichen, das hätte ich beinahe schon wieder vergessen gehabt. Und ich bitte ganz dringend um erinnerung daran auch nächste woche, da sind die unantastbaren schon wieder spielfrei. Aber in irgendeinem bericht wird man einen satz über die klagenfurter schon unterbringen können. Ob diese termingestaltung der spiele mit klagenfurter beteiligung wohl irgendetwas mit den schlüsselspielern und deren ambitionen als schnee- und sandvolleyballer zu tun hat? Au weh! Jetzt ist er doch glatt wieder aufgewacht, der schelm, der böses denkt, und hat mich ganz fest getreten.

Ah ja und noch etwas skurriles zum thema termingestaltung. Am 18. april findet bei den damen das erste relegationsspiel zwischen eisenerz/trofaiach und mils statt (http://www.volleynet.at/Termine/16043). Und wann hatten die eisenerzerinnen ihre letztes spiel? Am 28. februar (http://www.volleynet.at/Ergebnisse/14315?sort=datum)! Dazu fällt mir eigentlich nichts mehr ein. Na anderseits ist die damenliga ja offenbar so wichtig, dass man im abstand von etwas mehr als eineinhalb stunden zwei artikel mit ähnlichem inhalt zur bevorstehenden damenfinalserie und mit der exakt gleichen überschrift auf die övv website stellt (http://oevv.volleynet.at/News/0000088880, http://oevv.volleynet.at/News/0000088878). In beiden darf der offenbar als überbleibsel aus der spielgemeinheitszeit mit den hotvolleys nun als sportdirektor bei svs/post untergekommene darko antunovic ausgiebig analysieren. Der herr antunovic ist sozusagen der schnittlauch auf vielen suppen, ist er doch auch noch als team manager der damennationalmannschaft tätig (http://oevv.volleynet.at/Indoor/Nationalteams/Damen). Also eine frage, die sich mir da aufdrängt und auf die ich sicher wieder keine antwort bekomme, ist die folgende: unterstützt da der övv vielleicht gar den svs/post finanztechnisch bei der bezahlung des sportdirektors oder ist es umgekehrt so, dass der svs/post dem övv einen team manager zur gänze oder teilfinanziert. Wie wahrscheinlich die eine oder die andere konstruktion sein dürfte können meine mündigen leserinnen und meine mündigen leser wohl selbst am besten abschätzen.

A propos mündige leserinnen und mündige leser. Die versorgen mich ja mit kommentaren, ideen und material, von mir auch gerne hölzerl genannt. Und so ein hözerl findet sich unter http://issuu.com/bundes-sportorganisation/docs/oe-sport_01_15?e=10138881/12246045 in einem newsletter der bso. Da liest man im beitrag über volleyball von den vielen highlights des jahres 2015.

Also das einzige echte highlight, das mir in diesem bericht auffällt, ist die qualifiaktion der u21 burschen für die zweite runde der wm-quali. Den sogenannten mevza-triumph von hypo tirol kann man als highlight wohl nur einem publikum verkaufen, das mit volleyball nicht vetraut ist und daher nichts davon weiß, dass der „triumph“ in einem final four turnier errungen wurde, für das sich drei der vier teilnehmer nicht einmal qualifizieren mussten. Und zu erwähnen, dass die nationalmannschaft in der holly-knolli-ferienliga aka european league „aufzeigen“ will  ist ja fast schon wieder drollig. Und ob die beach turniere in baden und in klagenfurt highlights für die österreichischen spieler und spielerinnen werden werden, muss sich erst erweisen. Also bei dieser sicht der dinge, die der övv da zeigt gibt’s hier wieder einmal seit langem ein ständchen unter https://www.youtube.com/watch?v=9pH4W9b8upk

Ah ja, und sollten die verantwortlichen beim övv den text nicht verstehen, dann können sie ja sophie wallner fragen, die kann da sicher helfen.

Und das bringt mich jetzt gleich zu einem weiteren highlight, einem echten kleinod, das sich diesmal quasi als fundstück in meiner lieblingsserie sophie, srna und die acht stars versteckt hatte und dankenswerterweise von einem aufmerksamen leser entdeckt wurde (http://oevv.volleynet.at/News/0000088875). Und das tut mir jetzt wirklich leid, es betrifft schon wieder den guten max thaller, oder eigentlich nicht ihn, sonntern ...äh... sondern den teil des berichts, der dem spiel von poitiers gegen harnes gewidmet ist. Da  kommten ...äh... kamen dem schreiber oder der schreiberin irgendwie die starke und schwache beugung von verben durcheinander. Da besonnte (sic!) man sich, gemeint ist wohl die mannschaft, seiner stärken. Na da muss es ja ziemlich sonnig gewesen sein in der halle und die spieler werden dann ganz versonnen vor sich hingespielt haben. Na ja, korrekte konjugation wird ja völlig überbewertet, wir verstehen doch ohnehin alle was da gemeint war. Aber im ernst, ein bisserl peinlich ist das schon, also genau genommen, sogar ein bisserl sehr peinlich. Ob da ein paar turnstunden helfen?

Aber nach diesem abstecher in die niederungen der deutschen grammatik komme ich wieder zurück in die hohe sphäre unserer stars, sozusagen direkt hinauf zum sternenglitzernden firmament. In italien spielt molfetta das erste viertelfinale gegen trentino erst am 15. april (http://www.legavolley.it/Calendario.asp?Anno=2014&IdCampionato=623). In frankreich ist die saison für nantes und montpellier beendet. Poitiers besiegte im ersten viertelfinale cambrai mit 3:0, max thaller wurde im dritten satz kurz eingewechselt (http://datavolley.lnv.fr/2014/DataVolley/Men/&PBZ001-1415.pdf). In spanien gewinnt almeria das auch die beiden semifinale gegen ushaia ibiza voley 3:1 und 3:0, thomas zass ist mit 15 punkten im ersten spiel zweitbester scorer und mit 19 punkten im zweiten spiel topscorer und wird zum mvp gewählt (http://rfevb-web.azurewebsites.net/MatchStatistics.aspx?mID=3564&ID=21&CID=63&PID=37&type=LegList). In finnland verliert loimu im spiel um den dritten platz das erste spiel gegen valepa 1:3 und gewinnt das zweite mit dem gleichen ergebnis, florian ringseis spielt in beiden partien durch (http://livescore.dicode.fi/index.php?r=attachments/viewPdf&gameId=8229, http://livescore.dicode.fi/index.php?r=attachments/viewPdf&gameId=8230). Und in schweden gewinnt engelholm gegen katrinenholm auch das dritte semifinale mit 3:0, sophie wallner spielt durch und erzielt 1 ess, 8 anfallspoäng und 1 blockpoäng (http://iof3.idrottonline.se/SvenskaVolleybollforbundet/Elitserien/Resultat/?selected=SM-slutspel+Damer).

So, und für den schluss habe ich mir etwas aufgehoben, was ich mit ein bisschen internetrecherche über volleyballakademien gefunden habe. Und was ich da gefunden habe, zeigt, wie weit wir in österreich, nicht nur was die tatsächlichen erfolge der klub- und nationalmannschaften betrifft vom spitzenvolleyball entfernt sind. Unter http://www.topvolleybelgium.be findet man unter dem menupunkt volleyballschool quasi eine anleitung, wie man eine volleyballakademie, die diesen namen auch verdient, organisiert. Es ist beeindruckend, was da unter http://www.topvolleybelgium.be/volleybalschool/ alles zu lesen ist, man kommt ob der dort dargelegten transparenz, was aufnahmekriterien, betreuung und evaluierung der spieler und spielerinnen betrifft aus dem staunen nicht heraus, wenn man die intransparenz und das gemauschel hierorts gewöhnt ist. Und man braucht nicht einmal flämisch zu sprechen, die eckpunkte versteht man auch als jemand mit deutscher muttersprache ganz ordentlich.
Und nur damit der vergleich absolut sicher macht. Das unter http://www.hotvolleys.at/nachwuchs/volleyball-akademie aufrufbare ist alles was man zur hochgelobten und üppigst geförderten akademie des ex-vereins von uhpir findet. Armselig. Ist. Das. Und wie. Also ich würde den (noch) verantwortlichen einmal eine fact finding mission nach belgien vorschlagen, die wäre wahrscheinlich fachlich ergiebiger als irgendwelche besuche bei irgendwelchen final four events, wo man vermutlich ohnehin nur die erkenntnis gewinnt, dass man mit dem österreichischen volleyballsport dort in absehbarer zeit nicht hinkommen wird. Aber mit einer solchen exkursion allein ist es nicht getan, da bräuchte es auch die bereitschaft, das dort gesehene und erfahrene auch hier in österreich umzusetzen. Und genau diese bereitschaft betreffend habe ich bei einigen der verantwortlichen meine ganz, ganz starken zweifel.     
Und noch etwas: warum habe ich gerade dieses beispiel aus belgien gebracht? Belgien ist, was die größe der bevölkerung und ander sozioökonomische parameter angeht, mit österreich vergleichbar, allerdings im volleyball mit den weltranglistenplätzen 20 bei den männern und 13 bei den frauen, ungleich erfolgreicher (http://www.fivb.org/en/volleyball/VB_Ranking_M_2014-09.asp, http://www.fivb.org/en/volleyball/VB_Ranking_W_2014-10.asp)



Nach welchen kriterien werden die dem övv aus öffentlichen mitteln zugeteilten 396.700,00€ verteilt?
Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?

Im übrigen bin ich der meinung, dass sich an der spitze des övv UND DER LANDESVERBÄNDE, und zwar ganz oben, zum wohle des österreichischen volleyballs möglichst schnell etwas ändern sollte.

Wien, 14.04.2015, 02:07 mez


Dienstag, 7. April 2015

Von der großen weiten welt im schnee, von spielen um die goldene ananas und vom sarkasmus und gegen wen er sich richtet


Wien 06.04.2015, 21:59 mez

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

Na ja allzuviel ist ja nicht passiert im österreichischen volleyball in der karwoche und über das osterwochenende. Gerade haben sich bei den damen die klagenfurter wildcats mit einem knappen 3:2 gegen ti-volley für das finale gegen svs/post qualifiziert (http://www.volleynet.at/News/0000088856). Und bei den herren haben die grazer die hartberger im dritten spiel der serie um die güldene ananas mit 3:1 geschlagen und dürfen jetzt als belohnung eine weitere serie um die goldene frucht spielen, um den fünften platz gegen weiz (http://oevv.volleynet.at/News/0000088836). Also als gelernter österreicher bin ich ja ein bisschen vorsichtig, wenn es darum geht unsere lieblingsnachbarn als vorbild hinzustellen, aber abgesehen davon, dass sich die deutschen vom politiker und von der politikerin bis zum sportler und zur sportlerin und umgekehrt im allgemeinen besser artikulieren können als ihre österreichischen pendants, haben sie uns im volleyball nicht nur die erfolge voraus sondern zeigen auch die nötige effizienz und blasen daher auch ihre nationalen meisterschaften nicht unnötig auf. Die viertelfinalserien wurden bei damen und herren im modus best of three gespielt und die ausgeschiedenen mannschaften belegen gemeinsam den fünften platz. Die semifinalserien werden bei den damen im modus best of three und bei den herren best of five gespielt und die finali sowohl bei den damen wie auch bei den herren ebenso als best of five serie. Ah ja und die dritten plätze werden im gegensatz zu österreich auch nicht ausgespielt (http://www.volleyball-bundesliga.de/cms/home.xhtml).

Im nachwuchsbereich wurden die bundesjugendbewerbe abgeschlossen. Unter http://oevv.volleynet.at/News/All/2015/03/0000088818 gibt es dazu eine bericht. Gewonnen haben die burschen aus niederösterreich, die die kärtner im finale 3:2 schlugen. Die beiden akademieteams spielten nur im kleinen finale, dritte wurden da die burschen aus wien vor den steirern. Bei den mädchen gewannen die kärtnerinnen das finale gegen die steirerinnen 3:2. Dritte wurden die tiroler mädchen vor den niederösterreicherinnen. Von hier aus ganz herzliche gratulation an alle burschen und mädchen. Dieser bericht fällt allerdings,  wie auch schon otto kar in seinem kommentar, auf den ich aus anderen gründen nochmals zurückkommen werde, völlig zurecht angemerkt, wieder unangenehm durch seine kärntner schlagseite auf. Da darf die gute karin frühbauer, ihres zeichens geschäftsführerin des leistungszentrums klagenfurt, über die erfolgreiche nachwuchsarbeit in kärnten berichten. Das ist ja nach den plätzen eins und zwei ganz ok aber was ist mit einer wortspende eines verantwortlichen aus niederösterreich und aus der steiermark? Die beiden landesverbände haben auch beide teams unter die top vier gebracht. Also irgendwie wird mein verdacht immer stärker, dass da auf mittlerweile mehr als penetrante art und weise das leistungszetrum in klagenfurt mitsamt den dort agierenden personen als gralsburg nummer 2 aufgebaut werden soll nachdem die originale gralsburg in der gutheil schoder straße in wien jetzt von den basketballern erobert wurde. Übrigens schauen die zahlen zur nachwuchsarbeit bei den burschen laut homepage unter http://kvv.volleynet.at/Teams in den altersgruppen u19 bis u15 so aus: u19: 5 teams (3x klagenfurt, 1x aich/dob, 1x villach), u17: 4 teams (3x klagenfurt, 1x villach) und u15: 5 teams(4x klagenfurt, 1x aich/dob).

Ah ja und snowvolleyball hat es auch wieder auf die titelseite der övv website geschafft.


Da erfährt das volleyballinteressierte publikum, das michael murauer und florian schnetze das snowvolleyballturnier ...äh sorry... das snowvolleyball world tour finale in st.anton gewonnen haben (http://www.volleynet.at/News/0000088852). Also die world der snow volleyball tour besteht einstweilen aus ein paar veranstaltunsorten in zentraleuropa. Aber ok, wer wird denn so kleinlich sein. Kotzen... äh... klotzen statt kleckern ist da offenbar die devise.  Und die spiele werden allemal die dort anwesende hot volley - oops ich glaub’ das war jetzt ein freudscher verschreiber sozusagen - also die dort anwesende haute volee aber sowas von aus ihren liegestühlen geschüttelt haben, dass man sich gezwungen sah die lawinenwarnstufe am arlberg kurzfristig von 3 auf 4 zu erhöhen. Aber eines geht mir in dem kurzbericht schon ab. Na? Erraten! Der bezug zu den unantastbaren aus dem süden, für die die beiden schneekönige in der halle tätig sind. Also das wäre uhpir nie passiert wenn es darum ging, das wort hotvolleys in möglichst vielen artikeln auf der övv website zu verteilen. Wie es gemacht wird, kann der für diesen artikel verantwortliche redakteur oder die verantwortliche redakteurin unter http://oevv.volleynet.at/News/All/2015/03/0000088789 nachlesen. Dort schafft es der schreiber mit dem kürzel sta in einem vorbericht auf das final four der championsleague der herren doch das wort hotvolleys zumindest einmal unterzubringen, indem er erwähnt, dass der jetzt für berlin spielende tomas kmet in der vergangenheit auch schon einmal für die hotties tätig war.

Und gleich noch ein a propos. A propos championsleague. Das begleitbildchen eines feuerwerks zum championsleague final four der damen, das übrigens eczacibasi istanbul im finale gegen arsizio 3:0 gewonnen hat, erweckt eher neujahrsassoziationen und fällt für mich in die kategorie drollig. Na ja man muss halt mit der bilddatenbank leben, die man hat. Und wenigstens war’s nicht wieder eine alter mikasa volleyball. Aber halt, da hätte man doch ein bild gehabt, mit dem neuen mikasa, der heuer in der championsleague zum einsatz kam. Und ein paar wichtige herren hätte man damit auch noch ins bild rücken können. Ah ja und für alle die es vielleicht nicht wissen: der herr neben uhpir ist der präse des kärntner volleyballverbandes und kärntner landeshauptmann. Und da schließt sich ganz zufällig ein weiter oben begonnener kreis.



So und bevor ich zu meiner lieblinsserie sophie, srna und die acht stars komme muss ich aus aktuellem anlass etwas erklären. User michi hat mich in einem kommentar  zum meinem letztwöchigen eintrag dafür kritisert, dass ich mich auf aleks blagojevic und max thaller „eingeschossen“ hätte, weil ich es mir erlaube, einmal mehr einmal weniger sarkastisch darauf hinzuweisen, dass die beiden die meiste zeit auf der ersatzbank ihres jeweiligen vereins verbringen. Dazu möchte ich folgendes festhalten. Nein, ich habe mich nicht auf die beiden „eingeschossen“, meine sich gebetsmühlenartig wiederholenden hinweise darauf, dass die beiden genannten spieler wieder einmal nicht zum einsatz gekommen sind, richten sich nicht gegen die beiden. Mir geht einfach nur diese großspurige berichterstattung auf der övv web-site mittlerweile unheimlich auf die cojones. Dieses dauernde geschreibsel a la „max thaller und co“ bzw. „molfetta mit aleks blagojevic“ ist schlicht und einfach irreführend bzw. falsch, das findet man auf den entsprechenden data volley blättern ziemlich schnell heraus. Mit dieser form der berichterstattung soll bei der leserin und beim leser der falsche eindruck erweckt werden, dass die beiden tatsächlich an den geschilderten spielen beteiligt waren und nicht nur auf der ersatzbank gesessen sind. In wessen interesse passiert das? Sicher nicht im interesse der spieler. Denen schadet ein solcher unfug ja mehr als er ihnen nützt. Da stecken ganz andere interessen dahinter. Da müssen mäßig erfolgreiche, um nicht zu sagen gescheiterte, auslandskarrieren als erfolgreich verkauft werden. Und diese auslandsengagements müssen ja in ermangelung anderer tatsächlich zählbarer erfolge, also beispielsweise siege der nationalmannschaften in bewerbspielen, als feigenblatt für die verantwortlichen im verband herhalten. Ah ja und ganz besonders geht mir dieses „und co“ auf die nerven. Und co? Wer ist co? Co steht für company und company heißt begleitung. Also die anderen spieler in der mannschaft sind nicht mehr als die begleitung unserer stars? So eine art escort-service. Wie gedanken- und respektlos ist das denn?
Und dann noch dieser titel „unsere stars in europa“. Unsere stars? Also bei allem respekt für die im ausland tätigen österreichischen spielerinnen und spieler und ihre volleyballerischen fähigkeiten. Stars sehe ich da beim besten willen nicht. Zum echten star braucht es ein bisschen mehr als die verleihung des titels durch die abteilung für selbstbeweihräucherung beim övv. Aber es sind halt „unsere“ stars, wer auch immer mit „unsere“ gemeint ist. Ist das der övv, die volleyball-interessierte öffentlichkeit oder gar die ganze nation österreich? Na, meiner bescheidenen einschätzung nach macht der övv die im ausland tätigen spielerinnen und spielr zu seinen stars als eine art lebensversicherung der für die ausbleibenden sportlichen erfolge verantwortlichen.
So aber nach diesem abdriften ins polemische möchte ich nochmals zu michis kommentar stellung beziehen, der auch insinuiert, dass ich mit zweierlei maß messe und die spieler ungleich behandle. Faktum ist, werter michi, dass sich thomas zass, alex berger, philip schneider, philipp kroiss, florian ringseis, sophie wallner und srna markovic in ihren jeweiligen mannschaften als stammspieler bzw. stammspielerinnen etabliert haben. Paul buchegger hat deutlich mehr spielzeiten bekommen als max thaller und aleks balgojevic und war, wie unter http://www.volleyball-bundesliga.de/cms/home/1blm/1blm_scoresstats/1blm_mvp.xhtml nachzulesen ist 4 mal mvp. Max thaller und aleks blagojevic, der meiner persönlichen einschätzung nach nach seinen letztjährigen eskapaden vermutlich nur noch zur persönlichen schadensbegrenzung in molfetta weilt, haben – und das lässt sich anhand der data volley statistik sehr einfach nachprüfen – die allermeiste zeit in der heurigen spielsaison auf der bank verbracht. Ob das ihrer karriere förderlich war müssen sie selbst beurteilen bzw. müssen diejenigen verantorten, die ihnen zu diesem weg geraten haben.
Und noch etwas ist mir ein anliegen, genauso wie user otto kar und user xyz_8: der hype um die im ausland tätigen spieler ist den spielern gegenüber mehr als unfair, die hier in österreich top-lesitungen bringen, wie beispielsweise peter wohlfahrtstätter und lorenz koraimann, die in der championsleague zum einsatz kamen, aber auch ganz junge spieler, die sich in den heimischen ligen immer mehr zu leistungsträgern entwickeln wie zum beispiel florian ertl oder daniel egger. Und ich bitte jetzt gleich die vielen, die ich jetzt nicht erwähnt habe, bzw. auch deren vereinsverantwortliche im vorhinein um dispens. Ich weiß, dass es, zum glück, über die erwähnten hinaus viele talentierte und engagierte junge spieler gibt, die uns hoffentlich in zukunft noch viel freude machen werden.

So und jetzt muss ich user michi enttäuschen, ich werde wieder ein bisschen sarkastisch sein, wenn ich mich meiner lieblingsserie sophie, srna und die acht stars widme. Unter http://oevv.volleynet.at/News/0000088832 erfährt man, dass es auch in spaniens erster liga niedrige hallen gibt. Na da sind wir aber froh, das wir hier in österreich einen starken uhpir haben, der die neun meter hohen hallen nur so sprießen lässt. Und sozusagen als gegengewicht zu meinen sarkastischen kommentaren darf max thaller ausgiebig seinen einsatz gegen st. quentin schildern. Das war ja offenbar durchaus erfreulich und hat sich auch diese woche noch ausgewirkt, wie ich noch berichten werde. So, das war jetzt gar nicht sarkastisch. In frankreich verliert montpellier in der letzten runde gegen nantes 0:3, philipp kroiss und philip schneider spielen durch, letzterer ist wie, ich bin geneigt zu sagen, immer top scorer und zwar mit 18 punkten (http://datavolley.lnv.fr/2014/DataVolley/Men/&LAM177-1415.pdf). Nantes gewinnt gegen paris 3:1 und vermeidet den abstieg, alex berger erzielt 9 punkte (http://datavolley.lnv.fr/2014/DataVolley/Men/&LAM179-1415.pdf). Poitiers gewinnt gegen harnes 3:1, max thaller steht im dritten und vierten satz in der anfangsformation und macht drei punkte, ich darf allerdings ganz nüchtern und gar nicht sarkastisch anmerken, dass es in diesem spiel um nichts mehr gegangen ist, poitiers hätte auch im falle einer niederlage nicht mehr vom ersten tabellenrang verdrängt werden können (http://datavolley.lnv.fr/2014/DataVolley/Men/&LBM181-1415.pdf). In italien verliert molfetta gegen peruggia 2:3, aleks – ich nehm mir dann mal einen auszeit – blagojevic kommt in den sätzen drei und fünf zu kurzeinsätzen, allerdings ohne auf data volley zählbares zu hinterlassen (http://www.legavolley.it/TabellinoGara.asp?IdGara=27342). In finnland verliert loimu auch das vierte spiel gegen tiikerit, diesmal mit 0:3, florian ringseis spielte durch (http://livescore.dicode.fi/index.php?r=attachments/viewPdf&gameId=8214). In schweden gewinnt engelholm das erste semifinale gegen katrinenholm mit 3:0, sophie wallner macht 8 poäng (http://iof3.idrottonline.se/SvenskaVolleybollforbundet/Elitserien/Resultat/?selected=SM-slutspel+Damer).


Nach welchen kriterien werden die dem övv aus öffentlichen mitteln zugeteilten 396.700,00€ verteilt?
Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?

Im übrigen bin ich der meinung, dass sich an der spitze des övv UND DER LANDESVERBÄNDE, und zwar ganz oben, zum wohle des österreichischen volleyballs möglichst schnell etwas ändern sollte.

Wien, 07.04.2015, 01:58 mez