Dienstag, 20. November 2012

Vom unterschriftensammeln an interessanten orten, vom zusammenhang zwischen diabetes typ II und der höhe von volleyballhallen und von einem neuen namen für einen traditionsverein


Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

na da haben sich ja die ereignisse überschlagen in der letzten woche. Jubelchöre werden im ganzen land angestimmt, uhpir wir danken dir schallt es aus tausenden kehlen. Also zumindest der herr antonitsch bedankt sich auf der facebook seite von uhpir.

Und warum die ausgelassenen freude? Alle sechs parteien im parlament haben in einem gemeinsamen antrag die bundesregierung mit der umsetzung der täglichen turnstunde in schulen und kindergärten beauftragt (http://oevv.volleynet.at/News/0000080611). Also wenn das nicht ein historischer akt ist. Alle sechs parteien stehen hinter der initiative. Wahnsinn! Sogar die drei rechtspopulistische parteien sind dabei, an die ich persönlich nicht einmal anstreifen würde, selbst wenn sie mir das paradies - ich denke in deren version wäre das vermutlich ausländer- und gewerkschaftsfrei – auf erden versprächen (das ist kein rechtschreibfehler, sondern ein konjunktiv). Aber es dient ja der höheren sache, da darf man nicht wählerisch sein.
Blöderweise sind aber die bildungsexperten noch stur und bleiben skeptisch, wie uhpir auf der övv-homepage kritisch anmerkt. Und das obwohl uhpir wieder einmal beweise auf den tisch legt. Da kommt schon wieder das wachsende lernzentrum vor, die verhinderung von fettleibigekeit, krebs und diabetes und die milliardeschweren einsparungen (http://oevv.volleynet.at/News/0000080644). Und diese sturen bildungsexperten, allen voran unterrichtsministerin claudia schmied geben nur verschwommene absichtserklärungen ab. Die haben wohl noch nicht genug geturnt, da ist das lernzentrum wohl noch ein bisschen unterentwickelt. Also auf geht’s kniebeugen, frau ministerin und liegestütze und klappmesser und eins und zwei....
Im ernst, der sechparteienantrag bestätigt ja nur die beliebigkeit dieser forderung. Ich habe vor einigen wochen in meinem blog gespottet, dass die forderung nach der täglichen turnstunde die gleiche brisanz hat wie sie eine initiative hätte, die für das gute und gegen das schlechte eintritt. Was an der ganzen geschichte nervt,ist die ungeheure penetranz mit der uhpir, offenbar mangels anderer erfolgsversprechender beschäftigungsfelder, strukturen, die eigentlich dem österreichischen volleyball zur verfügung stehen sollten und nicht für vom präsidenten der sportunion wien als exzentrisch bezeichnete  selbstdarstellung (http://www.sportunion-wien.at/de/menu_main/newslettertexte/marketshow-newslettertext-----es-geht-um-die-zukunft-der-sportvereine, den link hat mir übrigens ein treuer leser geschickt). Und dann hat man auch noch keine ernstzunehmenden antworten auf wichtige fragen wie z.b.: wie will man in einer schule mit 16 klassen und einem turnsaal die tägliche turnstunde sinnvoll praktizieren, woher sollen die zusätzlichen lehrer und lehrerinnen kommen und auf kosten welcher gegenstände will man stunden einsparen? Der bildungsexperten hans k., der wie hier schon beschrieben bei mathematik und latein stunden zu kürzen möchte, macht übrigens ungeniert werbung für zucker. Und den zusammenhang zwischen zucker, übergewicht und diabetes sehen jetzt wieder nur so böse menschen wie der blogger (http://www.wiener-zucker.at/index.php?id=78). Aber es kommt noch besser. Die hotvolleys haben am sogenannten macdonald’s tag unterschriften für die tägliche turnstunde gesamnelt, und zwar direkt in macdonald’s filialen. Geht’s noch? Zuerst „supersize me“ (http://www.spiegel.de/kultur/kino/super-size-me-angriff-der-killer-burger-a-308577.html) und dann ein paar mal armkreisen in der täglichen turnstunde um die überschüssigen kalorien abzubauen! Wie lächerlich ist das denn, oder eigentlich ist lächerlich das falsche wort, scheinheilig trifft es bei weitem besser.

Und jetzt bin ich wieder einmal ganz besonders böse. Wenn man sich so manchen spieler und so manche spielerin aus den bundesligen anschaut, dann bekommt man den eindruck, dass die betreffenden zu oft beim macdonald’s waren und zwar nicht zum unterschriften sammeln. Und diese damen und herren liefern auch den lebenden beweis dafür, dass übergewicht offenbar mehr mit einem zu viel an aufgenommenen kalorien zu tun hat als mit einem zuwenig an bewegung. Ok, ok ich bin jetzt gleich wieder brav, aber nur fast. Irgendwie muss ich nochmals auf die bjhv zu sprechen kommen, die haben in der letzten woche sozusagen eine jubiläumsklatsche kassiert, die 10. niederlage im 11. bewerbspiel. Die dauernde verwendung des adjektivs „jung“ in jedem einzelnen bericht über die bjhvs auf der övv-homepage nervt übrigens auch und hat mich auf die idee gebracht hhvmir einen namen vorzuschlagen der dieses adjektiv für alle ewigkeit festschreibt. Wie wäre es denn damit, die hotvolleys nach dem vorbild eines schweizer traditions-fußballklubs als young boys hv zu bezeichnen. Hört sich doch gut an, oder. Über die niederlage der young boys hv gegen bisamberg im cup habe ich ja hier schon ausführlich gespotttet. Diese niederlage war schon ein wenig überraschend, der verein mit der besten infrastruktur, tollen trainingsbedingungen und einer eigenen volleyballakademie verliert gegen eine mannschaft aus der 2. bundesliga. Und dann setzt sich uhpir/hhvmir in ein fernsehstudio und gibt seine auswendig gelernten phrasen von dicken kindern, von der täglichen turnstunde, von den milliarden die uns die bewegungslosigkeit kostet und von der fehlenden infrastruktur zum besten und ergänzt die märchenstunde mit der forderung nach 9 meter hohen hallen (http://www.p3tv.at/webtv/4570-fehlende-spielstaetten-fuer-volleyballvereine?fb_action_ids=478910425464064&fb_action_types=og.likes&fb_source=aggregation&fb_aggregation_id=246965925417366). Das interview ist für alle fans von uhpir ein absolutes muss. Wie er uns erklärt, dass kinder beim sprungservice den ball in einer 7 meter hohen halle an die decke werfen ist geradezu drollig. User e pluribus unum, der mir auch den link zum interview geschickt hat, meint dazu nur: „OIDAAA, wenn ein z.b. 14jähriger den aufwurf seines sprungservice in einer 7m-halle regelmäßig an die decke haut, dann hat's aber nicht nur mit der sportinfrastruktur was!“ Dem muss man noch hinzufügen, dass uhpir im orf auf http://noe.orf.at/news/stories/2558810/  auch noch meint, dass nicht nur ein sprungservice in einer 7 meter hohen halle unmöglich wäre sondern, dass man in einer solchen halle auch nicht vernünftig aufspielen könne. Also, wenn er diese weisheiten die notwendige höhe eines „vernünftigen“ aufspiels betreffend an seine trainer weitergibt, dann erklärt das das erfolgreiche abschneiden seiner young boys hv zumindest zum teil. Und user blowfly schließt aus den auch unter http://oevv.volleynet.at/News/All/2012/11/0000080572 auf der övv-homepage veröffentlichten aussagen von uhpir messerscharf, dass die höhe der volleyballhallen schuld am auftreten des diabetes typ II bei kindern ist.
Aber im ernst, was soll diese ganze diskussion, außer dass sie uhpir wieder einmal medienpräsenz bringt? Wo sind denn die zuschauer und zuschauerinnen, die diese hallen füllen sollen. Wann war das budo center in den letzten 3 jahren ausverkauft, und zwar ohne schuläktschn? Bei den damen hat svs/post – die schreiten übrigens munter auf dem österreichischen weg voran und haben eine serbische aufspielerin verpflichtet (http://www.volleynet.at/News/0000080606) - mit dem multiversum eine tolle spielstätte. Voll war das multiversum bei einem spiel der svs/post damen noch nie. Man spielt gewöhnlich vor zweistelligen zuschauerzahlen und verhängt bei vom fernsehen übetragenen spielen schamhaft den großteil der tribünen mit schwarzen tüchern, damit die gähnende leere nicht gar so peinlich aussieht. Und das für 3000(!) zuschauer ausgelegte volleyball-komeptenzzentrum (ja das heißt tatsächlich so, kein spaß, das ist ernst gemeint, mit der kompetenz) in klagenfurt wird sicher auch jedes wochenende ausverkauft sein.

Und zum schluss wiederum ein fundstück , wobei eigentlich sind es zwei, aus der övv-homepage. Da verkauft man uns als füllmaterial - vermutlich aus ermangelung anderer interessanter beiträge - zweimal das gleiche interview mit michael warm über seinen besuch bei marcus guttmann in italien, einmal mit einem foto des teamtrainers (http://oevv.volleynet.at/News/0000080608) und einmal mit einem foto von guttmann (http://oevv.volleynet.at/News/0000080597).

Aber sonst ist alles in bester ordnung im österreichsichen volleyball. Nein, nein, jetzt kommen nicht schon wieder die gleichfärbigen socken. Dank der unermüdlichen aktivitäten von uhpir wird die tägliche turnstunde kommen, mit deren einführung wir uns so viel geld ersparen werden um damit neun meter hohe hallen für dicke, diabetische kinder zu bauen, die darin sprungservice vom feinsten und vernünftige aufspiele vor  tausenden tobenden zuschauer zeigen werden. Und wir werden täglich turnen und unser lernzentrum wird wachsen und dann werden wir draufkommen, dass man uns auf den arm genommen hat. Aber vorher wird uhpir vielleicht noch karriere machen und in diesem sinne gibt es seit langem wieder einmal musik für uhpir: http://www.youtube.com/watch?v=jeVvAL2j2E8
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?

Dienstag, 13. November 2012

Von einem historischen tag, von einer darauf folgenden schockstarre und von interessanten ergebnissen im österreichischen cup


Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

irgendetwas ist mir abgegangen letzte woche und nach langem grübeln bin ich draufgekommen was mir so gefehlt hat, dass ich fast entzugserscheinungen entwickelt hatte. Es war die unendlich niveauvolle kampagne für die einführung der täglichen turnstunde mit uhpir an der spitze. Nichts war da auf einmal zu diesem thema auf der övv-homepage zu lesen. Ich habe kurz sogar daran gedacht, dass sich uhpir mit seinen freunde, wie hier letzte woche vorgeschlagen, nach griechenland begeben hätte um dort das land mit 24-stündigem dauerturnen aus der krise zu erretten. Vielleicht hatte sich uhpir aber auch den kommentar des users blowfly zu herzen genommen, der hier in antwort auf meinen letztwöchigen blog das fehlen volleyballrelevanter artikel  auf der övv-homepage bitter beklagte. Ich könnte mir da mit ein wenig phantasie allerdings noch einige ganz andere gründe vorstellen. Aber alles schön der reihe nach. Dienstag der 6.11. wird als historischer tag in die geschichte eingehen: Obama gewinnt die präsidentschaftswahl in den usa und uhpir wird zum schriftführer des österreichischen olympischen comites gewählt. Halt, halt, ganz falsch, entschuldigung, alles nochmals von vorne. Also, der 6.11. wird als historischer tag in die geschichte eingehen: uhpir wird zum schriftführer des öoc gewählt und barack obama gewinnt die präsidentschaftswahl in den usa (http://www.volleynet.at/News/0000080479,  http://sport.orf.at/stories/2149786/, http://www.orf.at/stories/2149874/2149859/). So, jetzt passt das, jetzt ist die abfolge der wichtigkeit angepasst, ehre wem ehre gebührt und first things first wie die us-amerikaner sagen. Schriftführer ist uhpir also geworden im öoc. Dabei war er doch ein aussichtsreicher kandidat für das amt des vizepräsidenten (http://derstandard.at/1350259852727/Postengerangel-im-oesterreichischen-Sport). Na da wird uhpir nicht wirklich zufrieden sein, wo er doch – nach eigener aussage zumindest – immer alles bekommt was er will (http://www.kleinezeitung.at/sport/1131066/index.do). Aber als schriftführer muss uhpir jetzt wohl dankbar sein, dass er zu den 100% der kindern gehört hat die schreiben und lesen gelernt haben. Das stellt er ja so gerne den 28% der kinder gegenüber, die sport betreiben (http://kurier.at/sport/sportmix/kleinmann-sportler-gelten-als-trotteln/825.526). Der artikel trägt übrigens den titel „kleinmann: sportler gelten als trotteln.“ Na ja, da sag’ ich jetzt besser gar nichts dazu. Aber eigentlich hätte ich mir uhpir ja statt als schriftführer viel besser als kassier des öoc vorstellen können. Dass er gut rechnen kann, hat er uns ja kürzlich mit den schlussrechnungen zu den einsparungsmöglichkeiten, die sich aus der einführung der täglichen turnstunde lukrieren lassen, bewiesen. Aber auch in der vergangenheit hat uhpir seine mathematischen fähigkeiten immer wieder unter beweis gestellt, sei es als hhvmir bei seinen jungen hotvolleys, die ja nach der von hhvmir verkündeten pleite - wie man in wien sagt – wieder hochweiß dastehen oder als uhpir und verantwortlicher für den wirtschaftlichen erfolg der eurovolley, den man aus bescheidenheit seit mehr als einem jahr der öffentlichkeit vorenthält.

Also, vielleicht war diese vernachlässigumg der causa prima vulgo tägliche turnstunde das resultat einer schockstarre, die bei uhpir eingetreten ist, weil es mit der vizepräsidentschaft nichts geworden ist. Im übrigen habe ich mir erlaubt in dieser sache vor der wahl einen brief elektronisch an das öoc, die bso, den askö, den asvö und die sportunion zu schicken, den ich auch als klitzkleine anregung für die landespräsidenten des övv hier einstelle um darüber nachzudenken, warum uhpir noch immer uhpir ist,:

Sehr geehrte mitglieder des präsidiums,

wie ich den medien entnehmen konnte, wird am 6.11. dieses jahres der vorstand des öoc neu gewählt werden. Laut medienberichten gilt herr kr. peter kleinmann bei diesen wahlen als aussichtsreicher kandidat für die position des vizepräsidenten des öoc (http://derstandard.at/1350259852727/Postengerangel-im-oesterreichischen-Sport). Ich bin besorgt um das bild des österreichischen sports in der öffentlichkeit, das durch die wahl von peter kleinmann in eine hochrepräsentative, sportpolitische position entstehen würde und wende mich daher mit diesem schreiben an sie. Ich war selbst jahrelang als funktionär im österreichischen volleyball tätig und ich möchte meine vorbehalte gegen eine wahl peter kleinmanns zum vizepräsidenten des öoc wie folgt begründen:

Herr kleinmann hat im april 2011 den damaligen obmann des volleyballvereins vca, stefan krejci, in der öffentlichkeit vor zeugen als „arschloch“ und „sau“ bezeichnet. Er hat diesen vorfall nie geleugnet, hat es aber abgelehnt sich beim beleidigten zu entschuldigen (http://www.nachrichten.at/sport/mehr_sport/art109,594119, http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/steyr/art68,596161, http://www.noen.at/lokales/noe-uebersicht/amstetten/sport/Doppelter-Knalleffekt;art2322,39978). Ein solches verhalten ist für mich mit einer hohen repräsentativen funktion im bereich des österreichischen sports absolut unvereinbar.
Herr kleinmann bezeichnet sich übrigens auch selbst in einem artikel der sportwoche 23/2012 als „richtiges funktionärsarschloch.“

Die sportliche bilanz peter kleinmanns als  präsident des övv ist, gelinde gesagt, dürftig. Peter kleinmann hatte es zwar geschafft, die eurovolley 2011 nach wien zu holen, sportlich gab es aber für die mannschaft des gastgebers, der sich für das turnier nicht qualifizieren musste, nichts zu holen. Mit null siegen aus drei spielen und einem satzverhältnis von 0:9 schieden die österreichischen herren als schlechteste mannschaft des turniers bereits in der ersten gruppenphase sang- und klanglos aus. Qualifikationen für großereignisse wie olympische spiele, welt- oder europameisterschaften waren und sind sowohl für die nationalmannschaft der herren, wie auch für die der damen unerreichbar. In der aktuellen weltrangliste grundeln österreichs volleyballherren und -damen auf den plätzen 67 (http://www.fivb.org/en/volleyball/VB_Ranking_M_2012-08.asp) bzw. 83 (http://www.fivb.org/en/volleyball/VB_Ranking_W_2012-08.asp) herum. Eine aufwärtstendenz ist nicht zu erkennen.

Sein eigener verein, die hotvolleys, die seit jahren in der heimischen liga sportlich keine rolle mehr spielen, war nach kleinmanns angaben zu jahresbeginn angeblich pleite (http://derstandard.at/1316390261899/hotVolleys-Peter-Kleinmann-startet-Hilferuf). Herr kleinmann widerspricht dieser von ihm getätigten aussage dann wenig später laut orf (http://sport.orf.at/stories/2090719/). Auf der hektischen suche nach neuen geldgebern für seinen verein wäre peter kleinmann beinahe noch betrügern ins netz gegangen und hat sich damit gefährlich in die nähe der lächerlichkeit begeben (http://www.youtube.com/watch?v=VduCU42KMHc&list=UU4bqaZk6R-w0Wn8dvn9Ckxw&index=1&feature=plcp, http://www.youtube.com/watch?v=sQHmHsQc8LE&feature=youtu.be).

Dies ist nur eine kurze auflistung der wichtigsten vorbehalte, die meiner meinung nach gegen eine wahl peter kleinmanns zum vizepräsidenten des öoc sprechen. Die schilderung weiterer details, wie z.b. über den erschreckende zustand des volleyballsports in der 1.8-millionen stadt wien (wien wird in der höchsten spielklasse der herren gerade einmal durch einen verein repräsentiert, in der zweithöchsten liga gibt es keinen vertreter aus wien), würde den rahmen dieses schreibens sprengen.

Zusammenfassend möchte nochmals meiner besorgnis darüber ausdruck verleihen, einen funktionär wie peter kleinmann in ein sportpolitisches wichtiges amt wie das des vizpräsidenten des öoc zu wählen. Das öoc sollte sich – meiner meinung nach - ernsthaft mit dem gedanken beschäftigen, ob es tatsächlich von jemandem wie peter kleinmann in der öffentlichkeit repräsentiert werden möchte.

Mit freundlichen grüßen

Dr. johann wojta

PS: Sollte herr kleinmann in reaktion auf dieses schreiben meinen namen in verbindung mit mit den adjektiven „verbittert“ und „frustiert“ versehenen kraftausdrücken in den mund nehmen, dann kann ich ihnen versichern, dass ich weder frustriert noch verbittert bin, sondern einfach nur besorgt um das bild des sports in der öffentlichkeit. Im übrigen bin ich davon überzeugt, dass ich mit meinen vorbehalten gegen herrn kleinmann nicht alleine dastehe. Davon können sie sich überzeugen, wenn sie das vertrauliche gespräch mit funktionären und anderen personen aus dem umfeld des österreichischen volleyballsports suchen. 

Aber heute dürfte sich die oben angesprochen schockstarre gelöst haben und uhpir legt wieder einmal nach. Unter http://oevv.volleynet.at/News/0000080561 kann man nachlesen, dass jährlich durch die bewegungslosigkeit kosten von 3.1 milliarden entstünden. Das heißt aber auch, dass die griechen nicht 24 stunden sondern nur 7 bis 8 stunden täglich turnen müssten um ihre schulden abzubauen. Na das lässt sich dann schon fast mit einer vierzig-stunden woche vereinbaren! Und noch andere tolle dinge stehen in diesem elaborat von uhpir. Die osteoporose und damit verbundene knochenbrüche lassen sich durch bewegung vermeiden. Wie man die osteoporose, die vor allem bei frauen nach dem eintritt der menopause, also im alter zwischen 55 und 60 besonders häufig auftritt, mit der täglichen turnstunde bei 15-jährigen kindern verhindern will, erschließt sich mir nicht. Aber vielleicht gibt es dazu schon wieder eine studie von irgendeinem experten.


Aber kommen wir doch wieder volleyball, das sollte ja eigentlich thema dieser einträge sein. Diese woche wurden die viertelfinalisten im österreichischen cup ermittelt. Auffällig ist, dass unter den 8 mannschaften, die sich bei den herren quaifizieren konnten, vier aus der steiermark (graz, hartberg, weiz/gleisdorf, feldbach) kommen, drei aus niederösterreich (südstadt, bisamberg und arbesbach) und 1 aus wien, und nein, bei dieser wiener mannschaft handelt es sich nicht um die hochgelobten bjhvs sondern um die landesligamannschat wat leopoldstadt. Apropos bjhv, da fällt mir ja ein, dass hhvmir im vorigen jahr anlässlich der ergebnisse im cup davon gesprochen hat, dass es 5 vor zwölf sei im österreichischen volleyball, da die vereine aus der ersten bundesliga mit ihren österreichischen spielern gegen vereine aus der zweiten liga verlören (http://johnny-meinblock.blogspot.co.at/2012/01/von-einer-tickenden-uhr-von-falschen.html). Und welchen schluss zieht hhvmir aus der niederlage seiner jetzt nicht mehr ganz so jungen hotvolleys gegen den zweitligisten bisamberg? Ein kommentar des sonst nicht gerade wortkargen hhvmir dazu wäre sehr interessant. Bei seinen bjhvs spielen ja 5 spieler, die im aktuellen kader der nationalmannschaft aufscheinen (http://oevv.volleynet.at/Indoor/Nationalteams/Herren). Also, da gibt es jetzt für mich zwei mögliche erklärungen: entweder ist da ein irrtum bei der nominierung passiert oder 5 kaderspieler der österreichischen nationalmannschaft sind zu schwach sich gegen eine zweitligamannschaft durchzusetzen. Oder hat vielleicht wieder, so wie schon im letzten jahr eine schiedsrichterfehlentscheidung zur niederlage der bjhvs geführt (http://johnny-meinblock.blogspot.co.at/2012/01/von-schlechten-schiedsrichtern-und-von.html)? Die von hhvmir für die damalige niederlage verantwortlich gemachte schiedsrichterin kann es dieses mal allerdings nicht gewesen sein, die pfiff nämlich – und das fehlerfrei -  das fast zeitgleich ausgetragenen spiel südstadt gegen tirol.

Und zum schluss noch ein paar fundstücke aus der homepage des övv, die zeigen wie sorgfältig man sich dort um die angestrebte professionalität bemüht.
Fundstück nummer eins bezieht sich auf das regulativ im cup. Die regel, dass der auftsteiger in nur einem spiel bestimmt wird, ist nicht neu, die galt schon letztes jahr.

Fundstück nummer zwei zeigt, was von der datavolley-statistik zu halten ist, man beachte die änderungen zwischen vorher und nachher.

Da probierten die hotvolleys im zweiten satz eine völlig revolutionäre variante. Sie spielten ausschließlich mit zwei liberos. Einer der liberos machte sogar 4 punkte, vermutlich mit gefährlichen und gut platzierten angriffs-baggern. Was von solchen datavolley-statistiken zu halten ist, überlasse ich der urteilskraft der geschätzten leserin und des geschätzten lesers.  

Fundstück nummer drei bringt uns nochmals zur für november 2012 angekündigten app für das livescoring in der avl.  Die sollte es offenbar schon seit oktober 2011 geben. Na, ob die verspätung der einführung dieser app etwas mit der noch immer fehlenden abrechnung der eurovolley zu tun hat? Und damit wären wir wieder einmal ganz zwanglos und wie von selbst bei meinen der beantwortung harrenden fragen gelandet.

Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?

Im übrigen bin ich der meinung, dass sich an der spitze des övv, und zwar ganz oben, zum wohle des österreichischen volleyballs möglichst schnell etwas ändern sollte.




Montag, 5. November 2012

Von der täglich grüßenden turnstunde, von nebenberuflichen bildungsexperten und von einsparungen, die ganz europa aus der krise erretten können


Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

letzte woche habe ich hier die verdächtige ruhe beklagt, aber das war wohl die ruhe vor dem sturm. Am dienstag ging es los, mit der angekündigten pressekonferenz mit einer geballten ladung von experten. Beeindruckend war das, so viel wissen auf einem fleck, geradezu ein schwarzes loch der expertise. Fast hätte es mich hineingezogen in das schwarze loch und fast hätte ich unterschrieben für die tägliche turnstunde. Und der einzige kritische fragensteller aus dem publikum wurde von einem herrn professor schober, seines zeichens kinderunfallchirurg oder unfallkinderchirurg, mit dem totschlagargument „sie verstehen das nicht“ abgewürgt. So diskutiert man halt unter experten und wenn einer kein experte ist, dann ist er einfach zu blöd und versteht die dinge nicht. So einfach ist das. Es ist ja kaum zu glauben, dass es noch eine steigerung gibt im niveau der argumentation für die tägliche turnstunde. Uhpir  schafft es das bisherige  schon nicht sehr gehaltvolle niveau der diskussion ganz locker noch weiter zu unterlaufen und stellt unter http://www.volleynet.at/News/0000080435 unter beweis, dass er neben ausreichendem turnunterricht auch noch ausreichenden mathematikunterricht genossen hat, um einfache schlussrechnungen gekonnt zu lösen. Er rechnet uns vor, dass für jeden in den sport investierten euro im gesundheitswesen 2 bis 3 euro eingespart werden können und sich damit die einführung der täglichen  turnstunde, deren kosten sich im ersten jahr auf 300 millionen euro belaufen werden und in den folgejahren auf 200 millionen, sich in einer ersparnis von 600 bis 900 millionen im ersten jahr und 400 bis 600 millionen in den folgejahren niederschlägt. Und nebenbei werden durch die wunderdroge  „tägliche turnstunde“ noch krebs, fettleibigkeit und diabetes ausgerottet. Und dann wächst auch noch das lernzentrum in unserem gehirn, wenn wir uns bewegen, wie der experte prof. schober laut uhpir erklärt. Na da werde ich aber jetzt meine bewegungen sehr sparsam einsetzen, sonst zerreißt es mir am ende noch gar die birne, weil mein hypertrophes lernzentrum zuviel platz beansprucht in meinem schädel! Oder verdrängt das wuchernde lernzentrum gar andere zentren? Das wäre doch schade wenn das fresszentrum leiden müsste oder das zentrum der libido, oder, oder......
Na bumm, ob der solcherart geballten intellektualität des artikels bin ich aber wirklich baff. Was können wir dann alles mit dem vielen ersparten geld anstellen? Die pensionen zahlen, die banken retten. Da beschwert sich übrigens der kampagnen-kollege und bruder im geiste (oops hab’ ich das jetzt wirklich geschrieben, na egal) von uhpir, alex antonitsch in einem facebook eintrag über die bankenrettung. Das finde ich ja besonders lustig, wenn sich ein kärntner darüber aufregt, dass für die rettung der banken geld ausgegeben wird. Hätte das restliche österreich nicht für die hypo alpe adria bezahlt, wäre sein heimatland kärnten bereits bankrott.

Apropos bankenrettung: ich muss zugeben, dass ich die größe von uhpir unterschätzt habe, dieser mann ist zu höherem berufen, der kann doch glatt ganz europa aus der krise retten. Wenn ich nur schnell nachrechne, dann brauchen die griechen kein sparprogramm zur rettung ihres landes. Alles was die brauchen sind nach der rechnung von uhpir 24 täglich turnstunden. Das macht dann 0.9 milliarden (also 900 millionen) mal 24 im ersten jahr. Das wären dann 21.6 milliarden im ersten jahr. Also auf geht’s liebe griechen, turnen bis zum abwinken. Laut wikipedia lag das defizit griechenlands 2011 bei etwa 20 milliarden (http://de.wikipedia.org/wiki/Griechische_Finanzkrise). Das bedeutet, nach schon  einjährigem ganztägigen turnen ist griechenland absolut schuldenfrei und die griechen und griechinnen sind fit, schlank, gesund und megagescheit mit riesigen lernzentren im schädel. Und dann bleiben sogar noch 1.6 milliarden über. Wahnsinn! Ich hoffe merkel, hollande, monti, samaras, rajoy lesen meinen blog. Wir brauchen keine rettungsschirme mehr, die krise ist ausgestanden, dank uhpir! Es ist zeit, dass uhpir den eu-kommissar für wirtschaft und währung olli rehn (http://de.wikipedia.org/wiki/Olli_Rehn) oder seinen amtskollegen für finanzplanung janusz lewandowski (http://de.wikipedia.org/wiki/Janusz_Lewandowski) oder am besten gleich beide ablöst. Dieser mann darf sein wirtschaftliches talent einfach nicht länger als hhvmir verschwenden. Uhpir nach brüssel!
Und den herrn dr. wittman kann er gleich mitnehmen. Der herr dr. wittmann, seines zeichens präsident der bso und dem vernehmen nach ein guter buddy von uhpir, legt noch nach was das durch die tägliche turnstunde geschaffene einsparungspotential angeht. Unter http://www.volleynet.at/News/0000080462 werden aus den eingesparten millionen gar milliarden. Unter dem motto klotzen nicht kleckern erklärt er uns, dass die tägliche turnstunde gar nichts kostet, aber milliarden einspart. Und der herr universitätsprofessor dr. schober, im hauptberuf kinderunfallchirurg und nebenberuflich offenbar ausgewiesener bildungsexperte, empfiehlt stunden in den hauptgegenständen durch turnstunden zu ersetzen, weil das nachweislich das schulische leistungsvermögen steigern soll. Die studien, die das belegen sollen, sind aber offenbar so geheim, dass man sie nicht zitieren kann. Aber gut, sparen wir uns doch gleich die ganze schule und lassen die kinder sechs stunden am tag turnen. Wer braucht schon schreiben, rechnen und lesen können, fremdsprachen sind auch völlig überbewertet, geschichte und geographie sind urfad, bio, chemie und physik interessieren nur irgendwelche intelektuellen eierköpfe und dieser musische schmarren ist sowieso nur etwas für weicheier. Also wirklich, bitte schicken wir diese selbsternannten bildungsexperten, dies klein- und wittmänner, diese schobers und antonitsche, diese krankls und polsters (ja auch der ist für die tägliche turnstunde, nachzulesen unter http://www.volleynet.at/News/0000080460) auf tour durch die europäischen krisenregionen. Bei dem einsparungspotential sind die PIGS (portugal, italien, griechenland und spanien) im handumdrehen saniert.
Im ernst, was soll das ganze theater, was soll dieser rabiate anschlag auf unser bildungssystem, den uhpir und seine mitstreiter hier verantworten? Auf welche studien berufen sich uhpir and friends andauernd? Von wem wurden sie in auftrag gegeben, vom övv, vom bso? Dann sind sie sicher sehr objektiv. Wie soll das turnen in diesem jahr nächstes jahr gesundheitsausgaben einsparen. Altern die fetten kinder so schnell? Erkranken die schon im kindesalter an prostata- oder brustkrebs? Oder erreichen die wegen 3 stunden mehr an turnunterricht pro woche auf wundersame weise in einem jahr ihr normalgewicht? Ok, ok ich bin schon wieder unernst, ich weiß. Das ist doch alles einfach nur  schawach (ich hab’s versprochen, dass ich es nicht mehr schreibe, aber es geht einfach mit mir durch, sorry) und den dazugehörigen sinn erspare ich mir aus rechtlichen gründen.
Aber fairerweise muss ich zugeben, dass es studien gibt, die belegen, dass man nicht nur eine mathematikstunde dem turnen opfern könnte, sondern, dass man ab der fünften klasse mit einem ganz simplen ansatz sogar mit nur einer mathematikstunde pro woche das auslangen findet (http://www.der-postillon.com/2012/08/mathemuffel-erleichtert-wert-von-x-ein.html). Ich bedanke mich bei user anonymous für diesen link zu einer hochwissenschaftlichen studie des renommierten max-planck institutes ganz herzlich!
Aber was ist wirklich der grund für die hyperaktivität von uhpir im zusammenhang mit der einführung der täglichen turnstunde. Die dicken kinder? Die gibt es schon seit jahren. Die kürzung der turnstunden? Ditto. Also was treibt ihn außer der bekannten affinität zu kameras und mikrophonen um? Ist es die aussicht auf sportlehrer, die dann das sportministerium bzw. das jeweilige bundesland zahlt. Toll, da hat man dann plötzlich trainer, die man nicht bezahlen muss vom verein, sozusagen eine ausweitung der akademie in alle wiener schulen hinein. Da wird dann wohl ein bisschen geld übrig bleiben, um wieder einmal shoppen zu gehen in volleyballeuropa. Da wird man dann vom österreichischen weg, auf den hhvmir aus wirtschaftlichen gründen dahinkriechen muss mit seinen bjhv (jetzt heißen sie meist nur mehr junge hvs), sehr schnell wieder abkommen. Drei jahre als watschenbaum der liga, das kann schon ans nervenkostüm gehen und den verbrauch von kreislaufsenkenden äh... blutdrucksenkenden mitteln in die höhe treiben. Interessant ist, dass der gute dr. wittmann genau diesen punkt in seinem statement anspricht, wenn er erwähnt, dass geprüfte trainer die zusätzlichen turnstunden übernehmen könnten  (http://www.volleynet.at/News/0000080462).
Ah ja und da wäre ja noch ein klitzekleines motiv in einem standardartikel versteckt (http://derstandard.at/1350259852727/Postengerangel-im-oesterreichischen-Sport). Da wir doch uhpir als aussichtsreicher kandidat für den posten des vizepräsidenten des öoc gehandelt. Und wer jetzt denkt, dass das für einen an macht völlig desinteressierten menschen wie uhpir ein hinreichendes motiv für seinen einsatz für die tägliche turnstunde sei, der ist der sprichwörtliche schelm, der böses denkt.
Wenn ich mir die kommentare zu den beiden auf der facebookseite von uhpir verlinkten artikeln aus presse und standard anschaue, dann frage ich mich wie lange die verlinkung noch bestehen bleibt (http://derstandard.at/1350259865270/Taegliche-Turnstunde-Die-Sportfreunde-machen-Dampf?fb_action_ids=429436010438943&fb_action_types=og.recommends&fb_ref=article&fb_source=aggregation&fb_aggregation_id=288381481237582, http://diepresse.com/home/bildung/schule/hoehereschulen/1307167/Flammender-Halbzeitappell-zu-taeglicher-Turnstunde?fb_action_ids=429436077105603&fb_action_types=og.recommends&fb_source=aggregation&fb_aggregation_id=288381481237582). Ein paar dieser kritischen kommentare habe ich hier eingestellt (mein ganz persönlicher favorit ist der mit den affendompteuren!). Da gibt es offenbar eine gewisse bildungsaffinität bei den lesern und leserinnen von presse und standard, die sich in kritischer meinungsbildung und in einer aversion gegen populistische ansätze äußert. Ob die alle schon die tägliche turnstunde hatten?


Und zum schluss der hypertrophen turnstunden-diskussion noch eine nettes zitat von karl kraus (nach neuesten erkentnissen könnte es aber auch von kurt tucholski oder erich kästner stammen), passend zum kulturbashing, das man ja auch auf der oben angesprochenen pressekonferenz der bso wieder miterleben durfte: „Wenn die sonne der kultur niedrig steht, dann werfen selbst zwerge lange schatten“ Und wer da jetzt bestimmte assoziationen hat, der ist ein ganz, ganz, aber wirklich ganz böser mensch!
Themenwechsel zum volleyball: Uhpir im herrenbereicn und uhvp (unser herr vizpräsident) im damenbereich schreiten vereint auf dem österreichsichen weg voran, der eine durch die wirtschaftliche lage gezwungenermaßen, der andere quasi virtuell. Anders ist der bericht unter http://www.volleynet.at/News/0000080425 wohl nicht zu interpretieren. Dieser österreichische weg bei svs post sieht in der realität folgendermaßen aus: die kapitänin von svs post, conny rimser, fällt weniger als spielerin auf, dafür umso mehr sozusagen als österreichisches feigenblatt, kommt einmal zum service und das war es dann auch schon mit dem österreichsichen weg. Ich lese von jungen spielerinnen die in die mannschaft eingebaut werden (http://oevv.volleynet.at/News/All/2012/10/0000080071. Aha. Ist das vielleicht li hua ma? Sie ist mit 36 jahren offenbar eine etwas reifere und bereits sehr erfahrerene nachwuchsspielerin. Conny rimser fällt mit einem alter von 30 jahren übrigens auch in diese etwas gewagte definition des jungen nachwuchses. Wenn ich das alles lese überkommt mich ein geradezu heiliger zorn und die glacehandschuhe, mit denen ich die damenmannschaft von svs post angefasst habe werden endgültig ausgezogen. Bitte spart euch den aufwand beim övv, diejenigen, die sich mit volleyball in österreich auskennen fühlen sich durch solche artikel bestenfalls verarscht und allen anderen gehen solche artikel am gerade erwähnten körperteil vorbei. Seit jahren ist man bei svs/post international erfolglos, ob mit amerikanerinnen der zweiten kategorie oder osteuropäerinnen ebenfalls nicht aus der vordersten reihe, championsleague spielt man schon lange nicht mehr, man quält sich durch die zweite kategorie der europäischen cups, und nicht einmal der mevza-titel will gelingen. Und der zuschaueransturm ist seit jahren enden wollend, man spielt international vor zweistelligen zuschauerzahlen. Und dann kommt die tolle analyse vom sportdirektor antunovic, der von einem sehr guten spiel von svs/post gegen bialystok aus polen spricht und von einem sehr guten niveau. Der muss laut auskunft meines informanten, der ebenfalls beim spiel war, auf seinem smartphone vielleicht ein anderes spiel im live stream verfolgt haben. Aber wenn man solche experten bei svs hat wie den herrn antunovic, den man irgendwie von hhvmir und seinen bjhvs „geerbt“ hat, dann kann man sich leicht ausmalen wo das geld hingeflossen ist bzw. noch immer hinfließt, das angeblich für die bundesligasaison der herren, die übrigens wirklich den heute schon mehrfach zitierten österreichischen weg konsequent beschritten hatten, gefehlt hat. Aber ich schweife ab. Der österreichsiche weg bei svs/post wurde übrigens in der mevza konsequent weiterbeschritten: gegen calcit kamnik aus slowenien verlor man in vier sätzen (die sätze 3 und vier jeweils 13:25!) mit dem 36-jährigen nachwuchstalent li hua ma als einziger österreicherin in der grundsechs (http://www.volleynet.at/News/0000080444). Die sloweninnen haben übrigens eine einzige legionärin, eine kroatin, im kader.
Wie man unter http://oevv.volleynet.at/News/0000080429 liest kann heuer in der avl der männer angeblich jede mannschaft gegen jede gewinnen. Stimmt schon, nur die einen (amstetten und arbesbach) tun es ein bisschen öfter und die anderen (die bjhvs und enns, das übrigens letzten donnerstag auf der anzeigentafel im budocenter vor gezählten 38 zuschauern zu enz (sic!) mutierte) ganz, ganz selten, nämlich genau jeweils einmal in acht runden. Man kann sich die mangelnde klasse der liga natürlich auch mit dem argument  der ausgeglichenheit auf niedrigem niveau schönreden. Hier würde ich mir auch einmal kritische worte des teamchefs erwarten, wenn schon uhpir mit dem sammeln von unterschriften für die tägliche turnstunde überfordert ist. Man sollte sich zu diesem zweck einmal die facebook-seite von uhpir anschauen, der letzte eintrag der mit volleyball zu tun hat liegt wochen zurück (http://www.facebook.com/peter.kleinmann.7?fref=ts). Ähnliches gilt auch für die seite der hotvolleys, die uhpir vermutlich in seiner funktion als hhvmir gestaltet. Zum aktuellen abschneiden in der bundesliga gibt es einen eintrag zum ersten spiel gegen hartberg und videos vom kellerderby gegen klagenfurt. Nicht einmal der sieg im duell der beiden schwächsten teams der avl von letztem donnerstag wird dort erwähnt. Mager ist das (http://www.facebook.com/hotVolleys?fref=ts). Der fokus von uhpir liegt halt im moment anderswo, so eine vizepräsidentschaft im öoc, die hat halt was!
In der rubrik „unsere stars in europa“ (http://oevv.volleynet.at/News/0000080411) findet man auch ab und zu drolliges. So wird dort das faktum, dass markus guttmann auch im vierten spiel seiner mannschaft altotevere in der seria a wieder nicht zum einsatz kam, dahingehend uminterpretiert, dass er von der ersatzbank aus die stars von trentino besser beobachten konnte. Learning by watching not by doing, sozusagen. Ein konzept, das für österreichische teamspieler bei der mannschaft von hhvmir in zeiten des finanziellen überflusses beanntermaßen oberstes prinzip war. Apropos stars: bei allem respekt für die österreichischen teamspieler, die bezeichnung „stars“ ist schon ein wenig hochgegriffen. Ich möchte in dem zusammenhang den leider viel zu früh verstorbenen karl kienbauer zitieren, der in ähnlichem kontext einmal sagte: „young sans oba stars miassns erst wern.“
Ah ja, und das live scoring funktioniert seit wochen schon nicht ordentlich und die angekündigte app für smartphones sollte im november 2012 erhältlich sein, aber vielleicht ist das ein druckfehler und es war eigentlich november 2013 gemeint.

Aber das ist vielleicht besser so bei den leistungen der österreichischen vereine auf internationaler ebene. Neben svs/post haben auch linz bei den damen (gegen doprastav bratislava mit einer legionärin) und sowohl aich/dob (gegen mladost marina kastela mit einem legionär) wie auch tirol (gegen ach volley ljubljana mit zugegebenermaßen einigen legionären) bei den herren in der mevza verloren (http://www.volleynet.at/News/0000080440). Aber der volleyballsport entwickelt sich laut uhpir ja sehr gut in österreich. Und alle spieler und spielerinnen einer mannschaft tragen gleichfarbige socken....... (man soll die wichtigen dinge im österreichischen volleyball nicht vergessen).

Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?

Im übrigen bin ich der meinung, dass sich an der spitze des övv, und zwar ganz oben, zum wohle des österreichischen volleyballs möglichst schnell etwas ändern sollte.