Mittwoch, 31. Dezember 2025

Von würfelspielen und gezogenen strohhalmen, von der überbewertung von blockspielern im modernen herren-beachvolleyball und von einer nationalteam-mitgliedschaft auf lebenszeit

 Wien, 30.12.2025, 23:13 cet

 

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

 

also eigentlich hatte ich das kapitel beachvolleyball für 2025 ja bereits abgeschlossen. Aber wenn du glaubst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein lichtlein her. Also korrekterweise kam nicht ein lichtlein von irgendwo, sondern es wurde mir wie zu des herrn kommerzienrates besten zeiten ein hölzel – was sag‘ ich, kein hölzel sondern ein ganzer baumstamm – zugeworfen und zwar vom övv selbst. Manchmal überholt die realität die satire. Was habe ich nicht gespottet über bäumchen wechsle dich spiele im herren-beachvolleyball und die erfolglosen 2025 neu zusammengewürfelten – zum würfeln komm‘ ich dann später gleich noch einmal – herrenduos. Und was darf man heute unter https://www.volleynet.at/mit-frischem-schwung-ins-jahr-2026-oesterreichs-neue-herren-beachvolleyball-teams/ auf der website des övv unter der offenbar ernst gemeinten überschrift „mit frischem schwung ins jahr 2026: österreichs neue herren-beachvolleyball-teams“ lesen?

 

Ich bin – und das passiert mir nicht oft – fast sprachlos, ob dieses unfugs. Welche genies haben sich das denn in der ganzen unsinnigkeit ausgedacht? Wer verantwortet das? Okay, ich beginne mit dem positiven: zum glück hat dieser schwachsinn zumindest das duo hammarberg/berger nicht miteinbezogen. Aber schon beim zweitbesten team dressler/waller (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/world-ranking/men) gab es kein halten mehr, das wurde einfach zerrissen.

 

Der arme philipp waller ist jetzt dem ebenso armen moritz pristauz zugeteilt. Die beiden bilden jetzt ein team ohne gelernten blockspieler, laut https://volleybox.net/de ist philipp waler 1,87m groß (https://volleybox.net/de/philipp-waller-p21477) und moritz pristauz misst 1,89m (https://volleybox.net/de/moritz-pristauz-p26548). Blockspieler wurden offenbar bisher überbewertet im modernen herren-beachvolleyball. Die schweden haben kürzlich mit nur mehr zwei ballberührungen das moderne herren-beachvolleyball revolutioniert, der övv leitet mit einem duo mit zwei annahmespielern die nächste revolution ein. Na ich wünsche den beiden viel spaß auf der tour.

 

Der alex – wos woar mei leistung 2025 - horst hat entweder aufgrund seines vizeweltmeistertitels eine mitgliedschaft auf lebenszeit im beachvolleyball-nationalteam oder es hat einfach keiner der verantwortlichen die eier, dem herrn horst einmal mitzuteilen, dass er für das nationalteam auch leistungen vorweisen muss. Nächste saison muss paul pascariuc als mittlerweile x-ter partner für den ex-vizeweltmeister herhalten. Die erfolgsbilanz diese duos im jahr 2025 war bis zur verletzung pascariucs mehr als bescheiden (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/world-ranking/men).


 

 

Und das duo dressler/seiser, 32 bzw. 31 jahre alt, geht wohl auch nicht mehr als zukunftshoffnung durch.

 

Wer sich von meinen werten leserinnen und von meinen werten lesern für diverse wortspenden der spieler interessiert, der kann diese unter https://www.volleynet.at/mit-frischem-schwung-ins-jahr-2026-oesterreichs-neue-herren-beachvolleyball-teams/ nachlesen.

 

Ah ja, ein paar mal geht’s da bei den zielen um olympia 2028. Ich lehne mich jetzt einmal nicht allzu weit aus dem fenster, wenn ich mich festlege, dass das einzige duo, das eine realistische chance auf eine olympiateilnahme hat, das duo hammarberg/berger ist. Und gerade deswegen verstehe ich nicht, warum man erstens im nationalteam spieler mitschleppt, die von ihrem potential her weit davon entfernt sind auch nur in die nähe einer olympiaqualifikation zu kommen und zweitens duos offenbar nach dem zufallsprinzip zusammenwürfelt. Mit dem würfeln bin ich übrigens nicht alleine. Unter https://www.facebook.com/Volleyball.AUSTRIA schreibt ralph doll zum artikel über die neuen herrenduos: „macht schon langsam den eindruck, die paarungen werden jährlich gewürfelt.“





 

Mich würde ja auch interessieren, was die spieler zu diesen würfelspielereien sagen, abseits der braven statements auf övv-linie unter https://www.volleynet.at/mit-frischem-schwung-ins-jahr-2026-oesterreichs-neue-herren-beachvolleyball-teams/. Mussten die strohhalme ziehen?

 

Ich stelle mir die frage, ob man beim övv irgendeinen millionen-jackpot geknackt hat und man deswegen zuviel geld für die sandhüpferei hat? Im ernst: ich schreibe das jetzt hier zum x-ten mal: das sieht sehr nach resourcenverschwendung aus. Sollte man die vermutlich doch eher knappen mittel nicht darauf fokussieren, dem einzigen team mit weltklasse-potential die besten rahmenbedingungen zu ermöglichen? Glaubt wirklich irgendjemand von den für diesen unfug verantwortlichen, dass ein dann 45-jähriger alex horst noch irgendetwas reißen könnte bei den olympischen spielen 2028, oder dass ein duo ohne gelernten blockspieler im heutigen herren-beachvolleyball auch nur irgendwo in die nähe einer qualifikation für die spiel 2028 kommen wird, oder dass sich ein duo, dann im gesetzten alter von 34 und 33, für die spiele qualifizieren wird und dort um spitzenplätze mitspielen kann?

 

Da bleibt mir nur mehr mit johann k. zu sagen: wus sull dus?

 

Den jahresrückblick auf hallenvolleyball habe ich eh schon letzte woche erledigt. D.h. es bleibt mir nur noch meinen werten leserinnen und meinen werten lesern alles gute für das jahr 2026 zu wünschen, möge sie/euch das kommende jahr gut behandeln und – um willi resetarist aka kurt ostbahn zu zitieren – losst’s eich nix gfoin.

 

Ah ja, und ganz zum schluss noch ein bild, aus aktuellem anlass, aus der tagespresse.           


 

       

Lasst euch, verdammt noch einmal, gegen covid-19 impfen! 

 

Und hier die niederösterreich-kompatible version meines schlusssatzes:

Lasst euch, verdammt noch einmal, gegen covid-19 impfen! 

 

Wien, 31.12.2025, 00:55 cet

                                                                                                          

 

 

                                                                                                          

 

Mittwoch, 24. Dezember 2025

Vom schon wieder beginnenden bäumchen wechsle dich spiel bei den sandhüpferlingen, von einem mutwillig und ohne jede not ruinierten bewerb und von einem immer noch vakanten trainerposten

 Wien, 23.12.2025, 22:47 cet

 

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

 

so, quasi eine nachnachlese, also eine nachlese zur letztwöchigen nachlese zur sandkistensaison gibt’s noch. Das duo hörl/pristauz trennt sich nach nicht einmal einem jahr gemeinsamen …äh… schaffens, war unter https://sport.orf.at//stories/3149298/ zu lesen. Wer von meinen werten leserinnen und von meinen werten lesern auch auf ein paar wortspenden der beiden spieler neugierig ist, die bzw. der kann ihre bzw. seine neugier unter https://www.volleynet.at/hoerl-pristauz-haben-sich-getrennt/ befriedigen. Ich sag einmal, na geh, schad. Geht jetzt das erfolglose bäumchen wechsle dich schon wieder los? Gibt’s objektivierbare gründe für diesen schritt? Zu hohe erwartungen gepaart mit erfolglosigkeit, vielleicht. Unter https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/world-ranking/men sind die ergebnisse von hörl/pristauz im jahr 2025 aufgelistet. Far and few between und nothing to write home about nennen eine solche bilanz die anglikaner:innen. Das beste ergebnis war ein achtelfinale bei einem elite16 turnier, einem turnier der höchsten kategorie der bvtmdln. Über die restlichen resultate breitet man besser einen ganz dicken mantel des schweigens. Platz 59 in der weltrangliste sagt wohl mehr als die sprichwörtlichen tausend worte. Ein weitere mögliche erklärung könnte sein, dass es der herr horst jetzt mit dem blockspieler des getrennten duos in der kommenden saison versuchen möchte, wo es ja mit dem verteidigungsspieler des duos, und damit ohne blockspieler, nicht so recht geklappt in der zweiten saisonhälfte.

 

So, und bevor ich zu einem jahresrückblick mit fokus auf hallenvolleyball mit övv-beteilgung komme, etwas was mir erst vor kurzem so richtig aufgefallen ist. Die cupbewerbe bei damen und herren sind heimlich still und leise zu zwei-klassen veranstaltungen verkommen (https://www.volleynet.at/oesterreichischer-cup-herren/,https://www.volleynet.at/oesterreichischer-cup-damen/). Wer hat denn diese glorreiche idee, diese wahrliche schnapsidee gehabt? Eine antwort auf diese rhetorische frage erwarte ich bei der vom övv nur in sonntagsreden und bei pressekonferenzen betonten transparenz gar nicht. Aber was denken sich die entscheidungsträger – ich lasse das einmal auf verdacht ungegendert stehen – da, denken sich die überhaupt irgendetwas dabei, einen cupbewerb derart zu ruinieren? Man muss nicht die hellste kerze auf der torte sein um zu wissen, dass der reiz von cupbewerben gerade darin liegt, dass auch einmal ein zweit- oder dritt- und manchmal - zumindest in england im fußball schon vorgekommen – sogar ein viertklassiger verein einen club aus der obersten spielklasse aus dem bewerb wirft. Ich kann mich erinnern, dass noch vor nicht allzu langer zeit bisamberg als zweitligist das finale des cups erreicht hatte und dass sokol, damals in der zweiten liga, zweimal im semifinale des cups stand. Der cup in dieser jetzigen form ist so unnötig wie ein kropf; die erstligavereine spielen ein paar zusätzliche spiele neben der meisterschaft gegeneinander. Und das war’s dann. Großartig. Wen interessiert das jetzt genau?  Danke für nichts an die verantwortlichen, oder doch danke: danke dafür, dass man einen bewerb gedankenlos kaputt gemacht hat.

 

In der meisterschaft kristallisiert sich bei den herren langsam eine drei-klassen gesellschaft heraus (https://www.volleynet.at/austrian-volley-league-men/). Im jahr eins nach kronthalers beleidigtem abgang werden sich wohl hartberg und aich/dob den titel ausspielen und am anderen ende der tabelle geht’s für bisamberg und klagenfurt wohl wieder in die relegation um die klasse zu halten. Dazwischen gibt’s ein breites mittelfeld der – wie sie die anglikaner:innen nennen – also runs waldviertel, ried, graz, sokol, amstetten und st. pölten die um die plätze zwischen drei und acht kämpfen.

 

Etwas enger geht’s bei den damen zu. Da haben mit linz, graz, sokol und trofaiach/eisenerz vier teams chancen auf das finale. Für die relegation gibt es mit bisamberg, purgstall und st. pölten drei anwärter und im limbo dazwischen hängen hartberg, klagenfurt und salzburg fest (https://www.volleynet.at/austrian-volley-league-women/).

 

Und wie schaut die internationale bilanz des jahres 2025 im hallenvolleyball aus? Erfreulich war die qualifikation des damennationalteams für die nächstjährige europameisterschaft (https://eurovolley.cev.eu/en/2026/women/qualification-phase/#pool-standings). Ob man dort, außer den immer wieder bei niederlagen zitierten good learnings und ein paar sätzen auf der auch immer wieder gern zitierten augenhöhe, mehr erreichen wird, wage ich einmal vorsichtig zu bezweifeln. Das herrenationalteam hat wieder einmal die quali für ein finalturnier als zweitschlechtestes team der sieben gruppenzweiten verpasst (https://eurovolley.cev.eu/en/2026/men/qualification-phase/#pool-standings). Und noch dazu ist der trainerposten bei den herren vakant, was nicht gerade optimistisch für die zukunft stimmt.

 

Ah ja, a propos nationalteamtrainer und so: gerüchteweise wurde der ehemalige erfolgstrainer des herrennationalteams, micha warm in wien gesehen. Da fällt mir nur das zitat der tante jolesch dazu ein: „gott soll einen hüten, vor allem was noch ein glück ist (https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Tante_Jolesch).“

 

In den europäischen cupbewerben sind im damnebereich die beiden övv-vertreter trofaiach/eisenerz und graz in der qualirunde bzw. im sechzehntelfinale bereits ausgeschieden (https://www.cev.eu/club/volleyball-challenge-cup/2026/women/#qualification-roundshttps://www.cev.eu/club/volleyball-challenge-cup/2026/women/#main-round). Bei den herren hat hartberg die erste runde der championsleaguequali überstanden und schied in der zweiten runde aus und wechselte in den cev-cup (https://championsleague.cev.eu/en/men/. Dort steht man ebenso wie aich/dob im sechzehntelfinale (https://www.cev.eu/club/cev-volleyball-cup/2026/men/#main-round).

 

In der mevza ist der övv nur im herrenbewerb präsent, und zwar mit einem vertreter. Und dieser, nämlich aich/dob, hat sich erfreulicherweis mit 5 siegen aus 5 spielen bei einem noch ausständigen spiel bereits für das final four qualifiziert (https://www.cev.eu/club/cev-volleyball-cup/2026/men/#main-round).

 

So und jetzt gibt’s noch einen weihnachtscartoon von larsson.




Und musik gibt’s natürlich auch wie jedes jahr zum festlichen anlass, und wie immer eigenhändig und geschmackssicher ausgewählt vom bloggisten: von springsteen https://www.youtube.com/watch?v=RcV8INh0d7g über die – zumindest für mich – einzig erträgliche version von last christmas von miley cyrus https://www.youtube.com/watch?v=1FStzl-GxUk bis zu den unvermeidlichen roten rosen https://www.youtube.com/watch?v=TVFTozZOSIo&list=RDTVFTozZOSIo&start_radio=1.

 

Und als bonus noch mascheks version von last christmas https://www.youtube.com/watch?v=nSJmt1Oacio&list=RDnSJmt1Oacio&start_radio=1

 

So und jetzt bleibt mir nur noch allen meinen werten leserinnen und allen meinen werten lesern, die weihnachten feiern, eines frohes fest zu wünschen und denjenigen unter meinen werten leserinnen und unter meinen werten lesren, die weihnachten nicht feiern, eine angenehme und erholsame zeit.

 

       

Lasst euch, verdammt noch einmal, gegen covid-19 impfen! 

 

Und hier die niederösterreich-kompatible version meines schlusssatzes:

Lasst euch, verdammt noch einmal, gegen covid-19 impfen! 

 

Wien, 24.12.2025, 01:03 cet

                                                                                                          

 

Mittwoch, 17. Dezember 2025

Von einer sandkistenbilanz mit sehr viel schatten und sehr wenig licht, von ins auge gegangener augenhöhe und von ganz ungesunden verbindungen

 Wien, 16.12.2025, 23:07 cet

 

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

 

so und jetzt ist die internationale sandkistensaison wirklich zu ende gegangen für das jahr 2025, und zwar mit einem future turnier, einem tunier der dritten und damit niedrigsten kategorie der bvtmdln, an einem fürwahr exotischen ort, nämlich in laginha beach auf den kap verden. Ein österreichisches herrenduo, sponer/sponer war auch dabei aber leider nicht mittendrin. Ein ausreißer in der insgesamt, mit einer ausnahme, eher dürftigen bilanz der övv-sandkisten-volleyballer:innen, blieb aus. Für sponer/sponer war der ausflug nach afrika in der zweiten quali-runde, nach dem motto one-two-barbecue, auch schon ganz schnell zu ende (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2025/futures/laginha-beach-cpv/standings/men/#round-f).

 

So und jetzt ist auch die richtige zeit für eine saisonbilanz der övv-beach-duos.

 

Das einzige highlight in einer langen saison lieferten hammarberg/berger mit einem zweiten platz beim elite16 turnier, einem turnier der höchsten kategorie, in kapstadt, südafrika. Dazu kamen dann noch zwei viertelfinali und ein achtelfinale bei weiteren elite16 turnieren und zwei viertelfinali bei zwei challenge turnieren, turnieren der zweiten kategorie der bvtmdln. Bei der wm war leider in der ersten ko-runde schluss, bei der em ging’s immerhin bis ins viertelfinale. Insgesamt ergibt das am ende der saison rang 15 in der weltrangliste (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/world-ranking/men). Auch wenn ich es zum xten mal hier schreibe: hammarberg/berger sind mit großem abstand das einzige övv-beachduo mit dem potential sich in der weltspitze dauerhaft zu etablieren. Der övv zieht daraus hoffentlich die richtigen schlüsse.

 

Mager fällt die bilanz für dressler/waller, ein in dieser saison neu zusammengewürfeltes duo, aus. Highlights, wenn man das überhaupt so bezeichnen will, in der persönlichen bilanz des duos, sind zwei verlorene kleine finali bei challenge turnieren. Dazu kommen ein viertelfinale und zwei achtelfinali bei challenge turnieren, ein achtelfinale bei einem elite16 turnier und ein ausscheiden in der ersten ko-runde bei der wm. Das reichte gerade einmal zum 27. weltranglistenplatz (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/world-ranking/men).

 

Das in der weltrangliste nächstplatzierte övv-duo, seidl/huber, liegt auf platz 57. Ihre punkte haben die beiden großteils bei future turnieren, turnieren der dritten und niedrigsten kategorie der bvtmdln, erspielt. Wenn ich mich richtig erinnere waren bzw. sind die future turniere, deswegen wohl auch der name, für nachwuchsduos gedacht um anschluss an die weltspitze zu finden. Ich erspare mir jetzt boshafte hinweise auf das alter der beiden protagonisten. Stattdessen geht’s zu den resultaten der beiden: 2 verlorene finali, zwei gewonnene kleine finali und ein verlorenes kleines finale, allesamt bei future turnieren erspielt. Bei den höherrangigen turnieren war dann aber immer schon sehr früh schluss für die beiden (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/world-ranking/men).

 

Hörl/pristauz haben die saison auf platz 59 der weltarngliste beendet. Bestes ergebnis war ein achtelfinale bei einem elite16 turnier. Den rest der dürftigen bilanz erspare ich mir hier aufzuzählen. Meine werten leserinnen und meine werten leser finden diese bei interesse unter https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/world-ranking/men).

 

Für das verlegenheitsduos horst/pristauz hat es gerade einmal für den 63. platz in der weltrangliste gereicht. Jeweils ein achtelfinale bei einem elite16 und bei einem challneg turnier sind die …äh… topergebnisse der beiden im jahr 2025 gewesen (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/world-ranking/men).

 

Bei dieser erfolgsbilanz der övv-herrenduos sollte es wohl kein großes gedränge geben um die plätze im nationalteam. Und der övv muss sich die ernste frage stellen, wie man da weitertun möchte. Und die antwort kann wohl nicht sein, nach dem prinzip hoffnung, mäßig erfolgreiche spieler, und das war angesichts der oben präsemtierten ergebnisse höflich formuliert, zu neuen duos zusammenzustellen.

 

Bei den damen haben klinger/klinger die saison vielversprechend begonnen mit zwei viertelfinali und einem verlorenen kleine finale bei elite16 turnieren und einem viertelfinale bei einem challenge turnier. In der zweiten saisonhälfte gab’s dann nur noch ein viertlfinale und zwei achtelfinali bei elite16 turnieren und das ausscheiden in der ersten ko-runde nei der wm. Das ergab daann den 13. weltranglistenplatz (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/world-ranking/women).

 

Das bzw. die highlights bei den damen lieferten hohenauer/berger mit einem sieg bei einem und zwei viertelfinali bei future turniere und einer bronzemedaille bei den u20 europameisterschaften und viertelfinali bei der u21 wm und bei der u22 em. In der weltrangliste liegen die beiden auf platz76 (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/world-ranking/women). Aus anderen gründen als bei den herren, nämlich magels infrage komemder duos, gibt es auch bei den damen kein gedränge im nationalteam.

 

So, und die kurze zusammenfassung: das beachvolleyball herrenationalteam ist mit ausnahme von hammarberg/berger eine einzige baustelle mit raschem hanldungsbedarf. Bei den damen gibt es mit klinger/klinger ein duo soliden aber nicht überragenden ergebnissen. Wo die reise für hohenauer/berger hingeht wird sich weisen.

     

Ah ja, dass der övv die leistungen der beachvolleyballer anders sieht als ich es hie rtue erschließt sich aus der chronolgie der facebookeinträge unter https://www.facebook.com/Volleyball.AUSTRIA zum abschneiden der övv-duos bei letzten, eher schwach besetzten elite16 turnier in itapema.




 

 

Man gratuliert den duos horst/pristauz und dressler/seiser zum ausscheiden in der ersten ko-runde und bezeichnet das als starken auftritt. Und das bei einem turnier, bei dem aus den top 20 der weltrangliste genau 2(!) duos angetreten waren. Also viel hoffnung auf konsequenzen, die zusammenstellung des nationalteams betreffend, schminke ich mir jetzt gleich einmal ab.

 

So und jetzt ab in die halle. Da hat aich/dob auf internationaler ebene so etwas wie einen run. Im sechzehntelfinale volleyball cups der cev gab es auswärts ein 3 gegen akaa volleyb aus finnland (https://www.cev.eu/match-centres/2026-european-cups/cev-volleyball-cup-2026-men/ccm-31-akaa-volley-v-sk-zadruga-aichdob/). Für hartberg setzte es daheim eine 0:3 klatsche gegen tectum achel aus belgien (https://www.cev.eu/match-centres/2026-european-cups/cev-volleyball-cup-2026-men/ccm-25-tsv-raiffeisen-hartberg-v-tectum-achel/). Der orf beschönigt da auch nichts und spricht unter https://sport.orf.at//stories/3148853/ von einer pleite. Und das, obwohl der trainer der hartberger, markus hirczy mit einem duell auf …äh… augenhöhe gerechnet hatte wie unter https://www.volleynet.at/aich-dob-und-hartberg-auf-der-europacup-buehne/). Im gleichen artikel darf maan auch lesen, dass der mit einem übermaß an selbstvertrauen ausgestattete max thaller meinte, dass man daheim mit dem publikum im rücken mit jedem gegner mithalten könne.

 

Ah ja, und eine …halt… was heißt eine, eine ganze reihe von …äh… brandheißen studien zeigen wie hochverarbeitete lebensmittel der gesundheit von kindern und jugendlichen schaden (https://science.orf.at/stories/3233182/). Die studien finden sich unter https://www.thelancet.com/series-do/ultra-processed-food. Wenn man dem übergewicht und der adipositas bei kindern und jugendlichen den kampf ansagen möchte, dann ist die forcierung von bewegung und sport sicher ein wichtiger ansatz. Aber zusätzlich braucht es maßnahmen wie sie beispielsweise die unicef laut diesem artikel fordert. Dazu gehört eine werbeverbot für hochverarbeitete lebensmittel, ein verbot von sponsoring an schulen und sportsponsoring, warnhinweise auf den verpackungen dieser produkte und eine zuckersteuer.

 

Um eine andere ungesunde verbindung geht’s in dem artikel unter https://vorarlberg.orf.at/stories/3332522/ nämlich um die verbindung von sport und wetten. Und auch hier sollte man sich überlegen, ob sponsoring von sportvereinen durch wettanbieter weiterhin erlaubt sein soll. Und davon ist auch das beachvolleyball nationalteam betroffen. Und damit schließt sich irgendwie ein kreis, und ich lass‘ es damit für heute gut sein.  

 

 

       

Lasst euch, verdammt noch einmal, gegen covid-19 impfen! 

 

Und hier die niederösterreich-kompatible version meines schlusssatzes:

Lasst euch, verdammt noch einmal, gegen covid-19 impfen! 

 

Wien, 17.12.2025, 01:05 cet

                                                                                                          

 

Mittwoch, 10. Dezember 2025

Von weiteren beachvolleyballtouristischen erlebnissen in brasilianischen sandkisten, von mutig elektrisierten hallen und anderen zielen und von dringendem aktualisierungsbedarf die övv-website betreffend

 Wien, 09.12.2025, 23:08 cet

 

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

 

so, jetzt ist sie wirklich fast vorbei, die beachvolleyball-saison, alle turniere, mit ausnahme eines für diese woche angesetztes future turniers, einem turnier der untersten kategorie der bvtmdln, in laginha beach auf den kapverden, sind gespielt. Beim letzten elite16 turnier, einem turnier der höchsten kategorie der bvtmdln, in itapema, brasilien waren 3 herrenduos quasi als övv-beachvolleyballtouristen mit dabei. Für das neu zusammengewürfelte duo seidl/grössig war bereits in der quali ende gelände, für das zweite neu zusammengebastelte duo dressler/seiser war ebenso wie für horst/pristauz in der ersten ko-runde schluss (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2025/elite16/itapema-bra/standings/men/#round-f). Ich habe ja von user:in unknown 1 gelernt, dass sich viele beachduos – vermutlich die, die nicht im nationalteam sind – ihre turniere selbst finanzieren. Wenn das geld, hoffentlich nicht aus der eigenen tasche kommt, sondern von sponsoren, dann frage ich mich allerdings schon welchen gegenwert sich die sponsoren von den duos erwarten. Mehr oder weniger erfolglos mit einem logo am kapperl oder auf der hose die sandkisten der welt zu besuchen kann’s dann wohl nicht ganz gewesen sein.

 

A propos erfolglos und so: was ein erfolg ist oder doch eher keiner wird offenbar aus verschiedenen blickwinkeln ganz unterschiedlich gesehen. Beim övv betont man, dass zwei duos bei dem turnier jeweils den 13. platz belegt haben (https://www.volleynet.at/elite-turnier-in-itapema-dressler-seiser-und-horst-pristauz-in-round-of-18/), beim orf beschreibt man kurz und knackig, was sache war, nämlich das ausscheiden in der zwischenrunde (https://sport.orf.at//stories/3148639/). Meine werten leserinnen und meine werten leser dürfen raten, welcher sichtweise ich mich – vollinhaltlich würden politiker:innen sagen – anschließe.

 

Ich nehme mir für meinen nächstwöchigen eintrag vor, zum abschluss der sandkistensaison eine leistungsbilanz der övv-duos in der diesjährigen beachvolleyballsaison zusammenzustellen. Und ich verrate vermutlich nicht zu viel, dass diese mit wenigen ausnahmen eher ernüchtern ausfallen wird und sich eher am stil des oben erwähnten orf-berichtes orientieren wird und ganz sicher nicht am beschönigenden stil, den der övv auf seiner website praktiziert.

 

Ah ja, quasi als sandkisten-zuckerl ein link zu einer ausführlichen zusammenfassung des weltmeisterschaftsfinales der herren zwischen …äh… schweden 1 und schweden 2 in adelaide unter https://www.youtube.com/watch?v=F2W5_aRHlz4. Was da abgeht, unreal, flüstern die anglikaner:innen.

 

Und jetzt schnell zurück in die realität, und zwar in die realität des hallenvolleyballs. Und in der angekommen muss man akzeptieren, dass sich nach eisererz/trofaiach auch der zweite und damit letzte damenverein – wie schon meist in der vergangenheit – vor weihnachten aus einem europäischen cupbewerb sieglos verabschiedet hat. Nach der 0:3 klatsche auswärts setzte es für die damen von uvc graz auch daheim eine niederlage gegen den dänischen vertreter im challenge cup, dem 3. cupbewerb der cev, holte if, die mit 2:3 allerdings weniger empfindlich ausfiel als das 0:3 auswärts (https://www.cev.eu/match-centres/2026-european-cups/cev-volleyball-challenge-cup-2026-women/chcw-56-uvc-holding-graz-v-holte-if/). Unter https://www.volleynet.at/avl-men-ried-biegt-aich-dob-hartberg-hinrunden-sieger/. Auf der website des övv erfährt man, dass die grazerinnenmutig in die partie starteten und dass die atmosphäre in der halle elektrisierte. Ganz besonders bezeichnend ist aber die aussage des trainers der grazerinnen, frederick laure, der nach dem ausscheiden aus dem europäischen bewerb anmerkt, dass man ja in dieser saison eh noch andere ziele vor sich hätte. Na so ein glück aber auch. Und diese ziele wären welche? Eine spitzenplatzierung in einer der stärksten damenligen europas, also in der austrian volleyleague women? Das erreichen des semifinales des prestigreichen övv-cups?. Äh, und was noch? Ich weiß gar nicht wieso, aber mir fällt da gerade die fabel vom fuchs und den trauben ein (https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Fuchs_und_die_Trauben).

 

Und was gibt’s sonst noch neues aus der halle? Also nichts neues gibt es zum neuen qualimodus für die europameisterschaften auf der övv-website.

 

Aber dafür kann man sich noch immer die podcastfolge mit matthias pack anhören, die auf der website des övv seit 10 monaten verlinkt ist. Ist das eigentlich irgendjemanden der dafür verantwortlichen peinlich, oder fühlt sich eh niemand verantwortlich dafür? Bei aller wertschätzung, die ich dem matthias pack entgegenbringe, frage ich mich schon, ob sich diese folge im letzten halben jahr noch irgendjemand angehört hat. Da gibt es sicher zugriffsstatistiken, aber die sind sicher ganz streng geheim, ganz im sinne der cool governance oder wie das heißt. Ich muss gestehen, dass ich mich wissend, dass trainer:innenposten nicht immer sehr langlebig sind, dazu verleiten habe lassen, zu recherchieren, ob mathias pack überhaupt noch cheftrainer beim usc münsetr ist. Ich kann meine besorgten leserinnen und meine besorgten leser beruhigen. Wie unter https://women.volleybox.net/de/usc-munster-t2308/players nachzulesen ist, hat matthias pack diesen posten noch inne. Im ernst, kann man das bitte entfernen. Der matthias pack wird deswegen sicher nicht beleidigt sein.



 

So und in der 1. bundesliga der herren hat bereits die rückrunde begonnen und endlich halten alle zehn vereine bei der gleichen anzahl von spielen, nämlich zehn. Also ich lehne mich jetzt einmal aus dem fenster mit einer frühen prognose zum meistertitel: zur zeit schaut es so aus, als würde hartberg den meistertitel verteidigen können. Aich/dob dürfte der einzige ernstzunehmende stolperstein auf dem weg dorthin sein. Am tabellenende ist’s nicht so schwer mit den prognosen, klagenfurt und bisamberg werden wohl im play-off um den klassenerhalt spielen. Und sonst? Das strohfeuer im mostviertel scheint zu erlöschen. Ein breites mittelfeld wird sich um die plätze 3 bis 7 raufen und st. pölten wird komfortabel den platz 8 und damit die klasse halten.

 

Ah ja, a propos prognosen und so: also im cev cup könnte sich für die beiden övv-vertreter hartberg und aich/dob vielleicht noch eine runde machen lassen, dann dürfte aber mit den möglichen gegnern friedrichshafen und jastrzebski wegiel endstation sein (https://www.cev.eu/club/cev-volleyball-cup/2026/men/#main-round).

 

Und in der mevza könnte nach langer durststrecke heuer, auf basis der bisherigen ergebnisse, aich dob einmal chancen zumindest aufs finale haben (https://mevza-web.dataproject.com/CompetitionStandings.aspx?ID=56&PID=84).

 

So und jetzt lasse ich es gut sein, mit den prognosen, mit denen man sich eigentlich nur blamieren kann.

 

Und weil ich das legionärsthema lange vernachlässigt habe, dazu ein interessanter artikel aus der wiener zeitung aus anlass des sensationellen abschneidens der u17 burschen bei der wm zum thema legionäre und spielpraxis von nachwuchstalenten unter https://www.wienerzeitung.at/a/wm-wunderknaben-in-oesterreich-ohne-chance?fbclid=IwY2xjawOZOAlleHRuA2FlbQIxMABicmlkETBHUkhrMEhCQmlXa0JQc3U4c3J0YwZhcHBfaWQQMjIyMDM5MTc4ODIwMDg5MgABHmViHidjoS_pS_X2EUpZqaKmmuElNs2-YtyDfQ_BQ27Ic9n7jblL776_BiAs_aem_fa1IhIZJ4TD4mYYr6-5Phg.

 

So und zum schluss wird es, seit langem wieder einmal politisch. Die meisten meiner geschätzten leserinnen und die meisten meiner geschätzten leser wissen um meine affinität zum großen südland. Und australien war dieser tage überall in den schlagzeilen, weil die labour-regierung dort ein verbot von (a)sozialen medien für jugendliche unter 16 jahren beschlossen hatte und dieses verbot heute in kraft getreten ist (https://www.derstandard.at/story/3000000299834/australisches-social-media-verbot-unter-16-jahren-tritt-um-mitternacht-in-kraft). Ich sag‘ einmal so – mit herbert prohaska, ich mag ihm nämlich, dem herbert – a la longue sollte die eu diesen beispiel folgen.

 

So und ganz zum schluss diesmal gibt es heute keinen perscheid, sondern einen cartoon des von mir hochgeschätzten  gary larson, einem weiteren meister des skurrilen, absurden, surrealen humors (https://en.wikipedia.org/wiki/Gary_Larson).



 

 

 

Lasst euch, verdammt noch einmal, gegen covid-19 impfen! 

 

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Wien, 10.12.2025, 01:48 cet

                                                                                                          

 

Mittwoch, 3. Dezember 2025

Von einem sandkisten-kehraus mit övv-touristen, von echten maßstäben wirklich erfolgreicher nachwuchsarbeit und von titanisch kleschendem plagiatsverdacht

 Wien, 02.12.2025, 23:09 cet

 

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

 

so in der sandkiste herrscht noch ruhe bevor das nächste und für heuer letzte elite16 turnier, ein turnier der höchsten kategorie der bvtmdln in itapema, brasilien gespielt werden wird, dieses mal wieder im elite24 format mit 6 vierergruppen im hauptbewerb und einer qualirunde im aus 16 duos bestehenden qulaifikationspool. Abgesehen von den brasilianischen duos, die aus verständlichen gründen bei einem turnier daheim antreten bzw. vermutlich antreten müssen, lassen viele topduos bei den damen und auch den bei herren die gelegenheit auf einen abstecher nach brasilien sausen. Bei den herren treten aus den top 20 duos der aktuellen weltrangliste genau 2(!) in itapema an (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/world-ranking/men,https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2025/elite16/itapema-bra/teams/men/main-draw). Dadurch sind die övv-beachvoellyball-touristen horst/pristauz sogar ins hauptfeld gerutscht.

 

A propos touristen und so: zwei neu zusammengewürfelte övv-herrenduos, dressler/seiser und seidl/grössig dürfen sich in der quali in itapema versuchen (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2025/elite16/itapema-bra/teams/men/qualification).

 

Bei den damen haben klinger/klinger die saison offenbar schon beendet und treten in itapema nicht mehr an. Auch dort ist das hauptfeld mit ausnahme der brasilianischen duos eher nicht sehr prominent besetzt. Auch hier sind aus den top 20 der aktuellen weltrangliste genau 2(!) duos dabei (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/world-ranking/women,https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2025/elite16/itapema-bra/teams/women/main-draw).

 

Ooops, jetzt hätte ich doch fast vergessen, dass noch ein övv-herrenduo beachvolleyball-touristisch unterwegs sein wird. Zumindest scheinen sponer/sponer im quali-raster für das nächste woche  in laginha beach auf den kapverden auf dem programm stehend future turnier, einem turnier der untersten kategorie der bvtmdln auf (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2025/futures/laginha-beach-cpv/,https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2025/futures/laginha-beach-cpv/teams/men/qualification).

 

So, nach diesem ausblick auf den eher mauen kehraus der heurigen beachvolleyball saison möchte ich ganz kurz zum kommentar von tom bläumauer zu meinem letztwöchigen eintrag stellung nehmen. Tom bläumauer hat sich daran gestoßen, dass ich das abschneiden der övv beachduos bei den weltmeisterschaften in adelaide als mehr als enttäuschend bezeichnet habe und daran, dass ich seinen facebook eintrag, dass – bezogen auf das abschneiden von hammarberg/berger - das andere sportarten erst schaffen müssen nicht nachvollziehen konnte. Ok, ok, werter tom bläumauer, zuerst einmal vielen dank für den kommentar. Ich habe in den letzten wochen und monaten hier mehrfach, immer wieder geschrieben, dass ich hammarberg/berger für das im augenblick einzige övv-herrenbeachvolleyballduo halte, das das potential hat sich dauerhaft in der weltspitze zu etablieren und dass ich es für absolut unabdingbar halte, dass der övv im beachvolleyball seinen fokus auf die beiden spieler legt und knappe resourcen nicht dafür verschwendet, duos im nationalteam mitzuschleppen, die ein solches potential nicht einmal annäherungsweise haben. Trotzdem nehme ich es mir heraus das abschneiden der beiden bei der wm mit einem sieg – gegen ein kubanisches duo, das um platz 140 in der weltrangliste liegt – aus vier spielen als enttäuschend zu bezeichnen, und ich getraue mich fast zu wetten, dass die beiden das selbst auch so sehen. Und noch ein danke geht an tom bläumauer, für das heraussuchen der övv-nachwuchsmedaillen bei beach-europa- und weltmeisterschaften. Auch da erlaube ich mir dagegenzuhalten. Auf den ersten blick schaut die bilanz ja quantitativ eindrucksvoll aus. Aber ein qualitativer maßstab für die bewertung der nachwuchsarbeit sind dann die erfolge im erwachsenenbereich. Und da wird die suppe dann ziemlich dünn. Nothing much to write home about würden die anglikaner:innen sagen. Mit ganz wenigen ausnahmen. Im damenbereich haben es aus der liste nur schwaiger/schwaiger in der allgemeinen klasse in die weltspitze geschafft. Bei berger/hohenauer wird die zukunft erst weisen, wohin die reise bei den erwachsenen geht. Bei den gelisteten herren, und ich hoffe, ich habe da jetzt niemanden übersehen, ist moritz pristauz der einzige, der in der allgemeinen klasse eine medaille bei internationalen meisterschaften erreicht hat. Paul buchegger ist die große ausnahme, er hat karriere im hallenvolleyball gemacht und, und auch das habe ich hier mehrfach geschrieben, er ist meiner meinung nach der einzige österreichische volleyballer, der die bezeichnung weltklassespieler tatsächlich verdient. Und zu berger/hammarberg, die mehrfach in der liste aufscheinen, siehe oben.

 

So und zum schluss zum thema sandiste zu einem zeitungsbericht, den ich hier einstelle, und der uns allen bewusst machen sollte, dass medaillen, spitzenplatzierungen und karrieren im sport plötzlich ganz, ganz unwichtig sind, wenn es um das höchste gut, um die gesundheit geht. Und die überschrift sagt wohl alles dazu.


 

 

Ich wünsche dem laurenz leitner unbekannterweise von ganzem herzen alles erdenklich gute, möge er schnell und wieder ganz gesund werden.

 

In der halle gibt’s erfreuliches aus der mevza zu berichten: dort hat aic/dob im dritten spiel den dritten sieg eingefahren, und zwar mit 3:1 gegen maribor (https://mevza-web.dataproject.com/MatchStatistics.aspx?mID=1946&ID=56&CID=121&PID=84&type=LegList). Ob diese erfolge der stärke von aich/dob zu verdanken sind oder ob die mevza heuer nicht ganz so stark besetzt ist wie in den vergangenen jahren, getraue ich mich nicht zu beurteilen.

 

So, und eine korrektur muss ich auch noch anbringen. Ein treuer leser hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass die von mir dem hannes kronthaler zugeschriebenen 600.000€ förderung nicht für ein jahr gedacht waren, sondern dass es 620.000€ für 5 jahre als etwa 120.000 pro jahr waren. Das heißt, dass er seine legionärstruppe mit den im innsbrucker eiskanal versenkten 30 millionen nicht 50 sondern 250 jahre lang finanzieren hätte können.


 

 

Ah ja und zum hier unter https://sport.orf.at//stories/3148257/ und unter https://www.volleynet.at/grundlegende-reform-bei-der-em-qualifikation-und-bewegung-an-der-seitenlinie/ erwähnten und nur sehr …äh… vage beschriebenen neuen quali-modus für die zukünftigen europameisterschaften habe ich erfolglos versucht an genauere informtaionen zu kommen. Aber wenigstens der tausendsassa im övv, roland schwab weiß schon, dass diese veränderungen gute nachrichten besonders für das herren team seien. Eine erklärung warum das gute nachrichten für das herrennationalteam sein sollen, bleibt uns der vielbeschäftigte multifunktionär aber leider schuldig. Und über den genauen qualimodus sagt der herr schwab genau gar nichts. Die gesamte wortspende finden meine werten leserinne und meine werten leser hier.


 

 

Und ganz zum schluss gibt’s noch ein fundstück, das einen gewissen plagiatsverdacht aufkommen lässt, was das kürzlich auf der website des övv aufgetauchte kleschen und die dazugehörenden titaninnen angeht. Holen sich da etwa die für die gestaltung der övv website zuständigen …äh… inspiration bei volleyball world?     


 

      

 

 

 

 

 

Lasst euch, verdammt noch einmal, gegen covid-19 impfen! 

 

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Wien, 03.12.2025, 01:22 cet

                                                                                                          

 

Mittwoch, 26. November 2025

Von mehr als enttäuschenden resultaten in der sandkiste down under, von dringendem handlungsbedarf das herren-beach-nationalteam betreffend und von einer titanisch-kleschenden dänischen maulschelle in der halle

 Wien, 25.11.2025, 23:01 cet

 

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

 

so jetzt ist die beachvolleyball-wm auch geschichte und ich bin mit meinen tipps ziemlich danebengelegen. Kein viertelfinale, nicht einmal ein achtelfinale sondern ausgeschieden im sechzehntelfinale, alle drei duos. Insgesamt 14 spiele mit 6 siegen und 8 niederlagen. Sehr enttäuschend ist diese bilanz. Details sind hier unter https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-volleyball-world-championships/schedule/#fromDate=2025-11-23 bzw. hier https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-volleyball-world-championships/standings/men/#round-f und hier https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-volleyball-world-championships/standings/women/#round-f nachzulesen. Gewonnen haben bei den herren die jungen schweden ahman/hellvig, 23 bzw. 24 jahre alt (https://www.fivb.com/players/players-database/player/160555,https://www.fivb.com/players/players-database/player/166274/) vor den noch jüngeren schweden hölting nilsson/andersson 20 jahre bzw. 19 jahre alt (https://www.fivb.com/players/players-database/player/171940,https://www.fivb.com/players/players-database/player/202200). Bei den damen holten sich die lettinnen tina/anastasija den titel.  Die beiden schwedischen herren duos liegen auf den plätzen 2 und 3 der weltrangliste und lassen so wie viele andere top-teams das letzte elite16 turnier des jahres, ein turnier der obersten kategorie der bvtmdln, in ipatema, brasilien aus (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/world-ranking/men).

 

Das hat zur folge, dass das nicht einmal mäßig erfolgreiche övv-duo horts/pristauz, zur zeit nummer 84 (!) der wletrangliste (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/world-ranking/men) dort in den hauptbewerb rutscht (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2025/elite16/itapema-bra/teams/men/main-draw). Der heuer ebenso betsenfalls äßig erfolgreiche christoph dressler darf sich mit einem neuen partner, mathias seiser, in der quali versuchen (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2025/elite16/itapema-bra/teams/men/qualification). Und ein weiteres neu zusammengewürfeltes övv herrenduo, seidl/grössig, steht zur zeit an erster stelle der reserveliste und wird aller voraussicht nach in die quali rutschen (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2025/elite16/itapema-bra/teams/men/reserve).

 

Die frage nach der finanzierung stelle ich hier nicht mehr, nach dem mir user unknown erklärt hat, dass sich die duos reise und aufenthalt selbst – vermutlich aus sponsorgeldern – finanzieren. Aber die frage nach den qualifikationskriterien für das nationalteam erlaube ich mir bei der in dieser saison abgegangenen erfolgslawine doch zu stellen. Gibt’s solche kriterien überhaupt? Und wenn ja, wie schauen die aus? Minimalplatzierungen bei turnieren der bvtmdln? Weltranglistenplatzierung?

 

Unter https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/world-ranking/men findet man sehr übersichtlich die besten 8 platzierungen der jeweiligen duos. Bei hammarberg/berger kann man sich nicht beschweren, ein zweiter platz bei einem elite16 turnier, je zwei viertelfinali bei elite16 und challenge turnieren und ein viertelfinale bei den europameisterschaften ergibt platz 14 in der weltrangliste. Bei dressler/waller schaut’s schon viel dürftiger aus: zwei semifinali und ein viertelfinale und dazu noch zwei achtelfinali bei challenge turnieren und ein achtelfinale bei einem elite16 turnier, ergibt platz 27 in der weltrangliste. Hörl/pristauz liegen dort auf platz 56 mit einem achtelfinale bei einem elite16 turnier. Die nicht mehr ganz als nachwuchsduo durchgehenden robin seidl und alex huber haben sich auf die future turniere konzentriert und dort zwei finali und drei semifinali erreicht, wobei der terminus future für einen 35-jährigen und einen 40-jährigen auch ein wenig gewagt erscheint (https://www.fivb.com/players/players-database/player/123528,https://www.fivb.com/players/players-database/player/104102).

 

Also da gibt’s offenbar dringenden handlungsbedarf beim övv, was die zugehörigkeit zum beachvolleyball nationalteam der herren betrifft. Und das kann sich nicht auf ein buntes neu zusammenwürfeln der duos beschränken. Das ist ja heuer schon mehr als gründlich schief gegangen, wenn man sich die heurige erfolgsbilanz der nationalteam-duos so ansieht.

 

Viel hoffnung auf selbstkritische analysen hege ich allerdings nicht, wenn ich dann unter https://www.facebook.com/Volleyball.AUSTRIA von soliden 17. plätzen und starken auftritten lese. Da dürften die ansprüche nicht sehr hoch sein beim övv und entsprechend die bereitschaft etwas zu ändern auch nicht gerade drängend sein.

 


 

A propos nicht so hohe ansprüche und so: unter https://www.facebook.com/search/top?q=tom%20bläumauer habe ich das gefunden, zu den ergebnissen der övv- beachvolleyballer:innen.

 

 

Das müssen andere sportarten erst schaffen? Echt jetzt? Ich sag nur, so aus aktuellem anlass: u17 fußballnationalmannschaft der herren? Finale bei der wm? Äh ja…..

  

Jetzt bin ich vielleicht schon wieder einmal zu kritisch. Aber, bitte wer hat hammarberg/berger diese dressen ausgesucht und sie dazu bewegt als österreichische fahnen in die sandkiste zu springen? Ich halte ja schon diese gesichtsbemalungen mit den kleinen flaggen in den landesfarben als ausdruck eines fehlgeleiteten patriotismus nicht aus. Und diese flaggen-leibchen erinnern mich fatal an die kreuzfahrerdressen des ac milan, die nach protesten zum glück sehr schnell verschwunden sind.




 

Aber jetzt gibt es doch noch etwas erfreulcihes aus der sandkiste zu berichten: bei den deaflympics in tokio hat das österreichische duo kurzmann/Tkachenko die silbermedaille gewonnen (https://www.volleynet.at/kurzmann-tkachenko-sensationell-im-deaflympics-finale-von-tokio/). Herzliche gratulation von hier an die spieler und ihre betreuer:innen. 

 

So, und jetzt noch schnell in die halle. Jetzt klescht’s auch schon auf der övv website, weil titaninnen aufeinander treffen (https://www.volleynet.at/avl-women-clash-der-titaninnen-men-duell-der-herausforderer/). Wer schreibt denn diesen holler? Passt man sich niveaumäßig an meine lieblings-facebook-seite unter https://www.facebook.com/profile.php?id=100078426896805 an.



 

 

 

Ah ja, und für die titaninnen aus graz hat’s dann auf internationalem parkett gelich eine titanische watsche 0:3 gegeben, von holte if, den repräsentantinnen der volleyballgroßmacht dänemark im challenge cup, der dritten und untersten kategorie der cev cup-bewerbe (https://www.cev.eu/match-centres/2026-european-cups/cev-volleyball-challenge-cup-2026-women/chcw-55-holte-if-v-uvc-holding-graz/). Wahrlich titanesk die ergebnisse der ersten beiden sätze mit 17:25 und 16:25. Im dritten war man dann bei 25:27 vermutlich eh wieder einmal auf …äh… augenhöhe.

 

Und zum schluss ein zur gerade laufenden kampagne orange the world: 16 tage gegen gewalt an frauen (https://www.bmwkms.gv.at/themen/aktuell/16-tage-gegen-gewalt.html#:~:text=%22Man(n)%20kann%20Gewalt,kann%20Gewalt%20an%20Frauen%20beenden%22.) passendes fundstück, mit einem zitat des herrn schröcksnadel zu den missbrauchs- und vergewaltigungsvorwürfen um toni sailer, aus den allertiefsten tiefen der österreichischen seele, das auch perfekt zum auch oft gehörten „irgendwann einmal muss schluss sein“ passt, wenn es wieder einmal um die aufarbeitung der nazi-zeit geht. Sonst fällt mir dazu nichts mehr ein.


    

 

 

 

Lasst euch, verdammt noch einmal, gegen covid-19 impfen! 

 

Und hier die niederösterreich-kompatible version meines schlusssatzes:

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Wien, 26.11.2025, 01:33 cet