Dienstag, 9. Januar 2018

Von nicht erkennbaren leistungen eines amigos, von schweren defiziten im nachwuchsbereich und von dringendem evaluierungsbedarf der kaderschmiede

Wien, 8.01.2018, 22:59 mez

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

also diese woche gibt es wieder ein bisschen mehr zu berichten über aktivitäten österreichischer volleyballerinnen und österreichischer volleyballer. Leider ist das nicht allzuviel erfreuliches dabei.

Und ich beginne, für die jahreszeit eher untypisch, in der sandkiste. Da gab es letzte woche ein fivb-beachturnier der zweithöchsten kategorie in der halle in den haag, in holland (http://worldtour.2018.fivb.com/en/560). Der övv war dort mit vier herrenteams und zwei damenteams vertreten. Bei den herren scheiterten müllner/schnetzer und winter/hörl in der ersten qualirunde, für kunert/waller war in der zweiten qualirunde schluss (http://worldtour.2018.fivb.com/en/mhag2018/men/results/qualifications). Das neufomierte duo seidl/dressler war für den hauptbewerb qualifiziert und schaffte es mit einem sieg und einer niederlage in die ko-phase und dort war bereits in der ersten runde – frei nach dem bösen spruch one two barbecue – endstation mit platz siebzehn (http://worldtour.2018.fivb.com/en/560/men/standings). Not the yellow from the egg würden dieses mal nicht die anglikaner sagen sondern der marcel hirscher. Ah ja a propos neuformiert und so. Also der robin seidl hat jetzt innerhalb zweier jahre nach xandi huber und tobias winter mit christoph dressler den dritten partner (http://www.fivb.org/EN/BeachVolleyball/Player_DataDB.asp?No=123528), der julian hörl kommt mit tobias winter, philipp waller, xandi huber und daniel hupfer auf gar vier verschiedene partner im selben zeitraum (http://www.fivb.org/EN/BeachVolleyball/Player_DataDB.asp?No=137175) und thomas kunert spielt nach einer sehr langen partnerschaft mit christoph dressler heuer mit philipp waller (http://www.fivb.org/EN/BeachVolleyball/Player_DataDB.asp?No=120512). Den vogel aber schießt daniel müllner ab. Der hatte seit dem beginn seiner beachkarriere im jahr 2011 das vergnügen fünf verschiedenen partner – und da habe ich jetzt die nicht mitgezählt, mit denen er nur ein oder zwei turniere spielte. Der reihe nach waren das alex horst, jörg wutzl, peter eglseer, felix koraimann und florian schnetzer (http://www.fivb.org/EN/BeachVolleyball/Player_DataDB.asp?No=121132).
Also nach einer lang-, genau genommen nicht einmal nach einer mittelfristigen strategie schaut das ganze nicht aus. Das einzige duo, das in den letzten jahren nicht auseinandergerissen wurde sind alex horst und clemens doppler und auch da gab es ja 2016 kurzfristig die idee – von wem eigentlich, vielleicht gar vom siegergenetiker  - die beiden zu trennen. Ui jetzt war ich wieder böse, da konnte man doch unter https://www.laola1.at/de/red/sport-mix/beachvolleyball/sonstiges/doppler-horst-werden-nicht-getrennt/ lesen, dass der siegergenetiker die beiden dann doch nicht trennen wollte. Die in dem besagten artikel unter https://www.laola1.at/de/red/sport-mix/beachvolleyball/sonstiges/doppler-horst-werden-nicht-getrennt/ gestellte frage nach der budegtierung des herrn moculescu wurde meines wissens nach bis jetzt nicht beantwortet. Man liest in dem artikel auch die ansage des herrn kommerzienrates, dass – damals - in dem zusammenhang verhandlungen mit verschiedenen förderstellen liefen. Also wenn da wirklich öffentliche mittel verwendet wurden um jemanden als sportdirektor für den beachbereich zu verpflichten, dessen erfahrung mit beachvolleyball gegen null tendiert, dann sollte der herr kleinmann hoffen, dass diese verpflichtung und die art und weise wie sie - so zwischen zwei amigos viejos  - zustande kam – mit öffentlicher ausschreibung oder doch eher ohne – nie evaluiert werden wird, mit allen sich daraus ergebenden unangenehmen folgen für die verantwortlichen.
So, aber jetzt nochmals zurück zum turnier in den haag. Bei den damen war der övv mit zwei paaren im turnier vertreten. Freiberger/klopf schieden gleich in der ersten qualirunde aus und das für den hauptbewerb qualifizierte paar schützenhöfer/plesiutschnig, die nach dem rücktritt von steffi schwaiger nun wieder gemeinsam antreten dürfen, schafften es immerhin bis in die zweite ko-runde und damit auf den neunten endrang (http://worldtour.2018.fivb.com/en/whag2018/women/results/qualifications, http://worldtour.2018.fivb.com/en/560/women/standings). Rosig schaut die situation bei den damen aber auch nicht gerade aus. Schützenhöfer/plesiutschnig liegen auf dem 79. platz der aktuellen weltrangliste, freiberger/klopf sind 111. (http://www.fivb.org/EN/BeachVolleyball/WRanking_W.asp).
Also bei dem zustand, in dem sich der österreichische beachvolleyballsport befindet, die silbermedaile von alex horst und clemens doppler übertüncht da einiges, frage ich mich schon nach dem imput des herrn moculescu. Frei nach meinem ex-schwager, der jetzt auch ein paar sorgen mehr hat, nach dem teilgeständnis seines exspezis, frage ich mich da schon: wo woa sei leistung? Und leistet man sich den herrn moculescu noch immer beim övv?

So und das bringt mich jetzt gleich zur nächsten baustelle aus der sogenannten ära des experten für eh alles und diese baustelle hat sich letzte woche bei den qualiturnieren der männlichen und weiblichen jugendnationalteams für die kommenden europameisterschaften in aller deutlichkeit gezeigt. Sechs spiele, sechs niederlagen und ein satzverhältnis von 0:18, wenn man die ergebnisse der beiden teams zusammenfasst. Die mädchen kamen in keinem einzigen satz auf 20 punkte, die burschen schafften das gerade zweimal (http://cev.lu/Competition-Area/CompetitionView.aspx?ID=1045, http://cev.lu/Competition-Area/CompetitionView.aspx?ID=1046). Das ist gelinde gesagt blamabel, man ist im nachwuchsbereich im sportlichen niemandsland angelangt. Positiv, weil ungewohnt, sind die kritischen worte des trainers der burschen, sebastian tatra, http://www.volleynet.at/werden-unsere-hausaufgaben-machen/ und des sportdirektors, gottfried rath, die von mängeln in der athletik und technik sprechen wie man unter http://www.volleynet.at/werden-unsere-hausaufgaben-machen/ lesen kann. Die aussagen der trainerin der mädchen a la „wir werden viel für die zukunft mitnehmen“ kann ich – mit verlaub – nicht mehr hören, die habe ich in der vergangenheit schon viel zu oft gehört (http://www.volleynet.at/werden-viel-fuer-die-zukunft-mitnehmen/). Ich habe zwei spiele der mädchen, und zwar das spiel gegen italien und das gegen kroatien auf laola live gesehen. Und ich bin kein volleyballtrainer, aber die erschreckenden defizite in der athletik und in der beweglichkeit der spierinnen waren für mich mehr als deutlich zu erkennen. 11 annahmefehler, 11% perfekte annahmen und kein blockpunkt gegen italien (http://cev.lu/Competition-Area/MatchStatistics.aspx?ID=30727) und 10 annahmefehler, 8(!)% perfekte annahmen und 1 blockpunkt gegen kroatien (http://cev.lu/Competition-Area/MatchStatistics.aspx?ID=30730) sprechen eine mehr als deutliche sprache.
Bei den burschen ist mir noch etwas aufgefallen, was meiner ansicht nach zeigt, wie tief die probleme im nachwuchs reichen. Ich habe mir angeschaut, von welchen vereinen die spieler des nationaltemas kommen und habe dabei eine – na ich sage es ohne das adjektiv böse – überraschung erlebt. Von den sieben erstligavereinen plus den alpen-unterhaching-tirol-irgendwas-volleys waren genau fünf spieler im zwölfmannkader beim qualiturnier in deutschland und zwar 3 aus klagenfurt und zwei aus graz (http://cev.lu/Competition-Area/MatchStatistics.aspx?ID=30696, http://cev.lu/Competition-Area/MatchStatistics.aspx?ID=30697, http://cev.lu/Competition-Area/MatchStatistics.aspx?ID=30700, http://www.volleynet.at/nationalteams/nachwuchs/jugend-maennlich/). Aich/dob nix, waldviertel nada, die spielgemeinheit aus der mannschaft des watschenexwitzepräsidenten und der kaderschmiede des experten für eh alles niente, weiz nullo, ried rien. Und die alpen-unterhaching-tirol-irgendwas-volleys sozusagen als exklave des österreichischen volleyballsports – irgendwie erwartbar - auch nicht. D.h. heißt mehr als die hälfte der spieler, nämlich 7 kommen von kleinen vereinen, denen ich hier ein ganz großes lob aussprechen möchte, dafür, dass sie mit sicher sehr begrenztem budget, offenbar das machen, was vereine mit weitaus mehr mitteln nicht tun, nämlich nachwuchsarbeit ernsthaft und gut betreiben. Und da müssen meiner ansicht nach die verantwortlichen im övv ansetzen: es kann nicht sein, dass sich vereine wie aich/don oder waldviertel – achtung fressenpolituralarm - aus der verantwortung stehlen und die nachwucharbeit kleinen vereinen überlassen und selbst ihr budget für drittklassige legionäre verbraten, mit denen man internatiol ohnehin keinen blumentopf gewinnt. Mir fällt da gerade wieder das modell der handballer ein, wo man übereingekommen ist, die anzahl der legionäre pro verein zu beschränken und für legionäre die über dieses kontigent hinausgehen einen bestimmten betrag in einen topf zur nachwuchsförderung einzuzahlen. Die österreichischen handballherren haben übrigens wieder einmal etwas geschafft, was die volleyballer bisher noch nicht erreicht haben: sie haben sich aus eigener kraft für ein internationales turnier, die diese woche beginnende europameisterschaft, qualifiziert. Aber damit die von mir vielgescholtenen legionärstruppen aus dem süden und aus dem norden des bundesgebietes sich nicht als einzige ziele meiner kritik sehen, kommt natürlich auch noch die kritik an der gralsburg des österreichischen volleyballsports, an der selbsternannten kaderschmiede. Also da gibt es seit mehr als 11 jahren die mit öffentlichen mitteln gar nicht unüppig ausgestattete und geförderte volleyballakademie wien mit einem ziemlich engen, nahezu unauflöslich filzartigen naheverhältnis zum exverein des herrn kommerzienrates. Und diese akademie hat nicht einen einzigen spieler ausgebildet, der gut genug ist für das jugendnationalteam (https://www.wien.gv.at/presse/2006/12/04/eroeffnung-der-1-wiener-volleyballakademie-in-der-donaustadt)? Äh, was machen die expertInnen dort genau? Ah ja und welcher unserer im ausland tätigen spieler des nationalteams kommt aus dieser ...äh... kaderschmiede? Also mir fällt da gerade keiner ein. Nicht einmal der finnische cupsieger – die überschrift des artikels unter http://www.volleynet.at/ringseis-finnischer-pokalsieger/ erinnert mich ein bisschen an längst vergangen geglaubte zeiten, also so bezüglich mannschaftssport versus einzelsport und so – und ex-hottvolleyspieler florian ringseis kommt meines wissens aus der akademie in der polgarstraße. Da werden öffentliche gelder zur förderung eines offensichtlich potemkinschen dorfes verwendet und dem övv ist dringend anzuraten, und unhp hat das ja in seiner einstiegspressekonferenz angedeutet, sich die wiener akademie ganz genau anzuschauen, bevor das der bumsti, also der beamten- und sportminister im zuge einer evaluierung tut. Ich liebe ja diese combo aus beamtentum und sport, die gibt dem ganzen so ein bisschen behäbigkeit. Und – ich weiß ich wiederhole mich – ich darf das als definitivgestellter – also quasi pragmatisierter – bundesbediensteter sagen. Das evaluieren ist ja bei basti und bumsti gerade hoch im kurs, wie man an der gerade ausgesetzten aktion 20.000 sieht, die ja angeblich – bestimmt von ganz unabhängigen experten, also ein paar cver und burschenschafter mit der  nötigen expertise lassen sich da sicher finden – evaluiert werden soll.

So und um mich nicht wieder einmal dem vorwurf auszusetzen, dass ich nur kritisiere, aber keine konstruktiven vorschläge mache, wiederhole ich mich, und zwar gerne: warum orientiert man sich im övv nicht an im volleyball sowohl im nachwuchs wie auch im erwachsenenbereich erfolgreichen ländern mit ähnlichen sozioökonomischen indikatoren. Ich denke da an ländern wie finnland, belgien oder slowenien. Warum versucht man nicht von diesen ländern zu lernen. Nach dem abgang des experten für eh alles sollte das doch möglich sein. Aber vielleicht trage ich da eulen nach athen und es gibt diese kontakte schon. Ich stelle hier auch nochmals diesen link http://www.topvolleybelgium.be/volleybalschool/ online. Dort kann man sich, leider nur auf flämisch über eine belgische volleyballschule informieren, die nach ein wenig anderen kriterien funktioniert, als die angebliche und mittlerweile kolossal gescheiterte wiener volleyballakademie.

So und zum schluss gibt es noch zwei fundstücke von der facebookseite des herrn kommerzienrates. Der war nämlich eingeladen zur feier des 80. geburtstags von sigi bergmann. Und der herr kommerzienrat dokumentiert das gänzlich uneitel, wie es halt seine art ist, mit zahlreichenfotos und kommentaren. Der herr gerhard walter ruscher hat da in der antwort auf des kommerzienrates eitelkeiten den rainhard fendrich aber gründlich missverstanden.


Zur erinnerung was der rainhard fendrich mit seinem lied gemeint hat folgender link: https://www.youtube.com/watch?v=xkJNXQeyluA


Und das untenstehende foto ist aus den vielen mein absoluter favorit. Das gesicht des sigi bergmann spricht bände. Absolutely priceless würden die anglikaner sagen.
      


Wie wurde der ausflug von herrn kleinmann zu den olympischen spielen nach rio finanziert?
Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?
  

Wien, 09.01.2018, 01:55 mez




Dienstag, 2. Januar 2018

Von einer gemischten mevza-bilanz im nachwuchs, von einem webauftritt zum schämen und von einer präsidialen schmalspurversion

Wien, 01.01.2018, 23:33 mez

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

Prosit neujahr, meine werten leserinnen und werten geschätzten. Heute wird es wohl mangels bericjtenswerten aus dem umfeld des österreichischen volleyballsports rekordverdächtig kurz werden.

Traditionsgemäß wurden die mevza-turniere der juniorInnen- und jungendnationalteams zwischen weihnachten und neujahr ausgetragen. Nicht sehr viel positives gibt es von den juniorinnen und dem jugendnationalteam der mädchen zu berichten. Die juniorinnen verloren ihre fünf spiele mit einem satzverhältnis von 4:15 und belegten den sechsten und letzten platz im turnier (https://mevza.volleynet.at/Ligen/21017). Ähnlich die leistungsbilanz des jugendnationalteams der mädchen: vier niederlagen in vier spielen mit einem satzverhältnis von 1:12. Das ergab den siebenten und letzten platz in der endabrechnung (https://mevza.volleynet.at/Ligen/21108). Besser lief es bei den burschen. Das jugendnationalteam ererichte in fünf spielen drei siege und den dritten turnierplatz und die junioren gewannen zwei von vier spielen und erreichten mit dieser leistung ebenfalls den dritten platz im turnier (https://mevza.volleynet.at/Ligen/21014, https://mevza.volleynet.at/Ligen/21016). Die echten bewährungsproben für die nachwuchsnationalteams stehen aber erst an. Die jugednationalteams spielen bereits in dieser woche um die qualifikation zur europameisterschaft. Allerdings treffen da die burschen mit deutschland, belgien und estland und die mädchen mit italien, polen und kroatien auf große kaliber (http://cev.lu/Competition-Area/CompetitionView.aspx?ID=1045, http://cev.lu/Competition-Area/CompetitionView.aspx?ID=1046). Zur europameisterschaft fahren die sieger der sieben vierergruppen und die drei besten zweiten bei den burschen und die sieger aus den acht gruppen und die drei besten gruppenzweiten bei den mädchen (http://cev.lu/Competition-Area/Competition.aspx?ID=1045&PID=-1, http://cev.lu/Competition-Area/Competition.aspx?ID=1046&PID=-1). Die juniorInnen bestreiten ihre qualiturniere erst im april. Die junioren treffen dabei auf deutschland, rumänien und schweden, die juniorinnen auf tschechien, italien und norwegen (http://www.cev.lu/Competition-Area/Competition.aspx?ID=1060&PID=1588, http://www.cev.lu/Competition-Area/Competition.aspx?ID=1059&PID=1584). Bei den burschen qualifizieren sich die acht gruppensieger direkt für die europameisterschaften, die acht gruppenzweiten spielen sich in zwei vierergruppen ende juni anfang juli  jnoch zwei plätze für das finalturnier aus, bei den juniorinnen qualifizieren sich die sieben gruppensiegerinnen direkt, die sieben gruppenzweiten und der beste gruppendritte spielen sich dann ebenfalls ende juni anfang juli in zwei vierergruppen noch insgesamt vier plätze für das finalturnier aus  (http://www.cev.lu/Competition-Area/Competition.aspx?ID=1059&PID=-1, http://www.cev.lu/Competition-Area/competition.aspx?ID=1060&PID=-1).

Ah ja, und die großen haben auch gespielt in der mevza. Da trafen die beiden heimischen legionärstruppen aus dem süden und dem norden des bundesgebietes aufeinander, und gewonnen haben überraschenderweise die waldviertler (https://mevza.volleynet.at/Ergebnisse/20495). Statistiken zum spiel: gibt’s net, hob man et, brauch ma net. Zuschauerzahlen? Detto. Auf der alten mevza-website gibt es diese dinge nicht mehr und ebensowenig funktioniert dort das live-scoring und der letzte eintrag unter dem menupunkt news datiert vom 17.07.2107, 15:08 (http://mevza.volleynet.at/News). Die neue webpage unter http://mevza.org/live/ präsentiert nicht einmal mehr die ergebnisse dafür aber unter dem menupunkt competitions seit monaten ein veteranenturnier das im juni 2018 in ostrava stattfinden wird (http://mevza.org/live/index.php/bewerbe/). Außerdem ist man sich für die gestaltung der website bei der sprache  noch unsicher ob es deutsch, englisch oder irgendwas – calender – dazwischen werden soll.


Ah ja und die links zu google, facebook und youtube in der leiste ganz oben auf der starseite führen in einer art endloschleife wieder zurück zu http://mevza.org/live/. Also mit einem satz zusammengefasst: der internetauftritt der mevza ist eine zumutung für die volleyballinteressierte öffentlichkeit. Ein relaunch, also eigentlich ein launch einer funktionierenden und lebenden mevza website wäre dringend anzuraten, will man das interesse des volleyballaffinen publikums an den aktivitäten der mevza nicht völlig verlieren.

Ah ja, webauftritt und homepage und so. Also jetzt hab’ ich die gestalterInnen der övv-homepage so sehr gelobt, sogar in meinem jahresrückblicksblog. Und dann das: „berger gewinnt erstes österreicher-duell in der italienischen serie a1“ steht dort (http://www.volleynet.at/berger-gewinnt-erstes-oesterreicher-duell-in-italienischen-a1/). Geh bitte, was soll denn das? Leben da alte gewohnheiten wieder auf. Also der gute alex berger hat gar nix gewonnen. Gewonnen hat perugia mit einem nur kurz eingewechselten alex berger, und der hat zum sieg nichts beigetragen, weil er eben im moment kaum einsatzzeit bei perugia bekommt (http://www.legavolley.it/TabellinoGara.asp?IdGara=30306).
Die weiteren berichte zu den taten und daten der österreichischen legionärInnen erspare ich mir in der hoffnung, dass mit einem tag verspätung, also diese woche feiertagsbedingt am dienstag, die entsprechenden berichte in – hoffentlich – gewohnter qualität und präzision, auf der övv website erscheinen werden.

A a propos övv-website und so: dort nehmen die germanismen anlässlich der weihnachtsfeiertage überhand wie man unter http://www.volleynet.at/challenge-cup-uvc-graz-scheitert-an-benfica-lissabon/ lesen kann.


An weihnachten hatten wir bereits und jetzt gibt es „vor heilgabend“. Liebe gestalterInnen der övv-website, bitte bedient euch des österreichischen deutsch, und dort heißt es immer noch heiliger abend.

Aber abgesehen von diesen kleinigkeiten hat die website des övv seit dem verschwinden des herrn kleinmann sehr an qualität gewonnen.

Und noch ein a propos: a propos kleinmann aka sommerpeter. Ich stelle hier wieder ein bisschen lesestoff online, über den herrn schröcksnadel aka winterpeter. Wenn man den artikel so liest, dann sollten wir alle volleyballinteressierten äußerst dankbar sein, dass der herr kommerzienrat trotz allem bestenfalls eine schmalspurversion des herrn professor, sozusagen eine art schröcksnadel für arme, war.
      




Wie wurde der ausflug von herrn kleinmann zu den olympischen spielen nach rio finanziert?
Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?
  

Wien, 02.01.2018, 01:19 mez




Dienstag, 26. Dezember 2017

Von vielen positiven entwicklungen, von trotzdem noch bestehenden baustellen und von einem unumstrittenen top-highlight des jahres 2017

Wien, 25.12.2017, 21:57 mez

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

es ist wieder einmal zeit für den jahresrückblick, und es war ein gutes jahr für den österreichischen volleyballsport, ein jahr das durch das ende einer sogenannten ära gekenzeichnet ist und das daher hoffentlich auch einen kulturwandel einleiten wird. Und bevor ich zu den highlights des abgelaufenen jahres komme, die wie immer natürlich eine sehr subjektive auswahl des schreibers dieser einträge darstellen, wobei die nummer 1 der liste sehr wahrscheinlich mehrheitsfähig wäre, möchte ich noch schnell auf die volleyballrelevanten ereignisse der letzten woche eingehen. In der ersten hauptrunde des challenge cups sind sowohl die grazer, 0:3 daheim gegen benfica lissabon, wie auch die waldviertler, 1:3 auswärts gegen näfels aus der schweiz ausgeschieden (http://www.cev.lu/Competition-Area/MatchPage.aspx?mID=30460&ID=1035&CID=5924&PID=1553&type=LegList, http://www.cev.lu/Competition-Area/MatchPage.aspx?mID=30450&ID=1035&CID=5924&PID=1553&type=LegList). In graz sahen 24 (!), in worten vierundzwanzig, zuschauerInnen die partie zwischen weiz und klagenfurt. Vielleicht ein grund für den neuen vorstand die 9-meter-hallenregel zu überdenken und einmal auch ausnahmegenehmigungen nicht nur an herrn kleinmann nahestehende vereins- bzw. spielgemeinheitskonstrukte zu vergeben, wobei es sich bei dieser hier angesprochenen ausnahmegenehmigung ja um einen veritablen auswuchs des systems kleinmann handelte.



Unter http://www.volleynet.at/der-oevv-wuenscht-frohe-weihnachten/ werden in angenehm sachlicher art und weise die erfolge der österreichischen volleyballerInnen aufgelistet. Auch von dieser stelle ganz besondere gratulation an die beach-vizeweltmeister clemens doppler und alex horst und an paul buchegger und moritz pristauz zur bronzemedaille bei der u22 beach-em. Auch die entwicklung einiger hallenspieler in ausländischen ligen, besonders zu erwähnen sind da alex berger und paul buchegger, ist sehr erfreulich.

Erfreulich ist auch  der sachliche und nicht von persönlichen eitelkeiten geprägte ton des interviews von unhp gernot leitner unter http://www.volleynet.at/oevv-praesident-leitner-praesidentschaft-sehr-spannend/. Aber dazu und zum lobenswerten workshop „mit respekt und sicherheit im volleyball“ gibt es am ende dieses eintrags mehr.

Zuerst habe ich mir gestattet die baustellen, die ich im jahresrückblick 2016 angeführt hatte, hier nochmals in erinnerung zu rufen: 

  • eine europacupbilanz der österreichischen clubs zum genieren, da hat sich nichts geändert
  • eine gleichartige bilanz der österreichischen nationalteams mit sogar noch schlechteren weltranglistenplätzen bei den herren, nämlich platz 94 (http://www.fivb.org/en/volleyball/VB_Ranking_M_2016-08.asp) und bei den damen nämlich platz 79 (http://www.fivb.org/en/volleyball/VB_Ranking_W_2016-08.asp).
  • eine 1. liga, die weiterhin an qualität und an zuschauerinteresse verliert
  • eine mevza, die sich zumindest was die anzahl der teilnehmenden teams angeht, stabilisiert hat
  • eine 2. bundesliga der herren in der noch immer 15 jährige spielen (müssen)
  • eine bundeshauptstadt mit 1.8 millionen einwohnern, in der herrenvolleyball vor allem im nachwuchsbereich dem tod entgegenröchelt
  • österreichische cupfinali zwar nicht im nirgendwo, aber heuer war man mit der vergabe so schnell, dass da leichte zweifel am vergabemodus aufkamen
  • keine u21-meisterschaften mehr
  • über den altersschnitt bei den nachwuchsmeisterschaften der burschen kann ich nichts mehr sagen, da meine datenquelle, aus welchen gründen auch immer, versiegt ist. Aber ich fürchte, dass sich die situation nicht zum besseren geändert hat.

Also dann schaue ich mir das jetzt genauer an:

  • Die clubbilanz 2017/2018 ist ähnlich traurig wie diejenige der vorjahre. Beide österreichsichen vetreter im challenge cup sind ausgeschieden. Im cev cup hat es aich/dob unter die letzten sechzehn geschafft, hat mit dem ex-klub von philipp kroiss, lindemans alst aus belgien, aber keinen einfachen gegner (http://www.cev.lu/Competition-Area/CompetitionView.aspx?ID=1034). Bei den damen ist die spielgemeinheit mit dem langen namen gleich einmal in der qualifikationsphase gescheitert. Die grazerinnen und die linzerinnen haben nach hinspielniederlagen eher geringe chancen sich für die letzetn eschzehn zu qualifizieren (http://www.cev.lu/Competition-Area/CompetitionView.aspx?ID=1040).
  • Die nationalmannschaft der herren hat zwar wieder einmal, trotz zum teil guter leistungen eine qualifikation, die für die wm, nicht geschafft, hat sich aber dank der siege in der weltliga, für die man sich, und das sollte man trotz aller freude nicht vergessen, sportlich nicht qualifiziert hatte, in der weltrangliste stark verbessert und liegt zur zeit auf platz 48 (http://www.cev.lu/Competition-Area/CompetitionView.aspx?ID=976, http://worldleague.2017.fivb.com/en/competition/results-and-ranking/group3, http://www.fivb.org/en/volleyball/VB_Ranking_M_2017-07.asp). In der europäischen rangliste ist man dagegen leicht abgerutscht und zwar auf platz 29 (http://www.cev.lu/Rankings/Men.aspx). Die damen belegen die eher bescheidenen plätze 79 bzw. 26 (http://www.fivb.org/en/volleyball/VB_Ranking_M_2017-07.asp, http://www.cev.lu/Rankings/Women.aspx). Trotzdem besteht durch die aufstockung des teilnehmerfeldes bei europameisterschaften auf 24 und durch die positive entwicklung einiger im ausland spielender leistungsträgerInnen eine realistische chance für beide nationalteams sich zum ersten mal aus eigener kraft für ein internationales turnier zu qualifizieren.
  • Die 1. bundesliga verliert weiter, besonders durch den abgang der tiroler, an qualität und auch die zuschauerzahlen sind nicht gerade anlass für übertriebenen optimismus.
  • Die mevza hat sich tatsächlich dauerhaft stabilsiert hinsichtlich der anzahl der teilnehmenden mannschaften
  • Die 2. bundesliga bleibt ein problemfall, sowohl was das alter der dort tätigen spieler angeht wie auch wegen der exorbitanten reisetätigkeit. Alle teams der 2. bundelsliga nord zusammen umrunden alleine im grunddurchgang mehr als einmal die erde. Über nachhaltigkeit und ökologischen fußabdruck dieses irrsinns darf man, neben den kosten für die vereine, gar nicht nachdenken.
  • Na das mit dem dem tode entgegenröcheln ist vielleicht übertrieben, aber viel fehlt nicht zum nahtoderlebnis. Die nachwuchssituation im männlichen bereich in der bundeshauptstadt bleibt besorgniserregend, mit jeweils drei an den u19, u17 und u13 meisterschaften teilnehmenden vereinen, mit vier bei u15 und u11 und gar nur zwei bei u12.
  • Der ort für das final four wurde heuer zwar früher bekanntgegeben, die wertigkeit des cups zeigte sich aber im viertelfinalspiel zwischen dem titelverteidiger, der spielgemeinheit mit dem langen namen, und dem meister aich/dob, zu dem die kärntner mit gerade einmal sieben spielern, zum teil aus dem sehr jungen nachwuchsbereich, anreisten und mit 7(!):25, 9(!):25 und 15:25 in 49 minuten aus der halle geschossen wurden; interessantes detail am rande: weder die mittelblocker noch der daigonalangreifer der kärnter machten einen einzigen punkt (http://www.volleynet.at/bewerbe/HCup/phase/_/saison/17-18/information/Ergebnisse).



  • Österreichische mesiterschaften der altersklasse u21 gibt es nach wie vor nicht. Interessanterweise hat in wien bei den herren ein verein für die kategorie u21 genannt (http://www.volleyball-wien.at/tabellen/nachwuchs-burschen.html).
  • Über den altersschnitt der an den österreichischen nachwuchsmeisterschaften teilnehmenden teams hüllt sich der övv, aus vermutlich naheliegenden gründe, nach wie vor in schweigen.

So, aber jetzt zu den, wie bereits oben erwähnt, sehr subjektiv ausgewählten high- bzw. – wie meine treuen leserinnen und meine treuen leser bereits aus den vergangenen jahren wissen – eher lowlights des volleyballjahres 2017.

10.
Die österreichishe herrennationalmannschaft scheitert zum wiederholten male unter micha warm in einem qualiturnier für ein großereignis. Dieses mal schlägt man in der zweiten runde der quali für die wm zwar die slowakei, schafft aber dann im letzten spiel nicht den für die qualifikation für die nächste runde notwendigen sieg gegen moldawien und steht trotz guter leistungen – knappe 2:3 niederlagen gegen griechenland und holland - wieder mit leeren händen da (http://johnny-meinblock.blogspot.co.at/2017/05/von-einem-uberraschenden-beginn-und.html).

9.
Im anschluss an die, zwar sportlich nicht erspielte aber schlussendlich nicht ganz unerfolgreiche teilnahme der österreichischen herrennationalmnnschaft an der weltliga handelt sich der bloggist zwar keinen besuch im waldviertel, nebst physischer behandlung seiner fresse ein, aber doch ziemlich rüde kommentare des herrn dobler, der die persönliche abneigung des bloggers gegen die vereventisierung von sportereignissen als persönlichen gegen und seine arbeit gerichteten angriff fehlinterpretierte ein (http://johnny-meinblock.blogspot.co.at/2017/06/vom-trotz-guter-leistungen-immer-wieder.html, http://johnny-meinblock.blogspot.co.at/2017/06/von-solidaritatsadressen-aus-aller-welt.html).

8.
Wie es halt seine art ist, sucht der herr kleimann auch im spätwinter seiner karriere als övv-präsident noch den konflikt. Dieses mal wählt er sich – vielleicht schon in berechnender politischer voraussicht auf die bastibumstirepublik – den kärntner landeshauptmann und präsidenten des kärntner landesverbands als zielscheibe seiner unqualifizierten angriffe, weil dieser sich doch tatsächlich erfrecht hatte, dem herrn jagerhofer nicht die gewünschten subventionen für das klagenfurter fivb-turnier in den ...äh... rachen zu stopfen. Ah ja und das kronevideo wird in bewehrt kleinmannfreundlicher art und weise vom guten herrn mahdalik geführt, der sich im laufe des interviews dazu hinreißen lässt, den kärntner landeshauptmann mit „peter kaiser heißt der gute mann“ vorzustellen (http://johnny-meinblock.blogspot.co.at/2017/08/von-einem-zum-witzeprasidenten.html, http://johnny-meinblock.blogspot.co.at/2017/08/vom-uberraschenden-aktiven-prasidialen.html, http://johnny-meinblock.blogspot.co.at/2017/09/von-einem-weiteren-beispiel-prasidialer.html, http://johnny-meinblock.blogspot.co.at/2017/09/vom-richtigen-lesen-von-fur-den.html).

7.
Ein artikel im standard bringt einen weiteren vertuschunsgversuch des övv unter der leitung von uhpir ans licht. Ein spieler, der später in einer e-mail von uhpir selbst als edin ibrahimovic identifiziert wird, hat in einem spiel der 2. bundesliga eine schiedsrichterin mehrfach mit dem umbringen bedroht. Trotz meldung des vorfalls durch den hauptschiedsrichter des spiels wird der fall vom rechtsreferenten, der ja experte im nicht-anerkennen von vollmachten ist, wochenlang „übersehen“. Dass es sich bei dem spieler um einen hotvolleyathleten handelt ist natürlich nur ein blöder zufall (http://johnny-meinblock.blogspot.co.at/2017/07/von-ehrenamtlichen-herzinfarkten-und.html). Mittlerweile ist der spieler nach einem kurzen zwischenaufenthalt beim spiegemeinheitspartner aus amstetten ohne angabe von gründen nach aich/dob weitergereicht worden. Konsequenzen für den spieler? Bis jetzt keine– zumindest öffentlich bekannte. Der bloggist möchte nochmals klarstellen, dass er mit der dokumentation des falles keinesfalls den spieler, den er persönlich kennt, in seiner karriere schädigen wollte. Der blogger ist aber der ansicht, dass ein solches fehlverhalten konsequenzen nach sich ziehen muss und dass das – wie es beispielsweise bei jeder roten karte im fußball der fall ist - auch öffentlich darzustellen ist. Die hauptkritik des bloggers richtet sich aber auch in diesem fall an die führung des övv unter dem präsidenten peter kleinmann, die offenbar versucht hatte, diesen vorfall unter verschluss zu halten. Und wer jetzt gar glaubt, dass das damit zusammenhängen könnte, weil es sich in dem fall um einen spieler der hotvolleys handelt, der ist ein schelm, aber ein ganz ein böser (http://johnny-meinblock.blogspot.co.at/2017/10/von-einem-neuen-stil-ganz-oben-im-ovv.html).

6.
Mit einem facebookeintrag, in er das wort „schwuchteln“ verwendet, liefert uhpir einen weiteren beweis für seine primitivität. Auf intervention von unbekannter seite werden aus den „schwuchteln“ dann ziemlich rasch „wappler“. Aber der screenshot pickt – und zwar im blog

5.
Nach gerade überstandenem misstrauensantrag tritt für uhpir mit dem fall eines des sexuellen missbrauchs verdächtigen volleyballtrainers der supergau ein. Der umgang mit dem missbrauchsfall durch uhpir ist ähnlich sensibel wie der umgang des herrn schröcksnadel mit den von nicola werdenigg vorgebrachten vergewaltigungsvorwurf  und den daraufhin folgenden missbrauchsvorwürfen im umfeld des österreichischen schisports. Die größte sorge von uhpir gilt nicht den missbrauchten kindern, sondern der möglichkeit von pauschalverdächtigungen von trainerInnen und dem möglichen rückgang der anzahl der kinder, die von ihren eltern zu sportvereinen geschickt werden. Worte der empathie oder gar der entschuldigung findet herr kleinmann bis heute ebensowenig wie sein pendant aus dem wintersport, peter schröcksnadel (http://johnny-meinblock.blogspot.co.at/2017/05/von-allzu-biegsamen-wirbelsaulen-von.html).

4.
ein semifinalspiel bei den österreichischen meisterschaften der u19 burschen zwischen den spielgemeinheitspartner vca amstetten und hotvolleys löst nicht nur beim bloggisten zweifel am siegeswillen des des watschenvizes, der die amstettner betreut, aus, sondern zieht in der folge auch ein shit-lüfterl von seiten einer spielermutter gegen den bloggisten nach sich. Der bloggist legt wert auf die vorstellung, dass er im gegensatz zu dem was ihm besagte spielermutter vorwirft, nie den spielern unterstellt hatte, sie hätten das spiel absichtlich verloren )http://johnny-meinblock.blogspot.co.at/2017/02/von-einem-landesprasidenten-mit-mut-von.html

3.
Watschen, tschinellen, tachteln, ohrfeigen, maulschellen, backpfeifen, wohin man schaut. In amstetten nimmt sich ein spieler den watschenausteilenden sportdirektor zum vorbild. Dieses mal wird ein spieler anlässlich des semifnalspiels bei der österreichischen  meisterschaft der u19 burschen von einem mannschaftskollegen körperlich insultiert. Die unkultur der tätlichen gewalt hat in amstetten schule gemacht. Bis heute herrscht dazu aus den reihen des övv tiefstes schweigen (http://johnny-meinblock.blogspot.co.at/2017/04/von-der-nachsten-watsche-in-amstetten.html).

2.
Ein weitere watsche, in dem an backpfeifen nicht gerade armen jahr, diesmal für uhpir selbst, kommt aus tirol. Hannes kronthaler kündigt an, mit seiner profimannschaft nicht mehr an der österreichischen meisterschaft teilnehmen zu wollen. Der konflikt entzündet sich an der unvereinbarkeit zwischen den vom sponsor der 1. bundesliga, der denizbank, geforderten auflagen und jenen des hauptsponsors der tiroler, der hypobank. Dank volleyleaks ist der konflikt ist durch einen mir zugespielten e-mail verkehr zwischen den beiden proponenten bestens dokumentiert (http://johnny-meinblock.blogspot.co.at/2017/04/von-ganz-wichtigen-ereignissen-die-nach.html, http://johnny-meinblock.blogspot.co.at/2017/04/von-ganz-und-gar-unbeherrschbaren.html, http://johnny-meinblock.blogspot.co.at/2017/04/von-alternativen-fakten-von-lustigen.html). Um für seine tiroler mannschaft die teilnahme in der deutschen bundesliga und dabei auch die berechtigung in innsbruck weiterhin die heimspiele austragen zu dürfen zu erhalten verbiegt sich herr kronthaler vor peter kleinmann. In einer pressekonferenz kommt es zu einem shakehands zwischen den beiden und hannes kronthaler fordert die rebellischen landesverbandspräsidenten auf, ihre aktionen gegen peter kleinmann einzustellen. Die beteuerungen des herrn kronthaler, in seinem team auch vermehrt österreichische nationalteamspieler einzusetzen erweisen sich wenig später als leere versprechungen. Zum einsatz kommt - und das, wenn überhaupt, nur sporadisch für wenige ballwechsel - kommt nur der sohn des managers, niklas kronthaler (http://johnny-meinblock.blogspot.co.at/2017/05/von-allzu-biegsamen-wirbelsaulen-von.html, http://johnny-meinblock.blogspot.co.at/2017/07/von-unfassbarer-prasidialer.html).

1.
Der unaufhaltsame abstieg von uhpir beginnt mit einer e-mail des immer noch anonymen herrn konrad, in der dieser eine ohrfeige beschreibt, die der damalige vizepräsident des övv und noch immer  im amt befindliche sportdirektor des vca amstetten, mischa henschke, vor zeugen einem nachwuchsspieler, felix preinfalk, verabreicht hatte (http://johnny-meinblock.blogspot.co.at/2017/01/von-einer-brisanten-e-mail-von-einer.html). Die vertuschungsversuche von uhpir werden von maulwürfInnen in der trappistenabtei  torpediert, die den bloggisten beginnen mit e-mails zu versorgen. Und ein interventionsversuch des watschenausteilenden vizepräsidenten beim bloggisten geht auch noch in die hose (http://johnny-meinblock.blogspot.co.at/2017/01/von-einer-tatsachlich-ausgeteilten.html). Die watschenaffäre beginnt ziemliche kreise zu ziehen (http://johnny-meinblock.blogspot.co.at/2017/02/von-einer-anleitung-zum-richtigen.html).
Es beginnt zu gären im övv, der niederösterreichische landesverbandspräsident zeigt mut und verlangt öffentlich einen kulturwechsel im övv und die diskussion unter den blogleserInnen zum thema watschenaffäre und umgang der övv-führung damit nimmt gewaltig an fahrt auf wie man an der quantität und qualität der kommentare nachverfolgen kann (http://johnny-meinblock.blogspot.co.at/2017/02/von-einem-landesprasidenten-mit-mut-von.html).
Die watschenaffäre beginnt nun innerhalb des övv einiges in bewegung zu setzen. Der niederösterreichische landesverbandspräsident beantragt die einberufung einer außerordentlichen generalversammlung, bei der gegen den gesamten övv–vorstand individuelle misstrauensanträge eingebracht werden sollen (http://johnny-meinblock.blogspot.co.at/2017/04/von-der-nachsten-watsche-in-amstetten.html).
Die antwort von uhpir – die e-mail findet über undichte stellen im trappistenkloster den weg in den blog -  erfolgt rasch und ist ihrem inhalt nach erwartbar uneinsichtig (http://johnny-meinblock.blogspot.co.at/2017/04/von-ganz-und-gar-unbeherrschbaren.html).
Die situation für uhpir wird zusehends unangenehmer, der kärtner landesverband beschließt sich den misstrauensanträgen anzuschließen, mit der ausnahme derjenigen gegen nik berger und max thaller (http://johnny-meinblock.blogspot.co.at/2017/04/von-der-prasidialen-vergesslichkeit-von.html). Der e-mail verkehr zwischen kärnten und wien wird so laut, dass sogar das lustige murmeltier vorzeitig aus dem winterschlaf erwacht (http://johnny-meinblock.blogspot.co.at/2017/04/von-alternativen-fakten-von-lustigen.html). Weil sich der bloggist erfrecht hatte dem herrn präsidenten ein paar - seiner ansicht nach im vorfeld der anstehenden vetrauensfrage – brisante fragen zu stellen, unterstellt ihm uhpir in einer e-mail an die landesverbandspäsidenten bereits zum zweiten mal einen schweren psychischen schaden und bezichtigt ihn des stalkens. Er erhält daraufhin eine finale e-mail vom bloggisten (http://johnny-meinblock.blogspot.co.at/2017/04/von-der-prasidialen-vergesslichkeit-von.html
http://johnny-meinblock.blogspot.co.at/2017/04/von-alternativen-fakten-von-lustigen.html ). Uhpir tritt – leider nicht zum letzten mal – in richtung seiner kritiker nach und der blogger öffnet spätnachts in – leider unberechtigter - vorfreude auf die kommenden ereignisse am vorabend der außerordentlichen generalversammlung ein trappistenbier (http://johnny-meinblock.blogspot.co.at/2017/05/von-einer-extrawichtigen-prasidialen-e.html). Die ereignisse im unmittelbaren vorfeld und bei der außerordentlichen generalversammlung überschlagen sich. Uhpir gibt eine weinerliche pressekonferenz und fasst nochmals in all seiner bescheidenheit seine großartigen leistungen für den österreichischen volleyballsport zusammen und wird dann bei der außerordentlichen generalversammlung durch einen findigen – fast hätte ich windigen geschrieben – advokaten gerettet, der eine vollmacht des burgenländischen landesverbandspräsidenten, der selbst aus persönlichen gründen nicht bei der außerordentlichen generalversammlung teilnehmen kann, für eine stimmübertragung nicht anerkennt. Damit erreichen die eingebrachten misstrauensanträge gegen kleinman, potyka und kheil mit den stimmen niederösterreichs, der steiermark, tirols und kärntens keine mehrheit, einzig der gegen den watschenausteilenden mischa henschke geht mit fünf stimmen, der oberösterreichische landesverbandspäsident stimmt lobenswerterweise dafür, durch. Die landesverbandspräsidneten von wien, salzburg und vorarlberg können sich nicht einmal dazu durchringen. Im umfeld dieser außerordentlichen generalversammlung kommt dieser blog im monat mai auf weder davor noch danach je erreichte 13.778 aufrufe (http://johnny-meinblock.blogspot.co.at/2017/05/von-einem-lehrstuck-in-weinerlicher.html). Nach der außerordentlichen generalversammlung zieht sich karl hanzl aus dem övv vorstand zurück oder wird zum rückzug aufgefordert, so ganz klar ist das bis heute nicht (http://johnny-meinblock.blogspot.co.at/2017/05/von-einem-uberraschenden-beginn-und.html). Und gleich noch eine pressekonferenz gibt es als nachlese der außerordentlichen generalversammlung, in der die rebellischen landesverbandspräsidenten ihr bisheriges und ihr weiteres vorgehen darstellen. Uhpir wird der zutritt zur pressekonferenz verwehrt, allerdings darf er im anschluss an diese – von orfs gnaden - schwitzend seine sicht der dinge vorbringen. Und  dann wird der burgenländische landesverbandspräsident auch – vermutlich weil er so frech war einen misstrauensantrag gegen den herrn kleinmann zu unterstützen – von diesem und dem gesamten övv –vorstand, darunter auch der watschenausteilende vizepräsident, der trotz durchgegangenen misstrauensantrag gegen seine person, selbst keinen grund sieht, konsequenzen zu ziehen, zum rücktritt aufgefordert (http://johnny-meinblock.blogspot.co.at/2017/06/von-einem-eklat-um-einen-schwitzenden.html). In der folge kommt es unter fragwürdigen umständen zu einem putsch im burgenländischen landesverband, der mit einer absetzung des kleinmannkritischen bernd csar und der installierung des ehemaligen hotvolleyspielers – natürlich schon wieder ein zufall – marcelo gerevini endet. Als begründung für die abwahl dient ein bernd csar vorgeworfenes urkundendelikt im zusammenhang mit der erstellung der vollmacht für stimmübertragung im rahmen der außerordentlichen generalversammlung. Bis heute gibt es – zumindest nach meinem wissensstand – keine anzeige gegen bernd csar
(http://johnny-meinblock.blogspot.co.at/2017/08/von-gleich-zwei-sommermarchen-in-einer.html). Eine weitere dokumentation dieses falls findet sich in den mir von diversen maulwürfInnen zur verfügung gestellten e-mails
http://johnny-meinblock.blogspot.co.at/2017/08/vom-uberraschenden-aktiven-prasidialen.html). Und schließlich macht sich der watschenausteilende vizepräsident mit seiner rücktrittsforderung an den steirischen, kärntner und niederösterreichischen landesverbandspräsidenten – warum der tiroler und der oberösterreicher ungeschoren davonkommen wissen vermutlich nur mischa henschke und sein einflüsterer und neuer bester freund peter kleinmann – endgültig zum witzepräsidenten. Und der herr kleinmann kann es nicht lassen und zeigt stil indem er auf seiner facebookseite ein thomas mayer verhöhnendes posting veröffentlicht (http://johnny-meinblock.blogspot.co.at/2017/08/von-einem-zum-witzeprasidenten.html).
Und dann ist es endlich soweit. Im rahmen einer weiteren generalversammlung im september tritt peter kleinmann nicht mehr zur wahl zum präsidenten an, nicht ohne sich natürlich davor noch mit gewohnter eitelkeit als retter des österreichischen volleyballsports zu inszenieren. Und ich lasse es mir nicht ausreden, ohne watschenaffäre, ohne den druck, den die rebellischen landesverbandspräsidenten auf ihn ausgeübt hätten, wäre uns peter kleinmann als präsident des österreichischen volleyballverbandes, als einer der mächtigen, alten und aus der zeit gefallenen männer, weiterhin erhalten geblieben. Und vielleicht hat auch dieser nun seit fast sieben jahren bestehende blog, mit der oft tatkräftigen unterstützung seiner treuen leserinnen und seiner treuen leser ein klein wenig zum verschwinden des herrn kleinmann beigetragen, nach dem motto steter tropfen höhlt den stein. Wenn dem so wäre, würde mich das mit sehr viel freude und mit ganz klein wenig stolz erfüllen (http://johnny-meinblock.blogspot.co.at/2017/09/von-einem-etwas-anderen-abgesang-von.html).

Epilog:
Und dass da tatsächlich ein kulturwandel eingetreten ist, konnte man schon in der ersten pressekonferenz des neuen präsidenten gernot leitner erleben. Der stil ist ein anderer geworden, da spricht jemand in druckreifen sätzen, das gesprochene hat hand und fuß und es werden sogar baustellen erwähnt, die es in zukunft zu beseitigen gilt (http://johnny-meinblock.blogspot.co.at/2017/10/von-einem-neuen-stil-ganz-oben-im-ovv.html).  Und ein paar änderungen sind sogar schon zu sehen: die övv-website wurde umgestaltet, ist, trotz einiger schwächen im funktionellen bereich, informativer geworden und dient nicht mehr vornehmlich der selbstdarstellung eines eitlen präsidenten. Sogar anregungen des bloggisten wurden aufgegriffen, die berichte über die im ausland spielenden österreicherInnen beschränken sich auf fakten und daten wie erzielte punkte und einsatzzeiten und sind mit den jeweiligen ausländischen ligen verlinkt.

Im zuge der diskussion um missbrauch im sport gibt es auch bereits gute initiativen, wie beispielsweise die kooperation des övv mit der opferschutzorganisation möwe und ein workshop mit dem titel „mit respekt und sicherheit im volleyball“ (http://www.volleynet.at/oevv-kooperiert-mit-opferschutz-organisation-moewe-2/, http://www.volleynet.at/einladung-zum-workshop-mit-respekt-und-sicherheit-im-volleyball/)

Der präsident ist jetzt fast die als schonzeit betrachteten 100 tage im amt und aus diesem anlass gab es auch das erste große interview auf der övv-website unter http://www.volleynet.at/oevv-praesident-leitner-praesidentschaft-sehr-spannend/. Allzu viel konkretes lässt sich daraus noch nicht ablesen aber die hoffnung besteht, dass der neue präsident eine vorstellung hat, wie er positives für den österreichischen  volleyballsport erwirken kann.

Und mit diesem ausbruch an positiver energie am ende dieses eintrags zum jahresende wünsche ich meinen treuen leserinnen und meinen treuen lesern viel glück, erfolg und ganz besonders gesundheit im neuen jahr. Bleibt/bleiben sie mir gewogen.

Wie wurde der ausflug von herrn kleinmann zu den olympischen spielen nach rio finanziert?
Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?
  

Wien, 26.12.2017, 00:05 mez