Dienstag, 7. März 2017

Von vielen kommentaren, von plumpen lügen von hoher stelle, und von einer unbedingt zu unterschreibenden unterschriftenliste

Wien, 06.03.2017, 22:51 mez

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

na servas, da sind kommentare eingegangen zu meinem letztwöchigen eintrag, so viele wie schon lange nicht mehr. Und das ist gut so, so soll es sein, gegensätzliche meinungen sollen aufeinandertreffen, es soll gestritten werden, also nicht so mit beleidigungen und beschimpfungen, aber es kann durchaus heftig hergehen in der diskussion. Und heftig waren die diskussionen aber im großen und ganzen sehr sachlich. Und auch wenn ich mit frau zaller in vielen dingen nicht übereinstimme, finde ich es persönlich schade, dass sich frau zaller aus der diskussion ausgeklinkt hat und angekündigt hat, den blog in zukunft nicht mehr zu lesen. So und jetzt gestatte ich mir doch ein wenig polemik: frau zaller wird dann ohne die mir unterstellten verdächtigungen und spekulationen, von denen ihrer ansicht nach dieser blog lebt, auskommen und ihre informationen vermutlich von der övv-website beziehen, auf der bis heute kein wort über die watschenaffäre berichtet wurde, oder, um ein etwas weniger emotional aufgeladenes beispiel zu nennen, der rücktritt eines anderen vizepräsidenten, nämlich der von otto frühbauer, und er hat meines wissens keinen spieler abgewatscht, in keinster weise erwähnt wurde.

Was ich allerdings auch interessant finde, ähnlich wie user falkenstein in seinem kommentar, ist, dass meine – ja ich gebe es zu – spekulation über den ablauf des semifinalspiels zwischen den u19 burschen der hotvolleys und des vca amstetten bei den österreichischen meisterschaften wesentlich mehr staub, also kommentarmäßig sozusagen, aufgewirbelt hat, als die causa prima der letzten wochen. Irgendwie habe ich da offenbar ein wespennest geöffnet oder in die büchse der pandora gestochen oder wie das heißt. Die anglikaner unter uns sagen in so einem fall i opened a can of worms. Eigentlich ziemlich unappetitlich, aber bitte. Ich nehme hiermit zur kenntnis, dass es zu diesem aufeinandertreffen zweier spielgemeinheitspartner unterschiedliche meinungen gibt. Ich bleibe dabei, und wiederhole das hier nochmals, dass ich nie und nimmer den amstettner burschen unterstellt hatte, sie hätten das spiel absichtlich verloren, dass ich aber anderseits den beteiligten funktionären, also einem jetzt noch aktiven und einem exfunktionär sehr vieles zutraue, und dass ich, und das ist für ich der springende punkt, die optik , die sich ergibt wenn zwei spielgemeinheitspartner in einem meisterschaftssemifinale gegeneinander antreten, für absolut verheerend halte.

So und wenn man ein spiel richtig manipuliert, dann bleibt gar kein raum mehr für spekulationen wie man unter http://sport.orf.at//stories/2269371/ sehr eindrücklich nachlesen kann. Ein bisschen erinnert dieser bericht an die von user georgie red hier in seinem kommentar in der vorletzten woche geschilderten vorkommnisse bei einem spiel in einem nachwuchsbewerb der mädchen.

So aber jetzt komme ich doch wieder zurück zur causa prima, zur watschenaffäre. Und diese affäre wird hier nicht verschwinden, bis der övv bzw. dessen vorstand endlich die richtigen konsequenzen zieht und dem betroffenen vizepräsidenten das vertrauen entzieht. Und das ist keine hexenjagd, da stimme ich mit werner bader, mit dem ich sehr oft einer meinung, bin nicht überein, und da geht es nicht ums verzeihen, ich kann micha henschke ja gar nicht verzeihen, mit hat er ja keine aufgelegt. Verzeihen im eigentlichen sinn kann dem micha henschke nur der bursche, der sich die watsche eingefangen hat. Und es geht eigentlich schon lange nicht mehr um die entgleisung des micha henschke, die, und da sind sich ja viele der kommentarschreiber einig, per se nicht tolerierbar ist. Nein es geht mittlerweile um das krisenmanagement durch den herrn kommerzialrat, der in altbewährter weise versucht hat, die affäre unter ausschluss der öffentlichkeit zu lösen und der in einer ungeheurlichen und beispiellosen umkehr von täter- und opferrolle, so wie das auch user fallkenstein in seinem klugen beitrag beschreibt, jetzt wild um sich schlägt und versucht die aufdecker bzw. diejenigen, die beim unter den teppich kehren nicht mittun wollten, zu den wahren schuldigen zu machen. Thomas mayer kann ein lied davon singen. A propos thomas mayer. Das mutige interview findet sich auf der facebookseite der zeitung tips unter https://www.facebook.com/tips.krems/?ref=ts&fref=ts. Und genau dort fühlt sich uhpir auch berufen zwei kommentare abzusondern, die ich meinen werten leserinnen und meinen werten lesern nicht vorenthalten möchte, weil sie wieder einmal zeigen, wie der herr kommerzialrat argumentiert.
Ich möchte die folgende passage aus den in ihrer gesamtheit halblustigen kommentaren des herrn kleinmann wörtlich zitieren. Der herr kommerzienrat schreibt also folgendes:
„thomas mayer behauptet in diesem interview, daß (sic!) der övv ausnahmegenehmigungen willkürlich vergibt. Dies behauptet er wider besseres wissen. Es wurde die strategie der vergabe klar auch mit ihm besprochen....Wir haben uns im övv darauf geeinigt ausnahmegenehmigungen nur unter der voraussetzung zu erteilen, dass eine kommune bereit ist in absehbarer zeit die nötige infrastruktur für den volleyballsport zu schaffen.“ So werter herr kleinmann. Das ist eine plumpe lüge, die gleich lüge haben sie schon in einem kommentar auf der facebookseite der brückl hotvolleys verbreitet um zu erklären, warum sie den brückl hotvolleys keine ausnahmegenehmigung zur nutzung ihrer heimhalle für das viertelfinale im österreichischen cup gegen die spielgemeinheit mit dem langen namen erteilt haben. Auch diesen kommentar gibt es als screenshot. Dort ist die lüge noch frecher. Dort steht, und ich zitiere wieder wörtlich: „wir haben dies dadurch zustande gebracht (gemeint ist der umbau diverser hallen, anmerkung des bloggisten), dass wir keine ausnahmegenehmigungen mehr erteilt haben.“



Werter herr kleinmann, sie lügen mit diesen beiden kommentaren vereinsverantwortlichen bzw. funktionären einfach wider besseres wissen unverfroren ins gesicht. Den vorwurf der lüge nehme ich gerne und unverzüglich zurück, wenn sie den beschluss des wiener gemeinderats veröffentlichen zur in absehbarer zeit – wie es in ihrem kommentar so schön heißt - geplanten aufstockung der sporthalle brigittenau. Dort spielte ja in der letzten saison die spielgemeinheit su bisamberg/hotvolleys mit einer vom övv-vorstand unter ihrer präsidentschaft erteilten ausnahmegenehmigung. Warum sie das vergessen konnten – und ich erlaube mir sie hier aus ihrem kommentar zum interview von thomas mayer zu paraphrasieren – kann ich nicht beurteilen. Ah ja, falls der herr kommerzialrat meine einträge, so wie er ja behauptet hat, tatsächlich nicht liest, dann wird sich hoffentlich jemand aus seinem umfeld finden, der ihm wenigstens diese passage, in der es um die erteilung bzw. nichterteilung von ausnahmegenehmigungen geht, vorliest.


Ah ja, zum zweiten: geradezu putzig ist der zum gleichen interview bezugnehmende kommentar von von charlotte schützenhofer, in dem sie thomas mayer und die staunende österreichische volleyballwelt davon in kenntnis setzt, dass peter kleinmann schon seit zwei jahren keine funktion mehr bei den hotvolleys ausübt. Aber geh. Thanks for letting us know sagen da die anglikaner unter uns. Also ich bin ja schon naiv, aber..... nicht ganz deppert. 

Und ah ja zum dritten, noch etwas muss ich unbedingt loswerden im zusammenhang mit der watschengeschichte und den dazu eingegangenen kommentaren zu meinem blog. Der user volleyfan zeichnet sich ja auch durch eine gewisse drolligkeit aus. Da fragt er doch im ernst, wann sich die leute outen, die die (watschen)affäre ins rollen gebracht haben. Also ich glaube mich zu erinnern, dass das nicht mehrere leute waren, sondern einzig und allein dieser mysteriöse herr konrad, mit seiner e-mail. Also wie gesagt, ich finde das ja wirklich putzig, sich selbst hinter einem pseudonym zu verstecken und von anderen zu verlangen, sich in dieser geschichte zu outen. Nur damit kein missverständnis entsteht. Ich bin lange genug mit den usancen im österreichischen volleyball so weit vetraut, um zu verstehen, dass es für viele leute gute gründe gibt, ihre kritik an den zuständen im österreichischen volleyballsport und an den dafür hauptverantwortlichen personen nur unter dem schutz eines pseudonyms zu äußern. Aber von anderen zu verlangen sich zu erkennen zu geben und sich selbst hinter einem alias zu verstecken, das hat was herr/frau volley fan oder fan volley. Den schmäh hab’ ich mir jetzt zumindest zum teil aus susanne hofbauers kommentar ausgeborgt.

So und gerade, vor ein paar minuten hat mich eine e-mail erreicht, mit der bitte eine unterschriftenliste hier online zu stellen, mit der die unterzeichnerInnen den rücktritt von micha henschke aus seiner funktion im övv-vorstand verlangen. Ich komme dieser bitte natürlich gerne nach und möchte - so wie der initiator dieser aktion - zusätzlich noch alle vereinsverantwortlichen, bitten diese initiative mit ihrer unterschrift zu unterstützen.



So, und was bewegt die österreichische volleyballinteressierte öffentlichkeit sonst noch?  Die grazer haben es tatsächlich geschafft sich mit dem dritten sieg im vierten spiel gegen die spielgemeinheit amstetten/hotvolleys für das semifinale in der deniz bank ag volley league men zu qualifizieren (http://oevv.volleynet.at/DVStatistik/19471/81352). Das freut mich natürlich als langjährigen fan der grazer ganz besonders, weil die grazer im gegensatz zu anderen vereinen, wo man wohl mehr aus finanziellen erwägungen den österreichischen weg entdeckt hat, seit jahren fast ausschließlich mit österreichischen spielern antreten. Darüber, ob das doch eher unerwartete ausscheiden der spielgemeinheit mit dem offenbar doch eher unruhigen klima im verein in zusammenhang steht, will ich lieber nicht spekulieren, weil ich gerade meinen aluhut nicht finden kann. Ah ja, und damit ich gleich wieder denjenigen argumente liefere, die mir ausländerfeindlichkeit vorwerfen, wie beispielsweise uhtztt, dessen mahnender zeigefinger bei solchen gelegenheiten immer nervös zu zucken beginnt, möchte ich auch noch auf die – na sagen wir interessante – musikauswahl zum abspann der fernsehübertragung des oben erwähnten spiels hinweisen. War die eine verbeugung vor dem sponsor der liga? A propos sponsor. Wäre der övv im zuge der politischen entwicklungen in der türkei nicht gut beraten, sich einen anderen sponsor zuzulegen? Na ja ehrlich gesagt fürchte ich, dass, so wie sich die liga und ganz besonders die zuschauerzahlen präsentieren, interessierte sponsoren nicht gerade schlange stehen vor dem büro von uhpir.

Und das fundstück der woche ist dieses mal ein unter http://orf.at/stories/2381636/2381675/ veröffentlichter artikel über die im europäischen vergleich gar nicht so unsportlichen österreicherInnen. Da hat uns doch uhpir in seinem bestreben die tägliche turnstunde zu etablieren immer etwas ganz anderes erzählt.

Und zum abschluss komme ich nich ganz kurz zu den daten und taten der fanta vierzehn. In frankreich gewann cannes gegen nice mit 3:2, thomas zass kam in den sätzen 3, 4 und 5 zum einsatz und erzielte 7 punkte (http://datavolley.lnv.fr/2016/DataVolley/Men/&LAM110-1617.pdf). Poitiers verlor gegen ajaccio 2:3, philip schneider spielte durch und war mit beeindruckenden 30 punkten top scorer (http://datavolley.lnv.fr/2016/DataVolley/Men/&LAM113-1617.pdf). In italien gewann perugia gegen piacenza in der ersten runde der play-off mit 3:0, alex berger kam nur zu kurzeinsätzen und  blieb ohne punkt (http://www.legavolley.it/TabellinoGara.asp?IdGara=29353). Im abstiegsplayoff der zweiten liga gewann ortona gegen montecchio maggiore mit 3:0, paul buchegger spielte durch und kam als topscorer auf ebenfalls sehr beeindruckende 22 punkte (http://www.legavolley.it/TabellinoGara.asp?IdGara=29288). In polen gewann kielce gegen politechnica warszawska mit 3:1, peter wohlfahrtstätter spielte durch und erzielte 10 punkty (http://pls-web.dataproject.com/MatchStatistics.aspx?ID=1040&mID=26755&Page=S). In belgien gewann lindemans aalst gegen antwerpen 3:2, philipp kroiss spielte durch und kam auf 20% perfekte annahmen (http://ftp.tss-sport.com/liga_ha/po/&263LAM-003-po.pdf). In deutschland gewann herrsching gegen solingen mit 3:0, nicolai grabmüller wurde in den sätzen 1 und 2 eingesetzt und erzielte 1 punkt (http://www.volleyball-bundesliga.de/cms/home/1blm/1blm_scoresstats/1blm_spielplan/1blm_hauptrunde.xhtml). Rhein/main gewann gegen königs wusterhausen mit 3:2, florian ringseis spielte durch und kam auf 29% perfekte annahmen (http://www.volleyball-bundesliga.de/cms/home/1blm/1blm_scoresstats/1blm_spielplan/1blm_hauptrunde.xhtml). Bei den damen gewann vilsbiburg gegen köpenick mit 3:2, srna markovic spielte durch und erzielte 13 punkte (http://www.volleyball-bundesliga.de/cms/home/1blf/1blf_scoresstats/1blf_spielplan/1blf_hauptrunde.xhtml). In der schweiz verlor neuchatel gegen aesch pfeffingen mit 2:3, über den einsatz von monika chrtianska kann ich aus ermangelung von daten leider nichts berichten (http://www.volleyball.ch/volleyball/game-center/).




Wann tritt micha henschke von all seinen funktionen beim övv und bei vca amstetten zurück?
Wie wurde der ausflug von herrn kleinmann zu den olympischen spielen nach rio finanziert?
Nach welchen kriterien werden die dem övv aus öffentlichen mitteln zugeteilten 396.700,00€ verteilt?
Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?

Im übrigen bin ich der meinung, dass sich an der spitze des övv UND DER LANDESVERBÄNDE, und zwar ganz oben, zum wohle des österreichischen volleyballs möglichst schnell etwas ändern sollte.

Herr kleinmann, tun sie sich und dem österreichischen volleyballsport etwas gutes und treten sie besser heute als morgen als övv-präsident gemeinsam mit ihren övv-vorstandskollegen zurück, um dem österreichischen volleyballsport einen neuen weg in die zukunft zu öffnen.



Wien, 07.03.2017, 01:52 mez

Dienstag, 28. Februar 2017

Von aluhüten und rosa brillen, vom fröhlichen jetsetleben von uhpir und von einer nicht ausgestandenen affäre

Wien, 27.02.2017, 22:42 mez

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

so, dieses mal schreibe ich meinen eintrag wieder zur gewohnten zeit, und vielleicht schaffe ich es mich heute klarer auszudrücken als letzte woche. Na bumsti, da habe ich ja für ziemlich viel aufregung gesorgt mit meiner einschätzung zum ablauf des semifinalspiels bei den u19 staatsmeisterschaften der burschen zwischen den spielgemeinheitspartnern vca amstetten und hotvolleys. So und jetzt stelle ich diese passage aus dem letztwöchigen eintrag hier nochmals online, zitiere mich sozusagen selbst. Und ich ersuche meine kritiker sich diese passage nochmals genau durchzulesen:

„Und dann hören sich hoffentlich auch zustände auf, wie sie jetzt gerade, am vergangenen wochende im zuge einer verhaberung und verfilzung, die sich offiziell ja spielgemeinschaft nennt, zutage getreten sind. Da treten beide spielgemeinheitspartner, nämlich die hotvolleys und vca amstetten mit jeweils eigenen manschaften bei den u19-staatsmeisterschaften der herren an. Dass das der ausschreibung voll und ganz entspricht wurde hier ja schon von anderer stellen, nämlich vom sportdirektor des von den hotvolleys unglücklich geschiedenen spielgemeinheitspartner der letzten saison, der su bisamberg, in frage gestellt. Selbst wenn das antreten zweier getrennter mannschaften einer spielgemeinheit bei nachwuchsmeisterschaften regelkonform wäre, gibt es doch raum für alle möglichen spekulationen. Und genau das ist bei den u19-staatsmeisterschaften am letzten wochenende in klagenfurt passiert. Da gewinnt amstetten alle vier gruppenspiele und verliert dann gegen den spielgemeinheitspartner, die hotvolleys, im semifinale. Durften die amstettner nicht gewinnen? Hat man sich da vielleicht vorher etwas ausgemacht, damit die hotties auch ein bisschen ans geld kommen, weil die amstettner ja ohnehin schon mit dem cuptitel ihr budget aufbessern konnten. Na geh, das war jetzt wieder der schelm, der böse, der mich gezwickt hat. Der hat mich vor jahren in einer ähnlichen situation, da waren die hotties in einer spielgemeinheit mit sokol, und da ging es im aufstiegsplayoff um den aufstieg in die erste bundesliga, ganz, ganz kräftig gezwickt. Ah ja, das aufstiegsplayoff ist dann ähnlich ausgegangen wie das semifinale bei den u19 burschen und wie die spielgemeinheit der hotties mit den bisambergern. Also profitiert bzw. gewonnen haben immer die experten von uhpir. Aber solche verdächtigungen können ja nur so bösen menschen einfallen wie mir, oder? Aber halt, wenn man die scoresheets der amstettner in den gruppenspielen ansieht und sie mit den der amstettner im semifinale vergleicht, dann fehlt da ein spieler, der in allen vorrundenspielen gescored hat im semifinale. Na vielleicht hat er da halt keinen punkt erzielt oder er hat sich verletzt, oder vielleicht war es ein schwacher spieler und er wurde gegen einen stärkeren ausgewechselt? Oder vielleicht war es doch ganz anders, und amstetten hat nicht mit der stärksten mannschaft gegen die hotties gespielt.“

Also ich finde da keinen auch noch so kleinen hinweis darauf, dass ich den burschen unterstellt hätte, absichtlich verloren zu haben. Frau zaller meint ich verbreite hier im blog verschwörungstheorien. Die watschenaffäre, eine einzige verschwörungstheorie, die kampagne gegen thomas mayer ebenso, der brief seiner frau detto. Ah ja, ich habe elvis heute beim billa gesehen und die mondlandung wurde in den studios von mgm inszeniert. Und die amis, oder waren es die russen oder gar die chinesen versuchen uns mit den chemtrails umzubringen. Im ernst, werte frau zaller, ich war lange genug im volleyballgeschäft um zu wissen, dass ein coach viele möglichkeiten hat ein spiel zu gestalten und damit auch, wenn es gewünscht wird, ein spiel zu verlieren. Wir alle, die wir uns im volleyballsport, so denke ich, ganz gut auskennen, haben sicher schon einmal den ausdruck vom vercoachten – sorry für den semianglizismus - spiel gehört bzw. selbst verwendet. In den allermeisten fällen passiert das ungewollt, aufgrund falscher entscheidungen des trainers. Wenn das also ungewollt passieren kann, dann kann das wohl auch gezielt gemacht werden und die spieler können absolut nichts dagegen tun, sie können und werden ihr bestes geben, aber bei entscheidungen des trainers was die aufstellung angeht und die wechsel, haben die spieler kein mitspracherecht. Trainerentscheid ist nun einmal trainerentscheid im guten wie im schlechten, da gibt es keine demokratie, keine mehrheitsentscheidungen. Etwas anderes zu glauben, wäre mehr als naiv. Im extremfall kann das soweit gehen, wie der rote schurl – aka georgie red – in seinem kommentar schildert. Ich kann ihnen auch eine kleine anekdote aus einer zeit berichten, als mein sohn noch bei sokol im nachwuchs spielte. Die burschen spielten damals in niederösterreich ein u15 spiel gegen einen klar unterlegenen gegner und führten bei der zweiten technischen auszeit 16:0. Daraufhin hat der kapitän von sokol den trainer gefragt, ob es eine belohnung gäbe, sollten sie den satz 25:0 gewinnen. Worauf der trainer gemeint hat, sicher gibt es eine prämie für so eine tolle leistung, alle spieler würden vom verein neue schuhe bekommen, sollte die mannschaft es schaffen, den satz zu null zu gewinnen. Der gegner hat dann beim stand von 21:0 einen punkt gemacht, worauf der trainer sein versprechen nicht einlösen musste. Ich hab’ mir nach dem spiel erlaubt den trainer zu fragen, wie er denn den verein dazu gebracht hätte, den burschen neue schuhe zu kaufen, hätten sie den satz tatsächlich 25:0 gewonnen. Er hat dann ganz trocken gemeint, das wäre sicher nicht passiert, weil er beim stand von 22:0 den burschen am service gegen einen spieler ausgetauscht hätte, der im training kaum einmal ein service über das netz gebracht hat. Wie gesagt eine anekdote, nicht ganz ernst gemeint, mit einem augenzwinkern. Aber aus spaß kann sehr schnell ernst werden, und da brauche ich gar keine verschörungstheorien herbeifantasieren, da reicht die tatsache, dass zwei spielgemeinheitspartner mit jeweils eigenen mannschaften gegeneinander spielen, dass noch dazu der coach der einen mannschaft offenbar die akademie, die mit der anderen mannschaft irgendwie sehr eng, geradezu unauflöslich verwoben, um nicht zu sagen verfilzt ist, leitet. Als beleg für die – na ich sage das jetzt so neutral – sehr enge beziehung zwischen den hotvolleys und der wiener volleyballakademie habe ich hier zwei fotos von den jeweiligen facebookseiten der hotties und der akademiker eingestellt. Wenn man sich diese facebookeinträge auf der seite der hotvolleys und auf der der akademie ansieht gewinnt man ja den eindruck, dass die experten dort und da selbst nicht mehr so genau wissen, ob da jetzt eine akademiemannschaft oder eine mannschaft der hotvolleys den meistertitel geholt hat. Man beachte in diesem zusammenhang den text zu beiden bildern. „wir besiegen graz...“ steht sowohl auf der seite der akademie wie auch auf der der hotties zu lesen.



So werte frau zaller, werter volleyfan und lieber werner bader, mit dem ich dieses mal nicht der gleichen meinung bin. Ich nehme meine aluhut gerne ab, wenn ihr eure rosa brillen weglegt. Und sozusagen als schlusspunkt heute zur causa secunda, die der causa prima, der amstettner watschenaffäre, im heutigen eintrag den rang abgelaufen hat, möchte ich mich nochmals mit aller deutlichkeit gegen den vorwurf verwehren, ich hätte den burschen unterstellt, sie hätten das spiel gegen die hotvolleys absichtlich verloren. Das habe ich mit keinem wort getan, wie man ganz leicht nachprüfen kann, wenn man den eintrag der letzten woche nochmals genau liest. Wozu ich aber stehe, und das ist wohl keine verschwörungstheorie, ist der unhaltbare zustand, dass spielgemeinheitspartner in einem bewerb, sei es bei nachwuchsmeisterschaften oder auch im österreichischen cup aufeinandertreffen. Das muss durch ein entsprechendes regulativ verhindert werden um solche diskussionen wie wir sie hier führen gar nicht erst entstehen zu lassen.

Ah ja, ein bisschen nachfragen muss ich schon noch bei frau zaller und beim volleyfan, den werner bader muss ich in dem fall nicht fragen, der hat sich dazu schon eindeutig positioniert. Werte frau zaller, werter volleyfan, was hat eigentlich der vca amstetten von dieser unseligen spielgemeinheit mit den hotvolleys? Der eine nachwuchsspieler – den kenne ich persönlich als ausgesprochen netten burschen und guten spieler mit entwicklungspotential - , den man von den hotties bekommen hat, kann’s doch wohl nicht gewesen sein. Ein abo auf die ausrichtung des final four im österreichischen cup in amstetten? Oder ist da doch noch etwas anderes dahinter, etwas filziges? Es ist halt schon irgendwie auffallend, dass der amstettner sportdirektor ziemlich schnell karriere gemacht hat als vizepräsident des övv und seine finger offenbar auch in der wiener volleyballakademie hat, wenn sie sich gerade nicht ins gesicht eines spielers verirrt haben.

A propos, finger im gesicht und so, zur causa prima der letzten wochen, zur watschenaffäre um den amstettner sportdirektor und multitalentierten uhvp würde mich auch brennend die meinung von frau zaller interssieren, die ja auch spielermutter ist. Und auch vom volleyfan, der ja abgesehen davon, dass er fassungslos ist, weil ich den spielern unterstellt hätte, sie hätten absichtlich verloren, sich besorgt zeigt weil es mir in meinem blog darum geht – und ich zitiere wörtlich – „unseren herrn övv-präsidenten schlecht zu machen“ – also um das schlecht machen muss ich mich gar nicht so sehr bemühen, ins schlechte licht setzt sich uhpir schon selbst, würde mich interessieren, wie er zu einem vizepräsidenten des övv steht der die körperliche integrität eines nachwuchsspielers verletzt hat und zu „unserem herrn övv-präsidenten“, der es nicht der mühe wert findet diesem vizepräsidenten den rücktritt nahezulegen. Und warum tut er das wohl nicht, unser herr kommerzialrat? Siehe oben. Ui aluhut abnehmen, das war schon wieder so eine verschwörungstheorie.

Aus dem övv-vorstand ist natürlich nichts zu vernehmen zu der geschichte, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass für die bewohner der trappistenklause die sache noch lange nicht ausgestanden ist. Dieses mal wird die taktik des aussitzens hoffentlich nicht aufgehen.

Ah ja, wie man auf der facebookseite von uhpir bewundern konnte, hatte der herr kommerzialrat in letzter zeit wichtigeres zu tun als sich um eine saubere lösung der watschengeschichte zu kümmern. Neben besuchen diverser rennen und medaillenfeiern – sogar bei den idalenern - bei der schi-wm in st. moritz ist uhpir – wie er das auszudrücken beliebt – noch schnell nach hochfilzen zur biathlon-wm „gerauscht“.



Na so ein jetsetleben hat schon was, das kann einen schon von den mühen der ebene und den querelen des alltags ablenken. Auch auf die gefahr hin, dass das dem volleyfan so gar nicht gefällt, stellt sich mir doch eine nicht ganz unwesentliche frage: hat das uhpir alles selbst bezahlt oder wurden da verbandsgelder dafür locker gemacht oder wurde der sommerpeter gar vom winterpeter persönlich eingeladen? Und nein, da spricht nicht der neid des beckmesserischen bloggers aus mir, ganz und gar nicht, aber eine person des öffentlichen lebens, als die sich uhpir wohl gerne selbst sieht, weckt auch öffentliches interesse.

Na aber trotz dieses mehr als engen terminkalenders findet der herr kommerzialrat zeit, böse e-mails an seinen neuen lieblingslandesverband, den niederösterreichischen nämlich, zu verfassen.    



Ui, und da wird sich der herr kommerzialrat gleich wieder auf die suche machen nach dem bösen, bösen maulwurf, der mir diese e-mail zugespielt hat. Bei der großen verteilerliste wird das allerdings ein sehr mühseliges unterfangen werden, und werter herr präsident, der sie ja meine einträge nach eigenem bekunden nicht lesen, aber vielleicht vorgelesen bekommen, ich möchte ihnen bei dieser gelegenheit dezidiert mitteilen, dass es sie den bei solchen anlässen gerne zitierten nasenrammel angeht, woher ich meine informationen bekomme.

Ah ja, meisterschaft wurde auch noch gespielt. In den viertelfinalpartien gab es zwei siege für waldviertel gegen klagenfurt, wobei die tolle kämpferische leistung der klagenfurter bei der knappen 2:3 niederlage gegen die legionärstruppe aus dem waldviertel, außer vielleicht sympathien bei neutralen zuschauern, den kärntnern leider nichts zählbares gebracht hat. Ein treuer leser hat durch dieses resultat angeregt, folgenden vorschlag gemacht, den man meiner ansicht nach durchaus diskutieren könnte. Man könnte auch in den direkten finalspielen punkte vergeben, so wie  in der regulären saison, also 3 punkte für ein 3:0 oder 3:1, 2 für ein 3:2 und 1 punkt für ein 2:3. Und man könnte die serie beenden, sobald eine mannschaft 9 punkte, also drei glatte siege erreicht hat. Ist ein 3:2 sieg dabei, braucht es ein viertes spiel. Damit würde der verlierer einer fünf-satz-partie nicht mit leeren händen dastehen. Bei den begegnungen der waldviertler gegen klagenfurt waren in zwettl 384 und in klagenfurt 270 zuschauerInnen in der jeweiligen halle (http://www.volleynet.at/DVStatistik/19471/81354, http://www.volleynet.at/DVStatistik/19471/81355). In der zweiten viertelfinalserie steht es nach zwei spielen in amstetten zwischen den hausherren und den grazern 1:1. Ich habe mich ja in der vergangenheit mehrfach als fan der grazer, oder besser gesagt als fan der art und weise wie bei den grazern volleyball betrieben wird, geoutet. Heuer haben mir meine grazer freunde bisher nicht viel anlass zur freude gegeben, weswegen ich mich umso mehr darüber freue, dass sie die serie gegen die spielgemeinheit mit dem langen namen bis jetzt offen halten konnten. Gar nicht erfreulich scheinen die zuschauerzahlen in amstetten zu sein. Offenbar sind die zahlen derartig peinlich, dass man sie auf den data volley blättern lieber nicht angibt (http://www.volleynet.at/DVStatistik/19471/81350, http://www.volleynet.at/DVStatistik/19471/81349). Dass es sich bei den beiden begegnungen tatsächlich fast um geisterspiele handelte, bestätigen gewöhnlich gut informierte kreise, deren schätzungen von etwa 30 zuschauerInnen ausgingen. Na irgendetwas scheint da ein wenig auf die stimmung zu drücken im mostviertel.

So und endlich kommen die fanta vierzehn wieder einmal zu ihrem recht. In frankreich verliert cannes gegen tours 0:3, thomas zass kam dieses mal nur kurz zum einsatz und blieb ohne punkt, nachdem er letzte woche laut övv nur indirekt zum punktgewinn von cannes beitragen konnte. Also wie das mit dem indirekt geht erschließt sich mir nicht wirklich (http://datavolley.lnv.fr/2016/DataVolley/Men/&LAM105-1617.pdf)



Poitiers verlor gegen nice ebenfalls mit 0:3, philip schneider spielte durch und erzielte 6 punkte (http://datavolley.lnv.fr/2016/DataVolley/Men/&LAM108-1617.pdf). In italien gewann perugia gegen verona 3:0, alex berger kam dieses mal nicht zum einsatz (http://www.legavolley.it/TabellinoGara.asp?IdGara=28806). In der zweiten italienischen liga verlor ortona gegen castellana grotte 0:3, paul buchegger spielte durch und kam auf 6 punkte (http://www.legavolley.it/TabellinoGara.asp?IdGara=29283). In polen gewann kielce gegen bielsko-biala 3:0, peter wohlfahrtstätter spielte durch und erzielte 10 punkty (http://pls-web.dataproject.com/MatchStatistics.aspx?ID=1040&mID=26754&Page=S). In belgien gewann lindemans aalst gegen guibertin 3:0, philipp kroiss spielte durch und hatte dieses mal keine perfekten annahmen (http://ftp.tss-sport.com/liga_ha/reg/&191LAM-0013-reg.pdf). In deutschland gewann herrsching gegen bühl mit 3:0, nicolai grabmüller kam im ersten und letzten satz zu kurzeinsätzen, blieb aber ohne punkt (http://www.volleyball-bundesliga.de/cms/home/1blm/1blm_scoresstats/1blm_spielplan/1blm_hauptrunde.xhtml). Rhein/main gewann gegen düren 3:0, florian ringseis spielte durch und kam auf 35% perfekte annahmen (http://www.volleyball-bundesliga.de/cms/home/1blm/1blm_scoresstats/1blm_spielplan/1blm_hauptrunde.xhtml). Bei den damen gewann vilsbiborg gegen berlin mit 3:0, srna markovic spielte durch und erzielte 10 punkte (http://www.volleyball-bundesliga.de/cms/home/1blf/1blf_scoresstats/1blf_spielplan/1blf_hauptrunde.xhtml). Suhl verlor gegen schwerin 0:3, anna maria bajde und katharina holzer kamen nur zu kurzeinsätzen, katharina holzer erzielte einen punkt (http://www.volleyball-bundesliga.de/cms/home/1blf/1blf_scoresstats/1blf_spielplan/1blf_hauptrunde.xhtml). In der schweiz verlor neuchatel gegen volero zürich mit 1:3, über einsstzzeiten und punkte von monika chrtianska kann ich nichts berichten, da meine schweizer quelle unerklärlicherweise versiegt ist.              

Und das fundstück der woche kommt dieses mal direkt von der facebookseite von wolfgang böhm, der das interview mit thomas mayer online stellt. Bravo, kann ich da nur sagen, bravo.
     


Wann tritt micha henschke von all seinen funktionen beim övv und bei vca amstetten zurück?
Wie wurde der ausflug von herrn kleinmann zu den olympischen spielen nach rio finanziert?
Nach welchen kriterien werden die dem övv aus öffentlichen mitteln zugeteilten 396.700,00€ verteilt?
Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?

Im übrigen bin ich der meinung, dass sich an der spitze des övv UND DER LANDESVERBÄNDE, und zwar ganz oben, zum wohle des österreichischen volleyballs möglichst schnell etwas ändern sollte.

Herr kleinmann, tun sie sich und dem österreichischen volleyballsport etwas gutes und treten sie besser heute als morgen als övv-präsident gemeinsam mit ihren övv-vorstandskollegen zurück, um dem österreichischen volleyballsport einen neuen weg in die zukunft zu öffnen.



Wien, 28.02.2017, 02:00 mez

Montag, 20. Februar 2017

Von einem landespräsidenten mit mut, von vereinen mit wut und von fragen aufwerfenden staatsmeisterschaften

Wien, 20.02.2017, 19:06 mez

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

also irgendwie bin ich ja selber schuld, ich hätte mir meine reise nach australien anders einteilen sollen, am vergangenen montag so gejetlaged – verzeihung für diesen semianglikan ...äh... anglizismus – dass mich der user hauptschiedsrichter in seinem kommentar zu recht und nachdrücklich darauf hinweisen musste, dass ich beim final four der damen in meiner durch den jetlag beeinflussten euphorie das semifinale mit dem finale verwechselt hatte. Und heute bin ich um 8:40 ortszeit nach mehr als 25 stunden reisezeit aus australien hier in wien gelandet. Und wieder hat mich der jetlag fest im griff, so dass ich beschlossen habe, meinen eintrag zu ungewohnt früher abendzeit, aber schon außerhalb der dienstzeit, herr kommerzialrat, keine sorge, zu verfassen.

Ah ja und noch ein kurzer nachtrag zu den finalspielen im cup. Auffallend war, dass beim rein steirischen finalspiel der damen zumindest laut data volley blatt wesentlich mehr zuschauerInnen in der halle waren als beim finalspiel der herren, an dem die heimmannschaft, also die spielgemeinheit mit dem langen namen, teilgenommen hat (http://oevv.volleynet.at/DVStatistik/18508/81671, http://oevv.volleynet.at/DVStatistik/18507/81683). Wobei das mit den zuschauerzahlen auf data volley ja so eine sache ist. Aus gewöhnlich gut informierten kreisen, die die finalspiele im fernsehen verfolgt hatten, wurde mir mitgeteilt, dass just zu den zeiten, als die kameras ins publikum schwenkten, offenbar wieder einmal ein gewisser massenansturm auf die toiletten eingesetzt haben musste.

So aber jetzt zur causa prima, zur amstettner watschenaffäre. Und ja herr kommerzialrat, diese geschichte ist noch lange nicht ausgestanden, trotz oder gerade wegen des versuches, sie unter den tisch zu kehren. Da kommen dinge ins rollen, mit denen weder der herr kleinmann noch sein multitalentierter vize gerechnet haben. Im gegensatz zur hofberichterstattung in den niederösterreichischen nachrichten, wo ein journalist und eine journalistin dem aufdecker der affäre unterstellten, er wolle unruhe in der volleyballszene stiften, gibt es mit philipp hebenstreit einen journalisten, der sich bereits vor mehr als einer woche in einem kommentar und in interviews mit persönlichkeiten aus politik und sport kritisch mit der angelegenheit befasst hat. Und dieser philipp hebenstreit hat nun auch ein interview mit dem präsidenten des niederösterreichischen volleyballverbandes publiziert. Und dieses interview hat es in sich. Da zeigt der niederösterreichische landesverbandspräsident thomas mayer, dass er guts – wie das die anglikaner unter uns nennen – hat. Da verlangt thomas mayer nicht nur den rücktritt des watschenverteilers sondern beklagt auch den umgang der övv-führung mit der affäre. Er findet auch kritische worte zur spielgemeinheit amstetten/hotvolleys, die ja das naheverhältnis von uhpir und seinem watschenausteilenden vize unterstreicht, und vermutet, dass es der zweck dieser spielgemeinheit war, den hotvolleys den für den betrieb ihrer akademie notwendigen erstligazugang zu ermöglichen. Und dann spricht thomas mayer auch noch die willkürliche vergabe bzw. nichtvergabe von ausnahmegenehmigungen zur nutzung von volleyballhallen an. Konkret beklagt er, dass melk die austragung der u19 staatsmeisterschaften der damen entzogen wurde, weil die halle zu niedrig und zu schmal ist. Und dann wünscht er sich auch noch einen kulturwechsel bei den 2018 anstehenden vorstandswahlen. Starker tobak, sage ich. Gratuliere! Endlich gibt sich ein landesverbandspräsident einen ruck und redet klartext.



Aber, wie zu erwarten war, bekommt das dem thomas mayer gar nicht gut. Und daher sah sich seine frau genötigt einen offenen brief an uhpir und den multitaskenden uhvp zu schreiben, in dem sie sich gegen die vom övv gegen ihren mann gefahrene kampagne, die im an thomas mayer gerichteten vorwurf des verbandsschädigenden verhaltens gipfelt, zur wehr setzt. Diesen brief hat mir ein treuer leser zukommen lassen und in einer e-mail habe ich frau magistra mayer geschrieben, dass ich ihren brief, der ja als offener brief gedacht ist, hier im blog online stellen werde.


Und damit nicht genug, habe ich noch eine e-mail von christian steidl von der sportunion sankt pölten bekommen, die ich auch gerne hier weiter verbreite, mit dem aufruf, die von den st. pöltnern ausgehende initiative zu unterstützen.



Es rumort gewaltig in der niederösterreichischen volleyballszene und es bewegt sich etwas. Ich gehe jetzt noch einen schritt weiter als thomas mayer. Nicht nur micha henschke ist rücktrittsreif sondern mit ihm der ihn stützende präsident des övv und die dazu lauthals schweigenden weiteren mitglieder des vorstandes, die sich mit ihrem schweigen mitverantwortlich machen. Es ist hoch an der zeit, dass sich endlich auch die anderen landesverbandspräsidenten ihrer verantwortung besinnen, und nicht bis 2018 warten um den von thomas mayer gewünschten kulturwechsel herbeizuführen sondern jetzt, sofort, am besten morgen im rahmen einer außerordentlichen generalversammlung den herrn präsidenten und seine vorstandfreunde endlich ihrer verantwortung entheben, da mit jedem tag, mit dem dieser vorstand länger im amt bleibt, das ansehen des österreichischen volleyballsports mehr schaden nimmt.

Und dann hören sich hoffentlich auch zustände auf, wie sie jetzt gerade, am vergangenen wochende im zuge einer verhaberung und verfilzung, die sich offiziell ja spielgemeinschaft nennt, zutage getreten sind. Da treten beide spielgemeinheitspartner, nämlich die hotvolleys und vca amstetten mit jeweils eigenen manschaften bei den u19-staatsmeisterschaften der herren an. Dass das der ausschreibung voll und ganz entspricht wurde hier ja schon von anderer stellen, nämlich vom sportdirektor des von den hotvolleys unglücklich geschiedenen spielgemeinheitspartner der letzten saison, der su bisamberg, in frage gestellt. Selbst wenn das antreten zweier getrennter mannschaften einer spielgemeinheit bei nachwuchsmeisterschaften regelkonform wäre, gibt es doch raum für alle möglichen spekulationen. Und genau das ist bei den u19-staatsmeisterschaften am letzten wochenende in klagenfurt passiert. Da gewinnt amstetten alle vier gruppenspiele und verliert dann gegen den spielgemeinheitspartner, die hotvolleys, im semifinale. Durften die amstettner nicht gewinnen? Hat man sich da vielleicht vorher etwas ausgemacht, damit die hotties auch ein bisschen ans geld kommen, weil die amstettner ja ohnehin schon mit dem cuptitel ihr budget aufbessern konnten. Na geh, das war jetzt wieder der schelm, der böse, der mich gezwickt hat. Der hat mich vor jahren in einer ähnlichen situation, da waren die hotties in einer spielgemeinheit mit sokol, und da ging es im aufstiegsplayoff um den aufstieg in die erste bundesliga, ganz, ganz kräftig gezwickt. Ah ja, das aufstiegsplayoff ist dann ähnlich ausgegangen wie das semifinale bei den u19 burschen und wie die spielgemeinheit der hotties mit den bisambergern. Also profitiert bzw. gewonnen haben immer die experten von uhpir. Aber solche verdächtigungen können ja nur so bösen menschen einfallen wie mir, oder? Aber halt, wenn man die scoresheets der amstettner in den gruppenspielen ansieht und sie mit den der amstettner im semifinale vergleicht, dann fehlt da ein spieler, der in allen vorrundenspielen gescored hat, im semifinale. Na vielleicht hat er da halt keinen punkt erzielt oder er hat sich verletzt, oder vielleicht war es ein schwacher spieler und er wurde gegen einen stärkeren ausgewechselt? Oder vielleicht war es doch ganz anders, und amstetten hat nicht mit der stärksten mannschaft gegen die hotties gespielt.    








So und da mir jetzt schon fast die augen zufallen, lasse ich den bericht über daten und taten der fanta vierzehn dieses mal aus aktualitätsgründen – siehe oben – und müdigkeitsgründen ausfallen.

Aber in die sandkiste muss ich schon noch nach den ergebnissen beim 3 sterne turnier auf kish island. Da gabs in drei spielen im hauptbewerb einen sieg, und den auch nur deswegen, weil ein österreichisches paar gegen ein anderes österreichisches paar spielte. Das bedeutet einen geteilten neunten  und drei geteilte 17. oder anders ausgedrückt letzte plätze (http://worldtour.2017.fivb.com/en/432/men/standings). Na nach den ebenfalls eher ernüchternden ergebnissen beim ersten major vor zwei wochen in fort lauderdale, ein geteilter 17. platz und zwei geteilte 25. und somit letzte plätze bei den herren und einem geteilten 17. platz bei den damen ist der herr mit dem siegergen und nach eigenem bekunden auch einführer des beachvolleyballs in deutschland – siehe auch fundtsück der woche - momentan nichts anderes als ein publicitygag des herrn kommerzialrats (http://worldtour.2017.fivb.com/en/429/men/standings, http://worldtour.2017.fivb.com/en/429/women/standings).



Wann tritt micha henschke von all seinen funktionen beim övv und bei vca amstetten zurück?
Wie wurde der ausflug von herrn kleinmann zu den olympischen spielen nach rio finanziert?
Nach welchen kriterien werden die dem övv aus öffentlichen mitteln zugeteilten 396.700,00€ verteilt?
Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?

Im übrigen bin ich der meinung, dass sich an der spitze des övv UND DER LANDESVERBÄNDE, und zwar ganz oben, zum wohle des österreichischen volleyballs möglichst schnell etwas ändern sollte.

Herr kleinmann, tun sie sich und dem österreichischen volleyballsport etwas gutes und treten sie besser heute als morgen als övv-präsident gemeinsam mit ihren övv-vorstandskollegen zurück, um dem österreichischen volleyballsport einen neuen weg in die zukunft zu öffnen.



Wien, 20.02.2017, 22:23 mez