Dienstag, 10. Mai 2016

Von der zensur anheim fallenden harmlosen fragen, von hypothetischen fragen zur finanzierung der wiener volleyballakademie und von fragen zum zustandekommen so mancher überschriften auf der övv website

Wien, 09.05.2016, 23:03 mez

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

na irgendwie ist es ein bisschen ruhig geworden in meinem elektronischen postkasten. Schade! Charlotte schützenhofer hatte offenbar keine lust mehr sich mit mir öffentlich über das für und wider der verspielgemeinheitung des österreichischen voellyballsports auszutauschen und hatte wohl auch wichtigeres bei verschiedenen nachwuchsturnieren zu tun, bei denen mannschaften, die so irgendwie mit der wiener volleyballakademie assoziiert, für den finaziellen aufwand, der dort betrieben wird, eher mäßig erfolgreich abschnitten.

Also dann fange ich halt gleich einmal mit der sparkasse schülerliga der mädchen an, die am mittwoch mit einem finalerfolg der nms eisenerz gegen das georg von peuerbach gymnasium linz in telfs zu ende gegangen ist. Den dritten platz belegte die mädchen aus dem bgorg wien 22 polgarstraße aka wiener volleyballakademie (http://oevv.volleynet.at/News/All/2016/05/0000090594). Herzliche gratulation von hier aus.
Zum semifinalspiel zwischen den eisenerzerinnen und den wienerinnen habe ich übrigens folgende sms bekommen, von einem treuen leser, der offenbar mindestens genauso abgefüllt ist mit negativer energie die sich dann halt bei entsprechenden anlässen machtvoll den weg nach außen sucht.


 
Und am wochenende standen dann die u12 staatsmeisterschaften auf dem programm. Bei den burschen gewann döbling im finale gegen aich/dob, den dritten platz holten sich die burschen aus steyr. Bei den mädchen siegten die brückl hotvolleys im finale gegen volley 16 wien, der dritte platz ging an die mädchen von askö villach (http://oevv.volleynet.at/News/All/2016/05/0000090607). Damit holten sich drei der sechs medaillen vereine aus kärnten, zwei medaillen gingen nach wien und eine nach oberösterreich. Herzliche gratulation auch hier an die medaillengewinner. Und für die üppig subventionierten akademiemannschaften aus wien blieb jeweils nur der vierte platz. Also ich denke das wird den ansprüchen der expertInnen dort nicht wirklich genügen. Hoppala, habe ich doch glatt akademiemannschaften geschrieben, dabei habe ich doch die beiden hotvolleys teams gemeint. Also irgendwie bin ich da immer mehr verwirrt, und wenn man sich auf der facebookseite der wiener akademie umschaut wird die verwirrung noch größer (https://www.facebook.com/volleyballakademiewien/?fref=ts). Und ich bin mit dieser verwirrung nicht alleine, wie dieser eintrag auf der facebookseite der wiener akademie zeigt, oder eigentlich muss ich korrekterweise schreiben zeigte.


Auch diese im verhältnis zu meinem von frau schützenhofer gelöschten eintrag auf der website der hotties geradezu harmlos-naive frage fiel offenbar der gut geölten vereinsinternen ...äh schon wieder verwirrt... der akademieinternen zensurmaschine der expertInnen zum Opfer. Na so screenshots sind halt schon eine tolle sache, wenn man rechtzeitig drauf schaut, dass man sie hat, wenn man sie braucht um einen alten werbespruch, in dem es um die glücklichmachende wirkung von geld ging, ein wenig abzuwandeln (https://de.wikiquote.org/wiki/Werbesprüche#G). Ah ja und so sieht der eintrag jetzt aus. Sauber. Keine dummen fragen mehr, und aus. Also liebe expertInnen aus der agademie, wie ungeschickt kann man denn noch sein?

Da kommt mir gleich mein lieblingssatz aus charlotte schützenhofers e-mail an mich in den sinn: „so einfach ist das“ sagt die gute frau schützenhofer dort und kommentiert damit die beendigung der spielgemeinheit mit der su bisamberg. Genau so einfach ist das, man sucht sich halt einen neuen spielgemeinheitspartner, was mit den bisambergern passiert ist wurscht, selber schuld halt. Sorry ich schweife ab. So einfach ist das auch mit abweichenden meinungen und harmlosen fragen. Was uns nicht passt, wird einfach gelöscht. Einfach, tatsächlich einfach ist das, nämlich ganz einfach arrogant und überheblich. Und so einfach wird das leider bleiben, solange der herr kleinmann seine finger im österreichischen volleyballsport hat.
Es ist tatsächlich ganz einfach solange der herr kleinmann mitmischt, die agademie sucht und findet nicht nur einen kooperationspartner im westlichen niederösterreich sondern sucht auch noch einen trainer oder eine trainerin. Würde mich gar nicht wundern, wenn der trainer dann zufällig auch aus der gleichen gegend käme wie der spielgemeinheitspartner. Unter http://oevv.volleynet.at/News/0000090599 lobt uhpir ja auch ganz ausführlich die dortige halle, für die er praktischerweise von sich selber gar keine ausnahmegenehmigung erbitten muss damit seine aufstrebenden stars dort mit der neuen spielgemeinheit weitere erfahrung in der ersten liga sammeln können. Die frage, woher die fortgesetzte finanzierung zum weiteren ausbau dieses so ungeheuer erfolgreichen agademie-modells kommt, werde ich hier, so wie ein paar andere fragen, wohl vergeblich stellen.





Und gleich nochmals ah ja und noch eine kleine anmerkung zur berichterstattung über die u12 staatsmeisterschaften. Kann mir bitte irgendjemand erklären wie ein bericht über diese meisterschaften zu einer solchen überschrift kommt? Geht’s noch? War das das vorweggenommene finale? Wer schreibt diesen schmarren?



Also das hat mich wirklich interessiert. Ich erlaube mir ein bild einzustellen, das mein maßloses interesse an dieser information in realistischer weise darstellt.



Und gleich zum dritten mal ah ja, ah ja die überschriften auf der övv website zu ereignissen der letzten woche unterscheiden sich signifikant von den überschriften zu den gleichen ereignissen auf der orf website. Und das hat mich zu folgendem kleinen rätsel inspiriert.

Die beiden überschriften zur niederlage der österreichischen nationalmannschaft gegen dänemark lauten:
A. vorbereitung auf em quali und european league, övv-teamchef warm mit 1. test zufrieden
B. övv-herren verlieren em-quali-test gegen dänen

Und der sieg im zweiten testspiel wird dann so überschrieben:
A. klarer sieg 24 stunden nach knapper niederlage, övv team lässt dänen keine chance
B.  österreich gelingt revanche gegen dänemark

Des – zugegebenermaßen für meine geübten leserinnen und für meine geübten leser – nicht sehr schwierigen rätsels lösung findet man unter http://sport.orf.at//stories/2250637/, http://sport.orf.at//stories/2250671/, http://oevv.volleynet.at/News/0000090604 und unter http://oevv.volleynet.at/News/0000090605. Also was möchte der verfasser mit einer überschrift zu einem artikel über eine niederlage erreichen, in der das wort niederlage verschämt verschwiegen wird? Soll man da für blöd verkauft werden? Na zumindestens war uhtztt zufrieden, dann wird schon alles passen, und fortschritte hat er auch wieder gesehen. Sehr beruhigend. Echt. Aber dafür passt dann die überschrift zum artikel über den sieg zum gewöhnlich marktschreierischen stil des övv wenn es auch um noch so unbedeutende erfolge geht. Wow, keine chance hatten sie die dänen, die nummer irgendwas – genau die nummer 103 - der weltrangliste (http://www.fivb.org/en/volleyball/VB_Ranking_M_2015-10.asp). Bist du denn deppert, denen dänen haben wir es aber gezeigt. Und jetzt stehen dann noch spiele gegen weitere großmächte des internationalen volleyballs auf dem vorbereitungprogramm, nämlich gegen die nummer 103 der welt ungarn und die nummer 73 schweden. Ah ja und natürlich gibt es auch ein spiel gegen die nummer 7 bulgarien (http://www.fivb.org/en/volleyball/VB_Ranking_M_2015-10.asp). Ob die dort bei diesem so hochkarätig besetzten turnier vielleicht mit einem nachwuchsteam auftauchen werden, wird man uns sicher ganz genau erläutern auf der homepage des övv. Na und dann geht’s in die em-quali, wo österreich jetzt gleich einmal schon in der allerersten runde einsteigen darf, aufgrund der starken leistungen in den letzten jahren, und dort auf moldawien, luxemburg und litauen treffen wird. Alles andere als  drei sieg wären da wohl eine  mehr als riesige blamage (http://www.cev.lu/Competition-Area/Competition.aspx?ID=840&PID=1421). Und anschließend geht es dann in der holli-knolli-ferienliga weiter, gegen estland, weißrussland und luxemburg (http://www.cev.lu/Competition-Area/Competition.aspx?ID=939&PID=1485). Diese european league verkommt heuer tatsächlich zur kaschperliga. Heuer dürfen sogar zwei vertreter der sogenannten small countries ran, nämlich luxemburg und albanien, weil man sonst nicht einmal acht teilnehmer zusammengebracht hätte. Das erinnert mich ja fast ein wenig an die situation in den männlichen nachwuchsligen in wien. Und der sieger der european league löst ein ticket für das millionenspektakel der weltliga, wie es unter http://oevv.volleynet.at/News/0000090599 so schön heißt. Und sollte es die nationalmannschaft tatsächlich schaffen sich für die weltliga zu qualifizieren, dann werden wir wohl auch hier ein millionenspektakel erleben, wenn eine weltligataugliche halle aus dem boden gestampft werden muss. Alternativ ist natürlich die erwirkung einer ausnahmegenehmigung bei der fivb für die hopsagasse durch uhpir vorstellbar.

Aber bevor da irgendwelche hallenplanungen vorantreibt, sollten die verantwortlichen beim övv zuerst einmal ihre hausaufgaben machen und beispielsweise den kader der nationalmannschaft unter http://oevv.volleynet.at/Indoor/Nationalteams/Herren aktualisieren.


A propos kader, also da haben sich für mich auch ein paar fragen gestellt nach welchen gesichtspunkten da zum teil einberufen wurde. Aber da komme ich dann zum gegebenen zeitpunkt sicher noch einmal darauf zurück.

Und die damennationalmannschaft beginnt auch mit der vorbereitung auf die em-quali gegen italien, die ukraine und lettland (http://oevv.volleynet.at/News/All/2016/05/0000090597). Wie man unter http://oevv.volleynet.at/Indoor/Nationalteams/Damen lesen kann, ist das betreuerInnenteam bei den damen auch etwas kleiner geraten, also zahlenmäßig, als bei den herren. Na ist ja auch irgendwie verständlich, die damen sind im durchschnitt auch ein bisschen kleiner als die herren und dürfen daher auch in niedrigeren hallen spielen. Also benötigen sie auch weniger betreuerInnen.

In der sandkiste wurde auch gespielt, letzte woche, und zwar beim open in sotschi. Da gab es zwei neunte plätze für schwaiger/hansel und huber/seidl und einen enttäuschenden siebzehnten platz für doppler/horst, deren quali für rio jetzt plötzlich doch nicht mehr ganz so sicher aussieht, weil einige ihrer unmittelbaren konkurrenten in sotschi sehr gut abgeschnitten haben (http://www.fivb.org/EN/BeachVolleyball/Competitions/WorldTour/2016/event/Results.asp?TournCode=WSOC2016&Phase=2, http://www.fivb.org/EN/BeachVolleyball/Competitions/WorldTour/2016/event/Results.asp?TournCode=MSOC2016&Phase=2). Für zass/teufl bei den damen und winter/ermacora und wutzl/frühbauer bei den herren war jeweils schon in der quali endstation (http://www.fivb.org/EN/BeachVolleyball/Competitions/WorldTour/2016/event/Results.asp?TournCode=MSOC2016&Phase=1, http://www.fivb.org/EN/BeachVolleyball/Competitions/WorldTour/2016/event/Results.asp?TournCode=WSOC2016&Phase=1).

So, und ganz zum schluss noch das fundstück der woche, dieses mal in form einer meldung des orf unter http://news.orf.at//stories/2338261/, die zeigt, dass grundlegende kenntnisse der mathematik vielleicht doch nicht unterschätzt werden sollten, sogar wenn man als passagier im flugzeug sitzt. 



Nach welchen kriterien werden die dem övv aus öffentlichen mitteln zugeteilten 396.700,00€ verteilt?
Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?

Im übrigen bin ich der meinung, dass sich an der spitze des övv UND DER LANDESVERBÄNDE, und zwar ganz oben, zum wohle des österreichischen volleyballs möglichst schnell etwas ändern sollte.

Herr kleinmann, tun sie sich und dem österreichischen volleyballsport etwas gutes und treten sie besser heute als morgen als övv-präsident gemeinsam mit ihren övv-vorstandskollegen zurück, um dem österreichischen volleyballsport einen neuen weg in die zukunft zu öffnen.


Wien, 10.05.2016, 01:37 mez


Dienstag, 3. Mai 2016

Vom ganz unterschiedlichen umgang mit kritischen kommentaren, von vielen fragen zu einer sich abzeichnenden spielgemeinheit und von den richtigen schlüssen nach misserfolgen

Wien, 02.05.2016, 22:10 mez

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

Na bumm, nach dem extrablog hat es aber geraschelt im virtuell-elektronischen postkastl. Und unter den kommentaren waren zustimmende aber auch ganz schön kritische dabei. Gut ist das, wenn da eifrig diskutiert wird, das braucht der volleyballsport in österreich, und das sei manch anderen volleyballinteressierten auch ins stammbuch geschrieben, die haben es nämlich nicht so mit transparenter diskussionskultur. Aber dazu komm’ ich später noch ganz, ganz ausführlich, versprochen.

Im sinne einer solchen diskussionskultur möchte ich zuerst aber noch  zum einen oder anderen kommentar stellung nehmen, der sich kritisch mit meinen aktuellen einträgen befasst. Also ich fange einmal mit der leichtesten übung an. Ja, leser müller hat recht, ich habe mich geirrt in meinem eintrag vom letzten montag. Ich habe unter http://johnny-meinblock.blogspot.co.at/2016/04/vom-unterschied-zwischen-pokalubergaben.html hier letzte woche fälschlicherweise geschrieben, das rhein/main  zuhause mit einem 0:3 gegen friedrichshafen die semifinalserie mit 1:2 verloren hatte. Das dritte spiel fand tatsächlich in friedrichshafen statt, wie leser müller richtig bemerkt. Und er hat auch recht, wenn er schreibt, dass flo ringseis im heimspiel eine annahmequote von 62% perfekte annahmen hatte. Das habe ich, als ich mich auf dieses spiel bezog auch unter http://johnny-meinblock.blogspot.co.at/2016/04/von-nicht-eingetroffenen-vorhersagen.html genauso geschrieben. Im dritten spiel der serie, auf das ich mich aber im letzten blog bezogen hatte, kam flo ringseis tatsächlich nur auf 10% perfekte annahmen wie im entsprechenden datavolley blatt unter http://www.volleyball-bundesliga.de/cms/home/1blm/1blm_scoresstats/1blm_spielplan/1blm_playoffs.xhtml nachlesen kann. Also irgendwie hatten wir beide recht, leser müller mit dem spielort und ich mit der annahmequote von flo ringseis im dritten spiel der semifinalserie.

So, das war eine leicht übung, jetzt wird es ein bisschen schwieriger. Werner bader sieht den beitrag von alex tusch zum meistertitel der tiroler etwas anders als ich, wobei ich denke, dass da gar nicht so viel unterschied ist, zwischen unseren einschätzungen. Also bei einem bleibe ich, lieber werner bader, die überschrift „tusch und teppan führen tirol zum titel“ finde aufgrund des ganz gut gelungenen stabreims literarisch wertvoll aber was den inhalt angeht doch eher übertrieben. Dass alex tusch im fünften spiel ganz entscheidend am sieg der tiroler beteiligt war, bestreite ich nicht, aber darauf hat sich der artikel mit der stabreim-überschrift nicht bezogen (http://oevv.volleynet.at/News/All/2016/04/0000090574). Ich weiß schon, dass auch dieses spiel hätte kippen können, hätten die kärtner den dritten satz gewonnen, aber, lieber werner bader, ganz ehrlich, so richtig danach ausgeschaut hat es nicht. Und was die einsatzzeiten von alex tusch angeht, ja es stimmt, dass alex im grunddurchgang der meisterschaft viel spielzeit bekommen hat, weil die gegner, na sagen wir es höflich, nicht die schwierigsten waren. Dann allerdings, wenn es ans eingemachte ging, championsleague, meisterschaftsfinale, final four in der mevza (http://mevza.volleynet.at/DVStatistik/17781/74426, http://mevza.volleynet.at/DVStatistik/17781/74325), dann war er halt meist nur zweite wahl, da vertraute der trainer lieber gregor ropret. Und das wird wohl seine gründe gehabt haben. A propos gründe: Und warum lolo koraimann nur zu wenig einsatzzeiten kam hat sicher seine gründe, die werner bader kennt und die auch ich glaube zu kennen und die wir, und da stimmen wir hoffentlich überein, hier jetzt nicht ausbreiten müssen. Ich kenne und schätze werner bader ja als humorvollen kommentator meiner einträge, und den humor hat er glücklicherweise am schluss seines kommentars ja wieder gefunden, mit dem nicht ganz ernstgemeinten vorschlag, dass alex tusch und lolo koraimann leistunsgmäßig sehr davon profitieren würden, wenn sie die tiroler an die spielgemeinheit bisamberg/hotvolleys, salzburg, klagenfurt oder enns verliehen, damit sie dort spielpraxis erwerben. Aber ein wenig ernst darf ich da jetzt schon dagegenhalten, dass für die weiterentwicklung der beiden nationalteamspieler mehr spielzeiten und mehr einsätze in wichtigen spielen durchaus förderlich wären. Aber, und da treffe ich mich hoffentlich mit werner bader, die müssen sie sich halt erarbeiten.

So, und jetzt zu einem weiteren kommentar, der mich zweifach überrascht hat, ersten weil ich mir nicht gedacht habe, dass michal peciakowski meine blogeinträge liest. Und die begründung warum er das tut nehme ich jetzt glatt als kompliment.  Er schreibt in seinem kommentar, dass er diesen blog ab und zu liest, weil es nicht viel auswahl gibt, wenn man über volleyball in österreich etwas lesen möchte. Zweitens bin ich überrascht, weil michal peciakoswski schreibt, dass er uns, wen auch immer dieses uns einschließt, hater, als für die nichtanglikanerInnen unter uns, das heißt hasser, lieb hat. Achtung, achtung, ironie! Und warum hat er uns so lieb, der gute michal aus dem waldviertel? Weil wir hater uns schon wieder einmal über die nachwuchsarbeit bei seinem verein waldviertel respektlos geäußert haben. Also ich bin ja, was den umgang mit michal peciakowski angeht, ein bisschen ein gebranntes kind, wie man so sagt, und daher will ich da jetzt gar nicht weiteres öl ins feuer gießen, und halte mich mit aussagen zum umfang der nachwuchsarbeit der waldviertler nobel zurück. Otto kar hat meiner ansicht nach in seiner antwort schon ausreichend und fundiert darüber geschrieben. Und wer die fakten genau überprüfen möchte, der findet sie unter http://noevv.volleynet.at/Ligen/17044, http://noevv.volleynet.at/Ligen/17046 und http://noevv.volleynet.at/Ligen/17048. Aber eines möchte ich schon lobend anmerken: körperliche gewaltandrohungen und verbalinjurien sind dieses mal von seiten michal peciakowskis unterblieben. Na vielleicht hat das lesen dieser einträge bei so manchem doch einen deesaklierenden und erzieherischen effekt.      

So aber jetzt zu einem massiven hölzel, das mir wieder einmal – sehr unbedacht – von den großen expertInnen, also um genau zu sein von fhvp, frau hotvolleyspräsidentin herself, ein wenig unbedacht zugeworfen wurde. Also begonnen hat das alles mit einem kommentar, den ich auf der website der hotvolleys zur kurzmeldung, dass die spielgemeinheit zwischen den expertInnen aus der erzherzog karl straße und den bismabergern jetzt beendet ist, und dass die expertInnen jetzt schon wieder auf der suche nach einem steigbügelhalter sind, der ihnen den platz in der ersten liga sichert, geschrieben habe.


Na gut, ein bisserl provokant war der schon, der kommentar. Und dann schreib ich noch, dass ich gespannt bin  wie lange der kommentar dort überleben wird, und dass ich einen screenshot davon gemacht habe. Und was passiert. Nach ein paar minuten war der kommentar weg und mit ihm sicherheitshalber gleich die ganze kommentarfunktion.


Na dann hab ich halt ein bisschen nachgelegt und sieh da, dann hab’ ich post bekommen von fhvp.




Und die zugebenermaßen etwas ausführliche antwort musste dann einfach sein.


Bin gespannt, ob ich nochmals eine e-mail bekomme von fhvp oder ob mir gar ex-hhvmir schreiben wird. Ich halte meine werten leserinnen und meine werten leser natürlich auf dem laufenden.

Also es schaut ganz danach aus, als würde die nächste bundesländerübergreifende spielgemeinheit schon ausgemachte sache sein. Das wird dann ein flotter dreier zwischen amstetten, waidhofen an der ybbs und den hotvolleys. Geht das denn überhaupt? Und wissen eigentlich die waidhofener schon bescheid? Und wo spielt die spielgemeinhiet dann ihre heimspiele? In der hopsagasse? Mit einer ausnahmegenehmigung von uhpirs gnaden? Was sagen die landespolitikerInnen, besonders die niederösterreichischen, zu der sache? Und die nachwuchsspieler der hotties ziehen dann nach amstetten? Na bist du deppert, das sind vielleicht viele fragen. Und wir alle, die wir uns für volleyball interessieren, harren gespannt der antworten.

So und jetzt noch zu den restlichen ereignissen der letzten woche. Also da gab’s den fünfziger für svs post. Das entscheidungsspiel fand am 1. Mai um 11 uhr vormittags statt. Die svs/post damen siegten mit 3:0 und laut datavolley blatt fanden sogar ganz genau 300 zuschauerInnen den weg in die eher nicht gerade hippe und glamouröse postsporthalle (http://oevv.volleynet.at/DVStatistik/17785/74913). Na ich war, wie wahrscheinlich einige meiner werten leserinnen und meiner werten leser vermuten, zur gleichen zeit am dieses jahr auch nicht gerade glamourösen rathausplatz. Dort waren aber dann doch noch deutlich mehr als 300 besucherInnen. Ehrlich. Den dritten platz sicherten sich etwas überraschend die grazerinnen, die auch das zweite spiel gegen die klagenfurterinnen gewannen, dieses mal mit 3:1, in graz vor ehrlich wirkenden 224 zuschauerInnen (http://oevv.volleynet.at/DVStatistik/17785/74915). Von dieser stelle, herzliche gartulation an die medaillengewinnerinnen.

Ah ja, eine exklusivmeldung gibt es auch: dank eines sehr aufmerksamen lesers kann ich meinen geschätzten leserinnen und meinen geschätzten lesern mitteilen, dass philip schneider in der nächsten saison für poitiers spielen wird wie unter https://www.facebook.com/stadepoitevin.volleybeach/?fref=nf zu lesen ist.

Und die serie srna, die sechs stars und uhbsie schleppt sich ihrem ende für diese saison entgegen.


Und leider hat die intensive beratung durch uhbsie für die friedrichshafener nicht gereicht. Die finalserie gegen berlin ging sang- und klanglos glatt mit 0:3 verloren (http://www.volleyball-bundesliga.de/cms/home/1blm/1blm_scoresstats/1blm_spielplan/1blm_playoffs.xhtml). Die frage, ob sich uhbsie nach dem abgang von stelian moculescu als trainer auch einen neuen beraterjob suchen muss, bleibt vorerst unbeantwortet.

Und aus der sandkiste gibt es auch neuigkeiten. Wie man schon samstag auf seiner facebookseite lesen konnte, beendete richie müller aus persönlichen gründen seine zusammenarbeit mit dem beachduo schwaiger/hansel.


Der orf hat dann schon etwas länger gebraucht, da war die meldung gestern unter http://sport.orf.at//stories/2250392/ zu lesen. Beim övv fand sich die meldung erst heute auf der website (http://oevv.volleynet.at/News/0000090589). Wahrscheinlich musste man dort wie auch bei sportlive auf die unglaublich wichtige und erhellende wortspende von uhpir warten.


Also interesssant ist die geschichte schon irgendwie. Normalerweise wechselt man trainer bei misserfolgen aus, und hier ist es genau umgekehrt.

Ah ja, a propos misserfolge und erfolge. Also beim eher etwas mau besetzten fivb open in fortaleza war österreich im damenbewerb nicht vertreten und im herrenbewerb gab es für kunert/dressler einen ebenfalls eher mauen 17. platz. Die beiden anderen duos, egleseer /müllner und hupfer/hörl schafften es nicht in die ko runde (http://www.fivb.org/EN/BeachVolleyball/Competitions/WorldTour/2016/event/Results.asp?TournCode=MFOR2016&Phase=2).


So und hier wieder einmal ein ausflug zu einer anderen sportart, zum eishockey. Die schlüsse, die ein experte, nämlich peter znenahlik dort aus dem verpassten wiederaufstieg zieht, sind hochinteressant und unterscheiden sich ziemlich deutlich von den schlüssen die unser oberster experte uhpir aus regelmäßig nicht geschafften qualifikationen für internationale turniere ableitet (http://sport.orf.at/stories/2250299/2250298/). Er spricht dort davon, dass die jungen österreichischen spieler bei ihren vereinen zuwenig eiszeit bekämen und er spricht von drittklassigen leginonären. Na wenn das der michal peciakowski liest, lädt er den peter znenahlik glatt ins waldviertel ein, und bei uhtztt, von dem man im moment nur fortgesetztes lautes schweigen vernimmt, wird sicher der mahnende zeigefinger ob des bösen l-wortes ganz kribbelig und unruhig.

So und für die werten leserinnen und die werten leser, die bis hierher durchgehalten haben gibt es als belohnung diesen link https://www.youtube.com/watch?v=zBx5J-q6NOA zu einem video vom finale aus der superliga der herren in brasilien. Zur qualität des volleyballs braucht man nicht viele worte verlieren. Aber auch die aufbereitung für deie fernsehübertragung ist eindrucksvoll. Und die brauchen dort kein instagram, kein twitter und kein facebook um die halle vollzukriegen und auch keinen uhbsie.


Nach welchen kriterien werden die dem övv aus öffentlichen mitteln zugeteilten 396.700,00€ verteilt?
Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?

Im übrigen bin ich der meinung, dass sich an der spitze des övv UND DER LANDESVERBÄNDE, und zwar ganz oben, zum wohle des österreichischen volleyballs möglichst schnell etwas ändern sollte.

Herr kleinmann, tun sie sich und dem österreichischen volleyballsport etwas gutes und treten sie besser heute als morgen als övv-präsident gemeinsam mit ihren övv-vorstandskollegen zurück, um dem österreichischen volleyballsport einen neuen weg in die zukunft zu öffnen.


Wien, 03.05.2016, 01:11 mez

So, bevor jetzt der berechtigte shitstorm von seiten der expertInnen der hotvolleys über mich hereinbricht und bevor ich mich auf den weg in die arbeit mache, eine ganz wichtige richtigstellung: die frage von martin rauchberger, der mich auch auf meinen fehler aufmerksam gemacht hat, wofür ich mich bei ihm ganz herzlich bedanke, war an joe buchner gestellt und wurde nicht zensuriert und steht noch immer auf joe buchners facebookseite. Das kommt davon, wenn sich jemand in meinem alter noch für facebook-literat hält. Ich entschuldige mich in aller form bei den expertinnen der hotvolleys für die behauptung, dass dieser eintrag von den hotvolleys zensuriert wurde und ich entschuldige mich auch in diesem einen fall für den vorwurf der überheblichkeit und arroganz. Im zusammenhang mit meinem gelöschten beitrag auf der hotvolleys-website bleibe ich allerdings bei dieser einschätzung und beim vorwurf der zensur.