Dienstag, 16. Juni 2020

Von mangelhafter öffentlichkeitsarbeit, von einem wohltuend unaufgeregten artikel zum schulsport und von einem trottel der woche der extraklasse als erinnerungshilfe an einen homophoben ex-präsidenten

Wien, 15.06.2020, 23:07 mez 

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

also da berichtete der övv unter http://www.volleynet.at/oevv-herren-zurueck-im-training-corona-tests-machten-anfang/höchst aufgeregt und umfangreich von der rückkehr der nationalteamspieler ins training. Und trotz des langen artikels schafft man es beim övv der möglicherweise interessierten leserInnenschaft essentielles zum thema nationalteam vorzuenthalten. So ist mir beispielsweise bis heute auf der övv-website jeder hinweis darauf entgangen, dass thomas zass seine teamkarriere offenbar beendet hat. Das liest man unter https://sport.orf.at/stories/3063448/. Ah ja und noch einen kleinen, aber feinen unterschied gibt’s zwischen der hofberichterstattung auf der övv-webiste und dem artikel auf orf.at: während der immer lustige thaller max unter http://www.volleynet.at/oevv-herren-zurueck-im-training-corona-tests-machten-anfang/ meint, dass man nicht bei null beginne, sieht das sein neuer teamtrainer, radovan gacic, unter https://sport.orf.at/stories/3063448/ ein wenig anders. Der wird dort so zitiert: „wir fangen nicht bei null an, sondern bei minus.“ Also ich fürchte ja, dass da der neoteamchef mit seiner expertise näher an der realität liegt als der nicht gerade unter einem mangel an selbstbewusstsein leidende max thaller.

So, und wenn ich schon wieder einmal beim kritisieren bin, dann hätte ich noch einen kleinen hinweis für die gestalterInnen der övv-website: vielleicht könnte man die unter http://www.volleynet.at/nationalteams/herren/kader/genannten kaderspieler aktualisieren, und zwar so, dass sie mit den unter http://www.volleynet.at/oevv-herren-zurueck-im-training-corona-tests-machten-anfang/ genannten übereinstimmen. Es warate wegn da kongruenz. So kennt sich nämlich keine sau aus.

Ah ja, a propos aktualisieren und so: könnte man sich bei den verantwortlichen die mühe machen auch die unter http://www.volleynet.at/unsere-stars-im-ausland/ zu findenden fotos unserer sogenannten stars im ausland einem relaunch zu unterziehen bzw. einer kritischen revision? Die herren grabmüller und koraimann spielen nicht mehr im ausland und philip schneider hat seine karriere schon vor ein paar jahren beendet. Dafür fehlen dort fotos der im ausland tätigen spieler mathäus jurkovics und niklas kronthaler. Websites aktuell zu halten ist zugegebenermaßen mühsam, aber wenn man das nicht tut wird es halt sehr schnell peinlich.



Und noch etwas ist mir gerade aufgefallen. Irgendwie ist der alex tusch aus der liste der internationalen transfers unter http://www.volleynet.at/infocorner/transfers/transfers-int verschwunden und nicht nur dort. Er ist auch nicht mehr im aktuellen kader von gießen wie unter https://www.volleyball-bundesliga.de/cms/home/1blm/1blm_clubsspieler/1blm_mannschaften.xhtml?226142.teamId=741508423&226142.view=teamMain#samsCmsComponent_226142 nachzulesen ist.

Und alex bergers wechsel zu halkbank ankara, der unter https://volleybox.net/transfers/2020-21/ALL/1 als verified geführt wird ist laut övv website unter http://www.volleynet.at/infocorner/transfers/transfers-int/ noch immer nur ein gerücht.

Ich weiß, ich weiß, hängengebliebene schallplatte und so. Aber kann sich jemand vorstellen, dass auf der website des öfb über den abgang eines schlüsselspielers aus dem nationalteam nicht berichtet wird oder über den transfer bzw. die vereinssuche von nationalteamspielern, oder dass die nationalteamkader, die auf zwei verschiedenen unterseiten präsentiert werden, nicht übereinstimmen oder dass fotos von nationalteamspielern über jahre nicht aktualisiert werden.

Und dann wundert man sich über den mangelnden stellenwert und die fast völlige absenz von volleyball in den medien, wenn selbst der verband seine dinge nicht auf die reihe kriegt, seine hausaufgaben nicht erledigt, was die präsentation des und die informationen über das nationalteam angeht. Jämmerlich eigentlich und in höchstem maße unprofessionell. 

Und was tut sich sonst noch so in der österreichischen volleyballszene? Der schlagfertige sportdirektor der ehemaligen spielgemeinheit mit dem langen namen ist weiter auf einkaufstour unterwegs und hat, durchaus lobenswert, drei weitere junge österreichische spieler verpflichtet wie man unter http://www.volleynet.at/drei-rotweissrote-neuzugaenge-beim-vca-amstetten-noe/ lesen kann. Dazu kommt noch mit peter blazsovics ein ungarischer außenangreifer wie unter https://volleybox.net/transfers/2020-21/AT/1 berichtet wird.



So und dann gibt es da noch unter https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20200615_OTS0080/askoe-offener-brief-zur-situation-der-sportvereine einen durchaus lesenswerten offenen brief des askö-präsidenten hermann krist zur situation der sportvereine in coronazeiten. Die tatsächliche zuteilung der zugesagten finanziellen hilfe funktioniert im sport offenbar ähnlich gut – achtung ironie - wie in der wirtschaft. Was ich allerdings auch in diesem offiziellen schreiben vermisse, ist die nicht ganz nebensächliche antwort auf die frage, nach welchen kriterien die gelder, so sie denn doc noch vor dem sankt nimmerleinstag - copyright tick, trick und track – eintreffen werden, verteilt werden sollen. Transparenz wäre da nämlich schon angesagt, genau so wie bei allen anderen hilfsgeldern aus öffentlicher hand.

Und zum thema sport und bewegung in der schule gibt es unter https://www.derstandard.at/story/2000118061154/sport-in-der-schule-ist-wichtig-aber-allein-reicht-das einen interesanten artikel von markus redl mit dem titel „sport in der schule ist wichtig, aber allein reicht das nicht“ der sich, wie der titel vermuten lässt, wohltuend vom ewig gleichen geseiere des säulenheilgen der täglichen kniebeuge zum thema abhebt.

Und noch einen artikel zum thema schule in coronazeiten erlaube ich mir meinen werten leserinnen und meinen werten lesern hier nahezubringen, weil mir das was darin beschrieben wird viel mehr sorgen bereitet als ein paar wochen unterricht ohne purzelbäume.





Und das fundstück der woche ist ein artikel, den ich auf der website des orf gefunden habe. Unter https://sport.orf.at//stories/3063449/ macht sich der herr neymar, der mir schon bei der letzten weltmeisterschaft mit seiner fallsucht unendlich auf die ...äh... socken gegangen ist, endgültig zum unangefochtenen trottel der woche.

Und passend zum thema möchte ich an zwei screenshots erinnern, aus des herrn kommerzienrates facebookseite, die ich schon einmal hier unter https://johnny-meinblock.blogspot.com/2017/07/von-unfassbarer-prasidialer.html online gestellt und entsprechend gewürdigt hatte, und an die ich hier, wie gesagt aus gegebenem anlass, siehe neymar und trottel der woche, erinnern möchte, weil wir all zu oft dazu neigen grausliche dinge, an die wir uns eigentlich lange erinnern sollten, zu vergessen. Zum glück vergisst das internet nicht und auch nicht das wohlsortierte archiv. In vielen anderen sportverbänden wäre eine solche homophobe entgleisung wohl ein rücktrittsrund gewesen. Nichts so, allerdings, im von kleinmann geführten övv. Und ich ich fürchte vielen, die dem herrn kleinmann in den letzten tagen und wochen eine mediale bühne für seine selbstdarstellung, für seine extended version der 15 minutes of fame, geboten hatten, war nicht klar, wen sie sich da vor die kamera und/oder vor das mikrophon geholt hatten und mit wem sie sich da an einen tisch gesetzt und gemein gemacht hatten.




Warum ist der damalige övv-präsident peter kleinmann als oberster verbandsfunktionär im 
missbrauchsfall johannes h. nicht aktiv geworden, wenn es, wie peter kleinmann vor der presse sagte, hinweise gegeben hat, die darauf hingedeutet haben, dass mit diesem trainer etwas nicht stimmte?

Wie wurde der ausflug von herrn kleinmann zu den olympischen spielen nach rio UND NACH PYEONGCHANG finanziert?

Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?
  

Wien 16.06.2020, 01:12 mez

Dienstag, 9. Juni 2020

Von einer lobenswerten initiative, von der achtlosigkeit im umgang mit der sprache und von der rache und ironie des foto-archivs

Wien, 08.06.2020, 23:12 mez 

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

also heut geht’s, ganz ungewöhnlich für diesen eintrag, mit einer guten nachricht los. Na die nachricht ist eigentlich mehr eine ankündigung und sie kommt wie oftmals das gute im österreichischen volleyballsport aus der steiermark. Der stvv veranstaltet seit einem monat online fortbildungsveranstaltungen für trainerInnen und andere interessierte. Ein treuer leser hat mich auf diese initiative hingewiesen. Martin plessl hat bereits referiert und morgen wird gernot schirmbacher unter dem titel „know your game“ allen interessierten das nicht ganz unschwierige thema der regelauslegungen im volleyball näherbringen. Genauere infos gibt’s unter https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=2921206011309250&id=690524967710710. Die anmeldung ist noch bis 9. juni mittags möglich und für fragen mögen sich die interessierten leserinnen und die interessierten leser bitte via e-mail an sportkoordinator@stvv.at wenden. Schade eigentlich, dass solche intiativen nicht auch über die website des övv beworben werden. Aber ich mach‘ das natürlich gerne, quasi als volleyball-ngo.

Also die initiative des steirischen verbandes findet sich zwar nicht auf der övv-website, dafür aber die meldung, dass alex berger mit den sandhüpfern trainiert (http://www.volleynet.at/hallen-star-alex-berger-trainiert-mit-oesterreichs-beach-assen/). Sogar bis zum orf hat es diese sensationsmeldung geschafft wie unter https://sport.orf.at/stories/3063263/nachzulesen ist. Im orf-artikel firmiert alex berger noch immer als italien-legionär. Da würde jetzt gerade wieder der nervöse zeigefinger des ex-erfolgstrainers - also definitiv mehr ex als erfolgs - micha warm gewaltig zucken, der mich ja, ob der benutzung des l-wortes mehrfach versucht hatte ins rechtsextreme eck zu stellen. Ok, ok ich schweife ab, ich geb’s zu. Aber zurück zu alex berger, italien und zum övv. Also ich traue mich zu wetten, dass die pt leserInnenschaft der övv website die weitere karriereplanung von alex berger mehr interessieren würde als seine gemeinsamen trainings mit den medaillenmäßig silver und altersmäßig schon eher golden boys des österreichischen beachvolleyball nationalteams.

Hat der transfer zu halkbank ankara jetzt geklappt wie unter https://volleybox.net/transfers/2020-21/ALL/1 zu lesen ist oder handelt es sich dabei doch eher um ein gerücht wie noch immer auf der övv website unter http://www.volleynet.at/infocorner/transfers/transfers-int/ nachzulesen ist? Kann irgendwer von den övv verantwortlichen den herrn berger dazu einmal befragen? Ist ja nicht ganz uninteressant, was ein leistungsträger des nationalteams so vorhat. Und ja jetzt kommt er schon wieder der vergleich mit dem fußball: kann sich irgendjemand vorstellen, dass auf der website des öfb beispielsweise unter der rubrik internationale transfers stünde: "gerücht: david alaba zu real madrid"? Also ich finde das ja nach wie vor schräg, dass ein verband auf seiner offiziellen homepage ein gerücht über einen transfer eines nationateamspielers kommuniziert. Es würde mich schon sehr interessieren, was alex berger zu diesem kaschperltheater zu sagen hat.     

Ah ja, a propos transfers und so. Also jetzt geht's so langsam ein wenig los in österreich. Bei den herren beginnen die üblichen verdächtigen sich wieder mit legionären einzudecken und auch bei den damen beginnen die internationalen einkäufe.




Und wie man da auch noch sieht laufen dem schlagfertigen sportdirektor der ehemaligen spielgemeinheit mit dem langen namen legionäre und österreichische spieler davon. Aber zum glück hat er ja eine talenteschmiede – so nennt er das in dem artikel unter http://www.volleynet.at/vca-verlaengert-mit-gleich-sechs-oesterreichern/ - betrieben und daher konnte er jetzt glatt sechs österreicher zum weiterverbleib beim vca amstetten bewegen. Na ich wünschen den burschen alles gute und vor allem wünsche ich ihnen, dass der herr sportdirektor jetzt nicht doch noch auf geldquellen stößt, die ihm die verpflichtung von ein paar legionären erlauben. Dann ist’s nämlich mit großer wahrscheinlichkeit ganz schnell vorbei mit dem österreichischen weg, das hat er sich ja von seinem besten feind ...äh freudscher verschreiber... freund soll das natürlich heißen sicher gut abgeschaut. Ah ja und noch ein wort zur nachwuchsschmiede: 2019 hat der vca mit einer einzigen mannschaft an den österreichischen nachwuchsmeisterschaften teilgenommen, und zwar mit der u17, die den 7. platz belegt hatte. 2018 war man noch in drei altersgruppen dabei. Die u19 belegte den 2. platz, die u17 wurde 8. und die u15 9. Na wenn ich da beim bild der talenteschmiede bleibe: da dürfte das feuer gerade ziemlich am ausgehen sein.

Na und vom schlagfertigen sportdirektor und ex-vize ist der assoziative weg nicht weit zum kommerzienrat und ex-präse. Der war letzte woche im qualitätsradio, auf oe1 in der sendereihe punkt 1 zu gast (https://oe1.orf.at/programm/20200605/600899/Wann-kommt-die-taegliche-Turnstunde?fbclid=IwAR0Zy2zTvbho7gF-AYWSMTEOOZS---aDU17p6tYeQy_3JMH7Z-OtOCLJ-NE). Wer mag kann sich die sendung noch bis donnerstag unter https://oe1.orf.at/player/20200605/600899 anhören. Ich mag nimmer, ich denke ich kenn‘ schon alles was der herr kleinmann bei diesen gelegenheiten so von sich gibt, von den medaillenlosen olympischen spielen, von den studien, von der geldmaschine sport, von der mangelnden bewegung bis zur gesetzlich verordneten körperverletzung, unter die ja nach der definition des herrn kommerzienrates 3 stunden lesen fällt.

Aber interessant wird es dann schon, wen man auf der facebookseite des herrn kommerzienrates stierlt. Da fällt dann die maske, also nicht der mund-nasen-schutz, sondern die maske, die die wahre intention und die strategie versteckt.



Die tägliche turnstunde ist offenbar nur ein vorwand, ein mittel zum zweck. Da geht’s um schaffung von infrastruktur, wie der herr kommerzienrat auf seiner facebookseite schreibt. Also wenn dann zu wenig turnsäle da sind, für die tägliche turnstunde, und das ist mit sicherheit der fall, ein eher kleines gymnasium mit 3 mal 8 acht klassen braucht für 24 stunden pro tag turnsäle. Das geht sich mit zwei turnsälen nicht mehr aus, da muss dann halt ein dritter her. Und wenn die turnsäle dann nicht mehr für die sportvereine zum trainieren frei und nutzbar sind, dann fordern wir halt als nächtes ein paar neue neun meter hohe hallen. 

Und das nächste schlaucherl ist auch schon da, auf des kommerzienrates facebookseite. Natürlich können die trainerInnen aushelfen. Das glaube ich sofort. Die sollten aber für ihre tätigkeit wohl bezahlt werden. Und schon zahlt die allgemeinheit vereinstrainer nach dem modell der wiener volleyball akademie. Na hallo aber auch. Das ist aber dann nicht die ganz richtige methode um trainerInnen aus dem prekariat zu holen.



Und dann gibt’s noch was drauf vom freund und bewunderer des herrn kommerzienrates. Ein wenig auf die sprache sollte der herr aber dann doch aufpassen.



Degeneration? Na servas, das wort hat für mich einen ziemlichen haut gout. Da ist’s zur entartung nicht mehr weit (https://de.wikipedia.org/wiki/Degeneration). Und von dort geht’s dann geradewegs weiter, und wohin brauche ich hier wohl nicht weiter auszuführen.

Na und dass da schon wieder einer mit dem mens sana in corpore sano daherkommt, passt auch ins bild. Haben sich diese verfechter des gesunden geistes in einem gesunden körper-schwachsinns, abgesehen davon, dass das zitat falsch angewendet wird (https://de.wikipedia.org/wiki/Mens_sana_in_corpore_sano), je überlegt, was sie damit körperlich behinderten athletInnen antun? Lustig ist dann aber schon auch, dass die alten griechen schon latein konnten.



Ah ja, und dass sport nicht uneingeschränkt die geisteskraft stärkt kann man unter https://mobil.stern.de/sport/sportwelt/verschwoerungstheorien-zum-coronavirus--sportler-teilen-thesen-auf-instagram-9279036.html leider nachlesen.

Und  dazu passend, also zum thema geisteskraft,  mein fundstück der woche, mein absolutes lieblingsfoto und mein favorit nummer eins für den titel „foto des jahres“. Nur so als hinweis: die handschriftliche ergänzung am plakat des afdlers, um die geht‘s.



Und noch ein a propos, a propos lieblingsfoto und so: das foto mit den meisten „gefällt mir“ reaktionen auf des herrn kommerzienrates facebook-seite ist ausgerechnet das foto eines artikels, in dem sich der herr kleinmann als richtiges funktionärsarschloch bezeichnet und der vor langer zeit auch hier in diesem blog die verdiente würdigung erfahren hatte (http://johnny-meinblock.blogspot.com/2012/06/von-vorhandenen-oder-fehlenden.html).





Welch versteckte und wohl unbeabsichtigte ironie. Und der kreis schließt sich fast perfekt zur gegenwart, weil es in diesem artikel auch schon um rauchende, alkohol trinkende und dicke jugendliche ging, oder wie herr kleinmann es in seinen feinziselierten sprachbildern auszudrücken beliebte um die verfetteste, verrauchteste und versoffenste gesellschaft.


Warum ist der damalige övv-präsident peter kleinmann als oberster verbandsfunktionär im 
missbrauchsfall johannes h. nicht aktiv geworden, wenn es, wie peter kleinmann vor der presse sagte, hinweise gegeben hat, die darauf hingedeutet haben, dass mit diesem trainer etwas nicht stimmte?

Wie wurde der ausflug von herrn kleinmann zu den olympischen spielen nach rio UND NACH PYEONGCHANG finanziert?

Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?
  

Wien 09.06.2020, 01:47 mez

Dienstag, 2. Juni 2020

Von ganz offiziellen gerüchten, von einer revolution in der sandkiste und von einer körperverletzenden kulturtechnik

Wien, 01.06.2020, 23:16 mez 

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

so, heute wir das ein kurzer eintrag, und dafür gibt es drei gründe: erstens ist heute feiertag, zweitens hab‘ ich trotz zweier aspirin kopfweh dass es mir den schädel fast zerreißt und drittens habe ich ja letzte woche versprochen, dass der herr kommerzienrat und seine kasperliaden nicht mehr thema dieses blogs sein werden. Na wir werden sehen, wie lange ich dieses versprechen halten kann.

Also ich hab‘ mich wieder einmal ein bisschen auf der övv website umgesehen, und zwar dieses mal bie dne transfers, die interessanterweise unter dem menupunkt verband gut versteckt sind (http://www.volleynet.at/infocorner/transfers/). Neues findet sich dort nicht, außer dass der transfer von alex berger zu halkbank ankara dort unter der rubrik „gerücht“ vermerkt ist (http://www.volleynet.at/infocorner/transfers/transfers-int/).



Das finde ich jetzt aus zwei gründen ...äh... spannend. Ersten finde ich es ziemlich abenteuerlich, wenn ein verband auf seiner hochoffiziellen website gerüchte – die gibt’s übrigens auch bei den damen – verbreitet und zweitens ist der vom övv als gerücht geführte transfer von alex berger unter https://volleybox.net/transfers/2020-21 als bestätigt geführt wird, also genaugenommen steht dort verified, so wie es die anglikanerInnen sagen.


Ah ja und zu niklas kronthaler gab’s eine aussage seines vaters, von der ich mir leider weder den link notiert habe, noch eine screeshot gemacht habe, dass der junior wahrscheinlich seine profikarriere zugunsten eines studium beenden wird. Good on him, wie die gerade erwähnten anglikanerInnen sagen würden. 

Und in der bundesliga ist weder bei den damen noch bei den herren der transfermarkt auch noch nicht wirklich aus der virusinduzierten schockstarre erwacht. Trainer gibt’s ein paar neue, zwei neue legionäre – nicht gerade überraschend - bei den waldviertlern und ein weiterer junger österreicher, niklas etlinger, hat dem schlagfertigen sportdirektor und seinem vca den rücken gekehrt und verstärkt in der nächsten saison die rieder. Good on him too. Bei den damen haben ein paar amerikanerinnen ihre vereine verlassen, genau so wie lena stockhammer und anna bajde, die beide ins ausland wechseln.




Während man sich beim övv unter http://www.volleynet.at/naechster-schritt-richtung-trainings-normalitaet-fuer-oevv-beachvolleyball-asse/ über die rückkehr zur trainingsnormalität ohne abstandsregeln freut, haben deutsche beachvolleyballerInnen in einem quasi revolutionären akt ein verbandsunabhängige beachvolleyballliga gestartet wie man in der deutschen qualitätspresse unter https://www.spiegel.de/sport/beachvolleyball-neue-liga-von-den-athleten-marke-eigenbau-a-9e1a6f60-7ccc-4b5b-865b-c0999e19713a im spiegel und unter https://www.zeit.de/sport/2020-05/beachvolleyball-corona-regeln-liga in der zeit lesen kann. Also meine links-anarchische-basisdemokratische ...äh.... seele findet das modell durchaus sympathisch. Wie heißt’s so schön in einem berühmten lied, wer’s kennt: es rettet uns kein höh’res wesen, kein gott, kein kaiser, kein tribun, uns aus dem elend zu erlösen können wir nur selber tun!

Ah ja, a apropos, das lied bringt mich zu einer pressekonferenz, die pamela rendy-wagner zum thema „österreich muss in bewegung bleiben – missachtung des sports sofort beenden“ letzet woche abhielt. Ok, ok, ich finde es ja eh gut, dass man sich für den sport engagiert, aber irgendwie kommt mir das so vor als wäre man auf der suche gewesen nach einem unverfänglichen thema, mit dem man beim boulevard nicht aneckt und das irgendwie alle – außer einem mit negativer energie randvoll abgefüllten blogschreiberling – für gut befinden. Also noch einmal, ich find’s eh gut, dass man sich bei der spö für den sport stark macht, die kultur is eh weg, die haben schon die neos besetzt und kultur ist sowieso abgesehen von den salzburger festspielen nicht gar so boulevardverträglich. Aber ein paar kritische anmerkungen hätte ich mir schon gewünscht zum sport, beispielsweise über die gar nicht so wenigen trainerInnen, die in prekären arbeitsverhältnissen schuften, über die obszönen gagen die in manchen bereichen im profisport bezahlt werden und daraus dann folgend, wie man sich bei der spö denn die verteilung des geforderten 100 millionen euro schweren rettungspakets für den sport vorstellt. Ah ja und noch ein lieblinsgthema wäre mir eingefallen, dessen sich eine linke partei, und als solche sieht sich die spö hoffentlich noch und will hoffentlich auch noch als solche wahrgenommen werden, wohl auch annehmen sollte: der vermantschung von glücksspiel und sport, sei es durch die tatsache, dass ein nicht kleiner teil der sportförderung aus geldern der österreichischen lotterien kommt oder sei es die situation, dass ein anbieter von sportwetten hauptsponsor der fußballbundesliga ist. Aber das ist dann halt noch viel weniger boulvardekompatibel als die kultur. Und so war die pressekonferenz halt eh ok, nett und brav und es wurde – zitat pam – dem sport eine stimme gegeben und – auch nicht ganz unerwartet – auch dem herrn kleinmann. Ooops, also lange habe ich es nicht gehalten mein versprechen. Aber irgendwie geht’s nicht anders. Unter https://www.facebook.com/pamela.rendi.wagner kann man sich die gesamte pressekonferenz anhören und ansehen. Und man wird überrascht sein, dass herr kleinmann etwas neues entdeckt hat, nämlich die fünf leistunssbestimmenden faktoren bei bewegung und sport, die die eltern den kindern nicht beibringen können. Irgendwie sind diese aussagen dann schon verräterisch, bei jemanden der vorgibt sich für die gesundheit der kinder einzusetzen und dann mit vermeintlich argumentativer munition ganz schnell beim leistungssport landet. Und eine neue geschichte hat er auch auf lager, der herr kleimann, die hat er bei der pressekonferenz zum besten gegeben und vorher schon beim frühstücksfernsehen im orf.



Dort erzählt er von einer lehrerin, die ihre direktorin fragt was sie nach den dreißig minuten am nachmittag, die sie mit den kindern für die erledigung für die hausaufgaben benötigt, mit den kindern für die restlichen drei stunden tun soll. Den rat der direktorin, dass die kinder lesen sollen empfindet der herr kleinmann als gesetzlich verordnete körperverletzung. Auf die formulierung, die ist im wahrscheinlich beim duschen eingefallen oder sonst wo, ist er ja ganz besonders stolz. Also, nochmals zum mitschreiben, herr kleinmann hält drei stunden lesen am nachmittag für gesetzlich verordnete körperverletzung. Geht’s noch? Lesen ist ein kulturtechnik und falls ihnen, herr kleinmann der begriff unbekannt sein sollte, können sie hier unter https://de.wikipedia.org/wiki/Kulturtechnik nachlesen, was man darunter versteht. Dauert keine drei stunden, versprochen. Und dazu passend gibt’s als fundstück der woche einen eintrag des herrn kommerzienrates auf seiner facebookseite, wo er uns an seinem anthropologischen wissen, inklusive der fünf leistungsfaktoren, teilhaben lässt.


Was will uns der herr kommerzienrat damit sagen? Dass die bewegung 59 mal wichtiger ist als lesen, schreiben und rechnen? Oder vielleicht, dass der neandertaler sich zu wenig bewegt hat und deswegen ausgestorben ist?

Ah ja, weil ich gerade beim rechnen war. Diese 150 minuten bewegung, die man laut who pro woche machen soll und die auch zum standardrederepertoir des herrn kleinmann bei seinen diversen auftritten gehören, also beispielsweise 150 minuten zügiges rasches gehen, auf die könnte jedes kind kommen, indem es seinen schulweg von 15 minuten 5 mal in der woche zu fuß bewältigt. Ganz einfach, ganz ohne turnen, ganz ohne des herrn kommerzienrates dauerpräsenz in funk und fernsehen.  

Warum ist der damalige övv-präsident peter kleinmann als oberster verbandsfunktionär im 
missbrauchsfall johannes h. nicht aktiv geworden, wenn es, wie peter kleinmann vor der presse sagte, hinweise gegeben hat, die darauf hingedeutet haben, dass mit diesem trainer etwas nicht stimmte?

Wie wurde der ausflug von herrn kleinmann zu den olympischen spielen nach rio UND NACH PYEONGCHANG finanziert?

Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?
  

Wien 02.06.2020, 01:31 mez

Dienstag, 26. Mai 2020

Von einer noch immer exklusiven transfermeldung, von degradierenden sponsorlabelplatzierungen und von falsch verwendeten zitaten und richtig sitzenden aluhüten

Wien, 25.05.2020, 22:54 mez 

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

so, ich habe von einem treuen leser erfahren, dass vielen meiner geschätzten leserinnen und vielen meiner geschätzten leser die tägliche kniebeuge und ihr hauptproponent auf der einen seite und das depperte fledermausvirus auf der anderen seite als themenlieferanten für meine allwöchentlichen einträge bereits ziemlich auf die socken gehen. Also ich werde mich bemühen mich in dieser hinsicht zu bessern, aber leicht wird es nicht werden. Ich komme gerade von einem ersten lokalbesuch mit sehr guten freunden zurück, und was war gefühlte 90 prozent der zeit gesprächsstoff? Nein, es war nicht der herr kommerzienrat und sein gejammere über die fehlenden turnstunden in der sogenannten neuen realität der schule. Das wäre zuviel der ehre gewesen für den herrn kleinmann, es war schon das depperte feldermausvirus und alle sein auswirkungen.
  
A propos auswirkungen des corona virus und so: dazu hat es einen durchaus interessanten artikel unter https://sport.orf.at/stories/3062340/ gegeben, der beschreibt wie corona randsportarten unterschiedlich trifft, bzw. wie verschiedene sportarten, die sich mehr oder weniger am rande des sportspektrums befinden, mit der gegenwärtigen situation umgehen. Da geht’s unter anderen um baseball, american football, turnen, radfahren, tischtennis, eishockey und auch um volleyball. Und zum glück hat man nicht den von den medien immer wieder so bezeichneten mister volleyball dazu befragt, sondern den präsidenten des övv, gernot leitner. Der ortet eines der probleme im volleyballsport im prekariat, in dem sich sehr viele trainerInnen wiederfinden, was dazu führt, dass sich die mangelnde attraktivität des berufs dahingehend auswirkt, dass trotz 1400 (!) trainerInnen, die sich laut gernot leitner in der datenbank des övv finden, vereine schwierigkeiten haben trainerInnen zu engagieren. Ein weiteres problem sieht der övv-präsident darin, dass es den beruf sportler in österreich nicht gibt und er ortet unklare anstellungsverhältnisse und das fehlen von kollektivverträgen als ursache dafür. Und beide probleme hängen natürlich, meiner meinung nach,  mit der, schon vor corona, finanziell angespannten situation der österreichischen volleyballvereine zusammen und mit dem teufelskreis aus einer mäßig attraktiven liga, die bis auf wenige ausnahmen nur wenige fans in die hallen lockt, fast völliger medienabsenz und dem mangel an sponsoren. Die nicht ausreichende infrastruktur, die gernot leitner auch noch als problem des österreichischen volleyballsports anführt, halte ich persönlich für das geringste übel. Ich bin nach wie vor überzeugt davon, dass nicht auf jeder wiese eine top ausgestattete neun meter hohe halle stehen muss. Meines wissens nach spielen bis auf zwei der aktuell in der obersten spielklasse engagierten vereine, alle in attraktiven hallen. Ein weiteres problem, das meines erachtens nach auch für den volleyballsport zutrifft ist die vom öehv-präsidenten gernot mittendorfer angesprochene unvereinbarkeit von schule/ausbildung und sport, die auch im volleyball zu einem massiven altersabhängigen drop-out führt, der jedes jahr bei den österreichischen meisterschaften zu beobachten ist.

A propos orf und volleyball und so. Also da war in den letzten tagen eine gewisse verzögerung zu beobachten, bis meldungen von der övv-homepage ihren weg auf die sportseiten des orf fanden. Am 15. mai konnte man unter http://www.volleynet.at/oevv-teamspielerin-mueller-heuert-beim-vfb-suhl-an/ lesen, dass sabrina müller die nächste saison beim vfb suhl in der deutschen bundesliga spielen wird. 5 tage später war die nachricht beim orf unter https://sport.orf.at//stories/3062812/ angekommen. Ähnlich die sachlage dann beim vereinswechsel von philipp kroiss. Am 21. mai konnte man darüber unter http://www.volleynet.at/oevv-teamlibero-kroiss-unterschreibt-bei-cambrai-volley/lesen und erst am 23. mai fand man unter https://sport.orf.at//stories/3062883/ die selbe information. Die meldung auf der övv-website lässt allerdings einen ziemlichen zeitraum offen, bis zu dem philipp kroiss wieder als spieler tätig sein wird. Laut seiner aussage soll es nämlich ende august/anfang februar mit dem spielbetrieb losgehen.



Ist der pressedienst des övv im home office oder so? Ah ja und vom wechsel von alex berger von piacenza nach ankara (https://volleybox.net/transfers/2020-21/ALL/1) findet sich weder auf den websites des orf noch auf der homepage des övv die geringste spur. Meine dahingehende exklusivmeldung vom samstag hätte ich mir also getrost ersparen können, da man den transfer beim övv offenbar bis jetzt verschlafen hat.




Ah ja, und zum unter http://www.volleynet.at/valerie-teufl-beendet-volleyball-karriere/ beschriebenen karriereende von valerie teufl hat mir ein treuer leser ein fundstück geschickt, das die ganze not und das ganze elend des österreichischen volelyballsports symbolisiert. Das ausmaß des sich in den den voyeurismus bestimmter männlicher zuschauer bedienenden und hier schon mehrfach als kritisierten – und vermutlich von männern erdachten und durchgesetzten – kleidungsvorschriften für beachvolleyballerinnen manifestierende sexismus wird dann noch mühelos durch die art des sponsors und dann auch noch durch die sozusagen zu dessen produkten passende platzierung des labels überboten. Ich meine man muss jetzt nicht übertrieben prüde sein um das mehr als geschmacklos zu finden.


Mich würde interessieren, erstens was frau dazu denkt und zweitens wieviele beachvolleyballer bereit wären in einer art boratschen mankini aufzutreten und sich zusätzlich das label eines sexshops vors gemächt kleben zu lassen.



Also ich verschiebe meine guten vorsätze bezüglich tägliche kniebeuge und deren proponenten auf nächste woche. Es tut mir leid aber ich schaffe es einfach nicht diverse pressemeldungen zum thema unkommentiert zu lassen. 
                       
Ganz uneigennützige, und der egomanie gänzlich unverdächtige repräsentanten des sports vom sommerpeter über den winterpeter bis zum öoc-präsidenten heulen auf wegen 6 wochen ohne turnunterricht wie ohne gewähr auf vollständigkeit unter https://sport.orf.at//stories/3062826/https://www.krone.at/2158063?fbclid=IwAR1q3jS5_-83-el5mNdrXOlKEfXqFrpc3oQn6NKcJVDQYMJT3Au99cW3zvkhttps://www.derstandard.at/story/2000117611557/oeoc-fordert-zurueck-zum-sport-in-schulen-schroecksnadel-oesterreich-allerschlechteste?ref=article&fbclid=IwAR0Ps8rQQpvKBebjMbI9mHwYec3SXxqutNTDkIzBBbi_PmFPW0tzzbc-wkE zu lesen ist. Also noch eine anmerkung zu den entfallenden turnstunden,auch auf die gefahr hin mich zu wiederholen: die kinder haben, so weit ich das mitbekommen habe, jetzt nur jemenzweiten tag schule. Wer oder was hindert die kinder, sich in der freizeit zu bewegen, und zwar ohne sportplätze und ohne turnlehrerInnen: einfach laufen oder mit dem rad einmal die donauinsel rauf und runter, macht circa 50 kilometer. Oder einfach zu fuß in die schule marschieren und von der schule nachause und nicht im sui-taxi chauffiert werden.   

Ah ja, und damit nicht immer nur der herr kommerzienrat hier kritisiert und verspottet wird, zwei interessante artikel zum öoc präsidenten und vormaligen chef der casinos austria. Unter https://orf.at/stories/3155484/ kann man lesen, was man bei den casinos austria unter einem angemessenen beraterhonorar versteht und unter https://wien.orf.at/stories/3049575/erfährt die neugierige leserin und der neugierige leser bei wessen pensionen die casinos austria den sparstift ansetzen. Ein grund für diese neuentdeckte sparsamkeit liegt möglicherweise in der unter https://www.orf.at//stories/3166026/beschriebenen und für mich sehr erfreulichen auswirkung der coronakrise auf das wettgeschäft.

So, und als schlusspunkt – also zumindest nehme ich mir das vor für die nächsten wochen – in diesem leidigen gejeiere um ein paar verlorengegangene turnstunden und um die so schmerzhafte geringschätzung des spitzensports von seiten der politisch verantwortlichen und der offenbar an der thematik nicht sonderlich interessierten öffentlichkeit, ein video der redaktion des standard, das unter https://www.derstandard.at/story/2000117586041/kein-schulturnen-verbote-beim-breitensport-dafuer-bundesliga-und-formel-1 zu sehen ist. Viel neues gibt’s nicht, außer dass der watschen-ex-vize jammert, dass er mit seiner mannschaft nicht in turnsälen trainieren darf. Also nach der watschengeschichte sollte der gute mann eigentlich still und leise sein und froh sein, dass er überhaupt noch eine mannschaft trainieren darf. Ansonsten zeigt der herr kommerzienrat, dass er die taktik der bolidiga sehr gut beherrscht fragen prinzipiell nicht zu beantworten und statt dessen immer wieder bei der täglichen kniebeuge in der einen oder anderen form zu landen. Übrigens ist der herr kleinmann laut insert volleyballmanger. Also ich dachte er ist ex-volleyballmanager oder ist das mit dem volleyballmanager so wie mit dem olympiasieger? Olympiasieger bleibt man ja auch für das ganze leben.
Und der herr edelmüller vom handballbund hat offenbar ausreichend geturnt aber nicht genug geschichte gelernt, wie man auf dem video sehen kann, sonst würde er nicht dieses unsägliche zitat vom gesunden geist im gesunden körper, sinnfremd verwenden, wie auch ein herr cieslar, einer von des herrn kommerzienrates facebookfreunden. Die idee vom gesunden geist im gesunden körper hat übrigens auch den nazis sehr gut in ihr menschenverachtendes konzept gepasst und so stand auch die körperliche ertüchtigung bei den nationalsozialisten unter diesem motto. 


Die wahre bedeutung des zitats, das nämlich nichts, aber schon rein gar nichts mit sport zu tun hat ist unter https://de.wikipedia.org/wiki/Mens_sana_in_corpore_sano nachzulesen. Und wie diskriminierend und beleidigend die sinnfremde verwendung dieses zitats für menschen mit behinderung ist, möge den herrschaften vielleicht auch einmal eine überlegung wert sein. Der herr cieslar sollte das alles wissen, er ist nämlich lehrer und trainer, wie in untenstehendem, zum themenkreis tägliche kniebeuge und der herr kommerzienrat, passenden artikel nachzulesen ist.

    

Und das letzte fundstück der woche woche kommt von einem weiteren faceboook-freund des herrn kommerzienrates, von herbert haiszan, der, wie hier vor ein paar wochen beschrieben, schon mal ein video mit abstrusen und noch dazu antisemitisch konnotierten äußerungen eines russischen militärs auf seiner facebookseite postet.



Lustig, nicht? Hahaha, hab‘ ich gelacht, maske und so und ob man die schon aufhat? Bruhaha. Gegenfrage: herr haiszan haben sie den aluhut schon auf? 

Warum ist der damalige övv-präsident peter kleinmann als oberster verbandsfunktionär im 
missbrauchsfall johannes h. nicht aktiv geworden, wenn es, wie peter kleinmann vor der presse sagte, hinweise gegeben hat, die darauf hingedeutet haben, dass mit diesem trainer etwas nicht stimmte?

Wie wurde der ausflug von herrn kleinmann zu den olympischen spielen nach rio UND NACH PYEONGCHANG finanziert?

Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?
  

Wien 16.05.2020, 01:51 mez

Dienstag, 19. Mai 2020

Von der nächsten nennung mit vorbehalt, von sehr komplexen vorschriften und von drei hörenswerten minuten in einem eineinhalbstündigen interview

Wien, 18.05.2020, 22:52 mez 

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

so, ich habe heute wieder einmal einen rundgang auf den websites der vereine der 1. bundesliga  der herren gemacht. Also sehr ergiebig war das nicht. Beim watschenbaum der letzten saison findet sich unter http://sokol.at der letzte eintrag vom 1. mai zur kampagne „#bleibimverein“. Aich/dob wünscht am 11. april unter http://www.aich-dob.at frohe ostern. Die waldviertler gratulieren heute christian vogl zum 50. geburtstag unter http://www.volleyball-waldviertel.at. Ich schließe mich den guten wünschen an. Unter http://www.uvcgraz.at erfährt man am 15. mai, dass die grazer unter vorbehalt für die mevza nennen. Unter http://www.uvcgraz.at/de/19083?entry=41433 liest man dann dazu, dass der vorbehalt mit der finanziellen mehrbelastung durch einen mögliche teilnahme an der mevza begründet wird. Unter http://www.uvc-ried.atgibt es auch rezente einträge, die die leserinnen und leser darüber aufklären wer auch in der kommenden saison beim uvc ried bleiben wird. Unter http://www.vca.at/cms/ gibt es ein interview mit micha henschke vom 8. mai, das in gleicher form schon auf der övv-webiste zu lesen war. Auf der website der weizer läuft unter http://www.vbc-weiz.com die yes-no-challenge weiter und bei den klagenfurtern tut sich seit anfang april nichts unter https://www.woertherseeloewen.at. Und die hartberger freuen sich seit 25. april darüber, dass sie wieder in die oberste spielklasse zurückkehren wie unter https://volleyball.tsv-hb.net zu lesen ist.

Also viel ist das nicht was sich da an neuem tut aber irgendwie ist da auch nicht viel zu erwarten in dieser von dem depperten fledermausvirus geprägten zeit.

Ah ja, ein fundstück hab‘ ich auch bekommen von einem treuen leser.


Gratulation an stefan mayerhofer, den ich noch aus seiner zeit bei südstadt kenne. Aber liebe waldviertler, wenn man sich schon als wikinger bezeichnet, dann sollte man orthographisch so firm sein, dass man es hinkriegt dieses wort auch ohne peinlichen rechtschreibunfall zu schreiben. Oder hat man bei den waldviertlern einen neuen sponsor an land gezogen.



Unter http://www.volleynet.at/fragen-antworten-zur-verordnung-des-bundesministeriums-und-zu-den-oevv-empfehlungen-ab-15-mai/ kann man nachlesen wie beachvolleyball jetzt gepsielt werden darf. Ob das in der dort beschriebenen formsehr viel spaß macht, sei dahingestellt.

Also beim volleyball gibt es nicht viel neues zu berichten aber zum glück ist der herr kleinmann weiterhin aktiv in funk und fernsehen in seinem kampf gegen die gesetzlich verordnete körperverletzung an unseren kindern, die jetzt einer ganz schlimmen zukunft ohne bewegung entgegengehen. Herr kleinmann befürchtet ja eine übersterblichkeit unter den kindern, da jetzt für ein die restlichen 7 wochen des schuljahres der turnunterricht ausgesetzt wurde. Und schuld sind die, also die da die unfähigen bolidiga und deren falsche berater wie man ganz aktuell auch wieder unter https://www.derstandard.at/story/2000117563821/geschlossene-sportplaetze-oesterreich-gibt-das-allerschlechteste-beispiel-ab nachlesen darf. Ah ja und noch ein nettes detail: die frau riess ist jetzt sporthilfe-präsidentin. Na dann.

Und eine neues vokabel hat er jetzt auch ausgepackt, der herr kommerzienrat, den schildbürgerstreich. Unter https://wien.orf.at/stories/3048743/ kann man das nachlesen und auch im eingebetteten video sehen und hören. Unfreiwillig kabarettreif ist die aussage von zoran barisic, dem sportdirektor von rapid, der gegen ende des videos ankündigt, dass man sich in die hände spucken werde. Na servas, no sports, kann ich da nur mit winston churchill sagen.

Ah ja a propos video und so: einen absoluten höhepunkt der sich fortsetzenden kleinmann-festspiele gibt es unter https://www.facebook.com/OnlineFootballAcademy/videos/242158466850701/ zu sehen und zu hören. Fast eineinhalb stunden lang wird der herr kommerzienrat von einem herrn christian pock interviewt und mit suggestivfragen gefüttert. Der herr pock hat ja schon einmal, vor nicht allzu langer zeit ein sich durch das fehlen jedweder kritischen frage auszeichnendes videointerview geführt, das ich auch unter https://johnny-meinblock.blogspot.com/2020/01/vom-unterschied-zwischen-handball-und.html kommentiert hatte. Unter der überschrift „mr. volleyball peter kleinmann im interview“ kann man sich diese perle kritischen amteurjournalismus‘ eine halbe stunde lang unter http://www.amateurscout.at/238-mr-volleyball-peter-kleinmann-im-interview.html anhören.
Ähnlich wie damals macht sich der herr pock auch dieses mal wieder beim herunterbeten der unzähligen erfolge des peter kleinmann vor aufregung und bewunderung fast ins hoserl. Und dann geht’s los mit all den alten geschichten vom besuch bei teddy podgorski, vom ball aus wolle, von den vielen ressorts, denen der sport zugeteilt war, natürlich auch von der gesetzlich vorgeschriebenen körperverletzung, von den brandneuen studien und von de bolidiga, die des jetzt endlich mochn soiln, also das was ihnen der einzige echt gute berater, der herr kleinmann rät; und die anglikanischen länder dürfen auch nicht fehlen, die werden gleich zweimal erwähnt, weil sie alles richtig machen im sport.

Und die vielen erfolge darf er auch noch aufzählen der herr kommerzienrat. Da erwähnt er den dritten platz der herrennationalmannschaft in der holli-knolli ferienliga. Da wird nicht nachgefragt, wer dort noch so mitspielt. Und der sieg gegen deutschland in der weltliga wird erwähnt. Wie man überhaupt in die weltliga gerutscht ist wird nicht weiter erläutert. Ich hätte ja noch erwartet, dass der volleyball-heinz-conrads noch den legendären sieg gegen ein etwas übergewichtiges brasilien-d oder -e team erwähnt. Den muss er in der aufregung wohl vergessen haben. Und 122 (!) sponsoren hat er angeblich akquiriert, der herr kommerzienrat. Und natürlich ist er gegen eine beschrämkung der anzahl der legionäre. Jeder verein soll das handhaben wie er das möchte und kann. Aber bitte nur toplegionäre, also nicht so dritte und vierte wahl. Also das mit den top-legionären bei seinem eigenen verein war dann auch schnell einmal vorbei, nachdem sich die sportstadträtin und – na ich sage das jetzt sehr höflich – und mäzenin der hotties mit dem pratervorplatz ihr eigenes politisches mausoleum errichtet hatte. Ah ja und die entsprechende infrastruktur muss her, sonst wird das nichts mit den medaillen und trainerInnen müssen von ihrer arbeit leben können. Ja eh. Und das geld dafür muss man mit der profimannschaft lukrieren sagt er, der herr kleinmann. Oder man lässt sich von de bolidiga eine akademie finanzieren, samt traimerInnen aus öffentlichen mitteln, sagt er leider nicht, der herr kleinmann.

Und der vom interviewer als putschversuch bezeichnete misstrauensantrag gegen seine person wird vom herrn kleinmann als zwergenaufstand verhöhnt, den er mit hilfe eines anwalts, zack, zack, zack, beendet hat. Und dann lachen wir ein bisserl. Kritische nachfrage, wie das damals wirklich war mit der watschenaffäre und so? Na so genau wollen wir das doch alles nicht wissen, wo er doch eh mit 70 gegangen wäre der herr präsident, ganz freiwillig. 

Und das anforderungsprofil für einen verbandspräsidenten legt er auch dar, der herr kommerzienrat. Wirtschaftlich kompetent soll er sein, und medial und politisch vernetzt und vom jeweiligen sport soll er etwas verstehen. Das mit der politischen vernetzung war ja ganz wichtig – siehe oben. Ohne die hat dann nämlich auch sehr rasch die wirtschaftliche kompetenz gelitten. Dass er seinen verein mit wirtschaftlicher kompetenz in die 2. Liga versenkt hat bleibt unerörtert. Dass ein verbandspräsident auch integrativ wirken und nach möglichkeit nicht polarisieren sollte hat der herr kleinmann erwartungsgemäß nicht auf seinem spickzettel stehen. Und ganz am schluss kommt sie natürlich noch einmal, die tägliche kniebeuge und als besonderes zuckerl der oligarchenbespaßungsschneehüpfsport. Der herr pock war allerdings nicht so super vorbereitet. Er spricht zweimal vom eisvolleyball. Oder hat er gar meinen block vom 30. märz 2015 gelesen (https://johnny-meinblock.blogspot.com/2015/03/von-ein-paar-alternativen-zum-lustigen.html)?

So, und jetzt muss ich nach all dem spott eine schwere und schmerzliche niederlage eingestehen: meine lieblingszeitung, der falter hat in seiner letztwöchigen ausgabe den herrn kleinmann ob seines engagements für die tägliche turnstunde zum hero der woche gekürt.



Ich hab‘ schon überlegt mein abo zu kündigen. Ok, ok, ich behalte mein abo natürlich, fehler passieren, auch in qualitätsmedien. 

So, aber jetzt möchte ich doch ein wenig ernsthaft werden und nochmals zu dem eineinhalbstündigen interview unter https://www.facebook.com/OnlineFootballAcademy/videos/242158466850701/ zurückkommen. Da gibt es eine kurze passage zwischen minute 40 und minute 43 in der peter kleinmann vom schicksal seiner familie in den jahren der nazidiktatur erzählt, wo er kurz auch das buch „der junge, der seinem vater nach auschwitz folgte“ erwähnt, in dem die geschichte seiner familie erzählt wird. Wie einfühlsam und empathisch der interviewer nach diesen drei minuten die kurve vom holocaust zurück zum volleyball kriegt eröffnet tiefe einblicke in die von erwin ringel so treffend beschriebene österreichische seele. Ich hätte eine bitte an herrn kleinmann, falls er, wider erwarten, mein allwöchentliches geschreibsel doch noch liest: herr kleinmann, gehen sie bitte in schulen und lesen sie den schülerInnen aus diesem buch vor. Und wenn sie vorlesen, dann sollen sich die schülerInnen nicht bewegen, dann sollen sie einfach still sitzen und die ohren spitzen, dann sollen sie zuhören. Bewegen sie etwas in den köpfen dieser kinder. Das wäre so unendlich wichtig, gerade in zeiten wie diesen, die wir gerade durchleben wo wieder eine giftige mischung  entsteht, wo sich verschwörungstheoretiker mit reichsbürgern und impfgegner mit neonazis zusammentun und dabei sind unsere demokratie in frage zu stellen. Und ich zitiere jetzt auch einen studie, die mich mehr beunruhigt, als die, die sie als unterfütterung für ihre kampagne zur einführung der täglichen turnstunde verwenden. Unter https://www.profil.at/oesterreich/studie-schueler-wissensluecken-ns-zeit-11472365 kann man lesen wie erschreckend dünn das wissen von schülern der 9. schulstufe über die ns-zeit ist. 81%(!) können antisemitismus nicht definieren, nur ein drittel der befragten schülerInnen konnte die einzig zugelassene partei während der nazidiktatur nennen, das novemberprogrom konnten die meisten nicht definieren. Das macht mir mehr angst als die studien zur bewegungsarmut unserer kinder. Oder noch einfacher gesagt, mir ist es ziemlich wurscht, ob ein jugendlicher oder eine jugendliche einen purzelbaum kann, solange er oder sie nur überzeugt und fundiert antifaschistisch auftritt.       



Warum ist der damalige övv-präsident peter kleinmann als oberster verbandsfunktionär im 
missbrauchsfall johannes h. nicht aktiv geworden, wenn es, wie peter kleinmann vor der presse sagte, hinweise gegeben hat, die darauf hingedeutet haben, dass mit diesem trainer etwas nicht stimmte?

Wie wurde der ausflug von herrn kleinmann zu den olympischen spielen nach rio UND NACH PYEONGCHANG finanziert?

Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?
  

Wien 19.05.2020, 01:45 mez