Dienstag, 7. November 2017

Von einem schlechten verlierer, von einem sehr routinierten libero und von leicht und weniger leicht durchzuführenden veränderungen

Wien, 06.11.2017, 23:01mez

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

also ich beginne schon wieder später als üblich mit meinem dieswöchigen blogeintrag. Ich komme geradewegs vom flughafen, weil ich beruflich in deutschland war. Aber gut, viel gibt es auch heute nicht zu schreiben für mich und das ist ja gut so. Irgendwie ist das ziemlich ungewohnt nach der „ära“ des herrn kommerzienrat. Jetzt hätte ich fast geschrieben, dass er mir abgeht, der herr kleinmann, weil er mir ja wöchentlich stoff geliefert hatte mit seinen diversen aktivitäten. Aber ich halte es da doch eher mit den anglikanern, die das ja bekanntlich so formulieren: no news is good news. Ah ja, und das ist jetzt bitte kein tipp- oder sonstiger fehler. News ist so ein komisches wort, das gibt es nur in der mehrzahl, es wird aber grammatikalisch als einzahl behandelt.

Also irgendwie ist das ja wirklich erfreulich, dass man sich nicht wöchentlich an irgendwelchen eskapaden, flegel- oder mauscheleien des herrn präsidenten abarbeiten muss. Offenbar hat da wirklich ein kulturwandel stattgefunden. Wobei kulturwandel ist ja eigentlich das falsche wort, weil kultur konnte man unter der präsidentschaft von uhkrir keine erkennen.

Ich habe ja schon letzte woche darauf hingewiesen, dass ich mich freue, dass man beim  övv anregungen zur gestaltung der berichte über die im ausland tätigen österreichischen spielerInnen, die von hier gekommen sind, offenbar für umsetzungswürdig gehalten hat. Und auch kleine kosmetische änderungen werden in antwort auf hier gestellte fragen durchgeführt. Ich habe mich letzte woche hier darüber beklagt, dass bei der ankündigung der viertelfinalspiele im österreichischen cup ein spiel fehlte und dass man das werte publikum noch immer darüber im unklaren ließ, in welcher form der cupbewerb zu ende gespielt werden wird, als final four oder mit zwei semifinali und davon terminlich und örtlich getrennt das finale. Und bumsti schon am dienstag konnte man unter http://www.volleynet.at/bewerbe/HCup/phase/_/saison/17-18/information/Termine alle termine einschließlich des final four finde. Mittlerweile stehen auch schon drei bzw. vier der semifinalisten bei den herren bzw. bei den damen fest und die volleyballinteressierte öffentlichkeit durfte auch erfahren, dass das final four in graz stattfinden wird (http://www.volleynet.at/prinz-brunnenbau-volleys-stuermen-ins-cup-final-four/). Allerdings möchte ich bei aller verständlichen freude von tom schroffenegger über seine mitwirkung als spieler beim sieg von mils über ried doch auch sehr kritisch anmerken, dass es ein etwas – na sagen wir schräges licht – auf den bewerb wirft, wenn eine mannschaft mit einem 46-jährigen -  in worten sechsundvierzigjährigen – libero im österreichischen cup einen erstligaverein aus dem bewerb wirft. Und ein weiterer kirtikpunkt betrifft die termingestaltung für das final four bzw. für die meisterschaftsspiele der 1. bundesliga.  Einem treuen leser ist aufgefallen, dass laut terminplanung für die erste liga zwei der semifinalisten und die zwei letzten viertelfinalisten am 3. märz in der meisterschaft jeweils gegeneinander spielen werden (http://www.volleynet.at/bewerbe/H1/phase/GD/saison/17-18/information/Termine). Na ich bin ja schon gespannt, wie schnell das jetzt korrigiert werden wird.



Ein weiterer treuer leser hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass das von mir so gelobte livescoring am vergangenen wochenende offenbar nicht sehr zufriedenstellend funktioniert hat, um es  höflich zu fomulieren. Dazu gibt es auch einen passenden screenshot.



So, aber bevor ich von den, zugegebenermaßen, kleinen problemen, zu den etwas größeren komme, gestatte ich mir anlassbezogen noch einen ausflug in die sandkiste, also nicht direkt, sondern eigentlich auf die facebookseite von clemens doppler, der sich dort als schlechter verlierer outet. Unter https://www.facebook.com/search/top/?q=clemens%20doppler beschwert sich clemens doppler ein wenig weinerlich darüber, dass es „in österreich außer dem öfb und dem ösv wenig bis nichts anderes mehr gibt“. Anlass für den eintrag war offenbar, dass die österreichische frauenfußballnationalmmanschaft als österreichische mannschaft des jahres ausgezeichnet wurde und nicht das beachduo doppler/horst. Also abgesehen davon, dass ich ganz und gar subjektiv auch für die kickerinnen gestimmt hätte, weil deren leistung noch sensationeller war als die der beiden beacher, kann ich mir nicht vorstellen, dass auch nur eine fußballerin im umgekehrten fall sich ähnlich geäußert hätte. Und da nützen auch die erklärunsversuche, das zurückrudern und das lustig gemeinte katzenfoto nichts mehr, gesagt ist gesagt oder wie man in wien sagt: wos liegt, des pickt. Die erfahrung hat übrigens auch die frau proll gemacht, die das bedürfnis hatte sich zum thema sexuelle belästigung und zum #metoo zu äußern. Aber das ist jetzt doch eine andere geschichte.



So aber jetzt überspanne ich einmal den bogen. Wie gesagt, ich freue mich ja, wenn man beim övv meine anregungen oder anmerkungen zur övv-website nicht nur zur kenntnis nimmt sondern sie auch umsetzt bzw. darauf reagiert. Aber da gibt es trotz aller positiver entwicklungen in den letzten wochen doch noch probleme, die mehr benötigen als kosmetische korrekturen. Da wäre zum beispiel der noch immer – zumindest für mich, und ich denke, dass ich damit nicht alleine bin – nicht zufriedenstellend geklärte fall der absetzung des burgenländischen landesverbandspräsidenten unter dem vorwurf der urkundenfälschung. Es stellt sich für mich in dem zusammenhang die frage, ob die abwahl korrekt von bernd csar korrekt verlaufen ist und ob bernd csar tatsächlich das delikt der urkundenfälschung, das ja als grund für seine absetzung genannt wurde, begangen hat. Ich denke, diese angelegenheit gehört dringend geklärt und da sind die verantwortlichen im övv gefordert. Schließlich ist der neue burgenländische landesverbandspräsident mitglied der präsidentenkonferenz und als solches muss sein legitimität einwandfrei geklärt sein.

Und im sinne einer neuaufstellung sollte sich der neue vorstand des övv auch ernsthaft überlegen, ob man sich nicht nach einem neuen rechtsreferenten umschauen sollte. Die rolle des magister schefcik bei der mittlerweile berüchtigten außerordentlichen generalversammlung im mai dieses jahres, war ja, gelinde gesagt, zumindestens diskussionswürdig. Weiters war die rolle, die magister schefcik im falle des eine schiedsrichterin mit dem umbringen bedrohenden damals bei den hotvolleys engagierten spieler, spielte ebenfalls nicht gerade vetrauensbildend. Zur erinnerung: der herr rechtsreferent hatte einen offiziellen bericht des schiedsrichters zu diesem vorfall monatelang „übersehen“.

Ah ja, und noch etwas aus der kategorie personelles oder so: ein treuer leser hat sic gefragt, wie denn der spielervertreter max thaller in den vorstand berufen wurde. Hat sich da der vorstand eine person als spielervertreter ausgesucht? Das wäre dann doch irgendwie eigenartig. Oder wurde der spielervertreter von spielern und hoffentlich auch spielerinnen gewählt und dem vorstand vorgeschlagen? Und wenn das so gewesen wäre, welche spielerInnen haben den max thaller gewählt? Alle spielerInnen mit einer lizenz des övv? Oder nur die nationalteamspielerInnen? Und wen vertritt der spielervertreter im vorstand? Alle spielerInnen mit lizenz, nur die nationalteamspielerInnen, nur halle oder auch beach? Das sollte doch auch irgendwie in den statuten des verbandes festgeschrieben werden, falls es sich, was ich fast annehme, dort noch nicht findet. Macht man das nicht haftet dem ganzen der haut gout der zum glück unlängst zu ende gegangenen sogenannten ära an.

So und zum schluss ein von einem sehr aufmeksamen leser mir zugesandtes fundstück der woche. Die spielgemeinheit mit dem langen namen hat nicht nur einen langen namen sondern auch einen spieler mit einer auffallenden körperlänge. Ich habe mir aus diesem grund auch die mannschaftslisten auf der övv-website durchgesehen. Und da besteht auch – kosmetischer – handlungsbedarf. So wie sich diese listen jetzt präsentieren machen sie einen unprofessionellen eindruck. Da wird die körpergröße der spieler in ein und der selben mannschaft in verschiedenen formaten, in metern und zentimetern mit beistrich oder punkt zwischen meter und zentimetern angegeben oder in zentimetern. Also das sollte sich doch wohl vereinheitlichen lassen. Und auch die spielerpositionen sollten befüllt werden, damit das ganze, wie man in wien sagt, a g’sicht hot.



Und ganz zum schluss ein eigenes fundstück zum mir persönlich sehr wichtigen thema „schützt das österreichische deutsch“.


Bitte liebe gestalter der övv-website, aufpassen: "an allerheiligen" sagt man in deutschland, bei uns heißt das meines wissens nach noch immer "zu allerheiligen". Wir gehen ja auch in die schule und nicht zur schule, wie der alfred dorfer einmal festgestellt hat. Und trotzdem schneiden wir beim pisa-test schlechter ab als unsere nördlichen nachbarn. Und dort sind wir auf einem sessel gesessen oder in sind der ecke gestanden und haben nicht auf einem stuhl gesessen oder haben auch nicht in der ecke gestanden. Wenn wir uns schon am deutsch der deutschen orientieren wollen, dann bitte am korrekten gebrauch der vorvergangenheit, aber nicht an stühlen, mützen und schränken oder ähnlichem.


  

  

Wie wurde der ausflug von herrn kleinmann zu den olympischen spielen nach rio finanziert?
Nach welchen kriterien werden die dem övv aus öffentlichen mitteln zugeteilten 396.700,00€ verteilt?
Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?
  

Wien, 07.11.2017, 01:18 mez




Dienstag, 31. Oktober 2017

Von weiterhin ausbleibenden erfolgen in der sandkiste, von zu erwartenden ausbleibenden erfolgen in internationalen cupbewerben und von einer bevorstehenden ernsten bewährungsprobe für den neuen präsidenten

Wien, 30.10.2017, 23:26 mez

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

na heute ist es wieder spät geworden, dank der viennale. Ich bin gerade erst nachhause gekommen. Den film, den ich mir angeschaut habe, „last flag flying“, von richard linklater mit steve carell, bryan cranston and laurence fishburn ist absolut zu empfehlen, also jetzt halt subjektiv, wie das halt so ist mit persönlichen empfehlungen (https://www.viennale.at/de/film/last-flag-flying). Allein schon wegen des schlussliedes gesungen, also sechs minuten lang eher geleiert, von his bobness himself und zu hören unter https://www.youtube.com/watch?v=RZgBhyU4IvQ. Großartig. Hat irgendwie ja auch das nobel prize committee gefunden, letztes jahr.

So aber jetzt zum volleyball und da vermutlich zum letzten mal in diesem jahr in die sandkiste und zwar nach holland. Dort hat es für die angebliche weltklassenation im beachvolleyball bei einem fivb turnier der fünften kategorie gerade einmal für  3 geteilte, und letzte neunte plätze gereicht und zwar für die beiden herrenpaare hörl/waller und müllner/schnetzer sowie für freiberger/klopf bei den damen (http://worldtour.2018.fivb.com/en/552/men/standings, http://worldtour.2018.fivb.com/en/552/women/standings). Also da gibt es auf der von uhkrir und seinem best buddie, dem herrn mit dem siegergen, hinterlassenen baustelle einiges zu tun für den vom övv nun per ausschreibung gesuchten sportdirektor für den beachvolleyballbereich (http://www.volleynet.at/stellenausschreibung-oevv-sucht-sportdirektor-beachvolleyball/). Und soll dieser sportdirektor für den beachbereich den so erfolgreichen siegergenetiker ersetzen?

Und bevor die sandkiste endgültig verlasse noch ein kleiner hinweis darauf, welchen stellenwert beachvolleyball ein paar monate nach der beach-wm in wien noch hat. Unter http://derstandard.at/2000066517933/Stefanie-Schwaiger-erklaerte-Ruecktritt findet sich im standard ein artikel zum rücktritt von steffi schwaiger. Anzahl der kommentare? 2! In worten: zwei. Man möchte das lieber nicht vergleichen, mit dem echo, das ein rücktritt eines spielers der fußballnationamannschaft hervorriefe.

In der halle läuft die meisterschaft so dahin und bei den herren zeigt sich, das die zahl von 7 teams für eine meisterschaft in der praxis wohl nicht sehr ideal ist, was sich in einer tabelle äußert, der es aufgrund der ungleichen zahl von absolvierten spielen bei den sieben teams an übersichtlichkeit mangelt (http://www.volleynet.at/bewerbe/H1/phase/GD/saison/17-18/9. Und jetzt bin ich schon wieder beim loben: die aufbereitung der statistik ist wirklich umfassend, die anzahl der zuschauerInnen bei den spielen wird brav – und hoffentlich auch der realität entsprechend - eingegeben und das live scoring ist auch um einiges ansprechender als auf der alten website. Aber bevor ich zu sehr ins loben verfalle möchte ich doch noch einmal darauf hinweisen, dass der österreichsiche cup so irgendwie eine art stiefkinddasein fristet. Unter http://www.volleynet.at/bewerbe/HCup/phase/_/saison/17-18/information/Termine findet man zwei viertelfinali, nämlich graz gegen klagenfurt und mils gegen ried, die am 5.11. stattfinden werden. Das dritte viertelfinale, das die spielgemeinheit mit dem langen namen, dieses mal überrraschenderweise nicht im oberösterreichischen  ausland, sondern tatsächlich in der heimhalle in amstetten gegen aich/dob bestreiten wird, ist für den 5.12. angesetzt. Das ist insoferne nicht ganz unpikant, weil unter dem gleichen link zu lesen ist, dass die halbfinali, falls es kein final four geben sollte, am 26.11. stattfinden werden. Äh ja..., also da kenn’ ich mich jetzt nicht ganz aus. Heißt das, dass es doch ein final four geben wird, da die spielgemeinheit mit dem langen namen ihr viertelfinale erst nach dem für die semifinali vorgesehenen termin bestreiten wird? Und wann wird das vierte viertelfinale, das spiel zwischen weiz und tirol ausgetragen? Also da gibt es eindeutig handlungsbedarf. So wie das jetzt läuft, ist das für den zweitwichtigsten bewerb auf nationaler ebene unwürdig.

Und die berichterestattung über die österreichischen spielerInnen, die im ausland tätig sind, hält sich lobenswerterweise weiterhin an fakten und daten wie die interessierte leserin und der interessierte leser unter http://www.volleynet.at/mehrere-oevv-stars-in-europa-weiter-unbesiegt/ überprüfen kann. Schade ist, dass es offenbar bei manchen ligen keinen online-zugang zur statistik der betreffenden spiele gibt.  D.h., dass es offenbar auch dem övv nicht möglich ist informationen über die einsatzzeiten und erzielten punkte mancher spielerInnen einzuholen. Da trifft beispielsweise auf die in der schweiz, in belgien und in der zweiten deutschen liga tätigen spielerinnen zu und auf den in estland spielenden alex tusch. Eine kleine anmerkung in sachen transparenz möchte ich doch noch anbringen: nicolai grabmüller ist beim tsv herrsching laut website des dvv unter http://www.volleyball-bundesliga.de/cms/home/1blm/1blm_clubsspieler/1blm_mannschaften.xhtml?226142.teamId=58915758&226142.view=teamMain#samsCmsComponent_226142 nicht spielberechtigt. Laut der dort aufgeführten mannschaftsaufstellung wäre grabmüller der vierte mittelblocker bei herrsching. Die hintergründe hierzu wären für das volleyballaffine publikum, das die övv-website besucht, durchaus von interesse.

Aber vom vielen lob komm’ ich jetzt mehr oder weniger ansatzlos zum tadel. Ich weiß nicht, wie viele meiner werten leserinnen und wie viele meiner werten leser die neue website der mavza unter http://mevza.org/live/  schon besucht haben und versucht haben sich dort zurechtzufinden. Also vielleicht bin ich einfach zu blöd, aber mir war es nicht möglich resultate der bisherigen spiele der saison 2017/2018 zu finden. Außer den tabellen des herren- und des damenbewerbs bin ich dort nicht fündig geworden. Unter dem menüpunkt „competitions“, den ich hoffnungsfroh angeklickt habe, kommt man zu einem „international veteran volleyball tournament“ das bereits im juni und juli dieses jahres in ostrava stattgefunden hatte (http://mevza.org/live/index.php/bewerbe/). Offenbar hat man das auch beim övv erkannt und leitet die an der mevza interessierten besucherInnen der övv-webiste unter http://mevza.volleynet.at/Ligen/20495 und http://mevza.volleynet.at/Ligen/20496  auf die mevza-website im noch alten design um. Und da gelangt man gleich auf die nächste baustelle, auf der sich die n internationalen bewerben teilnehmendenösterreichischen clubs, mit wenigen ausnahmen, befinden. Der serienmeister der damen, die ander spielgemeinheit mit dem langen namen hält nach drei spielen bei drei niederlagen und neun verlorenen sätzen. Und in diesen neun sätzen ist die mannschaft acht mal unter zwanzig punkten geblieben. Satzeregebnisse von 10:25, 11:25 oder 12:25 gegen mannschaften aus ungarn, slowenien und tschechien geben eine eindeutige auskunft über den derzeitigen internationalen standort des ösetrreichischen damenvolleyballsports, besonders auch deswegen, weil sich in der spielgemeinheit mit dem langen namen dieses jahr, vermutlich nicht aus überzeugung, sondern aus geldmangel, nur noch zwei legionärinnen finden (http://mevza.volleynet.at/Kader/20496-25364).
Dass man auch mit einer kompletten legionärstruppe international erfolglos sein kann führt bei den herren in der mevza zur zeit die mannschaft aus dem nördlichen niederösterreich, waldviertel, in überzeugender manier vor. Fünf spiele, vier niederlagen. Na da zahlt sich die legionärtsruppe aus. Positiv schaut die bilanz für aich/dob aus, mit fünf siegen aus ebensovielen spielen.
Insgesamt, und da lehne ich mich wieder einmal aus dem fenster, erwarte ich auf der ebene der internationalen cupbewerbe eine fortsetzung des trend der letzten jahre, wo erfolge sich zumeist in satz- und nur ganz selten in spielgewinnen niederschlugen.

Aber das sind alles ganz harmlose baustellen, im vergleich zu dem, was in den nächsten wochen auf den österreichischen volleyballsport zukommen wird, im gefolge des missbrauchsfalls um einen nachwuchstrainer. Unter http://www.heute.at/oesterreich/wien/story/Volleyball-Trainer-soll-57-Maedchen-sexuell-missbraucht-haben--Verfahren-von-Klagenfurt-nach-Wien-verlegt-51990644 und unter https://kurier.at/chronik/wien/missbrauch-verfahren-gegen-volleyball-trainer-nach-wien-delegiert/294.956.512 kann man lesen, dass der abschlussbericht der polizei zu dem fall vorliegt und die staatsanwältin die befragung der opfer beantragt hat. Ich habe große hoffnung, dass der neugewählte präsident des övv mit dieser sehr ernsten situation angemessen und offen und vor allem anders umgehen wird, als der herr kleinmann, dessen gößte sorge darin bestand, dass jetzt weniger eltern ihre kinder vereinstrainern und vereinstrainerinnen anvertrauen werden und der es nicht fertigbrachte worte des bedauerns und des mitgefühls den opfern und deren eltern gegenüber zu finden und stattdessen versucht hat missbrauchsproblematik im sport kleinzureden. Dass dieses problem ein sehr reales ist kann man unter anderem unter http://orf.at/stories/2411571/2411570/ lesen. Unter #MeToo berichtet eine us-amerikanische olympiasiegerin im geräteturnen, dass sie als fünfzehnjährige vom teamarzt missbraucht worden sei. In kärnten wurde ein handballtrainer verurteilt, weil er eine vierzehnjährige sexuell belästigt hatte (http://kaernten.orf.at/news/stories/2874148/). Und der fall seisenbacher darf mittlerweile in all seinen einzelheiten als allgemein bekannt vorausgesetzt werden (http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/5298482/Seisenbacher-soll-bis-zum-12-Oktober-die-Ukraine-verlassen). Die verantwortlichen bei vereinen und verbänden sind daher gefordert, strategien zu entwicklen, um den missbrauch an minderjährigen athletInnen, möglichst effektiv zu verhindern bzw. auch ein sensorium zum möglichst frühen erkennen von missbrauchsfällen zu entwickeln. Sich einfach vor die kamera zu stellen und das verpflichtende vorweisen eines leumundszeugnisses für sich um eine stelle bewerbende trainerinnen und trainer als große errungenschaft zu präsentieren, wie das uhkrir tat, ist definitiv zu wenig.  

  

Wie wurde der ausflug von herrn kleinmann zu den olympischen spielen nach rio finanziert?
Nach welchen kriterien werden die dem övv aus öffentlichen mitteln zugeteilten 396.700,00€ verteilt?
Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?
  

Wien, 31.10.2017, 02:02 mez




Dienstag, 24. Oktober 2017

Von erfreulichem auf der övv website, vom skandalösen umgang mit dem facebook like-button und von allzu engen freundschaftlichen und familiären netzwerken

Wien, 23.10.2017, 23:16 mez

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

also ich bin baff, aber so richtig, echt überrascht und ich freu’ mich. Da schlage ich zweimal vor, dass es ein feiner service für die interessierten leserinnen und die interessierten  leser der website des övv wäre, wenn man zu den berichten der im ausland tätigen österreichischen spieler und spielerinnen unter der rubrik „unsere stars im ausland“ die websites der entsprechenden ligen verlinken würde. Und bumsti, was findet die werte leserin und der werte leser unter http://www.volleynet.at/unsere-stars-in-europa-oevv-spielerinnen-setzen-siegesserie-fort/? Ich glaub’s nicht, da hat jemand beim övv doch tatsächlich meinen vorschlag aufgenommen und die links zu den verschiedenen ligen dort eingestellt. Und die berichte kommen weiterhin ohne details über essensgewohnheiten oder einkaufstouren der spielerInnen aus, sondern konzentrieren sich auf das wesentliche, auf das sportliche, nämlich einsatzzeiten, erzielte punkte und – diesmal, kleine kritik, leider vernachlässigt – annahmeleistung der liberos. Also gut, vielleicht ist das ja alles zufall und ich nehme mich zu wichtig und überschätze mich maßlos. Aber es könnte ja tatsächlich sein, dass jemand unter den für die website verantwortlichen meine einträge liest und die idee nicht so schlecht gefunden hat. Das wäre tatsächlich ein kulturwandel zur „ära“ von uhkrir, der ja als präsident quasi das monopol auf das gute-ideen-haben hatte.

Und falls das tatsächlich so ist, dass jemand von den verantwotlichen für die övv-website meine einträge gelegentlich liest, hier nochmals die schon letzte woche ausgesprochene bitte, den veranstaltungskalender auch für mac-user verwendbar zu machen.

Und, den gestalterInnen der övv website sei dank, jetzt kann sich die interessierte leserin und der interessiert leser, dank der links selbst fast von jedem spiel mit österreichischer beteiligung, ausnahmen sind die schweizer und die estische liga, relativ schnell und einfach mit ein paar mausklicks die entsprechenden data-volley statistikblätter zu gemüte führen. Das erspart mir doch einiges an arbeit und ermöglicht mir in zukunft in der nacht von montag auf dienstag doch ein wenig früher schlafen zu gehen. Dafür bedanke ich mich und verspreche, sollte die qualität der berichte zu den einzelnen spielerinnen und spielern erhalten bleiben, auch nicht mehr meinen spott über diese serie auszugießen, so wie ich es in den letzten jahren oft getan habe.

So, aber jetzt zu weniger erfreulichem, und das gibt es leider noch immer im umfeld des österreichischen volleyballsports und das hat halt leider immer noch mit der sogenannten „ära“ des herrn kleinmann zu tun.

Also zu allererst komme ich nochmals zurück auf die art und weise wie uhkrir mit der affäre um den ex-hotvolley spieler umgegangen ist, der eine schiedsrichterin laut aussage des hauptschiedsrichters in einem spiel der 2. bundesliga mit dem umbringen bedroht hat. Es wurde bisher eisern verschwiegen, ob und wenn ja in welchem ausmaß der spieler für sein fehlverhalten  bestraft wurde. Was ist da, bitte sehr genau das problem? Im fußball wird über ausschlüsse berichtet und über sperren oder geldstrafen, die die spieler ausgefasst haben. Und? Wo liegt da das problem? Damit ist doch die karriere eiens spielers nicht zerstört. Negativ auf die karriere des spielers wirkt sich viel mehr die vertuschung aus, die einen prächtigen nährboden für allerlei gerüchte und spekulationen bietet. Und dann kommt noch der klammheimliche wechsel des spielers von der spielgemeinheit mit dem langen namen zu aich/dob dazu. Über den grund des wechsels darf lustig weiterspekuliert werden. Eine solche informationspolitik oder besser gesagt, das fehlen einer informationspolitik, die diesen namen verdient, schadet dem bild des övv in der öffentlichkeit, schadet den betroffenen vereinen und am allermeisten schadet es dem spieler selbst. Ich möchte hier der hoffnung ausdruck geben, dass auch, was den umgang mit unangenehmen  angelegenheiten beim övv angeht, der schon so oft zitierte kulturwandel eintritt hin zu transparenz und offenheit und weg vom mauscheln, mauern und vertuschen.

Ah ja, a propos schaden am bild des övv in der öffentlichkeit und uhkrir und so. Also da hab’ ich ja letzte woche schon über den facebookeintrag des herrn kleinmann berichtet, in dem er sich dazu hinreißen lässt den niederösterreichischen landesverbandspräsidenten als inkompetent und – ach wie lustig und – zitat kleinmann – verniedlichend – verhaltensoriginell verunglimpft. Ich verleihe uhkrir für diese weitere entgleisung, die sich nahtlos an ebensolche aus der vergangenheit anfügt, also quasi für sein entgleisungs- und beleidigungslebenswerk den rostigen rotzlöffel am bande. Es muss schlimm sein, wenn man sich schon wenige wochen nach dem, meiner einschätzung nach, nicht ganz freiwilligen rücktritt, der ungefähr so freiwillig war wie das ausscheiden aus dem vorstand der bso, dort wiederfindet, wo man schon längst hingehört hätte, nämlich in den tiefen der bedeutungslosigkeit und zuspruch für seine beleidigenden auslassungen und sein bemühen sich als balkonmuppet des österreichischen volleyballsports zu etablieren nur mehr von ein paar hardcorefreunden und -freundinnen auf facebook bekommt. Trotzdem sollte dieser herr von oberster stelle im övv schleunigst zur ordnung gerufen werden, damit er den volleyballsport durch seine auslassungen in der öffentlichkeit nicht noch weiter beschädigt und das klima im övv nicht weiter zu vergiften versucht.

Ah ja, also noch spannender wird es, wenn man sich ansieht wer diese beleidigungen geliked  hat. Da ist einmal, wenig überraschend, der großmeister des kritischen kleinmann-krone-videointerviews, der herr mahdalik, so heißt der gute mann, sorry das musste jetzt sein.


Aber es kommt noch besser, sozusagen noch illustrer, wenn man die liste der „liker“ weiterverfolgt. Da taucht doch glatt unser herr teilzeitteamtrainer uhtztt, micha warm mit einem like auf.


Also da sollte man von verantwortlicher seite im övv uhtztt auffordern zu erklären, wie denn das zu verstehen ist, dass sich der herr warm mit der öffentlichen beleidigung eines landesverbandspräsidenten ebenfalls öffentlich solidarisiert. Unfassbar eigentlich. Oder eigentlich nicht, uhtztt wird den  eintrag halt wieder einmal nicht genau gelesen haben. Das war zumindest damals seine ausrede, als er die einladung eines spielers an mich, ihn doch im waldviertel zu besuchen und sich dort eine auf die fresse abzuholen, geliked hat. Entschuldigt hat sich der gute mann – nein, nicht schon wieder – also uhtztt bei mir dafür bis heute nicht.

Ah ja, also meine assoziation heißt jetzt gerade altlast. Und davon gibt es noch einige aus der „ära“ von eh schon wissen. Also da gelte es einmal sich die bilanz der eurovolley 2011 ganz genau anzuschauen, und unter verwendung welcher geder das – gerüchteweise doch erhebliche defizit – abgetragen wurde. Das ist, wie sich vor kurzem in einer anderen sportart zeigte nicht ganz unerheblich (http://diepresse.com/home/innenpolitik/5299704/Peter-Westenthaler-verurteilt). Und in dem zusammenhang wäre es auch von interesse, und das interesse ist in dem fall durchaus öffentlich, wie gerade eine werbeagentur, bei der zum damaligen zeitpunkt der sohn von uhkrir angestellt war, den auftrag für die werbekampagne zur eurovolley 2011 bekam.

Und das bringt mich jetzt geradewegs, oder eher ein bisschen auf verschlungenem weg, zu einer weiteren altlast der ...äh... ära. Wer hat eigentlich wie und auf welcher basis entschieden stelian moculescu als sportdirektor beim övv zu installieren. Und was hat dieser gute mann – ok , jetzt ist schluss mit dem zitieren von herrn mahdalik – eigentlich bis jetzt gemacht? Was ist, bitte sehr, sein aufgabengebiet, seine genaue job description wie es die anglikaner nennen, und wieviel bezahlt der övv für diese, nach außen hin bestenfalls virtuellen, leistungen? Und der hintergrund dazu? Der herr kleinmann und der herr moculescu sind gute freunde, also so irgendwie best buddies, schon wieder diese anglikaner. Und da war es doch irgendwie naheliegend, dass der herr moculescu, damals noch trainer bei vfb friedrichshafen, den herrn kleinmann, der achtung, unfreiwillige ironie bei der ganzen geschichte, gerade seine hotvolleys finaziell in den sand gesetzt hatte, im herbst 2015 als berater an den bodensee holte (http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.volleyball-der-vfb-friedrichshafen-pretty-in-pink.5f21d0db-f18a-49e7-b22a-87e149493258.html). Na und die beratung durch den herrn kleinmann hat dann gleich einmal familiäre auswirkungen gezeitigt. Eine werbekampagne wurde gestartet, und wer war da schon wieder mit dabei? Erraten, eine werbeagentur, reichl und partner, bei der – was für ein zufall – schon wieder der sohn von peter kleinmann beschäftigt war (https://www.reichlundpartner.com/portfolio/Dienstleistungen/VfB-Friedrichshafen#portfolio/Dienstleistungen/VfB-Friedrichshafen/VfB-Friedrichshafen, https://www.reichlundpartner.com/Fullservice-Werbeagentur/Werbeagentur#Fullservice-Werbeagentur/Werbeagentur/Team). Dass die werbekampagne von manchen als nicht so gelungen gesehen wurde kann man unter https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/friedrichshafen/Besser-blau-sein-als-in-Pink-versagen;art372474,8359577 nachlesen, abgesehen von einer durchaus homophoben konnotation der dem spott preisgebenen spieler in ihren pinken dressen. Stichwort rosa winkel sollte in dem zusammenhang genügen (https://de.wikipedia.org/wiki/Rosa_Winkel).  Und dann, anfang 2017, wird stelian moculescu als neuer sportdirektor, ob nur für den beachbereich oder doch für mehr ist nie wirklich klar ausgesprochen worden vom övv, also genau genommen von uhkrir, der unter http://www.t-online.de/sport/id_79979932/volleyball-moculescu-wird-chefcoach-von-oesterreichs-volleyballern.html kurioserweise als patrick kleinmann firmiert, vorgestellt (http://www.sportlive.at/neue-trainerstruktur-im-oevv/). Ein schelm, ein böser, der da an mehr als den zufall denkt. Ah ja, eine ausschreibung wie sie jetzt gerade unter http://www.volleynet.at/stellenausschreibung-oevv-sucht-sportdirektor-beachvolleyball/ läuft - interessant, ob da schon der ersatz für den siegergenetiker gesucht wird - gab es im falle moculescu, zumindest meines wissens nach, nicht.

A propos beach und so. Obwohl ich jetzt nicht annehme, dass steffi schwaiger meine einträge hier liest, hat es doch auch in diesem fall eine gewisse koinzidenz gegeben. Letzte woche hatte ich hier noch kritisiert, dass steffi schwaiger, wie es leider auch anderen sportlerinnen und sportlern immer wieder passiert, den rechtzeitigen absprung aus der profikarriere verpasst hat. Und wie man unter http://sport.orf.at/stories/2281996/ und unter http://www.volleynet.at/stefanie-schwaiger-gibt-ruecktritt-bekannt/ lesen kann, trat sie gestern zurück. Überfällig und zu spät, schade, es wäre ihr zu gönnen gewesen, hätte sie sich, mit besserer beratung die beschädigung der großen karriere durch die letzten zwei jahre erspart.

Und, werte leserinnen und werte leser, vielleicht auch beim övv, mir gehen die altlasten und baustellen leider nicht aus, da kommt noch einiges in den nächsten wochen. Und einen baustelle hab’ ich noch, also eher ein stiefkind, den österreichischen cup. Da wird die auslosung für das viertelfinale in einem spielbericht versteckt (http://www.volleynet.at/uvc-graz-teams-stuermen-ins-cup-viertelfinale/). Und im zweitwichtigsten bewerb im österreichischen volleyballsport herrscht noch immer unklarheit über den modus ab den semifinali. Wird es wieder ein final four geben oder werden die semifinali der saison 2017/2018 getrennt ausgespielt? Na ja, wer wird denn hudeln, es ist ja noch ein bisserl zeit.  

Wie wurde der ausflug von herrn kleinmann zu den olympischen spielen nach rio finanziert?
Nach welchen kriterien werden die dem övv aus öffentlichen mitteln zugeteilten 396.700,00€ verteilt?
Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?
  

Wien, 24.10.2017, 01:42 mez