Dienstag, 12. Juli 2016

Von ungewohntem schweigen großer wortspender, von wechselnden kursen in der sandkiste und von einem präsidialen eigentor der sonderklasse

Wien, 11.07.2016, 22:42 mez

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs, 

so, diese woche werde ich mich der saison und meinem kindlichen gemüt entsprechend fast ausschließlich in der sandkiste aufhalten, da gibt es nämlich mehr als genug zu berichten und mit sand schmeißen kann ich dann auch noch ein bisschen.

In der halle herrscht ja eh eher tote hose im moment, die sonst um wortspenden nicht gerade verlegenen beiden proponenten der offenbar gescheiterten spielgemeinheit zwischen den hotvolleys und vca amstetten setzen ihr lautes schweigen im walde zu diesem thema fort. Also was ist denn jetzt auf einmal los mit dieser ach so tollen spielgemeinheit? Herr kleinmann, herr henschke, bitte um aufklärung. War’s vielleicht doch nicht so einfach diesen unfug ein zweites mal in folge, nur halt mit einem anderen niederösterreichischen steigbügelhalter für die hotvolleys, als großartige idee zum wohle des österreichischen volleyballs beim niederösterreichischen verband durchzubringen?

Im übrigen findet man bis heute unter http://oevv.volleynet.at/Teams bei nur zwei von zehn erstligamannschaften, nämlich interessanterweise – siehe oben - vca amstetten, und aufsteiger ried, ein liste von spielern. Der transfermarkt bewegt sich auch nicht wirklich, wie unter http://oevv.volleynet.at/Inhalt/267 zu beobachten ist. Und bei der äußerst kreativen neueinteilung der 2. bundesliga in einen nord- und einen südteil stellt sich die frage, wieviele vereine aus dem nordteil sich die lustige reisetätigkeit in zukunft leisten werden können und wieviele spieler sich diesen irrwitz für oft nicht einmal ein butterbrot oder wie die anglikaner unter uns sagen würden for an apple and an egg antun werden. So, und da lehne ich mich etwas weit aus dem fenster, wird die zweite liga bald nur noch aus steirischen – die stellen übrigens acht der elf vereine der 2. bundesliga süd - und kärntner vereinen bestehen. Die wolfurter, die meiner erinnerung nach – leider hab’ ich keinen screenshot davon – ja ursprünglich für die 2. bundesliga genannt hatten, haben aus diesem wahnsinn bereits die konsequenzen gezogen und sich aus der 2. bundesliga verabschiedet, absolut verständlich bei konservativ geschätzten 5000 reisekilometern im grunddurchgang alleine.

So aber jetzt ganz schnell – wie bereits versprochen - in die sandkiste. Also viele erfolge gab’s da nicht in der vergangenen woche. Na hoffentlich war der zweite platz beim – vom veranstaltungsweltmeister jag(g)erhofer, copyright peter kleinmann ausgerichteten - fivb major in porec von doppler/horst mehr als ein ziwschenhoch. In gstaad reichte es beim dortigen major in der vergangenen woche nur zu platz 17 (http://oevv.volleynet.at/News/0000090772, http://worldtour.2016.fivb.com/en/326). Noch dazu wo die doppler/horst zugelosten gruppenpartner bei den olympischen spielen auch ein wenig einfacher hätten ausfallen können (http://oevv.volleynet.at/News/0000090775, http://rio2016.fivb.com/en/beachvolleyball/drawing%20of%20lots). Also hoffentlich sind die beiden nicht vom kanterkurs abgekommen.


Drei österreichische paare bei den herren – nämlich winter/petutschnig, koraimann/müllner und ermacora/pristauz-telsnigg erwischte es in gstaad schon in der quali (http://worldtour.2016.fivb.com/en/mgst2016/men/results/qualifications). Und mit der olympiaquali für ein österreichisches damenteam ist es schlussendlich nichts geworden. Die sind nämlich tatsächlich vom oben schon erwähnten kurs abgekommen. Nachdem die beiden teams schwaiger/hansel und schützenhöfer/plesiutschnig nur mit glück, als viertplatzierte des cev continental cups, in das letzte olympiaqualiturnier in russland gerutscht waren und sie dort dann die leichtere gruppe gewinnen konnten, verloren die beiden teams dann im spiel um das olympiaticket gegen die russinnen 1:2. Das entscheidende dritte spiel, das als golden set gespielt wurde, verloren schwaiger/hansel gegen ukolova/birlova 3:15, in worten drei zu fünfzehn (http://www.fivb.org/EN/BeachVolleyball/competitions/BVBWorldCupOQT/2016/). Und auf der övv-website spricht man im gewohnt reißerischen övv-originalton von einer begegnung, die nicht spannender hätte verlaufen können (http://oevv.volleynet.at/News/0000090776). Also der golden set war nicht spannend, der war bestenfalls in höchstem maße peinlich, und wer es nicht glaubt der kann sich unter https://www.youtube.com/watch?v=0u7lckRykqs die ganze neun minuten dauernde demontage des österreichischen nummer 1 damenteams ansehen. Wenn man so auftritt, ist es wohl besser, wenn man nicht bei den olympischen spielen dabei ist. Und irgendwie habe ich das gefühl, dass das duo schwaiger/hansel nicht mehr allzu lange weitermachen wird.

So ein bisschen bleibe ich noch in der sandkiste. Da hat sich ubpir auf seiner facebookseite aber ein schönes ei gelegt und mir wieder einmal ein ziemlich großes hölzel, also fast einen baum zugeworfen, das ich mit großer freude aufnehme.


Also da verweist uhpir auf einen artikel in der kleinen zeitung, der sich mit dem vermutlich unmittelbar bevorstehenden ende des beachvolleyballturniers in klagenfurt befasst. Und vermutlich hat er sich erwartet und erhofft, dass sich da ein shitstorm über die klagenfurter bürgermeisterin  maria-luise mathiaschitz ergießen wird, die sich mutig weigert, den forderungen von hannes jagerhofer – das muss man sich auf der zunge zergehen lassen, da steht tatsächlich forderungen - nach finanzieller unterstützung im rahmen von fast einer million euro zur unterstützung des beachvolleyballturniers nachzukommen. Und was passiert? Genau nichts, abgesehen von einem eigenen kommentar von uhpir, mit dem er in gewohnter weise seine wirtschaftswissenschaftliche kompetenz unter beweis stellt, und einem mickrigen weiteren kommentar auf der facebookseite von uhpir. Dafür raschelt es aber im forum der kleinen zeitung ganz ordentlich. 60 kommentare zu dem artikel kann man unter http://www.kleinezeitung.at/s/sport/5046699/Zu-teuer-fur-die-Stadt_BeachvolleyballTurnier-in-Klagenfurt-vor?xtor=CS1-15 lesen, und die sind mit ganz wenigen ausnahmen überhaupt nicht im sinne von uhpir. Die meisten der leserinnen und der leser weisen in ihren kommentaren darauf hin, dass sich ein angeblich so erfolgreicher event hätte ich jetzt fast geschrieben, also dass sich eine angeblich so erfolgreiche veranstaltung nach zwanzig jahren wohl selbst tragen müsste ohne subventioniert zu werden. Und der von uhpir so titulierte herr veranstaltungsweltmeister jagerhofer fordert? Geht’s noch? Fordern? Und wozu braucht denn der so geschickte herr jagerhofer, die „geforderte“ million euro? Um den dosenspringer, politikberater und erziehungswissenschaftler, frauenversteher und steueroptimierer felix baumgartner einzufliegen? Um den herrn lugner samt mausi, katzi, und seinem spatzi oder sonst noch wem oder was einzuladen ans üppige vipbuffet? Um schick und mick, die seitenblickebussibussigesellschaft und die betuchten bootslizenzeninhaberInnen vom wörthersee anzulocken (http://kaernten.orf.at/news/stories/2766232/)? Also wenn sich ein angeblich so toller event nach so vielen jahren nicht selbst trägt, dann stirbt er halt. So einfach ist das, um wieder einmal die gute frau schützenhofer zu zitieren. Darum, gratulation an die frau bürgermeisterin mathiaschitz, bleiben sie hart. In zeiten wie diesen, in denen man darüber nachdenkt den ärmsten der armen die mindestsicherung zu kürzen – bei den asylwerbern hat man es ja schon durchgezogen, eine solche veranstaltung mit öffentlichen geldern zu subventionieren erscheint geradezu pervers.   

Ah ja und weil es gerade so gut passt möchte ich an die faebookgruppe mit dem etwas sperrigen namen „wir lassen uns beachvolleyball in klagenfurt nicht schlechtreden“ unter https://www.facebook.com/groups/proklagenfurt/ erinnern zu der uhpir offensichtlich damals vor fast drei jahren wahllos leute – unter ihnen auch frau blogger – eingeladen hatte, ohne sie zu fragen. Frau blogger hat, wie man dort lesen kann, gar nicht nett auf diese ungefragte einladung reagiert. Damals haben sich uhpir und ein paar seiner freunde darin gefallen einen unbotmäßigen journalisten, der sich erfrecht hatte, das klagenfurter beachvolleyballturnier kritisch zu beleuchten, maßzuregeln. Das ergebnis war dann schon damals eher armselig, wenn man sich den umfang und die aktivitäten dieser facebookgruppe ansieht.

Also einen kommentar möchte ich da schon noch herausstreichen, weil er zeigt, dass es nicht nur uhpir ab und zu an gepflegten umgangsformen gebricht sondern, dass auch einer seiner vorstandskollegen, der damalige und jetzige vizepräsident, also uhvp, potyka, da durchaus mithalten kann, wenn’s ums grobe geht.


Da wird doch glatt dieser freche journalist als „schmierfink eines konkursblattes“ diffamiert. Dass der dann noch „nach aufmersamkeit haschend“ ist macht die aussage zwar nicht besser, aber wenigstens unfreiwillig komisch. Haschen werden wir dann alle, wenn der vdb auch aus der wiederholung der stichwahl als sieger hervorgeht und es das zeug dann in den trafiken geben wird. Ich denke uhvp meinte wohl heischen (http://www.duden.de/suchen/dudenonline/heischen). In diesem sinne zum schluss noch zwei musikbeiträge, einmal das original vom ambros wolferl und dann ein cover vom nino aus wien https://www.youtube.com/watch?v=FJSy3a6YwEo, https://www.youtube.com/watch?v=HsTLh7k8-RI




Nach welchen kriterien werden die dem övv aus öffentlichen mitteln zugeteilten 396.700,00€ verteilt?
Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?

Im übrigen bin ich der meinung, dass sich an der spitze des övv UND DER LANDESVERBÄNDE, und zwar ganz oben, zum wohle des österreichischen volleyballs möglichst schnell etwas ändern sollte.

Herr kleinmann, tun sie sich und dem österreichischen volleyballsport etwas gutes und treten sie besser heute als morgen als övv-präsident gemeinsam mit ihren övv-vorstandskollegen zurück, um dem österreichischen volleyballsport einen neuen weg in die zukunft zu öffnen.



Wien, 12.07.2016, 01:37 mez

Dienstag, 5. Juli 2016

Von einem erfolgreichen und mutigen beacher, vom immer wahrscheinlicher werdenden und durchaus erfreulichen scheitern einer neuen spielgemeinheit und vom ganz leisen verschwinden eines weiteren vereins aus dem großraum wien

Wien, 04.07.2016, 22:47 mez

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

so ein pech aber auch für uhpir, da regnet es medaillen im sand und in der halle und dann geht das alles im medialen wirbel um so banalitäten wie den brexit, die vom verfassungsgerichtshof angeordnete wiederholung der bundespräsidentenwahl und die fußballeuropameisterschaft unter. Also, obwohl die medaillen schon ausreichend auf der övv-website und auf der präsidialen facebook-seite im staccato abgefeiert wurden möchte ich diese erfreulichen ergebnisse hier auch noch ausreichend würdigen bevor ich zu weniger erfreulichen entwicklungen im österreichischen voellyballsport kommen werde (https://www.facebook.com/peter.kleinmann.7?ref=ts&fref=ts, http://www.volleynet.at).

Na dann zuerst einmal in den sand von porec. Porec ist das neue klagenfurt, wie es aussieht, und uhpir vergisst nicht den herrn jaggerhofer (sic!) dafür zu „unserem“ veranstaltungsweltmeister zu küren (http://oevv.volleynet.at/News/0000090760).


Also erfreulich ist, dass doppler/horst die abwärtsentwicklung der letzten wochen gestoppt haben und rechtzeitig vor den spielen in rio mit dem zweiten platz beim major in porec selbstvertrauen getankt haben. Ganz herzliche gratulation an die beiden von hier aus, aber noch größere gratulation an clemens doppler für einen mutigen facebook-eintrag, der angesichts der oben schon erwähnten wiederholung der bundespräsidentenwahl nochmals an wichtigkeit gewinnt.


Nichts gewonnen haben die anderen paare, die in porec dabei waren. Mit jeweils drei niederlagen schieden sowohl schwaiger/hansel als auch schützenhöfer/plesiutschnig schon in der gruppenphase aus (http://worldtour.2016.fivb.com/en/wpor2016/women/results/maindraw). Bei den herren schieden huber/seidl und kunert/dressler in der ersten ko-runde aus, und winter/petutschnig in der gruppenphase (http://worldtour.2016.fivb.com/en/mpor2016/men/results/maindraw#anchorI). Eglseer/schnetzer blieben bereits in der quali hängen (http://worldtour.2016.fivb.com/en/mpor2016/men/results/qualifications).

Ah, ich wär ja nicht ich, wenn ich nicht lästerte. Also es ist schon irgendwie bezeichnend, dass ausgerechnet uhpir unter http://oevv.volleynet.at/News/0000090760 die längste wortspende absondern darf, und ich dachte schon das ganze theater um die wichtigkeit der spielerInnen sei ernst zu nehmen. Er kann halt nicht anders, der beste präsident aller zeiten.

So und jetzt zum wahrscheinlich letzten mal in diesem jahr, zur european league aka kaschperlliga. Nachdem es die österreichische nationalmannschaft der herren zum ersten mal ins final four geschafft hatte, was bei der diesjährigen besetzung der liga geradezu erwartet werden musste, hat man dort im semifinale gegen die former yugoslav republic of macedonia mit 2:3 verloren und das spiel um den dritten platz gegen bulgarien 3:0 gewonnen. Dieser erfolg hat, zumindest auf der övv-website und auf der facebookseite von uhpir und auf der des nationalteams jubelstürme ausgelöst, als hätte man gerade die bronzemdaille bei europameisterschaften oder einem anderen großen internationalen turnier gewonnen (http://oevv.volleynet.at/News/0000090754, https://www.facebook.com/peter.kleinmann.7?ref=ts&fref=ts, https://www.facebook.com/AUSTRIA.Volleyballteam/?fref=ts). Bei aller berechtigter freude bei den spielern über diesen dritten platz - besonders hervorheben möchte ich noch die individuellen auszeichnungen für alex berger und peter wohlfahrtstätter, die als außenangreifer bzw. als mittelblocker ins all-star team des final four turnier gewählt wurden - sollten der didi constantini des österreichischen volleyballs, uhtztt, und ganz besonders uhpir ein wenig leiser treten mit der medialen vermarktung dieses erfolgs. Folgende zusammenfassung der kaschperlliga ist objektiv nachvollziehbar: zum ersten mal spielen mit luxemburg und albanien zwei vertreter der small countries, weltrangistenplätze 79 bzw. 121 in der european league mit, damit man auf acht teilnehmende mannschaften kommt (http://www.fivb.org/en/volleyball/VB_Ranking_M_2015-10.asp). Das ist das kleinste teilnehmerfeld seit 2010. Auch damals spielten acht teams in der liga, allerdings ohne vetreter der small countries und davor spielten nur in den jahren 2004 bis 2006 ebenfalls nur jeweils acht mannschaften in zwei gruppen (http://www.cev.lu/Competition-Area/History.aspx?ID=148). Und was waren die ergebnisse der österreichischen mannschaft in der heurigen european league? Fünf siege in acht spielen, zweimal gegen luxemburg, die nummer 79 der welt, zweimal gegen ein höher platziertes team in der weltrangliste, weißrussland, die nummer 52 und einmal gegen eine nicht gerade topmotivierte sondern eher lustlose bulgarische b oder c auswahl. Und drei niederlagen stehen ebenfalls zu buche, zwei davon gegen estland, die nummer 45, und eine gegen die former yugoslav republic of macedonia, die nummer 57 der welt (http://www.fivb.org/en/volleyball/VB_Ranking_M_2015-10.asp). Mittlerweile ist es mir schon zu blöd die siege bei einem vorbereitungsturnier gegen die volleyballgroßmächte ungarn und schweden zu kommentieren. Aber kommentieren möchte ich eine bemerkung von uhtztt, die ich als besondere chuzpe empfinde. Da sagt doch unser volleyball-constantini unter http://oevv.volleynet.at/News/0000090754 die mannschaft hätte es sich verdient in der zweiten runde der  europameisterschaftsquali gegen die niederlande, die türkei und weißrussland zu spielen. Aber geh! Echt? Also nochmals zum mitschreiben: die nationalmannschaft musste in die erste quali runde und sich dort mit luxemburg, litauen und moldawien messen, weil sie unter ihrem erfolgstrainer im ranking so weit nach unten gerutscht war, dass der direkte einstieg in die 2. runde der  qualifikation, der in der quali für die em 2013 und 2015 noch möglich war, aufgrund der verschlechterung in der weltrangliste heuer nicht mehr möglich war. Irgendwie mag ich das nicht, wenn man für deppert gehalten wird, von diesen experten. Warum bleibt man da nicht bei der wahrheit? In die gleiche richtung, also so in richtung verarschung der ahnungslosen, geht es auch, wenn in keinem bericht auf der övv-website oder auf einer facebookseite auch nur mit einem wort erwähnt wird, dass man gegen einen b oder c auswahl bulgariens gewonnen hat, weil die erste mannschaft samt trainer- und betreuerstab gerade in der millionenschweren – copyright herr kr pk – weltliga engagiert ist (http://oevv.volleynet.at/News/0000090754, http://oevv.volleynet.at/News/0000090752, https://www.facebook.com/peter.kleinmann.7?ref=ts&fref=ts, https://www.facebook.com/AUSTRIA.Volleyballteam/?fref=ts, http://worldleague.2016.fivb.com/en). Ah ja, mit der quali für die weltliga ist es für heuer auch nichts geworden, dazu hätte man die kaschperlliga gewinnen müssen. Wie ausgereift deren modus ist, sieht man ja auch an dem detail, dass in der european league eine mannschaft mitspielt, die bereits in der weltliga vertreten ist. Ich habe mir nicht die mühe gemacht mich durch das regelment der european league zu kämpfen, aber ich nehme an, hätte bulgarien gewonnen, dann wäre der geschlagene finalteilnehmer für die weltliga qualifiziert gewesen. Na ja, da es heuer mit dem einstieg in die weltliga nichts geworden ist, hat uhpir ein jahr mehr zeit für den bau einer weltligatauglichen halle zu lobbyieren. Eine aufstockung des multiversums würde sich anbieten, da macht die stadt schwechat sicher gerne mit, bei der finanzierung.

So, aber jetzt von den höhen der european kaschperlliga zur heimischen bundesliga. Und als ich am freitag unter http://oevv.volleynet.at/Ligen/18243 die für die erste liga genannten mannschaften bei den herren durchgegangen bin, da kam wahre freude auf, also ganz echte und ehrliche schadenfreude. Wo ist sie denn jetzt, die großspurig angekündigte spielgemeinheit zwischen amstetten und den hotties? Vca amstetten ist für die erste liga genannt und eine mannschaft mit dem schön verwirrenden namen hotvolleys/volleyballakademie wien spielt in der zweiten liga. Ist es doch nicht so einfach, wie die gute charlie schützenhofer in ihrer an mich gerichteten e-mail gemeint hat? Ja was ist denn da los? Ja hat da vielleicht jemand in amstetten noch rechtzeitig geschnallt, dass man pro spielgemeinheit mit jeweils nur einer mannschaft pro nachwuchskategorie an meisterschaften teilnehmen darf. Das hätte den jetzigen spielgemeinheitspartner von vca amstetten, waidhofen sicher sehr gefreut. Na das hätte ich mir gerne erste reihe fußfrei angesehen, wie man das dann in amstetten und wien ohne – achtung nur symbolisch gemeint – blutvergießen gelöst hätte. Oder verliert uhpir gar einfluss und kontrolle? Die gerüchteküche brodelt gerade gewaltig. Es heißt, dass es nach dem abstecher vom herrn kr pk nach rio eine außerordentliche generalversammlung im september geben soll, auf der uhpir dann zum ex-uhpir werden wird. Na jetzt shiver ich in anticipation um wieder einmal den anglikaner in mir heraushängen zu lassen.

Keine schadenfreude, sondern eher fast eine art mitgefühl ist in mir dann aufgekommen, als ich unter http://oevv.volleynet.at/Ligen/18259 heruasgefunden habe, dass sich mit dem ex-spielgemeinheitspartner der hotties, mit der su bisamberg ein weiterer verein aus dem großraum wien aus den bundesligen verabschiedet hat. Ich habe das zum anlass genommen, folgenden offenen brief an den sportlichen leiter der bisamberger, peter wollenschläger, zu schreiben:

Werter peter wollenschläger,

eigentlich hatte ich vor, dir schon viel früher diesen offenen brief zu schreiben, nämlich bereits dann, als passiert war, was laut deiner aussage im standard vom 29. juni 2015 nicht passieren wird, nämlich, dass die spielgemeinheit su bisamberg/hotvolleys den erstligaplatz doch nicht halten konnte (http://derstandard.at/2000018269529/Brueckenschlag-zwischen-Wien-und-Bisamberg). So schnell kann’s gehen, nicht einmal ein jahr war vergangen und schon waren die großen sprüche makulatur. Und ich wollte schreiben, dass ich mich geärgert habe über die vereinsführung, die es nicht geschafft hatte sponsoren für den erstligabetrieb aufzutreiben, die es laut dem oben angeführten artikel angeblich ja schon gegeben hatte; ich wollte meinen ärger ausdrücken über ebendiese veriensführung, die eine hochmotivierte mannschaft und ihren ebenso hochmotivierten trainer gegen die wand fahren ließ, weil es ihr offenbar egal war, dass die mannschaft auf den beiden zentralen positionen, der des aufspielers und der des diagonalangreifers jeweils nur einen spieler im kader hatte. Ich wollte über die fehlende kommunikationsfähigkeit der vereinsführung mit spielern und trainer schreiben, die sich auf eine weinerliche, von selbstmitleid triefende e-mail deinerseits an die mannschaft beschränkte, als antwort auf eine e-mail der spieler, die angesichts der sich immer mehr verschlechternden situation im sportlichen bereich um ein gespräch mit der vereinsführung baten, das dann nie zustande kam. Ich wollte darüber schreiben, dass die vereinsführung im zuge der spielmeinheitsvereinbarung mit herrn kleinmann ihre halle in korneuburg gegen eine ebenfalls nicht regelkonforme halle in wien tauschte, in der man dann nur durch eine von ebendiesem herrn kleinmann erwirkte ausnahmegenehmigung tatsächlich spielen durfte aber kein einziges mal trainieren konnte. Und darüber, dass man dafür die dringend benötigte finanzielle unterstützung durch den niederösterreichischen landesverband zumindest teilweise verloren hatte. Und dass man das alles in kauf genommen hatte, für die von andy warhol propagierten fifteen minutes of fame, die sich in deinem fall darauf beschränkten, mit herrn kleinmann auf einer pressekonferenz zu sitzen um den verschluss einer wiener volleyballwunde und den brückenschlag zwischen wien und bisamberg abzufeiern. Aber auch das ist in der zwischenzeit alles makulatur oder spilled milk, wie die anglikaner unter uns sagen würden.

Aber der unmittelbare anlass dir doch noch einen brief zu schreiben kam mit dem nennschluss für die bundesligen letzte woche. Unter http://oevv.volleynet.at/Ligen/18259 kann man jetzt ganz offiziell lesen, dass die su bisamberg offenbar für die saison 2016/2017 keine herrenmannschaft für die 2. bundesliga genannt hat. Und woran erinnert mich das jetzt? Das erinnert mich an unser langes telefonat im letzten frühjahr, in dem du mir von den vorteilen einer spielgemeinheit mit den hotvolleys ausführlich erzählt hast und ich dir davon abgeraten habe mit herrn kleinmann zu kooperieren und die entwicklung im herrenbereich bei svs sokol als warnendes beispiel angeführt habe, weil ich damals wie heute der überzeugung war bzw. bin, dass schlussendlich bei all diesen spielgemeinheiten immer ein beteiligter verein unter die räder kommt und im schlimmsten fall völlig verschwindet. Und jetzt befindet sich bisamberg genau auf dem selben weg, den der herrenbereich bei svs sokol genommen hat, den weg in die sportliche bedeutungslosigkeit. Keine kampfmannschaft in den bundesligen heißt, dass die ohnehin wenigen sponsoren das interesse am verein verlieren werden, keine kampfmannschaft in den oberen ligen heißt auch noch weniger zuschauer und zuschauerinnen, und keine kampfmannschaft in den oberen ligen bedeutet auch, dass der zustrom an kindern mangels perspektive versiegen wird und damit auch der nachwuchsbereich leiden wird.

Und nein, ich empfinde keine schadenfreude und schon gar keine genugtuung, dass das tatsächlich eingetreten ist, wovor ich gewarnt hatte. Ich bin enttäuscht und traurig darüber, dass mit der su bisamberg in wien und umgebung in wenigen jahren nach svs sokol und der union südstadt/perchtoldsdorf der  dritte verein aus den obersten beiden ligen verschwindet. Für burschen aus wien sind abgesehen von der akademiemannschaft der hotvolleys damit die nächstliegenden alternativen um zumindest in der zweiten liga zu spielen wiener neustadt, langenlebarn und st. pölten. Und das bringt mich zu deiner aussage aus dem standardartikel unter  http://derstandard.at/2000023940237/Der-VW-Kaefer-der-Formel-1-fahren-will, die mir schon damals äußerst sauer aufgestoßen ist, nämlich, dass es im großraum wien nicht genug talente für zwei mannschaften in der ersten liga  gäbe. Diese aussage aus dem munde eines vereinsfunktionärs kommt einer bankrotterklärung an seine eigene fähigkeiten gleich. Der großraum wien hat an die 2 millionen einwohnerInnen, slowenien mit 2 milionen einwohnerInnen hat offenbar genug talente um vizeeuropameister im volleyball bei den herren zu werden, unter 300.000 isländerInnen gibt es offenbar genug talente um im handball in der weltklasse mitzuspielen und um - gerade aktuell – bei der fußballeuropameisterschaft  kräftig mitzumischen und sich in die herzen der neutralen fans zu spielen. Ganz im gegenteil, lieber peter, es fehlt nicht an talentierten spielern, es fehlt an talentierten vereins- und verbandsverantwortlichen, die es nicht schaffen, sorgsam mit den spielern umzugehen und ihnen ein entsprechendes umfeld zu schaffen, damit die spieler bei ihrem sport zu bleiben. Den spielern der ersten bundesligamannschaft als dank dafür, dass sie ohne irgendeine form der entschädigung, abgesehen von der selbstverständlichen rückerstattung der fahrtkosten, ein jahr lang mindestens dreimal pro woche trainiert haben und durch ganz österreich zu den spielen gefahren sind, im nachhinein den mitgliedsbeitrag abzuknöpfen, wie das jetzt bei euch passiert ist, fällt wohl nicht in die kategorie sorgsamer umgang und gutes umfeld. Und wenn ich mir so anschaue was mit bisamberg passiert ist, dann sind für mich die verantwortlichkeiten für den jetzigen zustand auch ziemlich klar zuzuordnen.

Wie gesagt, ich ziehe keine genugtuung daraus wie sich die spielgemeinheit zwischen der su bisamberg und den hotvolleys entwickelt hat. Es ist einfach nur schade, dass damit wieder ein verein aus dem großraum wien auf dem besten weg ist in die sportliche bedeutungslosigkeit zu verschwinden. Große genugtuung und ganz echte und ehrliche schadenfreude empfinde ich aber wegen des offensichtlichen scheiterns der bereits in den medien großsprecherisch angekündigten spielgemeinheit zwischen vca amstetten und den hotvolleys. Offenbar ist sogar im schlaucherlstaat österreich für den talentierten herrn kleinmann doch nicht alles ganz so einfach. Und das mag vielleicht auch für dich im nachhinein ein wenig tröstlich sein.

Mit freundlichen grüßen
johnny

Ah ja, noch etwas hat mir ein treuer leser, der genauso wie ich und vermutlich auch die eine oder andere meiner geschätzten leserinnen und der eine oder andere meiner geschätzten leser verwirrt ist über die – nein ich sag’ jetzt nicht verfilzung – unklare trennnug zwischen den hotvolleys und der wiener volleyballakademie, zugetragen. Sucht man im vereinsregister nach der grazer akademie im vereinsregister, dann findet man dort ganz ordentlich folgenden eintrag:


Sucht man nach der volleyballakademie wien, findet man nichts, nada, niente. Also wie ist denn dann die wiener akademie organisiert? Offensichtlich nicht als eigenständiger verein sondern –wenig überraschend - offenbar als eine art appendix, also als wurmfortsatz der hotvolleys. Die hotvolleys findet man übrigens ganz brav ebenfalls im vereinsregister.


Also nach sauberer trennung schaut das irgendwie nicht aus. Ah ja, und noch etwas wird jetzt sehr spannend: grundsätzlich muss eine akademie mit einem erstligaverein kooperieren, was bei der grazer akademie gegeben ist. Bei der wiener akademie wird es nach dem abstieg der spielgemeinheit su bisamberg/hotvolleys und dem offenbar gescheiterten versuch sich dieses jahr einen erstligaplatz über eine neue spielgemeinheit, diesmal mit amstetten zu organisieren, nun interessant, was deren weiterbestehen angeht. Ich denke, da ist jetzt wohl auch der wiener verband gefordert, aktiv zu werden.

Aber, wie schon armin fuith in einem kommentar zu meinem letztwöchigen eintrag bemerkt hat, liest man über diese eher unerfreulichen entwicklungen im volleyball im großraum wien nichts auf der övv-homepage, wahrscheinlich, weil man so viel jubeln musste über die großen erfolge und weil uhpir, wie er ganz bescheiden wieder einmal im majestätsplural und mit dem üblichen dass-fehler feststellt, hart arbeiten muss um sponsoren für die beacher zu finden.


Nach welchen kriterien werden die dem övv aus öffentlichen mitteln zugeteilten 396.700,00€ verteilt?
Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?

Im übrigen bin ich der meinung, dass sich an der spitze des övv UND DER LANDESVERBÄNDE, und zwar ganz oben, zum wohle des österreichischen volleyballs möglichst schnell etwas ändern sollte.

Herr kleinmann, tun sie sich und dem österreichischen volleyballsport etwas gutes und treten sie besser heute als morgen als övv-präsident gemeinsam mit ihren övv-vorstandskollegen zurück, um dem österreichischen volleyballsport einen neuen weg in die zukunft zu öffnen.



Wien, 05.07.2016, 01:18 mez

Dienstag, 28. Juni 2016

Von coolen anzügen und peinlichen lederhosen, von einer spielgemeinheit um die es verdächtig ruhig geworden ist und von einem unerwarteten erfolg im sand von norwegen

Wien, 27.06.2016, 23:36 mez

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

na servas, jetzt ist es wieder ein bisserl spät geworden, weil ich mir da schon wieder so ein fußballspiel inklusive nachbetrachtungen angeschaut habe, diesmal allerdings ohne quakende frösche im hintergrund. Und eines muss ich halt leider schon sagen, auch wenn das hier ein blog ist, der sich mit volleyball befasst und sich an volleyballinteressierte leserinnen und volleyballinteressierte leser richtet: bei aller liebe zum volleyball, und da spreche ich persönlich – und bitte liebe beacherinnen und beacher nicht böse sein – vom für mich viel attraktiveren hallenvolleyball. Solche emotionen, die solche spiele, wie das gerade zu ende gegangene zwischen dem klaren favoriten england und dem sowas von außenseiter island freisetzen, die gibt es beim volleyball, aus welchen gründen auch immer, und ich spreche jetzt nicht von der österreichischen bundesliga, mit ausnahme von ein paar ganz wenigen ländern wie vielleicht polen und brasilien, nicht. Woran das liegt? Ich weiß es nicht. Aber es ist erstaunlich, wie sich in meinem privaten umfeld menschen, die sich, na ich sag’s einmal vorsichtig, nur mäßig für fußball interessieren, plötzlich mit dem außenseiter, den isländern, bei denen die gesamte mannschaft vermutlich den marktwert eines oder zweier topspieler der engländer hat, mitzittern und mitfiebern. Da kommt volleyball, aber auch keine andere ballsportart, halt leider nicht mit. Und eines getraue ich mich hier zu sagen: an facebook, youtube und instagramm wie uhpir, unser experte für eh alles, vor nicht allzu langer zeit ventiliert hatte, liegt es sicher nicht.

So, und damit habe ich die kurve zum volleyball gekratzt, mithilfe seines österreichsichen hauptdarstellers, uhpir. Er bleibt ja doch der einstimmig gewählte hauptdarsteller, auch wenn er, spät aber doch erkannt hat, dass die spieler und spielerinnen das wichtigste im volleyballsport sind, weil sie –wie uhpir unter http://oevv.volleynet.at/News/0000090731 erklärt ohne verband volleyball spielen könnten – die frage ist ob das nicht, wenn man sich die struktur des verbandes so ansieht, die bessere option wäre – aber es den verband ohne sie nicht gäbe. Und deswegen gibt es jetzt einen spielervertreter im vorstand, sogar mit stimmrecht, und der hat dort mitspracherecht. Echt wahr, steht wirklich so da unter http://oevv.volleynet.at/News/0000090731, weiß auf schwarz. Und da hat man sich den max thaller ausgesucht, einen lustigen, aufgeweckten und ziemlich jungen burschen, der noch dazu im nationalteam spielt und sicher noch weiter dort spielen möchte. Und da bin ich schon genau beim entscheidenden punkt: wie kritisch wird die mitsprache des max thaller unter diesen voraussetzungen ausfallen? Vermutlich genauso kritisch wie die des neuen vizepräsidenten für bundesligen, der seinen posten im vorstand ja ganz sicher nicht deswegen bekommen hat, weil er dem herrn kleinmann über eine neue spielgemeinheit, die zweite in ebenso vielen saisonen, eine möglichkeit gibt, sich mit seinem ex-verein ohne sportliche leistung in der zweiten saison hintereinander durch die hintertüre in die erste liga zu schleichen (http://oevv.volleynet.at/Inhalt/87). Also man kann uhpir ja vieles vorwerfen, aber ungeschickt ist er nicht, was das schaffen von abhängigkeiten und das ausnützen derselben angeht.

So und bevor es ein a propos zu den fähigkeiten von uhpir gibt ganz kurz drei a propos zur angekündigten spielgemeinheit zwischen vca amstetten und den hotvolleys: also a propos nummer eins: wo bleibt denn die offizielle ankündigung der spielgemeinheit auf der övv-website. Warum sind denn die beiden hauptdarstelller in dieser schmierenkomödie so ungewohnt g’schamig wie man in wien sagt. Weder uhpir noch micha henschke gehören normalerweise zu den leistetretern, wenn es um die vermarktung der eigenen erfolge geht, und so eine spielgemeinheit über bundesländergrenzen und politische grenzen hinweg zu schaffen, mit nur einem einzigen spieler, der von den hotvolleys dann auch tatsächlich bei der spielgemeinheitsmannschaft spielen wird, das ist doch ein großer erfolg, oder? Oder? Oder gibt es vielleicht doch noch probleme, vielleicht gar politische widerstände? Na, jetzt sollten ja bald die mannschaften genannt werden, für die erste liga, dann werden es alle volleyballinteressierten leserinnen und alle volleyballinteressierten leser auf der övv website lesen können. Und vielleicht gibt’s gar wieder eine pressekonferenz und statt dem unglücksraben peter wollenschläge aus dem vorjahr, darf dieses jahr dann micha henschke seine 15 minutes of fame auskosten und neben uhpir ganz, ganz wichtig sein und darüber berichten, dass man die im vorjahr mühsam unter mithilfe des oben genannten peter wollenschläger geschlossene wunde durch heldenhaften einsatz vor dem frühzeitigen eitrigen aufbrechen bewahrt hat, in dem man einfach die nächste spielgemeinheit gegründet hat, und dass man dafür natürlich auch belohnt wurde, mit dem posten eines vizepräsidenten im övv-vorstand und mit dem posten des leiters der volleyballakademie wien. Und mit diesen belohnungen hat mein zweites a propos zu tun: wie sich meine werten leserinnen und meine werten leser vielleicht erinnern habe ich vor etwas mehr als einem halben jahr mit bezug auf die weitere entwicklung der spielgemeinheit su bisamberg/hotvolleys vier vorhersagen bei einem anwalt in einem kuvert verschlossen hinterlegt. Ich kann meinen geschätzten leserinnen und meinen geschätzten lesern jetzt schon verraten, dass keine der vorhersagen tatsächlich eingetreten ist. Aber ein paar – gar nicht so überraschende - analogien und parallelitäten zur neuen spielgemeinheit der hotties mit amstetten haben sich aufgetan. Deshalb werde ich mich demnächst um einen termin bei meinem anwalt bemühen, damit die vier kuverts ordnungsgemäß unter seiner aufsicht geöffnet werden um etwaige manipulationen hintanzuhalten und etwaigen anfechtungen, die ja gerade sehr modern sind, keine basis geboten wird. Und das dritte a propos ist mir das wichtigste, und zwar aus mehreren gründen, erstens, weil es zeigt wie weit es mit der von uhpir geäußerten wertschätzung der spieler und spielerinnen in der realität her ist. Und zweitens, weil es mich überrascht hat, dass auch ganz junge spieler meine einträge lesen. Da schreibt mir marvin kellner, das ist der spieler, dessen name den verantwortlichen bei seinem zukünftigen spielegmeinheitspartner offenbar nicht geläufig ist, da er sowohl in einem zeitungsartikel, da war’s der vorname, und auf der övv website unter http://oevv.volleynet.at/News/All/2016/06/0000090723, da war’s der nachname, falsch geschrieben  wurde, mich in einem kommentar zum letztwöchigen eintrag darauf aufmerksam gemacht hat, dass man bei den verantwortlichen in amstetten nicht nur seinen namen nicht korrekt widergeben kann sondern auch über sein alter nicht bescheid weiß. Marvin kellner ist erst 17 und noch nicht 18 wie unter http://oevv.volleynet.at/News/All/2016/06/0000090723 zu lesen war. Na ja, so viel zur wertschätzung der verantwortlichen für ihre spieler. Ohne spieler sind solche vereinsverantwortliche tatsächlich nichts, was sie mit spielern sind, das zu beurteilen überlasse ich meinen geschätzten leserinnen und meinen geschätzten lesern.

Na aber jetzt war ich schon wieder ungerecht und ure unfair. Da darf doch der spielersprecher im vorstand im sinne der neu entdeckten wertschätzung einen ganz eigenen kommentar schreiben auf der övv website. Ob er ihn vorab uhpir zur gefälligen prüfung vorlegen musste, entzieht sich meiner kenntnis. Wahnsinn, das sind ganz neue demokratische ansätze, glasnost und perestroika in einem beim övv, sozusagen. Bam oida, kann ich da nur sagen. Und beeindruckend ist das noch dazu, was da vom neuen spielervertreter kommt. Also ich sag einmal so, die analyse „im final4 ist was drin“ lässt sogar den schneckerl prohaska alt aussehen (http://oevv.volleynet.at/News/All/2016/06/0000090732). Echt. Das lässt mich gespannt auf weitere ergüsse des spielervetreters im vorstand warten. I’m shivering in anticipation wie die anglikaner unter uns sagen würden. Na ja im ernst, also ich wünsche dem max thaller viel glück und viel spaß und vor allem viel mut und geduld mit seinem mitspracherecht im vorstand. Mitsprache in einem gremium, in dem der herr kleinman den vorsitz hat, stelle ich mir ähnlich fordernd vor wie es für eine katze ist, in einem runden zimmer ins eck’ zu dings...

Aber da kommt schon das nächste a propos, a propos final 4 der european league. Jetzt haben es die burschen tatsächlich geschafft sich für diese finalturnier zu qualifizieren, und dazu ist ihnen zu gratulieren, wie ich bereits letzte woche hier geschrieben habe. Aber was der in sachen selbstvermarktung außergewöhnlich talentierte herr kleinmann aus diesem 4 siegen in der zur kaschperlliga verkommenen european league macht ist tatsächlich sensationell. Da gelingt es ihm doch tatsächlich artikel im kurier und in der kronenzeitung zu platzieren, in denen er unterstützt von uhtztt unwidersprochen über die tollen erfolge des herrennationalteams schwadronieren darf (http://www.krone.at/Sport-Mix/OeVV-Herren_im_Final_Four_der_European_League-Volleyball-Story-516096, http://kurier.at/sport/das-herren-volleyball-team-schlug-ein-neues-erfolgskapitel-auf/205.705.837). Beide artikel sind beispiele dafür, wie unkritisch und unreflektiert sportjournalismus in österreich heutzutage leider sehr oft ist. Kein wort ist in den artikeln zu finden, darüber, was denn die european league eigentlich ist, wieviele und vor allem welche mannschaften heuer im gegensatz zum letzten jahr dort mitspielen. Auch, dass man dieses mal im gegensatz zu früheren em-qualifikationsturnieren durch die ranglistenverschlechterung schon in die erste qualirunde für die nächstjährige em einsteigen musste ist den offenbar nicht sehr gut informierten und vorbereiteten journalisten keine frage wert. Keine frage auch zu den gegnern, gegen die die nationalmannschaft ihre zwölf siege erreicht hat. Im kurierartikel gewinnen die nicht volleyballaffinen leserinnen und die nicht volleyballaffinen leser überhaupt den falschen eindruck, das auf dem weg ins final four nicht vier von sechs sondern 12 von sechzehn spielen gewonnen wurden. Und so sind es halt die im österreichischen sportjournalismus leider üblichen unkritischen jubelartikel geworden.

So, und noch etwas zum hallenvolleyball. Da gibt es ja unter http://oevv.volleynet.at/Inhalt/267
Eine aufstellung der zu- und abgänge zu bzw. von den erstligamannschaften. Und vor ein paar tagen hat das noch ziemlich leer ausgesehen.


Ich hab’ dann an die dort angegebene adresse eine freche e-mail geschrieben auf die mir florian stangl dankenswerterweise sehr nett geantwortet hat und seither gibt es unter http://oevv.volleynet.at/Inhalt/267 ein wenig mehr betrieb.


Es stellt sich bei solchen dingen dann schon die frage, warum man beim övv eine eigene seite für die transfers einrichtet, wenn die dann nicht entsprechend betreut bzw. befüllt wird. Das ist unprofessionell, da braucht man kein youtube, kein facebook und kein instagram, wenn man es nicht einmal schafft die eigene website in ordnung zu halten. 

Aber jetzt zu etwas äußerst erfreulichem, zum sieg im continental cup in stavanger durch die beachduos huber/seidl und kunert/dressler. Ganz, ganz herzliche gratulation an die vier burschen, und schade, dass jetzt nicht alle vier nach rio dürfen. Das reglement dieser qualiturniere ist halt wie vieles auch im internationalen volleyball nicht richtig schlüssig, weil zwar zwei paare pro nation um den tunriersieg spielten, aber nur ein paar der siegernation ein olympiaticket erhält. Welches paar das ist entscheidet schlussendlich der nationale verband. Aber zurück zum erfolg der vier burschen. Also ich muss ja zugeben, dass ich mir gedacht habe, dass schon in der ersten runde gegen lettland alles zu ende sein wird. Aber nein, die schlagen die letten und die türken und im semifinale dann noch die russen und im finale die belgier (http://www.cev.lu/BeachVolley-Area/BeachVolley_2BOX.aspx?ID=704&mID=1878&sID=&pID=1483&chID=0&phaseID=1483&champID=0&Mod=P). Großartig. Bei den damen lief es nicht ganz so toll mit einem vierten platz für schwaiger/hansel und schütznhöfer/plesiutschnig (http://www.cev.lu/BeachVolley-Area/BeachVolley_2BOX.aspx?ID=732&mID=1883&sID=&pID=1484&chID=0&phaseID=1484&champID=0&Mod=P). Aber mit glück reichte dann auch der vierte platz zur spielberechtigung eines weiteren diesmal von der fivb ausgerichteten qualiturniers, bei dem 12 teams umd die allerletzten beiden tickets für rio spielen werden (http://oevv.volleynet.at/News/0000090738, http://oevv.volleynet.at/News/0000090737).

So und zum schluss noch zwei fundstück zum thema stil. Die italienischen kicker in ihren dunklen anzügen: cool; und die österreichischen olympiateilnehmer als andreas gabalier karikaturen in lederhosen: jämmerlich.




Also irgendwie stell’ ich mir uhpir schon vor bei seinem ausflug nach rio, im schwarzen umhängesakko und drunter die krachlederne. Das hätte was.
Aber für die italiener, die nicht nur in ihren anzügen gute figur machen sondern im moment auch sehr guten fußball spielen gibt es unter https://www.youtube.com/watch?v=0_EFdod4YDo noch ein ständchen, und das kommt ganz sicher nicht vom hymne-mit-töchtern-nicht-singer gabalier

   

Nach welchen kriterien werden die dem övv aus öffentlichen mitteln zugeteilten 396.700,00€ verteilt?
Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?

Im übrigen bin ich der meinung, dass sich an der spitze des övv UND DER LANDESVERBÄNDE, und zwar ganz oben, zum wohle des österreichischen volleyballs möglichst schnell etwas ändern sollte.

Herr kleinmann, tun sie sich und dem österreichischen volleyballsport etwas gutes und treten sie besser heute als morgen als övv-präsident gemeinsam mit ihren övv-vorstandskollegen zurück, um dem österreichischen volleyballsport einen neuen weg in die zukunft zu öffnen.



Wien, 28.06.2016, 02:25 mez