Dienstag, 19. Januar 2016

Von einem mehr als verzichtbaren präsidialen doppel, von ein wenig recherche mit interessanten ergebnissen und von einer überaus lobenswerten initiative zum wohle des volleyballsports

Wien, 18.01.2016, 22:49 mez

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

also jetzt ist ja richtig was passiert in der letzten woche. Da hat doch glatt eine durch die nominierung von sozialminister hundstorfer zum bundespräsidentschaftskandidaten der spö notwendig gewordene regierungsumbildung gezeigt, wo in österreich die prioritäten liegen, zumindest für den herrn kommerzialrat peter „ja ich bin ein richtiges funktionärsarschloch“ kleinmann und den herr professor peter „i muas jetzt auf’s häusl“ schröcksnadel (http://johnny-meinblock.blogspot.co.at/2012/06/von-vorhandenen-oder-fehlenden.html, https://www.youtube.com/watch?v=BN0DgpAWWCk). Es entzieht sich leider meiner kenntnis, ob der herr schröcksnadel den professorentitel seinerzeit schon vorausblickend für seine leistungen auf dem gebiet der genderspezifischen ethymologie bekommen hatte. Da waren also der sommerpeter und der winterpeter ob der im zuge dieser regierungsumbildung also sowas von offensichtlich gewordenen missachtung des sports durch die bolidiga derartig erregt, also geradezu in rage, dass sie ihrem berechtigten zorn in einem sehr prominent – also auf der website des övv und auf sportlive - veröffentlichten, leider eher kurzen offenen brief mit dem drollig poetischen titel „und kein wort über den sport“ luft machen mussten (http://www.sportlive.at/und-kein-wort-ueber-den-sport/, http://oevv.volleynet.at/News/0000090303), in dem sich die beiden präsidenten über die ihrer meinung nach zu geringe wertschätzung, die dem sport von seiten der bolidiga entgegengebracht wird, echauffieren. Also bitte, das muss man sich einmal auf der zunge zergehen lassen. In zeiten wie diesen, wo politikerInnen sich wohl eher und zurecht mit der flüchtlingsproblematik auseinandersetzen oder sich gedanken über die 400.000 arbeitslosen machen müssen, haben der herr schröcksnadel und der herr kleinmann keine anderen sorgen als eine stärkere beachtung des sports, oder besser gesagt dessen was die beiden unter sport verstehen, durch die politik zu fordern. Aber halt, jetzt ist die negative energie wieder einmal mit mir durchgegangen und ich war schon wieder furchtbar ungerecht. Uhpir hat uns ja schon einmal vorgerechnet wieviele millionen oder waren es gar milliarden durch die einführung der täglichen turnstunde gespart werden könnten. Also da sind doch die 400.000 arbeitslosen wohl ein klacks: jedes blade kind, von denen gibt es ja eh so viele, bekommt für die tägliche kniebeuge einen personal trainer und schon hat es sich mit den 400.000 arbeitslosen. Sollte es doch an der noch zu geringen anzahl der bladen kinder scheitern, dann könnte man ja für jedes kind im zuge eines optimalen klienten-betreuerverhältnisses mehrere personal coaches engagieren. Und die flüchtlinge, die uns nach meinung der rechten dumpfbacken sowieso nur unnütz auf den sack, also den geldsack gehen, könnte man am bau beschäftigen. Der sommerpeter würde sich sicher über ein paar zusätzliche neun meter hohe volleyballhallen freuen, und der winterpeter über ein paar in fels und gletschereis gefräste ganzjährig befahrbare abfahrtstrainingstrecken.

Und auf der facebookseite von uhpir ist dann die post abgegangen, nachdem ihn ein herr walter delle karth gebeten hatte doch etwas zu sagen. Wo doch die bösen sozis schuld daran tragen, dass der sport nicht die bedeutung hat, die er verdient. „Sozis“. Das ist auch so ein wort, das bei mir bestimmte vermutungen über die politische orientierung des verwenders aufkommen lässt. Ok, „sozen“ wäre noch schlimmer gewesen.

Also lang hat sich uhpir jedenfalls nicht bitten lassen vom herrn delle kart und geschrieben hat er, und geschrieben und geschrieben, unermüdlich. Alles nachzulesen unter https://www.facebook.com/peter.kleinmann.7?fref=ts. Dabei, und ich kann’s mir nicht verkneifen, sind ihm bei diversen das-en die doppelesse abhanden gekommen. Ich erlaube mir daher ein paar sssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssss zur freien entnahme nachzureichen.

Ah ja und die oben angesprochene flüchtlingsthematik wurde in der heftigen diskussion auch angesprochen, von einem herrn ingmar köhler. Und zwar ein bisschen anders als ich das weiter oben gemacht hatte. Die politische haltung dieses herrn ist offensichtlich.


A propos politik: also das ist ja auch so ein schmankerl. In ihrem statement verweisen der herr kommerzialrat und der herr professor mit spürbarer verachtung auf einen politiker, der im zuge von koalitionsverhandlungen gesagt hatte, dass man sich nicht mit dem sport abspeisen lassen werde (http://oevv.volleynet.at/News/0000090303). Und dann sind die zwei herren zu feige, den politiker beim namen zu nennen. Kryptisch wird noch darauf hingewiesen, dass er jetzt für das amt des bundespräsidenten kandidiere. Vielleicht braucht man sein wohlwollen ja noch einmal in der zukunft. Nein das zitat stammt nicht von rudolf hundstorfer, auch nicht von andreas khol und schon gar nicht von irmgard griss, nein es stammt natürlich von alexander van der bellen, dem kandidaten, der meine stimme bekommt, und das nicht nur, weil er, im gegensatz zum winterpeter und zum sommerpeter, erkannt hat, dass es in der politik wichtigeres gibt als den sport oder gar ein von uhpir in einem fernsehinterview gefordertes sportministerium (http://tvthek.orf.at/program/Sport-20/2642577/Sport-20/11651478/Scharfe-Kritik-an-Sportpolitik/11651486).

Also ich hab’ am sonntag in meiner freizeit ein bisserl recherchiert, was den politischen stellenwert des sports in anderen ländern angeht, und das würde ich auch uhpir und seinen facebookfreunden empfehlen, bevor sie da ins politikerbashing verfallen. Ich habe mir erlaubt anzusehen, ob es in den zehn bestplatzierten ländern des human development index eigene sportministerien gibt (https://en.wikipedia.org/wiki/Human_Development_Index).

In norwegen, wohl eine topnation im sport, die skifahrer zeigen gerade dem herrn schröcksnadel, wo, abgesehen von marcel hirscher, der hammer hängt, ressortiert der sport beim kulturministerium und kommt im namen des ministerium nicht einmal vor (https://www.regjeringen.no/en/the-government/solberg/members-of-the-government-2/id543170/9. In australien gibt es im gegensatz zu alex antonitschs facebook-eintrag kein sportministerium (http://www.australia.gov.au/about-government/departments-and-agencies/list-of-departments-and-agencies).

Und wie mir schon wieder dieses majestätische wir von uhpir auf die socken geht kann ich gar nicht sagen.

In der schweiz ist der sport dem ministerium für verteidigung und zivilschutz zugeordnet (https://www.admin.ch/gov/en/start/departments.html). In dänemark gibt es kein sportmnisterium (http://www.stm.dk/_a_2820.html). In holland gehört der sport zum gesundheits- und wohlfahrtsministerium (https://www.government.nl/ministries). In deutschland ist der sport dem innenministerium zugeschlagen (http://www.bmi.bund.de/DE/Home/startseite_node.html). In irland gibt es ein ministerium für transport, tourismus und sport (http://www.gov.ie/tag/departments/). Zu den usa habe ich keine daten gefunden, habe aber noch nie von einem us-amerikanischen sportminister gehört. In kanada gibt es ein ministerium für sport und menschen mit behinderungen (https://www.canada.ca/en/government/ministers.html) und neuseeland hat kein sportministerium (https://www.govt.nz/organisations/#alphabetical-heading-M). So, das war jetzt die situation in den zehn topnationen des human development index. Kommen wir zur gegenfrage: welches land hat denn jetzt vorbildfunktion für uhpir, weil es dort ein eigenes sportministerium gibt? Also da wäre einmal brasilien, eh ok, dann russland, eher nicht mehr so ganz ok, vor allem nach dem offenbar institutionalisierten doping und ...äh... gibraltar, ein wahres vorbild was sportliche höchstleistungen angeht sind diese gibraltesen oder gibraltinger oder wie die heißen (https://de.wikipedia.org/wiki/Sportministerium, https://de.wikipedia.org/wiki/Regierung_der_Russischen_Föderation).
Ah ja, die hier in den letzten wochen ob ihrer erfolge im volleyball als vorbild gelobten slowenen, die es mit ihren 2 millionen einwohnerInnen erreicht haben in so vielen sportarten weltspitze zu sein, leisten sich ebenfalls den luxus den sport im ministerium für erziehung und wissenschaft unterzubringen (http://www.vlada.si/en/about_the_government/members_of_government/).

Die oben schon angesprochene dopingproblematik, die ja auch dem winterpeter durchaus bewusst sein sollte, als schattenseite des spitzensports hat wilhelm lilge in einem kommentar zu den auslassungen von upir auf dessen facebooseite und unter http://www.wienerzeitung.at/meinungen/gastkommentare/795313_Wer-aufmuckt-fliegt.html aufgezeigt genauso wie die um sich greifende korruption und fordert damit den präsidialen widerspruch heraus. 


Ein weiterer bereich, der vermutlich nicht nur mir mehr als problematisch erscheint, ist die verbindung zwischen spitzensport und der wettindustrie, die manipulationsvorwürfe wie sie gerade beim profitennis auftauchen nicht gerade unplausibel erscheinen lässt  (http://sport.orf.at/stories/2244488/).

So, aber bevor da jetzt ein falscher eindruck entsteht, möchte ich folgendes klarstellen. Nein ich bin kein feind des sports und ja ich erfreue mich an den leistungen unserer fußballnationalmannschaft und unserer skirennläuferInnen, ich verfolge diverse randsporarten und ich fahre sogar 1000km an einem tag um mir als einer von 68 fans das spiel des ersten gegen den letzten in der avl men anzuschauen. Ich finde es allerdings degoutant, wenn sich der präsident eines erfolglosen randsportverbandes dessen eskapaden hier schon ausführlichst behandelt wurden und dessen schon lange zurückliegenden erfolge nicht unwesentlich durch ein gewisses naheverhältnis zu politischen entscheidungsträgern zustandekamen und der präsident eines zugegebenermaßen sehr erfolgreichen verbandes, der mit steuergeldern eine wm ausrichten durfte und jetzt glaubt über dem rechnungshof zu stehen, weil dieser es sich erlaubt hat ein paar unangenehme fragen bezüglich der verwendung dieser öffentlichen mittel bei der organisation der schi-wm in schladming zu stellen, wenn also diese beiden herren meinen eine regierungsumbildung zum anlass nehmen zu müssen sich medial in szene zu setzen, und nur um das geht es dabei. Da reicht es mir einfach. Was wollen denn die beiden von der politik? Mehr fördermittel, mehr infrastruktur? Wofür? Für einen professionalisierten spitzensport? Da stellt sich überhaupt die frage, warum profisport überhaupt gefördert werden muss. Sollte sich der nicht selbst tragen? Wenn ich mir manche bereiche des spitzensports, stichwort fußball, anschaue, da kann man fast den eindruck gewinnen, dass sich da auch eine art blase entwickelt, mit mehr als überzogenen gagen, mit verschuldeten großvereinen und mit drohenden pleiten.

Um mich zu bewegen, zu laufen, mit dem rad zu fahren, schizufahren, dazu brauche ich kein sportministerium, und schon gar keinen herrn kleinmann und keinen herrn schröcksnadel. Das sportministerium mit seinem füllhorn brauchen, ganz im gegenteil, die beiden und mich brauchen sie auch noch als konsumenten live oder als couch potatoe, damit die einnahmen aus fernsehübertragungen schön weiterrieseln. Und noch eine kleine bemerkung zum schifahren: die auslassungen des herrn schröcksnadel, was die mangelnde bedeutung des sports im weltbild der politikerInnen angeht gehen mir, genauso wie die seines präsidentenkollegen am dings vorbei. Viel wichtiger sind ideen und intiativen, wie die von hermann maier und rainer schönfelder, die mit preisgünstigen hotels einen beitrag dazu leisten, dass schifahren nicht zu einem elitesport der reichen verkommt (http://kurier.at/lebensart/reise/hermann-maier-und-rainer-schoenfelder-eroeffnen-adeo-alpin-hotels/143.708.693). Ah ja, a propos reiche und nicht ganz so reiche: Unter http://orf.at/stories/2319347/2319346/ kann man über ein problem nachlesen, das die politikerInnen mehr fordern sollte als ein paar depperte sporthallen.

So, und jetzt noch ganz schnell zu anderen wichtigen ereignissen der letzten woche. Also da ist diese komische geschichte mit dem neuen ligasponsor der avl volleyleague men. Ein treuer leser hat mir einen screenshot eines artikels, der auf der homepage der amstettner erschienen ist und in dem definitiv von der deniz bank volleyleague men die rede ist, zugespielt.


Also aus gewöhnlich gut unterrichteten kreisen habe ich erfahren, dass es da um schier unglaubliche sponsorsummen geht, also da werden beträge mit 3, in worten drei, nullen kolportiert, die die vereine bekommen sollen, wenn sie das logo der deniz bank auf den spielerdressen  platzieren. Das erinnert mich ja an den legendären großsponsor und kurzzeitpräsidenten der hotvolleys erol user (http://derstandard.at/1227287046107/hotVolleys-feuern-Praesidenten). A propos sponsor und so. Mich würde ja sehr interessieren, wer für die strafe der spielgemeinheit su bisamberg/hotvolleys aufkommen wird, da die bisamberger nur mit neun spielern zum spiel in tirol, das in einer starken stunde mit 0:3 verlorenging, antraten (http://www.volleynet.at/DVStatistik/16338/68877)? Zahlt das uhpir aus der portokasse oder wird es da wieder einen schnellen vorstandsbeschluss mit einer nachfolgenden ausnahmeregelung geben? Das 1:3 der salzburger gegen die supervolleys pellinger sahen exakt 100 zuschauerInnen (http://www.volleynet.at/DVStatistik/16338/68874). In graz gewann die heimmannschaft vor 385 zuschauerInnen gegen weiz mit 3:1 (http://www.volleynet.at/DVStatistik/16338/68875). In zwettl gibt es offenbar weiter probleme mit einer nicht funktionierenden 0-taste. Dieses mal hat sich ein zuschauer oder eine zuschauerin mehr in die halle verirrt als in den letzten wochen üblich. 48 zuschauerInnen sahen den 3:0 sieg der waldviertler gegen die annahmekünstler aus klagenfurt, denen die raue waldviertler luft offenbar nicht gerade gut getan hat. Nur 38% perfekte annahmen zeugen davon (http://www.volleynet.at/DVStatistik/16338/68876). Und beim 3:0 sieg von aich/dob gegen amstetten fanden 270 zuschauerInnen den weg in die halle in pliberk (http://www.volleynet.at/DVStatistik/16338/68873).

Und gerungen, nicht gekantert wurde auch schon wieder, die gewöhnlich, laut doch noch immer nicht svs/post obmann peter eichstädt, gut aufgestellten damen von svs/post wurden niedergerungen, und zwar vom aufsteiger prinz brunnenbau mit 3:2 (http://oevv.volleynet.at/News/0000090310). Na servas bumsti!

Und was gibt es neues von srna, den sechs stars und uhbsie (http://oevv.volleynet.at/News/0000090307).


In frankreich verlor montpellier gegen toulouse 1:3, philip schneider spielte nur im ersten und im vierten satz durch und war dieses mal ausnahmsweise mit 12 punkten nicht topscorer (http://datavolley.lnv.fr/2015/DataVolley/Men/&LAM089-1516.pdf). Beuavais verlor mit dem gleichen ergebnis gegen tours, philipp krois spielte durch und kam auf 11% perfekte annahmen (http://datavolley.lnv.fr/2015/DataVolley/Men/&LAM085-1516.pdf). In italien verlor padova gegen trentino mit 2:3, alex berger spielte durch und war mit 20 punkten topscorer (http://www.legavolley.it/TabellinoGara.asp?IdGara=28166). In der türkei verlor adana gegen afyon mit 1:3, über punkte und einsatzzeiten von thomas zass kann ich wie gewohnt nicht berichten (http://www.tvf.org.tr/icerik/328/). In deutschland verlor bühl gegen lüneburg mit 0:3, paul buchegger spielte durch und war mit zwölf punkten topscorer (http://www.volleyball-bundesliga.de/cms/home/1blm/1blm_scoresstats/1blm_spielplan.xhtml). Die von uhbsie offenbar exzellent beratenen häfler schlugen rottenburg mit 3:0 und rhein/main spielt erst am kommenden mittwoch (http://www.volleyball-bundesliga.de/cms/home/1blm/1blm_scoresstats/1blm_spielplan.xhtml). Bei den damen siegte vilsbiburg gegen thüringen 3:0, srna markovic spielte als libera (http://www.volleyball-bundesliga.de/cms/home/1blf/1blf_scoresstats/1blf_spielplan.xhtml).

So, und ganz zum schluss möchte ich von etwas ganz, ganz positivem berichten. Unter http://www.aktionvolleyballfamilie.at haben armin fluch und philipp kroiss eine vielversprechende initiative gestartet, mit dem ziel gemeinsam, und darauf, auf gemeinsam, liegt die betonung, am volleyball in österreich zu arbeiten. Das projekt erinnert mich ein wenig an das konzept des open innovation, das im moment ganz intensiv als partizipatives zukunftsmodell für die verschiedensten bereiche diskutiert wird. Ich möchte allen treuen leserinnen und allen treuen lesern diese initiative der beiden ans herz legen und empfehlen die website zu besuchen, sich als unterstützerinnen und unterstützer zu deklarieren und gegebenenfalls bei den diversen projekten aktiv mitzutun.

So jetzt ist aber wirklich schluss, und den geschirrspüler räum’ ich morgen früh ein auch auf die gefahr hin, dass frau blogger darüber nicht sehr erfreut sein wird.


Nach welchen kriterien werden die dem övv aus öffentlichen mitteln zugeteilten 396.700,00€ verteilt?
Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?

Im übrigen bin ich der meinung, dass sich an der spitze des övv UND DER LANDESVERBÄNDE, und zwar ganz oben, zum wohle des österreichischen volleyballs möglichst schnell etwas ändern sollte.

Herr kleinmann, tun sie sich und dem österreichischen volleyballsport etwas gutes und treten sie besser heute als morgen als övv-präsident gemeinsam mit ihren övv-vorstandskollegen zurück, um dem österreichischen volleyballsport einen neuen weg in die zukunft zu öffnen.


Wien, 19.01.2016, 02:17 mez


Dienstag, 12. Januar 2016

Von unnötigen kniefällen, von gewohnten informationsdefiziten auf der övv-website und von einem kurz auftauchenden und gleich wieder verschwundenen ligasponsor

Wien, 11.01.2016, 22:48 mez

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

also wirklich viel passiert ist nicht, in der letzten woche im österreichischen volleyballsport. Oder eigentlich nicht viel, was auch eingang auf die övv-website gefunden hätte. Aber die mangelnde transparenz ist ja nichts neues beim övv. Und dass die paar verbliebenen volleyballfans, die sich noch auf die nämliche homepage verirren eigentlich irgendwie auch ein recht auf volleyballrelevante informationen hätten, hat sich offensichtlich noch immer nicht zu den für die gestaltung der övv-website verantwortlichen durchgesprochen. Dass der zuschauer - und hoffentlich auch die zuschauerin – und etwas weitergedacht die volleyballfans kunden sind und im mittelpunkt stehen müssen – und ich paraphrasiere hier uhpir in seiner funktion als uhbsie - gilt offenbar nur für sein neues betätigungsfeld in friedrichshafen (http://m.suedkurier.de/sport/regionalsport/regionalsport-bodenseeost/VfB-Friedrichshafen-Mit-neuem-Team-zu-alten-Zielen;art10611,8240650).

Auf der övv-website wird über die bärenstarken tiroler berichtet, die sozusagen als kanterbären, nachdem sie die annahmekünstler aus klagenfurt in einer knappen stunde mit 3:0 aus der halle geschossen hatten, wenige tage darauf auch in der mevza spartak myjava mit dem gleichen ergebnis abfertigten (http://oevv.volleynet.at/News/0000090286). Bevor ich nochmals zur mevza zurückkomme möchte ich doch noch die annahmeleistung der klagenfurter in ihrem heimspiel gegen tirol nachtragen, da die datavolley statistik zum zeitpunkt meines letztwöchigen eintrags noch nicht zur verfügung stand. Offenbar ist man dieses mal – die verzögerung lässt darauf schließen - mit besonderer sorgfalt vorgegangen, alldieweil das resultat, was die annahmenstatistik angeht, wiederum im für die klagenfurter verteidungskünstler gewohnten bereich lag. 63% der klagenfurter annahmen waren laut datavolley perfekt und 78% positiv (http://oevv.volleynet.at/DVStatistik/16338/68869). Fairerweise muss man zugestehen, dass in der klagenfurter halle offenbar ideale annahmebedingungen herrschen, da auch die auswärtsteams immer wieder exzellente werte aufweisen. So kamen die tiroler in diesem spiel auf  74% perfekte und 94% positive annahmen. Was von dieser art der statistik zu halten ist hat wolfgang meissner in seinem kommentar vor ein paar wochen bereits angesprochen. Weitere nahrung bekommt diese diskussion über die sinnhaftigkeit einer in der jetzigen form geführten datavolleystatistik wohl auch, wenn man die annahmeleistung der klagenfurter im nur wenige tage später ausgetragenen spiel auswärts gegen die zweite topmannschaft der liga, aich/dob, hernimmt. Da kommen die klagenfurter dann nur mehr auf 25% perfekte und 37% positive annahmen (http://oevv.volleynet.at/DVStatistik/16338/68903). Selbst wenn man die vetrautheit der heimhalle in diese erwägungen einbezieht, reicht das wohl nicht aus, um den eklatanten unterschied zwischen den beiden statistiken zu erklären. Also in dieser form ist die datavolleystatistik wohl obsolet. Und wie verlässlich die zuschauerzahlen sind, falls sie überhaupt im datavolleyblatt aufscheinen sei dahingestellt. Das spiel der klagenfurter gegen tirol sahen in klagenfurt ganze 40 leute, beim spiel waldviertel gegen amstetten, das die waldviertler, übrigens mit einem neuem trainer, nurko causevic wurde gegen zdenek smejkal getauscht, gegen amstetten mit 3:1 gewannen fanden schon wieder exakt 47 zuschauerInnen den weg in die zwettler halle (http://oevv.volleynet.at/DVStatistik/16338/68861). Ich vermute ja, dass da den waldviertlern irgendwie im spielbericht die null hinter der zahl 47 abhandengekommen ist.

Ganz kurz noch ein paar worte zum trainerwechsel bei waldviertel, den ich ja, den betroffenen verein diskret verschweigend, schon letzte woche hier angekündigt hatte. Also wo findet die volleyballinteressierte leserin und der volleyballinteressierte leser, also laut uhbsie, die kundin und der kunde informationen zu diesem ereignis? Ein kurzer absatz auf der waldviertler homepage und ein neuer trainername auf dem datavolleyblatt. Das ist alles. Na, da muss man ja schon sehr aufmerksam sein, damit einem das ins auge springt (http://www.volleyball-waldviertel.at/system/web/news.aspx?detailonr=50504186-20057&menuonr=50384985). Schafft man so interesse für den volleyballsport? Ist es vorstellbar, dass ein fußballverein in der bundesliga heimlich still und leise, quasi unter ausschluss der öffentlichkeit den trainer wechselt? Was ist denn da das problem im volleyball? Man muss ja nicht öffentlich schmutzwäsche waschen, aber es ist doch keine schande den trainer zu wechslen, man kann doch die gründe für einen solchen trainerwechsel darlegen und – noch viel wichtiger – den neuen trainer entsprechend vorstellen. Das hat sich der doch wohl auch verdient. Also liebe waldviertler freunde, wie wär’s mit einem kurzen artikel dazu auf der övv-website?

Aber nach diesem ausflug in die welt der unergründlichen geheimniskrämerei, die ich gemeinsam mit ihnen, werte leserinnen und werte leser,  gleich nochmals aufsuchen werde, nochmals kurz zurück zu den restlichen spielen in der 1. bundesliga der herren. Da gewann weiz gegen die bemitleidenswerte spielgemeinheit su bisamberg/hotvolleys in einem geisterspiel, zumindest befanden sich laut datavolley keine zschauerInnen in der halle, mit 3:0 und immerhin 280 personen sahen den schon weiter oben erwähnten 3:0 sieg der aich/dober gegen klagenfurt (http://oevv.volleynet.at/DVStatistik/16338/68904, http://oevv.volleynet.at/DVStatistik/16338/68903).

A propos datavolley und statistik und so. Also in der mevza klappt das auch nicht so ganz wenn man beispielsweise das resultat des spieles spartak myjava gegen amstetten im datavolleyblatt mit dem im teletext publizierten resultat des selben spieles vergleicht. Danke übrigens an einen treuen leser für diesen screenshot.


So und jetzt bin ich wieder zurückgekehrt zur mevza. Da hat der tiroler coach daniel gavan im vorfeld des spiels seiner mannschaft gegen ljubljana, ob bewusst oder unbewusst, ein offenes geheimnis bestätigt. Unter http://oevv.volleynet.at/News/0000090286 und unter http://sport.orf.at//stories/2243763/ kündigt gavan nach dem klaren 3:0 sieg in der mevza gegen spartak myjava an gegen ljubljana mit der stärksten mannschaft anzutreten. Wie diese stärkste mannschaft aussieht, die dann ach volley ljubljana auch mit 3:0 besiegt hat (http://oevv.volleynet.at/News/0000090289) findet man unter http://mevza.volleynet.at/DVStatistik/16462/69780. Also die beiden österreichischen teamspieler alexander tusch und lorenz koraimann gehören offenbar nicht zur stärksten mannschaft, beide kommen zu kurzeinsätzen. Und das ist dann doch irgendwie betrüblich. Aich/dob hat übrigens ebenfalls in der mevza gespielt und dort gegen mladost marina kastela knapp mit 3:2 gewonnen (http://mevza.volleynet.at/DVStatistik/16462/69768).

A propos mevza, also eigentlich nachwuchs-mevza. Zumindest eines der von mir letzte woche hier kritisierten unscharfen fotos der nachwuchsteams auf der övv-website wurde durch ein foto ersetzt, auf dem die spielerInnen zu erkennen sind. Da ja angeblich niemand aus den höheren chargen des verbands mein geschreibsel liest muss dieser fototausch wohl der pure zufall gewesen sein.

Ah ja und richtig volleyball wurde auch noch gespielt. In berlin spielten die herrennationalteams von deutschland, polen, frankreich, belgien, serbien, bulgarien, finnland und russland ein qualiturnier für rio 2016. Das ticket sicherten sich die russen, die europameister frankreich im finale mit 3:1 besiegten. Im spiel um den dritten platz gewann polen gegen die gastgeber aus deutschland mit 3:2 (http://oevv.volleynet.at/News/0000090299, http://www.cev.lu/Competition-Area/competition.aspx?ID=836&PID=-2). Wer zumindest ein paar der spiele auf laolatv verfolgen konnte, sah volleyball von einem anderen stern, volleyball zum staunen. Aber dass der övv nicht alleine dasteht in seiner unfähigkeit einen so attraktiven sport wie volleyball entsprechend zu vermarkten beweist immer wieder auch der weltverband, die fivb. Muss der qualifikationsmodus denn wirklich so kompliziert sein wie in diesem fundstück der woche dargestellt? Da war ja die betriebsanleitung meines videorecorders simpel dagegen.


Also wenn man das schema genau studiert, dann findet man heraus, das auch frankreich und polen noch chancen auf die olympiaquali haben, da sie am sogenannten world olympic qualification tournament teilnehmen dürfen. Bei den damen, die ihr qualiturnier in ankara spielten, ging das direkte ticket ebenfalls an den turniersieger russland, die zweit- bzw. drittplatzierten holländerinnen und italienerinnen haben ebenfalls noch über das world olympic qualification tournament die möglichkeit sich für rio zu qualifizieren (http://www.cev.lu/Competition-Area/competition.aspx?ID=837&PID=-2). So und ein bisschen kritik erscheint mir an dieser stelle anlässlich des austragungsortes für dieses qualiturnier angebracht. Es ist ja schon schlimm genug, wenn großveranstaltungen im sport an nicht gerade lupenreine demokratien wie azerbaidjan im falle der letztjährigen european games  vergeben werden oder in ermangelung andere veranstalter vergeben werden müssen. Und es ist meiner meinung nach auch bedenklich ein qualiturnier für die olympischen spiele in einem zunehmend autokratisch regierten land wie der türkei abzuhalten. Was aber völlig abzulehnen ist sind plumpe anbiederungsversuche von seiten der cev an mitglieder einer türkischen regierung, die einen nicht erklärten krieg gegen die kurdische minderheit im eigenen land führt, die kritische journalisten einschüchtert, vor gericht stellt und ins gefängnis wirft und die demonstranten niederprügeln lässt (http://www.cev.lu/News.aspx?NewsID=22287&ID=1). Solche kniefälle sind mehr als unappetitlich und schaden dem ansehen des betreffenden verbandes und dem von diesem vertretenen sport. Da kommt mir in abgewandelter form ein zitat berthold brechts in den sinn: zuerst kommt der sport und dann die moral. Nur manchmal ist es umgekehrt. Ich erinnere nur an den fall ghavami, den uhpir für sich entdeckte um sich in der  öffentlichkeit als frauenrechtler aufzuplustern und wichtig zu machen (http://www.bbc.com/news/world-middle-east-30170752).

Ah ja, und – dank eines sehr aufmerksamen und treuen lesers – kann ich meinen geschätzten leserinnen und meinen geschätzten lesern eine weitere spannende neuigkeit präsentieren, die interessanterweise bisher nur auf der website der amstettner öffentlich gemacht wurde. Da steht doch glatt ...äh... also was ist denn da passiert, da stand doch glatt unter http://www.vca.at/index.php?option=com_content&view=article&id=929:noe-derby-fuer-amstettens-volleyballer-zu-jahresbeginn&catid=82&Itemid=124 etwas von der denizbank austrian volley league. Und jetzt ist diese denizbank wieder verschwunden. Also jetzt kenn’ ich mich nicht mehr aus, und noch dazu hab’ ich keinen screen shot gemacht, ich depp, also gewissermaßen ich johnny depp - das copyright für den johnny depp liegt beim dann doch nicht ganz so mutigen tapezierermeister, der mir vor ein paar wochen angedroht hatte, mich an die wand zu klatschen wie eine tapete. Ist da jemand mit internen infos über einen neuen ligasponsor vorgeprescht oder hat der zukünftige ligasponsor einblick in die datavolley-zuschauerstatistik genommen und hat daraufhin kalte füße bekommen? Fragen über fragen und die übliche geheimniskrämerei beim övv.

So und die serie srna, die sechs stars und uhbsie ist diese woche aufgrund der noch immer pausierenden ligen in frankreich und italien fast genauso inhaltsleer wie letzte woche (http://oevv.volleynet.at/News/0000090292).




In deutschland  pausieren die herren noch, bei den damen gewann vilsbiburg gegen berlin 3:0, srna markovic spielte durch und erzielte 8 punkte (http://www.volleyball-bundesliga.de/cms/home/1blf/1blf_scoresstats/1blf_spielplan.xhtml). In der 2. türkischen liga gewann adana gegen istanbul mit 3:0, über einsatzzeiten und punkte von thomas zass habe ich leider – und wie bereits gewohnt – keine informationen (http://www.tvf.org.tr/icerik/328/).

 


Nach welchen kriterien werden die dem övv aus öffentlichen mitteln zugeteilten 396.700,00€ verteilt?
Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?

Im übrigen bin ich der meinung, dass sich an der spitze des övv UND DER LANDESVERBÄNDE, und zwar ganz oben, zum wohle des österreichischen volleyballs möglichst schnell etwas ändern sollte.

Herr kleinmann, tun sie sich und dem österreichischen volleyballsport etwas gutes und treten sie besser heute als morgen als övv-präsident gemeinsam mit ihren övv-vorstandskollegen zurück, um dem österreichischen volleyballsport einen neuen weg in die zukunft zu öffnen.


Wien, 12.01.2016, 01:56 mez


Dienstag, 5. Januar 2016

Von jubelhymen und fortgesetzter realitätsverweigerung, von bildern aus der meisterklasse für fotografie und von ein paar gerüchten und sehr vielen zugriffen

Wien, 04.01.2016, 22:54 mez

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

so, der erste eintrag im neuen jahr wird, wenn mich mein gefühl nicht täuscht, ein bisschen kürzer ausfallen als gewohnt, weil halt nicht allzu viel passiert ist über den jahreswechsel. Aber zu berichten gibt es schon etwas, also geradezu hymnen sind zu singen über die erfolge unserer nachwuchsteams, wenn man den überschriften zu diversen berichten über die mevza-turniere der jugend- und juniorInnen-nationalteams auf der övv-website unter http://oevv.volleynet.at/News/0000090262, http://oevv.volleynet.at/News/0000090269, http://oevv.volleynet.at/News/0000090276 und http://oevv.volleynet.at/News/0000090277 glauben schenkt. Da wird von einem positiven abschluss gefaselt, von guten bilanzen und starken leistungen phantasiert. Ich mein’, geht’s noch? Wer schreibt diesen unfug? Was soll das? Will man da alle leserinnen und alle leser, die auch nur ein bisschen ahnung vom volleyballsport haben kollektiv verarschen, oder was? Mich würde ja dringend interessieren, wer für diese berichterstattung fern aller realität verantwortlich ist. Wie weit muss dem schreiber dieser berichte die fähigkeit zur kritischen analyse und jeglicher realitätssinn abhanden gekommen sein? Kommt das gar aus höchster feder? Es ist mir einfach zu blöd auf diese jubelartikel im einzelnen einzugehen. Ich fasse lieber ganz schnörkellos das abschneiden der österreichischen nachwuchsnationalteams zusammen. Die jugendnationalmannschaft der mädchen beendet das turnier mit einem sieg und vier niederlagen auf dem sechsten und letzten platz (http://mevza.volleynet.at/Ligen/17306). Das jugendnationalteam der burschen belegt mit der gleichen bilanz den fünften und vorletzten platz in der abschlusstabelle (http://mevza.volleynet.at/Ligen/17305). Die junioren qualifizieren sich mit einem sieg und zwei niederlagen für das play-off um die plätze fünf bis sieben, gewinnen dort zweimal und belegen am ende platz fünf unter sieben teilnehmenden teams (http://mevza.volleynet.at/Ligen/17363, http://mevza.volleynet.at/Ligen/17364, http://mevza.volleynet.at/Ligen/17301) und die juniorinnen werden mit zwei siegen und drei niederlagen schlussendlich vierte unter sechs mannschaften (http://mevza.volleynet.at/Ligen/17302). Und das bezeichnet man beim övv als starke leistungen und gute bilanz. Ein vierter, zwei fünfte und ein sechster platz, oder anders ausgedrückt: ein letzter, ein vorletzter und zwei vorvorletzte plätze. Echt. Stark. Also ein starkes stück halt. Na offenbar ist man bescheiden geworden beim övv. Also das mit der bescheidenheit entkräftet jetzt irgendwie meinen oben geäußerten verdacht, dass uhpir himself diese berichte in die tasten klopft.

So und zur klarstellung, damit sich da nicht die falschen angegriffen fühlen. Das was ich hier an kritik geäußert habe richtet sich in keinster weise gegen die spielerinnen und spieler, die haben sicher ihr bestes gegeben und mehr war halt nicht drinnen. Die kritik richtet sich ausschließlich gegen die professionellen schönfärber und sonntagsredner, die jedwede kritsiche analyse solcher mehr als bescheidener resultate vermissen lassen. Fragt sich da niemand beim övv, was da vielleicht falsch läuft in der ausbildung des nachwuchses, sucht da niemand nach schwachstellen, an denen man ansetzen könnte um schon im nachwuchs konkurrenzfähiger zu sein? Fragt sich irgendjemand, ob die akademien, und da vor allem die wiener akademie, das geld wert sind, das sie kosten? Befasst sich irgendwer mit erfolgreicheren akademiemodellen in anderen ländern wie beispielsweise in belgien (http://www.topvolleybelgium.be/volleybalschool/)? Fragt sich irgendwer wie es slowenien mit seinen 2 millionen einwohnerInnen schafft beide dieser mevza-nachwuchsturniere beim weiblichen nachwuchs zu gewinnen und bei den burschen zweimal rang drei zu belegen (http://mevza.volleynet.at/Ligen/17306, http://mevza.volleynet.at/Ligen/17302, http://mevza.volleynet.at/Ligen/17305, http://mevza.volleynet.at/Ligen/17301). Sicher nicht. Nur keine selbstzweifel und schon gar keine selbstkritik auch nur ansatzweise aufkommen lassen, lasst unsere ausgewiesenen experten unter leitung unseres oberexperten für eh alles uhpir einfach weiter arbeiten. Dann sind wir aber ganz sicher in zukunft bei den olympischen spielen dabei. Also 2016 wird sich nicht machen lassen, aber da können wir immerhin bei einem coolen gewinnspiel mittun, wie man auf der facebookseite des övv lesen kann.


2020 ist auch eher unwahrscheinlich aber so ab der zweiten hälfte des einundzwanzigsten jahrhunderts könnte es vielleicht klappen, wenn das mit den starken leistungen und den erfolgen und der kürzlich von uhpir diagnostizierten aufwärtsentwicklung so rasant weitergeht. Voraussetzung ist natürlich, dass man uhpir und sein vorstandsquartett weiter werken lässt. Im englischsprachigen gibt es da das schöne sprichwort, das davor warnt ein erfolgreiches team zu wechseln: Never change horses running downhill. Wobei wenn man das jetzt so wörtlich übersetzt passt es irgendwie ganz gut zur situation im österreichischen volleyballsport und vielleicht erledigt sich mein traditioneller schlusssatz dann ja ohnehin ganz von selbst.

Irgendwie passend zur bilanz in der nachwuchs-mevza sind auch die fotos der teams, die man auf der övv-website bewundern darf.


Bitte sehr, wer hat denn die bilder geschossen? Darf das wahr sein? Offenbar waren da echte profis am werk, unscharf sind die bilder und teilweise abgeschnitten. Peinlich ist das. Aber wie. Bevor man so  etwas auf die offizielle verbandshomepage stellt, sollte man lieber ganz darauf verzichten. Statt unscharfer fotos und unbegründeter jubelberichte wären informationen über den kader der jeweiligen teams, über aufstellungen und über die vereinszugehörigkeit der spielerInnen interessant gewesen. Irgendwie beschleicht mich der verdacht, dieses infomationsdefizit könnte vielleicht damit zu tun haben, dass die spielerInnen eines bestimmten vereins möglicherweise ein wenig unterrepräsentiert waren in den teams. Das ungewohnte schweigen zu den nachwuchsturnieren auf der facebookseite der expertInnen-akademie deutet auch irgendwie darauf hin, dass ich mit meiner vermutung vielleicht nicht ganz so falsch liege.

So und jetzt noch zur mevza der großen. Da hat amstetten auch die zweite partie letzte woche verloren und zwar mit 1:3 gegen spartak myjava (http://mevza.volleynet.at/DVStatistik/16462/69772). Ein seltenes erfolgserlebnis gab es für die damen von svs/post, die im vierten mevza-spiel den ersten sieg feiern konnten. Sie haben vasas budapest mit 3:2 nicht niedergekantert und auch nicht niedergerungen, wie ich es erwartet hätte, sondern – auch sehr schön und beugungs- oder biegungstechnisch ähnlich - bezwungen (http://oevv.volleynet.at/News/0000090266, http://mevza.volleynet.at/DVStatistik/16463/69906).

A propos erwachsenen-mevza. Also jetzt bin ich doch glatt gestern nach murska sobota gefahren, und wollte mir das laut mevza-website für 4. jänner, 0 uhr in der sportna dvorana os angesetzte spiel zwischen murska sobota und aich/dob ansehen.

Und dann stehe ich dort vor einer verschlossenen hallentür. Das ist aber echt ärgerlich gewesen und die benzinrechnung geht direkt an uhvp, der ja auch noch das amt des mevzapräsidenten innehat also quasi uhmp ist. Der hat ja erfahrung mit offenen spesenrechnungen von mir, aus meiner zeit als vizepräsident von sokol. Na, das war jetzt natürlich ein schmäh, also nicht das mit meinen offenen spesenrechnungen, mit den uhvp erfahrung gesammelt hat, sondern das mit meiner fahrt nach murska sobota. Aber professionalität schaut in der tat anders aus. Die verschiebung des dreierturniers in murska sobota auf den 25. bis 27. jänner war gestern erstmalig auf der mevza-website zu finden.


Und in der avl wird auch schon wieder gespielt, ja geradezu – erraten – gekantert (http://oevv.volleynet.at/News/0000090283). Die tiroler schießen die klagenfurter mit 3:0 und den satzergebnissen 14:25, 12:25 und 17:25 aus ihrer heimhalle. Knappe fünfeinhalb stunden nach dem ende des spiels gibt es noch kein datavolleyblatt auf der övv-website dazu. Wahrscheinlich nimmt man sich dieses mal, nach der hier geäußerten kritik, für die genaue auswertung der annahmeleistungen, ausreichend zeit. Ich bin schon sehr gespannt auf die statistik.

Aufgrund der über die feiertage pausierenden europäischen ligen entfällt leider die serie, srna, die sechs stars und uhbsie.

Aber dafür gibt es ein paar interessante neuigkeiten aus der gerüchteküche. Wie ich aus gewöhnlich gut informierten kreisen erfahren durfte wird an ein paar trainersesseln in der avl herren bereits eifrig gesägt, und bei einem der stühle sind angeblich die beine bereits abgesägt. Um welche trainer es sich handeln könnte, können meine mündigen leserinnnen und meine mündigen leser vermutlich erraten. Und igor prielozni ist informationen aus diesen kreisen zufolge nicht mehr trainer des beachduos schwaiger/hansel. So etwas erfährt man natürlich auf der övv-website nicht. Dazu müssen die interessierten leserinnen und die interessierten leser eben auf diese einträge zugreifen. 61090 mal haben sie das, werte leserinnen und werte leser, im letzten jahr gemacht, das macht rund 5090 zugriffe pro monat. Dafür sage ich ein ganz, ganz großes danke, an sie geschätzte leserinnen und geschätzte leser. Und darauf bin ich auch ein ganz klein wenig stolz. Ok, das war jetzt kokett, ich geb’s zu.   

Und das fundstück der woche kommt dieses mal direkt von der aktualisierten und daher aktuellen homepage der expertInnen. Dort findet man unter der überschrift „herren und damen“ folgenden, sich nur mit der herrenmannschaft beschäftigenden, text und ein geradezu historisch-nostalgisches foto aus besseren, längst vergangenen zeiten mit einer mittlerweile arbeitslosen alpha-waffe, einigen anderen, die dem volleysport adieu gesagt haben, und ein paar, die zu anderen vereinen abgewandert sind. Der einzige der abgebildeten, der nach wie vor im dienste seiner majestät ...äh... - da ist mir jetzt agent 007 hineingerutscht, aber das kommt sicher davon, weil uhpir von sich so oft im plural spricht - also im dienste der hotvolleys steht, ist der herr trainer, ganz links im bild, der mich, aus mir nicht ganz nachvollziehbaren gründen, seit ein paar jahren nicht mehr grüßt.  
    


Nach welchen kriterien werden die dem övv aus öffentlichen mitteln zugeteilten 396.700,00€ verteilt?
Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?

Im übrigen bin ich der meinung, dass sich an der spitze des övv UND DER LANDESVERBÄNDE, und zwar ganz oben, zum wohle des österreichischen volleyballs möglichst schnell etwas ändern sollte.

Herr kleinmann, tun sie sich und dem österreichischen volleyballsport etwas gutes und treten sie besser heute als morgen als övv-präsident gemeinsam mit ihren övv-vorstandskollegen zurück, um dem österreichischen volleyballsport einen neuen weg in die zukunft zu öffnen.


Wien, 05.01.2016, 00:59 mez