Dienstag, 17. März 2015

Von angetasteten unantastbaren in der möbiusschleife, von klonexperimenten zur rettung des wiener damenvolleyball und von einem gehypten finale einer micky-maus-liga


Wien 16.03.2015, 22:38 mez

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

so jetzt sind die viertelfinali beendet, die waldviertler haben im vierten spiel gegen graz gewonnen und damit die serie mit 3:1 für sich entschieden (http://oevv.volleynet.at/News/All/2015/03/0000088647). Ich hab’ zwar den grazern, wie meine werten leserinnen und meine werten leser richtig vermuten werden, die daumen gehalten aber genützt hat es leider nichts. Unter http://www.uvcgraz.at/cms/index.php/7-news/2061-herren-spielen-um-platz-5-8 kann man das resume, das frederick laure zu dieser serie zieht, lesen. Und der spricht doch glatt die neun legionäre an, die bei den waldviertlern unter vertrag stehen. Legionäre? Der verwendet dieses wort, das beim uhtt zum reflexartigen ausfahren des mahnenden zeigefingers führt und für dessen verwendung ich von uhtt schwerstens gerügt wurde. Allerdings findet sich in den verschiedensten quellen kein von wikipedia bis zum duden absolut kein hinweis darauf, dass dieses wort einen diskriminierenden oder fremdenfeindlichen hautgout hätte (http://de.wikipedia.org/wiki/Legionär, http://de.wiktionary.org/wiki/Legionär, http://www.duden.de/rechtschreibung/Legionaer).

Und dann bleibe ich gleich einmal aus gegebenem anlass beim reizwort für uhtt. Oder eigentlich nicht, ich muss das l-wort ja gar nicht mehr verwenden, ich mache es umgekehrt, aber ein reizthema für uhtt bleibt es wohl auch ganz ohne l-wort. Ich möchte meinen werten leserinnen und meinen werten lesern eine frage stellen: wieviele österreicher werden in den bevorstehenden semifinalserien der avl der herren wohl in den grundaufstellungen ihrer jewiligen mannschaften stehen?
Bei hypo tirol? Vielleicht lorenz koraimann. Bei aich dob? Peter wohlfahrtstätter. Bei waldviertel? Niki maurer. Und bei amstetten? Thomas tröthann, ingmar zipper und daniel meissner. Das macht also insgesamt von 28 positionen genau 5-6, davon zwei liberos, ein mittelblocker und zwei oder drei außenangreifer. Kein einziger österreicher spielt in einer der beiden zentralen positionen als aufspieler oder diagonalangreifer! Das wäre ja noch alles zu argumentieren, wenn die genannten vereine mit diesen legionärstruppen wenigsten international erfolgreich wären. Mehr als jeweils zwei siege in sechs spielen und der dritte gruppenplatz hat weder für tirol noch für aich/dob in der heurigen championsleague herausgeschaut. Ah ja die waldviertler haben in der ersten runde des challenge cups sogar zweimal gewonnen. Allerdings kam der gegner auch aus österreich, es waren die grazer. In der nächsten runde war dann ohnehin mit zwei niederlagen gegen novi sad aus serbien endstation. Irgendwo bilde ich mir ein gelesen zu haben, dass den österreichischen vereinen in der saison 2015/2016 nur mehr vier internationale plätze zur verfügung stehen, vermutlich aufgrund der exzellenten ergebnisse der letzten jahre.

Ich möchte noch ganz kurz bei der 1. bundesliga der herren verweilen, und zwar bei der aufstiegsrunde. Da wurden die unantasbaren aus dem süden, nicht nur angetastet sondern ziemlich hart angefasst, ja man könnte sogar sagen nach einem nervösen ersten satz in den folgenden drei sätzen ziemlich hergewatscht von den bisambergern, dem letzten ernstzunehmenden aufgebot des herrenvolleyballs in wien und umgebung. Die hotties-buberlpartie aus der 2. bundesliga, fällt  für mich, nicht böse sein burschen, zumindestens für die nächsten paar jahre nicht unter den begriff ernstzunehmend. Lesen kann man über diese erfolgreiche antastung der unantastbaren interessanterweise noch nichts auf der övv-homepage. Bei den siegen war man da schon über  um einiges schneller. An die berichterstattung über welchen ehemals mächtigen verein erinnert mich das nur? Ich hab’ geradezu ein deja vu. Aber der verein, der verein will und will mir nicht einfallen. Na, schneller als das licht war man da bei einem bericht über siege der unantastbaren geradezu. Da wurde am 7.3. ein bericht eingestellt, in dem siege der unantastbaren gegen hausmannstätten und mils kommentiert werden (http://oevv.volleynet.at/News/All/2015/03/0000088619). Faszinierend ist daran, dass das spiel gegen mils erst am 8.3. stattfand. Gibt es da irgendwo beim övv ein möbius-kontinuum das zeitreisen erlaubt (http://de.wikipedia.org/wiki/Möbiusband)? Aber im ernst: ohne die leistung der bisamberger schmälern zu wollen, ohne die beacher florian schnetzer, michael murauer und xandi huber hat der vc frühbauer/huber zwar eine tolle neun meter hohe halle in klagenfurt aber was die qualität der mannschaft angeht sicher nicht mehr als zweitliga-niveau.

A propos zweite liga. Die ist offenbar so eine art schutzliga, aus der man nicht absteigen kann/muss/darf wie ich aus gewöhnlich gut informierten kreisen erfahren konnte. Das gibt dem sogenannten frühjahrsdurchgang zusätzlich zumauftreten diverser nachwuchsteams noch zusätzliche würze. Na ja hätt mich auch gewundert, wenn die hotties in die wiener landesliga absteigen hätten müssen.Wobei, wenn man sich die web-site der ehemaligen experten aus dem budo center unter http://www.hotvolleys.at ansieht, dann könnte man ja fast mitleid bekommen. Nostalgisches bildmaterial aus längst vergangenen, erfolgreicheren zeiten, berichte die eins zu eins von der övv-website übernommen werden und als besonderes zuckerl, als das mir von einem jungen leser zugetragenes fundstück der woche, eine geklonte damenmannschaft in der alle 14 spielerinnen am gleichen tag, dem 15.01.2015 geboren wurden, also noch sehr, sehr jung sind aber bereits jeweils 83kg haben und daher schon u17 und u19 spielen. Dazu sind sie alle noch ungeduldig, aber dafür hilfsbereit und betreiben außer volleyball verschiedenes. Und drei beispiele gibt es hier:




Na da ist ja die meldung die man vom server bekommt, wenn man http://www.sokol.at zwar auch nicht gerade erfreulich aber zumindest weniger peinlich.

Und elegant habe ich jetzt die kurve zum damenvolleyball gekriegt. Da stehen svs/post erwartungsgemäß und ti-teamgeist-volley überraschend nach je zwei siegen gegen hartberg und linz/steg bereits im semifinale. Die beiden anderen serien zwischen graz und vc tirol bzw. zwischen den wildcats und psv salzburg gehen in ein entscheidendes drittes spiel (http://oevv.volleynet.at/News/0000088678).

Oops, jetzt habe ich doch glatt die platzierungsspiele für die plätze 5 bis 8 bei den herren vergessen. Die bringen mit sicherheit nur mehr die härtesten unter den hardcore fans der betreffenden vereine in die jeweiligen hallen. Aber wenigstens das symbolbildchen zum bericht unter http://oevv.volleynet.at/News/0000088685 zeigt jetzt die schönen, schon seit ein paar saisonen benützten und damit aktuellen mikasa bälle. Nein, nein, ich bilde mir nicht schon wieder ein, dass das auch nur irgendetwas mit meiner hier letzte woche geäußerten kritik am retrostil der symbolbildchen zu tun hat. Das würde ja bedeuten, dass zumindest eine person beim övv mein wöchentliches geschreibsel nicht nur liest sondern sogar darauf reagiert. Und das kann einfach nicht sein.


Na aber hallo, jetzt lese ich gerade den oben erwähnten bericht unter http://oevv.volleynet.at/News/0000088685 nochmals genau durch und jetzt wird es aber wirklich unheimlich, da ist ja schon wieder so ein möbiuskontinuum. In dem am sonntag um 13 uhr 30 eingestellten bericht versteckt sich eine schilderung der ersten niederlage der unantastbaren gegen bisamberg. In der überschrift ist davon übrigens nichts zu lesen. Das spiel wurde aber erst um 18 uhr angepfiffen! Aber wenigstens den trainer von bisamberg haben sie jetzt richtig hingekriegt beim övv. Und die zuschauerkulisse war tatsächlich beeindruckender als bei so manchem erstliga spiel.

Na und noch etwas hätte ich fast vergessen. Das traumfinale vom wochenende. Das traumfinale? Welches traumfinale werden sich vielleicht manche meiner werten leserinnen und meiner werten leser fragen. Na das traumfinale in der herren-mevza zwischen hypo tirol und aich/dob, das die tiroler mit 3:0 klar gewannen (http://oevv.volleynet.at/News/0000088679, http://oevv.volleynet.at/News/0000088687). Das finale eines final four für das sich drei der vier mannschaften nicht einmal qualifizieren mussten wird da abgefeiert als handle es sich um ein championsleaguefinale. Also nachdem ich die european league hier bereits als holli-knolli-ferienliga tituliere erlaube ich mir die mevza in der gegenwärtigen form als micky-maus-liga zu bezeichnen. Und das was man unter http://mevza.volleynet.at/Ligen/15842 ist ja wohl nicht mehr ernstzunehmen. Da wird der eindruck erweckt, dass da tatsächlich eine meisterschaft gespielt wurde, dabei bestand die mevza aus einem micky-maus-quali-turnier, aus dem sich der sieger für das micky-maus-traum-final-four qualifizierte. Das nennt man wohl geschickte resteverwertung. Ich frage mich, ob das die verantwortlichen selbst noch ernst nehmen. Ob sich die vielen wichtigen herren und die wenigen sicher aber auch wichtigen damen auf dem foto unter http://www.svf.sk/Default.aspx?CatID=668&NewsID=9283 auch über die zukunft der mevza unterhalten haben, kann ich mangels slowakischkenntnissen nicht beurteilen. Aber uhpir war dabei und das sollte uns doch fröhlich stimmen.

Wie schon mehrfach hier geschrieben, ist das internet ja ein geradezu unerschöpflicher quell wahrer kleinode. Und daher möchte ich meinen werten leserinnen und meinen werten lesern auch den unter http://www.kleinezeitung.at/k/sport/sommersport/ballsport/volleyball/4644958/Volleyball_Posse-um-Kleinmann in der kleinen zeitung publizierten artikel nicht vorenthalten. Der artikel ist zwar nicht mehr wirklich aktuell aber allein der titel „posse um volleyball-präsident“ hat was, wie ich meine. In dem artikel geht es darum, dass sich uhpir, ganz wie ein gewöhnlicher fan, an der kasse anstellen musste, weil eine für ihn hinterlegte vip-karte für das championsleague spiel zwischeh aich/dob und friedrichshafen nicht abgeholt wurde. Und dann wurde uhpir auch noch nicht erkannt und musste zahlen. Na, ich stell’ mir gerade lebhaft vor, wie es da dem präsidialen ego gegangen ist. Nicht erkannt zu werden, was für eine schmach war das denn. Also wirklich. Da musste sich uhpir ja berechtigterweise, erregt wie er durch diesen „einzigartigen vorfall“ war, beschweren, und zwar beim direkt beim kärntner landeshauptmann peter kaiser, der das pech hat auch landespräsident des kärtner volleyballverbandes zu sein. Und uhpir beklagt sich in dieser beschwerde, dass er respektlos behandelt wurde. Na bumm, respektlos war man uhpir gegenüber! Respektlosigkeit kann er ja sicher gut beurteilen, uhpir, das ist er ja quasi ausgewiesener experte. Ah ja und mit dem respekt ist das so eine sache. Den bekommt man dann, wenn man ihn sich auch verdient.

So und zum schluss komme ich noch wie gewohnt zu meiner lieblingsserie sophie, srna und die acht stars. Unter http://oevv.volleynet.at/News/All/2015/03/0000088653 kann man wieder lesen, dass poitiers mit max thaller in der 2. französischen liga weiter an der spitze liegt und blagojevic und co. – gemeint ist molfetta – sechs punkte vor dem achtplatzierten uaf dem siebenten tabellenplatz liegen. Was soll denn dieser hilflose versuch, den eindruck zu erwecken max thaller und aleks – ich nehm mir dann mal eine auszeit – blagojevic würden bei den erfolgen ihrer teams auch nur irgendeine rolle spielen. Das ist doch nur mehr lächerlich, man braucht sich doch nur die statistiken anzuschauen und sieht, dass die einsatzzeit, die beide spieler bekommen über die ganze saison verschwindend kurz ist. Schein statt sein ist da halt wieder, wie so oft beim övv das motto. Na und damit zum sein, also zu den fakten dieser woche. In frankreich gewinnt montpellier gegen narbonne 3:1, philipp krois und philip schneider spielen durch, letzerer ist mit 21 punkten wie gewohnt top scorer (http://datavolley.lnv.fr/2014/DataVolley/Men/&LAM167-1415.pdf). Nantes verliert gegen caumont 2:3, alex berger spielt durch und ist mit 15 erzielten punkten zweitbester scorer (http://datavolley.lnv.fr/2014/DataVolley/Men/&LAM166-1415.pdf). Poitiers gewinnt in der zweiten liga in frankreich gegen orange 3:1, max thaller darf im ersten satz einmal servieren (http://datavolley.lnv.fr/2014/DataVolley/Men/&LBM168-1415.pdf). In italien gewinnt co – äh – ich meine molfetta ganz ohne aleks – ich nehm mir dann mal eine auszeit – blagojevic gegen piacenza 3:2 (http://www.legavolley.it/TabellinoGara.asp?IdGara=27325). In spanien schlägt almeria emeve 3:0, thomas zass spielt durch und macht 8 punkte (http://rfevb-web.azurewebsites.net/MatchStatistics.aspx?mID=3510&ID=21&CID=62&PID=37&type=LegList). In finnand gewinnt loimu die ersten beiden viertelfinalpartien gegen etta 3:1 und 3:0. Florian ringseis spielt durch (http://livescore.dicode.fi/index.php?r=attachments/viewPdf&gameId=8146, http://livescore.dicode.fi/index.php?r=attachments/viewPdf&gameId=8147). In deutschland gewinnt bühl das erste spiel der best of three serie im viertel finale gegen lüneburg 3:1, paul buchegger kommt nur zu einem kurzeinsatz im dritten satz und bleibt ohne punkt (http://live.volleyball-bundesliga.de/2014-15/Men/&1515.pdf). Bei den damen verliert aachen gegen schwerin 0:3, srna markovic wird im zweiten satz eingewechselt und steht im dritten satz in der grundformation, erzielt aber nur einen punkt (http://live.volleyball-bundesliga.de/2014-15/Women/&2512.pdf). In schweden gewinnt engelholm auch im letzten omgang des grunddurchgangs und wenn ich mich recht erinnere wird sophie wallner eingewechselt und erzielt einen anfallspoäng. Das datavolley blatt muss ich wegen aktuellen updates der schwedischen web-site meinen werten leserinnen und meinen werten lesern schuldig bleiben.  

Ah ja und ein nicht ganz unwichtiges ps zu meiner lieblingsserie. Da berichtet paul buchegger unter http://oevv.volleynet.at/News/All/2015/03/0000088653, dass die bühler das viertelfinalspiel gegen lüneburg in einer sieben meter hohen halle bestreiten. Na da schau her, best of three statt best of five im viertelfinale, niedrige hallen. Wenn das nur gut geht mit dem deutschen volleyball. Und wenn nicht dann exportieren wir gerne, also zumindest ich, uhpir, als experten für dicke kinder, tolle ligaformate, gleichfarbige socken und hohe hallen. Der redet wenn es sein muss sogar mutti merkel ein paar über deutschland verteilte neun meter hohe hallen ein.

Halt, halt, halt. Bin ich vergesslich heute. Werte leserinnen und werte leser, lassen sie sich nicht anstecken von meiner vergesslichkeit. Und deshalb der hinweis. Nicht vergessen: 20.3., 17 uhr, workshop zum status quo des wiener volleyballs im haus des sports, prinz eugen straße 12, initiiert und organisiert vom präsidenten des wvv. Da gibt's nur eines: hinkommen, mitreden und sich einbringen. Es kann nur mehr besser werden mit dem volleyballsport in wien.

Und noch ein nachtrag, und zwar ein ganz wichtiger, viel wichtiger als alles andere was hier üblicherweise zu lesen ist: ich wünsche von hier aus martin kop alles nur erdenklich gute für seine operation. Ich wünsche ihm von ganzem herzen, dass er so schnell wie möglich wieder gesund wird.

Nach welchen kriterien werden die dem övv aus öffentlichen mitteln zugeteilten 396.700,00€ verteilt?
Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?

Im übrigen bin ich der meinung, dass sich an der spitze des övv UND DER LANDESVERBÄNDE, und zwar ganz oben, zum wohle des österreichischen volleyballs möglichst schnell etwas ändern sollte.

Wien, 17.03.2015, 01:22 mez


Dienstag, 10. März 2015

Von den unantastbaren im süden österreichs, von den olympischen spielen in rio und einem bislang unerkannten kompetenzzentrum in wien und von inakzeptablen worten und ihren folgen im övv und anderswo


Wien 09.03.2015, 23:02 mez

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

na wie erwartet sind drei der vier viertelfinalserien in der avl der herren bereits beendet. Zu den tirolern haben sich nun auch die amstettner und die aich/dober gesellt, die ihre serien gegen weiz bzw. gegen die supervolleys pellinger jeweils mit 3:0 gewonnen haben (http://oevv.volleynet.at/News/0000088599, http://oevv.volleynet.at/News/0000088616). Zum nachdenken sollte die tatsache anregen, dass in diesen sechs spielen und in den drei spielen der tiroler gegen die hartberger die unterlegenen mannschaften insgesamt einen einzigen satz gewinnen konnten. Dieses kunststück gelang den weizern im dritten spiel gegen amstetten (http://oevv.volleynet.at/DVStatistik/15666/66165). Und ein satzergebnis von 25:6(!), wie im dritten spiel zwischen aich/dob und den supervolleys pellinger braucht man nicht mehr zu kommentieren (http://oevv.volleynet.at/DVStatistik/15666/66160). Wieviele von den 480 zuschauerInnen in pliberk, die dieses spiel bewundern durften – die sätze zwei und drei dürften bei ergebnissen von 25:17 und 25:11 auch nicht wesentlich spannungsreicher gewesen sein -, zukünftig bei ähnlich mitreißenden begegnungen wieder den weg in die halle finden werden, sei einmal dahingestellt. Werbung für den volleyballsport sind solche spiele sicher nicht. Und – und das habe ich hier schon mehrfach geschrieben – spaß machen solche spiele vermutlich weder den siegern und vermutlich noch viel weniger den verlierern. A propos zuschauerInnen: die zuschauerzahlen wurden von amstetten, weiz und enns schamhaft verschwiegen. Das wird wohl einen grund haben, denke ich. Die tiroler zählen offenbar ganz genau, bei deren drei spielen gegen hartberg waren 133, 76 und 221 zuschauerInnen in der halle, was einen schnitt von genau 143,3 periodisch zuschauerInnen pro spiel ergibt (http://oevv.volleynet.at/DVStatistik/15666/66155, http://oevv.volleynet.at/DVStatistik/15666/66154, http://oevv.volleynet.at/DVStatistik/15666/66153). Die grazer, die in ihrer serie gegen waldviertel nach der heimniederlage im fernsehspiel am sonntag 1:2 zurückliegen, behelfen sich mit offensichtlichen schätzwerten, die interessanterweise bei beiden bisherigen heimspielen bei genau 250 zuschauerInnen lagen http://oevv.volleynet.at/News/0000088626, http://oevv.volleynet.at/DVStatistik/15666/66170, http://oevv.volleynet.at/DVStatistik/15666/66168). Das macht nicht wirklich einen sehr professionellen eindruck und erinnert mich an die bei den hotvolleyheimspielen im budo center in der letzten saison immer anwesenden aufrechten 100. A propos fernsehspiel: also ein bisschen mehr an hintergrundwissen bei den kommentatoren wäre durchaus wünschenswert um den eindruck der kompletten ahnungslosigkeit über das regelwerk der kommentierten sportart zu vermeiden. Ah ja und ein bisserl mehr vorbereitung würde es auch erlauben bei interviews nicht nur die üblichen 0815 fragen  a la „was hat ihre mannschaft falsch gemacht“ zu stellen. Also man muss ja den claudio carletti nicht nach seinem monatsgehalt fragen, das gilt ja in österreich im gegensatz zu skandinavischen ländern geradezu als frivol und fast schon unanständig, aber man hätte ihn fragen können, warum statt florian ertl, der faktisch den gesamten grunddurchgang als erster aufspieler durchgespielt hat, jetzt in den bisherigen viertelfinalbegegnungen lucas schachinger die aufspielerposition einnimmt. Also mich hätte das interessiert, aber wahrscheinlich bin ich da kein maßstab.

Das ursprüngliche symbolbildchen zum bericht ist zwischenzeitlich verschwunden aber ich möchte es meinen werten leserinnen und meinen werten lesern ob des gewissen retroschicks nicht vorenthalten.


Also, wenn schon retro, dann aber ordentlich, dann sollte man doch in zukunft dieses bild verwenden.






Wenn man sich den – durchaus in dieser deutlichkeit – erwartbaren verlauf von drei der vier viertelfinali ansieht, ist es mir mehr als schleierhaft, warum man diese serien auf ein format best of five aufgeblasen hat. In deutschland werden die viertelfinali übrigens bei damen und herren im best of three format gespielt.
Aus unerfindlichen gründen spielen die damen in österreichs oberster liga ihre viertelfinali anders als die herren als best of three serien. Es würde mich interessieren wie das die frauenversteher, die ja schon bei der einforderung von hallenneubauten bei vereinen der avl der damen mit der gleichberechtigung zu argumentieren versuchten, begründen. Dabei lassen die drei außenseitersiege in den ersten vier viertelfinalbegegnungen spannendere serien als bei den herren erwarten (http://oevv.volleynet.at/News/0000088617).

Und im aufstiegsplayoff zur ersten bundesliga wird der vbk frühbauer/huber immer mehr zu den neuen hotvolleys. Dass dort noch sechs andere teams spielen, spiegelt sich bisher in den überschriften zu berichten über das aufstiegsplayoff nicht wieder, denn dort hat der vbk klagenfurt eine monopolstellung (http://www.volleynet.at/News/0000088619). Ich werde mir übrigens erlauben die kärntner hier in zukunft nicht mehr als vbk frühbauer/huber zu bezeichnen sondern ihnen in anlehnung an zwei unter http://oevv.volleynet.at/News/All/2015/03/0000088559 und http://oevv.volleynet.at/News/All/2015/03/0000088595 auf der övv website erschienen artikel das pseudonym „die unantastbaren“ zu verleihen.

So und vom meisterplayoff komme ich über das aufstiegsplayoff zur – äh was ist das jetzt eigentlich – zweiten bundesliga. Ich kenn’ mich, so wie ein treuer leser, der mir diesbezüglich eine e-mail geschrieben hat, nicht aus. Wird da um einen meistertitel gespielt im sogenannten frühjahrsdurchgang der zweiten bundesliga oder nur um die berühmte goldene ananas? Ich bin jetzt zu faul um in der ausschreibung nachzulesen. Aber kann man da jetzt aufsteigen in die bzw. absteigen aus der 2. bundesliga? Also das mag jetzt nicht wirklich weltbewegend erscheinen, aber wenn man sich die aktuelle tabellensituation im frühjahrsdurchgang der 2. bundesliga ost ansieht interessiert mich das schon. Da liegen die hotties mit vier niederlagen aus vier spielen überlegen an letzter stelle in der tabelle. Steigen die dann in die landesliga ab? Und wenn ja, finaziert die politik dann weiterhin mit öffentlichen mitteln einem landesligaverein eine akademie? Ah ja, in dem zusammenhang habe ich noch etwas gehört, nämlich, dass die auf drei jahre in die 2. bundesliga versenkten hotties angeblich mit einem vorstandsbeschluss vor ablauf dieser drei jahre wieder in die erste liga zurükkehren könnten. Aber im moment scheinen die hotties andere sorgen zu haben. Seit beginn des frühjahrsdurchganges fehlen auf den spielberichten einige leistungsträger wie omid akbari, edin ibrahimovic und boris gasinski. Sind da den experten etwa wieder ein paar spieler abhanden gekommen, haben die burschen das sinkende, halt, das gesunkene flaggschiff des österreichischen volleyballsports verlassen?


Und jetzt verlasse ich kurz die niederungen der 2. österreichischen liga und wende mich der restmevza der herren zu. Um die bedeutung dieser rumpfliga ein wenig auzublasen findet sich unter http://oevv.volleynet.at/News/0000088630 ein ausführlicher artikel, in dem martin micheu seiner freude darüber ausdruck geben darf, dass die mevza sich heuer auf ein hochwertiges turnier mit vier tollen mannschaften reduziert hat. Na so hat er es nicht gesagt, also das mit dem auf vier mannschaften reduzieren stammt von mir aber das hochwertige turnier und die tollen mannschaften sind o-ton martin micheu. Und micheu sagt auch, dass das final four ein echtes highlight sein wird. Also es gehört schon eine gehörige portion unverfrorenheit dazu, und da meine ich jetzt bitte nicht den guten martin micheu, ein viererturnier, bei dem drei der vier mannschaften bereits einen fixen platz hatten, als final four zu verkaufen.


Unter drollig fällt der auf der övv website unter http://oevv.volleynet.at/News/0000088603 zu lesende hinweis darauf, dass bei den kartenreservierungen für die olympischen spiele volleyball an erster stelle liegt. Na so ein pech aber auch, dass sich die depperten wienerinnen und die depperten wiener gegen eine bewerbung wiens für die austragung der olympischen sommerspiele ausgesprochen haben und zwar deutlich mit 72% der stimmen gegen eine solche bewerbung und mit 28% der stimmen dafür (http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wien/stadtpolitik/530670_Klares-Nein-zu-Olympia-Bewerbung.html). Und dabei hat uhpir in einem vor der abstimmung erschienen zeitungsartikel wörtlich gemeint: „organisatorisch wäre es kein problem, das haben wir mit der em 2011 gezeigt" (http://kurier.at/sport/sportmix/olympia-in-wien-pro-und-contra/3.929.883). Also man findet ja –google sei dank – immer wieder solche kleinode aus dem munde von uhpir. Wir haben das mit der em 2011 gezeigt. Aha. Wer ist denn da schon wieder wir? Wieder einmal ein majestätsplural? Seine exzellenz uhpir hat sein organisationstalent bei der em 2011 gezeigt. Na gut, dass das gespräch mit uhpir nicht der armin wolf geführt hat, der hätte doch glatt nach den leeren hallen bei den spielen in innsbruck gefragt und nach der mäßig besuchten stadthalle, und nach der werbekampagne, die eine agentur zu verantworten hatte, bei der damals der sohn von uhpir werkte, und dann hätte er noch nach dem ultimativen beweis für den organisatorischen erfolg gefragt, nach dem finanziellen ergebnis der eurovolley und was die em 2011 dem steuerzahler und der steuerzahlerin gekostet hat. Das ist alles so nicht passiert. Schade eigentlich. Aber gut war schlussendlich, dass sich trotz dieser massiven ansammlung, trotz dieses gravitionszentrums, ach was sage ich trotz dieses schwarzen loches der sich in uhpir vereinigenden oganisatorischer kompetenz die traditionell grantigen wienerinnen und die traditionell grantigen wiener dem ansinnen die olympischen sommerspiele nach wien zu holen eine herbe abfuhr erteilt haben.

Und noch eine infromation zu den sommerspielen in rio 2016: im gegensatz zu den volleyballern, die nie im rennen um eine olympiateilnahme in rio waren, sind es die vetreter einer anderen randsportart, die hockey-herren nach einem finaleinzug in einem qualifikationsturnier noch immer (http://sport.orf.at//stories/2226876/).

A propos olympische spiele: also das mit dem snowvolleyball als bewerb bei den olympischen winterspielen wird wohl nichts werden. Wenn man sich das video hier unter https://www.youtube.com/watch?v=KKPgJ8r-YuM ansieht stehen die chancen schlecht.  Zu wenig nackte haut bei den cheerleaders, wet t-shirt aktionen fallen temperaturbedingt wohl auch weg, die stegbreitenbeschränkung der bikinihöschen bei den damen wird auch nicht zum tragen kommen und monokinis a la  borat bei den herren werden eher auch nicht wirklich praktikabel sein.
Und jetzt noch schnell zu einem fixpunkt meiner allwöchentlichen einträge, zu meiner lieblingsserie sophie, srana und die acht stars. Da kann man auch diese woche unter http://oevv.volleynet.at/News/All/2015/03/0000088594 wieder lesen, dass für poitiers mit max thaller alles nach plan verläuft. Genau genommen läuft für poitiers tatsächlich alles nach plan allerdings eher ohne signifikante beteiligung von max thaller, wie gleich zu berichten sein wird. Na und das großspurige aleksandar blagojevic und co erspar’ ich mir diese woche zu kommetieren. Also wie es in der focus-werbung so schön heißt: fakten, fakten, fakten. In frankreich gewinnt nantes gegen narbonne 3:1, alex berger spielt durch und ist mit 12 punkten drittbester scorer (http://datavolley.lnv.fr/2014/DataVolley/Men/&LAM159-1415.pdf). Montpellier verliert gegen ajaccio 2:3, philipp kroiss und philip schneider spielen durch und letzterer ist mit 21 punkten wie üblich topscorer seines teams (http://datavolley.lnv.fr/2014/DataVolley/Men/&LAM158-1415.pdf). In der zweiten liga gewinnt poitiers gegen martigues 3:1, max thaller beobachtet das spiel von außen (http://datavolley.lnv.fr/2014/DataVolley/Men/&LBM160-1415.pdf). In spanien gewinnt almeria gegen rio duero san jose 3:0, thomas zass spielt durch und ist mit 20 punkten topscorer (http://rfevb-web.azurewebsites.net/MatchStatistics.aspx?mID=3474&ID=21&CID=62&PID=37&type=LegList). In italien verliert molfetta gegen verona 1:3, aleks – ich nehm mir dann mal eine auszeit – blagojevic darf bei einem kurzeinsatz im dritten satz zweimal erfolglos angreifen (http://www.legavolley.it/TabellinoGara.asp?IdGara=27315). In finnland gewinnt loimu gegen leka 3:0, florian ringseis spielt durch, erzielt dieses mal aber keinen punkt – nein, das war jetzt nicht wirklich ernst gemeint (http://livescore.dicode.fi/index.php?r=attachments/viewPdf&gameId=528). In deutschland beginnen sowohl für paul buchegger als auch für srna markovic die viertelfinali erst am kommenden wochenende und in schweden gewinnt engelholm gegen sollentuna 3:0, sophie wagner spielt durch und erzielt 5 anfallspoäng und 2 blockpoäng (http://iof3.idrottonline.se/SvenskaVolleybollforbundet/Elitserien/Resultat/?selected=Grundserien+Damer).

Dass ein präsident wegen „inakzeptabler worte“ wie es unter http://sport.orf.at//stories/2226614/
heißt, zurücktritt, zeigt sich im österreichischen – nein bitte keine falschen hoffnungen – schwimmverband. Inakzeptable worte! Hat es solche nicht auch schon von uhpir gegeben, sogar öffentlich und vor zeugen? Na, aber geh, wer wird denn an die alten geschichten erinnern. Das funktioniert nur beim schwimmverband, aber bei uns in bagdad! Nein, und das ist jetzt keine politisch inkorrekte anspielung, oder vielleicht doch. Das ist ein zitat aus einer radio-kabarettsendung des österreichischen rundfunks, die vermutlich nur den älteren unter meinen werten leserinnen und meinen werten lesern bekannt ist. Für die jüngeren gibt es hier lesestoff http://www.zeit.de/2008/25/Kabarett.

Das fundstück der woche kommt dieses mal direkt von der facebookseite von uhpir.


Also uhpir findet den herrn schwarzenegger „cool“. Ich find’ den herrn wenn schon irgendwas, dann eher ziemlich uncool. Nur zur erinnerung, als gouverneur von kalifornien hat sich herr schwarzenegger standhaft geweigert, einen zum tode verurteilten zu begnadigen. Daraufhin wurde das arnold schwarzenegger stadion in graz umbenannt. Und das macht maschek mit dem arnie https://www.youtube.com/watch?v=JV4xiDCP8wY.

Und ganz zum schluss möchte ich nochmals an den vom wvv-präsidenten christian keinrath geplanten workshop zur situation des volleyballsports in wien erinnern. Der workshop findet am freitag, den 20. märz 2015 um 17:00 uhr im haus des sports, prinz eugen straße 12, 1040 wien statt.

Nach welchen kriterien werden die dem övv aus öffentlichen mitteln zugeteilten 396.700,00€ verteilt?
Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?

Im übrigen bin ich der meinung, dass sich an der spitze des övv UND DER LANDESVERBÄNDE, und zwar ganz oben, zum wohle des österreichischen volleyballs möglichst schnell etwas ändern sollte.

Wien, 10.03.2015, 02:16 mez


Dienstag, 3. März 2015

Von fehlenden berichten über den traurigen zustand der mevza, von umso mehr berichten über volleyball in einer neuen aber leeren halle im süden österreichs und von einem finnischen rätsel


Wien 02.03.2015, 22:35 mez

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

also viel interessantes ist ja nicht gerade passiert letzte woche im österreichischen volleyballsport. In der rumpfmevza der damen hat es das österreicherinnen-duell um den hölzernen löffel gegeben und diesen durften nach einer 0:3 niederlage gegen die wildcats und nach dem verlust des golden sets die damen von svs/post mit nachhause tragen. Aber war das wirklich interessant? Na bestenfalls mäßig. Nicht einmal den övv hat das offenbar interessiert. Zumindest muss man das daraus schließen, dass es bis heute keinen bericht über das spiel gibt, das am 28. februar in klagenfurt gespielt wurde. Na gut, ich habe es ja schon einmal schriftlich bekommen vom övv, dass man sich dort für die mevza nicht zuständig fühlt. Ok. Fällt irgendwie unter kindesweglegung, aber was soll’s. Aber dass nicht einmal auf der mevza homepage drei tage nach dem spiel das ergebnis eingetragen ist, ist schon irgendwie peinlich (http://mevza.volleynet.at/Ergebnisse/15596). Oder eigentlich ist es gar nicht peinlich, das ganze passt nur zum gesamtbild, das die mevza, oder das, was an traurigen resten von ihr noch übrig ist, abgibt.



Und womit beschäftigt man sich auf der övv homepage? Mit snow volleyball (http://oevv.volleynet.at/News/All/2015/02/0000088542). Wow! Ist das jung und dynamisch, da war sogar ein beitrag in irgendeinem frühstücksfernsehsender darüber. Na da kann uhpir dann wieder in ein paar nette wintersportorte fahren und sich dort mit diversen voll- und halbpromis fotografieren lassen und gleichzeitig lobbying betreiben für die internationale anerkennung durch cev und fivb. Und vielleicht wird diese – na sagen wir es vorsichtig – gehobene juxsportart zur belustigung irgendwelcher anderweitig fadisierten touristinnen und touristen in schicken wintersportorten auch noch olympisch. Da hätten die österreichischen spieler und spielerinnen doch dann,  mangels zahlenmäßig starker internationaler konkurrenz, ähnlich wie im schifahren und schispringen, glatt chancen auf olympische medaillen.

Und vom snow volleyball geht’s dann mehr oder weniger nahtlos zum beachvolleyball und zum cev continental cup, über dessen vergabe nach baden sich uhpir laut bericht unter http://oevv.volleynet.at/News/All/2015/02/0000088544 erfreut zeigen darf. Dort wird auch der quali-modus für die olympischen spiele 2016 in rio über den cev continental cup beschrieben. Trotz zahlreicher kniebeugen ist es mir nicht gelungen, den dort beschriebenen modus auch zu verstehen. Aber vielleicht kann mir ein experte oder eine expertin da weiterhelfen. In dem oben erwähnten bericht und auch nochmals unter http://oevv.volleynet.at/News/All/2015/02/0000088545 kann sich die werte leserin und der werte leser auch noch über diverse neubesetzungen im beachbereich informieren. Da scheint der berichtschreiber oder die berichtschreiberin ja ganz gut infomiert zu sein, was man über so manchen trainerwechsel in der avl nicht gerade behaupten kann. Aber dazu komme ich noch später.    

Und weiters erfährt die interessierte leserin und der interessierte leser, dass hannes jagerhofer und red bull mit der fivb im rahmen der beachvolleyball-tour kooperieren werden (http://oevv.volleynet.at/News/0000088547). Und der ball des sports wird auch noch angekündigt, eine tolle gelegeneit für eine hier immer wieder gern erwähnte person, sich vor kameras und mikrophone zu drängen und vielleicht wieder ganz heiße, ganz neue studien über die abnehmende lebenserwartung dicker kinder öffentlichkeitswirksam zu präsentieren (http://oevv.volleynet.at/News/0000088578). Ich freue mich schon auf entsprechenden fotos und interviews.

Ah ja, und da war doch noch was letzte woche. Ah, ich erinnere mich, da liefen die viertelfinali weiter, in der avl. Na so richtige bringer sind drei der vier serien wohl nicht. Hartberg hat seine pflicht erfüllt und sich ohne satzgewinn aus dem viertelfinale gegen hypo tirol verabschiedet. Die rechnung, alle drei spiele, und davon die spiele zwei und drei an zwei aufeinanderfolgenden tagen, in innsbruck zu bestreiten, ist – wenig überraschend – aufgegangen und man hat sich damit die suche nach einer heimhalle und die vermutlich damit auch verbundenen kosten elegant erspart (http://oevv.volleynet.at/News/0000088560). Wie ernst der gegner der hartberger, hypo tirol die spiele genommen hat sieht man unter http://www.volleynet.at/DVStatistik/15666/66154. Da hat doch stefan chrtiansky senior glatt seinen sohn in der libero-position aufgeboten, wenn man dem data volley blatt glauben darf.
Aller voraussicht nach werden die serien zwischen aich/dob und enns bzw. amstetten und weiz wohl auch in kürze beendet sein (http://oevv.volleynet.at/News/0000088575). Sollte allerdings das viertelfinale zwischen graz und waldviertel über die volle distanz gehen, was, nach dem ausgleich der waldviertler, durchaus passieren könnte, dürfen sich die tiroler zwei wochen lang fadisieren.

Bei den berichten über das aufstiegsplayoff, an dem sieben mannschaften teilnehmen, ist eine gewisse klagenfurtlastigkeit festzustellen, was die überschriften und auch die inhalte angeht (http://oevv.volleynet.at/News/0000088559, http://oevv.volleynet.at/News/All/2015/02/0000088535, http://oevv.volleynet.at/News/All/2015/02/0000088508). Das erinnert ja fast an längst vergangene zeiten, als in jedem zweiten bericht mindestens dreimal das wort hotvolleys vorkam. Steckt da vielleicht der versuch dahinter, die neue klagenfurter halle entsprechend zu bewerben und zu rechtfertigen? Na, jetzt hat er lang geschlafen, der schelm der böses denkt, jetzt hat man ihn doch glatt aufgeweckt. Wobei, so toll funktionieren dürfte das nicht mit der neuen halle, also ich meine jetzt nicht die höhe der halle, sondern eher die mehr als bescheidene zuschauerauslastung. Laut data volley waren bei den bisherigen vier heimspielen des vbk frühbauer/huber im aufstiegsplayoff ganze 110 zuschauerinnen und zuschauer (http://oevv.volleynet.at/DVStatistik/15667/66183, http://oevv.volleynet.at/DVStatistik/15667/66188, http://oevv.volleynet.at/DVStatistik/15667/66200, http://oevv.volleynet.at/DVStatistik/15667/66178). Das macht dann  stolze 27.5 besucherInnen pro spiel. Na bumm. Das funktioniert ja prächtig mit dem neuen zentrum des österreichischen volleyballsports. Aber wahrscheinlich geht mit mir schon wieder meine negative energie durch und das ganze ist als langfristiges und nachhaltiges projekt geplant, und die spieler, die dort einmal vor vollen rängen spielen werden, sind noch gar nicht geboren. Also ich würde mir anstelle der klagenfurter hallenverantwortlichen da trotzdem rechtzeitig rat holen, wie man das hinkriegt, mit der auslastung, z.b. von den für das schwechater multiversum zuständigen, die haben erfahrung mit hohen, aber ansonsten ziemlich leeren hallen.

Aber so richtig mit journalistischer hingabe sind sie nicht geschrieben die berichte, in denen die klagenfurter eine so dominante rolle spielen. Erst letzte woche konnten meine werten leserinnen und  meine werten leser hier im fundstück der woche lesen, dass die klagenfurter  an einem wochende nicht nur union steyr schlugen sondern auch sich selbst (http://johnny-meinblock.blogspot.co.at/2015/02/von-holzernen-loffeln-und-roten.html). Der fehler ist übrigens bis heute nicht korrigiert, wahrscheinlich um nicht meinen verdacht weiter zu nähren, das entgegen anderslautenden beteuerungen, mein geschreibsel doch auch den weg auf die laptops oder die schreibtische des einen oder anderen övv-verantwortlichen findet. Und unter http://oevv.volleynet.at/News/All/2015/02/0000088535 zeigt sich, dass sich beim övv offenbar eine ziemliche ahnungslosigkeit auftut, was die trainer der in der avl spielenden vereine angeht. Nachdem man ja, wie auch letzte woche hier berichtet, beim övv offenbar nicht weiß, wer aktuell den trainerposten bei hartberg innehatte, nach der entlassung von markus hirczy und gottfried rath, wobei das jetzt eh schon wieder ziemlich wurscht ist, weil sich hartberg ja bereits aus dem bewerb verabschiedet hat, hat man beim övv auch den trainerwechsel bei der sportunion bisamberg verschlafen. Der hat ja eh erst vor beginn der saison im letzten sommer stattgefunden und der name des neuen trainer, stefan bräuer, ist brav unter http://oevv.volleynet.at/Kader/0-18340 vermerkt und auch auf jedem data volley blatt. Trotzdem ist man beim övv der meinung, dass nach wie vor stefan wunderl die mannschaft trainiert, wie man unter http://oevv.volleynet.at/News/All/2015/02/0000088535 lesen kann.



Heute bin ich etwas sprunghaft. Ich komme jetzt ganz kurz zum beachvolleyball zurück und zwar aus einem anlass, den ich letzte woche vergessen habe zu erwähnen. Unter http://oevv.volleynet.at/News/All/2015/02/0000088517 ist zu lesen, dass sich teresa strauss entschieden hat, ihre beachvolleyball karriere zu beenden, um mehr zeit für ihr studium zu haben. Diese entscheidung ist natürlich bedauerlich für den österreichischen beachvolleyballsport, aber durchaus nachvollziehbar und absolut vernünftig aus der sicht von teresa strauss. Ausbildung muss absolute priorität haben, und das sage ich ganz bewusst, und aus vielen gesprächen, ja ja uhpir, es gibt tatsächlich leute, die mit mir trotz meiner negativen energieflüsse sprechen, und das sind gar nicht so wenige, weiß ich, dass ich mit dieser einschätzung nicht alleine da stehe.

Na, bevor ich da noch weiter gehe und etwaige geplante oder gar laufenden profikarrieren hinterfrage, komme ich lieber, zum thema passend, zu meiner lieblingsserie sophie, srna und die acht stars. Unter http://oevv.volleynet.at/News/0000088541 kann die werte leserin und der werte leser wieder die heißesten neuigkeiten über unsere in ausländischen ligen beschäftigten stars lesen. Da hat poitiers schon wieder mit max thaller gewonnen, und zwar gegen ales. Wie ich letzte woche hier schon schrieb, beschränkte sich der beitrag max thallers zum sieg allerdings auf genau einen servicefehler (http://datavolley.lnv.fr/2014/DataVolley/Men/&LBM144-1415.pdf). Aber dann wird es noch drolliger. Da wird darauf hingewiesen, dass drei spielerinnen von stuttgart, dem gegner von aachen im deutschen pokalfinale der damen, „österreich-erfahrung“ haben, weil zwei in der vergangenheit bei svs/post und eine bei askö linz/steg gespielt hatten. „Österreich-erfahrung“, bist du deppert, beeindruckend, aber wirklich. Und jetzt spielen die im pokalfinale in deutschland. Faszinierend, wie schon der vorige woche leider verstorbene mister spock sagte. Fragt sich nur worin diese erfahrung bestand. War damit das spielen vor den fast leeren rängen des dafür aber wenigstens sehr hohen multiversums gemeint, oder aber die erkenntnis über das eher bescheidene niveau der österreichischen damenliga, oder vielleicht gar beides?  Na da kann man schon einen erfahrungsschatz sammeln nach so einem jahr in der österreichischen damenliga. Aber lassen wir wieder die fakten aus der letzten woche sprechen. In frankreich verlor montepellier gegen lyon 0:3, philipp kroiss und philip schneider spielten durch, letzterer war wie gewohnt topscorer, dieses mal mit 9 punkten (http://datavolley.lnv.fr/2014/DataVolley/Men/&LAM151-1415.pdf). Nantes gewann gegen tourcoing mit 3:2, alex berger spielte durch und war 16 punkten zweitbester scorer (http://datavolley.lnv.fr/2014/DataVolley/Men/&LAM154-1415.pdf). In der zweiten liga siegt poitiers weiter, diesmal gegen asnieres mit 3:0 und max thaller trägt wieder – achtung deja vu - außer einem service fehler nichts zu diesem sieg bei (http://datavolley.lnv.fr/2014/DataVolley/Men/&LBM152-1415.pdf). In italien hat nicht nur, wie in den letzten wochen, aleks – ich nehm mir dann mal einen auszeit – blagojevic, pause, sondern die gesamte mannschaft  von molfetta. Molfetta ist nämlich spielfrei. In spanien gewinnt almeria gegen santanderina 3:0, thomas zass spielt durch und ist mit 18 punkten topscorer (http://rfevb-web.azurewebsites.net/MatchStatistics.aspx?mID=3461&ID=21&CID=62&PID=37&type=LegList). In finnland gewinnt loimu gegen etta 3:0, florian ringseis spielt durch und erzielt als libero einen punkt (!) (http://livescore.dicode.fi/index.php?r=attachments/viewPdf&gameId=518). In deutschland haben die play offs noch nicht begonnen und im pokalfinale der damen verliert aachen gegen stuttgart 2:3, srna markovic ist in den sätzen 1, 2, 4 und 5 in der grundaufstellung und erzielt 9 punkte (http://live.volleyball-bundesliga.de/2014-15/Women/&8017.pdf). In schweden gewinnt engelholm schon wieder, dieses mal in omgang 25 gegen lindesberg mit 3:2, sophie wallner spielte die sätze 1 bis 4 durch und erzielt 12 poäng, davon 10 anfallspoäng (http://iof3.idrottonline.se/SvenskaVolleybollforbundet/Elitserien/Resultat/?selected=Grundserien+Damer).

So und jetzt fehlt noch das fundstück der woche. Das ist dieses mal ein nicht ganz unlustiges finnisches wort.



Ich würde von meinen werten leserinnen und meinen werten lesern gerne wissen, handelt es sich dabei um das finnische wort für

  1. den geschlechtsverkehr einer hunderasse mit flacher schnauze
  2. eine nussmischung
  3. ein unsauberes aufspiel

Ich bin gespannt auf die tipps.

Nach welchen kriterien werden die dem övv aus öffentlichen mitteln zugeteilten 396.700,00€ verteilt?
Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?

Im übrigen bin ich der meinung, dass sich an der spitze des övv UND DER LANDESVERBÄNDE, und zwar ganz oben, zum wohle des österreichischen volleyballs möglichst schnell etwas ändern sollte.

Wien, 03.03.2015, 01:47 mez