Dienstag, 20. Mai 2014

Von geheimgehaltenen personalentscheidungen und von solchen, die die nachwuchsmeisterschaften zur farce machen, vom unterschied zwischen test- und bewerbspielen und von einer pressekonferenz, bei der es wohl weniger um urblade walfische, alte schildkröten und schnelle hasen sondern mehr ums eingemachte gehen wird


Wien, 19.05.2014, 23:00 mez

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

also dieses mal weiß ich ja gar nicht womit ich meinen eintrag beginnen soll; soviel berichtenswertes, interessantes und geradezu sensationelles gibt es zu erzählen, sodass ich befürchte heute eine etwas längere nachtschicht als üblich einlegen zu müssen. Aber bevor ich zu den tatsachen komme mache ich mit meinen werten leserinnen und meinen werten lesern einen kurzen ausflug ins reich der phantasie. Man stelle sich folgendes szenario vor: marko arnautovic entfernt sich unerlaubt von stoke city und taucht unter. ÖFB präse windtner erklärt in einem zeitungsinterview mit der auflagenstärksten österreichischen tageszeitung die karriere von arnautovic für beendet. Nicht einmal ein halbes jahr später beruft teamchef koller, ohne das öffentlich zu machen, arnautovic ins teamtrainingslager. Es wird allerdings vorerst kein kader präsentiert und in seinen kommentaren zu den im trainingslehrgang absolvierten testspielen vermeidet es koller den namen arnautovic zu erwähnen. Der gleichalte torschützenkönig der ersten bundesliga wurde überraschenderweise nicht einberufen und darf sich das qualispiel im fernsehen ansehen und als belohnung für den verzicht zu einem – na sagen wir es einmal höflich – nicht gerade wichtigen nachwuchsqualiturnier für irgendwelche halblustigen youth olympics fahren. Weiters weigert sich öfb-präse windtner standhaft eine finanzielle bilanz der vom öfb mitorganisierten europameisterschaft vorzulegen. Es wird vermutet, dass der öfb die europameisterschaft finanziell in den sand gesetzt hat. Sportlich belegt die österreichische mannschaft mit 3 niederlagen aus drei spielen und ohne erzieltes tor den letzten platz unter allen teilnehmenden teams. Trotzdem erhält teamchef koller einen fünfjahresvertrag. Es wird bekannt, dass der öfb eine werbeagentur mit der gestaltung der werbekampagne für die europameisterschaft beauftragt hatte, bei der windtners sohn beschäftigt war. Die werbekampagne löste übrigens kopfschütteln aus, da sie mit negativ besetzten slogans wie „fußball, wer braucht das“ oder „fußball, stark unterschätzt“ aufmerksamkeit zu erregen versuchte. Einge zeit später scheidet windtner aus dem vorstand der bundessportorganisation aus. Gerüchten zufolge war der abgang von windtner nicht freiwillig und stand in zusammenhang mit seinem nicht gerade uneigennützigen wirken in der bso, mit seinem ungehobelten umgang mit seinen vorstandskollegen und mit der tatsache, dass der auftrag für die von der bso initiierte kampagne für die täglich turnstunde an eine werbeagentur vergeben wurde, bei der wieder windtners sohn angestellt war. Und zum drüberstreuen beschimpft der öfb-präse den rapid-präse edlinger in der öffentlichkeit und im beisein des wiener bürgermeisters und verweigert danach standhaft eine entschuldigung.
Im fußball ist das natürlich völlig unvorstellbar, reine fiktion. Nicht so im österreichischen volleyball, da hat sich das alles – wenn auch nicht in der geschilderten reihenfolge - genauso ereignet, man braucht nur die handelnden personen auszutauschen.
Nach vielen interessanten gesprächen vor allem mit mir selbst möchte ich daher die analyse dieser gedanken zusammenfassen so wie es uhpir unlängst mit seinen gedanken getan hat. Warum sind die geschilderten vorgänge im österreichischen volleyball möglich und im fußball undenkbar? Weil sich, abgesehen von ein paar volleyball-verrückten keine sau für diesen sport interessiert. Und weil es die verantwortlichen im övv seit jahren nicht geschafft haben dies zu ändern.
Aber jetzt, wie versprochen zu den tatsachen, und die haben es in sich. Ich bin doch tatsächlich mit meiner vermutung richtig gelegen, dass aleks balgojevic dem kader der nationalmannschaft angehört (http://oevv.volleynet.at/News/All/2014/05/0000086350). Heimlich still und leise taucht der untergetauchte wieder auf und zwar im teamtrainigslager der nationalmannschaft, wie ich von verlässlichen zeugen erfahren habe. Das nenne ich wieder einmal tarnsparenz (das ist ein bleibender tippfehler, weil's irgendwie passt)  wie man sie von den verantwortlichen beim övv gewohnt ist, da sind ja trappistenmönche dagegen die reinsten plaudertaschen.Wobei, das war jetzt wieder ungerecht von mir. Uhtt plaudert ja gern und viel, wie unzählige sich wiederholende beiträge auf der övv-homepage im vorfeld der qualispiele belegen. Da wurden testspielsiege gegen dänemark und montenegro abgefeiert, als wäre man gerade weltmeister geworden (http://oevv.volleynet.at/News/All/2014/05/0000086302, http://oevv.volleynet.at/News/All/2014/05/0000086312, http://oevv.volleynet.at/News/All/2014/05/0000086319, http://oevv.volleynet.at/News/All/2014/05/0000086336, http://oevv.volleynet.at/News/All/2014/05/0000086340, http://oevv.volleynet.at/News/All/2014/05/0000086345, http://oevv.volleynet.at/News/All/2014/05/0000086358). Wie anders dann alles in den bewerbspielen ausgesehen hat, darauf komme ich gleich zu sprechen. Aber zuerst möchte ich nochmals auf die unter ausschluss der öffentlichkeit stattgefundene pardonierung des aleks blagojevic zurückkommen. vermutet hab' ich das hier ja schon letzte woche.  Wer verantwortet diese entscheidung? Uhpir der vor einigen wochen noch in einem zeitungsartikel die karriere von blagojevic für beendet erklärt hatte?

Wieviel die worte von uhpir wiegen werde ich meinen geschätzten leserinnen und meinen geschätzten lesern heute noch an einem weiteren beispiel demonstrieren. Oder nimmt uhtt diese entscheidung auf seine kappe? Wie erklärt er das den anderen burschen, die sich solche eskapaden wie blagojevic nicht geleistet haben? Und wie erklärt uhtt einem paul buchegger, der meiner einschätzung nach die klare nummer 2 hinter thomas zass auf der diagonalposition ist, der als topscorer des grunddurchganges der avl eine tolle saison gespielt hat (http://oevv.volleynet.at/Statistik/12131/79), dass er sich bitte jetzt hinter der wieder aufgetauchten alphawaffe blagojevic anstellen darf? Ah ja, der övv hat buchegger zur belohnung für den verzicht zu einem nicht gerade wichtigen beach-nachwuchsqualiturnier für irgendwelche halblustigen youth olympics geschickt (http://oevv.volleynet.at/News/0000086359). Das hatte dazu noch den für hhvmir ungeheuer vorteilhaften nebeneffekt, dass buchegger und sein partner moritz pristauz-telsnigg ihrer mannschaft, dem uvc graz, dem schärfsten konkurrenten der hotvolleys bei den am wochenende durchgeführten u19 staatsmeisterschaften nicht zur verfügung standen. Und quasi zum drüberstreuen stand auch florian ertl wegen verpflichtungen beim herrennationalteam seiner grazer u19 mannschaft nicht zur verfügung. Und wer jetzt wieder einmal denkt, dass das kein zufall sein kann, dass durch solche schwer nachvollziehbaren entscheidungen gerade der stärkste konkurrent der mannschaft von hhvmir geschwächt wird, der ist ein ganz, ganz böser schelm. Und natürlich hat es den gewünschten effekt gehabt, die hotties haben die grazer im semifinale 3:2 besiegt und im finale dann noch gegen amstetten mit 3:0 gewonnen. Na irgendwie müssen die experten aus der gralsburg ja zu einem nachwuchstitel kommen. Die grazer besiegten dann im kleinen finale noch bisamberg (http://oevv.volleynet.at/News/0000086385). Bei den u19 mädchen gewann svs/post vor ti und den wildcats aus klagenfurt. Bei den u13 burschen siegten die klagenfurter vor den hotties und svs/sokol und bei den u13 mädchen war eisenerz/trofaiach vor den brückl hotvolleys und sokol v. Herzliche gratulation an alle teams.
Und jetzt, wie schon oben angekündigt, zu weniger erfreulichem, zum abschneiden der herrennationalmannschaft im ersten qualiturnier für die eurovolley 2015. Die bilanz des auftritts in portugal ist ernüchternd um nicht zu sagen erschütternd: 3 spiele, 3 niederlagen, satzverhältnis 2:9. Eigentlich könnte man hier mit der berichterstattung aufhören, sozusagen den gnädigen mantel des schweigens über das enttäuschende abschneiden der nationalmannschaft breiten. Ein paar dinge sollte man aber doch ansprechen und ich meine damit nicht die von uhtt wieder entdeckten fortschritte, die neu entdeckte dynamik und frische, die positiven entwicklungen, die wichtigen erkentnisse und was es sonst noch an faden leerformeln zu lesen gab in den berichten, mit denen man sich die niederlagen schönzureden versuchte. Dabei hat uhtt ja schon vorgebaut und klargestellt, dass wir eine aber so was von urunfair schwere gruppe erwischt haben (http://oevv.volleynet.at/News/All/2014/05/0000086358). Na vielleicht sollten wir bei der cev um ein upgrade ersuchen, sodass wir in zukunft immer als gruppenkopf gesetzt werden und damit vermeintlich leichtere gegner zugelost bekommen. Oder es wäre noch besser ein ansuchen an die cev zu stellen, dass österreich in der zukunft in der small country division gegen länder wie zypern, luxemburg oder island spielen darf (http://www.cev.lu/Competition-Area/Competition.aspx?ID=700&PID=1326). Aber im ernst, da wird über eine schwere gruppe gejammert. Schauen wir uns doch einmal die fakten an. Die gegner österreichs finnland und portugal liegen an weltranglistenposition 30 und 38, polen und  slowenien aus pool a an 5 und 38, slowakei und griechenland aus pool c an 36 und 52, tschechien und spanien aus pool d an 22 und 25, holland und rumänien aus pool e an 31 und 38 und türkei und weißrussland aus pool f  an 45 und 45. Dänemark liegt aktuell an position 49 und hat seit der heim-em mit dem dort erreichten 12. platz 19 plätze gut gemacht (http://www.fivb.org/en/volleyball/VB_Ranking_M_2013-10.asp). Also da hätte es was die weltranglistenposition angeht noch viel schlimmer kommen können und nur einen einzige gruppe, nämlich pool f ist zumindest wenn man das ranking der türkei und weißrusslands ansieht als leichter einzustufen.
Aber kommen wir zu den einzelnen spielen: 0:3 (-21, -17, -20) gegen portugal (http://oevv.volleynet.at/News/All/2014/05/0000086375), 1:3 (-21, -17, 22, -18) gegen finnland. Der gewonnene satz hat den övv-chronisten offenbar zu der gewagten überschrift „övv-herren gegen finnland stark“ verführt, allerdings erst nach einem gewissen nachdenkprozess der dazu führte, dass der bericht mit einer eintägigen verspätung auf der övv-homepage zu lesen war. Und als tüpfelchen auf dem i ging das letzte spiel gegen die volleyballgroßmacht moldawien, aktuell die nummer 85 der welt mit 1:3 (-22, 21, -14, -16) verloren (http://oevv.volleynet.at/News/All/2014/05/0000086391). Satzergebnisse von 14:25 und 16:25 gegen die nummer 85 der welt braucht man eigentlich nicht mehr zu kommentieren, die sprechen für sich selbst. Aber wahrscheinlich haben die moldawier in jedem dorf ein paar neun meter hohe hallen und spielen ihre meisteschaftsspiele immer mit gleichfarbigen socken. Moldawien hat übrigens bei knapp über 3 millionen einwohner ein bip von 6.1 milliarden us$ (http://de.wikipedia.org/wiki/Moldawien). Österreich hat im vergleich dazu ein bip von 420 milliarden us$ (http://de.wikipedia.org/wiki/Österreich). Aber zurück zur analyse der spiele. Schaut man sich die statistik der drei spiele genauer an fällt auf, dass die portugiesen und finnen jeweils 15 blockpunkte gegen die österreicher erzielten (http://www.cev.lu/Competition-Area/MatchStatistics.aspx?ID=26530, http://www.cev.lu/Competition-Area/MatchStatistics.aspx?ID=26532) und die moldawier sogar 24(!) (http://www.cev.lu/Competition-Area/MatchStatistics.aspx?ID=26534). Das spricht wohl für ein nicht gerade variantenreiches aufspiel. Aber wir können ja optimistisch in die zukunft blicken. Das nationalteam hat zwar trotz chronischer erfolglosigkeit noch immer den gleichen teamchef aber mit michael merten schon wieder einen neuen assistenz-coach, den gefühlten zehnten in den letzten paar jahren. Da war doch einmal markus hirczy assi-coach und dann erkan togan, für den man dringend einen job brauchte, nachdem er als trainer der hotties entlassen wurde. Und jetzt ist es eben michael merten, ein guter freund von michael warm. Wer trifft eigentlich diese entscheidungen? Werden diese posten ausgeschrieben und gibt es dann job-interviews vor einer expertenkommission? Ah ja die expertenkommission gibt es ja, fällt mir gerade ein, die besteht bestimmt aus uhpir, hhvmir und uefa, sozusagen dem weisenrat des övv. Und dieser weisenrat hat sicher auch darko antunovic, den sportdirektor der hotties und von svs/post zum övv-teammanager befördert, wie man unter http://oevv.volleynet.at/News/All/2014/05/0000086354 lesen kann. Was wirklich hinter diesem überraschenden jobwechsel steckt werde ich weiter unten noch ausführen.
Und schön langsam komme ich zum absoluten höhepunkt des dieswöchigen eintrags und der ist ganz unscheinbar und ungewohnt bescheiden in dieser ankündigung einer pressekonferenz für heute in der gralsburg des österreichischen volleyball.


Na servus. Na bumsti. Na bumm. Hvmir zieht sich aus seinem verein zurück. Jetzt ist es offenbar wirklich so weit, dass nichts mehr geht, rien ne va plus, game over sozusagen. Gerüchte hat es ja schon einige gegeben. Auf der web-site der hartberger konnte man lesen, dass die hartberger in den europacup aufrücken, weil zwei vor hartberg platzierte mannschaften nicht im europacup antreten werden. Und dann war da dieser verräterische facebook-eintrag, und auf einmal war es klar, wen es da erwischen wird.


Es sind doch tatsächlich die hotties. Und das erkärt wohl auch den jobwechsel von darko antunovic. Und auf der övv-homepage, war – gar nicht überraschend – nichts von all dem zu lesen, nada, niente.
Ich kann ja leider aus beruflichen gründen heute vormittag nicht ins budo center kommen, um den ausführungen von hhvmir ehrfürchtig zu lauschen. Außerdem habe ich ja wohl noch immer hallenverbot. Aber ich bin optimistisch, dass mich informanten mit material von dieser pressekonferenz versorgt werden. Da gibt es ja einige fragen zu klären. Zahlen die hotties die für den nichtantritt im europacup vorgesehene strafe von 10.000€ oder umgeht hhvmir diese zahlung in dem der verein nicht mehr weiter existiert. Ah ja, nur weil es mir gerade so einfällt. Wie es sich uhpir vor ein paar wochen in seiner antwort an die aufmüpfigen tiroler und frau achhammer zum thema strafzahlung für einen nichtantritt im europacup formuliert?

„...dann ist das wenig glaubwürdig“; ja, ja das archiv des bloggers ist halt ein hund, und die glaubwürdigkeit von uhpir und seinem alter ego hhvmir ist hiermit enden wollend. Aber da stellen sich ja noch ganz andere wichtige fragen, neben der nach der glaubwürdigkeit von hhvmir/uhpir. Was wird denn aus der üppigst geförderten akademie der hotties und was wird aus der liga, wenn man keine zehn vereine findet die avl spielen wollen. Und am allerspannendsten: ist ein mann, der mit seinem verein schiffbruch erleidet an der spitze des verbandes tragbar? Na ich hoffe, dass sich dort schon ein paar journalisten einfinden, die sich nicht nur für das buffet interessieren, sondern auch die eine oder andere kritische frage stellen. Aus aktualitätsgründen werde ich morgen abends eine extraausgabe, sozusagen einen extrablog ins netz stellen, wenn es entsprechende „late breaking news“ gibt.
Ah ja, nach meiner letztwöchigen kritik, dass die frauenversteher im övv, vergessen hatten sophie wallner für die serie „unsere (jetzt nur noch fünf früher sieben) stars in europa“ zu interviewen wurde das prompt letzte woche unter http://oevv.volleynet.at/News/All/2014/05/0000086357 nachgeholt. Leider werden wir auf interviews mit marcus guttmann und aleks blagojevic – der hätte doch sicher unter dem motto „wie ich untertauchte und dann wieder auftauchte“ einiges zu erzählen – vergebens warten, da oben angeührter artikel als letzter der serie bezeichnet wurde.
Und zum schluss noch ein fundstück geliefert wieder einmal von uhpir himself. Wie meine werten leserinnen und meine werten leser bereits wissen hat sich ja uhpir den ehrentitel uefa aufgrund seines ungemein umfassenden fachwissens aus den verschiedensten gebieten der wissenschaft, von den wirtschaftswissenschaften bis zur psychiatrie redlich verdient. Und ich staune jedesmal aufs neue, wenn ich wieder einen neuen beweis  seiner umfassenden bildung, die ihn als wahren renaissancemenschen ausweist, finden darf. Jetzt ist uhpir unter die zoologen gegangen, wie man auf seiner facebookseite lesen kann. Da geht’s um „urblade walfische“, um hasen und um schildkröten.

Das kann ich als zoologe natürlich so nicht unkommentiert stehen lassen. Ohne zu sehr ins detail zu gehen möchte ich schon festhalten, dass der urlblade walfisch kein fisch ist, sondern ein säugetier, und urblad ist der auch nicht, der hat nur einen dicke unterhautfettschicht, damit er nicht erfriert bzw. seine 37 grad körpertemperatur auch ohne neoprenanzug halten kann. Und die ganz großen wale, die uhpir wahrscheinlich meint, wenn er von den urbladen schreibt, die fressen keinen fisch sondern ganz, ganz kleine krebse, sogenannten krill.

Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?

Im übrigen bin ich der meinung, dass sich an der spitze des övv, und zwar ganz oben, zum wohle des österreichischen volleyballs möglichst schnell etwas ändern sollte.

Wien 20.05.2014, 01:56 mez



Dienstag, 13. Mai 2014

Von einem vorwitzigen tiroler, von präsidialer präpotenz zur potenz und vom fortdauernden feigen schweigen


Wien, 12.05.2014, 22:57 mez

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

diesmal möchte ich mit einer e-mail, die mir ein treuer leser zur letztwöchig hier präsentierten präsidialen analyse des österreichischen volleyballs, dem österreichischen äquivalent zur „state of the union address“der amerikanischen präsidenten (http://en.wikipedia.org/wiki/State_of_the_Union_address), eröffnen. Zur erinnerung nochmals die state of the union address von uhpir.


Und hier der kommentar dazu:

Viele interessante Gespräche, Analyse? Wohl der Deckel zu lange offen geblieben oder zu lange am i-phone herumgedrückt. Jetzt weiß ich warum der ORF den Prohaska für die Analysen geholt hat.

In welchem Zusammenhang steht Apple, Coca Cola und Red Bull mit Sport (ausgenommen als Sponsoren)?
o.b., OMO, Persil, Panasonic, Mercedes, Audi, Samsung usw. (lässt sich beliebig lange fortführen) sind auch, im Gegensatz zu Rapid und Austria, Superprodukte.

1.) Es könnten 8-spurige Autobahnen 47 Millionen Parkplätze gratis öffentliche nach St. Hanappi oder ins Horrorstadion führen, wenn so Fußball gespielt wird, dann kommen eben nicht mehr Menschen.

2.) Die Hot Volleys Wien haben schon eine UNFASSBARE KONKURRENZ, wie WAT Kagran, Oper, Theater, Museen, Kino, Donauinsel (wer will schon am 8. Jänner ein Volleyballspiel sehen, da haun wir uns auf die Insel) und natürlich Logale.
Verständlicher Weise kann hier Berlin und München natürlich nicht mithalten, da               beschränken sich die Freizeitangebote auf Weißwurschtfressen und Weißbiersaufen in Minga und Berlinerweißemitschuß und ne Currywuast in Berlin.
Von Museen und Theater haben die Bundesbürger ja noch nie was gehört, Inseln gibt es dort auch keine (ausgenommen die Mausoleumsinsel oder Kolosseumsinsel oder wie die heißt, aber dort ist eh nichts los) und Logale scho gar net.

Perugia wer kennt diese Stadt schon ……….. nur Eingeweihte wissen, dass Perugia die Hauptstadt der Region Umbrien ist, mit ca. 160.000 Einwohner aber natürlich ohne jegliches kulturelles Angebot (diese italienischen Barbaren) und Logale haben die auch keine.

Macerata….. na ja was soll man sagen es verhält sich wohl hier gleich wie bei Perugia es gibt in Macerata keine Universität und es gibt dort auch kein bekanntes Opernfestival, es ist ein Nest mit gerade mal ca. 42.000 Einwohner und Macerata ist auch nicht die Provinzhauptstadt  der Provinz Marche nein es ist eine trostlose Gegend ohne jede Perspektive tausende Kilometer vom Meer entfernt ohne jegliches Freizeitangebot fristet die Jugend ein entsetzliches Dasein, einzig und allein Volleyball bleibt um diesem tristen Alltag zu entfliehen ………. und Logale gibt´s dort auch keine g´scheiten.

Last but not least…. Friedrichshafen, knapp 60.000 Einwohner (dieses Nest), wie bei Macerata ….. keine Universität …. ansonsten bei Wiki nachlesen ……. es gibt dort schon rein gar nichts ……… ausgenommen viel Wasser und von Logale brauch ma gar net reden.

3.)  Einzig bei Punkt 3. hat er nicht recht ……….
das gibt es!!!!! ………..
und zwar die Hot Volleten …….
Sch...awaches Produkt aber immer 1200 Zuschauer!!!!!!!!

Er ist und bleibt ein Blitzgneißer……..
unser Präsident!!!

Er kennt sich halt aus, uhpir, so sehr kennt er sich aus und zwar mit allem und jedem, dass ich ihn ja hiermit taxfrei zu unserem experten für (eh) - in klammer wegen der abkürzung - alles, abgekürzt uefa, ernennen möchte. Und uhpir/uefa legt letzte woche nochmals nach und wirft schon wieder mit mit verbalinjurien gebeizten hölzeln für mich um sich.
Da erfrecht sich walter delle kart, seines zeichens mehrfacher medaillengewinner im viererbob bei weltmeisterschaften, über den mangelnden besuch des testspiels der österreichischen herren gegen montenegro zu sticheln. Ok, ok, jetzt kann man sagen, dass es nicht wirklich angebracht ist, bei einem testspiel der österreichischen herrennationalmannschaft die mangelnden zuschauerzahlen zu kritisieren, die sind halt nicht bayern, wie uns uefa letzte woche ja erklärt hat, oder auch barcelona, wo man sogar für trainingssessions eintrittskarten braucht. Aber wie uhpir reagiert, das hat dann schon was. Also vor allem hat es präpotenz, wie uhir den herrn delle karth schulmeisterlich belehrt und ihm dann auch noch attestiert, schwachsinn zu schreiben.


Aber so schnell gibt ein echter tiroler nicht auf. Der redet sogar zurück, der herr delle karth. Und sowas verträgt uhpir gar nicht. Das kommt gar nicht gut an bei uhpir. Der arme tiroler muss sich von uhpir sagen lassen, dass er volleyball verunglimpft hat und schlecht macht und dazu noch blödsinn schreibt und dass er sich bitte informieren soll. Als draufgabe wird er noch darüber belehrt, dass nur der herr jagerhofer beachvolleyball noch retten kann. Na ist das jetzt schon die entscheidung von uhpir für jagerhofer und gegen die fivb, auf die ich letzte woche nach einem entsprechenden beitrag auf orf.at schon gespannt war (http://sport.orf.at//stories/2206525/).



Und hier noch ein guter ratschlag von  mir an den werten herrn delle karth: Also am besten, geschätzter herr delle karth, vor der nächsten unqualifizierten wortmeldung zum volleyball bitte unbedingt uhpir/uefa konsultieren, sonst kommt im besten fall wieder nur unsinn raus, im schlechteren fall eine psychiatrische expertengutachten. Ich spreche da aus erfahrung. Und bitte nicht zurückreden, wenn uhpir ihnen die gunst seiner antwort erteilt. Das mag er nicht, ganz und gar nicht. Aber im ernst, auch diese kleine vignette aus der facebook-seite von uhpir zeigt wieder einmal deutlich wie uhpir tickt und wie er mit von seinen ansichten abweichenden meinungen umgeht. Präpotent, überheblich und untergriffig. Ah ja und eine kleine gegengfrage an uhpir, der in seinem rundumschlag unter anderem fragt, wieviele zuschauer bei den sechs finalspielen der avl der herren waren, hätte ich auch noch: wieviele zuschauer waren denn bei den 4 viertelfinalspielen zwischen hartberg und waldviertel, den 3 zwischen hotvolleys und amstetten den jeweils einem halbfinalspiel zwischen hotvolleys und tirol und waldviertel und aich/dob und den zwei spielen um den dritten platz zwischen hottvolleys und waldviertel, in summe also 11 spiele, in der gralsburg des österreichischen volleyballsports, in der expertenhochburg budo center? Ich würde schätzen die gesamtzahl bewegt sich realistischerweise maxmial im mittleren dreistelligen bereich.

Kurz zurück zum stein des anstoßes für die milieubedingten unmutsäußerungen von uhpir, zu den testspielen der nationalmannschaft gegen montenegro, das in der weltrangliste ein paar plätze vor uns liegt. Zwei siege in zwei spielen, das ist fein, aber sicher nicht überzubewerten (http://oevv.volleynet.at/News/0000086312, http://oevv.volleynet.at/News/0000086319). In der em-quali warten mit finnland und portugal andere kaliber und am wochenende ist noch moldawien dazugekommen. Viel information zur nationalmannschaft gibt es nicht auf der övv-homepage. Im kader finden sich unter http://oevv.volleynet.at/Indoor/Nationalteams/Herren noch immer aleks blagojevic und marcus guttmann. Da täte eine aktualisierung not, vor allem auch deswegen, weil in einem fast wortgleich gleich zweimal unter http://oevv.volleynet.at/News/All/2014/05/0000086259 und http://oevv.volleynet.at/News/All/2014/05/0000086302 publizierten artikel die frage nach der nicht ganz unwichtigen besetzung des zweiten diagonalspieler nach dem wohl gesetzten thomas zass nicht angesprochen wird. Na wir werden es ja alle früh genug erfahren. Vielleicht wird gar aleks blagojevic pardoniert und reaktiviert. Der war ja, wenn man seinem facebookeintrag glauben darf, vor kurzem wieder in molfetta.

Was er dort gemacht hat ist offenbar streng geheim, zumindest gibt es dazu keinen kommentar von offizieller övv seite. Und das ist jetzt gleich das stichwort um mich wieder meiner lieblingserie „unsere (früher sieben jetzt nur noch 5) stars in europa“ zuzuwenden, die mit einem interview mit thomas zass zu meinem großen bedauern zu ende gegangen zu sein scheint (http://oevv.volleynet.at/News/All/2014/05/0000086256). Und was ist mit einem interview mit philip schneider? Und wo sind die frauenversteher im övv, die ein interview mit österreichs einziger legionärin sophie wallner führen? Und natürlich hätte ich mir als wohl spannendste beiträge interviews mit marcus guttmann und aleks blagojevic erhofft. Aber das waren halt nicht so richtige erfolgsstories, die haben sich wohl nicht zur selbstdarstellung gewisser personen im övv geeignet. Also daher wird die schon bekannte strategie angewendet: immer wenn’s für die verantwortungsträger kritisch werden könnte, wird geschwiegen von seiten des övv. Und zum schweigen gibt’s seit langem –sozusagen auch als fundstück der woche - wieder einmal die passende musik unter https://www.youtube.com/watch?v=Lq1GsRM6Q1s.

Ob reden allerdings wirklich gold wäre, bezweifle ich, zumindest was die am schluss des blogs traditionell immer wieder eingeforderte offenlegung der abrechnung der eurovolley 2011 angeht, allerdings sehr.

A propos schweigen: zu meiner bewerbung für den vakanten posten des generalsekretärs des övv, der übrigens nicht nur unter dem menüpunkt verband, untermenüpunkt jobs unter http://oevv.volleynet.at/Inhalt/125 angeboten wird sondern pikanterweise auch unter dem link „volunteers gesucht“ auf der startseite – was uns das jetzt über die finanzielle situation des övv sagt sollen meine werten leserinnen und meine werten leser entscheiden -, habe ich von seiten des övv bis heute nichts gehört. Daher habe ich heute folgende e-mail als urgenz nachgeschickt. Na ich lasse mich überraschen.


Und noch ein nachtrag zur u21 staatsmeisterschaft. Ein spielervater fragt sich in einer an mich gerichteten e-mail, warum man die u21 meisterschaftsbewerb nicht wieder als vorspiele zu den spielen der 1. bundesliga austrägt und sie damit als bewerb aufwertet. Das hätte den vorteil, dass die jungen spieler auch in den genuss kämen, zumindest manchmal vor publikum zu spiele. Außerdem wären sie selbst dann auch gleich bei den spielen der kampfmannschaft als zuschauer dabei. Dagegen spricht wahrscheinlich, dass man sich bei einigen vereinen die peinlichkeit sich mit einer nicht konkurrenzfähigen nachwuchsmannschaft woche für woche vor publikum bis auf die knochen zu blamieren und dafür noch geld auszugeben, ersparen will.

Und ganz zum schluss noch eine besorgte vorschau auf die u19 staatsmeisterschaft der burschen, die für dieses wochende in tirol angesetzt ist. Unter http://oevv.volleynet.at/Ligen/13636 finden sich noch zehn teilnehmende mannschaften, darunter mit hypo tirol und der sg vc mils/inzingvolley auch zwei tiroler vereine. In den beiden gruppen finden sich dann aber nur mehr jeweils 4 mannschaften, die beiden tiroler teams fehlen (http://oevv.volleynet.at/Ligen/14305, http://oevv.volleynet.at/Ligen/14306). Haben die beiden tiroler vereine etwa ihre mannschaften zurückgezogen? Ich hoffe sehr, dass das ein unbegründeter verdacht ist. Ansonsten wäre das besonders für den österreichischen meister hypo tirol eine peinlichkeit ersten ranges, wenn man als österreichischer meister nicht fähig ist eine staatsmeisterschaft mit einer u19 mannschaft zu beschicken.


Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?

Im übrigen bin ich der meinung, dass sich an der spitze des övv, und zwar ganz oben, zum wohle des österreichischen volleyballs möglichst schnell etwas ändern sollte.

Wien 13.05.2014, 02:01 mez



Dienstag, 6. Mai 2014

Von einer entwertung der u21 meisterschaft, von einer langen reaktionszeit auf der övv-homepage und von einer präsidialen sphinx, die in rätseln spricht



Wien, 05.05.2014, 22:49 mez

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

also dieses mal muss ich wirklich mit einem ganz großen lob beginnen. Auch wenn der herr präsident des wiener volleyball verbandes aufgrund seiner mitgliedschaft im vorstand der hotvolleys sich aus einem interessenskonflikt heraus davor drückt bei seinen vorstandskollegen herauszufinden warum über mich ein hallenverbot im budo center verhängt wurde, muss ich ihm dazu gratulieren, dass er einen ziemlich raschen und noch dazu ziemlich gelungenen relaunch der homepage des wiener volleyball verbandes veranlasst hat. Unter http://www.volleyball-wien.at kann man die verwandlung von der unnötigsten zur informativsten – ok, ok, der menupunkt „vorstand“ funktioniert noch nicht, und das ist ja bei dem selbstdarstellungstrieb anderer bekannter personen aus dem volleyballbereich richtig sympathisch – und am besten les- und navigierbaren web-site unter allen landesverbands-web-site nachprüfen. Von pfui zu hui, sozusagen, und das in wenigen wochen. Chapeau!

Aber damit hat es sich auch schon wieder mit dem lob und den positiven aspekten. Aber ein paar gratulationen sind auch noch zu verteilen bevor wieder die negative energie sich ihren weg aus meinem tiefsten innersten bahnt, und zwar an die u21-burschen von hypo tirol, die im finale uvc graz 3:1 besiegten und damit ihren titel aus dem vorjahr erfolgreich verteidigen konnten. Dritte wurden die hotvolleys, die gegen vca amstetten mit 3:2 gewannen. Und gratulation auch an die u15 burschen aus amstetten, die im finale die hotties mit 3:2 besiegten und die u15 mädchen von svs,  die die klagenfurterinnen mit dem gleichen ergebnis besiegen konnten. Im spiel um platz drei siegte bei den burschen klagenfurt gegen bisamberg und bei den mädchen hartberg gegen vc tirol.

Dass es bei den u21 meisterschaften am samstag bis um 19 uhr 55 dauerte und bei den u15 meisterschaften am sonntag gar bis um 21 uhr 39 bis auf der övv-homepage ein bericht über den ausgang der turniere zu finden war, hat mit sicherheit aber schon überhaupt gar nichts damit zu tun, dass bei den burschen wieder einmal die falschen gewonnen hatten (http://oevv.volleynet.at/News/0000086283, http://oevv.volleynet.at/News/0000086290). Und dass in den eher dürren berichten auch keine topscorer erwähnt werden, hat sicher auch nichts mit der vereinszugeörigkeit der sieger in dieser wertung zu tun. Es ist halt schon ein hund, dass bei den einträgen offenbar automatisch einstellungsdatum und einstellungszeit rechts oben im beitrag aufscheinen. Das sollte man in zukunft vielleicht auch nicht mehr veröffentlichen, ähnlich wie man schon seit ein paar jahren mit den geburtsjahrgängen der teilnehmer und teilnehmerinnen an den nachwuchsmeisterschaften verfährt.

Na wenn man sich die ergebnisse der u21 ein bisschen näher ansieht, dann drängt sich da schon der verdacht auf, dass manche mannschaften da nicht gerade mit einer grundsieben, die am alterslimit kratzte, am start waren. Ein spielergebnis wie das 25:2, 25:1 und 25:5 (!) zwischen hypo tirol und enns darf einen an der sinnhaftigkeit eines solchen turniers schwer zweifeln lassen. Und dass die u21 mannschaft des vizemeisters und championsleague-teilnehmers aich/dob in 5 spielen 4 sätze und einen sieg bei vier niederlagen einfahren konnte und die rote laterne nur deswegen nicht nachhause tragen durfte, weil enns noch schwächer war, zeigt, welchen stellenwert man der nachwuchsarbeit dort einräumt. Aber das hat ja leider schon traurige tradition. Neu war dafür in diesem jahr eine maßnahme von seiten von uhtt, der, so berichteten mir zumindest üblicherweise gut informierte kreise, darauf bestand, dass spieler wie die grazer florian ertl und anton menner, der tiroler lorenz koraimann und der hartberger maximlian thaller an einem gleichzeitig mit den u21 meisterschaften angesetzten trainingslehrgang des nationalteams teilzunehmen hatten. Das nenne ich gelungene terminplanung von seiten des övv. Und die betroffenen vereine lassen sich das einfach gefallen. Die grazer schreiben auf ihrer web-site beschönigend vom „ausfall von florian ertl und toni menner“ (http://www.uvcgraz.at/cms/index.php/newsarchiv/1994-u21-oesterr-vizemeister). Nicht einmal den tatsächlichen grund für den sogenannten ausfall getraut man sich zu nennen. Und wenn man sich offenbar von seiten der betroffenen vereine nicht getraut, dagegen zu protestieren, dass durch eine solche widersinnige terminlegungen von seiten des övv der zweitwichtigste bewerb des österreichischen volleyballsports entwertet und zur farce gemacht wird, weil top-nachwuchsspieler nicht daran teilnehmen können bzw. dürfen, dann hätte ich mir bei der knappheit an finanziellen resourcen bei den vereinen wenigstens erwartet, dass zumindest das entgangene preisgeld motivation genug gewesen wäre, einmal klartext zu reden.
Noch etwas fällt bereits nach zwei nachwuchsmeisterschaften auf: die dominanz der akademiemannschaften hotvolleys und graz mit den plätzen 3 und 2 bw. 2 und 5 in den kategorien u21 und u15 ist offenbar vorbei. Damit stellt sich die frage, ob solche akademien wirklich der weisheit letzter schluss in der nachwuchsarbeit sind. Aber für eine grundlegende analyse sollte man besser doch noch die restlichen nachwuchsmeisterschaften abwarten.

A propos analyse. Das bringt mich zu einem hölzel, wie es mir uhpir schon lange nicht mehr zugeworfen hatte. Auf seiner facebookseite wendet sich uhpir hilfesuchend an seine freunde mit der frage warum in italien und in deutschland ein paar zuschauer mehr die finalserien im volleyball besuchten als in österreich.

So richtig groß war das echo nicht auf die präsidiale oder heißt es präsidentielle anfrage. Insgesamt sechs personen fühlten sich angesprochen, fanden allerdings keine rechte antwort auf die frage, die uhpir bewegt.


Aber dann kommt’s: uhpir erklärt uns, wie wir es gewohnt sind und wie wir es ja eigentlich erwartet haben,  die welt des volleyballs. Nach „vielen interessanten gesprächen“ – über den inhalt der gespräche und über die gesprächspartner und gesprächspartnerinnen lässt uns uhpir leider im dunklen – fühlt sich uhpir in der lage zur analyse zu schreiten.

Also ich muss zugeben, ich habe trotz mehrfachen lesens die präsidiale analyse noch immer nicht verstanden. Also entweder bin ich zu blöd oder ich hab’ zu wenig geturnt, oder war’s zu viel. Ich kenn’ mich nicht mehr aus. Also ist volleyball in österreich jetzt eher coca cola oder red bull oder doch vielleicht nur almdudler oder frucade oder gar ein abgestandenes lauwarmes obi g’spritzt vom vortag mit einer toten fliege drin? Oder ist österreichisches volleyball apple und steve jobs oder eher windows und bill gates. Oder mehr bayern münchen oder rapid oder austria. Ah ja, wenn wir schon beim fußball sind, dann würde mir sankt pauli schon reichen. Und dann erst die zusammenfassung. Wer versteht diese drei punkte? Oh großes, allwissendes, allanalysierendes orakel, oh rätselhafte sphinx aus dem budo center, erkläre dich deinen einfachen und einfach gestrickten untertanen, die alle zuwenig geturnt haben und deswegen nicht mehr sinnerfassend, oder zumindestens das was du, oh allwissendes orakel, oh rätselhafte sphinx, unter sinn verstehst, nicht erfassend, lesen können.

Also jetzt lasse ich mich auf eine analyse ein. Die steht eigentlich in jedem meiner einträge als traditioneller schlusssatz. Aber für uhpir führe ich sie gerne ein wenig deutlicher aus: seit einer gefühlten ewigkeit schafft es ein zunehmend hilfloser uhpir mit seinem vorstandsquartett nicht hallenvolleyball in österreich für ein breiteres publikum attraktiv zu machen. Eine europameisterschaft hat man finanziell offenbar so gut über die bühne gebracht, auch wegen der unter den erwartungen gebliebenen zuschauerzahlen, dass man sich von seiten des övv bis heute weigert, mit den tatsächlichen, vermutlich eher roten als schwarzen, zahlen an die öffentlichkeit zu gehen. Ich darf noch an die tolle bewerbung der eurovolle erinnern, ein „negative campaining“, das man offenbar beim övv für besonders originell hielt. Ich erinnere mich an die bewusst unsympathische stimme, die – wenn ich mich nicht täusche – fragte: volleyball, wen interessiert volleyball? Logische antwort: niemand und mich schon gar nicht! Und dann der slogan: „volleyball – stark unterschätzt!“ Und die naheliegende antwort? Nein, volleyball ist gar nicht unterschätzt. Sinnlose und nicht überdachte hallenverordnungen – nein ich spreche jetzt nicht schon wieder vom über mich verhängten hallenverbot in der gralsburg – führten heuer dazu, dass vereine ganze viertelfinalserien in einer mehrere autostunden vom heimatort des betreffenden vereins enfernten halle, zum teil an wochentagen abends, austragen mussten. Und da wundert sich uhpir über die ausbleibenden zuschauer und zuschauerinnen. Eine tolle spielstätte wie das schwechater multiversum reicht nicht aus, um zuschauer zum volleyball zu bringen, wenn man es nicht schafft sie für volleyball zu interessieren, sie an einen verein zu binden. In der 1.8 millionen einwohner zählenden bundeshaupstadt hat eine jahrelange, noch dazu öffentlich geförderte, volleyball-monokultur der hotvolleys dazu geführt, dass die übrigen vereine entweder bereits mehr oder weniger selig entschlafen sind oder langsam ihrem ende entgegensiechen. In den beiden höchsten ligen gibt es einen einzigen wiener verein. Lokalderbies, die fans anziehen würden, gibt es damit nicht. Und die fehlende nachhaltigkeit und die ausbleibende wirkung der schuläktschn hat inzwischen sogar hhvmir zur kenntnis nehmen müssen. Den einen oder anderen hotspot was das zuschauerinteresse angeht gibt es, im waldviertel und in südkärnten. Die nachhaltigkeit dieser an sich positiven entwicklungen wird sich aber erst in den nächsten jahren zeigen. Und um nochmals auf die hallenfrage zurückzukommen: Gerade diese beiden vereine, arbesbach und aich/dob, spielten bis vor kurzem in regelmäßig mit zahlreichen zuschauerinnen und zuschauern gefüllten „schuhschachteln“.

Beim beachvolleyball gibt’s zumindest in klagenfurt keinen mangel an zuschauerinnen und zuschauern. Dafür droht dem övv von anderer seite ungemach, wenn hannes jagerhofer tatsächlich auf konfrontation mit der fivb geht, wie man unter http://sport.orf.at//stories/2206525/ lesen konnte. Dann wird es für uhpir eng, wenn er sich für eine seite entscheiden muss. Man darf gespannt sein.

Und als fundstück dieses mal ein video, das mehr sagt über den zustand des österreichischen volleyballsports als so manche präsidialen analysen und expertisen.



Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?

Im übrigen bin ich der meinung, dass sich an der spitze des övv, und zwar ganz oben, zum wohle des österreichischen volleyballs möglichst schnell etwas ändern sollte.

Wien 06.05.2014, 01:37 mez