Dienstag, 18. Februar 2014

Von einem ritter der goldenen kokosnuss, von unerwarteter einsicht, und von ganz, ganz leeren und ganz, ganz großen hallen


Wien, 17.02.2014, 22:49 mez

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

na so richtig spannend geht es im österreichischen volleyball im moment nicht zu. Aber das ist wahrscheinlich nur die ruhe vor dem sturm, vor den viertelfinal-partien, die ja schon am kommenden wochenende beginnen werden. Sogar hhvmir bezeichnet unter http://oevv.volleynet.at/News/0000085487 das spiel seiner hotties gegen aich/dob als ein spiel um die goldenen kokosnuss. Ich kenn’ zwar eher spiele um die goldene ananas, aber was soll’s, exotische frucht bleibt exotische frucht. Überraschenderweise kommt in dem inklusive überschrift knapp 20 zeilen umfassenden artikel zwar fünf mal das wort hotvolleys vor. Ok, ok, das war jetzt gar nicht überraschend, tatsächlich überraschend ist aber das fehlen des wortes rekordmeister. Überraschend ist es auch, oder eigentlich auch wieder nicht, dass das punkterlzählen bei einem spieler aus der eindrucksvollen reihe der hotvolley-jungstars aufgehört hat, seit ein anderer junger österreicher in der top-scorer statistik der avl-superliga hinter valdir de sousa sequeira den zweiten platz belegt hat (http://www.volleynet.at/Statistik/12516/79). Die kärntner haben den rekordmeister dann übrigens auch mit einer 3:0 packung mit den satzergebnisse 14(!), 22 und 18 wieder nach hause geschickt wie man unter http://oevv.volleynet.at/News/0000085505 lesen kann. Das ist ja jetzt auch gar nicht wirklich bemerkenswert. Bemerkenswert ist allerdings die aussage des managers der kärntner. Martin micheu sagt laut artikel: Wichtig für die moral der mannschaft war die rückkehr von rok satler. Na bumm, das wird den aufspieler des nationalteams, olli binder, der ja als zweiter aufspieler bei aich/dob während der verletzungsbedingten abwesenheit von rok satler zum einsatz kam, aber richtig gefreut haben, darauf kann man schon mal in vorbereitung auf die kommenden spiele der nationalmannschaft aufbauen.
Ah ja und noch ein detail zu den spielen des rekordmeisters. Beim spiel gegen tirol waren laut data volley wieder einmal die schon bekannten aufrechten 100 im budo center (http://www.volleynet.at/DVStatistik/12516/57272). Wie ernst soll man denn diesen schmarren nehmen? Bitte liebe experten aus der gralsburg, variiiert die zuschauerzahlen ein wenig, also einmal 99 und dann vielleicht 101, macht im schnitt noch immer 100. Das geht beispielsweise auch mit 93 und 107, für die, die nicht so gut mathematik können, wie hhvmir einmal sagte, aber dann fällt es wenigstens nicht so auf, wie da die wahrheit zur tochter der zeit – copyright andreas khol – gemacht wird. Aber wenigstens scheint jetzt schon der richtige trainer auf den data volley berichten auf. Die hotties verloren das spiel übrigens 0:3. Das war jetzt nicht wirklich die große überraschung, aber was hhvmir in seinem facebook-account nach diesem spiel gepostet hat, das war ob der dort zum ausdruck gebrachten einsicht wirklich sensationell.

Und zu diesem spiel etwas früher als gewohnt im blog, das fundstück der woche, das dann doch wieder zeigt, dass traum und wirklichkeit, nicht nur auf der homepage der fivb was akademische grade angeht, sondern sogar in der krone manchmal ziemlich weit auseinanderliegen können.


Die viertelfinalbegegnungen zwischen hypo tirol und weiz, aich dob und graz, waldviertel und hartberg und amstetten und dem rekordmeister werden im best of five modus gespielt und die jeweiligen serien beginnen bereits am kommenden wochende. Und die waldviertler müssen – ach was schreibe ich da - dürfen ihre heimspiele, wie schon von user terra magna richtig bemerkt, im österreichischen volleyballolymp, im budocenter, austragen (http://www.volleynet.at/Termine/13536). Ich bin schon gespannt, ob da dann wieder die aufrechten 100 kommen oder ob es dann doch exakt 200 zuschauerinnen und zuschauer sein werden. Na data volley wird uns das verraten.
Aus der zweiten liga hat sich bisamberg einen platz im aufstiegsplayoff gesichert und trifft dort auf die kellerkinder der avl aus enns und klagenfurt. Dazu ganz herzliche gratulation nach bisamberg. Der zweite zweitligaverein, der es ins aufstiegsplayoof schaffen wird, steht noch nicht fest (http://oevv.volleynet.at/News/0000085518). Aber ich möchte auch noch ganz kurz auf die beiden kellerkinder zu sprechen kommen. Ich frage mich ernsthaft, und ich weiß, dass ich mit dieser frage nicht alleine bin, wie lange sich die familienbetriebe pellinger in enns und frühbauer/huber in klagenfurt diese qual noch weiter antun werden. Spaß kann das wohl niemandem machen, weder den spielern noch den vereinsverantwortlichen, und den zuschauerinnen und zuschauern offenbar auch nicht. Zumindest steht bei den heimspielen sowohl in enns wie auch in klagenfurt laut data volley immer die null, und das ist leider, anders als im fußball, gar nicht gut (http://www.volleynet.at/Ergebnisse/13259). Und für diese nullen, äh... sorry nullnummern wollte ich ja schreiben, hat man in kärnten eine tolle halle hingebaut. Die war sicher nicht ganz billig. Aber die kosten sind vermutlich peanuts gegen das was uns allen die hypo alpe adria bank noch kosten wird.

A propos halle. In schwechat geht es auch gerade ziemlich zu im zusammenhang mit diversen finanziellen ungereimtheiten rund um das multiversum. Werner schlager sieht in einem interview im kurier sich bzw. die werner schlager akademie als geschädigte im multiversum-skandal und erwähnt, dass er seit anfang 2011 kein gehalt mehr für seine spielertätigkeit von svs ausbezahlt bekam. Er spricht in dem interview auch von einem drohenden konkurs der stadt schwechat sollte die werner schlager akademie schwechat verlässt (http://kurier.at/chronik/niederoesterreich/werner-schlager-ziel-war-die-kontrolle-der-wsa/51.649.418). Als reaktion auf das interview mit schlager weist einer der hauptbeschuldigten, der ehemalige stadamtsdirektor franz kucharovits, ebenfalls im kurier alle die dort erhobenen vorwürfe zurück (http://kurier.at/chronik/niederoesterreich/schwechat-multiversum-skandal-das-schweigen-wird-gebrochen/51.863.987). Gegen den vizepräsidenten des övv, svs-obmann und stadtbediensten, karl hanzl, erheben die rechnungshofprüfer ebenfalls schwere vorwürfe, die karl hanzl aber zurückweist. Karl hanzl ist allerdings als svs-obmann zur zeit vom dienst freigestellt (http://kurier.at/chronik/niederoesterreich/werner-schlager-ziel-war-die-kontrolle-der-wsa/51.649.418).

Nach diesen eher unerquicklichen dingen, komme ich wieder zur serie „unsere (5) stars in europa“. Dort nähert sich die wortwahl der realität an: tv ingersoll bühl mit florian ringseis schaffte in der dvl den erwarteten sieg... heißt es dort doch tatsächlich unter http://oevv.volleynet.at/News/0000085480
wobei bühl den sieg großteils ohne florian ringseis schaffte wie man hier lesen kann (http://live.volleyball-bundesliga.de/2013-14/Men/&1097.pdf). Also ich will jetzt ja nicht voreilig optimistisch sein, aber wenn man sich den unter http://oevv.volleynet.at/News/0000085512 wieder sonntag, spätabends, online gestellten artikel anschaut, dann hat man jetzt beim övv offenbar auch erkannt, dass volleyball ein mannschaftssport ist. Da steht doch glatt „einen sieg gab es in deutschland am samstag für tv bühl (ringseis),...“ So kann es weitergehen. Wie man unter http://live.volleyball-bundesliga.de/2013-14/Men/&1104.pdf lesen  kann, übrigens interessanterweise auf spanisch, besiegte der tv ingersoll bühl den vc dresden mit 3:0, florian ringseis wurde im dritten satz eingewechselt und kam auf eine annahme. In frankreich verliert montpellier weiter, diesmal 0:3 gegen ajaccio, philipp kroiss spielt durch, philip schneider wird in satz eins und zwei eingewechselt und spielt im dritten satz durch und erzielt sechs punkte (http://datavolley.lnv.fr/2013/DataVolley/Men/&LAM131-1314.pdf). In griechenland verliert syros gegen pamvohaikos 2:3, thomas zass spielt durch und ist mit 26 punkten topscorer (http://www.volleyleague.gr/index.php/season/2013-14/program-results). Farciennes verliert in belgien gegen zoersel 2:3. Über einsatz und punkte von sophie wallner kann ich wie gewohnt in ermagelung entsprechender infos auf der vereins-homepage nichts berichten (http://www.oxyjeunesfarciennes.be/resul-DH.html).

Und ganz zum schluss präsentiere meinen geschätzten leserinnen und meinen geschätzten lesern weltexklusiv, nach dem durchschlagenden finanziellen erfolg mit dem multiversum, die geheimen ausbaupläne für das budo center. Da kann man dann alle avl spiele parallel abwickeln, und die hallenhöhe wird da auch kein problem sein, und die 100 aufrechten haben auch noch ausreichend platz.

  

Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?

Im übrigen bin ich der meinung, dass sich an der spitze des övv, und zwar ganz oben, zum wohle des österreichischen volleyballs möglichst schnell etwas ändern sollte.

Wien 18.02.2014, 00:52 mez



Dienstag, 11. Februar 2014

Von neuen sponsoren für hhvmir, vom volleyball als einzelsport und vom ioc und anderen peinlichkeiten


Wien, 10.02.2014, 22:47 mez

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

na jetzt hat sie doch stattgefunden, die u21-meisterschaft der juniorinnen, obwohl ja der övv-vorstand beschlossen hatte, die u21 bewerbe heuer aus termintechnischen gründen zu streichen, wie in einem auch hier veröffentlichten internen schreiben an die vereine zu lesen war. Übrigens werden die u21-meisterschaften der junioren nun ebenfalls ausgetragen und zwar im mai wie unter http://oevv.volleynet.at/News/All/2014/02/0000085431 zu lesen ist.

Woher kam denn der gesinnungsumschwung? Wohl nicht aus der gralsburg in der gutheil-schoder-straße. Warum ich das hier vermute? Weil sich hhvmir mit seinen u-21 hotvolleys wohl nicht allzu große chancen auf den titel ausrechnen dürfte. Aber das ist ja sicher schon wieder so eine böswillige unterstellung eines mit negativer energie randvollen schreiberlings. Ich tippe da eher darauf, dass kritik an der geplanten streichung aus schwechat, und zwar von uhvp kam, weil man sich dort im gegensatz zu hhvmir reelle chancen auf das preisgeld ausgerechnet hatte. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Die wildcats aus klagenfurt nahmen revanche für die niederlage im cupfinale und besiegten svs/post im finale mit 3:1 (http://oevv.volleynet.at/News/All/2014/02/0000085443). Den dritten platz belegten die mädchen von ti meraner volley. Gratulation von dieser stelle an die medaillengewinnerinnen.

Und sonst passiert im moment nicht viel spannendes im österreichischen volleyball, außer dass wir darüber informiert werden, dass der rekordmeister aka hotvolleys dauernd im 48 stunden takt spielt (http://oevv.volleynet.at/News/0000085416, http://oevv.volleynet.at/News/0000085450). Dass die da nicht schwindlig werden wundert mich. Abgesehen davon, dass es mich nicht übermäßig interessiert, ob der rekordmeister im 48 stunden takt, oder im drei viertel takt oder gar im sieben achtel takt spielt bzw. besser gesagt verliert, fällt mir in letzter zeit die inflationäre adjektivische verwendung des wortes rekordmeister auf. Man könnte direkt meinen es handelt sich dabei um einen neuen sponsornamen. Nach den eon und den aon hotvolleys kommen jetzt die rekordmeister hotvolleys. Na und weil ich ja oft ein bisschen hart umgehe mit der mannschaft von hhvmir habe ich mir gedacht ich tue buße und helfe hhvmir bei der suche nach geeigneten sponsoren, weil das mit der k47- bzw. keyplayer-connection und dem isf offenbar ein wenig zäh läuft im moment (http://www.keyplayer.at, http://ivsf.eu). Und da bin ich doch tatsächlich auf zwei geeignete sponsoren gestoßen, nämlich auf ein unternehmen mit dem namen rekord (http://www.rekord-fenster.com), das fenster herstellt und auf ein unternehmen mit dem namen meister (http://www.meister.com/de/home.html), welches parkettböden produziert. Und voila, fertig ist der sponsorname rekord-meister. Nicht die eon-, nicht aon- sondern die rekord-meister-hotvolleys wären das resultat. Na wäre das nicht einen versuch wert? Das wäre doch eine tolle marketingidee. Die anderen vereine würden glatt gelb vor neid, da bin ich mir sicher.
Aber halt, der name passt leider nicht wirklich zur gegenwärtigen performance der hotties, nach einem kurzen zwischenhoch verliert der rekordmeister jetzt im sieben achtel, äh...., im 48 stunden takt, zuerst gegen meine speziellen freunde aus dem waldviertel und dann, tatsächlich 48 stunden später, gegen die ohne einen einzigen legionär – achtung reizwort im doppelten sinn, bitte aufmerken uhtt - spielenden hartberger (http://oevv.volleynet.at/News/All/2014/02/0000085408, http://oevv.volleynet.at/News/All/2014/02/0000085427). Vom spiel der waldviertler gegen die hotties gibt es übrigens nicht 48 stunden nach spielende sondern 120 stunden danach noch immer keine data volley statistik.

Na vermutlich war man dort mit der extensiven und immens aufwendigen nachwuchsarbeit zu sehr beschäftigt. Ooops, jetzt war ich schon wieder frech den waldviertlern gegenüber und was das bedeuten kann wissen meine werten leserinnen und meine werten leser.

Da ist also der kurzfristige trainereffekt bei den hotties schon wieder verblasst. Aber, wenn schon nicht im data volley system und auch nicht auf der övv-website, so hat man zumindestens auf der eigenen website der veränderung im trainerstab rechnung getragen.


Interessanterweise ist der herr togan also noch co rainer bei den hotties und natürlich noch immer co trainer beim nationalteam. Es wäre interessant, ob sich diese degradierung bei den hotties auch auf dem gehaltszettel des erfolgstrainers ausgewirkt hat und noch interessanter wäre es natürlich, ob und wieviel der övv zum salär des herrn togan beiträgt. Aber solche indiskreten fragen beantwortet man beim övv aus prinzip nicht. Das geht doch wirklich niemanden etwas an, ob uhpir aus mitteln des övv hhvmir für seine hotties vielleicht einen trainer finanziert. Genauso geht es niemanden etwas an, warum gerade werbeagenturen, bei denen ganz zufälligerweise der sohn von hhvmir/uhpir beschäftigt ist bzw. war, den zuschlag für die bewerbung der eurovolley und für die kampagne zur unsäglichen täglichen turnstunde bekamen.

Themenwechsel: also es wird jetzt offenbar zur routine, dass am sonntag spätabends ein bericht über das abschneiden der mannschaften, bei denen österreicher im ausland spielen erscheint (http://oevv.volleynet.at/News/0000085449), dessen inhalt dann in der serie „unsere (fünf) stars in europa“ um spannende hintergrundberichte erweitert wird (http://oevv.volleynet.at/News/All/2014/02/0000085413). Allerdings fehlen dort nach wie vor berichte, die uns erklären was mit den zwei am europäischen profihimmel verglühten sternschnuppen blagojevic und guttmann passiert ist. An diesem sonntag lautete die überschrift „sieg für ringseis in deutscher liga“. Also das ist ja wirklich sensationell, jetzt siegt der schon wieder, der florian ringseis, und offenbar schon wieder ganz alleine. Und diese bescheidenheit ist ja schon fast beängstigend. Ich hätte mir eine überschrift „ringseis, ein ehemaliger spieler des rekordmeisters hotvolleys, siegt in deutscher liga“ erwartet. Die wahrheit schaut erwartungsgemäß ein wenig anders aus wie man unter http://live.volleyball-bundesliga.de/2013-14/Men/&1097.pdf lesen kann. Tv ingersoll bühl gewinnt 3:0 gegen tv rottenburg, florian ringseis wird im ersten satz eingewechselt, nimmt einmal an und hinterlässt sonst keine spuren auf dem data volley blatt. In frankreich verliert montpellier gegen beauvais 1:3, philipp kroiss spielt durch und philip schneider wird im dritten und vierten satz aus- bzw. eingewechselt und erzielt 8 punkte (http://datavolley.lnv.fr/2013/DataVolley/Men/&LAM125-1314.pdf). In griechenland gewinnt syros gegen panahaiki patra 3:0, thomas zass spielt durch und ist mit 15 punkten topscorer (http://www.volleyleague.gr/index.php/season/2013-14/program-results).

Und noch ein nachtrag zum letzten eintrag: der övv sollte die fivb umgehend davon in kenntnis setzen den auf der fivb website aufscheinenden doktortitel von uhpir zu entfernen (http://www.fivb.org/EN/FIVB/Federation.asp?NF=AUT). Das unberechtigte führen von akademischen titeln ist nämlich rechtlich nicht ganz triivial.

Aber zum schluss verlassse ich die wunderbare welt des österreichischen volleyballs und komme kurz auf die olympischen spiele zu sprechen. Was sich das ioc gestern geleistet hat lässt alles das, was ich hier am övv und an seinen protagonisten kritisiere als peanuts erscheinen. Das ioc entblödete sich nicht, norwegen zu verwarnen, weil norwegische langläuferinnen mit einem trauerflor angetreten waren um ihre anteilnahme am plötzlichen tod des bruders einer mannschaftskollegin zu zeigen (http://sport.orf.at/sotschi2014/stories/2201289/2201285/). Die begründung? Die athleten sollten einen besseren platz finden ihre trauer auszudrücken. Das ist so ungeheurlich, dass einem dazu eigentlich nichts mehr einfällt. Da fallen die sich nach dem abfahrtssieg von matthias mayer gemeinsam mit dem winterpeter ins bild der orf kamera drängenden politiker faymann und klug nur mehr als peinliches hintergrundrauschen auf. Wo war eigentlich der herr landeshauptmann pröll? Den habe ich dort vermisst. Der hätte seine präsenz damit begründen können, dass er auch gern schifährt und sogar schon ein paar mal in kärnten, wo der matthias mayer zuhause ist, war.
Und der besuch des lupenreinen demokraten putin im österreicherhaus fällt in die selbe kategorie der den fremdschämreflex auslösenden peinlichkeiten. Aber wahrscheinlich hat man ihm dort beim schnapserltrinken ja mitgeteilt, dass die schwulengesetze in russland aber so was von einem demokratiepolitischen skandal sind, und das in einer derart harten und ungeschminkten art und weise, dass der ohnehin nicht hünenhaft große putin jetzt unter dem teppich radfahren kann. Aber im ernst: dass man sich nicht an den russischen präsidenten anschleimen muss, demonstrierte das ard eindrucksvoll. Dort haben doch glatt zwei moderatoren den herrn putin ganz ironisch vor laufender kamera als lupenreinen demokraten bezeichnet. Man sieht also, es geht doch, wenn man sich traut. Und die mutti angela merkel hab’ ich dort auch nicht gesehen.

Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?

Im übrigen bin ich der meinung, dass sich an der spitze des övv, und zwar ganz oben, zum wohle des österreichischen volleyballs möglichst schnell etwas ändern sollte.

Wien 11.02.2014, 01:07 mez



Dienstag, 4. Februar 2014

Von den letzen 100 aufrechten im budo center, von volleyballspielenden außerirdischen und von bisher geheimgehaltenen akademischen weihen


Wien, 03.02.2014, 22:56 mez

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

also da waren die beiden final spiele im österreichischen cup dieses mal in kagenfurt und nicht mehr im multiversum. Über die gründe dafür darf nach den turbulenzen um die schwechater sporthalle spekuliert werden. Zuschauermassen hat dieser ortswechsel, wenn man nach den fernsehbildern geht, auch nicht gerade angezogen. Beim damenfinale zwischen den wildcats aus klagenfurt und svs/post ging es ja noch einigermaßen, aber vermutlich auch nur deswegen, weil die heimmanschaft im finale vetreten war. Gewonnen haben übrigens damen von svs/post und dafür gibt es eine herzliche gratulation von hier nach schwechat. Aber kaum war das damenendspiel vorbei leerte sich die halle und das herrenfinale zwischen dem zweitligisten bisamberg und hypo tirol fand vor einer erschreckend schütteren zuschauerkulisse statt. Gewonnen hat dann tirol und zwar deutlich mit 3:0 und auch hier gratuliere ich den cupsiegern ganz herzlich aber auch den bisambergern, die als zweitligamannschaft den weg bis ins finale geschafft hatten und sich dort auch keinesfalls blamierten, sondern, zumindest phasenweise mit den mit drei nationalteamspielern ausgestatteten tirolern gut mithielten. Also eigentlich waren es ja nicht nur drei teamspieler sondern sogar vier. Die tiroler hatten offenbar solchen respekt vor einem zweitligaverein, dass sie daniel gavan reaktivierten, ihn quasi aus der volleyballpension holten. Aber hallo, liebe tiroler, das war dann aber schon ein bisschen peinlich.

Leider war uhtt nicht beim spiel und damit ergab sich auch keine geegenheit ihn dazu zu befragen, warum die handballer etwas können was uhtt so gar nicht will, nämlich eine beschränkung der – und ich sag’s wieder – legionäre, die pro mannschaft spielberechtigt sind. Und zum rücktritt von marcus guttmann und zur selbstdemontage von aleks blagojevic konnte man uhtt auch nicht befragen. Aber ich gebe die hoffnung nicht auf, das eine oder andere live fernsehspiel wird es in dieser saison ja noch geben.

A propos legionäre. Sogar auf der övv-homepage findet sich dieses garstige, bei uhtt das reflexartige ausfahren des moralisierenden zeigefinger bewirkende wort. Also wie wird das jetzt gehandhabt? Wer darf das böse wort ohne konsequenzen verwenden und wer wird als ausländerfeind denunziert wenn er es tut? Ich bin ehrlich verwirrt.
  
Und was ist denn sonst noch so passiert im österreichischen volleyball? Die avl superliga dümpelt so vor sich hin, genauso wie die avl 1. liga. Das zuschauerinteresse dürfte sich in engen grenzen halten. Kein einziger verein der avl superliga und er avl 1. liga trägt in der data volley statistik zuschauerzahlen ein. Vermutlich gäbe es da bei gar nicht so wenigen vereinen auch gar nicht so viel einzutragen, also vergisst man halt darauf um sich nicht zu blamieren. Aber halt, ein verein hat bei seinen heimspielen immer zuschauer, und zwar immer ganz genau 100. Und jetzt dürfen meine geschätzten leserinnen und meine geschätzten leser raten um welchen verein es sich dabei handelt. Richtig, es handelt sich um meinen lieblingsverein, nein nicht den aus dem waldviertel, sondern den aus dem budo center. Die haben doch tatsächlich bei jedem heimspiel exakt 100 zuschauer (http://www.volleynet.at/DVStatistik/12516/57271, http://www.volleynet.at/DVStatistik/12516/57267, http://www.volleynet.at/DVStatistik/12516/57262). Sind das immer die selben? Und entspricht das genauso der realität wie die auf den selben data volley blättern noch immer ausgewiesene trainerposition von erkan togan? Dabei hat es doch einen trainerwechsel gegeben bei den hotties mit dem sprichwörtlichen trainereffekt. Seit ende jänner ist mit vladimir jankovic ein sogenannter volleyballprofessor, neuer trainer bei den hotties.

Was man unter einem volleyballprofessor zu verstehen hat wird in dem entsprechenden artikel nicht näher erläutert. Aber der heinz conrads war ja schließlich auch professor, bei uns in wien. Auf der vereinseigenen website ist der trainerwechsel übrigens – genauso wie im data volley - noch nicht vollzogen, wie man hier deutlich sehen kann.

Aber auf einen ernsten aspekt möchte ich in diesem zusammenhang doch noch zurückkommen. Ich habe hier in den letzten wochen ja schon ausgiebig über die äußerst erfolgreiche trainerkarriere des herrn togan bei den hotties gespottet und auch deren bevorstehendes ende vorausgesagt. Der mann hat es geschafft in zwei saisonen bei den hotties zweimal wegen chronischer erfolglosigkeit als trainer hinauszufliegen. Und trotz dieses eindrucksvollen lebenslaufs ist er nach wie vor co-trainer der nationalmannschaft der herren. Ist der herr togan eine nachwuchshoffnung und wird er dort zum zukünftigen erfolgstrainer ausgebildet, der hhvmir dann nächstes jahr wieder zur verfügung steht? Und noch interessanter ist die folgende frage: wie wurde der herr überhaupt bezahlt, als er trainer der hotties war? Hat sich da hhvmir einen trainer teilweise oder ganz vom övv bezahlen lassen? Interessieren solche interessenskonflikte und unvereinbarkeiten in der gestalt von hhvmir bzw. uhpir denn überhaupt niemanden oder schweigt man da genauso wie über das finanzielle ergebnis der eurovolley? Andererseits sind ja gerade diese möglichen finanziellen skelette im kasten die beste überlebensversicherung für uhpir. Wer reißt sich schon darum einen verband zu übernehmen und zu führen, wenn man sich dort weigert, vermutlich aus gutem grund, die bilanz der eurovolley und damit die finanzielle lage des övv offenzulegen. Unterstützt wird man dabei von den landespräsidenten, die sich in dieser und anderen angelegenheiten, trappistenmönchen gleich, offenbar ein schweigegelübde auferlegt haben, mit dem sie sich auf gedeih und verderb an den vorstand und uhpir gekettet haben.

Themenwechsel: auf der övv-website ist man offenbar dazu übergegangen, die serie „unsere stars in europa“ durch jetzt regelmäßig sonntag spätabends online gestellte kurzberichte zu den spielen der im ausland spielenden österreicher zu ergänzen (http://oevv.volleynet.at/News/0000085376). Ich werde mir trotzdem erlauben hier meinen werten leserinnen und meinen werten lesern über die spiele der mannschaften zu berichten, bei denen österreichische spieler engagiert sind, und mich dabei auf zahlen und fakten zu konzentrieren. In deutschland verliert tv ingersoll bühl gegen den moerser sc 3:2, florian ringseis wird in drei der fünf sätze eingewechselt, serviert viermal, nimmt dreimal an und greift einmal an und bleibt ohne punkt (http://live.volleyball-bundesliga.de/2013-14/Men/&1085.pdf). Montpellier verliert gegen toulouse 2:3, philipp kroiss und philip schneider spielen durch, letzterer wird mit 29 punkten topscorer (http://datavolley.lnv.fr/2013/DataVolley/Men/&LAM118-1314.pdf). Farciennes verliert gegen oostende 0:3, über einsatz und etwaige punkte von sophie wallner kann ich keine informationen anbieten (http://www.oxyjeunesfarciennes.be). Ah ja und ein fundstück der woche kommt diesmal aus meiner lieblingsserie „unsere stars ineuropa“: da hat doch syros glatt gegen eine mannschaft mit dem namen dp mars (!) gespielt (http://oevv.volleynet.at/News/All/2014/01/0000085335). Wenn man ein wenig recherchiert kommt man dahinter, dass syros weder gegen eine süßwarenhersteller-werksmannschaft gespielt hat, noch gegen außerirdische, sondern einfach gegen aris. Da hat wohl die übereifrige automatische fehlerkorrektur zugeschlagen.

Und das nächste fundstück betrifft mich selbst. Es zeigt ganz deutlich wie weit uhpir danebenliegt mit seiner bereits hier widerlegten behauptung, dass ich bei allen volleyballvereinen, bei denen ich tätig war, hinausgeflogen bin.

Nur der guten ordnung halber möchte ich darauf hinweisen, dass ich meiner erinnerung nach nur bei einem einzigen verein, nämlich bei svs/sokol tätig war. Und dort hat man mich offenbar so geschätzt, dass man meinen rücktritt aus meiner funktion als vizepräsident, wie ich erst jetzt durch einen aufmerksamen leser erfahren habe, einfach nicht zur kenntnis genommen hat, wie aus diesem aktuellen vereinsregisterauszug hervorgeht.

Aber im ernst: ich ersuche die vereinsverantwortlichen, auch wenn manche von ihnen im moment ganz andere sorgen haben, falls sie – wie ich annehme – diesen eintrag lesen, dringend meinen namen aus dem vereinsregister zu löschen.

Ah ja, a propos andere sorgen. Auf youtube gibt es unter  http://www.youtube.com/watch?v=VrM2MdODq9U ein ausführliches interview mit uhvp karl hanzl, in dem er zu den vorwürfen aus dem rechnungshofbericht rund um die vorgänge um das schwechater multiversum ausführlich stellung nimmt.

Und zum schluss habe ich für meine werten leserinnen und meine werten leser noch ein gustostückerl, das dritte fundstück der woche, das ich sozusagen in echtzeit vor 15 minuten von einem leser zugeschickt bekommen habe. Das original findet sich übrigens unter http://www.fivb.org/EN/FIVB/Federation.asp?NF=AUT.


Also jetzt ist die katze aus dem sack. Irgendwie hatte ich das ja immer schon vermutet. Uhpir hat ein doktorat! Ich gratuliere ganz herzlich, herr doktor kleinmann! Wenn ich an die fundierten expertisen, die uhpir – oops - dr. uhpir, oder doch eher uhdrpir - zu meinem geisteszustand abgegeben hat, denke, dann kann es sich wohl nur um ein doktorat der psychologie oder eines der medizin mit anschließender facharztausbildung in psychiatrie handeln. Eigentlich könnte es sich aber auch um ein wirtschaftswissenschaftliches doktorat handeln, wenn ich denke wie elegant uns uhdrpir vorgerechnet hat, wie man mit nur einer einzigen täglichen turnstunde einen volkswirtschaftlichen gewinn von mehreren millionen, oder waren es gar milliarden erzielen kann. Eine frage stellt sich natürlich auch noch. Wie lange ist uhpir schon doktor? Ist er das schon länger und hat er uns das nur in seiner unendlichen bescheidenheit bisher verschwiegen oder hat er sein studium erst kürzlich abgeschlossen und wir werden darüber noch in einer großen pressekonferenz in kenntnis gesetzt?


Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?

Im übrigen bin ich der meinung, dass sich an der spitze des övv, und zwar ganz oben, zum wohle des österreichischen volleyballs möglichst schnell etwas ändern sollte.

Wien 04.02.2014, 01:32 mez