Dienstag, 13. März 2012

Von einem prominentenkickerl im budocenter, von nicht gekauften werbebannern ebendort und von fehlenden patentrezepten

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

letzte woche habe ich mich an dieser stelle noch über mangelnden themennachschub aus der richtung von hhvm bzw. seinem alter ego uhp beklagt. Aber wie heißt es so schön in abwandlung des titels eines liedes von hugo wiener: „Aber der hhvm/uhp lässt mich nicht verkommen.“ Im original heißt das lied übrigens „Aber der novak lässt mich nicht verkommen“ und wurde von der kürzlich verstorbenen cissy kraner in legendärer art und weise interpretiert. Gerade noch rechtzeitig bevor ich mit dem schreiben begonnen habe, kam da ein hölzel geflogen aus der gutheil-schoder-straße. Und dafür ein herzliches dankeschön in richtung des hölzelwerfers! Das war jetzt, glaube ich eine premiere, dass ich mich hier im blog bei hhvm/uhp öffentlich bedanke, aber ehre wem ehre gebührt. Was findet man denn da in (ver)trauter parallelität auf der hotvolleyhomepage (siehe bild)

und auf der övv-homepage (http://www.volleynet.at/News/0000077634)? Einen bericht über ein prominenten-kickerl im budocenter, an dem unter anderem hans krankl und der bolivianische präsident evo morales (nicht zu verwechseln mit dem ex-austrianer julio morales, der war übrigens kein präsident und außerdem aus uruguay; näheres unter http://de.wikipedia.org/wiki/Julio_Cesar_Morales)   teilnahmen. Was, bitte sehr, hat dieser bericht mit volleyball zu tun und was, bitte sehr, hat dieser bericht daher auf der övv-homepage verloren? Um antworten aus der treuen leserschaft wird gebeten. Ahja, eine antwort fällt mir natürlich bei genauer betrachtung des berichtes doch ein: wir leser der övv-homepage waren ja schon fast auf entzug – sozusagen auf kaltem truthahn – aber die rettung, sozusagen das methadon, naht in gestalt eines fotos von uhp auf der övv-homepage noch dazu mit einem anderen präsidenten, dem hp von bolivien. Wenn das nicht den bericht rechtfertigt. Ernsthafter betrachtet könnte das ganze allerdings schon teil einer werbekampagne für die nutzung des budocenters abseits des volleyballs sein. Offensichtlich herrscht hier auch finazierungsbedarf. Ich habe vor kurzem eine nicht gerade spektakuläre web-site entdeckt, über die man das budocenter als veranstaltungsort, oder wie es im neusprech heißt als lokeschn, bewirbt (http://www.budocenter.at/). Da sieht man auf der startseite jubelnde junge menschen, so etwa 25 bis 30, also in etwa die anzahl, die zu einem volleyballspiel als zuschauer kommen (mehr zur gar nicht lustigen zuschauermisere findet die werte leserin und der werte leser weiter unten). Die preise für eine geburtstagsfeier im gehobenen ambiente des budocenters sind allerdings nur auf anfrage zu erfahren.

Das erinnert mich auch daran, dass man sogar werbeflächen im budocenter mieten kann (das mit dem besten nachwuchs, dem die einnahmen zugute kommen sollen, stellt sich seit der u21 meisterschaft auch schon etwas anders dar.

Ich habe sogar kurzfristig überlegt, ob ich die 3000€ für ein banner mit der webadresse dieses blogs riskieren sollte. Das hätte was, ein banner mit http://johnny-meinblock.blogspot.com/ im budocenter! Aber, wie letzte woche hier berichtet, entwickeln sich die zugriffe auf diese web-site auch ohne werbung ganz gut. Und wenn ich mir die zuschauerzahlen im budocenter ansehe, dann hätte sich diese investition vermutlich sowieso nicht rentiert. Obwohl der schelm in mir hätte ein solche anfrage bei hhvm sehr lustig gefunden.

Aber jetzt zu etwas weitaus ernsterem: User thinkpink69 hat in seinem kommentar zu meinem letzten eintrag mit der zuschauerproblematik ein ganz besonders trauriges kapitel im zusammenhang mit dem österreichisichen volleyball angeschnitten. Ich gebe thinkpink69 recht, dass zuschauerstatistiken von großem interesse wären. Allerdings bin ich mir sicher, das ihm genauso wie mir klar ist, warum solche statistiken nicht publiziert werden. Welcher verein will denn zugeben, das man vor zwanzig oder dreißig zuschauern gespielt hat? Und die von thinkpink69 vorgeschlagenen strafen bei nichterreichen eines bestimmten zuschauerschnittes würden vermutlich die allermeisten vereine treffen und nichts bewirken, außer dass in den vereinskassen noch weniger geld bliebe. Ich muss zugeben, dass ich auch keine lösung dieses problem parat habe. Hätte ich sie, gäbe es vermutlich einige interessenten, die mir das patentrezept bereit wären abzukaufen (nein, nein, die hier schon mehrfach verrissene zwangsrekrutierung von kindern im rahmen schuläktschn ist nicht auf meinem mist gewachsen). Ich denke, dass die voraussetzungen zuschauer in die hallen zu bringen auch ganz unterschiedlich sind. Generell tun sich vereine in kleinen gemeinden in den bundesländern leichter ihre hallen zu füllen, weil dort lokal einfach die identifikation der bevölkerung mit dem verein stärker ist als beispielsweise in einer großstadt wie wien. Ein weiterer aspekt, ist die emotionale bindung an einen verein. Diese - fast möchte ich sagen – herzensbindung an einen verein fällt mir persönlich, und die geneigte leserin und der geneigte leser werden jetzt nicht überrascht sein, bei legionärsmannschaften, bei denen die spieler oder spielerinnen jedes jahr ausgetauscht werden einfach sehr schwer. Mir wäre es wichtig zu sehen wie sich sogenannte eigenbauspieler über die zeit entwickeln und schlussendlich in die kampfmannschaft  eingebaut werden. In diesem sinn soll, nein besser gesagt, muss ein verein, auch wenn das jetzt furchtbar altmodisch klingt, tradition haben. Und noch ein dritter aspekt ist, denke ich, wichtig: lokale derbys, lokale rivalitäten wie beispielsweise in der steiermark fördern das zuschauerinteresse. Wie gesagt, ich habe leider ein patentrezept anzubieten.

Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?

Im übrigen bin ich der meinung, dass sich an der spitze des övv, und zwar ganz oben, zum wohle des österreichischen volleyballs möglichst schnell etwas ändern sollte.

Da steht normalerweise mein schlusssatz. Das ungeschwärzte original findet der kundige leser und die kundige leserin weiter unten.

Mittwoch, 7. März 2012

Vom falschen weg, von legenden aus lange vergangenen zeiten und von einer sehr erfreulichen statistik

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

vorerst muss ich mich beim werten leser und bei der werten leserin wieder einmal für das verspätete erscheinen meines dieswöchigen blogs entschuldigen. Ich werde später noch den beweis liefern, dass die werte leserschaft offenbar am dienstag und nicht – wie diese woche – am mittwoch mit einem neuen eintrag rechnet. Ich war gestern beim mevza-final-four der damen und bin ein bisschen spät nach hause gekommen. Auch darauf – auf das mevza-final-four – komme ich später noch zurück. Aber vorerst ist noch ein wenig mehr an selbstkritik angebracht: Ja, user hirnwixer hat mit seinem kommentar letzte woche recht. Ich drehe mich in letzter zeit agumentativ ein wenig im kreis. Ich möchte nicht sagen dass ich an schreibblockade leide, aber mein bester themenlieferant, uhp, lässt im moment furchtbar aus. Ist das gut, ist das schlecht, ist das die ruhe vor dem sturm? Ok, vorerst genug zu diesem thema.
Zurück zum mevza-final-four der damen. Svs post hat es also wieder nicht geschafft, das finale zu gewinnen. Obwohl ich, wie wahrscheinlich die meisten der geschätzten leser und leserinnen wissen, dem svs nicht gerade fernstehe, oder gerade deswegen und aus gründen der selbstauferlegten fairness möchte ich auch hier etwas offen ansprechen, was ich bei vielen herrenteams schon des öfteren massiv kritisiert habe. Ein reine legionärstruppe aus österreich schafft es nicht eine keineswegs überragende mannschaft aus slowenien die mit vier slowenischen spielerinnen und drei legionärinnen in der grundaufstellung antrat, zu besiegen. Ist das der richtige weg? Serienmeistertitel sind die eine seite der medaille, aber auf der anderen seite gelingt es  - trotz guter nachwuchsarbeit – offensichtlich nicht, österreichische spielerinnen in die kampfmannschaft einzubauen. Das war auch gestern klar zu sehen. Sobald österreicherinnen in die mannschaft eingewechselt wurden, waren sie sichtbar nervlich und – möglicherweise deswegen – auch spielerisch überfordert. Und wie schaut es bei den herren aus? Das bild ist ähnlich. Die mit legionären gespickten mannschaften von aich/dob und vc amstetten schaffen es nicht einmal, sich in einer in diesem jahr keineswegs überragend besetzten mevza für das final-four zu qualifizieren. Dort steht zumindestens hypo tirol, das dafür aber mit seiner sicher nicht gerade billigen legionärstruppe in der championsleague in den letzten jahren die rolle des punktelieferanten spielt. Ernste nachwuchsarbeit ist bei diesen teams, mit ausnahme von vc amstetten, nicht erkennbar. Bringt dieses konzept den österreichischen volleyballsport weiter, bringt das mehr zuschauer in die hallen oder mehr kinder zum sport und  sind damit die finanziellen mittel, die für dieses konzept aufgewendet, sinnvoll eingesetzt? Ich denke, die antwort liegt auf der hand. Nur zur erinnerung: Die herren liegen aktuell in der weltrangliste auf platz 66 (http://www.fivb.org/en/volleyball/VB_Ranking_M_2012-01.asp) und die damen auf platz 84 (http://www.fivb.org/en/volleyball/VB_Ranking_W_2012-01.asp). Aufwärtstendenz ist – zumindestens für mich – keine absehbar.

Zu dieser thematik passend, brauche ich mich ja hier nicht mehr als freund des steirischen weges zu outen. Deshalb ist es für den werten leser und die werte leserin wahrscheinlich wenig überraschend, dass ich mich gefreut hätte, hätte tsv hartberg und/oder uvc graz ihre viertelfinalserien gegen arbesbach bzw. vc amstetten gewonnen. Nichts für ungut richtung arbesbach und amstetten und gratulation zum aufstieg ins semifinlae, aber ich bin mir sicher, dass viele neutrale beobachter und beobachterinnen die situation ähnlich wie ich gesehen haben und sich einen sieg der beiden steirischen teams, die konsequent einen alternativen weg beschreiten und fast ausschließlich mit österreichischen spielern antreten, gewünscht hätten. 

Trotz der anfangs erwähnten kritik erlaube ich mir einen kurzen abstecher zurück zu einem thema, das hier in den letzten wochen immer wieder behandelt wurde, zum auffallend ruhigen uhp. An der oberfläche mag es ruhig sein aber unter der ruhigen oberfläche brodelt es gewaltig in der gerüchteküche, ganz besonders was den offensichtlich bei der eurovolley erwirtschafteten verlust angeht. Wenn die zahlen, die zu diesem thema zur zeit kursieren, auch nur annähernd stimmen, dann ist meine dritte frage am ende dieses blogs von mehr als akademischer bedeutung. In diesem zusammenhang wäre es auch interessant zu erfahren, wie die finanzielle bilanz der eurovolley beim partner bei der ausrichtung der europameisterschaft, beim tschechischen verband, aussieht. In österreich sollten sich die landespräsidenten, meiner meinung nach, ernsthaft mit der frage befassen, ob man die führung des verbandes weiterhin einem präsidenten überlassen soll, den man ob seiner vielen funktionen ja geradezu als den karl sekanina des österreichischen volleyballsports bezeichnen könnte. Für die jüngeren unter meinen lesern und leserinnen, denen der name karl sekanina nichts sagt, eine kurze erläuterung: karl sekanina war von 1976 bis 1982 präsident des öfb und das paradebeispiel eines multifunktionärs. Aber zumindestens qualifizierte sich die österreichische fußballnationalmannschaft unter seiner ägide aus eigener kraft für die weltmeisterschaften 1978 in argentinien – mit dem legendären 3:2 sieg gegen deutschland in cordoba (für die jungen ein link zum spiel mit originalkommentar von edi finger senior: http://www.youtube.com/watch?v=5wOSL6ySDkU) – und 1982 in spanien. Nachzulesen ist das alles und noch ein wenig mehr unter http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Sekanina. Auf qualifikationen zu großereignissen und ein äquivalent zur legende von cordoba werden wir im volleyball wohl noch sehr lange warten müssen. Warum überlegt man sich nicht einen präsidenten mit repräsentativen funktionen zu wählen und für das operative geschäft den posten eines generalmanagers auszuschreiben. Der sollte allerdings, meines erachtens nach, keine funktion bei einem der in der avl oder wvl vetretenen vereine haben. Das würde endlich diese unselige versuchung vereins- und verbandsinteressen bzw. vereins- und verbandspolitik zu vermischen, deren harmloseste ausformung das hier schon oft kritisierte paralelluniversum zwischen der övv-homepage und der homepage der bjhv darstellt, beenden.   

Und bevor ich zu meinen traditionellen fragen komme, deren erste und zweite eine gewisse offenheit von seiten des övv einfordern, möchte ich mit gutem beispiel vorangehen, und wieder einmal, wie von user hirnwixer angeregt, eine zugriffsstatistik zu diesem blog präsentieren.
Die erste abbildung zeigt, dass sich die anzahl der monatlichen zugriffe auf einem – zumindestens für mich überraschend hohen niveau von 2000 bis 3000 hits pro monat einpendelt (im märz gibt es schon 700 zugriffe, was auf den gesamten monat hochgerechnet wieder zwischen 2500 und 3000 zugriffe ergeben sollte). Noch überraschender ist aber, was die zweite abbildung zeigt. Die meisten zugriffe erfolgen ganz offensichtlich nicht zufällig. Sie, werter leser und sie, werte leserin, wissen, dass ein neuer blog – mit wenigen ausnahmen – immer am montag oder dienstag im netz steht. Und daher erfolgen die weitaus meisten zugriffe mit schöner regelmäßigkeit an diesen beiden tagen.
 


Und daher ist es wieder einmal an der zeit, ihnen, geschätzter leser, und ihnen, geschätzte leserin, danke zu sagen. Bleiben sie mir gewogen, gemeinsam können wir etwas für unseren sport bewegen.

Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?

Im übrigen bin ich der meinung, dass sich an der spitze des övv, und zwar ganz oben, zum wohle des österreichischen volleyballs möglichst schnell etwas ändern sollte.

Da steht normalerweise mein schlusssatz. Das ungeschwärzte original findet der kundige leser und die kundige leserin weiter unten.

Dienstag, 28. Februar 2012

Von einem uhp auf tauchstation, von einer traurigen bilanz und von der zeit für einen neubeginn


Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

ungewohnt ruhig ist er, uhp, nichts hört man von ihm in letzter zeit, keine vollmundigen interviews, keine pressekonferenzen, nicht einmal mediale rundumschläge teilt er aus. Auf seiner facebookseite herrscht seit wochen tote hose, abgesehen von einer drolligen bitte an den weihnachtsmann, den hotties einen spieler zu schenken:

ich möchte allerdings nur anmerken, dass wir diese idee in  diesem blog schon vor einiger zeit ventiliert haben (http://johnny-meinblock.blogspot.com/2011/11/normal-0-21-false-false-false-de-ja-x_21.html). Was ist denn los mit uhp, so kennen wir ihn doch gar nicht. Dabei wäre gerade jetzt leadership gefragt im övv. Wie man gerüchteweise hört, wurde am letzten wochenende bei der präsidentenkonferenz die abrechnung der eurovolley präsentiert. Und wir erinnern uns noch ganz genau an die tollen erfolgsstories. 1.7 milliarden sahen die eurovolley im fernsehen, genau 685.31 und nicht etwa 685.30 oder 685.32 stunden waren von der eurovolley im fernsehen zu sehen.  Ein medienwert von exaktest 4.098.667 euro wurde lukriert. Und der geldmitteleinsatz der sponsoren wurde verzehnfacht. So ist es zumindestens noch immer unter http://www.eurovolley2011.com/de/news/38-news/585-eurovolley-grosser-medialer-erfolg.html nachzulesen. Leider dürfte es sich bei all diesen zahlen um eingermaßen virtuelle werte handeln. Wo bleibt die große pressekonferenz, uhp, in der sie uns allen reinen wein einschenken und endlich die harten zahlen nennen. Hat die eurovolley nun tatsächlich mit einem gewinn abgeschlossen oder stimmen die bösen gerüchte, die die runde machen und die von einem enormen defizit sprechen. Wer, wenn nicht uhp, trägt dafür die verantwortung? Ich habe das hier auch schon früher erwähnt, dass es segen und fluch zugleich ist für die verantwortlichen, dass volleyball für die große öffentlichkeit in österreich völlig uninteressant ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass mehr als fünf monate nach dem ende einer ski-weltmeisterschaft oder einer fußball-europameisterschaft keine bilanz über den wirtschaftlichen erfolg oder misserfolg auf dem tisch läge. Alle diejenigen, die als funktionäre, als trainer und als spieler in österreich dem volleyballsport verbunden sind, haben meiner ansicht nach das recht, dass man ihnen endlich die wahrheit sagt und die zahlen präsentiert. Und wenn es uhp schon nicht tut, warum ergreifen die landespräsidenten nicht endlich die initiative? Und um eine abgedroschene phrase zu verwenden: besser ein ende mit schrecken als ein schrecken ohne ende.
Apropos wahrheit: das ist ja auch der name der werbeagentur, die für die bewerbung der eurovolley verantwortlich war (http://www.wahrheit.com/?page_id=106). Interessanterweise sind die familiären verbindungen zwischen dieser agentur und der övv-spitze nicht mehr existent, wenn man der aktualisierten web-page der agentur glauben darf. Trotzdem stellt sich die ernste frage, wer für die auswahl dieser agentur verantwortlich war und, ob es da eine ausschreibung gab oder, ob der zuschlag freihändig vergeben wurde. Das wäre alles auch von interesse, wenn die eurovolley kommerziell erfolgreich abgewickelt worden wäre, aber es ist geradezu essentiell diese abläufe zu hinterfragen vor dem hintergrund einer offenbar defizitär verlaufenen eurovolley.
Fassen wir die bilanz der eurovolley nochmals ganz kurz zusammen: Auf der sportlichen seite gab es drei niederlagen und keinen einzigen gewonnenen satz und damit den letzten platz für die österreichsiche nationalmannschaft; auf der wirtschaftlichen seite warten wir noch immer auf die zahlen und dieses warten ist vermutlich kein allzu gutes zeichen. Und die oft erwähnte nachhaltigkeit des großereignisses, wie äußert sich die? Es fällt mir schwer, da irgendwelche positiven dinge zu erkennen, abgesehen davon, dass statt eines spielers nun fünf nationalteamspieler im ausland spielen. Noch eine kurze anmerkung zum thema nachhaltigkeit: Ich bin bei meinem besuch auf der eurovolley-homepage wieder über die unzahl der eurovolleybotschafterInnen gestolpert (http://www.eurovolley2011.com/de/botschafter.html). Ich fürchte, dass von diesen a-, b- und c-promis seit der europameisterschaft kaum einer seinen fuß in eine volleyballhalle gesetzt hat. Aber der hauptzweck dieser diplomatieoffensive waren ja wohl doch eher die vielen schönen fotos von uhp mit dem diplomatischen personal. Und nochmals apropos, dieses mal apropos fotos: bilder aus besseren zeiten, sozusagen, sind hier zu finden: http://www.eurovolley2011.com/de/gallery.html, 29 an der zahl und auf jedem dritten ist uhp zu sehen.  

Unter berücksichtigung dieser nicht gerade umwerfend erfoglreichen bilanz der eurovolley, ist es, denke ich, zeit für einen neubeginn beim övv, mit neuem, unverbrauchtem und vor allem unbeschädigtem personal. Und das ist jetzt sache der landespräsidenten, für einen solchen neustart zu sorgen. Und sollten die herren noch zweifel haben, dann ersuche ich sie meine fragen zu lesen, bzw. ehrliche antworten darauf zu finden. Und ein passendes abschiedsständchen gibt es auch wieder einmal, diesmal ein wenig härter als das letzte, diesmal ist es deutscher punk http://www.youtube.com/watch?v=RalYL9d4crw

Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?

Im übrigen bin ich der meinung, dass sich an der spitze des övv, und zwar ganz oben, zum wohle des österreichischen volleyballs möglichst schnell etwas ändern sollte.

Da steht normalerweise mein schlusssatz. Das ungeschwärzte original findet der kundige leser und die kundige leserin weiter unten.

Dienstag, 21. Februar 2012


Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

mir hat – zumindestens vorübergehend – die grippe mein loses mundwerk gestopft. Darum gibt es diesmal als schonkost nur meine drei fragen und den schon obligaten geschwärzten schlusssatz. Der nächste volle eintrag erscheint dann erst wieder nächste woche.

Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?

Im übrigen bin ich der meinung, dass sich an der spitze des övv, und zwar ganz oben, zum wohle des österreichischen volleyballs möglichst schnell etwas ändern sollte.

Da steht normalerweise mein schlusssatz. Das ungeschwärzte original findet der kundige leser und die kundige leserin weiter unten.

Mittwoch, 15. Februar 2012

Von einem grünen wunder, von toten hosen und von einer neuen, ganz ernsten frage

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

diesmal habe ich mich arg verspätet mit meinem eintrag, und allzu lang wird er diesmal auch nicht ausfallen.  Der grund für die verspätung waren die beiden cup-finali, die ich gestern im multiversum live miterleben konnte. Zu allererst einmal gratulation nach schwechat und nach graz an die siegerinnen und sieger aber auch gratulation an die unterlegenen finalistinnen und finalisten aus hartberg und arbesbach. Mehr als 1000 zuschauer und zuschauerinnen sorgten für eine großartige stimmung in der halle. Busse voll mit schlachtenbummlern aus hartberg, graz und arbesach füllten das multiversum. So soll volleyball sein, so macht das allen beteiligten spaß, den spielern und spielerinnen und den fans. Nur ein einziges mal passte sich die stimmung in der halle den zur zeit herrschenden frostigen außentemperaturen an. Als der platzsprecher die präsenz von uhp verkündete, wurde die durchaus nicht respektvolle stille nur von ein paar missfallenskundgebungen unterbrochen. Na wir wissen ja aus der vergangenheit, dass uhp sehr hart an seinen allgemeinen beliebtheitswerten arbeitet. Aber zurück zum sportlichen, und ich konzentriere mich dabei aus den letzte woche hier genannten gründen wieder auf das herrenvollyball. Da findet im moment eine ziemliche kräfteverschiebung in richtung steiermark im allgemeinen und graz im besonderen statt. Die grazer holten ja eine woche vor dem cupsieg den österreichischen u21 meistertitel. Und ich glaube, ohne mich zu weit aus dem fenster zu lehnen, dass das heuer nicht der letzte titel im nachwuchsbereich für die grazer bleiben wird. Die steiermark stellt im moment 3 vereine im meisterplayoff der 1. bundesliga, eine tatsächlich ganz junge und noch dazu erfolgreiche mannschaft, nämlich graz/2 (die werden übrigens nicht jede woche auf der övv homepage gehypt, und das ist auch gut so), im aufstiegsplayoff und dann noch fünf mannschaften im frühjahrsdurchgang der 2. bundesliga ost. Und was steckt hinter diesem steirischen „volleyballwunder“? Meiner meinung nach sind zwei faktoren dafür ganz entscheidend: 1. gute nachwuchsarbeit auf einer breiten basis und 2. eine geringe legionärsdichte bei den beiden spitzenvereinen graz und hartberg. Und diese beiden faktoren, und auch das habe ich hier schon wiederholt geschrieben, beeinflussen einander, da die nachwuchsspieler die möglichkeit sehen, in die kampfmannschaften aufzurücken, weil dort die plätze nicht durch legionäre verstellt sind. Das gibt zusätzliche motivation und das ereleichtert sicherlich auch die aufgabe für die trainer im nachwuchsbereich. Apropos nachwuchs: Lorenz koraimann wurde gestern, völlig zu recht, zum mvp des cupfinales gewählt. Und ich wiederhole mich auch hier gerne: Lorenz koraimann ist ein beispiel dafür wie man einen talentierten jungen spieler vorsichtig und behutsam in die kampfmannchaft einbaut, ohne hype, ohne mediengetöse, ohne dampfplauderei von funktionärsseite.
Und nochmals apropos, diesmal apropos dampfplauderei: auf zwei hier in der letzten zeit mehrfach verrissenen facebookseiten herrscht seit einiger zeit tote hose. Dass bereits der dritte hhvt seines amtes waltet, findet man zwar auf der övv homepage und der homepage des orf (http://www.volleynet.at/News/0000077170, http://sport.orf.at/stories/2104293/) aber nicht im facebook. Nicht einmal kritische einträge werden jetzt entfernt (siehe unten).

Ist das ein weiterer versuch von glasnost oder ist es die pure resignation, seit man bemerkt hat, dass nicht nur freunde facebookseiten lesen?

Dass ich auf meine beiden fragen, die seit einiger zeit am ende meiner einträge stehen, keine persönliche antwort bekomme, überrascht mich ja nicht sonderlich. Uhp liest ja diese einträge angeblich nicht. Aber, dass vor allem die erste frage fünf monate nach der eurovolley noch immer unbeantwortet im raum steht, lässt für deren beantwortung schlimmes befürchten. Und aus diesem anlass füge ich ab heute eine dritte, sehr ernst gemeinte frage dazu:

Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?

Im übrigen bin ich der meinung, dass sich an der spitze des övv, und zwar ganz oben, zum wohle des österreichischen volleyballs möglichst schnell etwas ändern sollte.

Da steht normalerweise mein schlusssatz. Das ungeschwärzte original findet der kundige leser und die kundige leserin weiter unten.

Dienstag, 7. Februar 2012

Von nicht vorhandenen hauptstadtvereinen, von nicht mehr benötigten selbstdarstellern und von glücklicherweise verhinderten dosenvolleyballern

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

diesmal möchte ich  zuerst einmal zu einem kommentar des user thinkpink69 zu meinem letzten eintrag stellung beziehen. Thinkpink moniert, dass das volleyball in österreich einen starken hauptstadtverein braucht. Ich würde sogar sagen, dass wien nicht nur einen sondern zumindestens zwei starke vereine sowohl im damen- als auch im herrenbereich braucht. Was in der steiermark mit 1.2 millionen einwohnern möglich ist, sollte in wien mit 1.8 millionen wohl auch möglich sein. Konkurrenz ist gut und wichtig für jeden sport. Im herrenvolleyball  sieht man das gerade am beispiel der grazer und der hartberger, die sich in der letzten zeit, zumindestens meiner einschätzung nach, erfolgreich in die richtige richtung entwickeln. Und noch etwas soll hier nicht unerwähnt bleiben: wir hatten über jahre, um nicht zu sagen, jahrzehnte, einen starken, geradezu dominanten hauptstadtverein in form der hotvolleys und seiner unter verschiedenen namen laufenden vorläufer. Ganz emotionslos und wertfrei wird man hier wohl anmerken dürfen, dass sehr viel an förder- und sponsorgeldern dadurch nur in eine bestimmte richtung geflossen ist. Ich überlasse es dem mündigen leser und der mündigen leserin mögliche zusammenhänge zur jetzigen mehr als traurigen situation des volleyballs in wien herzustellen.  Zur erinnerung, in der altersklasse u11 wird die meisterschaft von 3 burschenmannschaften bestritten, in der u12 ebenfalls von 3 (davon 2 hotvolleysmannschaften). In der u13 sind es 4 mannschaften, in der u15 sind es wieder nur 3, in der u17 sind es 4 (davon wiederum 2 hotvolleysmannschaften) und in der u19 sind es 5 (allerdings wieder 2  mal hotvolleys und 2 mal döbling, wovon eine mannschaft als spielgemeinschaftsmannschaft „verkleidet“ ist).  Nachzulesen ist das alles unter http://www.volleyball-wien.at/bewerbe/nachwuchs/tabelle-ergebnisse/?no_cache=1#c281 Das ist – auch auf die gefahr hin mich zu wiederholen – nicht einmal mehr eine schande für eine stadt mit fast 2 millionen einwohnern, das ist nur mehr deprimierend. Bei den mädchen sieht die situation um einiges besser aus. Der schelm in mir, der böses denkt, sagt mir, dass das möglicherweise damit zu tun hat, dass es da eben keinen so dominaten verein gibt wie bei den burschen. Dieser kurze ausflug ins mädchen- bzw. damenvolleyball erinnert mich an die ebenfalls vom user thinkpink69 vor einger zeit geäußerten – berechtigten - kritik, dass ich mich in meinen einträgen nur mit dem burschen- bzw. herrenvolleyball beschäftige. Das hat absolut nichts mit irgendeiner machomäßigen, chauvinistischen geringschätzung des damenvolleyballs zu tun. Die ganz einfache und banale erklärung ist, dass ich mich im damenvolleyball einfach viel zu wenig auskenne und ich mich daher in meinem blog auch in zukunft auf die herren konzentrieren werde. 
Bleiben wir noch ein bisschen beim nachwuchs: am wochenende fanden in hartberg die u21 meisterschaften statt. Bei den burschen gewannen die grazer vor den hotvolleys bei den mädchen svs post x volley for den wildcats. Gratulation nach graz und nach schwechat und gratulation auch nach hartberg und amstetten, die beiden „nicht-akademie-mannschaften“, die bei den burschen die plätze 3 und 4 belegten. Kritisch möchte ich allerdings anmerken, dass einige resultate – satzergebnisse von 25:4, 25:6, 25:7 – auf einen ziemlich eklatanten niveauunterschied der teilnehemenden mannschaften  schließen lassen. Da es in diesem jahr nicht mehr, so wie noch im letzten jahr, möglich ist die geburtsjahrgänge der teilnehmenden spieler einzusehen, kann ich hier nur spekulieren, dass vielleicht einige mannschaften mit mehr als blutjungen spielern zum meisterschaftsturnier angereist waren. Das würde auch das verschämte verschweigen der geburtsjahrgänge der teilnehmenden spieler erklären, und das obwohl eine hier vielfach kritisierte mannschaft, oder genauer gesagt deren vereinsführung, in der letzten zeit geradezu einen kult um das alter ihrer spieler gestartet hat und sich damit bei mir das adjektiv bj (steht für blutjung) als zusatz zum vereinsnamen eingehandelt hat.
Und weil wir schon wieder bei diesem verein sind. Da kann es irgendjemand einfach nicht lassen, vereins- mit verbandspolitik zu vermantschen. Die berichte zur u21 meisterschaft finden sich wieder einmal wortgleich auf der homepage der bjhv und auf der homepage des övv. Der erste bericht trägt die überschrift „hotvolleys und graz erreichen finale“ (http://www.volleynet.at/News/0000077085). Ich geb’s zu ich bin wahrscheinlich übersensibel, aber sollte das nicht „graz und hotvolleys erreichen finale“ heißen. Immerhin waren die grazer titelverteidiger und alphabetisch gereiht wäre es so auch korrekt. Welche erklärungen bzw. ausreden könnte man von övv seite vorschieben, sollte jemand so dreist sein und nach dem grund dieser reihung fragen: zuerst kommt immer die nördlichere mannschaft, oder die östlichere, oder, wenn alle stricke reißen,  die, die mit hot anfängt und mit volleys aufhört. Im bericht geht es wenig überraschend fast ausschließlich um die erlebnisse und ergebnisse der bjhv. Im zweiten bericht wird es, man glaubt es kaum, noch besser (http://www.volleynet.at/News/0000077089): das ergebnis, und damit die niederlage gegen graz, musste man ja blöderweise erwähnen aber dann analysiert his masters voice hhvt das spiel und spricht, fairerweise, von einem verdienten sieg der grazer. Und wo, bitte sehr, ist das statement des grazer trainers? Seine mannschaft hat ja schließlich gewonnen. Hat der nix zu sagen, nada, niente? Der hat einfach nichts zu sagen und damit basta! Der soll sich still und leise freuen. Apropos still und leise: in einem interview mit dem falter sagt sturm-präsident christian jauk: „Wir brauchen in österreich eine neue funktionärskultur, weg von den selbstdarstellern, hin zu professionellem management von fachleuten.“ Und was für den fußball recht ist, kann für den volleyball in österreich nur billig sein. Und noch etwas interessantes sagt jauk in diesem interview: „Mäzene wie stronach und mateschitz ruinieren den markt.“

Wollte uhp/hhvm nicht herrn mateschitz zeigen wie man mit 3 millionen euro, nein nicht dicke kinder schlank macht, sondern die championsleague im volleyball gewinnt (http://search.salzburg.com/articles/14428570?highlight=Mateschitz+soll+auf+Volleyball+setzen). Zum glück hat mateschitz die angebotene beratung durch uhp/hhvm nicht angenommen, sonst hätten wir jetzt nicht nur mäßig erfolgreiche dosenkicker sondern ebensolche dosenvolleyballer.

Zum schluss noch eine begebenheit, die mir aus gwöhnlich gut informierten kreisen zugetragen wurde und die ein bezeichnendes licht auf den zustand des nachwuchsvolleyballs wirft: Arbesbach reist zu einem u17 meisterschaftsturnier in niederösterreich mit ganzen sechs spielern an, von denen sich einer bei der überprüfung der ausweise als zu alt herausstellt. Da erübrigt sich eigentlich jeder weitere kommentar.
   
Und zur oben erwähnten forderung nach professionellem management von fachleuten passen meine beiden fragen:
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?

Im übrigen bin ich der meinung, dass sich an der spitze des övv, und zwar ganz oben, zum wohle des österreichischen volleyballs möglichst schnell etwas ändern sollte.

Da steht normalerweise mein schlusssatz. Das ungeschwärzte original findet der kundige leser und die kundige leserin weiter unten.

Dienstag, 31. Januar 2012

Von immer jüngeren spielern und immer weniger vereinen und von der biegsamkeit der realität

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

hat das jetzt mit meinem blog zu tun oder hat man einfach auf der facebookseite der bjhv ein bisschen langsam reagiert? Die einträge des users tom rogers, darunter auch die beschimpfung der schiedsirchter des cup semifinales zwischen arbesbach und den bjhv als „drecksschiris“ sind kurz nachdem ich meinen blog letzte woche ins netz stellte verschwunden. Irgendwie schaut der thread jetzt ein wenig eigenartig aus, weil der schreiber der hotvolleys mit einem unsichtbaren tom kommuniziert. Aber zum glück gibt’s gibt es ja die schon angesprochenen screen shots und damit eine möglichkeit für den werten leser und die werte leserin den ursprünglichen text (nachzulesen unter http://johnny-meinblock.blogspot.com/2012/01/von-schlechten-schiedsrichtern-und-von.html) mit dem aktuellen zu vergleichen.

Und was gab’s noch in der letzten woche? Es ist nicht allzu viel passiert und deswegen wird mein eintrag heute etwas kürzer sein als in den letzten wochen.

Dass die spieler der bjhv immer jünger werden möchte ich dem interessierten leser und der interessierten leserin nicht vorenthalten. Laut eigener homepage standen letzte woche in der u15 der bjhv zwei elfjährige auf dem feld. Allerdings ist es grammatikalisch nicht ganz klar, ob die zwei elfjährigen nicht doch bei uww spielten.

Wie ist denn das zu verstehen? Ist das ein indiz für die großartige nachwuchsarbeit des vereins? Werden da schon die nächsten talente aufgebaut? Spielen die dann nächstes jahr bereits in der 1. bundesliga? Im ernst: Das ist doch nur ein weiteres zeichen für den allgemeinen zustand des nachwuchs-volleyballs bei den burschen in wien. Nicht nur, dass bei den u15 burschen elfjähirge mitspielen (müssen), nein auch die entsprechende nachwuchsmeisterschaft ist mit ganzen drei teilnehmenden mannschaften in einem bemitleidenswerten zustand. Aber das macht ja alles nichts, solange man sich die wirklichkeit schönreden kann wie der hier oft genannte verein bzw. dessen vereinsverantwortlichen in der vergangenen woche auch an anderer stelle wieder eindruckvoll bewiesen haben. Stellt hhvm vor dem spiel der bjhv gegen enns noch klar (so steht es auf der övv homepage zu lesen), dass ein sieg gegen enns das erklärte ziel seiner mannschaft sei (http://www.volleynet.at/News/0000076968), so hört sich das dann nach der 1:3 niederlage beim trainer der bjhv schon ganz anders an. Es sei eigentlich um nichts mehr gegangen, und das habe man bemerkt (http://www.volleynet.at/News/0000076994). Na wer hat da jetzt die deutungshoheit, hhvm oder hhvt (herr hotvolleys trainer)? Offensichtlich folgt man dem motto: „wir machen uns die welt, so wie sie uns gefällt“. Und weil es so gut passt, gibt es schon wieder musik, die diesmal ein bisschen kindisch oder besser gesagt kindlich ausfällt. Aber auch das passt ja irgendwie zu den immer jünger werdenden spielern: http://www.youtube.com/watch?v=ayHzg8oMvV0
Eines möchte ich hier aber mit aller gebotenen deutlichkeit klar stellen: mein spott richtet sich in keinster weise gegen die spieler. Die geben ihr bestes in ihrem sport, das ist in höchstem maße lobens- und anerkennenswert. Meine kritik und mein spott richtet sich ausnahmlos gegen die vereinsführung, die diese spieler für ihre zwecke instrumentalisiert und die sich damit immer mehr der lächerlichkeit preisgibt. Ein kleiner, aber ernster nachsatz zu dem oben erwähnten artikel auf der övv homepage (http://www.volleynet.at/News/0000076994): Dem aufmerksamen leser und der aufmerksamen leserin wird natürlich nicht entgangen sein, dass in diesem artikel über vier verschiedene spiele der avl berichtet wird. Zu wort kommt aber einzig und allein hhvt bzw. his masters voice aus der gutheil-schoder straße.  

Und hier noch ein fundstück von der avl-homepage, das auch ein gewisses licht darauf wirft, wie sorgfältig dort gearbeitet wird (http://www.volleyleague.at/vereine.php). 
Da mils ja – zumindestens nach meinem wissensstand – in der mevza bis jetzt kein spiel absolviert hat, stellt sich natürlich die frage, ob mils bereits für das final four gesetzt ist? Gibt es da am ende ein tiroler derby?


Als überleitung zu meinen noch immer nicht beantworteten fragen erlaube ich mir einen kurzen hinweis: Die handballeuropameisterschaft in serbien haben laut european handball federation 300.000 zuschauer live miterlebt (http://www.ehf-euro.com/Singe-News.2275.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=8111&cHash=957abcb44c544fcfa2f67507515093b4 http://sport.orf.at/stories/2102221/). Bei der eurovolley waren bekanntermaßen nicht ganz so viele zuschauer in den hallen, dafür saßen millionen, oder waren es gar milliarden, couchpotatos vor dem fernseher.

Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?

Im übrigen bin ich der meinung, dass sich an der spitze des övv, und zwar ganz oben, zum wohle des österreichischen volleyballs möglichst schnell etwas ändern sollte.

Da steht normalerweise mein schlusssatz. Das ungeschwärzte original findet der kundige leser und die kundige leserin weiter unten.