Dienstag, 5. Februar 2013

von ganz wichtiger elektropost von ganz oben, vom nutzen von neuen regeln und von den tücken der mathematik und der e-mail accounts


Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

also kurz nachdem mein eintrag letzte woche online gegangen ist hat es geraschelt in meinen elektronischen postkastl, in meiner mailbox und zwar heftig und ich habe elektronische post erhalten von höchster stelle, sozusagen, von hhvmir himself. Na da hab’ ich aber geschaut, als mir hhvmir persönlich ein hölzel, also was sag’ ich, die mutter aller hölzeln zukommen hat lassen. Und dieses gustostückerl an diskussionskultur möchte ich meinen werten leserinnen und meinen werten lesern unter keinen umständen vorenthalten.


  
Na, das hat doch was, oder? Und sogar zweimal hat er mir sein opus geschickt, der hhvmir, im abstand von nicht einmal 24 stunden. Wahrscheinlich war er schwer enttäuscht, dass ich nicht sofort geantwortet habe. Da hat er sich so bemüht und der adressat verweigert sich einem briefwechsel auf höchstem, sprachlich geschliffenem niveau. Ärgerlich ist das wo doch hhvmir einen ganzen achtstunden-arbeitstag plus vier überstunden dazu verwendet haben muss um dieses sprachlich feinsinnig ziselierte kleinod zu komponieren. Wie ich auf diese 12 stunden komme, fragen sich jetzt sicher die werten leserinnen und die werten leser. Na ich habe sozusagen einen doppelten umkehrschluss gezogen. Hhvmir geht in seiner e-mail ja davon aus, dass ich „fast meine gesamte arbeitszeit und freizeit“ dafür aufwende wöchentlich einen blogeintrag zu schreiben. Offenbar extrapoliert er seine eigene schreibgeschwindigkeit auf meine und gelangt so zu dieser annahme. So und jetzt brauchen wir nur mehr eine einfache schlussrechnung anzuwenden. Also, hhvmir nimmt an, dass ich für 1500 worte, die meine wöchentlichen einträge durchschnittlich umfassen, fast 40 stunden – meine wochenarbeitszeit – und nochmals fast 40 stunden freizeit verbrauche. Ziehen wir von den 80 stunden – hhvmir spricht ja von „fast“ – 10 prozent ab, dann kommen wir auf 72 stunden. Nach einer einfachen schlussrechnung hätte dann hhvmir für seine 250 worte umfassende e-mail, das wäre ein sechstel der wortanzahl meiner einträge, ein sechstel von 72 stunden gebraucht. Na bumm, da ist er doch glatt 12 stunden beschäftigt gewesen um dieses juwel zu papier zu bringen. Da ist es schon verständlich, dass man eine e-mail ein zweites mal schickt um auf nummer sicher zu gehen.

Und damit hhvmir nicht zu sehr enttäuscht ist werde ich jetzt doch auf dieses elaborat etwas näher eingehen. Zum ersten muss ich hhvmir dahingehend aufklären, dass ich meine einträge nicht in meiner arbeitszeit verfasse, sondern in 2 bis 3 stunden meiner freizeit und dass ihn das, was ich in meiner freizeit tue oder lasse, nicht einmal den in wien in solchen fällen gern zitierten nasenrammel angeht. Weiters ist es ja lustig in der e-mail von  hhvmir zu lesen, dass meine annahme, dass er meinen blog lese und darauf reagiere – und ich zitiere wörtlich – nicht „real“ ist. Aha, er reagiert nicht auf meinen blog, der hhvmir. Dann ist die e-mail also keine reaktion sondern ein unkontrollierter reflex, und so sieht sie ja auch aus. Und die tatsache, dass hhvmir meine briefe, die ich auch hier in meinem blog veröffentlicht habe, an das öoc und den askö erwähnt, in denen ich vor einer wahl von hhvmir zum oöc-vizepräsidenten gewarnt habe, nährt in mir den verdacht, dass diese schreiben vielleicht doch nicht ganz so wirkungslos waren. Und jetzt habe ich mich auch noch erfrecht an den vorstand des övv zu schreiben, um auskunft über den finanziellen erfolg oder misserfolg der eurovolley zu verlangen, und das, ohne vorher uhpir untertänigst um erlaubnis gefragt zu haben. Das grenzt an majestätsbeleidigung. Und passend zur beleidigten majestät fällt hhvmir am ende seiner e-mail, ganz gütiger herrscher, der sich um einen seiner kleinen untertanen sorgt, von der ich-form in die wir-form, in den majestätsplural, den bescheidenheitsplural, den es ja auch gibt, erlaube ich mir bei der bekannten persönichkeitsstruktur von hhvmir nicht in betracht zu ziehen. Hhvmir diagnostiziert bei mir eine psychische störung. Na, hätt ich doch diese rosa pulverln, von denen ich jetzt etwas mehr als hundert in einer lade gefunden habe, so wie vom arzt verordnet immer am montag abend einwerfen sollen. Dann hätte ich sicher nicht diese unkontrollierten schreibanfälle, die dann immer mit diesen bösartigen einträgen enden, und seine majestät hhvmir, sozusagen smhhvmir, müsste sich in seiner grenzenlosen güte keine sorgen um mich und vor allem auch um meine familie machen. Aber ein wenig enttäuscht bin ich schon, eine genauere diagnose der psychischen störung, unter der ich leide, hätte ich mir von einem experten für eh alles, wie es hhvmir ist, doch erwartet. Bin ich jetzt etwa schizophren, paranoid oder ein zwangsneurotiker? Soll ich die rosaroten pulverln jetzt doch wieder nehmen, oder doch lieber die blauen oder die grünen, von denen ich auch noch ein paar herumliegen habe? Unter de.wikipedia.org/wiki/Psychische_Störung gibt es übrigens eine gute einteilung psychischer störungen. Da könnte sich hhvmir einlesen. Das würde ihm zukünftige diagnosen erleichtern.

Abschließend stellt sich mir aber schon die ernste frage, was in aller welt hhvmir mit dieser e-mail erreichen wollte. Hat er sich gedacht, dass ich mich jetzt nach seiner diagnose in psychiatrische behandlung begebe und dass ich meine tätigkeit als blogger einstelle? Wie naiv ist das denn, und wie ungeschickt. Diese e-mail werden wieder einige hundert am volleyballsport in österreich interessierte lesen, und hhvmir hat sich wieder einmal blamiert und demaskiert, als jemand, der auf kritik mit unterstellungen und diffamierungen reagiert und als einer, der es offenbar nicht gelernt hat bzw. nie lernen musste auf kritik sachlich zu antworten. Aber irgendwie kann man ja von jemanden, der sich selbst ja schon mal als richtiges funktionärsarschloch bezeichnet, nichts anderes erwarten (http://johnny-meinblock.blogspot.co.at/2012/06/von-vorhandenen-oder-fehlenden.html).

Ah ja und musik – alt aber gut - gibt es passend zur psychiatriediskussion auch wieder einmal unter http://www.youtube.com/watch?v=galXYbepW_s

Und sonst gab’s auch noch einiges letzte woche: die u21 meisterschaften haben sowohl bei den burschen als auch bei den mädchen mit überraschungen geendet. Bei den mädchen siegten die wildcats aus klagenfurt vor hartberg und die favorisierten mädchen von svs post belegten nur den dritten platz (http://oevv.volleynet.at/Tabelle/11503). Bei den burschen zerlegte die nicht-akademie-mannschaft von hypo tirol die akademiemannschaft der mit dem herrentrainer und dem cotrainer angereisten bjhvs in drei sätzen  (25:17, 25:18 und 25:21). Dritte wurden die burschen aus graz, die im semifinale unglücklich gegen die bjhvs mit 21:23 im fünften satz verloren hatten (http://oevv.volleynet.at/Ligen/11500). Gratulation  von hier an alle beteiligten. Aber eines muss man schon auch noch sagen: die neueingeführte regelung, dass im u21 bewerb auch spieler und spielerinnen ohne österreichische staatsbürgerschaft spielen dürfen hat weder den bjhvs noch der mannschaft von svs post genützt. Die hotvolleys hätten ohne diese regelung den trainersohn nenad nikolic, der die serbische staatsbürgerschaft hat, nicht einsetzen können und wären damit vor einem veritablen aufspielerproblem gestanden und svs post hatte sich vom einsatz von nikola radosova aus der  slowakei sicher auch etwas mehr erhofft. Und mit welchem hintergedanken oder besser gesagt zu wessen nutzen wurde diese regel neu eingeführt? Ja, ja der schelm der denkt schon wieder böses. Apropos neue regeln: eine solche wurde offenbar auch in der wiener landesliga der herren angewandt. Dort tauchte plötzlich eine hotvolleys u21 auf, mitten in der meisterschaft, auf einem platz, der ganz offensichtlich nur zum zweck vorbereitung auf die staatsmeisterschaften neu geschaffen wurde, weil die young boys hv bei den old boys hv plötzlich kein leiberl mehr hatten (http://www.volleyball-wien.at/bewerbe/allgemeine-klasse/tabelle-ergebnisse/?no_cache=1). Auf wessen veranlassung ist das passiert? Vielleicht sollte ich beim wiener verband anfragen. Aber da brauche ich ja sicher – siehe auch oben - vorher die genehmigung von uhpir. Na und wenn der schelm das jetzt weiterdenkt, dann hat die truppe von hhvmir ja sehr gute chancen auf einen platz in der 2. bundesliga, weil weder die neigungsgruppe soukop aka sokol v/2, noch die altherrentruppe von uab/2 und auch nicht kagran bzw. leopoldstadt die formalen voraussetzungen erfüllen werden, auftsiegsplayoff für die 2. bundesliga zu spielen.

Und ein paar zusatzinfos zu den unter http://www.volleynet.at/News/0000081540 zu findenden berichten über die im ausland tätigen österreicher, erlaube ich mir hier auch anzubringen. Weder ringseis noch ichovsky waren für ihre jeweiligen mannschaften im einsatz und binder wurde im ersten satz ausgetauscht und kam daraufhin nicht mehr zum einsatz. Guttmann &co, so steht es auf der övv homepage, liegen auf dem zehnten tabellenrang. Also eigentlich liegt eher & co dort, weil guttmann, so wie schon in drei der letzten fünf spiele, nicht einmal mehr im kader von altotevere stand.

Und sonst gab’s noch ein paar fundstücke, die mir von treuen usern zugeschickt wurden. Auf der webpage der unsäglichen turnstunde, die noch immer bei knapp über 140.000 unterschriften herumtümpelt, tauchten heute die geheimnisvollen initialen jk auf. Wer verbirgt sich denn da dahinter? J k rowling ohne nachnamen vielleicht, john f kennedy ohne „middle initial“, jason king mit schnurrbart? Oder war es gar johann „alles schawachsinn“ krankl? Der hat sich ja schon vor einiger zeit als großer bildungsreformer geoutet (http://johnny-meinblock.blogspot.co.at/2012/10/von-geweckten-hoffnungen-vom-zweck.html).

Und zum schluss zu einem drolligen und einem nicht ganz so drolligen fundstück: fundstück nummer eins offenbart den kreativen umgang mit der mathematik bei unseren experten aus dem budocenter.

2er, 6er oder 12er gruppen dürfen also gratis rein, zum spiel der oldboys hv. Und was machen 4-er gruppen, dürfen die als zwei 2er gruppen rein oder brauchen die 2 weitere um eine 6er gruppe zu bilden. Meiner bescheidenen rechnung nach werden, vorausgesetzt die leute verstehen das angebot richtig, die gesamten einnahmen maximal bei 10€ liegen, wenn es sich um eine ungerade zahl von zuschauern handelt. War das so beabsichtigt oder hat da jemand nicht ausreichend geturnt oder ist teilnehmer dieser umfrage?

Das zweite fundstück hat einen etwas ernsteren hintergrund gerade auch, weil hhvmir insinuiert, dass ich meine blogeinträge möglicherweise in meiner arbeitszeit schreibe. Ich bitte um beachtung des absender-mail-accounts und der signatur.

Da verschickt die gute magistra sophie lampl als generalsekretärin des des övv eine aussendung die schuläktschn betreffend von einem hotvolley mail-account. Was kann das bedeuten? Wie geht das? Hat die gute frau magistra vielleicht in ihrer övv-arbeitszeit eine aussendungen für die hotvolleys durchgeführt oder verwenden die hotvolleys vielleicht computer des övv für ihre vereinsarbeit und ist die schuläktschn jetzt eine aktion der hotvolleys oder eine des övv? Fragen über fragen und eine ganz schlechte optik.

Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?

Im übrigen bin ich der meinung, dass sich an der spitze des övv, und zwar ganz oben, zum wohle des österreichischen volleyballs möglichst schnell etwas ändern sollte.

Dienstag, 29. Januar 2013

Von der vergänglichkeit von siegen, von interessanten vereinskonstrukten und vom schweigen im walde


Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

also diese woche weiß ich ja gar nicht wo ich beginnen soll, so viel ist passiert, so viele hölzel wurden mir zugeworfen von hhvmir und seinem alter ego uhpir, so viel an informationen wurde mir zugetragen von meinen werten leserinnen und von meinen werten lesern und so viele fundstücke der woche sind aufgetaucht, dass ich fast täglich eines online stellen könnte. Aber schön langsam, alles schön der reihe nach.
Zu allererst möchte ich ganz kurz vom von hhvmir als gipfeltreffen, gehypten kellerderby zwischen den oldboys hv und den supervolleys aus enns aus dem budocenter berichten (http://oevv.volleynet.at/News/All/2013/01/0000081386, http://oevv.volleynet.at/News/All/2013/01/0000081417). Die halle gähnte, trotz „zwangsverpflichtung“ diverser nachwuchsmannschaften vor leere, die vip boxen waren unbesetzt, die vip-zelte leer und stimmung war entsprechend mau und passte sich den gezeigten leistungen an (die pampers sind in innsbruck und in aich dob sicher schon ausverauft, ob dieser bedrohung aus dem budo center). Belegfotos von der armseligen zuschauerkulisse, die sicher auch den neuen geldgeber von hhvmir, stefan korntheuer, der in trauter zweisamkeit mit hhvmir auf der tribüne saß, schwer beeindruckt haben muss, hab’ ich, boshaft wie bin, natürlich auch gemacht.



Aber im gegensatz zum letztwöchigen cup semifinale in hartberg beehrte der teamtrainer dieses gipfeltreffen, diesen chimborazo des österreichischen volleyball mit seiner geschätzten anwesenheit. Es ist schon ein wenig eigenartig, dass der herr teamtrainer am freitag abend nichts besseres zu tun hat als gezählten vierzehn drittklassigen und zum teil schon etwas reiferen legionären beim volleyballspielen zuzusehen. Ach ja, da war ja noch ein ex-teamspieler dabei, der vom rücktritt zurückgetreten ist, und ein teamspieler, der nach erfolglosem auslandsaufenthalt nicht mehr erste wahl für die nationalmannschaft ist, und ein wöchentlich exzessiv gehyptes jungtalent, alle auf seiten der oldboys hv. Wahrscheinlich waren die drei der grund für das lange gespräch zwischen dem teamtrainer und hhvmir, dessen zeuge aus gebührender entfernung ich die ehre hatte sein zu dürfen. Oder war es doch uhpir, mit dem micha warm so lange und angeregt diskutiert hat? Aber vielleicht hat micha warm auch erkan togan beobachtet, der jetzt bei den oldboys hv, nachdem er dort wegen zu großer erfolge entlassen wurde, wieder als co-trainer unterschlupf gefunden hat und offenbar gleichzeitig noch immer co-trainer bei der österreichischen herren-nationalmannschaft ist. Ein ganz, ganz böser schelm, wer da wieder einmal auf schlechte gedanken kommt!
Im zusammenhang mit dem kellerderby postet hhvmir auf seiner facebook seite übrigens
einen link zu einem artikel aus den oberösterreichischen nachrichten, in dem walter pellinger die verpflichtung seiner legionäre damit rechtfertigt, dass er keine österreichischen spieler gefunden hat, die zu den gebotenenen bedingungen bereit waren in enns zu spielen (http://www.nachrichten.at/sport/mehr_sport/Gegen-neureiche-hotVolleys-hat-Enns-nichts-zu-verlieren;art109,1049744).


Bei allem respekt für walter pellinger, den ich ob seines enthuisiasmus’ und seines engagements für den volleyballsport sehr schätze, aber das ist im bezug auf den ligamodus nicht der entscheidende punkt. Entscheidend ist, dass der gute walter pellinger den ersten teil der saison mit einer hobbytruppe hätte bestreiten können und das ersparte geld für die wenigen für den ligaerhalt entscheidenden wochen in besserer legionäre investieren hätte können. Was schließen wir daraus? Hat da jemand den modus nicht ganz verstanden oder war da jemand zu nett?
Aber das beste zu diesem spiel, das fundstück der woche, kommt diesmal – ungewöhnlich früh in meinem eintrag - direkt von einem unbekannten ghostwriter, der im vorfeld zum kellerderby in einem wortgleich auf der övv-homepage, auf der homepage der oldboys hv, auf der facebookseite von hhvmir und auf der facebookseite der oldboys hv - ok zugegeben, dieses publikationsmuster spricht dafür, dass der ghostwriter so unbekannt nicht ist – erscheinenden artikel davon spricht, dass die oldboys hv, also damals eigentlich noch die blutjungen young boys hv, im grunddurchgang beide spiele gegen enns verloren hätten. Und der erfolgstrainer nikolic spricht im selben artikel davon, dass man für die zwei niederlagen gegen enns im grunddurchgang jetzt revanche nehmen möchte. Wie bitte? Da verliert diese truppe von 14 spielen im grunddurchgang 13 und gewinnt ein einziges spiel, und zwar das heimspiel gegen enns mit 3:2. Und das weiß der trainer nicht mehr? Sagt uns das vielleicht etwas über die authenzität dieses angeblich von herrn nikolic abgesonderten statements? Und den ghostwriter sollte man auch entlassen, da er die tolle truppe aus dem budo center um ihren einzigen erfolg im grunddurchgang bringt (http://oevv.volleynet.at/News/All/2013/01/0000081417). Eine ziemliche blamage ist das ganze schon für unsere freunde aus dem budo center, aber umso lustiger ist es für alle anderen, denke ich, weil die schadenfreude ja sowas von schön ist!




Oder ist da vielleicht jemand nervös und angespannt bei den experten aus der gutheil schoder straße? Na, anlass dazu gäbe es. Nachdem ich mich letzte woche in der sache des äußerst mysteriösen isf, des internationalen verbandes für sportförderung, an meine werten leserinnen und meine  werten leser mit der bitte um etwaige informationen diesen verband betreffend gewandt habe, wurde mir der vereinsregisterauszug des isf zugespielt (http://johnny-meinblock.blogspot.co.at/2013/01/von-unerwarteten-paukenschlagen-vom.html).


Und der ist durchaus interessant. Der vorstand besteht aus zwei russischen staatsbürgern wovon der vorsitzende ilya kochevrin vizegeneraldirektor für kommunikation der gazprom (http://www.gazprom-mt.com/WhoWeAre/OurManagement/Pages/Profile.aspx?pID=22&iframe=true&width=440&height=550) ist und der kassier alexander betanishvili 2008 den gemeinnützigen, karitativen verein energy for life – social foundation gründete (http://www.efl.eu.com/index.php?language=de). Schriftführer ist dr. wolfgang krones, der in den world-vision spendenskandal verwickelt war. Die gedanken sind frei und das denken überlasse ich an dieser stelle meinen mündigen leserinnen und meinen mündigen lesern. Aber vielleicht sollte man sich die mühe – oder besser den spaß - machen dort um sportförderung anzusuchen, oder – vielleicht noch lustiger – nach der kontonummer fragen, auf die man eine kleine spende zur förderung des sports einzahlen kann. Ich wäre gespannt, was da dann passiert.

Und die unsägliche turnstunde feiert wiederauferstehung auf der övv-homeage und parallel wie gewohnt auf der seite der oldboys hv (http://oevv.volleynet.at/News/All/2013/01/0000081433, http://oevv.volleynet.at/News/0000081385). Da ist wieder von milliardenbeträgen und tausenden durch die tägliche turnstunde geschaffenen arbeitsplätzen die rede. Wieviele turnstunden brauchen wir nach dieser rechnung um die arbeitslosigkeit in österreich auf null zu senken? Wissen die spanier schon von dieser studie? Und die griechen, die italiener und die portugiesen? Und 1 und 2 und liegestütz und kniebeuge und schon ist die staatsverschuldung geschichte und die jugendarbeitslosigkeit verschwindet gleich mit. Mich würde schon interessieren, wo die arbeitsplätze durch die tägliche turnstunde herkommen sollen. Entstehen dann vielleicht, nach dem vorbild indiens und pakistans, sweat shops wo kinder und jugendliche für wenig geld t-shirts und sportschuhe zusammennähen? Trotz aller propaganda steht die kampagne erst bei etwa über 140.000 unterschriften. Mickrig ist das. Und jetzt hat man in schladming bei der wm auch noch die ausschank von schnaps verboten. Blöd aber auch, dass man dort laut herrn breitfuss, der ist übrigens nicht bei der ma2412 sondern beim stadtgemeindemanagement, keine saufmeile will (http://steiermark.orf.at/news/stories/2567692/).


Und nach dem unmut über den absurden ligamodus der avl brodelt es jetzt auch in der wiener landesliga.  Da teilt der wiener verband in der 13. ergänzung zur wvv ausschreibung vom 7.1.2013 lakonisch mit, dass die hotvolleys u21 mannschaft aus ermangelung einer u21 meisterschaft jetzt in der wiener landesliga einsteigen wird.


Wie bitte? Geht’s noch? Mitten in der saison wird da in eine laufende meisterschaft eingegriffen. Unmittelbar „leidtragende“ war die mannschaft von wat kagran, die gegen die jungen stars aus dem budo center antreten „durften.“ Na ist ja wurscht, das sind dort ja sowieso nur teesackelweitwerfer in der wiener landesliga (ein ausdruck, für den gerüchten zufolge hhvmir das copyright hält). Wichtig ist, dass die von experten ausgebildeten stars aus der gutheil schoder straße entsprechende spielmöglichkeiten haben, da sie ja durch die neuformierung der herrenmanschaft in der avl nicht mehr gebraucht werden. Hat man da in vorauseilendem gehorsam im wiener verband das regulativ brechen, biegen oder nur ein wenig optimistisch interpretieren müssen? Egal. Bezeichnend ist die angelegenheit allemal und eine weiteres indiz dafür, dass der fleischgewordene interessenskonflikt in person von hhvmir und seinem alter ego uhpir untragbar ist.

Und ganz zum schluss möchte ich den werten leserinnen und den werten lesern eine leider etwas einseitige kommunikation meinerseits mit der vizepräsidentin und finanzreferentin des övv, magistra eva kheil, zur kenntnis bringen, in der ich um anwort auf die erste meiner drei traditionell am schluss meiner einträge stehenden fragen gebeten habe. Der erfolg der anfrage war – erwartbar – enden wollend, gibt aber doch aufschluss darüber wie die sich unangreifbar fühlende funktionärskaste des övv mit unangenehmen fragen umgeht.



Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?

Im übrigen bin ich der meinung, dass sich an der spitze des övv, und zwar ganz oben, zum wohle des österreichischen volleyballs möglichst schnell etwas ändern sollte.

Dienstag, 22. Januar 2013

Von unerwarteten paukenschlägen, vom unterschriftensammeln bis zum sankt nimmerleinstag und von geheimnisvollen wohltätern


Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

na also darauf war ich wirklich nicht vorbereitet, auf diesen paukenschlag, den hhvmir mit seinen durchstartenden oldboys hv ausgelöst hat, hier in diesem blog. Gezählte 520 mal ist der letztwöchige eintrag in nur einer woche aufgerufen worden und hat es damit an die spitze der statistik geschafft. Der an zweiter stelle liegende eintrag brachte es auf 420 aufrufe, steht aber schon seit einem jahr online.

Und was mir fast noch mehr freude bereitet sind die vielen kommentare, auch von neuen usern, die sich satirisch aber auch ganz ernsthaft mit dem absurden ligamodus, der es einem verein, der den grunddurchgang abgeschlagen an letzter stelle beendet hat, ermöglicht sogar noch meister zu werden. Da habe ich, nein halt, da hat hhvmir mit seiner neujahrsüberraschung, die ja nicht wirklich eine war, offenbar einen nerv getroffen in der österreichischen volleyballfamilie. Aber eine frage bleibt, so wie das in einigen der kommentare zu meinem letztwöchigen eintrag angeklungen ist, unbeantwortet: warum spielen die anderen avl vereine bei diesem abgekarteten spiel mit, bei dem uhpir in seiner doppelfunktion die interessen von hhvmir verfolgt? Warum spielt ein walter pellinger mit enns den bedeutungslosen grunddurchgang mit einer legionärstruppe, warum kaufen die familien huber und frühbauer für klagenfurt legionäre für diesen grunddurchgang. Haben die den ligamodus nicht durchschaut? Wie user otto kar in seinem äußerst humorvollen kommentar satirisch anmerkte, hätten die beiden vereine viel geld sparen können und statt fünftklassiger legionäre für die gesamte saison für das gleiche geld doppelt so teure zweit- bis drittklassige legionäre für die zweite saisonhälfte verpflichten können. Apropos legionäre: was sagt das eigentlich aus über die qualität der avl , dass da bei drei vereinen gezählte 17 ausländer spielen, von denen die meisten wohl in den jeweiligen grundaufstellungen stehen. Sogar weiz/gleisdorf, das im grunddurchgang mit einer nur aus österreichern bestehenden mannschaft mit 20 punkten fünfmal so viele punkte eroberte wie die aus gehypten jungtalenten bestehende mannschaft von hhvmir, hat sich jetzt, da ja im avl 1. liga genannten play-off  alle mannschaften wieder mit null punkten starteten, offenbar gezwungen gesehen einen legionär zu verpflichten. Das ist natürlich verständlich, weil man eine gute saison, die durch das unfaire regelment völlig für die katze, für den hugo, für die fische war, noch irgendwie retten möchte. Aber das wirkt sich natürlich auch auf das sogenannte aufstiegsplayoff aus, in dem 2 vereine aus den 2. bundesligen auf den dritten und den vierten aus der avl 1. liga treffen. Wie sollen diese kleinen vereine da mithalten, wie sollen die da eine realistische chance auf den aufstieg haben? Was spricht eigentlich dagegen, so wie es otto kar in seinem zweiten kommentar vorschlägt, eine ganz normale meisterschaft mit hin und rückrunde(n) zu spielen, an deren ende der erste meister ist und die beiden letztplatzierten vereine absteigen und durch die zwei besten aus der 2. liga ersetzt werden. Aber zurück zu den legionärstruppen: da verkauft man uns auf der övv-homepage das aufeinandertrefffen der mit – na sagen wir es höflich – nicht gerade erstklassigen legionären gespickten ennser und der oldboys hv als gipfeltreffen (http://oevv.volleynet.at/News/0000081386). Gipfeltreffen! Das steht dort tatsächlich so. Auch auf die gefahr hin mich zu wiederholen: für wie blöd hält der verantwortliche schreiber denn die volleyballinteressierte öffentlichkeit? Gipfeltreffen? Da lachen ja die hühner. Kellerderby entspricht da der realität schon eher, wenn der letzte und der vorletzte des grunddurchgangs aufeinandertreffen. Und der zuschauerandrang wird sicher enorm sein, in der neun-meter halle im budo center, und alle stars werden gleiche socken tragen.... Ah ja, apropos volle halle: ich war beim semifinale im österreichischen cup in hartberg zwischen den hartbergern und der sg südstadt/perchtoldsdorf. Dort war die hütte voll, wie vermutlich auch beim zweiten, rein steirischen semifinale zwischen gleisdorf/weiz und graz. Nicht gesehen habe ich in hartberg den teamtrainer. Der hätte dort gelegenheit gehabt ein paar teamspieler zu beobachten. Aber vielleicht war er beim anderen semifinale, oder er hatte keine zeit, weil er unsere auf der övv-homepage so bezeichneten „stars in europa“ besuchen musste oder er musste gerade die akademie in wien wieder nach vorne bringen, wie das ganz versteckt am ende eines interviews mit micha warm auf der övv-homepage steht (http://oevv.volleynet.at/News/All/2013/01/0000081174). Ist das wirklich die aufgabe eines teamtrainers eine vereinsakademie, die akademie von hhvmir, „wieder nach vorne zu bringen?“ Die wird jährlich mit 200.000€ aus öffentlichen  mitteln gefördert. Das sollte eigentlich ausreichen um schritte nach vorne zu machen, da braucht es die unterstützung des teamchefs? Ich dachte immer, dort wären experten am werk. Und jetzt das. Jetzt braucht man den teamchef. Na bumm.

Apropos „stars in europa“: auch wenn ich jetzt jemandem auf die zehen steige, möchte ich hier etwas loswerden. Mir geht dieser hype um unseren sogenannten „stars in europa“ gehörig auf die nerven. Alle burschen, um die es hier geht, sind ohne zweifel exzellente volleyballer, stars sehe ich allerdings (noch) nicht. Stars sind für mich spieler wie giba, mikhaylov, miljkovic etc. Und da fehlt wohl noch einiges. Man sollte doch bitte auch erwähnen, dass es von den im ausland spielenden österreichern neben schneider, nur peter wohlfahrtstätter und oliver binder und mit abstrichen thomas zass gelungen ist, sich in der jeweiligen kampfmannschaft zu etablieren. Philip ichovski sitzt in deutschland die meiste zeit auf der ersatzbank, das gleiche gilt für florian ringseis, der (achtung wortspiel), wie es sich für einen bankangestellten gehört, zumindest laut övv-homepage, hauptsächlich devisen ausgibt (http://oevv.volleynet.at/News/0000080890). Und marcus guttmann kam in italien so gut wie nie zum einsatz und war bei drei der letzten vier spiele nicht einmal mehr im kader seiner mannschaft. Also bei aller freude über das interesse ausländischer vereine an österreichischen spielern ist ein wenig mehr bodenhaftung anhand der oben geschilderten tatsachen angebracht. Und wie ein auslandsengagemnet auch enden kann, sieht man an simon frühbauer, der nach einem jahr in deutschland vergeblich auf weitere angebote aus dem ausland wartete und jetzt bei den oldboys hv untergekommen ist. Und überschriften wie „wohlfahrtstätter schlägt roeselare“ sind einfach nur peinlich, und ich vermute sogar dem spieler selbst. Ich denke, dass da neben dem guten peter wohlfahrstätter wohl noch zumindest 6 andere spieler an dem angesprochenen erfolg nicht unwesentlich beteiligt waren (http://oevv.volleynet.at/News/0000081243). Aber zurückhaltung ist ja nicht gerade die vornehmste eigenschaft der person, die ich in verdacht habe diese artikel zu schreiben.

Unter http://oevv.volleynet.at/News/All/2013/01/0000081335 und gleich nochmals unter http://oevv.volleynet.at/News/All/2013/01/0000081383 erscheint ob seiner wichtigkeit der exakt gleiche artikel, in dem der teamchef die chance der österreicher in der von mir schon einmal als holly-knolly ferienliga bezeichneten european league bewertet. Warm meint, dass man statt der slowakei, dänemark und belgien auch auf leichtere gegner hätte treffen können. Na wenn das so ist, dann könnten wir ja um aufnahme in die gruppe der small countries division bei der cev ansuchen. Da könnten wir dann gegen luxemburg, island, monaco, san marino, zypern oder malta antreten (http://www.cev.lu/Competition-Area/Competition.aspx?ID=559&PID=1150). Das wären dann wohl einfachere aufgaben.

Und aus aktuellem anlass möchte ich noch kurz daran erinnern, dass sich uhpir, wie hier vor einigen wochen beschrieben, für ein berufsheer stark gemacht hat (http://johnny-meinblock.blogspot.co.at/2012/12/vom-schrumpfen-des-gehirns-von-fahnen.html). Nach dem ausgang der volksbefragung zum thema bundesheer oder berufsheer, den ich persönlich als enttäuschend empfinde, kann die alpha waffe von hhvmir, aleksandar blagojevic glücklicherweise weiterhin im heeresportzentrum trainieren (http://www.laola1.at/de/sport-mix/volleyball/aleksandar-blagojevic-behauptet-sich/page/44116-315-101-101-.html). So viel zur stringenz der argumentationslinie von hhvmir. Und in diesem artikel auf laola1 findet sich ja noch ein nettes detail. Hhvmir möchte mindestens drei österreicher in der grundaufstellung seiner oldboys hv sehen. Na viele andere varianten gäbe es ja gar nicht, da die zwei serben im kader, vladimir adamovic und der trainersohn nenad nikolic, der offenbar als eine art gegengeschäft für die durchgemachten demütigungen seines trainervaters im grunddurchgang als dritter aufspieler im kader verblieben ist, aufspieler sind. Erster aufspieler ist der cubaner maikel salas moreno. Da ist für die beiden serbischen spieler, abgesehen von der reichlich antiquierten aufstellung mit zwei aufspielern, kein platz in der grundaufstellung. Also müssen wohl drei österreicher neben den vier legionären ran. So stellt dieser artikel der marke hofberichterstattung wieder einmal ein tolles beispiel für kritisch recherchierenden journalismus dar.

Ein beispiel, dass journalismus auch anders ausschauen kann zeigt ein artikel im dieswöchigen profil, der sich kritisch mit der unsäglichen turnstunde beschäftigt (http://www.profil.at/articles/1304/560/350768/taegliche-turnstunde-leibestruebungen). Wie letzte woche hier berichtet hat uhpir ja angekündigt, unterschriften für die unsägliche turnstunde bis zur schi-wm zu sammeln (http://johnny-meinblock.blogspot.co.at/2013/01/von-katzen-mit-glatzen-von.html). Er hat freilich vergessen dazuzusagen, bis zu welcher schi-wm. Bis zur schi-wm 2013, 2015 oder gar bis zu der im jahr 2017? Da könnte ja glatt die 200.000er marke geknackt werden. Ganz ähnlich ist offenbar die ankündigung aufzufassen, die am 12. september 2012 im standard erschien (http://derstandard.at/1345166929066/Taegliche-Turnstunde-15000-Unterschriften-in-fuenf-Tagen). Dort wurde davon berichtet, dass die aktion bis ende dezember laufen sollte. Leider fehlte auch hier die jahreszahl. 

Und zum schluss gibt es diesmal wieder ein fundstück, das eigentlich zu einem „suchstück“ wurde. Ich wende mich mit diesem „suchstück“ an meine werten leserinnen und meine werten leser um hilfe. Bei genauem studium der  homepage der oldboys hv und der homepage des övv  fällt einem ein geheimnisvolles logo auf (http://www.hotvolleys.at/partner.jsp#). ISF steht dort, die abkürzung für den internationalen verband für sportförderung. Interessanterweise hat dieser internationale verband keine homepage. Unter http://www.herold.at/gelbe-seiten/wien/Nn23c/isf-internationaler-verband-f-sport-förderung/ findet man die adresse zelinkagasse 14 und die telefonummer 01 532 1370. An der angegebenen adresse findet sich zwar ein schild des ISF aber keine türnummer und auch keine der klingeln gibt aufschluss darüber, wo der mysteriöse verband zu finden ist. Und am telefon hebt niemand ab. Komisch ist das. Der blogger würde sich über zweckdienliche hinweise freuen wer oder was genau hinter diesem geheimnisvollen unterstützer der oldboys hv bzw. des övv steckt.



Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?

Im übrigen bin ich der meinung, dass sich an der spitze des övv, und zwar ganz oben, zum wohle des österreichischen volleyballs möglichst schnell etwas ändern sollte.