Dienstag, 16. August 2022

Vom one-two, vom just one und vom hätti wari in der sandkiste, von einer wenig beeindruckenden trainerbilanz und von finsteren aussichten nicht nur für den volleyballsport

 Wien, 15.08.2022, 22:44 mez

 

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

 

so, der mittwoch der vergangenen woche war selbst für die leidgeprüften und nicht gerade erfolgsverwöhnten österreichischen volleyballfans ein selten unerfolgreicher, eher schon desaströser tag. Beim elite16 turnier der beachvolleyballtour mit dem langen namen in hamburg spielen gleich einmal hörl/horst das lustige one-two-barbecue und scheiden in der zweiten qualirunde aus. Die damenduos klinger/klinger und schützenhöfer/plesiutschnig ersparen sich das two und fliegen schon in der ersten qualirunde aus dem turnier. Und das herrenationalteam did put the icing on the cake, wie die anglikaner:innen sagen würden, mit einer 1:3 niederlage in der em-quali auswärts gegen finnland.

 

Aber schön langsam und der reihe nach: in der sandkiste beim elite16 turnier kündigt man auf der övv-website aufgeregt an, dass man mit 4 paaren in der quali an besagtem mittwoch vetreten sein wird (https://www.volleynet.at/vier-oevv-teams-am-mittwoch-bei-elite-hamburg-im-quali-einsatz/). Dass es dann doch nur drei waren, weil ermacora/pristauz dann doch nicht in hamburg dabei waren, fiel dem gespannten publikum erst am mittwoch auf. Dem övv ging es offenbar ähnlich. Zumindest fiel den gestalter:innen der website vorerst nichts dazu ein. Cool governance oder so. Dann war’s für drei viertel der övv-abordnung am mittwoch auch schon wieder vorbei und die für den hauptbewerb qualifizierten seidl/waller schieden ein paar tage später in der gruppenphase mit nur einem sieg aus drei spielen aus (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour-2022/events/elite16/hamburg-germany/standings/men/#round-fhttps://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour-2022/events/elite16/hamburg-germany/standings/women/#round-f). Ah ja, den einzigen sieg erreichten seidl/waller gegen die vizeweltmeister aus brasilien. Der ist jetzt quasi in eine reihe zu stellen mit dem einzigen satz, den mol/sorum auf dem weg zum wm-titel abgegeben hatten, eben gegen seidl/waller. Weltranglistenerste der herzen, quasi. Und robin seidl kommentiert das, zumindest laut övv-webiste unter https://www.volleynet.at/seidl-waller-verpassen-bei-elite-16-turnier-in-hamburg-viertelfinale/ so: „Wir sind motiviert gestartet und haben gegen die nummer 1 der welt gewonnen. Ein weiterer sieg hätte uns ins viertelfinale gebracht.“ Hätti, wari wie dereinst gerhard berger.

        

Ah ja, und noch ein sandkisten turnier hat’s gegeben in der vergangenen woche, und zwar ein ...äh... future turnier, also eines der untersten kategorie und zwar in budapest Und da gibt es zur abwechslung einmal, zumindest zum teil, erfreuliches zu berichten. Da hat nämlich das damenduo friedl/holzer den dritten platz geholt (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour-2022/events/future/budapest-hungary/standings/women/#round-f). Gratulation dazu von hier aus. Bei den herren sind doppler/kunert, gemeinsam stolze 74 jahre alt – soviel zum ...äh... oben vor dem future,  (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour-2022/events/future/budapest-hungary/standings/men/#round-fhttps://www.fivb.com/en/beachvolleyball/beachplayersdatabase/101534-clemens-dopplerhttps://www.fivb.com/en/beachvolleyball/beachplayersdatabase/120512-thomas-kunert) im viertelfinale ausgeschieden. Übrigens ihre gegner, das polnische duo janiak/brozyniak, sind mit jeweils 33 lenzen auch keine jünglinge mehr (https://www.fivb.com/en/beachvolleyball/beachplayersdatabase/120407-piotr-janiak,https://www.fivb.com/en/beachvolleyball/beachplayersdatabase/143007-jedrzej-brozyniak). Also das mit der sportlichen zukunft der dort antretenden - diese interpretation legt zumindest der name der future turniere nahe - dürfte ziemlich großzügig ausgelegt sein.

Ah ja, a propos zukunft und so: also ich richte meinen blick sandkistenmäßig jetzt gleich in die zukunft, und da steht gerade die europameisterschaft auf dem programm. Ein bisschen inflationär ist das ganze jetzt schon, weltmeisterschaften, jagerhofer cup und jetzt also noch die europameisterschaften im selben jahr. Mit sechs paaren ist der övv dort vertreten, und die erste niederlage ist schon eingefahren, und zwar eine krachende: klinger/klinger haben gegen laboreur/schulz mit einem 10(!):21 und 13:21 die em aus sicht des övv eröffnet (https://eurobeachvolley.cev.eu/en/2022/women/#matches). Und die zukunft ist damit schon wieder vergangenheit.

 

A propos vergangenheit und so: ein nachtrag bzw. eintrag zum hannes jagerhofer cup, aus der facebookseite des övv, der zeigt, dass einerseits das dinge wie das regelwerk,  die ranglisten und ähnliches den fans nicht ganz klar sind und dass da noch ziemlich an der cool governance gearbeitet werden muss, öffentlichkeitsarbeitsmäßig und so.



 Ähnliches, also das mit der zukunft, die schon wieder vergangenheit ist,  gilt auch für die qualifikation der herrennationalmannschaft für die hallenvolleyball-europameisterschaften. Nach drei niederlagen in drei spielen und nur mehr einem ausstehenden spiel ist die quali praktisch geschichte und man kann ...äh... muss den blick auf die in zwei jahren wieder anstehende nächste quali richten. Auf die heimniederlage vorvorige woche gegen lettland folgten eine auswärts- und eine heimniederlage gegen finnland. Und nein, wie philipp kroiss den interviewer nach der heimniederlage richtig korrigierte, die unerfahrenheit der jungen spieler kann man nicht als ausrede heranziehen, weil die finnen im schnitt jünger waren als die österreicher (https://eurovolley.cev.eu/en/2023/men/qualifiers-area/#matches). Die drei niederlagen addieren sich jetzt zur erfolgsbilanz des gegenwärtigen trainerteams, bei der aus der letzten em-quali drei niedrlagen und ein sieg zu buche stehen und aus der silbernen holli-knolli ferienliga aus 2021 vier niederlagen und zwei siege. In summe ergibt das ganze drei siege in dreizehn bewerbsspielen (https://eurovolley.cev.eu/en/2021/men/qualifiers-area/, https://www.cev.eu/national-team/european-league/european-silver-league/history/2021/men/#body-tab-52bbca05-96f4-471a-b4fd-1af0b138cb11-1).

 

Man kann das auch so zusammenfassen, wie das ein  sichtlich enttäuschter fan auf der facebookseite des övv macht, muss man aber nicht. Aber irgendwie hat er recht, der herr url.


 

A propos trainerteam und so: da ist jetzt philip schneider als co-trainer mittendrin und nicht nur dabei. Dazu hätte ich jetzt drei böse fragen: hat philip schneider schon eine trainerprüfung? Macht er beim nationalteam ein sabbatical? Oder muss er ein praktikum vorweisen können, für seine trainerprüfung?

 

Und loben muss ich jetzt die gestalter:innen der övv website. Die haben jetzt, mit ein wenig verspätung und vielleicht – ui ui selbstüberschätzung – auf kontinuierliche anregung des bloggisten hin die nützlichkeit der website https://volleybox.net/de/home erkannt und die transferseite auf der  website des övv unter https://www.volleynet.at/infocorner/transfers/transfers-herren/ entsprechend aktualisiert, weil die weisen alten männern, die ja so vieles zum wohle des österreichischen volleyballsports verändern und verbessern wollten, offenbar ihre bringschuld, was die meldung von zu- und abgänge zu bzw. von ihren vereine an den övv angeht, weiterhin einfach ignorieren.

 

Nur in der vexillologie (https://de.wikipedia.org/wiki/Vexillologie), der flaggenkunde, gibt’s bei den gestalter:innen der övv-website noch nachholbedarf.

 

Mathew pallot, die neuverpflichtung der amstettner ist australier und nicht kanadier (https://volleybox.net/de/matthew-pallot-p58514).


 

Flagge australiens



Flagge kanadas


 

 

Aber ich fürchte, wir werden ganz bald ganz andere probleme bekommen als verwechselte nationalitäten oder versäumte qualifikationen für großereignisse. Wie man unter https://sport.orf.at/stories/3099200/ lesen kann, könnten bald die lichter ausgehen in manchen sportstätten im winter im wörtlichen sinn und für manche vereine im übetragenen wortsinn.

 

Und noch ein a propos, a propos finster und so: wie finster es auf geistigem niveau in diesem land zunehmend wird, wird einem bewusst wenn man den unter https://www.derstandard.at/story/2000138195683/gegen-die-eliten-und-das-impfen-wer-alles-in-die?ref=article publizierten artikel über diverse möchtegernbundespräsident:innen und deren politische ideen liest. Gruselig. 

 

Lasst euch, verdammt noch einmal, gegen covid-19 impfen!

 

Wien, 16.08.2022, 01:26 mez

 

 

Dienstag, 9. August 2022

Vom blech im sand, von leider erwartbarem in der halle und von verräterischen überschriften auf der website des övv

 Wien, 08.08.2022, 22:56 mez

 

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

 

so jetzt ist dieser hannes jagerhofer ...äh... nations cup auch geschichte und wie leider viel zu oft in der geschichte des österreichischen volleyballsports, egal ob halle oder sandkiste, hat’s, wenn es drauf ankommt, für die övv-teams wieder einmal nicht gereicht. Als einzige nation mit damen- und herrenteam im semifinale und dann als einzige der sieben nationen ohne medaille (https://www.cev.eu/beach/nations-cup/men/https://www.cev.eu/beach/nations-cup/women/). Die medaillen haben sich andere geholt, bei den damen schweiz vor deutschland und lettland, bei den herren norwegen vor italien und holland. Interessanterweise entspricht das resultat bei den herren fast der länderrangliste in europa (https://www.fivb.org/CEV-country-ranking.html). Bei den damen stimmt’s nicht ganz, da waren die österreicherinnen besser als es ihrer ranglistenposition entsprochen hätte, weil sie die holländerinnen im viertelfinale schlagen konnten. Allerdings, und das hat man weder im fernsehen thematisiert, noch, in schon gewohnter art weise, auf der övv-website, hat das klare nummer eins team der holländerinnen, stam/schoon, die zur zeit zweitplatzierten der weltrangliste, gefehlt (https://www.fivb.com/en/beachvolleyball/rankingwomen).    


Ah ja, ein treuer leser hat mir diesen link https://www.krone.at/2777301 geschickt. Macht mir das umfeld der sandhüpferei – und nein, ich meine nicht das titelbild, das gleich, wenig überraschend im krone-forum, anlass für ein paar homophobe kommentare war,  sondern den inhalt des artikels – nicht unbedingt sympathischer. Ich sag‘ nur: willst an spritzer? Jetzt knistert’s aber gleich bis da her zu mir ins wohnzimmer. Bist du deppert.

 

Und quasi das resümee des hannes jagerhofer cups hat robert nowotny schon am ersten turniertag gezogen, als er, wie unter https://sport.orf.at/stories/3098937/ zu lesen ist, den nations cup als überbrückung bezeichnet hat. Auch interessant ist in dem artikel nicht so sehr die jammerei von schützenhöfer/plesiutschnig, die über den, offenbar nur für sie und nicht für die anderen duos, ungewohnten turniermodus unglücklich waren, sondern die aussage, dass der mister beachvolleyball bei der tour mit dem langen namen nicht mitmacht. Stimmt das jetzt so? Macht er nicht mit? Oder wollten ihn die organisator:innen der tour mit dem langen namen nicht dabeihaben? Gab’s unstimmigkeiten, vielleicht gar über die verteilung der marie? Fragen über fragen, die aufgewecktere sportjournalist:innen bei der belobhudelungspressekonferenz fragen hätten können. Hätte halt nicht so ganz zur belobhudelung des herrn jagerhofer gepasst und man mag ja seine einladung in die vip-zone nicht leichtfertig aufs spiel setzen mit depperten fragen.    

 

Und in der halle ist’s auch nicht so gelaufen, wie sich das die verantwortlichen beim övv gewünscht hätten und die optimistischsteren unter den fans. Den realistischeren war vermutlich schon vor dem spiel klar, dass die erfolgsaussichten ohne alex berger und ohne paul buchegger eher gering einzuschätzen waren. Die 1:3 heimniederlage gegen die nummer 30 der europäischeh rangliste, lettland, ist aber trotzdem ein traurige standortbestimmung für den österreichischen hallenvolleyabllsport (https://www.cev.eu/national-team/rankings/https://eurovolley.cev.eu/en/2023/men/qualifiers-area/#matches). Ich hab‘ mir das spiel im fernsehen angesehen. Das positivste daran war, dass die jungen niklas etlinger und michael czerwinski und der nicht mehr ganz so junge niklas kronthaler ihre sache gut gemacht haben. Aber das war’s dann auch schon. Ah ja, und ausverkauft war die halle in ried bei weitem nicht.

 

So und wenn man jetzt eins, also die 1:3 heimniederlage der österreicher gegen lettland, und eins, den 3:1 auswärtssieg der finnen gegen lettland, zusammenzählt, dann verheißt das für das auswärtsspiel der österreicher gegen die finnen am kommenden mittwoch nicht allzu viel gutes. Aber ich lasse mich gerne überraschen.

 

A propos überraschen und so. Überraschen konnte der inhalt des artikels zu den vorbereitungsspielen des damennationalteams gegen slowenien unter https://www.volleynet.at/oevv-damen-positives-resuemee-nach-ersten-testspielen/ nicht mehr. Eigentlich konnte man seine lebenszeit nach dem lesen der überschrift „övv-damen: positives resümee nach ersten testspielen“ für sinnvolleres verwenden als diese mit dem lesen des artikels zuzubringen. Übersetzt heißt die im perfekten warm-sprech verfasste überschrift, dass die testspiele verloren wurden. Zwei an der zahl, gegen das team der ukraine. In der zwischenzeit gab’s dann zwei weitere testspiel, und zwar gegen estland, die nummer 32 in europa (https://www.cev.eu/national-team/rankings/#women), und auch hier wusste man schon nach dem lesen der überschrift „övv-damen gewinnen zweiten em-quali-test gegen eurovolley-gastgeber estland“ wie das erste testspiel ausgegangen war (https://www.cev.eu/national-team/rankings/#women). Trotzdem haben die övv-damen, zumindest auf dem papier, gute chancen, sich für die eurovolley zu qualifizieren, spielt man doch als nummer 20 gegen slowenien, die nummer 14 in europa, gegen azerbaijan, die nummer 28 und georgien, die gegenwärtige nummer 64 (https://www.cev.eu/national-team/rankings/#women), wobei der zweite platz in der gruppe zur qualifikation genügen würde. 

 

Und da ja die transferneuigkeiten unter https://www.volleynet.at/infocorner/transfers/transfers-herren/, nicht ganz aktuell sind, um es höflich zu sagen hab‘ ich mich wieder unter https://volleybox.net/de/home umgeschaut.  Bei hypo tirol hat man mit milan jovanovic einen serbischen aufspieler verpflichtet und hält jetzt auch schon bei insgesamt 5 neu engagierten legionären (https://volleybox.net/de/hypo-tirol-innsbruck-t1550). Wie schon letzte woche hier erwähnt entwickelt sich aich/dob mit sechs verpflichtungen zur gewohnten legionärstrupp mit österreichischen einsprengseln (https://volleybox.net/de/sk-aichdob-t1836). Im waldviertel herrscht noch immer ruhe was neuverpflichtungen angeht (https://volleybox.net/de/union-raiffeisen-waldviertel-t1826). Ist das die ruhe vor dem sturm, oder was? Und sonst gibt’s auch auf https://volleybox.net/de/home auch nichts mehr was neuverpflichtungen österreichischer clubs angeht. Sozusagen in die andere richtung gibt es allerdings schon eine neuigkeit: clemens ecker verlässt sokol in richtung kroatien. Er wird in der nächsten saison bei mladost zagreb spielen (https://volleybox.net/de/clemens-ecker-p55706). Kann man, wenn man möchte auch unter https://www.volleynet.at/infocorner/transfers/transfers-int/ vermerken, muss man aber nicht. Ist eh schon presented by bloggist.   

 

Zum schluss noch ein artikel zur klimaerwärmung, der jetzt auch den ösv trifft, wie unter https://sport.orf.at/stories/3098638/ zu lesen ist. Ich kann mich noch gut erinnern, wie der winterpeter, damals noch ösv präsident an einem sonntag in der sendung im zentrum, der kliamforscherin helga kromp-kolb (https://de.wikipedia.org/wiki/Helga_Kromp-Kolb) präpotent erklärt hat, dass das mit dem klimawwandel alles nur panikmache sei.    

 

 

Lasst euch, verdammt noch einmal, gegen covid-19 impfen!

 

Wien, 09.08.2022, 01:14 mez

 

 

Dienstag, 2. August 2022

Von mehr quantität als qualität in der sandkiste, von facebookeinträgen nahe an der frotzelei und von fehlenden antworten auf nicht gestellte fragen

 Wien, 01.08.2022, 22:59 mez

 

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

 

so, quasi fast schon traditionsgemäß und zur jahreszeit passend beginne ich heute, wie schon in den vergangenen wochen den rundgang durch die kleine österreichische volleyballwelt in der sandkiste. Und da standen letzte woche international zwei future turniere der beachvolleyballtour mit dem langen namen auf dem programm. Die quantitative beteiligung der övv-duos an diesen beiden turnieren der untersten kategorie war mit insgesamt sechs herrenduos und vier damenduos durchaus beeindruckend, die qualitative war es dann erwartungsgemäß - ok, ok ich geb’s zu das war jetzt garstig - eher nicht und meilenweit vom heute in einer pressekonferenz vom övv-präsidenten himself wieder einmal herbeifabulierten weltklassestatus des österreichischen beachvolleyballsports entfernt.

 

In ljubljana war für die beiden damenduos hohenauer/bruckner und rabitsch/trailovic bereits in der ersten bzw. in der zweiten qualirunde schluss (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour-2022/events/future/ljubljana-slovenia/standings/women/#round-f). Bei den herren schieden die frischgebackenen u20-europameister hammarberg/berger nach freilos in der ersten dann in der zweiten qualirunde aus. Im hauptbewerb war für die ...äh... routiniers kunert/doppler in der ersten ko runde endstation, gegen das belgische paar vandecaveye/vandecaveye, die aktuelle nummert 119 der weltrangliste (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour-2022/events/future/ljubljana-slovenia/standings/men/#round-fhttps://www.fivb.com/en/beachvolleyball/rankingmen). Ah ja die belgier sind dann bis ins finale gekommen. War also lospech, dass man die schon in der ersten ko-runde als gegner hatte. Nach dem doblerschen äquivalenztheorem hätte man bei etwas mehr losglück die beiden erst im finale getroffen und dann wäre sich allemal ein zweiter platz ausgegangen.

 

In myslowice war’s von den ergebnissen her auch nicht viel besser. Bei den damen war für friedl/holzer in der ersten qualirunde schluss und für freiberger/wiesmeyr, die für den hauptbewerb qualifiziert waren, nach zwei niederlagen, in der gruppe (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour-2022/events/future/myslowice-poland/standings/women/#round-f). Bei den herren war für grössig/reiter in der quali ein one-two-barbecue angesagt, die für den hauptbewerb qualifizierten schnetzer/petutschnig blieben in der gruppe hängen, pascariuc/leitner in der ersten ko-runde und seiser/kindl sorgten mit ihrem semifinaleinzug für kurzfristiges hyperventilieren bei den für die övv-website verantwortlichen. Geworden ist es dann mit dem vierten platz quasi die minimalvariante einer semifinalqualifikation, die man sich aber auf övv-seite in gewohnter weise schönredete (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour-2022/events/future/myslowice-poland/standings/men/#round-fhttps://www.volleynet.at/seiser-kindl-bei-future-turnier-in-myslowice-im-halbfinale/,https://www.volleynet.at/seiser-kindl-bei-world-tour-future-in-myslowice-starke-vierte/).

 

Ah ja, a propos schönreden und so. Den vogel in der beziehung schossen die gestalter:innen der facebookseite des övv unter https://www.facebook.com/Volleyball.AUSTRIA/ ab. Mit „freiberger/wiesmeyr, die siegerinnen vom pro 160 in litzlberg, beenden das future turnier in myslowice auf platz 13“ beginnt dort ein eintrag.


34 likes hat der eintrag bis jetzt. Mich würde jetzt einmal interessieren, wer von diesen 34 wusste, dass freiberger/wiesmeyr ohne sieg den geteilten 13. und damit letzen platz des hauptfeldes erreicht hatten. Ist das bewusste irreführung eines gutgläubigen und zum teil vermutlich unbedarften publikums? Geht’s noch. Wer schreibt so einen holler? Mir fallen dazu zwei dinge ein: erstens https://www.youtube.com/watch?v=7Pd6TYWP5YQ und zum zweiten erlaube ich mir hier den mittlerweile zur österreichischen folklore gewordenen sager meines – angeheirateten - ex-schwagers zu parapharsieren und die frage zu stellen: wos woa de leistung?

 

Ah ja und ab morgen geht’s mit dem cev nations cup sandkistenmäßig in wien weiter (https://www.cev.eu/beach/nations-cup/). Aus dem anlass gab es heute eine von zwei pressekonferenzen, die, und das gilt besonders für diese hier, zumindest zum teil dem volleyballsport gewidmet waren. Wer wirklich lust hat kann sich unter https://tvthek.orf.at/profile/Beachvolleyball-Nations-Cup-2022/13887568/Pressekonferenz-Beachvolleyball-Premiere-EM-der-Nationen-2022/14144538 noch ein paar tage lang eine fast 45-minütige dauerwerbesendung für den sogenannten mister beachvolleyball hannes jagerhofer - der sogenannte mister volleyball ist übrigens auch zu sehen, allerdings nur von hinten, als aufmerksamer zuhörer - zu gemüte führen. Jagerhofer spricht, jagerhofer führt interviews, jagerhofer wird belobhudelt. Also nachdem der mann ja in der tour mit dem langen namen nicht mitspielen darf, braucht er für seine selbstdarstellung offenbar andere bühnen, und die bietet ihm der orf mit dieser als pressekonferenz nur notdürftig getarnten werbeplattform. Ah ja, irgendwann in dieser pressekonferenz gibt’s die schon oben erwähnte aussage des övv-präsidenten von der weltklasse, die österreichs beachvolleyball angeblich repräsentiert.

 

So, und jetzt zur zweiten pressekonferenz. Da stand tatsächlich der volleyballsport, und zwar der in der halle, anlässlich der bevorstehenden qualispiele der herrennationalmannschaft für die europameistercshaft im vordergrund. Auch diese pressekonferenz gibt es zum nachschauen, für alle die den livestream, so wie ich, berufsbedingt versäumt hatten unter https://www.youtube.com/watch?v=IXQQCZDhnNw. Allerdings fehlt es da ein wenig an professionalität. Erstens braucht man geduld oder man verliert sie, was die bessere lösung ist und spult im video bis zu minute 18 nach vorne. Tut man das nicht sieht man fast 18 minuten lang nur das eindrucksvolle titelbild mit einem aufspieler des nationalteams, der zur zeit vertragslos ist, und mit einem, der im unterschied zu vielen anderen die vom övv so gerne vergebene bezeichnung „star“ zu recht trägt, aber dem nationalteam in den qualispielen nicht zur verfügung steht und - achtung gerücht – in zukunft überhaupt nicht mehr zur verfügung stehen wird.



 

Dann beginnt die pressekonferenz endlich und dann funktioniert das mikrophon nicht, bei der eingespielten videobotschaft des övv-präsidenten gibt’s dafür ein echo und dass der ton während der gesamten pressekonferenz nicht synchron mit dem bild ist, ist dann eh schon irgendwie wurscht. Hat ja fast was liebenswürdiges, dieses amateurmäßige auftreten. 4 personen haben dafür immerhin bereits ein thumbs up verteilt. Und kommentare gibt’s bis jetzt auch noch keine. Also dass das video viral ghet ist eher nicht zu erwarten, deshalb, wie schon geschrieben, eh wurscht, das mit den pannen und hoppalas.

 

So, aber nachdem ich mir diese pressekonferenz angesehen habe, muss ich das gesehene und gehörte kommentieren. Da stehen die zwei top-spieler alex berger und paul buchegger nicht im kader, weil sie, wie unter https://www.volleynet.at/oevv-herren-em-quali-vorbereitung-auf-zielgerade-letzte-testspiele-absolviert/ lapidar in einem satz steht, ihren vereinen aus gesundheitlichen gründen priorität einräumen. Äh ja, und was heißt das jetzt genau. Sind die beiden verletzt, oder wollen sie sich – bei den erfahrungen, die paul buchegger mit dem nationalteam gemacht hat, durchaus nachvollziehbar – nicht der gefahr aussetzen, sich in spielen im nationalteam zu verletzen? Oder war’s das jetzt überhaupt mit der nationalmannschaft für die beiden? Und dann sitzen dort sportjournalisten, und keiner hat die cojones oder – wahrscheinlicher – das interesse, diese fragen zu stellen. Achtung, hägengebliebene schallplatte: kann man sich das im fußball vorstellen? Alaba und arnautovic spielen in der em-quali nicht, und der öfb schreibt auf seiner website, sie spielen nicht, weil sie ihren vereinen aus gesundheitlichen gründen priorität einräumen. Und bei einer pressekonferenz fragt kein einziger sportjournalist, keine einzige sportjournalistin was denn das bitte im klartext heißen soll? Unvorstellbar. Und was sagt uns das,  was da auf der pressekonferenz des övv heute passiert ist? Schicken die zeitungen ihre uninfomiertesten sportjournalist:innen zu einer pressekonferenz des övv, oder interessiert es die, die dort sitzen eh nicht, was das im österreichischen hallenvolleyball passiert? Und warum lässt man den övv mit einer solchen völlig intransparenten aussage mit einem gegen null gehenden informationsgehalt davonkommen. Fakten, fakten fakkten hieß es einst in der focus-werbung (https://www.youtube.com/watch?v=xOm4MKGskaU). Es scheint so als wäre das dem österreichischen sportjournalismus zumindest beim volleyball herzlich egal. Ah ja, wenn man schon die gelegenheit bei der pressekonferenz nicht genützt hat, wichtige fragen zu stellen, dann könnte man sich doch um eine stellungnahme der beiden spieler zu ihrer zukunft im nationalteam bemühen.

 

So und bei aich/dob ist die kaderplanung abgeschlossen, wie unter https://www.volleynet.at/vizemeister-zadruga-aich-dob-verpflichtet-teamspieler-aus-estland/ zu lesen ist. Wenn man dann gespannt die website des vereins unter http://www.aich-dob.at/Herrenteam/Herren-I/ aufruft, dann macht sich enttäuschung breit. Nichts ist es dort mit dem aktuellen kader. Den findet man unter https://volleybox.net/de/sk-aichdob-t1836 und der liegt mit sechs legionären auf der gewohnten linie, der aich/dob auch schon in den letzetn jahren gefolgt ist. Ah ja, und drei mittelblocker im kader erklären jetzt auch, warum nicolai grabmüller, mittelblocker im nationalteam nach tirol ausgewichen ist. Dort hält man bereits auch schon bei fünf verpflichteten legionären, die dem team laut trainer schlagkraft verleihen werden (https://volleybox.net/de/hypo-tirol-innsbruck-t1550https://www.volleynet.at/hypo-tirol-vt-coach-chrtiansky-haben-schlagkraeftiges-team-zusammengestellt/). Noch immer sehr ruhig ist es bei den waldviertlern, wo die zahl der legionäre zur zeit bei zwei steht (https://volleybox.net/de/union-raiffeisen-waldviertel-t1826). Die amstettner haben eine australier verpflichtet, was die anzahl der legionäre mit den beiden polnischen spielern, die ihre verträge offenbar verlängert haben, auf drei bringt (https://volleybox.net/de/vca-amstetten-no-t1955). Bei den riedern sind gegenwärtig zwei legionäre im kader so wie auch bei graz (https://volleybox.net/de/sg-uvc-weberzeile-riedinnkreis-t4729https://volleybox.net/de/uvc-holding-graz-t1934).

 

Ah ja, die einträge unter https://www.volleynet.at/infocorner/transfers/transfers-herren/ würden einmal, um es höflich zu formulieren, eine aktualisierung vertragen, wobei ich in dem fall fast annehme, dass die bringschuld bei den vereinen zu verorten ist. Warum fallen mir da jetzt gerade die schon etwas älteren, angegrauten herren revoluzzer, die silberrücken mit ihrem verein bundesliga ein? Die wollten doch zur verbesserung der situation des österreichischen volleyball und zu dessen professionalisierung entscheidendes beitragen. Oder ging es schlussendlich doch nur ums eigene ego?

 

Aber so wie es aussieht haben nicht nur die volleyballvereine, sondern generell die sportvereine in österreich sehr bald ganz andere sorgen wie unter https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000137917368/die-energiekrise-laesst-oesterreichs-sport-um-die-zukunft-bangen und unter https://exxpress.at/askoe-praesident-krist-zu-teuerungen-da-werden-einige-traenen-fliessen/.          

 

      

Lasst euch, verdammt noch einmal, gegen covid-19 impfen!

 

Wien, 02.08.2022, 01:31 mez

 

 

Dienstag, 26. Juli 2022

Vom ende eines kurzen zwischenhochs in der sandkiste, von der kurzzeitigen rückkehr eines einst nicht unerfolgreichen beach-duos und vom nicht unwesentlichen unterschied zwischen kann- und mussbestimmungen

 Wien, 25.07.2022, 22:28 mez

 

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

 

so, kein frauenfußball heute, aber nach der erfolgreichen vorigen woche ist es in der sandkiste back to the usual, wie die anglikaner:innen das nennen würden. Beim challenge turnier, einem turnier der zweiten kategorie auf der beachvolleyballtour mit dem langen namen, in agadir gab es nicht sehr viel zu holen für die övv-duos. Bei den damen shcieden friedl/holzer in der ersten qualirunde aus und für klinger/klinger war nach überstandener quali in der gruppenphase nach zwei niederlagen schluss (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour-2022/events/challenge/agadir-morocco/standings/women/#round-f). Bei den herren war es ähnlich. Für schnetzer/friedl war in der ersten qualirunde endstation und für  huber/seidl ...äh... huber/dressler dann im achtelfinale (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour-2022/events/challenge/agadir-morocco/standings/men/#round-f).

 

Ah ja, apropos huber/seidl und huber/dressler und so: also, wenn man da bis samstag nachmittags seine informationen aus der övv-website bezog, dann konnte man glauben, dass es da quasi eine wiedervereinigung eines einst nicht ganz unerfolgreichen duos gab. Irgendwann, nach dem ausscheiden von huber/dressler im achtelfinale ist der irrtum dann einem oder einer für die website verantwortlichen aufgefallen. Peinlich ist das, ziemlich sehr peinlich. 


Und wieder einmal presented by the bloggist, der bericht vom future turnier, also einem tunrier der dritten kategorie, in warschau: eigentlich könnte ich es kurz machen und schreiben eh alles wie immer. Die ausführlichere version liest sich so: nach einem freilos in der ersten qualirunde erwischte es freiberger/rabitsch bei den damen in der zweiten qualirunde, also quasi one two barbecue ohne one oder ohne two, je nachdem von welchem ende der quali man es betrachtet (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour-2022/events/future/warsaw-poland/standings/women/#round-f). Bei den herren stieen reiter/grössig in der ersten ko-runde aus (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour-2022/events/future/warsaw-poland/standings/men/#round-f).

 

Und ein paar erfolge in der sandkiste gab’s dann dohc, wenigstens auf einem nebenschauplatz. Für die medaillengewinner:innen bei der mevza youth championship und ihren betreuer:innen gibt’s auch von hier auf eine herzliche gratulation. 

 

So, und jetzt muss ich auf den kommentar von chrisstopher schrenk antworten. Zuerst einmal, danke für die erklärung, warum in gstaad nach einem anderen turnierformat gespielt wurde. Wusste ich nicht und war vermutlich nicht der einzige unwissende in der überschaubaren österreichischen volleyballfamilie. Wie schlau solche ausnahmeregelungen sind und wie userfriendly – um wieder einmal einen anglikanismus ...äh... anglizismus einzustreuen – so etwas ist, sei dahingestellt. Zur zweiten erklärung die spielkleidung betreffend, darf ich mich kurz rechtfertigen. Ich danke christopher schrenk, der sich in seinem kommentar als lichtbringer – ich will jetzt gar nicht die lateinische übersetzung dafür verwenden – bezeichnet, auch für seinen zweiten, oder eigentlich chronologsich richtig, seinen ersten erhellenden hinweis. Aber ich muss jetzt schon anmerken, dass ich durchaus weiß, dass die bikinihosenstegregelung seit einiger zeit – zum glück – geschichte ist. Ich habe daher auch in meinem blog nicht geschrieben, dass frauen in bikinhosen und -tops spielen müssten. Ich habe mir erlaubt die spielbekleidung als grund für meine schwach ausgeprägte sympathie für den beachvolleyballsport anzuführen. Aber zurück zur aufgehobenen belkeidungsvorschrift: da jetzt als mann den ball quasi an die frauen weiterzuspieln und zu sagen, die können ja eh in t-shirt und short spielen, wenn sie möchten, ist geradezu infam. Man gibt quasi den frauen selbst die schuld, dass sie den voyeurismus mancher – nicht aller – männer bedienen. Ich will jetzt gar nicht näher ausführen, wo solche in der konsequenz noch schlimmere schutzbehauptungen  a la die müssen ja nicht spätnachts alleine nachhause gehen, die müssen ja nicht in der finsteren parkgarage parken etc., noch zur anwendung kommen um das verhalten oder die handlungen von männern zu rechtfertigen. Kann-bestimmungen im sport sind immer schlecht. Bekleidungsvorschriften z.b. im  fußball sind im regelwerk festgeschrieben, die eingehalten werden müssen. Und ich bilde mir ein, dass das auch im hallenvolleyball so ist, bis hinunter zur größe und position der nummern auf leibchen und hose. Also ein halblustiger nationaler verbandspräsident könnte nicht plötzlich auf die idee kommen, sein damenteam in badeanzügen spielen zu lassen.

 

Ah ja, a propois halblustiger verbandspräse und so: wenn ich fotos von diversen fivb- oder cev-meetings sehe, dann fällt mir schon auf, dass man dort sehr, sehr weit von einer geschlechterparität entfernt ist. Und über den altersschnitt mag ich gar nicht schreiben. Old farts würden die anglikaner:innen sagen. Und ob das dem sport generell gut tut wage ich sehr zu bezweifeln. Und nur der fairness halber: das gilt leider nicht nur für den volleyballsport.

 

So, und aus der halle gibt’s nichts zu berichten, außer, dass bald die qualispiele für die eurovolley nächstes jahr stattfinden werden. Und, dass es am transfermarkt  sehr ruhig ist. Weder unter https://volleybox.net/de/home noch unterhttps://www.volleynet.at/infocorner/transfers/ findet sich etwas neues.

 

Unter https://www.fivb.com/en/about/news/nevobo-medical-congress-to-take-place-during?id=98986 wird ein interessanter kongress angeküdigt. Unter https://www.volleybal.nl/jump2prevent findet die interessierte leserin und der interessierte leser dann details zum interessanten programm. Noch interessanter wäre das programm allerdings gewesen, wenn man sich um den experten für eh alles jenseits und diesseits der täglichen kniebeuge als vortragenden bemüht hätte. Für eine keynote lecture wäre der herr kommerzienrat sicher zur verfügung gestanden und hätte die brandeuesten studien zum thema präsentiert.

 

 

 

Lasst euch, verdammt noch einmal, gegen covid-19 impfen!

 

Wien, 26.07.2022, 00:03 mez

 

 

Dienstag, 19. Juli 2022

Von einer höchst erfreulichen goldmedaille aus der sandkiste, von vermeintlichten großen schritten und der fehlenden kritischen einordnung in der halle und von der notwendigkeit der nachhaltigkeit im sport

 Wien, 18.07.2022, 23:12 mez

 

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

 

so, frauenfußball geschaut und jetzt geht’s zum volleyball. Ah ja, beim frauenfußballt tragen die frauen die gleiche spielkleidung wie die männer, und das ist gut so. Da hatte vor einigen jahren ja auch der unselige herr blatter die verschwitzte altherrenidee, die frauen in einer art badeanzug spielen zu lassen. Zum glück haben sich damals die spielerinnen, allen voran mia hamm (https://de.wikipedia.org/wiki/Mia_Hamm), dagegen erfolgreich gewehrt. Zur spielkleidung komm‘ ich dann gleich noch einmal.

 

Also ich muss jetzt abbitte leisten, nach dem wochenende, weil ich die beachvolleyballer:innen ja immer wieder ein bisschen respektlos als sandhüpferlinge bezeichne. Das hat einerseits damit zu tun, dass ich persönlich hallenvolleyball von der taktischen variationsbreite einfach interessanter finde und andererseits damit, dass mir das umfeld nicht gerade sympathisch ist, und mit dem frauenbild, das da neben und in der sandkiste vermarktet wird. Ich sag‘ nur so als stichworte junge, knapp bekleidete frauen an der feuerwehrspritze – freud schau owa – und bikinihosenstegbreite bzw. die unterschiede in der spielkleidung bei männern und frauen ganz generell.

 

Aber jetzt geht’s nicht um meine befindlichkeiten sondern um die athlet:innen in den sandkisten und - ehre wem ehre gebührt – die waren so gut wie schon lange nicht an diesem wochenende. Das mit großem abstand erfreulichste hat das duo hammarberg/berger geschafft, die bei der u20 europameisterschaft die goldmedaille geholt haben (https://www.cev.eu/beach/age-groups/2022/u20/men/#final-ranking). Dass der entscheidungssatz des finales aufgrund einer verletzung eines gegnerischen spielers nicht gespielt werden konnte, drübt die leistung nicht wirklich. Ganz große gratulation an die burschen und ihre betreuer. Beiden  damen ging’s nicht ganz so gut. Das duo rabitsch/trailovic ist im achtelfinale ausgeschieden (https://www.cev.eu/beach/age-groups/2022/u20/women/#final-ranking).

 

Und als draufgabe gab‘s dann noch beim challenge turnier, der zweiten turnierkategorie der beachtour mit dem langen namen, in espinho auch noch resultate für die övv-duos wie schon lange nicht mehr. Bei den damen schieden zwar friedl/holzer gleich in der ersten qualirunde aus aber klinger/klinger schafften es aus der quali in den hauptbewerb und dort bis ins achtelfinale (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour-2022/events/challenge/espinho-portugal/standings/women/#round-f). Bei den herren lief es noch besser, hörl/horst schieden im achtelfinale gegen ermacora/pristauz aus und letztere schafften es bis ins finale, das dann leider gegen bryl/losiak verloren ging (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour-2022/events/challenge/espinho-portugal/standings/men/#round-f). Gratulation zu diesem zweiten platz. Ah ja und noch ein future turnier gab es auf der tour mit dem lagen namen, presented here by the blogggist: in ciro marina schafften es pascariuc/leitner nach zwei niederlagen in der gruppe nicht in die ko-runde (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour-2022/events/future/ciro-marina-italy/standings/men/#round-f).

 

So, und in der halle war auch einiges los. Bei den u22 europameisterschaften der herren gab es für das österreichische nationalteam zwei, in den satzergebnissen zum teil sehr knappe 0:3 niederlagen gegen serbien und polen und eine 2:3 niederlage gegen frankreich (https://www.cev.eu/national-team/age-group-championships/u22m/#final-round). Beim finalturnier der u21 damen wurden den österreicherinnen sehr deutlich die grenzen aufgezeigt mit satzergebnissen -10, -14 und -18 gegen serbien und -9, -14 und -19 gegen italien (https://www.cev.eu/national-team/age-group-championships/u21w/#final-round). Dass der satzgewinn gegen die ukraine dann auf der övv-website abgefeiert wurde passt zum restlichen warmsprech, der sich dort findet wo von ...äh... overpacing die rede ist vom möglichen gewinnen und das bei satzegerbnissen in satz drei und vier von -15 und -11 (https://www.volleynet.at/wu21-nationalteam-verabschiedet-sich-mit-satzgewinn-von-em/). Ich hab‘ mir die spiele auf youtube angesehen, und da gibt’s eklatante technische und vor allem athletische mängel, die bei mir im gegensatz zu den övv-verantwortlichen für die zukunft keine allzu großen optimismus aufkommen lassen.

 

Und obwohl sich die herren im u22-finalturnier sicher besser präsentiert haben, sollte man bei aller euphorie auch hier vorsichtig sein und den siebenten platz auch richtig einordnen. Der unter https://www.volleynet.at/mu22-team-beendet-em-auf-rang-sieben-rath-zobernig-grosser-schritt-fuer-oesterreichs-volleyball/ vom sportdirektor so bezeichnete große schritt ist nicht ganz so groß, wenn man sich die mühe macht kurz einmal zu überlegen, welche nationen an diesen meisterschaften nicht teilnahmen. Von den ersten zwölf der europäischen rangliste für die u20 herren fehlten die nummer 1, russland, die nummer 2, belgien, die nummer 5, tschechien und weißrussland, die nummer 7, deutschland und die nummer 12, finnland, die allesamt nicht an der qualifikation teilnahmen (https://www.cev.eu/national-team/rankings/#age-groupshttps://www.cev.eu/national-team/age-group-championships/u22m/#qualification).

 

Im gegensatz zum övv hat der orf das abschneiden der beiden nachwuchsnationalteams sehr nüchtern und knapp auf den punkt gebracht, wie unter https://sport.orf.at/stories/3098070/ zu lesen ist. 

 

Ah ja  gewonnen haben bei den u21-damen und bei den u22-herren die idalener:innen. Und zum drüberstreuen haben die burschen auch noch die u18-europameisterschaft gewonnen (https://www.cev.eu/national-team/age-group-championships/u18m/#final-round) und die damen die nationsleague (https://en.volleyballworld.com/volleyball/competitions/vnl-2022/final-standings/women/).

 

Und was gibt’s vom transfermarkt zu berichten? Max thaller, seines zeichens nationalteamaufspieler, ist offenbar noch immer auf vereinssuche (https://volleybox.net/de/maximilian-thaller-p3021). Sein nationalteamkollege nicolai grabmüller dürfte doch wieder bei aich/dob untergekommen sein, wenn man https://volleybox.net/de/nicolai-grabmuller-p11670glauben darf. Ah ja a propos aich/dob und so: die kärntner halten mit bisher 5 verpflichteten legionären zur zeit den rekord (https://volleybox.net/de/sk-aichdob-t1836/players). Aber der vca amstetten ist am aufholen hat er doch zwei seiner legionären aus der vergangenen saison auch für die kommende wieder verpflichten können (https://volleybox.net/de/vca-amstetten-no-t1955). Ruhig ist es bis jetzt beim meister und cupsieger der abgelaufenen saison aus dem waldviertel (https://volleybox.net/de/union-raiffeisen-waldviertel-t1826). Die rieder haben einen kanadischen aufspieler geholt (https://volleybox.net/de/tomas-sorra-p27633/clubs) und das war’s dann auch schon wieder mit den neuverpflichtungen.

 

So und quasi als kontrapunkt zum depperten im kreis fahren nebst hier letzte woche dokumentierten, höchst unerfreulichen begleiterscheinung, ein paar beispiele, dass sport auch nachhaltig sein kann. Unter https://www.kleinezeitung.at/sport/sommersport/ballsport/6163089/Nachhaltigkeit-im-Sport_Wo-packen-heimische-Vereine-an-Gruene findet man sogar einen volleyballverein.   

 

Lasst euch, verdammt noch einmal, gegen covid-19 impfen!

 

Wien, 19.07.2022, 01:12 mez

 

 

Dienstag, 12. Juli 2022

Von turnierformatsänderungen in der sandkiste während der saison, von weiterhin unvollständiger sandkistenberichterstattung des övv und von grauslichkeiten und scheinheiligkeiten abseits des volleyballsports

Wien, 12.07.2022, 00:12 mez

 

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

 

so, heute wird es schon wieder ein kurzbericht. Ich bin gerade verspätet aus London angekommen und daher gibt’s eine premiere, also zumindest, wenn mir mein gedächtnis keinen streich spielt. Zum ersten mal ind der nun schon eher langen geschichte dieser einträge beginne ich mit dem schreiben nach mitternacht. 

 

Also passend zur jahreszeit geht’s zuerst einmal schnell in die sandkiste. Dort haben beim elite 16 in gstaad, einem tunrier der höchsten kategorie der beachvolleyballtour mit dem langen namen 4 herren- und ein damenduo des övv teilgenommen. Interessant, und irgendwie typisch für volleyball, ist, dass man bei den elite16 turnieren offenbar mitten in der saison das format umgestellt hat. Es gibt offenbar keine quali mehr, sondern 32 teams spielen in 8 vierergruppen, anstelle des ursprünglichen formats mit 4 gruppen mit 12 fix qualifizierten paaren, und 4 paaren die aus der quali ins hauptfeld kamen, und viertelfinale nach der gruppenphase. Also da man das format ein bisschen weniger elitär gemacht hat, passt jetzt der name dieser turnierkatgeorie auch nicht mehr ganz. Aus den elite 16 ist jetzt ein elite 16 and friends geworden. Ah ja, und jetzt kommt sie wieder die oft schon hier gestellte rhetorische frage: wer kann sich das beim fußball vortsllen, dass mitten in der saison das format von turnieren geändert wird? Und die folgende frage hab‘ ich bisher nicht gestellt: haben solche regeländerungen, die nicht gerade der übersichtlichkeit dienen, oder um es mit einem anglizismus zu sagen, die nicht gerade user:innen-friendly sind,  vielleicht dann doch auswirkungen auf die etwas unterschiedlichen popularität der beiden ballsportarten?

 

So aber jetzt zu den ergebnissen der övv-duos: im damenbereich hat sich wieder einmal bestätigt, dass, sorry to say, man hier beim övv kein international konkurrenzfähiges duo hat. Schützenhöfer/plesiutschnig sind schon in der gruppenphase nach zwei niederlagen gescheitert (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour-2022/events/elite16/gstaad-switzerland/standings/women/#round-f). So ist es bei den herren dem duo huber/dressler ergangen, seidl/waller und ermacora/pristauz haben sich im achtelfinale aus dem turnier verabschiedet, und nein, hörl/horst haben nicht den 5. platz belegt, auch wenn das in den ergebnislisten so aufscheint und der övv über einen hervorragenden 5. platz jubelt, sondern sie sind im viertelfinale ausgeschieden, was ja eh nicht schlecht ist (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour-2022/events/elite16/gstaad-switzerland/standings/men/#round-fhttps://www.volleynet.at/hoerl-horst-in-gstaad-auf-platz-fuenf/). Es wundert mich ja ein wenig, dass die überschrift des övv-berichtes zum turnier in gstaad nicht „3 österreichische duos unter den ersten neun“ gelautet hat in anlehnung an dirk stermanns roman „6 österreicher unter den ersten 5“ (https://www.buecher.de/shop/buecher/6-oesterreicher-unter-den-ersten-5/stermann-dirk/products_products/detail/prod_id/29732514/).

Nüchterner sieht der orf die ergebnisse der övv-paare wie unter https://sport.orf.at//stories/3097828/ zu lesen ist.

 

Ah ja, ein weiteres beachvolleyball-turnier gab’s und zwar eines der dritten kategorie in lecce. Und das wurde not presented by övv aber dafür wird es hier presented by bloggist: dort war ein övv-duo am start. Pascariuc/leitner sind in der zweiten qualirunde ausgeschieden also quasi one two und so weiter. Wobei das mit dem one two stimmt gar nicht, weil die beiden in der ersten qualirunde ein freilos hatten und tatsächlich nur ein spiel bestritten (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour-2022/events/future/lecce-italy/standings/men/#round-f).


Aus der halle gibt es den nächsten legionärstransfer zu vermelden. Aich/dob filip madjunkov, einen mittelblocker aus nordmazedonien verpflichtet (https://volleybox.net/de/filip-madjunkov-p24101/clubs). Bedeutet das für den mittelblocker des nationalteams, nicolai grabmüller, der ja in der abgelaufenen saison bei aich/dob spielte und zur zeit offenbar noch keinen vertrag hat, dass er sich um einen neuen verein umschauen sollte (https://volleybox.net/de/sk-aichdob-t1836/players)? Ah ja, der entsprechende artikel mit den stehsätzen des managers von aich/dob, dass man hier wieder einen absoluten spitzenspieler engagiert hat, der der mannschaft sehr helfen wird, fehlt noch auf der övv-website. Sonst ist es eher ruhig auf dem transfermarkt

   

So, und zum schluss wünsche ich den u21-damen- und den u-22-herrennationalteams viel glück bei den jeweiligen europameisterschaftsfinalturnieren. Die qualifikation für die finalrunde sind natürlich erfreulich aber bei aller euphorie, in die der övv auf seiner website wieder einmal verfällt, darf man nicht vergessen, dass in den entsprechenden qualifikationsturnieren, aus welchen gründen auch immer, einige ordentliche kaliber fehlten (https://www.volleynet.at/em-auftakt-wu21-und-mu22-jeweils-gegen-serbien-nur-5-nationen-bei-beiden-finalrunden/). So fehlten bei den herren russland aus offensichtlichen gründen. Warum mit deutschland, belgien, finnland, tschechien, bulgarien oder slowenien starke volleyballnationen nicht an der quali teilnahmen ist weniger offensichtlich. Insgesamt nahmen 21 nationen an der qualifikation teil (https://www.cev.eu/national-team/age-group-championships/u22m/#qualification). Bei den damen nahmen überhaupt nur 15 nationen an der quali teil und auch hier fehlten neben russland weitere starke nationen wie belgien, holland und deutschland (https://www.cev.eu/national-team/age-group-championships/u21w/#qualification).

 

Ah ja, kleine anmerkung: die links „mehr info“ unter https://www.volleynet.at/em-auftakt-wu21-und-mu22-jeweils-gegen-serbien-nur-5-nationen-bei-beiden-finalrunden/ funktionieren nicht, zumindest, wenn man, wie ich, einen apple verwendet.

 

So, und ganz zum schluss noch ein link zu einem artikel, der meine sympathien für eine bestimmte sportart noch weiter verringert. Blöd im kreis fahren zieht offensichtlich auch das entsprechende publikum an wie unter https://www.derstandard.at/story/2000137319267/sexismus-auf-den-tribuenen-inakzeptable-vorfaelle-in-spielberg zu lesen ist. Und dann wird es auch noch scheinheilig, wenn der herr wolff wie unter https://www.derstandard.at/story/2000137333142/belaestigungen-in-spielberg-diese-leute-sollten-sich-schaemen zu lesen ist zur verteidigung des blöd im kreis fahrens ausrückt und folgendes von sich gibt: „wenn du ein echter formel-1 fan bist, dann darfst du kein rassist sein, du darfst nicht homophob sein, und du darfst nicht sexistisch sein. Ansonsten passt du nicht in die formel 1, wir wollen dich nicht“. Ah eh. Und dann fährt man zb. in bahrain und saudi arabien rennen. In saudi arabien steht auf homosexualität die todesstrafe (https://de.wikipedia.org/wiki/Homosexualität_in_Saudi-Arabien). In bahrain sind sie nur ein bisserl homophob: dort wird homosexualität mit gefängnis bestraft (https://de.wikipedia.org/wiki/Homosexualität_in_Bahrain). Dorthin passt sie offenbar, die formel 1, trotz der aussage des herrn wolff. Grauslich.

 

Lasst euch, verdammt noch einmal, gegen covid-19 impfen!

 

Wien, 12.07.2022, 01:46 mez

 

 

 

 

Dienstag, 5. Juli 2022

Von erfreulichem, üblichem und skurrilem aus der sandkiste, von einer vergebenen chance in der halle und von wieder einmal fehlender transparenz

 Heidelberg, 04.07.2022, 23:35 mez

 

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

 

so, heute wird es ein absoluter kurzbericht.

 

Aus der sandkiste gigt es ungewöhnlich erfreuliches zu berichten und daneben eher gewohntes und skurriles. Zuerst, ehre wem ehre gebührt, zum erfreulichen. Das övv-damenduo klinger/klinger hat das future turnier, ein turnier der dritten kategorie der beachtour mit dem langen namen in ios gewonnen (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour-2022/events/future/ios-greece/standings/women/#round-f). Gratulation dazu von hier aus. Alllerdings darf man, bei aller euphorie nicht vergessen, dass ein turnier der dritten kategorie halt ein turnier der dritten kategorie ist und daher nicht gerade besonders stark besetzt ist. Trotzdem war für das zweite övv-damenduo wiesmeyr/freiberger schon in der ersten qualirunde endstation (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour-2022/events/future/ios-greece/schedule/).

 

Und trotz dieser nicht gerade starken konkurrenz auch bei den herren, ist das övv-herrenduo trummer/friedl über das achtelfinale nicht hinausgekommen (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour-2022/events/future/ios-greece/standings/men/#round-f). Interessant ist irgendwie, dass zumindest dieses mal unter https://www.volleynet.at/world-pro-tour-klingers-gewinnen-future-turnier-auf-ios/ auch nicht mehr über geteilte ränge berichtet wird. 

 

Skurril, also zumindest für mich, ist es beim parallel ausgetragenen future turnier giradini naxos zugegangen über das der övv auf seiner website nicht berichtet. Deshalb presented exclusively by http://johnny-meinblock.blogspot.com: dort haben es doppler/kunert bis ins achtelfinale geschafft, obwohl sie in der zweiten qualirunde verloren hatten (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour-2022/events/future/giardini-naxos-italy/standings/men/#round-fhttps://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour-2022/events/future/giardini-naxos-italy/schedule/). Versteh‘ ich irgendwie nicht, aber das muss ja nicht sein.

 

So, und in der halle wurde leider wieder einmal eine chance vergeben. Die u19 mädchen hätten sich nach siegen gegen montenegro und frankreich gegen finnland eine 2:3 niederlage leisten können, um sich für die em-endrunde zu qualifizieren. Geworden ist es leider eine 1:3 niederlage (https://www.cev.eu/national-team/age-group-championships/u19w/#3rd-round). Unter https://www.volleynet.at/wu19-nationalteam-verpasst-europameisterschaft/ ist wieder einmal der übliche warmsprech zu lesen von supererfahrung oder von 5 punkten, die abgegangen sind und von der tollen entwicklung. Interessant ist im gegensatz dazu aber die auch dort zu findende aussage des sportdirektors, der beklagt, „dass in podgorica nicht alle spielerinnen, die uns weiterhelfen hätten können, dabei waren.“ Gibt’s dazu vielleicht ein paar details. Es warate wieder einmal wegen der transparenz und der cool governance oder so. Ok, ok, hängengebliebene schallplatte: würde es sich hier um fußball handeln, hätte man am nächsten tag überall lesen können welche schlüsselspielerin aus welchem grund dem nationalteam nicht zur verfügung stand. Aber volleyball ist halt anders. 

Auffällig, und durchaus erfreulich ist, dass die zwölf spielerinnen des kaders von elf verschiedenen vereinen kommen. Die zeiten, in denen bei den damen wie auch bei den herren die vereinszugehörigkeit für eine einberufung ins nationalteam entscheidend war scheinen zum glück vorbei zu sein.

 

Das transferkarussell dreht sich langsam. Der ex-nationalteamspieler lorenz rössl wechselt den verein, aber nicht das bundesland und verlässt die grazer in richtung weiz (https://www.volleynet.at/infocorner/transfers/transfers-herren/). International bewegt sich eher wenig, max thaller ist offenbar noch immer auf vereinssuche und geiches gilt auch für seinen nationalteamkollegen nicolai grabmüller (https://volleybox.net/de/maximilian-thaller-p3021,https://volleybox.net/de/nicolai-grabmuller-p11670). Und ein weiterer nationalteamspieler, anton menner hat seine karriere wie unter https://www.volleynet.at/toni-menner-beendet-karriere-nationalteam-bereitet-sich-auf-em-quali-vor/ zu lesen, beendet. Und ein wenig lob gibt’s hierzu auch noch: die berichte zum karriereende von nationalspielern, siehe auch den bericht zum karrierende von flo ringseis, auf der övv-website werden ausführlicher. Und das bleibt hoffentlich so. Verdient hätten es sich die spielerInnen allemal.

 

Ah ja, a propos lob und so: ein solches, und zwar in der ganz großen version gibt es von meiner seite für werder bremen. Den grund für mein lob können meine geschätzten leserinnen und meine geschätzten leser unter https://tirol.orf.at/stories/3163436/. Bezeichnend und demaskierend ist der tweet eines herrn leo kohlbauer, seines zeichens pressesprecher der wiener blaunen, der sich in seinem tweet einer sprache bedient, die beweist, dass der der eintrag von werder bremen unter https://twitter.com/hashtag/nachbarnkannmansichnichtaussuchen?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw so falsch nicht war.    

 

Lasst euch, verdammt noch einmal, gegen covid-19 impfen!

 

Heidelberg, 05.07.2022, 01:09 mez