Mittwoch, 29. April 2026

Vom fehlenden geld für ein beachvolleyballturnier und von sehr viel geld in einem schwarz-blauen covid-hilfsfonds, von sehr lauten trommeln in ried und von ganz leisen trappisten beim övv und vom zusammenhang zwischen finanziellen problemen und vielen legionärinnen

 Wien, 28.04.2026, 22:42 cet

  

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

 

so, in brasilia beginnt gerade das nächste elite24 turnier, formerly known as elite16 turnier, ein turnier der höchsten kategorie der bvtmdln. Dort sind zwei övv-duos dabei. Hammarberg/berger sind beim herrenturnier im hauptfeld gesetzt, klinger/klinger müssen bei den damen in die quali.

 

Und in österreich entdecken die blaunen ihre liebe zum sandhüpfen wie man auf deren facebookseite lesen durfte für billige propaganda. Bemerkenswert an  dem plakat, abgesehen von der primitivität, ist ja, dass man bei den effen zwar bei "de auslända" sehr wohl das erlernen der deutschen sprache vehement fordert, dieser aber selbst nicht mächtig ist. Es heißt nicht für was sondern wofür, ihr blaunen schreiberlinge. Lernt gefälligst korrektes deutsch, dann dürft ihr es bei nicht-deutschsprachigen auch einfordern. Bis dahin einfach goschn halten. Danke.


 

 

Dieser partei ist wohl nichts zu blöd um stimmen zu machen und gegen die „auslända“ zu hetzen. Und kann mir jetzt bitte der landeshauptmänninstellvertreter, sportlandesrat und liederbuchsachverständige udo landbauer erklären, was die ausgefallene unterstützung eines mittelklassigen beachvolleyballturniers mit der finanziellen unterstützung einer ngo wie zara, die sich für opfer von rassismus und von hass im netz einsetzt, durch andreas babler und eva-maria holzleitner zu tun hat (https://zara.or.at)? Ich stehe nicht an mich bei den beiden dafür zu bedanken, die finanzierung von zara weiterhin zu sichern, nachdem kickls beste frau bei den schwürkisen, die frau bauer, diese kurzerhand abgedreht hatte (https://www.derstandard.at/story/3000000317517/foerderstopp-fuer-opferschutzverein-zara-fuehrt-zu-zwist-in-der-koalitionhttps://www.derstandard.at/story/3000000317906/das-ist-alles-andere-als-lustig-vizekanzler-kontert-oevp-kritik-an-rettung-der-antirassismusstelle-zarahttps://www.derstandard.at/story/3000000317742/babler-und-holzleitner-retten-opferschutzstelle-zara-aber-mit-weniger-finanzierung-als-zuvor).

 

Und, dass eine partei, die in niederösterreich einen sogenannten covid-hilfsfonds mit 31 millionen euro ausgestattet hat, aus dem sich verschwörungserzähler:innen, aluhutträger:innen und impfgegner:innen ihre angeblich in der zeit der pandemie erlitttenen schäden abgelten lassen können, sich erdreistet derartig das maul aufzureißen ist nicht einmal mehr schäbig sondern nur noch grauslich. Passt aber halt perfekt zu dieser partie (bleibender tippfehler). Offenbar ist die anzahl der pandemiegeschädigten aber doch wesentlich geringer als es die fpö propaganda verbreitet. Vor einem jahr waren, laut rechnungshof, erst 12% der summe ausbezahlt worden (https://www.rechnungshof.gv.at/rh/home/news/Meldungen_2025/31-30_Millionen_Euro_dotierter_NOe_COVID-Hilfsfonds_wenig.html#). Und das obwohl der rechtsextreme verschwörunsgtheoretiker – so darf man den herren jetzt nennen, siehe auch weiter unten - martin rutter auf die glorreiche idee gekommen ist, mehrere vereine in niederösterreichischen bezirken zu gründen um sich mehrfach aus dem fonds bedienen zu können. Der herr verliert übrigens gerade prozesse, die er gegen profil und falter angestrengt hatte (https://www.derstandard.at/story/3000000261891/verschwoerungstheoretiker-martin-rutter-verliert-klage-gegen-profil,https://www.falter.at/zeitung/20250325/medienklage-gescheitert). Man darf den herrn also jetzt als verschwörungstheoretiker und als rechtsextrem bezeichnen, was ich hier mit einer gewissen schadenfreude gerne zum zweiten mal mache.

 

Schön wäre es, wenn sich der övv von solchen instrumentalierungsversuchen der fpö distanzieren würde. Aber dazu reicht vermutlich der mut nicht aus.

 

Ah ja, a propos mut und so: ich stelle einen post von pink hier ein, die den norwegischen beach-hanballerinnen zu ihrem protest gegen die sexistischen bekleidungsvorschriften gratuliert. Den beachvolleyballerinnen wäre ein solcher mut zum protest auch zu wünschen.


 

   

 

So und jetzt nach reichlich politik, ab in die halle, wo bei den herren gerade die meisterschaft entschieden wurde. Hartberg hat das fünfte spiel gegen ried gerade mit 3:2 gewonnen und damit die best of seven serie mit 4:1 für sich entschieden. Gratulation von dieser stelle aus zum ersten meistertitel an die spieler und betreuer:innen der hartberger  und ebenso an die spieler und betreuer:innen der rieder zu vizemeistertitel (https://www.volleynet.at/hartberg-ist-meister-32-gegen-ried-am-dienstag/). Ganz friktionsfrei ist es in der serie aber dann doch nicht zugegangen, wie man aus vielen medien, darunter auch beim orf, aber natürlich nicht im trappistenkloster mit dem namen övv erfahren konnte. Zu laut ist es geworden, im rieder volleydome. Weil die hartberger fans offenbar eine abordnung von trommlern zum auswärtspiel mitgenommen hatten, wurden daraufhin trommeln und andere lärmgeräte im rieder volleydome kurzerhand verboten. Ich erlaube mir im sinne der transparenz die entsprechenden berichte unter https://sport.orf.at//stories/3154845/,https://www.heute.at/s/sind-zu-laut-ried-verbietet-trommeln-in-finalserie-120183369,https://www.oe24.at/sport/sportmix/volleyball-finale-ried-verbannt-laermgeraete-nach-hartberg-sieg/676513308 hier einzustellen, damit meine werten leserinnen und meine werten leser alles wissenswerte über diese …äh… provinzposse nachlesen können.

 

Der dritte platz bei den herren ging übrigens an die waldviertler, die die best of three serie gegen aich/dob mit 2:1 gewinnen konnten (https://www.volleynet.at/austrian-volley-league-men/). Auch hier gratulation an spieler und betreuer:innen.

 

Bei den damen führt sokol gegen graz in der best of five serie um den meistertitel mit 2:1, den dritten platz holten sich die damen von trofaiach/eisenerz mit einem 2:1 in der best of three serie gegen linz/steg (https://www.volleynet.at/austrian-volley-league-women/). Und auch hier gartulation an die spielerinnen und betreuer:innen.

 

Ah ja, zum freiwilligen abstieg der salzburgerinnen gab es einen weiteren zeitungsartikel.


 

Mir fällt dazu jetzt fast nichts mehr ein. Ein verein mit 8, in worten acht (!) legionärinnen (https://women.volleybox.net/de/psvbg-salzburg-t5165) verliert das spiel um platz sieben gegen bisamberg, ein team mit deren drei (https://women.volleybox.net/de/sg-union-bisamberghollabrunn-t6632) und belegt damit den achten platz (https://www.volleynet.at/austrian-volley-league-women/). Und nach diesem großartigen erfolg trennt man sich jetzt von allen legios, wie sie im artikel bezeichnet werden, und setzt auf den nachwuchs. Bisschen spät kommt da die einsicht. Da wurde viel geld verbrannt um offenbar legionärinnen der kategorie c oder d zu verpflichten, mit denen man dann gerade die relegation verhindert hatte. Hat sich das ausgezahlt, sollten sich die vereinsverantwortlichen fragen und aus der situation vielleicht die richtigen lehren ziehen. Ich fürchte nur, sollte es dem verein gelingen in der zukunft sponsoren zu gewinnen, wird man wieder alten mustern folgen.

 

Unter https://sport.orf.at/stories/3155051/ kann man eine wenig überraschende nachlese zu den winterspielen in cortina lesen, als warnung für alle möchtegern-olympiastädte.

 

Ah ja, a propos warnung und a propos möchtegernbewerbungen: der möchtegernkandiat für die nächste bundespräsidentenwahl ex-landeshauptmann hans niessl warnt vor budgetkürzungen im sport (https://sport.orf.at//stories/3155043/). Ich lass‘ das jetzt einmal so kommentarlos stehen. Ok, eine frage erlaube ich mir: was hat es mit den im burgenland gehäuft auftretenden verhaltensauffäligen spö-landeshauptmännern auf sich? Eine beeindruckende reihe von kery über niessl zu doskozil.   

 

So schließt sich der kreis mit viel politik am anfang und ein bisschen politik am ende des eintrags.

 

 

 

 

Lasst euch, verdammt noch einmal, gegen covid-19 impfen! 

 

Und hier die niederösterreich-kompatible version meines schlusssatzes:

Lasst euch, verdammt noch einmal, gegen covid-19 impfen! 

 

Wien, 19.04.2026, 00:53 cet

                                                                                                          

 

 

                                                                                                          

 

 

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