Dienstag, 24. November 2020

Vom terminchaos auf höherer ebene, von der weiterhin sehr dürftigen internationalen bilanz österreichischer clubs und von fehlender wertschätzung

 Wien, 23.11.2020, 23:17 mez

 

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs, 

so, also ich fange dieses mal gleich beim großen, internationalen volleyball an und bei dem chaos, das dort gerade herrscht. Also gegen das, was sich gerade in den von der cev veranstalteten cupbewerben tut, ist das chaos in den österreichischen bewerben eine kinderjause oder, etwas derber, der von mir immer wieder gern zitierte lercherlschas. Die termingestaltung der championsleague lässt die etwas gewöhnungsbedürftige ansetzung der spiele im österreichischen cup als wohlgeordnet und gut organisert erscheinen. Die gruppenspiele werden jeweils in zwei turniere zusammengefasst, von denen die ersten bereits im november stattfinden werden und die letzten dann im februar 2021, falls dann nicht gerade die dritte welle von covid-19 über uns hereinbricht. Und das ist gar nicht so unwahrscheinlich, wenn man sich ansieht wie die aus rechtsextremen, verschwörungstheoretiker, aluhutträger, virusleugner und impfgegner vereinigten covididioten gerade gegen hoffentlich bald verfügbare impfungen in den sozialen medien mobil machen. Aber darauf komme ich später noch zurück. Den genauen terminplan für die spiele in der championsleague findet man unter https://www.cev.eu/Competition-Area/CompetitionView.aspx?ID=1259 und unter https://www.cev.eu/Competition-Area/CompetitionView.aspx?ID=1262. Ok, irgendwie kann das dem österreichischen volleyballpublikum ziemlich wurscht sein, weil österreichische verein waren im damenbewerb nicht vertreten waren und sich bei den herren aich/dob, wie erinnerlich, schon in der ersten runde aus dem bewerb verabschiedet hat (https://www.cev.eu/Competition-Area/CompetitionView.aspx?ID=1259). 

A propos aich/dob und cev und so: das bringt mich gleich zur zweiten kategorie der von der cev organisierten europäischen cupbewerbe, zum cev cup der herren. Und dort wird‘ s noch um ein eckhaus chaotischer. Die aich/dober haben sich aus dem chaos mit einem 3:2 sieg und einer 0:3 niederlage  gegen dukla liberec zeitgerecht verabschiedet (https://www.cev.eu/Competition-Area/MatchPage.aspx?mID=38363&ID=1260&CID=6785&PID=2005,https://www.cev.eu/Competition-Area/MatchPage.aspx?mID=38364&ID=1260&CID=6785&PID=2005). Dahat auch das engagement eines weiteren brasilianers nicht mehr geholfen. Warum die cev diesen bewerb überhaupt noch weiterführt, weiß wahrscheinlich nur die funktionärsriege. Von den 16 spielen im sechzehntelfinale wurden ganze 4, in worten vier, auch gespielt, die restlichen 12 fielen coronabedingten absagen zum opfer. Das heißt, drei viertel der für das achtelfinale qualifizierten vereine haben diese bewerbphase kampflos erreicht (https://www.cev.eu/Competition-Area/CompetitionView.aspx?ID=1260). Abbruch wegen sportlicher wertlosigkeit wäre die einzig richtige entscheidung. Stop the cup kann man hier nur fordern, in anlehnung an das berüchtigte zitat des orangen cowns, der sich immer noch weigert seinen wohnsitz zu verlasssen, obwohl der mietvertrag abgelaufen ist.

Im bewerb der damen wurden von den sechzehn begegnungen immerhin neun tatsächlich gespielt (https://www.cev.eu/Competition-Area/CompetitionView.aspx?ID=1263).


Den challenge cup der herren hat corona nicht ganz so arg zerzaust wie den cev cup, alerdings musste der letzte österreichische vertreter bei den herren, waldviertel, coronabedingt aus dem bewerb aussteigen (https://www.cev.eu/Competition-Area/CompetitionView.aspx?ID=1261) nachdem man sich mit einem sieg über luzern auswärts und der coronabedingten absage des heimspiels für das achtelfinale qualifiziert hatte (https://www.cev.eu/Competition-Area/MatchPage.aspx?mID=38403&ID=1261&CID=6791&PID=2008,https://www.cev.eu/Competition-Area/CompetitionView.aspx?ID=1261). Also vielleicht hab‘ ich es übersehen, weil es auf der övv website gut versteckt war, aber bericht dazu habe ich dort keinen gefunden. Aus dem nichtantritt zu einem spiel, das offenbar frühestens für den 8. dezember angesetzt gewesen wäre kann man vorsichtige rückschlüsse auf den quantitativen umfang, und hoffentlich nicht auf die qualität der bei den waldviertlern umgehenden covid-19 infektionen ziehen. Einen kleinen hinweis darauf gibt es unter http://www.volleynet.at/mevza-league-duell-union-waldviertel-vs-mladost-zagreb-abgesagt/. In diesem bericht auf der övv-website geht es um die absagen in der mevza und dem sich daraus bedingenden terminchaos. Aber auch dazu später. Der letzte in einem europäischen cupbewerb verbleibende österreichische verein wir im rückspiel des innerösterreichischeh duells zwischen linz/steg und graz ermittelt. Das hinspiel hatten die linzerinnen 3:2 gewonnen (https://www.cev.eu/Competition-Area/CompetitionView.aspx?ID=1264). Die siegerinnen treffen dann im achtelfinale auf kairos ponte delgada aus portugal, falls das coronavirus nicht andere ideen hat. 

Ah ja, a propos steelvolleys aus linz und so: also beim korrekturlesen der einträge auf der övv-website gibt es auch einiges an luft nach oben.

Die speedvolleys, gleich doppelt und in großbuchstaben, die haben was. Speedy gonzales oder so. Arriba arriba, andale.

So und jetzt zur nächstniedrigen europäischen bewerbskategorie, zur ebenfalls vom depperten fledermausvirus ziemlich gebeutelten mevza und zu einer weiteren niederlage für einen österreichischen teilnehmer. Dieses mal hat es aich dob erwischt mit 1:3 gegen calcit kamnik aus slowenien (http://mevza-web.dataproject.com/MatchStatistics.aspx?mID=1441&ID=36&CID=83&PID=61&type=LegList). Die aich/dober schreiben damit die erfolgsgeschichte der österreichischen teilnehmer an der diesjährigen ausgabe der mevza unerschrocken weiter. Kein österreichischer verein hat bisher ein spiel gegen einen verein, der nicht aus österreich kommt, gewonnen. Oder anders formuliert: alle siege, die die drei österreichischen vereine in der mevza bisher eingefahren haben, resultieren aus innerösterreichischen begegnungen. Auch in der mevza wird möglicherweise bald der stecker gezogen werden, da offenbar kaum noch termine für die wegen corona verschobenen spiele gefunden werden können, wie der terminkoordinator der waldviertler in einem artikel auf der övv-website unter http://www.volleynet.at/mevza-league-duell-union-waldviertel-vs-mladost-zagreb-abgesagt/ moniert. Das gesammelte terminchaos kann sich die interessierte leserin und der interessierte leser unter http://mevza-web.dataproject.com/CompetitionMatches.aspx?ID=36&PID=61 zu gemüte führen. 

So, und in der heimischen liga bemüht man sich gerade den grunddurchgang fertig zu bringen. Da hat sich amstetten mit einer mit etlichen legionären verstärkten truppe in einem, speziell im zweiten und im dritten satz, sehr engen spiel mit ach und krach den aufstieg in die sogenannte toprunde gesichert (http://www.volleynet.at/denizbank-ag-volley-league-men-2020-21/). Das spricht jetzt einerseits für die junge sokoltruppe und anderseits nicht gerade für die spielerische qualität der in der österreichischen liga engagierten legionäre. Und das gilt nicht nur für amstetten, sondern auch für aich/dob und waldviertel, siehe die oben beschriebene bilanz in der mevza und in den cupbwerben der cev. Und das gilt auch für die rieder, die sich auch am legionärsmarkt umgetan hatten und sich am letzten wochende fast gegen den wastchenbaum der liga aus hartberg blamiert hätten und den angepeilten platz in der toprunde klar verfehlt haben, quasi missed by a mile, wie die anglikanerInnen das nennen.  

Ah ja, a propos legionäre und so, aber unter verkehrten vorzeichen: also was nicht nur einem treuen leser zunehmend auf die nerven geht, sondern auch mir auf die goggalan – also ich hab‘ diesen schönen kärntner dialektausdruck so lautmalerisch korrekt wie möglich geschrieben -, ist das exklusive abfeiern der österreichischen nationalteamspielerInnen, die im ausland tätig sind. Ein wenig wertschätzung für die in österreich spielenden athletInnen der nationalteams wäre wohl auch angebracht, manchmal halt. Das würde die sicher freuen in diesen zeiten, wo es ohnehin schwer fällt die motivation hochzuhalten. 

Ah ja und zu den im ausland engagierten natioanlteamspielerInnen ein kurzer blick auf die website des övv unter http://www.volleynet.at/infocorner/transfers/.


Ohne worte. Oder doch nicht. Wer ist eigentlich für diesen schmarren verantwortlich beim övv? Ist das der/die gleiche, die die speedy gonzales volleys aus linz zu verantworten hat? 

So und zum schluss wird’s wieder politisch mit diesem fundstück.

 

Abgesehen davon, dass dieses plakat eine absolute sauerei ist, die einen bei den blaunen eigentlich nicht überrasche sollte, wäre die regierung gut beraten aber so was von gleich eine aufklärungskampagne über die wohl nicht in allzu ferner zukunft verfügbare impfung gegen corona und deren nutzen für die gesellschaft zu starten. Wenn wir die deutungshoheit zu diesem thema an esotheriker, verschwörunsgtheoretiker, staatsverweigerer und andere covidioten verlieren, dann gute nacht, dann schafft die evolution die herdenimmunität, gnadenlos inklusive einer nicht gerade geringen zahl von kollateralschäden. Aber, wie schon der winterpetzi im zentrum am sonntag sagte: an irgendetwas muss der mensch ja sterben. A propos im zentrum am vergangenen sonntag: also der winterpeter mit seiner altersweisen aussage zur unausweichlichkeit des sterbens - siehe oben - und dann noch die chris lohner, die nach eigener aussage eine wilde hummel war in jungen jahren und die eine stunde lang dafür plädierte alle ins boot zu holen im kampf gegen corona, das war unfreiwilliges kabarett vom feinsten, eine empfehlung quasi, zum nachschauen, für alle diejenigen unter meinen geschätzten leserinnnen und unter meinen geschätzten lesern, die die sendung versäumt haben. Gibt’s sicher noch in der orf mediathek.   

 

Warum ist der damalige övv-präsident peter kleinmann als oberster verbandsfunktionär im missbrauchsfall johannes h. nicht aktiv geworden, wenn es, wie peter kleinmann vor der presse sagte, hinweise gegeben hat, die darauf hingedeutet haben, dass mit diesem trainer etwas nicht stimmte?

Wie wurde der ausflug von herrn kleinmann zu den olympischen spielen nach rio UND NACH PYEONGCHANG finanziert? 

Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?

Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?

Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?

Kann der övv pleite gehen?

 

Wien 24.11.2020, 01:31 mez

Dienstag, 17. November 2020

Von einem üblichen ergebnis aus der mevza, vom coronabedingten dahinsiechen der bundesligen, und von schweren informationsdefiziten auf seiten des övv

 Wien, 16.11.2020, 22:53 mez

 

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs, 

so, das wir jetzt der letzte blogeintrag vor dem am dienstag um 0 uhr beginnende lockdown. Also genau genommen beginne ich diesen eintrag vor dem lockdown und beenden werde ich ihn aller voraussicht dann schon im lockdown. Aber eine gute meldung, neben den vielen gar nicht so guten, hat es heute auch wieder gegeben. Unter https://orf.at/stories/3190034/ kann man lesen, dass nun ein zweiter impfstoffhersteller erfolgreiche daten meldet. Es besteht also hoffnung, dass wir es doch schaffen, in absehbarer zeit aus diesem irrsinn herauszukommen. Vorausgesetzt natürlich, dass sich genügend menschen impfen lassen. Ah ja, a propos impfen und zwangsimpfung und die ach so wertvolle individuelle freiheit: also ich hab‘ mir gestattet den herr opelt – das ist der herr, der mich als handlanger der pharmaindustrie geoutet hat in seiner e-mail, die er als antwort auf meinen leserbrief ans profil verfasst hatte – auf facebook zu suchen. Und siehe da, ich habe ihn gefunden. Was man da unter https://www.facebook.com/profile.php?id=100015191078368 lesen darf changiert irgendwo zwischen abstrus und gruselig. 

So aber jetzt zum volleyballsport in österreich oder dem was vom österreichischen volleyball im moment noch übrig ist. Auf internationaler ebene, in der mevza, hat es die nächste niederlage gegeben für einen österreichischen teilnehmer. Aich/dob hat gegen maribor mit 1:3 verloren (http://mevza-web.dataproject.com/MatchStatistics.aspx?mID=1440&ID=36&CID=83&PID=61&type=LegList). Beim övv ist man angesichts der niederlagenserie in der mevza offenbar schon sehr bescheiden geworden. „Mevza league – aich/dob verpasst punktgewinn in maribor“  titelt man unter http://www.volleynet.at/mevza-league-aich-dob-verpasst-punktgewinn-in-maribor/. Offensichtlich sind die erwartungen beim övv schon so niedrig, dass man eine 2:3 niederlage als punktgewinn gefeiert hätte.

Und abgesagte spiele wegen corona gibt es mittlerweile fast so viele wie bereits gespielt in der mevza. 




 

Corona-infektionen gibt’s, wohin man schaut, nicht nur in der mevza. Eine äußerst dürre orf-meldung unter https://sport.orf.at/stories/3069369/ beschreibt die situation bei den waldviertlern. Mehrere coronafälle gäbe es dort, bei spielern und bei trainern. Äh ja, wieviele wären denn mehrere?  

Unter http://www.volleynet.at/denizbank-ag-vl-men-grunddurchgang-1-in-entscheidender-phase/ darf man wieder lesen, wie das im moment so funktioniert beim övv, mit der transparenz. Da wird am anfang ganz euphorisch berichtet, dass der grunddurchgang in die zielgerade einbiegt. Die dürfte dann aber unerwartet lang werden, diese zielgerade. Und im artikel findet man sätze wie diesen: „amstetten ist spielfrei, da die partie gegen tsv raiffeisen hartberg coronabedingt verschoben werden musste.“ Also so nennt man das jetzt? Spielfrei? Coronabedingt? Geht’s noch. Amstetten kann wegen coronainfektionen im kader nicht antreten, müsste das heißen, und wieviele fälle das sind, könnte man dann auch noch dazuschreiben. Und dann lässt man den sokolspieler clemens ecker noch von 3:2 heimsieg gegen klagenfurt erzählen und karl hanzl von der – zugegebenermaßen – sensationellen platzierung seiner mannschaft. Und in der überschrift liest man bereits und dann noch einmal ganz klein am ende, dass die partie klagenfurt gegen sokol und übrigens auch ried gegen klagenfurt verschoben werden musste. Begründung? Fehlanzeige. Aber man darf vermuten, dass es coronafälle bei den kärntnern gibt. Kein wort der erkklärung findet sich im artikel, offenbar hat die überschrift den artikel irgendwie überholt. Wie schon letzte woche hier geschrieben, herrscht offenbar chaos pur. Ah ja, das in dem artikel noch angeküdigte mevza-spiel zwischen graz und kamnik wurde dann auch abgesagt, coronabedingt, wie aus den screenshots weiter oben ersichtlich.

 

Und wie schaut’s in der 1. bundesliga der damen aus? Leider sehr ähnlich, wie im kleingedruckten unter http://www.volleynet.at/denizbank-ag-vl-women-graz-feiert-gegen-erzbergmadln-favoritensieg/ zu lesen ist. Absagen bzw. verschiebungen findet man da, aber nichts konkretes über die coronafälle, die offensichtlich mehrere vereine betreffen. Und schon gar nichts ist von seiten des övv über die bei den vereinen angewandte teststrategie zu lesen, über anzahl der tests und deren häufigkeit.  

Alles, was ich zum thema tests auf corona finden konnte, stammt aus dem unter http://www.volleynet.at/infocorner/corona-virus/ downloadbaren övv präventionskonzept spitzensport.


 

Wenn das so stimmt, dass die spielerInnen nur vor dem ersten training und vor dem ersten spiel auf das virus getestet wurden, wundert mich an der jetzigen situation gar nichts mehr. Auch nicht das – ganz in trappistentradition – fortgesetzte schweigen zu anzahl der infektionsfälle bei den vereinen. Und, falls da wirklich nach dem ersten training und nach dem ersten spiel nicht mehr weiter getestet wurde, gibt’s wahrscheinlich eine gar nicht so kleine anzahl von symptomlosen spielerInnen. Die einzige sinnvolle konsequenz aus dem chaos wäre es, den meisterschaftsbetrieb bis auf weiteres auszusetzen, weil das was jetzt abläuft wohl niemandem mehr spaß macht, den spielerInnen nicht, den trainerInnen nicht und zuschauerInnen gibt’s ohnehin nicht. Und wenn da wirklich nicht regelmäßig getestet wird bei den vereinen, gefährdet das weiterlaufenlassen der meisterschaften die gesundheit der aktiven, der betreuerInnen und deren angehöriger. 

So, dass man aber in der jetzigen situation als sportverein nicht nur negative schlagzeilen machen kann, beweist leider kein volleyballverein, sondern ein verein der spusu handballliga. Unter https://www.spusuliga.at/spusu-liga/saison/spusu-liga%20-meldungen/1193-trofaiach-praesentiert-nachhaltigkeitskonzept kann man lesen was die trofaiacher in sachen nachhaltigkeit so machen. Ballsäcke und sporttaschen werden dort aus alten transparenten „upgecycelt“ und zum training und zu den spielen wird umweltschonend angereist. Das mögen wohl kleine beiträge sein aber sie schaffen bewusstsein zum thema nachhaltigkeit, nicht nur im verein selbst sondern auch in dessen umfeld. 

Und auf der anderen seite nachhaltigkeitsskala finden sich die freunde des winterpetzis, die sich gerade in zürs wegen eines einzigen weltcuprennens aber so was von gar nichts um diverse umweltauflagen scheißen, dass es eine freude ist (https://vorarlberg.orf.at/stories/3074862/). 

So und zum schluss komme ich nochmals zum lockdown, der gerade begonnen hat. Unser herr bildungsminister macht gerade einen auf marie-antoinette – das war die mit dem brot und dem kuchen - mit seiner belehrung, wie man kindern ein geeignetes umfeld zum lernen zuhause schafft.

 

Geht’s noch? Weiß der herr minister um die wohnsituation der nicht ganz so begüterten bescheid, oder hat er schon völlig die bodenhaftung verloren. Spielzimmer getrennt vom lernzimmer? Eh in der döblinger und hietzinger villa ist das ja sicher der normalzustand. Und die proleten, die zu viert oder fünft in einer 50m2 großen mietwohnung hausen, die sollen sich gefälligst eine eigentumswohnung entsprechender größe kaufen, wie es ihnen der bundesbasti empfohlen hat. Aber wenn dann die kinder die einzigen in der familie sind, die in der früh aufstehen – also jetzt im lockdown werden vermutlich nicht einmal diese faulen säcke am vormittag aus dem bett finden – dann wird das halt nichts werden mit der 150m2 eigentumswohnung in guter lage. Ah ja und bitte den kindern nicht dieses minderwertige junkfood füttern, da werden sie blad, sondern ab und zu ein feines filetstückerl vom koberind. Und nicht vergessen, wer was leistet, der kann sich halt dann auch was leisten. 

Ah ja, a propos leistung und so: also das erben einer solchen eigentumswohnung wäre natürlich auch eine möglichkeit. Reiche eltern zu haben ist ja für den basti und seine partie – bleibender tippfehler – auch eine leistung und darf deswegen nicht mit einer – pfui gack- erbschaftssteuer bestraft werden.        

Und gleich noch einmal ah ja. Ah ja, a propos blad werden: wer für knapp eine stunde lebenszeit gerade keine andere verwendung hat, der kann sich den herrn kommerzienrat als gast am stammtisch bei andy ogris anhören und -sehen (https://www.laola1.at/de/red/fussball/sonstiges/ogrisstammtisch/am-stammtisch-bei-andy-ogris--peter-kleinmann/?fbclid=IwAR1-Q2VPcH_nbpUDd_Trfoz6TSjvw19Qbx-Rp-JFWvWE9be70dEoAiW8MxM). Thema? Das übliche, also tägliche kniebeuge, gesellschaftliche anerkennung des sports und, und und. Ich hab‘ gestern ein bisschen reingehört, als vorbereitung auf meinen blog. Ich hab‘ mich dann aber schnell entschieden, dass ich diese stunde lebenszeit für eine folge der dritten staffel von „babylon berlin“ verwende. Eine gute entscheidung war das, wie ich meine.

 

Warum ist der damalige övv-präsident peter kleinmann als oberster verbandsfunktionär im

missbrauchsfall johannes h. nicht aktiv geworden, wenn es, wie peter kleinmann vor der presse sagte, hinweise gegeben hat, die darauf hingedeutet haben, dass mit diesem trainer etwas nicht stimmte? 

Wie wurde der ausflug von herrn kleinmann zu den olympischen spielen nach rio UND NACH PYEONGCHANG finanziert?

Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?

Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?

Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?

Kann der övv pleite gehen?

 

Wien 17.11.2020, 01:23 mez

Dienstag, 10. November 2020

Von einem orangen und anderen clowns, vom nur noch mit mühe aufrecht erhaltenen spielbetrieb und von einem allzu seltenen erfolg eines österreichischen vereins in einem internationalen bewerb

Wien, 09.11.2020, 22:41 mez

 

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

 

So, nachdem letzte woche mein eintrag wegen des abscheulichen terroranschlags in wien entfallen ist, gibt’s diese woche wieder einen blog. Und der fängt, ganz ungewohnt, politisch an. Keine angst ich kratz‘ dann schon die kurve zum volleyball und werde mich dabei gar nicht besonders anstrengen müssen, wie meine werten leserinnen und meine werten leser sehen werden. Nach dem furchtbaren anschlag, der vor allem bei allen, die in wien leben, noch lange nachwirken wird und den sich gerade entwickelnden politischen implikationen hat es dann vorige woche beginnend und sich bis zum wochenende hinziehend und dann auch noch heute doch noch gute nachrichten gegeben in diesem annus horribilis, diesem schrecklichen jahr 2020. Also ich bin ja nicht so fein wie queen elizabeth die zweite, die diesen ausrdruck für das jahr 1992 verwendet hat, ein jahr in dem es die britischen royals ziemlich gebeutelt hatte. Wie man unter https://www.washingtonpost.com/world/2019/12/24/queen-elizabeth-called-horrible-year-royal-family-might-have-been-worse/ lesen kann sprach sie damals nicht nur von einem annus horribilis sondern sie sagte auch noch folgendes: „1992 is not a year on which I shall look back with undiluted pleasure.“ Also diese angikanerInnen, die können halt schon englisch – undiluted pleasure – ich mein‘ das muss einem erst einfallen, das muss man im aktiven wortschatz haben. Also jetzt komm‘ ich auf meine wesentlich unfeinere version des annus horribilis zurück. Ich lass‘ da einfach ein n weg und mache es zum anus horribilis, und damit 2020 zu einem jahr, das bisher furchtbar oarsch war. Aber gegen jahresende tat und tut sich dann doch noch positives. Der orange clown wird, auch wenn er das noch immer nicht glauben mag, das weiße haus verlassen müssen und aus. Beängstigend bleibt allerdings, das mehr als 70 millionen amerikanerInnen diesen typen trotz allem ihre stimme gegeben haben. Und bitte, jetzt nur nicht hochmütig werden und über die depperten amis räsonieren. Ich komm‘ dann erstens gleich zu gar nicht so wenigen depperten österreicherInnen und zweitens können meine werten leserinnen und meine werten leser ihren wissensstand über die usa unter https://online.seterra.com/en/vgp/3003überprüfen. Und sollte es jemand tatsächlich schaffen alle 50 bundestaaten fehlerfrei zu identifizieren dann gilt’s als steigerungsstufe noch die hauptstädte der bundesstaaten unter https://online.seterra.com/en/vgp/3063,https://online.seterra.com/en/qz/5001 und https://online.seterra.com/en/qz/5014 zu finden. Ah ja, unter https://alex.github.io/nyt-2020-election-scraper/battleground-state-changes.html# kann man die auszählung der stimmen in den noch verbleibenden, nicht fertig ausgezählten bundesstaaten live mitverfolgen. 

So, und jetzt zur zweiten guten nachricht, die heute durch die medien ging: unter https://orf.at/stories/3189123/ liest man, dass es jetzt erste sehr positive ergebnisse einer großen impfstoffstudie gibt. Und, als hätte ich das irgendwie geahnt, hab‘ ich mich hinreißen lassen, vorige woche einen leserbrief, dieses mal nicht an den övv oder den herrn kommerzienrat, sondern, aus gegebenem anlass zum thema impfverweigerung ans profil zu schreiben, der auch prompt veröffentlicht wurde.

 

Und was passiert? Am sonntag um 7 uhr 25, also da hab‘ ich noch geschlafen, ging eine e-mail bei mir ein, die ich hier auch einstelle.

Also bis auf den prof. wodka, der offenbar dem autokorrekturmodus geschuldet ist gehe ich als überführter büttel von big pharma auf den inhalt dieser e-mail gar nicht ein. Diskussion mit militanten impfgegnerInnen sind genauso sinnlos wie diskussionen mit befürworterInnen der todesstrafe. Ah ja so eine schnelle zwischenfrage hab‘ ich dann schon noch: fahren diese impfgegnerInnen ohne gurt auto und ohne helm motorrad? Schränkt sie das auch in ihrer ihnen ach so wichtigen persönlichen freiheit ein? Wenn dem so wäre, vertraue ich auf die langsam aber stetig mahlenden mühlen der evolution. Ui, das war jetzt bösartig und zynisch. Und bevor ich mich da zu viel schäme stierl ich halt noch im internet. Und was findet sich da so zum thema impfen und corona? Ein volksbegehren zur impffreiheit unter https://www.bmi.gv.at/411/Volksbegehren_der_XX_Gesetzgebungsperiode/FUER_IMPF_FREIHEIT/start.aspx. Und wer ist der bevollmächtigte? Ein herr dr. rudolf gehring, den hard-core innenpolitik-aficionados bekannt als der bundesparteiobmann – bamm oida von einer zwergerlpartei – der cpö, der christlichen partei österreichs, deren programmschwerpunkte das verbot der abtreibung und gleichgeschlechtlicher partnerschaften sind. Ein bisserl christlich fundamentalistische xenophobie ist dann auch noch beigemischt (https://www.cpoe.or.at/Inhalt/de/53łDr._Rudolf_Gehring). Sonst fällt mir zu dieser liliputpartei jetzt nichts mehr ein, außer, dass sich mit ihr und mit den covidioten, den impfgegnerInnen und den heute nicht eigens erwähnten verschwörungstheoretikerInnen der oben angesprochene kreis zu den trumpwählerInnen und deren äh... bildungsferne - zumindest für mich ganz subjektiv – ziemlich gut schließen lässt. 

So und aus dem kreis schleudert es mich jetzt in die kurve zum österreichischen volleyballsport. Also irgendwie pack‘ ich das nicht mehr, wahrscheinlich auch, weil ich mich jede woche weniger auskenne, was da wirklich abläuft. Wie oft werden die spielerInnen getestet? Ich habe weder auf der övv website noch in den dokumenten, die man sich von der website heruntergeladen habe, irgendeine detaillierte information dazu gefunden. Beim vca sind mehrere spieler corona-positiv, wie unter http://www.vca.at/cms/2020/11/05/spiele-gegen-weiz-verschoben/ zu lesen ist. Ich wünsche den betroffenen spielern alles gute und rasche genesung. Aber ich würde mir auch wünschen, dass da, so wie beispielsweise im fußball, ein wenig mehr an transparenz geübt wird. Im fußball ist eine solche transparenz offenbar selbstverständlich wie unter https://sport.orf.at/stories/3069166/ zu lesen ist. Ah ja, a propos transparenz und fußball und volleyball und so: alles was man über eine schlüsselspieler des nationalteams, über paul buchegger und seine weitere karriere weiß findet man weiterhin unter http://www.volleynet.at/infocorner/transfers/transfers-int/: offen: paul buchegger - monza (ita/a1) steht dort seit monaten unverändert. Ich verweise nur auf die informationsflut zu den vertragsverhandlungen zwischen david alaba und dem fc bayern. Jeder lercherlschas war da für die am fußball interessierten recherchierbar bzw. nachlesbar.

Und nochmals zurück zu den coronatest: so wie ich das wenige, was da bis jetzt aus dem sich wieder einem trappistenkloster annähernden övv nach außen gedrungen ist, verstanden habe, wird in der 2. bundesliga überhaupt nicht getetstet. Und offenbar pausiert die 2. bundesliga jetzt auch. Meine werten leserinnnen und meine werten leser mögen mir da nachsehen falls ich da etwas übersehen habe, aber gelesen habe darüber nichts auf der övv-website.        

Ui, jetzt hab‘ ich fast vergessen, dass es doch information zum thema corona, lock down und sport gegeben hat. Die wichtigsten eckpunkte der ab 3. november geltenden verordnung wurden auf der övv-website wie folgt zusammengefasst (http://www.volleynet.at/neue-covid-verordnung-ab-3-november/):

 

Also den dritten dort angeführten punkt verstehe ich beim besten willen nicht: „Keine veranstaltungen (wettkampf, training, kurs, gruppe…) möglich (ausgenommen spitzensport und max. 6 personen zzgl. deren kinder/minderjähriger aus max. 2 haushalten)“, steht dort. Äh... und was heißt das jetzt genau. 6 personen zuzüglich deren kinder dürfen sport betreiben, auch wenn es kein spitzensport ist? Also theoretisch könnte man ja volleyball spielen mit 6 personen, die ihre 8 kinder mitbringen. Na das wäre logistisch herausfordernd für die 2. bundesliga, könnte aber deren spielbetrieb retten, der ja gegenwärtig eingestellt ist, wie oben schon erwähnt. Ich schließe jetzt boshafterweise daraus, dass der övv das was in der 2. bundesliga betrieben wird, nicht als spitzensport definiert.  

Also irgendwie schaut das alles von außen betrachtet ziemlich chaotisch aus, abgesagte spiele in der meisterschaft, gleich vier von fünf in einer runde bei den damen, und im cup (http://www.volleynet.at/nur-drei-spiele-in-denizbank-ag-vl-women-cup-schlager-in-wien/). In letzerem bewerb herrscht offenbar das totale chaos. Das für 8.11. angesetzte spiel zwischen waidhofen und waldviertel findet sich zwar unter http://www.volleynet.at/bewerbe/HCup/phase/_/saison/20-21/aber auf der seite der termine findet sich dieses spiel nicht mehr (http://www.volleynet.at/bewerbe/HCup/phase/_/saison/20-21/information/Termine).

 

Dafür sind dort noch die viertelfinalpartien zwischen graz und aich/dob und amstetten und weiz für den 30.11. angesetzt. Unter http://www.volleynet.at/ried-loest-bei-sokol-erstes-oevv-cup-halbfinalticket/ findet man dann die infomation, dass alle drei fehlenden viertelfinalspiele neu angesetzt werden. Chaos halt und schlechte kommunikation. Die frage die sich mir, und vermutlich nicht nur mir stellt, ist, warum man sich dieses chaos beim övv antut und nicht einfach die reißleine zieht und alle bewerbe bis auf weiteres stoppt. 

Ich bin ja gespannt wie es nicht nur mit den österreichischen bewerben weitergeht, sondern auch mit den internationalen. Auf internationaler ebene gab es gelcih zwei erfolge in der vergangenen woche, und davon war einer sogar echt, sozusagen. Die waldviertler haben gegen luzern im challenge cup mit 3:0 gewonnen, und da es wegen corona kein rückspiel gab den aufstieg in die nächste runde des bewerbs geschafft (https://www.cev.eu/Competition-Area/MatchPage.aspx?mID=38403&ID=1261&CID=6791&PID=2008). In der nächsten runde, falls die noch stattfindet, treffen die waldviertler dann auf  pärnu vk aus estland, die zwar nicht, wie der diesmal nicht so gut informierte orf berichtete tiikerit kokkola mit 3:0 besiegten, sondern den aufstieg kampflos schafften, weil die finnen sich wegen corona aus dem bewerb zurückzogen (https://www.cev.eu/Competition-Area/CompetitionView.aspx?ID=1261,https://sport.orf.at/stories/3068977/).


Den zweiten erfolg auf internationaler ebene gab’s für die waldviertler in der mevza, von bei man auch nicht weiß, wie lange sie noch weiterlaufen wird. Dort haben die walviertler gegen graz gewonnen (http://mevza-web.dataproject.com/MatchStatistics.aspx?mID=1437&ID=36&CID=83&PID=61&type=LegList). Ah ja, die drei siege, die die österreichischen vertreter in der mevza bisher erreichten stammen alle aus spielen der österreichischen teilnehmer gegeneinander (http://mevza-web.dataproject.com/CompetitionStandings.aspx?ID=36&PID=61). Um das vielleicht zu ändern, hat man bei aich/dob einen weiteren legionär, einen brasilianer, verpflichtet (https://volleybox.net/transfers/2020-21/AT/1).

So, und zum schluss ein fundstück der woche, ein eintrag eines bewunderers des herrn kommerzienrates. Lustig finde ich den hinweis darauf, dass der herr kleinmann knallhart gewesen sei aber nie aus dem rahmen gefallen wäre. Na ja die einschätzung hängt halt von der größe des rahmens ab und der muss dann schon ziemlich groß gewesen sein, wenn ich da an die arschlochaffäre denke, an die richtige sau und an die schwuchteln und andere verbalinjurien, die auch darauf hindeuten, dass der herr kommerzienrat, seine vom herrn loidolt angeführte gute kinderstube, des öfteren vergessen hatte.   

 

Warum ist der damalige övv-präsident peter kleinmann als oberster verbandsfunktionär im missbrauchsfall johannes h. nicht aktiv geworden, wenn es, wie peter kleinmann vor der presse sagte, hinweise gegeben hat, die darauf hingedeutet haben, dass mit diesem trainer etwas nicht stimmte?

Wie wurde der ausflug von herrn kleinmann zu den olympischen spielen nach rio UND NACH PYEONGCHANG finanziert? 

Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?

Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?

Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?

Kann der övv pleite gehen?

 

Wien 10.11.2020, 01:50 mez

Montag, 2. November 2020

Van der Bellen: "Wir werden unsere Freiheit und Demokratie gemeinsam und entschlossen mit allen gebotenen Mitteln verteidigen."

 Wien, 02.11.2020, 23:46 mez 

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs, 

aus hoffentlich verständlichen gründen entfällt heute mein wöchentlicher eintrag.  

Dienstag, 27. Oktober 2020

Von der suche nach 575.000 volleyballerInnen, von der mehr als fragwürdigen beispielwirkung der cev und von der rasant um sich greifenden covidiotie

 Wien, 26.10.2020, 22:48 mez

 

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs, 

so, ein nationalfeiertagseintrag steht an, und das muss natürlich würdig begangen werden, z.b. mit einem facebook-eintrag der liga mit dem langen namen, der an naivität kaum zu überbieten ist. 600.000 personen spielen laut diesem eintrag in österreich volleyball. Und das feiert man dann dort. Das heißt, wenn ich mich nicht verrechnet habe, dass eine(r) von 15 österreicherInnen volleyball spielt.

 

Interessant wäre allerdings einerseits, wie man bei der liga mit dem langen namen auf diese ja höchst erfreuliche zahl gekommen ist, wenn – laut sportaustria statistik - mit 31.12.2019 genau 25.241 vereinsspielerInnen registriert waren und wo, andererseits die restlichen knapp 575.000 personen dem volleyballsport nachgehen, bzw. noch interessanter, warum von denen nicht doch ein paar mehr als jede(r) 24. den weg zu einem verein finden.


 

A propos verein und spielermangel und so: also die fast zweimillionenstadt wien ist noch immer eine wüste, was das herrenvolleyball angeht. In der landesliga der herren spielten 2016/2017 noch 15 (!) vereine (http://www.volleyball-wien.at/archiv/2016/herren.html), 2017/2018 waren es immerhin noch 11 (http://www.volleyball-wien.at/archiv/2017/herren.html), 2018/2019 und 2019/2020 waren es dann nur noch 8 (http://www.volleyball-wien.at/archiv/2018/herren.htmlhttp://www.volleyball-wien.at/archiv/tabellen-2.html). Und den tiefststand mit 7 vereinen hat man in der laufenden saison erreicht (http://www.volleyball-wien.at/tabellen/herren.html). Und es wird nicht besser werden, wenn man sich die nachwuchsligen der burschen in wien anschaut: 4 mannschaften in den alterklassen u16 und u18, und fünf in der kategorie u20, wobei dort ein verein mit zwei teams antritt (http://www.volleyball-wien.at/tabellen/nachwuchs-burschen.html). Und ich vermute jetzt einmal, dass da vermutlich gar nicht so wenige burschen in mehr als einer altersklasse spielen dürfen oder eher müssen, weil der betreffende verein nicht genügend spieler der jeweiligen alterskategorie zur verfügung hat. Und wenn ich jetzt ganz, ganz optimistisch rechne, dann spielen in der zwei millionen einwohnerInnen zählenden stadt wien jeweils 50 unter sechzehnjährige und unter 18 jährige und 60 unter 20 jährige burschen vereinsmäßig volleyball. Das entspricht dann jeweils zwei bis drei schulklassen. Also wenn man sich diese traurigen zahlen ansieht, vergeht einem das feiern aber ganz schnell. Und quasi als trauriges symbolbild für den zustand des wiener volleyballs ein vorgezogenes fundstück der woche. Tristesse pur, sozusagen.

 

Nur so als beispiel, wie volleyball in anderen ländern betrieben wird: in slowenien, mit gerade einmal etwas mehr einwohnerInnen als wien haben kürzlich 1657 kinder an einer volleyball online challenge teilgenommen (https://www.cev.eu/News.aspx?NewsID=31203&ID=12). 

Ah ja feiern und so: also einen österreichischen sieg gab es schon wieder zu feiern, in einem internationalen bewerb, in der mevza, blöderweise aber wieder nur in einem innerösterreichischen duell: aich/dob hat graz mit 3:0 besiegt (http://mevza-web.dataproject.com/MatchStatistics.aspx?mID=1430&ID=36&CID=83&PID=61&type=LegList). Die drei siege, die die österreichischen vertreter bisher in der mevza erreicht hatten, gelangen allesamt gegen jeweils einen anderen verein aus österreich. Oder anders gesagt, in internationalen begegnungen gab es für die drei österreichischen teams bis jetzt nichts zu holen (http://mevza-web.dataproject.com/CompetitionStandings.aspx?ID=36&PID=61). Und die mevzaliga der damen gibt’s noch immer nicht. Und informationen darüber gibt’s auch nicht, weder auf der website der mevza selbst, noch auf der des övv. 

So und bevor ich zur heimischen meisterschaft komme, ganz kurz noch ein nachtrag zum cup und dessen trauriges erscheinungsbild. Zwei user, nämlich user unknown und moamer seta haben in ihren jeweiligen kommentaren zu meinem letztwöchigen eintrag erklärt, warum zweitligavereine ihre teilnahme an den cupbewerben zurückgezogen haben. Beide haben die absage der zweitligisten schlüssig mit den fällig gewordenen coronatests und den kosten, die sich daraus ergeben hätten erklärt. Und moamer seta hat auch die öffnung des cups für den eisnatz von legionären als grund dafür angeführt, dass sich die zweitligavereine gegen eine teilnahme am cup entschieden hatten. Und zusätzlich hätten zweitligavereine ohne präventionskonzept ihr heimrecht gegen erstligaclubs verloren. Mehr als verständlich also, dass diese voraussetzungen die teilnahme am cup für einen zweitligaverein wenig attraktiv gemacht haben. Ich fürchte allerdings, dass sich auch, dann hoffentlich ohne coronabedingten tests und präventionskonzepte, in der saison 2021/2022 viele vereine aus der 2. bundesliga eine teilnahme an einem bewerb, in dem legionäre eingesetzt werden können, sehr gründlich überlegen werden. 

A propos präventionskonzept und coronatests und so: wie machen das denn die vereine der 2. bundesliga im moment? Wird da überhaupt nicht getestet? Fährt man da eng gedrängt im mannschafstbus – falls vorhanden – oder in fahrgemeinschaften zu den auswärtsspielen? Werden da masken getragen? Lauter fragen, die sich im angesicht der steigenden infektionszahlen jeden tag drängender stellen.

Und was gibt’s in der 1. bundesliga? Also ich sag‘ einmal so: wenigstens spannend ist er, der grundurchgang mit sechs mannschaften. Eng geht’s zu, wenn man sich die resultate und – abgesehen von hartberg - die tabelle ansieht (http://www.volleynet.at/denizbank-ag-volley-league-men-2020-21/). 

So, und jetzt hab‘ ich noch einen nachtrag zur generalversammlung der cev, die ja – so konnte man lesen – unter ganz strengen sicherheitsvorkehrungen in wien stattgefunden hat. Der herr kommerzienrat hat der kronenzeitung erzählt, dass man nur mit einem negativen corona-test teilnehmen konnte (https://www.krone.at/2252732). Warum man diese veranstaltung nicht wie so viele andere digital abwickeln konnte, erschließt sich mir aber trotzdem nicht. Ah hoppala der herr kleinmann liefert am ende des artikels eine begründung: der langzeitfunktionär sprach von einem „wirtschaftlichen impuls“ (die anführungszeichen sind schon irgendwie gemein, aber die stehen wirklich so im orginalartikel) für die veranstalterszene, wird der herr klienmann im kroneartikel zitiert. Na bist du deppert, die zahlreichen funktionärsjungspunde, die an dieser veranstaltung teilgenommen haben, die haben dann sicher jeden abend im flex, im fluc, in der grellen forelle im chelsea und in ähnlichen etablissments die sau rausgelassen. Echt aber jetzt. Die ganze clubszene hat impulse gekriegt von den freunden des herrn kleinmann, die sie wirtschaftlich aus der coronakrise katapultiert haben, aber wie. Aber zurück zum laut herrn kommerzienrat außerordentlichen hygienekonzept, das da für dies generalversammlung ausgearbeitet worden war. Also irgendwie passt das ganze dann doch nicht so richtig zusammen, wie man auf den unter https://www.cev.eu/PhotogalleryArchive.aspx?ID=10049 von der cev eingestellten fotos sehen kann. Einmal brav mit maske, dann ohne maske und mit händeschütteln, dann gemischt mit und ohne maske.



 

Dann noch ein gruppenfoto ohne maske. Und die abstandsregel hält man bei der cev wohl für überbewertet.

 

Also ich paraphrasiere den herbert prohaska wieder einmal und daher sag‘ ich einmal so: wie einige meiner werten leserinnen und einige meiner werten leser wissen, arbeite ich im akh. Wir werden dort reglmäßig auf corona getestet und trotzdem herrscht im gesamten akh maskenpflicht. Und wie schon letzte woche hier geschrieben: das was man auf diesen bildern von der generalversammlung der cev sieht gibt in zeiten wie diesen kein gutes beispiel nach außen ab und ist wohlwollend formuliert in höchstem maße unvorsichtig und weniger vornehm ausgedrückt ziemlich dumm. 

Ah ja, a propos dumm und fetzendeppert und so: der verweis auf die vereinigten covidioten wird jetzt leider zur wöchentlichen routine. Handymasten wollen sie zerstören, diese kascperln, weil g5 das coronavirus erzeugt oder so ähnlich, wie man unter https://www.derstandard.at/story/2000121074470/corona-leugner-wollen-handymasten-zerstoerenlesen durfte und am nationalfeiertag haben 1500 von diesen clowns wieder für ihre freiheit demonstriert, dieses amalgam aus impfgegnern, maskenverweigerern, verschwörungstheoretikern und orgganisierten rechtsextremen, die der standard viel zu höflich als coronaverharmloser bezeichnet (https://www.derstandard.at/story/2000121201027/rund-1-500-corona-verharmloser-demonstrieren-in-wien-ohne-abstand). Schöne transparente waren wieder zu sehen wie das hier abgebildete abscheuliche mit dem mehr als geschmacklosen slogan „impfen macht frei“ und schöne körper in engen anti-antifa-t-shirts, wie die der beiden herren mit den plastikweinflaschen über deren politische orientierung man sich keinen illusionen hinzugeben braucht.


           

Warum ist der damalige övv-präsident peter kleinmann als oberster verbandsfunktionär im

missbrauchsfall johannes h. nicht aktiv geworden, wenn es, wie peter kleinmann vor der presse sagte, hinweise gegeben hat, die darauf hingedeutet haben, dass mit diesem trainer etwas nicht stimmte?

 

Wie wurde der ausflug von herrn kleinmann zu den olympischen spielen nach rio UND NACH PYEONGCHANG finanziert?

 

Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?

Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?

Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?

Kann der övv pleite gehen?

 

Wien 27.10.2020, 01:30 mez

Dienstag, 20. Oktober 2020

Von fast keinem alkohol beim skirennenzuschauen, vom niedergang des österreichischen cups im volleyball und von den ausgefeilten covid-19 maßnahmen bei der generalversammlung der cev

 Wien, 19.10.2020, 23:16 mez

 

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

 

na servas, spät ist es geworden heute. Wegen der depperten sporthilfe-millionenshow hat die zib 2 erst kurz vor dreiviertel elf begonnen, und die hab‘ ich mir – wie jeden montag bevor ich mich meinem blog zuwende - noch angeschaut. Den schluss der sporthilfe-millionenshow habe ich dann auch noch gesehen und da habe ich – ui heute wird es schon ganz am anfang politisch – die frau glatz-kremsner vermisst, die uns ja sonst immer erzählt wie tatkräfig und mit wie vielen euros die casinos austria die österreichischen sportlerInnen unterstützen. Na die frau glatz-kremsner hat im moment aber sicher ganz andere sorgen wie man unter https://orf.at/stories/3184204/ lesen konnte. Und wie gut dieses geld beim ösv investiert wurde durfte man am wochenende anhand des erbärmlichen abschneidens des österreichischen damen- und herrenteams beim weltcupauftakt in sölden bewundern. 76 punkte im nationencup aus zwei rennen (https://sport.orf.at/skialpin/#/ranking?type=3&ranking=1). Die schweizerInnen haben 340 punkte geholt, die italienerInnen 284. Hirscher weg und aus die maus. Ah ja und geradezu kabarettreif die aussage des ösv-präsidenten, dass im weltcup eh nix passieren kann mit corona und so, weil die zuschauerInnen viel platz hätten und – und jetzt kommt’s – es fast keinen alkohol gibt beim zuschauen (https://sport.orf.at/stories/3068195/). Fast? Äh ja? Echt jetzt. Kitzbühel, schladming und fast kein alkohol. Und die von einer biermarke gesponserten österreichischen fahnen, die dort geschwenkt werden. Und die gut besser dingsbier werbung im fernsehen mit diversen ex- und noch aktiven schifahrern (https://www.youtube.com/watch?v=9UZe11aLHvghttps://www.youtube.com/watch?v=Vwv-sG4HyV4). Und dann wird dort an die zuschauerInnen fast kein alkohol verkauft? Geht’s noch herr präsident.

 

So aber jetzt zum volleyball, und da hat sich wieder sensationelles getan, also nicht auf internationalem niveau, obwohl es dort den ersten sieg für einen österreichischen verein gegeben hat, sondern in den nationalen meisterschaften. Da haben die burschen von sokol den dritten und den vierten sieg aus fünf spielen eingefahren (http://www.volleynet.at/denizbank-ag-volley-league-men-2020-21/). Ich freu‘ mich als alter sokolese natürlich darüber und ich gratuliere den burschen zu ihrem lauf. Allerdings bleibe ich bei meiner kritik, dass – zumindest beim sieg gegen klagenfurt, den ich im livestream miterlebt habe – das niveau nicht gerade das gelbe vom ei war. Das spiel gegen ried hab‘ ich nicht gesehen, aber es spricht nicht gerade für die qualität der von den riedern verpflichteten vier legionäre, wenn man gegen eine junge nicht gerade sehr erfahrene mannschaft wie sokol verliert (http://www.volleynet.at/denizbank-ag-volley-league-men-2020-21/). Den sokol-burschen wird das herzlich egal sein, und das ist gut so, vier siege sind vier siege und die nimmt ihnen niemand mehr weg. Und für das insgesamt eher bescheidene niveau der 1. bundesliga sind sie nicht verantwortlich. 

Ah ja sokol und siege und so: also irgendwie ist das schon ein wenig eine verkehrte welt. Die sokol-burschen halten, wie gesagt, bei vier siegen aus fünf spielen. Die mit drei legionärinnen verstärkten damen von sokol/post haben alle ihre drei bisherigen spiele in der 1. bundesliga verloren und im cup mit müh‘ und not gegen vc tirol mit 3:2 gewonnen und das viertelfinale erreicht (http://www.volleynet.at/denizbank-ag-volley-league-women-2020-21/,http://www.volleynet.at/bewerbe/DCup/phase/_/saison/20-21/information/Ergebnisse).

A propos cup und so: der cup der damen ist ja noch irgendwie übersichtlich und mit insgesamt dreizehn teilnehmenden teams zwar nicht gerade üppig besetzt. Es gab keine erste und keine zweite runde aber immerhin 5 spiele in der dritten runde, in denen 5 plätze für das viertelfinale ausgespielt wurden. Die restlichen viertelfinalistinnen hatten ein freilos und stehen ohne ein einziges spiel unter den letzten acht im österreichischen cup. Auch nicht gerade etwas auf das man beim övv stolz sein kann. 

Noch schlimmer und unübersichtlicher gestaltet sich der österreichische cup bei den herren, immerhin der bewerb, in dem es um den zweitwichtigsten nationalen titel geht. Erste und zweite runde – fehlanzeige. In der dritten runde hatten sechs der insgesamt zehn (!) vereine, die für den bewerb genannt hatten ein freilos (http://www.volleynet.at/bewerbe/HCup/phase/_/saison/20-21/). Das heißt sechs der acht im viertelfinale vertretenen vereine haben das viertelfinale erreicht ohnen einen einzigen satz zu spielen. Zum schämen eigentlich. Und dazu passt auch, dass es das für die auflistung der cupbegegnungen verwendete computerprogramm offenbar nicht erlaubt die viertelfinalbegegnung aich/dob gegen klagenfurt oder graz in dieser form darzustellen was zu der grotesken darstellung führt, nach der aich/dob am 8.11. zuerst gegen klagenfurt und dann gegen graz spielt. Jenseitig ist das wie man beim övv mit dem zweitwichtigsten clubbewerb umgeht.     

 

Und noch ein a propos: a propos jenseitig und so. Offenbar kennt man in gewissen kreisen des övv die korrekten vereinsnamen so mancher clubs nicht.

Ah ja international wurde auch gespielt, letzte woche, und a gab’s sogar einen österreichischen sieg zu vermelden, allerdings nur deswegen, weil zwei österreichische vereine gegeneinander gespielt hatte. Die waldviertler haben, nachdem sie in der mevza gegen ljubljana mit 0:3 verloren hatten im gleichen bewerb aich/dob mit 3:1 besiegt. Und die grazer haben gegen maribor mit dem gleichen ergebnis verloren (http://mevza-web.dataproject.com/CompetitionMatches.aspx?ID=36&PID=61). Was ist eigentlich mit der damen-mevza passiert? Da findet sich weder unter der neuen webadresse http://mevza.org/live/ noch auf der immer noch aktiven alten website unter http://mevza.volleynet.at auch nur der leiseste hinweis. Schaut irgendwie verdächtig nach nicht zustandekommen aus. 

So aber das ereignis der vergangenen woche war der rückzug des herrn kommerzienrates aus seiner funktion im vorstand der cev. Na da hat’s geraschelt im blätterwald von krone, über kurier bis zum standard (https://www.krone.at/2252732?fbclid=IwAR32EMvBibJSpfkhuZHhTG-uoelqueaSfK1BPsFokwHHsm9JcgEHCweCJqkhttps://kurier.at/sport/peter-kleinmann-ich-gehe-bevor-sie-sagen-der-alte-soll-sich-schleichen/401064951?fbclid=IwAR3yNFo33JX0Oh6toGV1TXm5ZfkSdqK0mwtDf00izFrqP4gmsg6EJd67UFA,https://www.derstandard.at/story/2000120962640/peter-kleinmanndie-juedischen-wurzeln-und-der-sportliche-elan?ref=article&fbclid=IwAR1jqIC0ytdwX3SgArNGiVv7S2V51TcDaQdC9SaPUy5WcNkMBNzr5wNsURw). Und auch der orf hat darüber berichtet unter https://sport.orf.at//stories/3068273/. Also ich will mich da jetzt gar nicht mit den diversen lobhudeleien im detail auseinandersetzen. Meine werten leserInnen und meine werten leser wissen ganz genau wie ich das wirken des herrn altpräsidenten, wie peter kleinmann im orft-artikel genannt wird, einschätze. Aber zwei kleine bemerkungen möchte ich doch noch anbringen: erstens, der titel des kurier-artikels ist ein weiteres würdiges beispiel für die fdem herrn kommerzienrat eigene einziselierte ausdrucksweise. Zweitens, und das ist bezeichnend für den status des österreichischen volleyballsports in der öffentlichkeit, der ursächlich ja auch mit dem wirken des peter kleinmann zu tun hat, gibt es zum am 16. oktober veröffentlichten standardartikel bis heute ganze 25 kommentare. Volleyball und öffentliches interesse? Schließt sich offenbar aus. Trotz, oder wegen des herrn kommerzienrates wirkens? Die antwort überlasse ich meinen mündigen leserinnen und meinen mündigen lesern. 

So, und nach dem ausscheiden des herrn kleinmann aus dem vorstand der cev wurde anlässlich der generalversammlung der cev im hotel marriott in wien – wer bezahlt diese veranstaltung eigentlich – övv-präsident gernot leitner ins cev board of administration gewählt. Unter ausgefeilten covid-19 maßnahmen wie unter http://www.volleynet.at/oevv-praesident-gernot-leitner-ins-cev-board-of-administration-gewaehlt/ zu lesen ist. Na masken wurden getragen, und hand-shakes – zumindest fotografisch dokumentiert – gab es dieses mal im gegensatz zum fivb 1-stern beachturnier in baden nicht. Die hand des övv-präsidenten auf der schulter des neuen und alten cev-präsidenten soll hier einmal geflissentlich übersehen werden.

Aber auf die ausgefeilten covid-19 maßnahmen komme ich schon noch einmal zurück. Also sehr scharf war die feile wohl nicht mit der das an den maßnahmen herumgefeilt wurde wie bilder unter https://www.cev.eu/News.aspx?NewsID=31195&ID=1 nahelegen.


Kaum jemand trägt hier maske, auch der herr kommerzienrat ncit, wenn ich das richtig sehe. Schaut ja fast so aus wie bei der vom us-amerikanischen chefvirologen anthony fauci als superspreader-event – äh ja, event – bezeichneten vorstellung von trumps kandidatin für den freigewordenen posten einer höchstrichterin im rosengarten des weißen hauses. Und die konsequenzen sind mittlerweile ja hinlänglich bekannt. Also wenn ich mir die herren, die da auf dem foto keine maske tragen, so anschaue, dann gehören die meisten von ihnen aufgrund ihres alters wohl zur risikogruppe. Ziemlich unvorsichtig ist das ganze, um nicht zu sagen geradezu ignorant. Na ich wünsche allen beteiligten nicht maskierten einmal viel glück und keinen covid-19-cluster, der sich auf die veranstaltung zurückführen lässt. 

Ah ja a propos covid-19 und ausgefeilte maßnahmen und so: also wie wirken sich die neuen maßnahmen auf den trainings- und spielbetrieb aus. Bei letzterem muss man sich ja, was die anzahl der zugelassenen zuschauerInnen betrifft keine sorgen machen. Die erlaubten zahlen sind für den österreichischen volleyballsport utopisch. Beim trainingsbetrieb schaut’s dann schon anders aus. Yoga ist laut bundesbasti nur noch zu sechst erlaubt. Gilt das auch fürs volleyballtraining? Mit maske, ohne maske. Wie oft wird eigentlich in der 1. bundesliga getestet? Wird in der 2. bundesliga auch getestet. Wie schaut’s im mannschaftsbus aus? 9 personen auf engem raum. Gilt da intern maskenpflicht? Viele fragen. Bin gespannt, ob der övv wenigstens einige davon transparent beantwortet. 

Na ist ja alles nicht so schlimm, sagen zumindest die covidioten, von denen sich wieder ein paar am vergangenen sonntag, dieses mal in salzburg getroffen hatten (https://salzburg.orf.at/stories/3072017/). Meine lieblingstarnsparente dieses mal? „Slave der neuen normalität gechipt geimpft gehirn: gewaschen“ Oder: 2“Mind. 280 eu-abgeordnete in der eu sind soros finanziert“. Fragt sich nur wessen gehirn da gewaschen und anschließend mit 1200 umdrehungen auch noch geschleudert wurden.


 

Ah ja, und wo diese herren querdenker politisch zu verorten sind, möchte ich lieber gar nicht wissen.

 


Warum ist der damalige övv-präsident peter kleinmann als oberster verbandsfunktionär im

missbrauchsfall johannes h. nicht aktiv geworden, wenn es, wie peter kleinmann vor der presse sagte, hinweise gegeben hat, die darauf hingedeutet haben, dass mit diesem trainer etwas nicht stimmte? 

Wie wurde der ausflug von herrn kleinmann zu den olympischen spielen nach rio UND NACH PYEONGCHANG finanziert?

Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?

Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?

Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?

Kann der övv pleite gehen?

 

Wien 20.10.2020, 01:47 mez