Dienstag, 13. November 2018

Von unfassbaren finnen, von potentieller schneeresteverwertung und von karibischen ausflusgszielen für funktionäre und andere reisende

Wien 12.11.2018, 23:13 mez

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

so, da die sandkiste weiter pause macht, bis zum 29.11., wenn die sicher von den massen der beachvolleyballfans sehnlichst erwartete winteredition des 1-stern turniers in ljubljana beginnen wird und zwar unter massiver beteiligung von teams aus österreich – die reisekosten werden da nicht so ins gewicht fallen wie bei den beiden letzten turnieren in las vegas und chetumal in mexiko, nach mexiko geht’s heute später gleich noch einmal, geht’s vorerst gleich einmal ab in die halle (http://worldtour.2018.fivb.com/en/729,http://worldtour.2018.fivb.com/en/mljb2018/men/teamsinfo/entriesbycountry,http://worldtour.2018.fivb.com/en/wljb2018/women/teamsinfo/entriesbycountry).

Und zwar zuerst einmal zu den internationalen club-bewerben. Da haben die grazer herren einen sehr erfreulichen 3:0 heimerfolg im challenge cup gegen kaposvar aus ungarn gefeiert (https://www.cev.eu/Competition-Area/MatchPage.aspx?mID=31651&ID=1116&CID=6062&PID=1614). Die klagenfurter herren haben im gleichen bewerb allerdings ebenfalls zuhause gegen einen ungarischen vertreter, penzügyör budapest mit 0:3 verloren (https://www.cev.eu/Competition-Area/MatchPage.aspx?mID=31652&ID=1116&CID=6062&PID=1614). Bei den damen hat die legionärinnentruppe von psv salzburg gegen die tschechische mannschaft aus liberec, die übrigens abgesehen von drei slowakinnen nur tschechische spielerinnen im kader hat, einen 3:2 heimerfolg gefeiert (https://www.cev.eu/Competition-Area/MatchPage.aspx?mID=31737&ID=1121&CID=6078&PID=1624,https://www.cev.eu/Competition-Area/CompetitionTeamDetails.aspx?TeamID=11197&ID=1121). Ah ja, nur um den internationalen stellenwert des österreichischen damenvolleyballsports auf clubebene darzustellen sollte man sich ansehen, wie es der holländischen mannschaft sliedrecht, die dem österreichischen meister aus graz mehrere nummern zu groß war, in der nächsten runde der qualifikation für die championsleague ergangen ist: nicht sehr gut. Gegen stuttgart reichte es in hin- und rückspiel nicht einmal zu einem satzgewinn. Die holländerinnen, die den österreichischen meister ziemlich – verzeihung für den groben ausdruck - hin- und hergewatscht hatten, bezogen gegen den deutschen meister ihrerseits ziemliche prügel und wurden mit satzergebnissen von  -14, -22, -19, und -7(!), -12, -22 aus der jeweiligen halle geschossen (https://www.cev.eu/Competition-Area/MatchPage.aspx?mID=31487&ID=1119&CID=6069&PID=1618,https://www.cev.eu/Competition-Area/MatchPage.aspx?mID=31491&ID=1119&CID=6069&PID=1618).

Und was ist in der heimischen meisterschaft so alles passiert in der herrenliga mit dem langen namen? Also zuallererst einmal etwas, was mich als langjährigen fan des grazer weges des sparsamen einsatzes von legionären besonders freut: da haben doch die grazer die legionärstruppe aus dem waldviertel mit 3:0 nachhause geschickt. Leider haben das nur 285 zuschauerInnen im sportpark in graz live miterelebt. Dann haben die klagenfurter gegen weiz auswärts 3:2 gewonnen, vor 32 zuschauerinnen in graz und am nächsten tag – welch umsichtige terminplanung – zuhause vor immerhin 70 fans gegen aich/dob mit 0:3 verloren   (http://www.volleynet.at/bewerbe/H1/phase/GD/saison/18-19/information/Ergebnisse). Der sieg der grazer zeigt wieder einmal deutlich, dass es nicht um die zahl der legionäre in einer mannschaft geht, sondern mehr um deren qualität. Diese theorie wird zur zeit auf geradezu jämmerliche art und weise von den mostviertler resten der „so einfach geht das“- spielgemeinheit untermauert, die es geschafft hat mit einer mit vier legionären, den nenad nikolic erlaube ich mir jetzt trotz seiner serbischen staatsbürgerschaft nicht als legionär zu zählen, da er das volleyballspielen in österreich gelernt hat, hochgerüsteten mannschaft nach sechs spielen mit fünf niederlagen, 4 punkten und einem satzverhältnis von 7:15 den letzten platz in der nicht gerade übermäßig stark besetzten siebenerliga einzunehmen.

Ah ja noch etwas fällt auf, wenn man sich die drei spiele vom wochenende ansieht: das zuschauerinteresse ist – na ja – nicht gerade überbordend. Spannender als bei den herren geht es zur zeit bei den damen zu, da liegen nämlich drei teams, linz/steg, prinz brunnenbau und die spielgemeinheit mit dem langen namen punktegleich an der spitze (http://www.volleynet.at/bewerbe/D1/phase/GD/saison/18-19/). Auf das zuschauerinteresse hat diese spannende tabellensituation aber leider keine zählbare auswirkung. Zu drei spielen am wochenende kamen nämlich insgesamt 269 zuschauerInnen, davon etwa die hälfte zum spiel in graz. Bei den zwei restlichen spielen werden die zuschauerzahlen – vermutlich verschämt – verschwiegen (http://www.volleynet.at/bewerbe/D1/phase/GD/saison/18-19/information/Ergebnisse).

So, und jetzt möchte ich aus gegebenem anlass mit meinen geschätzten leserinnen und mit meinen geschätzten lesern einen ausflug – nein nicht nach mexiko, der ausflug kommt später – nach finnland machen. Meine geschätzten leserinnen und meine geschätzten leser erinnern sich wahrscheinlich, dass ich ein großer fan australiens und seiner bewohnerInnen bin. Aber ich bin auch ein ganz großer finnlandfan, obwohl noch nie dort gewesen bin. Aber die finnen machen großartige filme, aki kaurismäkis filme sind weltklasse, sie haben tolle musiker, die kultband der leningradcowboys hat ihren ursprung in einem film von kaurismäki, sie tanzen mit hingabe tango und an einer sprache in der eins, zwei drei yksi, kaksi, kolme heißt kann auch nicht viel falsch sein (https://de.wikipedia.org/wiki/Aki_Kaurismäki,https://de.wikipedia.org/wiki/Leningrad_Cowboys,https://www.grammatiken.de/finnische-grammatik-online-lernen/finnisch-kardinal-zahlen-eins-bis-zehn-yksi-kaksi-kolme.php). Und feiern können sie auch, wie man unter https://www.youtube.com/watch?v=XIn5sESxWwQ,https://www.youtube.com/watch?v=Y-wOnVHh0eAin den videos über die feiern in finnland anlässlich des weltmeistertitels im eishockey 2011 sehen kann. Ah ja und manche offzielle feiern offenbar zu kräftig mit wie unter https://www.youtube.com/watch?v=ftkEAuWwgLozu verfolgen ist.

Und im volleyball sind sie uns um einiges voraus, nicht nur was die weltranglistenposition der herren angeht, die liegen auf rang 18, die damen liegen ex aequo mit österreich auf rang 79 (http://www.fivb.org/en/volleyball/VB_Ranking_M_2017-07.asp,http://www.fivb.org/en/volleyball/VB_Ranking_W_2017-08.asp), sondern auch was die popularität des volleyballsports und dessen propagierung in der öffentlichkeit betrifft. Was man unter https://www.cev.eu/News.aspx?NewsID=27944&ID=2lesen kann, ist für jemanden, der sich mit dem volleyballsport in österreich auseinandersetzt unfassbar, so unfassbar, dass ich beim ersten schnellen lesen von 13.000 schulkindern gelesen hatte, die an dieser jährlichen volleyballkampagne an finnischen schulen teilnahmen. Und da hab’ ich mir schon gedacht, bumm das ist sensationell, das ist in österreich nicht zu schaffen. Und dann hab’ ich den artikel nochmals gelesen, aufmerksamer und genauer und dann hab’ ich erst registriert, dass an dieser aktion 130.000, in worten einhundertdreißigtausend schulkinder in mehr als 500 schulen teilgenommen haben. Und das in einem land mit 5.5 millionen einwohnern (https://de.wikipedia.org/wiki/Finnland). Bitte, wie machen das die finnen? Kann man da sofort fact finding mission organisieren oder jemanden auf ein praktikum hinschicken vom övv? Und dann gibt es da auch noch eine facebook-seite zu dieser veranstaltung unter https://www.facebook.com/Koululentis/, leider nur auf finnisch. Also da muss man ein bisschen mehr finnisch können als yksi, kaksi, kolme. Und unter https://www.youtube.com/channel/UCvmrxcQtVyfxujo_X2leW_Q  gibt’s einen eigenen youtube kanal mit videos für turnlehrerInnen, die man sich unter https://www.youtube.com/channel/UCvmrxcQtVyfxujo_X2leW_Q/videosherunterladen kann.

Und wie schaut’s bei uns aus? Offiziell bejubelt man gerade die  auszeichnung eines jux-events als cev-event des jahres, der herr kommerzienrat hält „interessante vorträge“ zur frage, ob österreich ein sportland sei, schreit noch immer nach verbesserung der infrastruktur finanziert natürlich von der öffentlichen hand, und kampagnisiert auch weiterhin für die tägliche kniebeuge und in der millionenstadt wien, in der der herr kleinmann jahrzehntelang sich volleyballmäßig umgetrieben hat, sind heuer bei den burschen gerade einmal 3 u19 mannschaften, 6 u17 mannschaften, davon zwei vom gleichen verein, und 4 u15 mannschaften für die jeweilige meisterschaft gemeldet (http://www.volleyball-wien.at/tabellen/nachwuchs-burschen.html). Ok, ok, damit der wiener landesverbandspräsident, mit dem ich ja, wie meine treuen leserinnen und meine treuen leser wissen in sehr gutem einvernehmen stehe, nicht zu böse wird, ob meiner kritik an den wiener verhältnissen, möchte ich darauf hinweisen, dass in der 2. bundesliga süd zurzeit drei wiener mannschaften auf den plätzen 2 bis 4 liegen (http://www.volleynet.at/bewerbe/H2S/phase/GD/saison/18-19). Also ganz hoffnungslos ist die lage nicht, für den volleyballsport in wien.

Ah ja jux-event snowvolleyball und so. Vielleicht gibt es kitzbühel interesse an derartigen bespaßungsveranstaltungen, spätestens dann, wenn die pisten auch im dezember noch so ausschauen wie dieses dahingeschmolzenen schneeband auf dem foto zu dem artikel in der tiroler tageszeitung unter https://www.tt.com/panorama/gesellschaft/14999448/skipiste-am-hahnenkamm-war-kurzes-vergnuegen. Für einen snowvolleyballplatz sollte das was von dem schnee, den man da bereits im oktober auf der grüne wiese verteilt hatte, noch übrig ist, wohl reichen, wenn es denn mit dem nationalstadion inklusive sprungschanze und snowvolleyballplätzen nichts werden sollte. Und für die jedes jahr nach kitzbühel pilgernde schickeria ist der sport, dem man beim champagnerschlürfen und beim kaviarlöffeln beiwohnt, ohnehin bestenfalls sekundär.

Ah ja, auf den ausflug nach mexiko hab’ ich fast vergessen. Da findet gerade in cancun der 36. weltkongress der fivb statt und die 39. generalversammlung der cev. Und wer ist dort. Na erraten, der heinz conrads des österreichischen volleyballsports, wie man auf dessen facebookseite anhand zahlreicher fotos erfahren darf. Der bär steppt aber weder beim an der welcome desk des weltkongresses der fivb, noch derjenigen der generalversammlung der cev.




Und wenn jetzt jemand neidisch wird, dass der herr kommerzienrat, vermutlich auf kosten der cev, ein paar tage in cancun verbringen darf, dann kann ich aus eigener erfahrung sagen, dass das nicht notwendig ist. Cancun ist schon vor jahren durch den massentourismus zerstört worden, von echtem mexiko ist dort nichts mehr übrig, das ganze ist mehr so ein mexiko-disneyland wie sich das vor allem us-amerikanischen touristenmassen vorstellen, überteuert und unauthentisch, falls es diese wort tatsächlich gibt. Wer noch einigermaßen vom massentourismus unzerstörte mexikanische karibik erleben möchte, der fährt nach holbox, ausgesprochen holbosch, einer kleinen insel vor yucatan (https://de.wikipedia.org/wiki/Holbox). Weiße sandstrände, kokospalmen, flamingos, authentische karibische küche, wenige touristen und einer der wenigen plätze auf der welt, an denen man mit walhaien schnorcheln kann. Und mit diesem reisetipp - das wird irgendwie zur gewohnheit, wenn ich mich an einen der letzten einträge erinnert habe, in dem ich belize als reiseziel empfohlen hatte – lasse ich es wieder einmal gut sein für diese woche.



Warum ist der damalige övv-präsident peter kleinmann als oberster verbandsfunktionär im missbrauchsfall johannes h. nicht aktiv geworden, wenn es, wie peter kleinmann vor der presse sagte, hinweise gegeben hat, die darauf hingedeutet haben, dass mit diesem trainer etwas nicht stimmte?
Wie wurde der ausflug von herrn kleinmann zu den olympischen spielen nach rio UND NACH PYEONGCHANG finanziert?
Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?
  

Wien, 13.11.2018, 01:53 mez

Dienstag, 6. November 2018

Von sand und schnee bei der cev, von einem stadion mit zitzplätzen, potesten und tribühnen und von wertschätzender terminplanung beim övv

Wien 05.11.2018, 23:26 mez

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

na fesch, heute ist es spät geworden, der flieger aus düsseldorf mit einer stunde verspätung und ich mit schädelweh in wien gelandet. Also heute wird es schwer mit dem flow, den ich vor ein paar wochen im interview mit armin fluch von https://www.neunmalneun.atbeschrieben hatte. A propos https://www.neunmalneun.at: unter https://www.neunmalneun.at/2018/11/04/warum-gibt-es-so-wenige-trainer/stellt armin fluch eine ganz wichtige frage, nämlich die, warum es so wenige trainer gibt im österreichischen volleyballsport, ganz besonders im so wichtigen nachwuchsbereich. Also bitte lesen und, vor allem, diskutieren, leserbriefe schreiben, meinung kundtung.

In der sandkiste herrscht jetzt tatsächlich vorwinterruhe bis zum 29. november. Da gibt’s dann die sogenannte winter edition eines 1-stern turniers für damen und herren in slowenien, in ljubljana (http://www.fivb.org/EN/BeachVolleyball/calendar.asp).

Ah ja, a propos winteredition und sand und so. Also die cev muss auch schon ordentlich am sand sein – wie man in wien sagt – wenn eine juxveranstaltung wie die in wagrain und kleinarl heuer abgehaltenen snow-volley-em zum cev- ...äh.... event des jahres gekürt wird (http://www.volleynet.at/snow-volley-em-in-wagrain-kleinarl-flachau-ist-cev-event-des-jahres/). Aber vielleicht bin ich gar nicht so falsch gelegen letzte woche, mit der idee  snowvolleyballplätzen im auslauf der stadionsprungschanze, oder wie man dieses von einem musizierenden architekten entworfene megalomanische projekt nennen soll, einzuplanen. Im standard kann man unter https://derstandard.at/2000090628177/Skispringen-im-Prater-Plaene-fuer-Mega-Stadion-in-Wiendie pläne zu diesem mach- ...äh... bauwerk einsehen. Auffallend ist an diesen plänen neben diverser rechtschreib- und tippfehler - niedlich sind zum beispiel die zitzplätze, die mobile tribühne, der pararellbewerb und die mobilen geländepoteste  - dass sie offenbar aus dem jahr 2013 stammen. Wer jetzt vielleicht irgendwelche politischen netzwerke im bastibumstiland als ursache für das plötzlichen entschubladisieren dieser pläne vermutet, der ist ein ganz ein böser schelm.



Und das beste an der ganzen geschichte sind wieder einmal die forumsbeiträge, wie auch die foren-moderation des standards völlig zu recht findet.





So aber jetzt zum hallenvolleyball. Da hat sich aich/dob mit einem 3:2 sieg gegen die united volleys aus frankfurt in der zweiten qualirunde für die championsleague aus eben dieser verabschiedet (https://www.cev.eu/Competition-Area/MatchPage.aspx?mID=31504&ID=1114&CID=6053&PID=1609). Auf der website des övv sieht martin micheu unter http://www.volleynet.at/champions-league-aich-dob-schlaegt-frankfurt-32-scheidet-aber-aus/dieses 3:2 als prestigeerfolg. Ich seh’ das eher als muster ohne wert und als sonst nichts. Aber wenigstens in der mevza haben die österreichischen vereine siege eingefahren, und zwar aich/dob zuhause einen 3:2 sieg gegen ach volley ljubljana und die waldviertler einen 3:1 auswärtssieg gegen kazincbarcika (http://www.volleynet.at/mevza-cup-aich-dob-ringt-ljubljana-nieder-auch-urw-gewinnt/). Also auch auf die gefahr hin, dass ich jetzt wieder alles schlecht rede, stellt sich, wahrscheinlich nicht nur mir die frage nach dem internationalen stellenwert der mevza, eines bewerbes, an dem bei den herren nur noch sechs vereine teilnehmen, und der es offenbar nicht einmal wert ist auf einer funktionierenden website präsentiert zu werden. Auch wenn ich mich anhöre wie eine hängengebliebene schallplattte: die angeblich neue mevza-website, die über die övv-website unter http://mevza.org/live/verlinkt ist, ist eine zumutung für jede volleyballinteressierte und für jeden volleyballinteressierten. Auf der alten mevza-website unter https://mevza.volleynet.atfindet man immerhin die ergebnisse und den tabellenstand aber sonst schon nichts mehr. Keine statistik zu den spielen, keine aufstellung, und – ok, vielleicht ist das ohnehin besser – keine zuschauerzahlen. All das deutet mehr und mehr auf die enden wollende bedeutung dieses bewerbs hin.

Ah ja enden wollende bedeutung und so: also die terminplanung im österreichischen cup zeigt auch nicht gerade übertriebene wertschätzung von verantwortlicher seite für diesen bewerb. Da setzt man ein viertelfinale, und zwar das zwischen graz und ried ganze zwei wochen vor den anderen drei viertelfinali an, die am 18. november gespielt werden. Die grazer haben am 4. november das spiel daheim 3:1 gewonnen und stehen damit im final four (http://www.volleynet.at/graz-erreicht-oevv-cup-final-four/). Warum es nicht möglich ist alle vier spiele an einem tag, oder, um ein modewort zu verwenden, wenigstens zeitnahe anzusetzen, erschließt sich mir nicht. Bei den damen hat das zweitere zumindestens funktioniert mit einem viertelfinale am 14. november und den restlichen drei spielen, die am 18. november ausgetragen werden.
Und noch ein detail zum thema gelungene terminplanung: 24 stunden vor dem cupviertelfinale in graz durften die rieder nach klagenfurt reisen zum bereits zweiten auswärtsspiel in dieser saison gegen die wörtherseelöwen, das vor 70 zuschauerInnen mit 0:3 verloren ging (http://www.volleynet.at/bewerbe/H1/phase/GD/saison/18-19/information/Ergebnisse).

So, und weil ich schon so lange nicht mehr danach gefragt habe, versuche ich es wieder einmal: Bitte wo bleibt die transparenz beim neuen övv? Themen gäbe es genug. Da wäre das verschwinden des ehemaligen teamspielers david michel, da wäre auch die frage warum und unter welchen umständen die windige spielegemeinheitskonstruktion zwischen dem ex-verein des volleyball-heinz-conrads und dem von einem schlagfertigen sportdirektor geführten verein aus dem mostviertel aufgelöst wurde. Und dann wäre dann auch noch die frage was uhvztt, unser herr vollzeitteamtrainer, mit der seit einigen wochen neu dazugekommenen tagesfreizeit so anstellt. Das wären doch themen, die die leserinnen und die leser der övv-website interessieren würde, da bin ich mir ziemlich sicher.

So, und bevor ich aufgrund des aspirinresistenten schädelwehs früher schluss mache als üblich, noch ein ausflug in die internationale sportpolitik: wie unter https://sport.orf.at//stories/3036041/zu lesen ist, wird die suche nach einem austragungsort für die olympischen winterspiele 2026 zu einem für das ioc sich immer peinlicher gestaltenden wer-will-mich spiel. Nachdem calgary und stockholm ziemlich sicher als berwerber ausfallen, taucht jetzt plötzlich argentinien als möglicher kandidat auf, mit winterspielen im sommer wie unter https://sport.orf.at/stories/3037143/zu lesen ist.   

Warum ist der damalige övv-präsident peter kleinmann als oberster verbandsfunktionär im missbrauchsfall johannes h. nicht aktiv geworden, wenn es, wie peter kleinmann vor der presse sagte, hinweise gegeben hat, die darauf hingedeutet haben, dass mit diesem trainer etwas nicht stimmte?
Wie wurde der ausflug von herrn kleinmann zu den olympischen spielen nach rio UND NACH PYEONGCHANG finanziert?
Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?
  

Wien, 06.11.2018, 01:18 mez

Dienstag, 30. Oktober 2018

Vom sand der karibik, von mehr als eindrucksvoller reisetätigkeit in der 2. bundesliga und vom leisen verschwinden eines vereins aus österreich

Wien 29.10.2018, 22:43 mez

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

so, der sich lange hinschleppende und weiterhin eher – was die övv-teams angeht - nicht sehr erfolgreiche abschied aus der sandkiste ging auch in der letzten woche weiter und zwar mit einem 3-sterne turnier in chetumal, im mexikanischen bundesstaat quintana roo. Der övv war mit dem duo freiberger/teufl vertreten. Die beiden belegten nach einem sieg und zwei niederlagen den geteilten 17. platz (http://worldtour.2018.fivb.com/en/680/women/standings). Mit den 1500us$ lassen sich, wenn man sparsam ist, vielleicht sogar die flugtickets bezahlen. Ich frage mich ja immer mehr, welchen sinn diese beschickungspolitik des övv zu diversen sandhüpfevents machen soll, außer, dass da resourcen, nicht nur finanzieller art buchstäblich in den sand gesetzt werden. Ich hoffe nur, und das meine ich jetzt gar nicht zynisch, dass die beiden spielerinnen ihren aufenthalt an der mexikanischen karibikküste einigermaßen genossen haben. Ich hatte selbst schon einige male das vergnügen dort herumzureisen. Von chetumal ist es ein katzensprung nach belize, einem absolut empfehlenswerten reiseziel, das sich ähnlich wie costa rica - das ist dann ein bisserl weiter südlich – dem ökotourismus verschrieben hat.

So, aber bevor ich mich da in reisetipps verliere, geht’s wieder zurück zum volleyball und zwar vom sand in die halle.

Da gab es auf internationalem niveau zwei niederlagen innerhalb einer woche für den österreichischen meister aich/dob. Die erste, ein 0:3 in der championsleaguequalifikation gegen die united volleys aus frankfurt auswärts war noch irgendwie erwartbar gewesen (https://www.cev.eu/Competition-Area/MatchPage.aspx?mID=31500&ID=1114&CID=6053&PID=1609). Die zweite in der mevza gegen vegyesz rc kacincbarcika aus ungarn mit 1:3 zuhause war dann schon eher aus der kategorie peinlich, wenn man sich vergegenwärtigt, dass ungarn nicht gerade zu den volleyball-powerhouses zählt, wie die anglikanerInnen das ausdrücken würden (https://mevza.volleynet.at/Ergebnisse/22721). Und das argument, dass man mit kacincbarcika ein championsleague team zum gegner hatte ist nur teilweise richtig, also halt nicht ganz.  Genau genommen sind die ungarn kein championsleague team mehr, sondern sie waren eines, da sie bereits in der 1. runde der qualifikation gegen paok thessaloniki mit zwei niederlagen ausgeschieden sind (https://www.cev.eu/Competition-Area/CompetitionView.aspx?ID=1114). Netter versuch einer erklärung, aber einer der eher hilflosen sorte aus der kategorie niedlich-drollig.   

Auf nationalem level schleppt sich die meisterschaft in der liga mit dem langen namen so irgendwie mit eher wenig spannung dahin, mit ihren 7 teilnehmenden teams. Zumindest die tabelle schaut jetzt ein bisschen übersichtlicher aus, mit zwei teams mit je 5 spielen und mit den restlichen fünf teams, die bei jeweils 4 spielen halten. Bei der 1:3 heimniederlage der weizer gegen ried verirrten sich 41 (!) zuschauerInnen in die halle in graz, beim 3:2 heimsieg der grazer gegen den niederösterreichischen rest der ehemaligen spielgemeinheit mit dem langen namen waren immerhin 280 fans dabei, beim 3:0 heimsieg der wadviertler gegen ried waren es eindrucksvolle 412. Zur 0:3 heimniederlage der klagenfurter gegen den rest der spielgemeinheit mit dem langen namen fanden dagegen nur 54 zuschauerInneneine den weg in die halle und bei der 1:3 heimniederlage von weiz gegen aich/dob waren 202 fans in einer halle in weiz (http://www.volleynet.at/bewerbe/H1/phase/GD/saison/18-19/information/Ergebnisse). Auffallend ist das schon, dass die weizer offenbar zuhause durchaus ansprechende zuschauerzahlen haben, während, wenn sie aufgrund dieser unseligen kleinmannschen 9-meter-hallenhöhe-regel in graz antreten, sie dort vor fast leeren rängen spielen. Und da muss ich jetzt gleich dranbleiben: war das jetzt eine einmalige ausnahme, dass die weizer tatsächlich daheim in weiz ein bundesligaspie austragen durften?

Ah ja, einen nachtrag zum cup hab’ ich auch noch. Da hat doch der schlagfertige sportdirektor des vca in seiner verzweiflung daniel müllner, der ja eigentlich nur noch in der sandkiste volleyballiert für das cupspiel gegen die zweitligamannschaft der roadrunners engagieren können. Der gute daniel müllner war dann topscorer mit 22 punkten und war mit niklas etlinger, der den 5. satz mit einer serviceserie quasi im alleingang für den vca entschied, hauptverantwortlich für den doch eher mühsamen 3:2 sieg (http://www.vca.at/cms/2018/10/21/nach-krimi-im-cupviertelfinale/). Wieweit man durch solche, na ich sage einmal windige, aber regelkonforme spielerverpflichtungen, die kräfteverhältnisse zwischen den teams und damit den ganzen bewerb verfälscht, sollte man sich beim övv schon gründlich überlegen. 

A propos hallen und so. Also da hat mich ein sehr aufmerksamer leser darauf hingewiesen, dass die ex-hypo-tiroler offenbar ganz leise ihren vollständigen abschied aus österreich vorbereiten. Wie man unter http://live.volleyball-bundesliga.de/2018-19/Men/1007.pdflesen kann haben die alpenvolleys ihr heimspiel gegen lüneburg in der bayerwerk sportarena und nicht mehr in der olympiahalle in innsbruck ausgetragen. Ein zweites indiz dafür, dass die ex-hypo-tiroler, dann alpenvolleys im begriff sind ihren österreichbezug vollständig aufzugeben ist der name, unter dem sie jetzt in der deutschen bundesliga auftreten: auf dem spielbericht unter http://live.volleyball-bundesliga.de/2018-19/Men/1007.pdffirmiert die mannschaft zwar noch unter dem namen hypo tirol alpenvolleys aber im spielplan heißt die mannschaft bereits unterhaching (https://www.volleyball-bundesliga.de/cms/home/1blm/1blm_scoresstats/1blm_spielplan/1blm_hauptrunde.xhtml?playingScheduleMode=full#samsCmsComponent_226295). Unter dem gleichen link https://www.volleyball-bundesliga.de/cms/home/1blm/1blm_scoresstats/1blm_spielplan/1blm_hauptrunde.xhtml?playingScheduleMode=full#samsCmsComponent_226295kann man auch lesen, dass die alpenvolley/unterhachinger in etwa die hälfte der zukünftigen heimspiele nicht mehr in innsbruck bestreiten werden sondern in der bayernwerk arena.

So und jetzt von der deutschen bundesliga zurück nach österreich und zwar in die 2. bundesliga. Ich hab’ mir am wochenende wieder einmal die reisetätigkeit der in den beiden gruppen engagierten vereine angeschaut, und die schaut zwar für die gruppe 1 ein bisschen besser aus als noch letztes jahr für die 2. bundesliga nord. Aber ein bisschen besser ist noch immer sehr weit, nämlich 33604km, von gut entfernt. Die neun in der gruppe 1 spielenden vereine legen daher im schnitt 3734km, und das nur im grunddurchgang, auf der an- und rückreise zu bzw. von ihren auswärtsspielen zurück. Die wenigsten kilometer müssen die salzburger mit 2804km absolvieren, die meisten die wolfurter mit sage und schreibe 6168km. In der gruppe 2 schaut es mit der reisetätigkeit etwas besser aus, vor allem deshalb, weil die gruppe 2 der 2. bundesliga eigentlich eine steirische landesliga ist mit sechs steirischen teams von insgesamt elf vereinen. Insgesamt legen die in der gruppe 2 engagierten elf vereine 27838km zurück, das sind im durchschnitt 2531km pro verein. Die meisten kilometer spult das team aus aich/dob mit 3764km ab, die wenigsten die drei grazer teams der liga mit jeweils 1972km.
Diese reisetätigkeit und die draus resultierende belastung der vereine und der spieler ist meiner ansicht nach das stärkste argument gegen eine einheitliche, österreichweite 2. bundesliga. Im gegenteil statt einer vereinheitlichung, sollte man sich beim övv doch ernsthaft eine dreiteilung der 2. bundesliga in eine ost-, süd- und westliga überlegen, bei der sich dann den titel und gegebenenfalls die aufstiegsplätze beispielsweise die jeweils zwei topplatzierten teams aus dem grunddurchgang der drei ligen in einem turnier oder, wenn es unbedingt sein muss, auch in hin- und rückspielen ausspielen. Abgesehen von der wesentlich geringeren reisetätigkeit hätten solche ligen auch den vorteil, dass es viele „lokalderbys“ gäbe, die möglicherweise auch mehr fans in die hallen locken würden, denn wer, ich bitte die genannten vereine im voraus um verzeihung, das hat jetzt nichts mit geringschätzung zu tun, sondern ist einem aus der erfahrung sehr vieler besuche von 2.-ligaspielen geschuldet, bitte schaut sich ein spiel mils gegen steyr an oder sokol gegen voitsberg?

So und jetzt muss schon wieder die macher von https://www.neunmalneun.atlobend erwähnen, nicht nur wegen des von fabian kriener mit dan kellum geführten interviews (https://www.neunmalneun.at/2018/10/28/dan-kellum-was-volleyball-alles-möglich-macht/), sondern weil sie sich schon wieder etwas neues einfallen haben lassen. Unter https://www.neunmalneun.at/9mal9-liveservice/kann man in zukunft spiele der österreichsichen bundesligen im live-stream verfolgen.
A propos live stream und so: unter https://www.youtube.com/watch?v=6jCOjDiopW8  kann man sich ein besonderes schmankerl anschauen, den supercup der herren 2018 aus brasilien, tolles volleyball, tolle stimmung, einfach zum genießen.

Ah ja, und noch etwas gibt’s von den neunmalneunern zu berichten: die haben auch eine facebookseite unter https://www.facebook.com/neunmalneun.at/. Und humor haben sie auch noch.



Ah ja, auch wenn diese ankündigung anderes suggeriert, habe ich die anale phase meiner entwicklung schon hinter mich gebracht (https://de.wikipedia.org/wiki/Infantile_Sexualität).

Und zum schluss noch ein bisschen sportpolitik und ein ganz besonderes schmankerl.
Also zuerst zur sportpolitik: es schaut immer mehr danach aus als gingen dem ioc die bewerber für die übernächsten olympischen winterspiele aus, auch calgarys bewerbung für 2026 wackelt ganz ordentlich wie unter https://sport.orf.at//stories/3034601/zu lesen ist. Offenbar will sich niemand mehr diese geldverbrennung im namen des sports und zur höheren ehre des ioc und seiner funktionäre antun.

Und weil die österreicherInnen auch so deppert waren, die olympischen winterspiele weder in innsbruck noch in graz haben zu wollen, braucht es andere, alternative und besonders kreative ideen. Und wer wäre berufener dazu solche ideen zu entwickeln? Da braucht es schon einen richtigen visionär. Nein, werte leserinnen und nein, werte leser, dieses mal ist es nicht der heinz conrads des volleyballsports, der herr kommerzienrat, der sommerpeter, nein es handelt sich um seinen kongenialen partner aus dem wintersport, den winterpeter, den herrn schröcksnadel. Der möchte doch tatsächlich eine schisprungschanze im neu zu bauenden happel stadion wie man unter https://wien.orf.at/news/stories/2944170/und unter https://derstandard.at/2000090212323/Schroecksnadel-will-Skispringen-im-Happel-Stadionlesen darf. Bist du deppert, also wer solche visionen hat, der braucht einen... Also wie war das zitat von helmuth schmidt doch genau? Ah hier unter http://www.spiegel.de/fotostrecke/20-unvergessliche-zitate-von-helmut-schmidt-fotostrecke-131803-12.htmlkann man es ja nachlesen.

Lustig sind, wie immer, die kommentare im standard zu dieser idee des herrn schröcksnadel. Ein paar der originellsten gibt’s hier als fundstücke





Ich warte jetzt nur noch darauf, dass der herr kommerzienrat auf diese idee aufspringt und die errichtung von snowvolleyballplätzen auf dem spielfeld des happel stadion fordert. Also wundern täte es mich nicht.

Warum ist der damalige övv-präsident peter kleinmann als oberster verbandsfunktionär im missbrauchsfall johannes h. nicht aktiv geworden, wenn es, wie peter kleinmann vor der presse sagte, hinweise gegeben hat, die darauf hingedeutet haben, dass mit diesem trainer etwas nicht stimmte?
Wie wurde der ausflug von herrn kleinmann zu den olympischen spielen nach rio UND NACH PYEONGCHANG finanziert?
Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?
  

Wien, 30.10.2018, 01:32 mez

Dienstag, 23. Oktober 2018

Von einem nicht sehr erfolgreichen ausflug in die wüste, vom unterschied zwischen 2. bundesliga und wiener landesliga und von ein wenig eigennütziger werbung

Wien 22.10.2018, 22:59 mez

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

so, und zu einem weiteren letzten mal für dieses jahr beginnen ich meinen blog mit einem abstecher in die sandkiste, und zwar nach las vegas. Dort fand das letzte 4-sterne turnier dieses jahres statt, mit mehr oder eher weniger erfolgreicher österreichischer beteiligung. Bei den damen schieden die duos klinger/klinger und freiberger/teufl schon in der quali aus und belegten den geteilten 33. und damit letzten platz (http://worldtour.2018.fivb.com/en/679/women/standings). Außer spesen also nicht viel gewesen. Und viel besser war es bei den herren schlussendlich auch nicht. Da haben seidl/waller zwar die gruppenphase überstanden aber sich dann in der ersten k.o.-runde sang- und klanglos verabschiedet und zwar mit einem 0:2 gegen die brasilianer guto/saymon (http://worldtour.2018.fivb.com/en/mlas2018/men/results/maindraw#anchorI). Also mit der doch etwas vollmundigen ansage „wenn du bruno besiegst, kannst du alle schlagen“ sollte man doch eher vorsichtig umgehen (http://www.volleynet.at/seidl-waller-nach-sieg-ueber-olympiasieger-fuenfte/). In las vegas hat das mit dem alle besiegen dann nicht so geklappt und in der endabrechnung war das nach einem sieg und zwei niederlagen nur der  geteilte17. platz (http://worldtour.2018.fivb.com/en/679/men/standings). Alle geschlagen haben wieder einmal die zwei jungen norweger anders berntsen mol und christian sandlie sorum, jahrgang 97 und 95 (http://worldtour.2018.fivb.com/en/mlas2018/men/teams/939717-srum%20c-mol%20a). Wahnsinn was die beiden abliefern, europameister, 5-sterne turniersieg in gstaad und wien, sieg bei den tourfinals. Ich hab’ mir das finale in las vegas auf youtube angesehen, gegen fijalek/bryl. 7 blockpunkte von mol (https://www.youtube.com/watch?v=hBjVmbaRqT0). Wahnsinn, dabei gibt es etliche größere blockspieler als anders mol auf der tour, aber sein timing ist einfach sagenhaft. Der andrang an zuschauerInnen war aber leider so ähnlich wie bei manchem erstligaspiel in österreich, nämlich enden wollend. Wie man auf diesen screenshots vom herrenfinale deutlich sehen kann, hat da auch nicht gerade der bär gesteppt in der wüste von nevada.


Wie sich die fivb das vorstellt die tour mit diesem aufkommen an zuschauerInnen und eienr inflation an turnieren weiterzuführen, erschließt sich wahrscheinlich nicht nur mir nicht. Aber als draufgabe gibt’s dann diese woche gleich noch ein 3-sterne turnier für die damen in chetumal. Wer jetzt geografisch nicht so ganz firm ist, wird wahrscheinlich nicht einmal wissen, in welchem land chetumal liegt. Also chetumal liegt in mexico, im bundesstaat quinatna roo, ziemlich nahe an der grenze zu belize. Und weil chetumal nicht gar so weit von las vegas entfernt ist, also schon ein bisschen weiter als die reisedistanzen in der 2. bundesliga nord der herren, darf auch eines der beiden in las vegas in der quali gescheiterten damenteams, freiberger/teufl, einen ausflug nach mexico machen. Und die starten dort als nummer 1 in der quali. Von den 10 teams qualifizieren sich 8 für den hauptbewerb, da kann ja eigentlich nichts mehr passieren, in der quali, weil die top 8 automatisch für den hauptbwerb qualifiziert sind, falls ich mich nicht irre (http://worldtour.2018.fivb.com/en/wche2018/women/teamsinfo/qualification). Also dann gibt’s ja doch noch einen bericht aus der sandkiste, und zwar aus einer karibischen, nächste woche.

So, aber jetzt schnell in die halle. Da haben sich die grazerinnen mit einer ziemlichen abfuhr, und zwar mit 0:3, mit den satzergebnissen -12, -9(!), -14 gegen sliederecht aus der championsleaguequali verabschiedet (https://www.cev.eu/Competition-Area/MatchPage.aspx?mID=31485&ID=1119&CID=6068&PID=1618). Bei den herren hat aich/dob zwar 2:3 gegen lycurgus groningen daheim verloren aber nach dem 3:1 auswärtssieg den aufstieg in die nächste runde geschafft (https://www.cev.eu/Competition-Area/MatchPage.aspx?mID=31480&ID=1114&CID=6052&PID=1609). Dort wartet jetzt mit den nicht mehr von uhvztt trainierten united volleys frankfurt ein anderes kaliber (https://www.cev.eu/Competition-Area/CompetitionView.aspx?ID=1114).
Und in der heimischen meisterschaft geht es verwirrend weiter, was bei einer siebenerliga bei den herren ja nicht so überraschend ist. Zwei bis vier spiele haben die sieben teams jeweils (http://www.volleynet.at/bewerbe/H1/phase/GD/saison/18-19/information/Tabelle). Und der vca amstetten steht trotz legionärsmäßiger aufrüstung nach drei spielen als einziger verein mit 0 punkten da. Letzte woche hat man gegen weiz verloren (http://www.volleynet.at/bewerbe/H1/phase/GD/saison/18-19/information/Ergebnisse). Also irgendwie bestätigt sich meine schon mehrfach getätigte aussage, dass eine spielgemeinheit mit dem exverein des herrn kleinmann dem jeweiligen spielgemeinheitspartner nicht gut tut.

Cup wurde auch gespielt und da hätte es die amstettner fast erwischt, wie man unter http://www.volleynet.at/oevv-cup-titelverteidiger-im-viertelfinale-vca-aber-nur-mit-muehe/lesen kann. Was man dort leider nicht lesen kann, ist, dass es mit den wat leopoldstadt tigers bei den herren ein landesligaverein ins viertelfinale des österreichischen cups geschafft hat. Das ist bedauerlich, nicht weil bei den leopoldstättern mani bloggarson seine karriere ausklingen lässt, sondern weil es sich die burschen verdient hätten, dass ihr 3:2 sieg gegen hypo tirol den gestalterInnen der övv website einen satz wert gewesen wäre. Weniger emotional betrachtet sagt dieses resultat aber schon auch etwas über die qualität der 2. bundesliga aus, wenn der tabellenführe der gruppe 1 gegen eine mannschaft aus der wiener landesliga verliert, die...., nein das verrate ich jetzt nicht, wie oft die burschen trainieren (http://www.volleynet.at/bewerbe/H2N/phase/GD/saison/18-19). Ich bin nach wie vor der meinung, dass die von gernot leitner in seinem interview unter https://www.neunmalneun.at/2018/10/07/kehren-neue-besen-besser-övv-präsident-gernot-leitner-im-interview/angesprochene idee die 2. ligen zusammenzulegen keine gute ist. Im gegenteil. Man sollte versuchen die 2. liga noch weiter zu teilen, in eine ost-, mitte- und westliga um den reiseaufwand und damit auch die finanzielle belastung der vereine zu verringern. Eine solche aufteilung hätte auch den vorteil, dass einerseits junge spieler, die zum teil noch zur schule gehen oder studieren, weniger belastet werden durch hunderte am wochenende abzuspulende kilometer und andererseits ältere spieler, die sich die reisetätigkeit nicht mehr antun wollen, weil sie im beruf  stehen und/oder familie  haben, und keinen wert auf tagesausflüge zu einem auswärtsspiel legen, eine solche mehr regionalisierte liga verstärken würden. In einem land, das bei den herren nicht einmal eine 1. bundesliga mit 8 vereinen füllen kann, gibt es, meiner meinung nach kein potential für eine bundesweite 2. liga.

Mevza wurde auch gespielt, in der vergangenen woche. Unter http://www.volleynet.at/waldviertel-punktet-bei-mevza-cup-auftakt-gegen-ach-volley/konnte man in kleinmanneskem stil nicht von einer 2:3 niederlage der waldviertler gegen ach volley ljubljana lesen sondern von einem punktegewinn. Geh bitte, die zeiten haben wir doch hinter uns, oder? Wer näheres über diesen ...äh... sensationellen punktegwinn wissen wollte und hoffnungsfroh unter dem auf der övv-website präsentierten link zur mevza unter http://mevza.org/live/  nachlesen wollte, landete auf der ewigen baustelle ohne aktuellen inhalt. Mehr information zur diesjährigen mevza gibt’s unter https://mevza.volleynet.at/. Dort erfährt die staunende leserin und der staunende leser und auch der staunende blogger unter https://mevza.volleynet.at/Ergebnisse/22721, dass am 20.10. offenbar aich/dob gegen waldviertel in der mevza 3:0 gewonnen hat. Auf der övv-website findet sich zu diesem spiel genau gar nichts.
Aber ein bisschen loben muss ich die gestalterInnen der övv-website doch. Die links zu den ausländischen ligen, in denen österreichische spielerinnen und spieler tätig sind, werden mit den jeweiligen berichten präsentiert (http://www.volleynet.at/wohlfahrtstaetter-tabellenfuehrer-in-portugal/). Abgesehen von der überschrift des artikels – volleyball ist, wenn ich mich nicht irre, noch immer ein mannschaftssport – passt das so.

Ah ja, und bevor ich es vergesse mache ich schon wieder werbung für das volleyballportal https://www.neunmalneun.at, dieses mal auch ein bisschen aus eigeninteresse, weil mich armin fluch, einer der macher des portals, zu einem interview eingeladen hatte. Ich bin dieser einladung sehr gerne gefolgt und das resultat ist unter https://www.neunmalneun.at/2018/10/21/johann-wojta-österreichs-gefürchteter-volleyball-blogger/zu lesen.   


Warum ist der damalige övv-präsident peter kleinmann als oberster verbandsfunktionär im missbrauchsfall johannes h. nicht aktiv geworden, wenn es, wie peter kleinmann vor der presse sagte, hinweise gegeben hat, die darauf hingedeutet haben, dass mit diesem trainer etwas nicht stimmte?
Wie wurde der ausflug von herrn kleinmann zu den olympischen spielen nach rio UND NACH PYEONGCHANG finanziert?
Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?
  

Wien, 23.10.2018, 01:25 mez

Dienstag, 16. Oktober 2018

Von einer akademie ohne erstligaverein, von einem nationalteamtrainer mit tagesfreizeit und von ein paar wünschen und anregungen

Wien 15.10.2018, 22:51 mez

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

also zu beginn geht’s gleich wieder in die sandkiste und zwar zum 4-sterne turnier nach yangzhou. Dort gab es wieder einen 5. platz für das duo seidl/waller (http://worldtour.2018.fivb.com/en/580/men/standings). Und auf der övv-website wurde das natürlich ausgiebig gefeiert, mit einer überschrift wie dieser.


Also das mit dem „sieg über olympiasieger“ ist zwar nicht ganz falsch aber halt auch nicht ganz richtig. Genau genommen ist es halb richtig, weil zwar bruno schmidt olympiasieger war, 2016 in rio, und zwar mit alison cerutti. Mit dem hat er aber in yangzhou nicht gespielt, sondern mit pedro solberg, und der war noch nie olympiasieger. Überhaupt dürften die beiden jetzt nicht gerade den erfolgsrun hinter sich haben, wenn man sich ihren 29. weltranglistenplatz ansieht (http://www.fivb.org/EN/BeachVolleyball/WRanking_m.asp). Also ich bin ja mit der kritik an aktiven eher zurückhaltend in meinem blog, aber die aussage von robin seidl, den ich eigentlich für einen spieler mit bodenhaftung und der notwendigen erdung halte, „wenn du bruno besiegst, kannst du alle schlagen “ ist halt – bei aller euphorie – doch ein bisserl zu vollmundig für meinen geschmack (http://www.volleynet.at/seidl-waller-nach-sieg-ueber-olympiasieger-fuenfte/). Und wenn ich schon wieder einmal beim relativieren bin, dann möchte ich auch noch darauf hinweisen, dass bei diesem 4-stern turnier in yangzhou die top 20 paare nicht gerade zahlreich vetreten waren. Da schaut’s dann diese woche in las vegas beim dortigen 4-sterne turnier schon etwas anders aus (http://worldtour.2018.fivb.com/en/mlas2018/men/teamsinfo/maindraw).

So und jetzt in die halle. Da geht’s nach dem – zugegebenermaßen überraschenden und sehr erfreulichen – 3:1 auswärtssieg von aich/dob in der ersten runde der championsleague-qualifikationsphase gegen abiant lycurgus groningen ähnlich euphorisch zu (https://www.cev.eu/Competition-Area/MatchPage.aspx?mID=31472&ID=1114&CID=6052&PID=1609). Unter http://www.volleynet.at/champions-league-ueberraschung-aich-dob-siegt-beim-niederlaendischen-meister/wird putzigerweise darauf hingewiesen, dass die holländer 1996 olympiasieger waren. Eh. Aber halt auch schon 22 jährchen her, und seither waren die erfolge bei internationalen turnieren für die holländer far and few between, um wieder einmal die anglikanerInnen sprechen zu lassen. Und noch etwas relativiert ein wenig die stärke der holländischen liga und damit die des holländischen meisters: ein einziger spieler des holländischen meisters, stijn held, war im 22-mann kader, der holländer für die heurige weltmeisterschaft, unter den 14 spielern mit denen die mannschaft dann tatsächlich bei der wm antrat, war er dann allerdings nicht mehr vertreten  (https://www.cev.eu/Competition-Area/CompetitionTeamDetails.aspx?TeamID=11087&ID=1114,http://italy-bulgaria2018.fivb.com/en/competition/teams/ned%20netherlands/team_roster).

Bei den damen kamen die grazerinnen, ebenfalls in der ersten qualirunde für die championsleage, gegen sliedrecht aus holland mit 0:3, -13, -14 und -17 doch ziemlich arg unter die räder (http://www.volleynet.at/grazerinnen-unterliegen-bei-champions-league-premiere-sliedrecht/).

Die meisterschaft in der 7er liga mit dem langen namen nimmt in der ziwschenzeit groteske formen an, was die ansetzung der spiele betrifft. Aich/dob hat bereits 3 mal gespielt, die waldviertler sogar viermal, dagegen hat weiz erst ein einziges spiel absolviert und die restlichen vier vereine deren zwei.



Den zuschauerInnen scheint’s aber trotzdem zu gefallen, beim 3:0 heimsieg der waldviertler gegen klagenfurt waren 286 fans in der halle, beim 3:1 sieg der grazer - der hat mich natürlich wieder einmal besonders gefreut, weil er zeigt, dass man auch mit einer großteils aus österreichischen spielern bestehenden mannschaft eine komplette legionärstruppe biegen kann - zuhause gegen waldviertel waren sogar 421 zuschauerInnen in der neuen halle, und bei der – na ich sag’ einmal ziemlich peinlichen - 1:3 niederlage der an legionären nicht gerade armen amstettner gegen die mit zwei beachern und ein paar – vermutlich ziemlich motivierten - ex-amstettnern angetretenen rieder waren ganz genau, also exakt 200 zuschauerInnen dabei. Zu den amstettnern hätte ich jetzt doch noch eine frage an die schreiberInnen der övv-website: also wie ist das jetzt mit der spielgemeinheit des vca amstetten mit den hotties? Auf den beiden vereinswebsites unter http://www.vca.at/cms/bzw. unter http://www.hotvolleys.atfindet sich zu dieser frage leider nichts. Also aus die maus, oder was? Und wenn die spielgemeinheit tatsächlich entsorgt wurde, dann stellt sich im anschluss gleich die frage wie das jetzt ist mit der wiener volleyballakademie, ob die überhaupt weiter geführt werden kann, da es ja jetzt offenbar nicht einmal mehr über windige spielgemeinheitskonstrukte eine anbindung an einen erstligaverein gibt. Wie sehr sich akademie mit den mannschaften in der 2. bundesliga und in der wiener landesliga identifiziert, ist auf der facebookseite der akademie zu sehen (https://www.facebook.com/volleyballakademiewien/?ref).


Ah ja, a propos akademie und so. Ist dieses geschenk der politik an den herrn kommerzienrat eigentlich je evaluiert worden? Ziel einer öffentlich üppig geförderten akademie kann es ja wohl nicht sein – mangels konkurrenz – wiener nachwuchstitel in serie abzuräumen, oder – in den letzten jahren deutlich seltener – titel bei den österreichischen meisterschaften einzufahren, ziel einer akademie muss es wohl sein, spieler auszubilden, die dann in der nationalmannschaft und/oder bei ausländischen clubmannschaften spielen. Davon ist im gegensatz zu den errungenen nachwuchstiteln auf der website hotvolleys nichts zu lesen. Vermutlich gibt es da auch nicht allzu viel zu berichten. Also ich erzähl da jetzt einmal ganz kurz wie das in meinem berufsumfeld läuft. Ich bin ja, wie meine werten leserinnen und meine werten leser vielleicht wissen, in der medizinischen forschung tätig. Und da bekommen wir auch öffentliche fördergelder, wenn projekte von internationalen gutachterInnen als interessant und wichtig eingeschätzt werden. Und mit diesen geldern stellen wir dann forscherInnen an, kaufen material und geräte für unsere experimente und nach drei bis vier jahren klopfen die gutachterInnen wieder bei uns an die labortüre und prüfen und bewerten ganz genau was wir mit dem geld gemacht haben, welche publikationen – also so brandneue studien zum bladwerden, zum beispiel, extra für den herrn kommerzienrat – wir herausgebracht haben, wieviele junge wissenschaftlerInnen wir ausgebildet haben, und wie wir das gewonnene wissen weitergegeben haben. Und wenn da die qualität und die quantität nicht passt, dann war’s das mit der förderung. Und das ist gut so. Weil mit öffentlichem geld verantwortungsbewusst und sinnvoll gearbeitet werden muss.

Ah ja, a propos wissensvermittlung und so: also ich geb’s zu, ich wäre gerne dabei gewesen, bei dem als interessant angekündigten vortrag des herrn kommerzienrats, der die mich jede minute quälende frage klären sollte und wahrscheinlich auch klärte, ob österreich einen sportnation sei. Unter https://www.youtube.com/watch?v=3T39aY_fkjIgibt’s sogar einen etwa sechsminütigen beitrag von rtv vorarlberg dazu. Leider wird da zwar von vielen leuten ziemlich viel geplaudert, aber vom vortrag ist fast nichts zu hören. Na wahrscheinlich ist der durch copy right geschützt. Wäre ja auch arg, wenn sich jeder depp diesen vortrag gratis im internet herunterladen könnte. Das geht zwar mit reden von barack obama, aber ganz sicher nicht mit den auslassungen des herrn kleinmann. Schade, hätte sicher stoff gegeben für den blog.

Und noch einmal ah ja, a propos sportland österreich und so: unter https://www.kleinezeitung.at/sport/wintersport/5513318/Olympia-2026_Oesterreich-hat-eine-Jahrhundertchance-verspieltjammert ein herr schuen in der kleinen zeitung über die vergebene chance die olympischen spiele 2026 nach graz zu holen. Wir sind ja wirklich volltrottel und die kommentarschreiberInnen zu diesem artikel sind halt auch alle voll daneben. Wie konnte man nur die chance nicht nützen steuergeld mit beiden händen hinauszuwerfen oder – was für eine metapher – in der olympischen flamme zu verbrennen. Von den drei übriggebliebenen bewerbern wackeln zwei, kann man in dem artikel auch noch lesen, warum das so ist eher nicht. Sind halt auch kleinkarierte krämerseelen, die schweden und die kanadier. Auf italien mit der bewerbung milano, kann das ioc noch hoffen. Da ist eh gerade die populistenregierung ganz groß im geldausgeben, da fällt so eine kleinigkeit wie die ausrichtung olympischer winterspiel nicht einmal auf. In schweden ist die kandidatur stockholms nach der wahl jetzt nicht mehr so sicher und in calgary gibt es am 13. november ein referendum. Also ich bin optimistisch, dass die kanadierInnen auch eine kluge entscheidung treffen. Witzig wäre das irgendwie schon, wenn das ioc plötzlich ohne bewerber dastehen würde.

Und weil unhp in seinem interview auf dem portal https://www.neunmalneun.at/2018/10/07/kehren-neue-besen-besser-övv-präsident-gernot-leitner-im-interview/angekündigt hat, dass auf der övv-webiste nicht nur über sensationelles und boosts berichtet werden soll noch ein paar anregungen. Muss die volleyball-affine öffentlichkeit jetzt tatsächlich eine vermisstenanzeige für david michel aufgeben, und gleich noch eine dazu für alex harthaller? Die reporter von https://www.neunmalneun.athatten alex vor ein paar wochen noch in den usa aufgestöbert und ein unter https://www.neunmalneun.at/2018/09/09/unsere-usa-exporte/publiziertes interview mit ihm geführt. Auf der övv-website unter http://www.volleynet.at/unsere-stars-im-ausland/bzw. bei den aktuellen berichten unter http://www.volleynet.at/holzer-mit-cannes-in-china-erfolgreich/fehlt von alex harthaller aber jede spur.

Und ein bericht was uhtztt jetzt als unser herr vollzeitteamtrainer, uhvztt, mit seiner doch etwas reichlicheren tagesfreizeit macht, wäre auch nicht ganz uninteressant.

Und bitte, bitte liebe övv-website administratorInnen löscht den link http://mevza.org/live/zu dieser nur noch ärgerlichen website und verlinkt die mevza über https://mevza.volleynet.atzur alten, aber wenigstens funktionsfähigen mevza-website, so als kundendienst für eure – hoffentlich auch von euch - geschätzten leserinnen und leser. Und da ist eile geboten, jetzt wo ja auch die österreichischen clubs wie unter http://www.volleynet.at/waldviertel-eroeffnet-mevza-cup-saison-gegen-ach-volley/angekündigt, in den bewerb einsteigen.

Und es wäre ein weiterer lobenswerter dienst an den geschätzten leserinnen und lesern der övv-website bei den spielberichten der im ausland tätigen österreichsichen spielerinnen und spieler, so wie im vorjahr, auch heuer wieder den link zur jeweiligen liga anzubieten.

So, und das wäre es dann für diese woche, mit den wünschen meinerseits.



Warum ist der damalige övv-präsident peter kleinmann als oberster verbandsfunktionär im missbrauchsfall johannes h. nicht aktiv geworden, wenn es, wie peter kleinmann vor der presse sagte, hinweise gegeben hat, die darauf hingedeutet haben, dass mit diesem trainer etwas nicht stimmte?
Wie wurde der ausflug von herrn kleinmann zu den olympischen spielen nach rio UND NACH PYEONGCHANG finanziert?
Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?
  

Wien, 16.10.2018, 01:49 mez