Dienstag, 19. März 2024

Vom nahende ende der schneehüpferei, von den semifinali der ersten bundesliga der herren als legionärsschaulaufen und von einem seltsamen modus bei den u20 meisterschaften

 Dienten, 18.03.2024, 21:57 cet

 

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

 

und schon wieder bin ich auf lepschi (https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Lepschi#:~:text=lepschi%2C%20ursprünglich%20so%20viel%20wie,vergnügen%20(von%20tschechisch%20lepši). Der link ist für die jüngeren unter meinen treuen leserinnen und unter meinen treuen lesern und alle nicht-wiener:innen, weil die vielleicht speziell bei alten wiener dialektausdrücken nicht so ganz firm sind (https://www.diepresse.com/5856777/woerter-die-die-juengeren-nicht-mehr-kennen). Aber dieses mal hab‘ ich zumindest gutes internet.

 

So, in der sandkiste geht’s weiter mit einem challenge turnier, einem turnier der zweiten kategorie der bvbtmdln, der beachvolleyballtour mit dem langen namen, in recife, brasilien, mit reger övv beteiligung von 4 herren- und einem damenduo. Bei den hherren sind seidl/pristauz und hörl/horst im hauptbewerb gesetzt, ermacore/wallner und pascariuc/leitner und das damneduo klinger/klinger müssen erst die quali überstehen (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2024/challenge/recife-bra/teams/men/main-drawhttps://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2024/challenge/recife-bra/teams/men/qualificationhttps://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2024/challenge/recife-bra/teams/women/qualification). Na dann schau ma mal, wie es weitergeht mit den sandhüpferlingen, nach dem wenig erfolgreichen auftakt beim elite16 turnier in qatar.

 

Offenbar animiert durch die schneearmut hier in der hochkönigregion – also zum schifahren reicht es noch – hab‘ ich mir erlaubt einmal auf der website des övv unter dem menüpunkt snow zu stierln (https://www.volleynet.at/infocorner/snowvolleyball/). Also viel tut sich dort nicht an neuem. Alte videos, alte fotos und die latest news sind bis auf eine buchstäblich in die jahre gekommen. Und die eine und einzige neuigkeit aus dem jahr 2024 stimmt auch nicht gerade optimistisch was die zukunft dieser wintersportresortsbesucher:innenbespaßungsveranstaltungen angeht. Dort liest man folgendes: „We are really sorry to inform you that we will not be able to hold Snow Volleyball 2024 in Wagrain this winter. For different reasons, we unfortunately have to cancel the event.“ Und weiter: „But planning for 2023 was really tricky with the uncertain horizon, and unfortunately we can’t go ahead with it this year.“ Und schließlich: „We are doing our best to come back in 2025 with a stable solution so that we can implement a new, adapted concept.“ Das hört sich jetzt nicht nach schneemangel wegen des klimawandles an, sondern eher nach einem morbus benko, also akutem kapitalmangel. Vielleicht sollten die organisaor:innen dieser spaßveranstaltungen, ähnlich wie der herr benko, im arabischen raum auf rettungskapitalsuche gehen. Qatar wäre einen versuch wert, dort findet ja das finalturnier der bvbmdln so wie schon 2023 auch 2024 und 2025 wieder. Und ein abo auf die u17-fußbal-wm haben sich die sympathischen scheichs auch bis 2029 gesichert, wie unter https://sport.orf.at//stories/3123378/ zu lesen ist. Offenbar zahlen die alle, um die aussage des herrn strache im ibiza—video über die novomatic abzuwandeln.

 

In georgien und in der türkei wurden zwei cev-turniere der schneehüpferlinge abgehalten wie unter https://www.cev.eu/snow/european-tour/2024/ zu lesen ist. In georgien waren jeweils ganze 5 herrenteams bzw damenteams am start (https://www.cev.eu/snow/european-tour/2024/bakuriani-geo/women/#teams,https://www.cev.eu/snow/european-tour/2024/bakuriani-geo/men/#teams). In erzurum in der türkei war zumindest im herrenbewerb ein haucherl von intenationalität zu spüren, 13 teams, von denen allerdings 7 aus dem land des veranstalters wareb (https://www.cev.eu/snow/european-tour/2024/erzurum-tur/men/#teams). Dieses haucherl war selbst bei bestem willen in damenbewerb nicht zu spüren, 5 teams, vier davon aus der türkei (https://www.cev.eu/snow/european-tour/2024/erzurum-tur/women/#teams). Ein ähnliches bild zeigt sich beim offenbar letzten turnier der saison in italien: von 16 genannten teams im herrenbewerb kommen 12 aus italien (https://www.cev.eu/snow/european-tour/2024/prato-nevoso-ita/men/#teams), bei den damen sind von den 8 genannten teams wenigsten nur 3 aus dem veranstalterland (https://www.cev.eu/snow/european-tour/2024/prato-nevoso-ita/women/#teams). Also, so richtig nachhaltig schaut das ganze jetzt nicht aus. Seit der herr kommerzienrat seine rolle – also das ist jetzt mein subjektiver eindruck – als botschafter des snowvolleyballs, also quasi als schneekönig nicht mehr wahrnimmt, geht’s mit diesem sport aber sowas von bergab.

 

Ah ja, a propos herr kommerzienrat und seine rolle in diversen initiativen: heute, also am Montag, den 18.3. endete die eintragungsfrist von gleich 14 volksbegehren, darunter auch eines zur täglichen turnstunde (https://www.oesterreich.gv.at/themen/transparenz_und_partizipation_in_der_demokratie/buergerbeteiligung/2/Seite.320475.html). Interessanterweise habe ich den herrn kommerzienrat nicht unter den präpotenten ...äh... proponenten des volksbegehrens gefunden (https://www.bmi.gv.at/411/Volksbegehren_der_XX_Gesetzgebungsperiode/Taegliche_Turnstunde/start.aspx). Das – vorläufige – ergebnis fällt mit nicht einmal 100.000 stimmen, trotz beistands von ganz oben, und nein ich meine nicht uhbp vdb, auch nicht berauschend aus (https://www.bmi.gv.at/411/Volksbegehren_der_XX_Gesetzgebungsperiode/Taegliche_Turnstunde/files/Broschuere-632_TaeglicheTurnstunde.pdfhttps://religion.orf.at/stories/3224043/). Da war ja, wenn ich mich richtig erinnere, die vom herrn kommerzienrat initiierte unterschriftenaktion, deren unterschriftslisten – kein schmäh - sogar bei mcdonald‘s aufgelegt wurden, erfolgreicher.  

 

So, und was hat sich in der vergangenen woche im österreichischen hallenvolleyball getan? Aich/dob hat den 3. Platz in der mevza belegt (https://mevza-web.dataproject.com/CompetitionMatches.aspx?ID=47&PID=75). Dazu gratulation von hier aus. In der meisterschaft fordern die südkärntner die tiroler. Im duell der legionärstruppen steht es anch zwei spielen 1:1 (https://www.volleynet.at/austrian-volley-league-men/).

 

Ah ja, a propos legionärstruppen: bei aich/dob steht als einziger österreicher der libero in der grundaufstellung und bei den tirolern darf der sohn des managers als einziger österreicher mittun. Mir fällt dazu jetzt eigentlich nichts mehr neues ein. Alles was ich dazu zu sagen hätte, habe ich hier schon mehrfach geschrieben.







 

Im zweiten semifinale führt hartberg mit ganzen zwei legionären gegen waldviertel mit deren neun 2:0 (https://volleybox.net/de/tsv-raiffeisen-hartberg-t2629https://volleybox.net/de/union-raiffeisen-waldviertel-t1826,https://www.volleynet.at/austrian-volley-league-men/). Also geht’s offenbar auch (fast) ohne legionäre.

 

An übersichtlichkeit, aufgrund abenteuerlicher termingestaltung, ist die relegation kaum zu überbieten. Die anzahl der gepielten bzw. aus den vorbewerben gewerteten spielen variiert zwischen 5 bei weiz und 8 bei bisamberg (https://www.volleynet.at/austrian-volley-league-men/). Eh wurscht.

 

Bei den damen gab’s erst ein semifinalspiel, und das haben die innsbruckerinnen gegen sokol mit 3:0 gewonnen (https://www.volleynet.at/austrian-volley-league-women/).

 

Und zum schluss noch ein nachtrag zu den u20 meisterschaften: ich habe ja letzte woche kritisiert, dass man beim övv, offenbar nicht ganz unbeabsichtigt, keine informationen zum alter der spieler:innen gibt. Deshalb zitiere ich einen augenzeugen, der bei den u20 meisterschaften weiblich dabei war: die jügsten spielerinnen bei sokol un klagenfurt waren jahrgang 2008, die linzerinnen und die grazerinnen traten mit den teams aus der 2. Bundesliga an, die letztplatzierten teams traten mit kindermannschaften an.

 

Ah ja a propos platzierungen und so: um die herauszufinden muss man bereit sein ein paar stunden lebenszeit zu opfern, da es der övv nicht schafft eine entprechende software anzuschaffen, mit der man im turniermodus ausgetragene meisterschaften übersichtlich darstellen kann. Und weil mir meine lebenszeit zu wertvoll ist um mich mit einer völlig inadäquate darstellung der meisterschaften im detail zu beschäftigen ist mir auch ein, na sagen wir, exotischer modus entgangen, bei dem in den vieregruppen wieder nicht jedes team gegen jedes spielt, sondern ein irgendwie an beachvolleyballturniere angelehnter modus mit nur zwei spielen pro team in der vieregruppe, der es schlussendlich möglich gemacht hat, dass die tirolerinnen und sokol jeweils 4 von 5 spielen gewinnen, die ersteren am ende 9. werden und die letzteren 2. Auch darauf hat mich der augenzeuge aufmerksam gemacht. Ah ja und die auflistung der spielerinnen und spieler geordnet nach alphabet und nicht nach vereinszugehörigkeit ist auch irgendwie originell.

 

So, und zum schluss erweitere ich meinen impfappell aus aktuellem anlass auf die masernimpfung (https://www.derstandard.at/story/3000000211770/50-neue-masernfaelle-innerhalb-einer-woche). Lasst eure kinder, verdammt noch einmal, gegen masern impfen. Aber flott.

 

 

Lasst euch, verdammt noch einmal, gegen covid-19 impfen!

 

Und hier die niederösterreich-kompatible version meines schlusssatzes:

Lasst euch, verdammt noch einmal, gegen covid-19 impfen!

 

Dienten, 19.03.2024, 00:35 cet 

 

Dienstag, 12. März 2024

Von einem ernüchternden auftakt in der sandkiste, von einer kurz hibernierenden liga und von fehlenden angaben zu den u20-staatsmeisterschaften

 Wien, 11.03.2024, 23:05 cet

 

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

 

so, ich komm‘ gerade von einer hausversammlung und irgendwie ist das jetzt ein bisschen schwierig mit dem dieswöchigen eintrag und dem fokus auf volleyball. Aber es wird schon irgendwie gehen.

 

Also vorweg einmal, das angekündigte treffen mit marc demmer hat am 6. märz wie geplant in der akademie in st. pölten tatsächlich stattgefunden. Und wir haben uns lange ausgetauscht, so lange, dass ich gerade noch meinen zug zurück erwischt habe. Danke an marc jetzt einmal, für  die  zeit die er sich genommen hat. Einen bericht über das gespräch gibt’s demnächst hier im blog.

 

So, aber jetzt geht’s schnell in die sandkiste, zum ersten elite16 turnier, einem turnier der höchsten kategorie der beachvolleyballtour mit dem langen namen, das in doha, qatar lette woche auf dem progarmm stand. Also die beteiligung derövv-duos war, wie soll ich das jetzt sagen, bestenfalls peripher. Drei övv-duos, zwei damen- und ein herren-team waren in der quali zugange, von welchen für ein damen-duo, friedl/trailovic, gleich in der ersten quali runde endstation war. Das zweite damen-duo, klinger/klinger und das einzige herren-duo, seidl/pristauz, legten ein klassisches one-two-barbecue hin, mit einem aus in der zweiten qualirunde (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2024/elite16/doha-qat/standings/men/#round-fhttps://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2024/elite16/doha-qat/standings/women/#round-f). Außer spesen also nicht viel gewesen in qatar. Und warum hörl/horst nicht in doha dabei waren, weiß ich noch immer nicht. Und das mit dem in der quali hängen bleiben, wie das der orf unter https://sport.orf.at//stories/3123053/ beschreibt, kommt mir irgendwie bekannt vor, also quasi so eine art deja vu. Aber für so etwas ist es halt schwer mit dem copy right.

 

Das nächste turnier mit övv-beteiligung, ein challenge turnier also ein turnier der zweiten kategorie der btmdln, ich kürz‘ die beachtour mit dem langen namen in zukunft ab, findet in 10 tagen in recife, brasilien, statt (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2024/challenge/recife-bra/). Dort ist immerhin auch nur ein ein övv-herrenduo, seidl/pristauz, im hauptbewerb aber immerhin drei weitere herrenduos und ein damenteam in der quali (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2024/challenge/recife-bra/teams/men/main-draw,https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2024/challenge/recife-bra/teams/men/qualificationhttps://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2024/challenge/recife-bra/teams/women/qualification).

 

So und in der halle gab es in der vergangenen woche bei den herren genau ein drei spiele in der liga der alten weißen männer, und zwar ein semifinalspiel, das die legionärstruppe von aich/dob gegen die legionärstruppe von tirol überraschend mit 3:2 gewann und zwei spiele in der relegation. Eines davon gewann st. pöten gegen hausmannstätten, das zweite linz/steg gegen bisamberg (https://www.volleynet.at/austrian-volley-league-men/). Die auswirkungen der kreativen termingestaltung hat natürlich auch auswirkungen auf die übersichliche tabellensituation.



Eh wurscht, es geht ja eh nur um den verbleib in der bzw. den aufstieg in die höchste spielklasse im österreichischen volleyballsport. 

 

Bei den damen, achtung ich arbeite an meinem persönlichen equal blog day, gab es überhaupt nur ein spiel in der relegation, das höchst gegen bisamberg mit 3:2 gewann (https://www.volleynet.at/austrian-volley-league-women/).

 

Ah ja, die u20 staatsmeisterschaften haben am wochenende stattgefunden. Könnte das eine erklärung sein für die quasi-pause im spielbetrieb weiter oben? Brauchen da ein paar mannschaften ihre u20 spieler:innen um ihre jeweiligen kader für die spiele in der 1. bundesliga aufzufüllen? Gewonnen haben die u20 bewerbe bei den burschen die grazer vor waldviertel und den hotvolleys und bei den mädchen bisamberg vor sokol und klagenfurt (https://www.volleynet.at/oem-u20m-2022-23/https://www.volleynet.at/oem-u20w-2022-23/9. Gratulation and alle spieler:innen und trainer:innen auch von dieser stelle aus.


A propos gratulation und so: also den waldviertlern gratuliere ich ja ganz besonders. Gute arbeit. Meine treuen leserinnen und meine treuen leser, erinnern sich wahrscheinlich, dass ich gerade waldviertel immer wieder wegen der mangelnden nachwuchsarbeit kritisiert hatte. Gegipfelt hat das dann in einladungen nach zwettl inklusive körperlicher konsequenzen für den bloggisten. It's all spilled milk wie die anglikaner:innen sagen würden. Und  michal peciakowski erinnert sich sicher noch.  

 

So, und da ich neugierig bin und weil das auch ein thema bei meinem treffen mit marc demmer war, hab‘ ich versucht etwas über das alter der bei den u20-meisterschaften eingesetzten spieler:innen herauszufinden. Also erfolgreich war ich dabei nicht. Unter https://www.volleynet.at/oem-u20w-2022-23/ und unter https://www.volleynet.at/oem-u20m-2022-23/finden sich zwar alle bei den meisterschaften genannten spieler:innen schön alphabetisch aufgelistet. Aber die restliche information ist ...äh.. eher rudimentär. Einige wenige vereine geben noch die rückennummer der/des betreffenden spieler:in an, aber das war’s dann auch schon. Einsatzzeit, und andere statistiken wie punkte, annahme, service und block sind zwar in der bereitgestellten maske vorhanden, einträge dazu gibt’s aber nicht. Und für die, meiner ansicht nach, interessanteste information, nämlich, für das alter bzw. das geburstdatum der spieler gibt es nicht einmal eine vrogesehene möglichkeit zum eintrag. Es wird daher ein wohlgehütetes geheimnis bleiben, wieviele dreizehn- oder vierzehnjährige österreichische volleyball-messis – also die lionels, nicht die pathologisch schlampigen – bei den meisterschaften dabei waren. Der datenschutz bietet sich möglicherweise als bequeme ausrede an, dafür. Ein schelm, wer anderes, und böses denkt.

 

Ah ja, noch einmal zurück zur 1. bundesliga: die facebookseite unter https://www.facebook.com/profile.php?id=100078426896805 und die zugehörige website der liga der alten weißen männer unter https://volleyball-bundesliga.at/news/ haben sich dem zwischenzeitlichen winterschlaf der liga angeschlossen.



 


Und in der mevza spielt man dieses jahr wieder einmal ein final four, das in pliberk stattfinden wird (https://mevza-web.dataproject.com/CompetitionMatches.aspx?ID=47&PID=75). Letztes jahr gab es noch semifinali mit hin- und rückspiel und ein finale (https://mevza-web.dataproject.com/CompetitionMatches.aspx?ID=43&PID=71). Im jahr davor war es wiederum das final four format (https://mevza-web.dataproject.com/CompetitionMatches.aspx?ID=39&PID=66). Kontinuität? Es warate wegen der corporate identity. Brauch ma net.  

 

 

 

 

Lasst euch, verdammt noch einmal, gegen covid-19 impfen!

 

Und hier die niederösterreich-kompatible version meines schlusssatzes:

Lasst euch, verdammt noch einmal, gegen covid-19 impfen!

 

Wien, 12.03.2024, 01:15 cet 

 

Dienstag, 5. März 2024

Von der präsenz von volleyball in einem qualitätsmedium, von einer mehr als erwartbaren strafverifizierung und von homophobie einst und jetzt

 Wien, 04.03.2024, 23:13 cet

 

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

 

so, heute schreib‘ ich wieder einmal zur gewohnten zeit und in gewohnter umgebung meinen eintrag. Und am anfang geht’s in die sandkiste. Da steht das erste elite16 turnier, ein turnier der höchsten kategorie der beachvolleyballtour mit dem langen namen, vor der tür. Gespielt werden wird in qatar, dort wo homophobie so normal ist wie für manche spieler und funktionäre von rapid und frauen mit verpackten süßigkeiten verglichen werden. Der övv ist mit einem herrenduo, pristauz/seidl und zwei damenduos, klinger/klinger und friedl/trailovic, in der quali vertreten (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2024/elite16/doha-qat/teams/men/qualificationhttps://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2024/elite16/doha-qat/teams/women/qualification). Hörl/horst, die ursprünglich auf der liste der teilnehmenden teams standen, sind nun doch nicht dabei. Spielen die vielleicht nicht in qatar, wegen der homophobie und frauenverachtung? Ich will den beiden nicht unrecht tun, aber ich fürchte, dass die gründe für den nichtantritt anderswo zu verorten sind. Unter https://www.volleynet.at/win2day-bv-team-austria-olympia-beach-pro-vienna-und-em-im-fokus/erfährt man alles mögliche, wichtiges  und nicht ganz so wichtiges zu den nationalteam-duos aber nichts konkretes zum nichtantritt von hörl/horst in qatar.

 

So, und in der halle gab es, erwartungsgemäß, eine strafverifizierung des aufgrund der nicht spielbereiten halle in amstetten abgesagten ersten viertelfinals zwischen amstetten und tirol von 3:0 (25:0, 25:0, 25:0) für die tiroler. Der peinliche vorfall wurde, ebenfalls erwartungsgemäß, auf den social media seiten der beiden beteiligten vereine sehr unterschiedlich kommentiert. Danke an den treuen leser für die screenshots.



 

 

Und auch im standard gab es noch einen zweiten artikel  dazu unter https://www.derstandard.at/story/3000000209130/die-volleyball-kinder-die-den-champions-league-teilnehmer-vertrieben?ref=rss. Interessant ist, erstens, dass es offenbar eine solche blamage braucht, damit volleyball in ein qualitätsmedium kommt, und, zweitens, dass der bericht dann >230 kommentare zur folge hat.

 

Ah ja, der schon oben genannte treue leser hat mir auch noch einen zeitlichen ablauf der ereignisse geschickt und den spielplan des nachwuchsturniers.



 

 

Wenn man sich diesen spielplan einmal im detail ansieht, fragt man sich halt schon wie dem schlagfertigen sportdirektor, der ja beileibe kein novize in sachen volleyball ist, eine solche fehleinschätzung passieren konnte. War das vielleicht sogar so geplant? Wollte der herr sportdirektor die gegner durch das lange warten mürbe machen oder ermüden? Wenn dem so war, dann hat sich der herr henschke damit aber gründlich verspekuliert und die strafverifizierung kassiert. Wie sieht eigentlich der vorstand der amstettner die ...äh... perfomance des sportdirektors? Eine seuchensaison mit zwischenzeitlich bis zu neun legionären, die sicher nicht gratis gespielt haben, und einem argentinischen coach, der sicher auch nicht billig war, 3 siege und 16 niederlagen in der heimischen liga, (https://www.volleynet.at/austrian-volley-league-men/), 3 sieg und 6 niederlagen in der mäßig stark besetzten mevza (https://mevza-web.dataproject.com/CompetitionStandings.aspx?ID=47&PID=75) und zwei niederlagen und das ausscheiden in der qualifikationsrunde im challenge cup der cev (https://www.cev.eu/club/volleyball-challenge-cup/men/#qualification-round) und als draufgabe eine strafverifizierung wegen organisatorischer inkompetenz. Gibt’s da konsequenzen? Ah ja, und gibt’s da noch eine geldstrafe oben drauf vom övv, oder müssen eine solche die alten weißen männer verhängen? Ist ja schließlich ihre liga, die da einen imageschaden erlitten hat. Und was sagt eigentlich der ligasponsor zu der farce?

 

Und quasi als nebengeräusch – obwohl man das beim övv wohl anders sieht - wurden die viertelfinalserien beendet, aich/dob und hartberg brauchten nur zwei spiele um graz bzw. sokol zu elimnieren, tirol schaffte das mit amstetten mit einem sieg und einem strafverifizierten spiel und waldviertel benötigte drei spiel gegen ried um die serie mit 2:1 zu gewinnen (https://www.volleynet.at/austrian-volley-league-men/).         

 

Unter https://www.volleynet.at/1-maerz-ist-equal-play-day/ erfährt man betrübliches über das extreme ungleichgewicht in der berichterstattung über männer- und frauensport. In den printmedien befassen sich nur 17% der berichte mit frauensport und im tv sind es 21%.

 

Ui, ui, ui ein equal blog day würde wahrscheinlich schon in der ersten jännerwoche liegen. Ich hab‘ das schon früher getan und mache es, aus quasi aktuellem anlass, wieder: meine entschuldigung – ok man, oder in dem fall frau, könnte es auch ausrede nennen – ist, dass ich mich aufgrund meiner vergangenheit im herrenhallenvolleyballsport besser auskenne als bei den damen, vor allem deswegen, weil ich die meisten akteure auf funktionärsebene, siehe alte weiße männer, aus meiner zeit bei sokol noch kenne. Eigentlich ist das ja bedauerlich, dass der österreichische volleyballsport auf funktionärsebene von dinosauriern geprägt wird. Und meiner bescheidenen meinung nach ist das wohl auch mit ein grund, dass im österreichischen hallenvolleyball im internationalen vergleich weder auf clubebene noch auf ebene der nationalteams zählbare fortschritte zu bemerken sind.

 

So und ich starte jetzt gleich einen versuch, den equal blog day um ein paar minuten weiter in richtung zweiter jännerwoche zu vercshieben: in der 1. bundesliga der damen sind die viertelfinalserien auch schon beendet. Sokol gegen klagenfurt, graz gegen trofaiach/eisenerz, linz/steg gegen salzburg und tirol gegen hartberg gewannen ihre serie jeweils mit 2:0 (https://www.volleynet.at/austrian-volley-league-women/).

 

So und zum schluss mache ich, aus gegebenem unerfreulichem anlass einen ausflug zum fußball. Dort haben spieler und funktionäre von rapid mit ihren homophoben gesängen für einen skandal gesorgt, der sich gewaschen hat (https://www.derstandard.at/story/3000000209206/homophobie-und-untergriffe-rapid-nach-derbysieg-ausser-kontrolle,https://kurier.at/sport/fussball/kollektives-entschuldigen-bei-rapid-wir-bitten-um-verzeihung/402794839,https://www.derstandard.at/story/3000000209342/homophobie-zweifel-an-rapids-willen-zur-besserung). Erste konsequenzen gab es bereits von sponsorseite (https://www.derstandard.at/story/3000000209928/homophobie-rapid-partner-beendet-zus), und empfindliche strafen von seiten der bundesliga (https://sport.orf.at//stories/3123018/,https://www.derstandard.at/story/3000000210205/bundesliga-sprach-sperren-gegen-rapidler-nach-derby-vorfaellen-aus).

 

Und wie ist das jetzt beim volleyball mit homophoben äußerungen? Das liegt jetzt schon ein bisschen länger zurück, genauer gesagt mehr als 6 jahre. Und um wen geht es? Die antwort gibt es unter http://johnny-meinblock.blogspot.com/2017/07/von-unfassbarer-prasidialer.html. Zur veranschaulichung stelle ich die zwei screenshots aus dem facebook-account des herrn kommerzienrates hier nochmals ein.

 

Und was ist damals passiert? Genau gar nichts, außer, dass der herr kommerzienrat, vielleicht veranlasst durch den eintrag in meinem blog das wort schwuchteln auf wappler geändert hat. Keine entschuldigung, kein gar nichts. Tu felix volleyball.... Achtung ironie. Ah ja und die rache des bloggisten ist ein gut sortiertes archiv.



 

 

Lasst euch, verdammt noch einmal, gegen covid-19 impfen!

 

Und hier die niederösterreich-kompatible version meines schlusssatzes:

 

Lasst euch, verdammt noch einmal, gegen covid-19 impfen!

 

Wien, 05.03.2024, 01:54 cet 

 

Montag, 26. Februar 2024

Von einem sandkistenhauptfeld ohne övv-duos, von einer peinlichkeit sondergleichen samt halblustiger ausreden und von einem österreichischen cupsieger mit minimaler österreichischer beteiligung

 Cairns, 26.02.2024, 16:13 aest

 

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

 

so das wird der letzte eintrag, zumindest für die nächste zeit, aus australien und daher zu unüblicher zeit.

 

In der sandkiste steht anfang märz ein elite16 turnier der beachvolleyballtour mit dem langen namen auf dem prgramm, in doha, wieder einmal (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2024/elite16/doha-qat/). Na ich erspare mir weiteres zum austragungsort, dazu hab‘ ich mich ja schon mehrfachh geäußert. Und bei diesem turnier sind diverse övv-duos stark vertreten, allerdings nicht im hauptfeld, da sind andere fix gesetzt ( https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2024/elite16/doha-qat/teams/men/main-draw). Bei den herren dürfen es seidl/pristauz und hörl/horst zumindstens in der quali probioeren (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2024/elite16/doha-qat/teams/men/qualification). Waller/ermacora, grössig/seiser, schnetzer/petutschnig und leitner/pascariuc stehen nur auf der reserveliste (

https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2024/elite16/doha-qat/teams/men/reserve). Ich kenn mich ja zugegebenermaßen bei der sandhüpferei nicht besonders gut aus, aber ich versteh‘ nicht warum seidl/pristauz in der setzliste für die qualifikation weit vor hörl/horst gereiht sind, während in der weltrangliste letzere weit vor den vorgenannten liegen. Vielleicht kann mich ja eine meiner treuen leserinnen oder einer meiner treuen leser aufklären. Bei den damen sind klinger/klinger in der quali und friedl/trailovic auf der reserveliste (

https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2024/elite16/doha-qat/teams/women/main-draw,

https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2024/elite16/doha-qat/teams/women/qualification,

https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2024/elite16/doha-qat/teams/women/reserve).

 

So und jetzt noch schnell in die halle, da wird es nach der von mir hier letzte woche angesprochenen interessanten und kreativen terminplanung der spiele des meister-play-offs -man glaubt es kaum – noch skurriler. Oder eigentlich peinlicher. Da muss das ohnehin schon verspätet angesetzte spiel zwischen amstetten und tirol abegsagt werden, weil die halle in amstetten nicht rechtzeitig für das spiel vorbereitet werden konnte, da ein nachwuchsturnier offenbar länger als erwartet gedauert hatte. Dies peinlichkeit ist dem övv nur eine kurze meldung unter

https://www.volleynet.at/powerfusion-vl-men-vca-amstetten-noe-vs-hypo-tirol-volleyballteam-abgesagt/ wert. Was die alten weißen männer zu dem vorfall in ihrer liga zu sagen hätten bleibt offenbar ungesagt. Ein bisschen mehr erfährt man dann aus einem artikel der nö-nachrichten unter

https://www.noen.at/sport/amstetten/volleyball-absage-amstetten-gegen-tirol-wegen-nachwuchsturnier-ausgefallen-411234684#. Unter anderem liest man dort folgendes zitat des chlagfertigen sportdirektors der mostviertler: „Es waren viele eltern mitgereist, die stimmung war top in der halle und nachher haben uns alle auf die schultern geklopft, weil wir uns für den nachwuchs entschieden haben.“ Ah geh. Weil man sich bei amstetten so um den nachwuchs sorgt, warum stehen bzw. standen im kader der kampfmannschaft in dieser saison 8 bis 9 legionäre (https://volleybox.net/de/vca-amstetten-no-t1955)? Was mich dann in solchen situationen immer wieder verwundert, ist die zahnlosigkeit oder ist es blanke uninformiertheit der österreichischen sportjournalist:innen. Wieso fragt man dne herrn sportdirektor nicht, warum amstetten mit einer legionärstruppe in der bundesliga spielt, wenn einem doch der nachwuchs so am herzen liegt, und warum man geld für eine legionärstruppe verbrennt, mit der man gerade noch ins meister-play off in der österreichischen bundesliga gerutscht ist und mit der man international nicht einmal in der jetzt nicht gerade außergewöhnlich stark besetzten mevza konkurrenzfähig ist. Ah ja, wenn man so als sportjpurnalist:in ganz besonders mutig wäre, könnte man nach dieser skandalösen absage eines play-off spiels noch nach denkonsequenzen fragen, die anstünden, und wer die zu ziehen hätte. Aber kritischer sportjournalismus existiert leider nicht in österreich oder ist bestenfalls in spuren vorhanden und außerdem, und das ist in diesem fall glück für den schlagfertigen sportdirektor, interessiert volleyball in österreich nur eine minderheit, an der breiten öffentlichkeit geht volleyball quasi geräuschlos vorbei.

 

Ui, ui, ui mit dieser peinlichkeit kommt volleyball sogar in den standard wie unter https://www.derstandard.at/story/3000000209021/volleyball-viertelfinale-fiel-aus-weil-halle-in-amstetten-nicht-spielbereit-war zu überprüfen ist. Dort geht der schlagfertige sportdirektor der amstettner legionärstruppe noch weiter. Laut standard sagt henschke folgendes: „Wenig später (nach ablauf einer 45-minütigen wartetzeit) wären wir bereit gewesen für das match, aber leider ohne tirol. Sie haben über 100 jugendliche im stich gelassen, die die beste mannschaft österreichs sehen wollten.“ Die bösen tiroler, die bösen. Bezeichnend für das allgemeine interesse am österreichischen volleyball ist aber auch die anzahl der kommentare zum standard-artikel: 11, in worten elf.

 

 

Man stelle sich vor ein meister-play off spiel der fußball-bundesliga fiele aus. Der mediale und öffentliche aufschrei wäre weit zu hören, vielleicht sogar bis australien oder bis hierher, zum flughafen in singapur.

 

A propos legionäre und so: österreichischer cupsieger bei den herren wurde aich/dob mit sechs die die drei sätze gegen hartberg durchspielten. Einziger österreicher in der grundaufstellung war der libero.


 

 

Insgesamt hat aich/dob acht legionär im kader (

https://volleybox.net/de/sk-aichdob-t1836). Natürlich freut man sich bei den südkärntnern über den erfolg und manager martin micheu ist dieses mal rundum zufrieden. Den nachhaltigen  sportlichen wert eines solchen cupsieges für den österreichischen volleyballsport wage ich in frage zu stellen. Eine gratulation gibt’s aber trotzdem von dieser seite, das gebietet der sportliche anstand.

 

 

 

Lasst euch, verdammt noch einmal, gegen covid-19 impfen!

 

Und hier die niederösterreich-kompatible version meines schlusssatzes:  

 

Lasst euch, verdammt noch einmal, gegen covid-19 impfen!

 

Singapur, 27.02.2024, 00:08 sst 

 

Montag, 19. Februar 2024

Von erfreulichem aus der herren-mevza, von kreativer termingestaltung im meisterplay-off und in der relegation und von kulinarischem aus der liga der alten weißen männer

 Mission Beach, 19.02.2024, 21:19 aest

 

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

 

so, überraschenderweise habe ich internetzugang, gerade rechtzeitig, um termingerecht wieder aus dem großen südland meinen senf zum österreichischen volleyball abzusondern. Also eigentlich wird es nur einen kleiner senfklecks werden, weil ich nicht nur geographisch sondern auch mental recht weit weg bin vom geschehen.

 

In der sandkiste herrscht nach wie vor winterpause, daher geht’s hurtig in die halle. Und da gibt es zur abwechslung einmal etwas positives zu berichten, aus einem internationalen bewerb. Aich/dob hat es geschafft, sich für das final four der mevza zu qualifizieren. Mit 3 siegen im letzten turnier des grunddurchgangs und einer bilanz von 7 siegen und 2 niederlagen haben die kärntner den dritten platz belegt (https://mevza-web.dataproject.com/CompetitionMatches.aspx?ID=47&PID=75https://mevza-web.dataproject.com/CompetitionStandings.aspx?ID=47&PID=75). Nicht ganz so erfolgreich war amstetten mit 3 siegen und 6 niederlagen und – wie in der österreichischen bundesliga - einem bescheidenen achten platz unter zehn  teams (https://mevza-web.dataproject.com/CompetitionStandings.aspx?ID=47&PID=75). Aich/dob trifft im final four auf maribor.

 

In der heimischen meisterschaft hat das play-off begonnen, mit einer überraschung, nämlich dem sieg von ried gegen waldviertel, mit einer halben überraschung, dem sieg von aich/dob gegen graz und mit einem erwartbaren ergebnis, dem sieg von hartberg gegen sokol und einem aus mir sich nicht erschließenden grund erst am 25. februar zu erwartenden ergebnis des spiels der tiroler gegen amstetten (https://www.volleynet.at/austrian-volley-league-men/).

 

Ähnlich interessant ist auch die termingestaltung in der relegation wo klagenfurt, linz, bisamberg und hausmannstätten bereits am 17. bzw. am 18. februar ihre ersten spiele absolvierten, aber weiz erst am 24. februar in die relegation einsteigt und st. pölten überhaupt erst am 3. märz (https://www.volleynet.at/austrian-volley-league-men/). Kreativ irgendwie, und offen für taktische spielereien. Gibt es für eine derartige termingestaltung irgendwelche nachvollziehbaren gründe? Schließlich geht es da um den aufstieg in die höchste spielklasse. Was sagen die alten weißen männer dazu, die sind doch jetzt verantwortlich für die bundesliga, mit ihrem verein, von dem man – also zumindest ich – nicht so genau weiß, was der so gebracht und gemacht hat außer einer amateurhaften facebookseite unter https://www.facebook.com/profile.php?id=100078426896805 und einer ebensolchen website unter https://volleyball-bundesliga.at für deren erstellung man monatelang gebraucht hatte.

 

A propos website der liga der alten weißen männer und so: so richtig der bär steppt dort auch nicht gerade mit im schnitt einem mageren artikel zu neuigkeiten, genannt news, pro woche.


 

 

Mit verlaub, das schaffe ich als einmannbetrieb ohne sponsor auch - ok, ok falls ich nicht gerade irgendwo unterwegs bin wo ich keinen internetzugang habe. Und der erste satz des letzten eintrags auf der website beginnt mit „It’s a wrap“.




Äh ja, mit welcher füllung? Vegetarisch oder doch eher mit hühnerfleisch oder vielleicht gar mit fleisch vom japanischen wagyu rind?


 

 

Im ernst, ich weiß ich hab‘ diesen stil schon oft kritisiert und ich bleibe dabei, im vergleich zur website der deutschen bundesliga unter https://www.volleyball-bundesliga.de changiert  die der österreichischen irgendwo zwischen armselig und peinlich, da nützt auch die aufgesetzte „coole“ jungendsprache nichts. Unter https://www.volleyball-bundesliga.degibt’s inhalt, oder content wie das die anglikaner:innen nennen würden. Die neuigkeiten heißen dort zwar auch news, aber die artikel kommen ohne clashes und wraps und ähnlichen pseudojugendlichen schmafu aus und entsprechen durchaus journalistischen standards (https://de.wiktionary.org/wiki/Schmafu#:~:text=Herkunft%3A,Unsinn%2C%20Blödsinn%2C%20Schwachsinn%2C%20Stuss).

 

Ah ja, ein fundstück zur letzten woche hier kritisierten wissenschaftsfeindlichkeit hab‘ ich noch. 


 

 

 

 

Lasst euch, verdammt noch einmal, gegen covid-19 impfen!

 

Und hier die niederösterreich-kompatible version meines schlusssatzes:  

 

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Mission Beach, 19.02.2024, 22:42 aest

 

Montag, 12. Februar 2024

Vom beginn der sandkistensaison, von klaren worten und geforderten konsequenzen und von den traurigen folgen der impfskepsis

 Brisbane, 12.02.2024, 21:08 aest

 

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

 

so nach zweiwöchiger, durch fehlenden internetzugang bedingter absenz bin ich zurück in der ...äh... zivilisation und nehme mir zeit zu einem ganz kurzen blick aus der ferne auf den österreichischen volleyballsport.

 

In der sandkiste geht’s dann bald los, ende februar, mit einem future turnier, einem turnier der untersten kategorie der beachvolleyballtour mit dem langen namen, in mollymook, australien, allerdings ohne beteiligung von övv-duos. Von 29 genannten herrenduos kommen 12 aus australien (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2024/futures/mollymook-aus/teams/men/by-country) und 11 von 25 damenduos kommen aus dem gastgeberland. Ähnlich schaut es dann beim nächsten future turnier in mount manganui, neuseeland, aus, wo von 31 herrenduos 14 aus neuseeland kommen (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2024/futures/mount-manganui-nzl/teams/men/by-country). Bei den damen ist das verhältnis 13 von 28 (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2024/futures/mount-manganui-nzl/teams/women/by-country). Der sinn solcher veranstaltungen erschließt sich mir nicht wirklich, und die frage, wer mit welchen mitteln diese veranstaltungen finanziert – ich nehme einmal an, dass es nicht der herr jagerhofer ist – hätte ich gern von kompetenter stelle beantwortet. Ah ja, auch in neuseeland sind keine övv-duos am start. Die starten später in die saison und treten dann bei den zwei challenge turnieren in brasilien im märz an (https://en.volleyballworld.com/beachvolleyball/competitions/beach-pro-tour/2024/#Challenge).

 

So aber jetzt noch schnell in die halle. Da sind die grundurchgänge abgeschlossen und damit die viertelfinali fixiert. Die knappe 2:3 niederlage der mit nur einem legionär spielenden klagenfurter gegen waldviertel mit deren 9 hat den mit 8 legionären ausgestatteten amstettner die peinlichkeit erspart, relegation spielen zu müssen. Also ich muss zugeben, eine gewisses maß an schadenfreude hätte das bei mir ausgelöst (https://www.volleynet.at/austrian-volley-league-men/,https://volleybox.net/de/vbk-worther-see-lowen-klagenfurt-t3853https://volleybox.net/de/union-raiffeisen-waldviertel-t1826https://volleybox.net/de/vca-amstetten-no-t1955). Das bringt mich jetzt gleich zur frage, wer denn der trainer der mostviertler ist? Hat der schlagfertige sportdirektor jetzt schon einen neuen trainer für sein team gefunden oder muss er, mangels williger kandidaten, die mannschaft weiterhin für die letzten zwei oder drei spiele, mehr werden es ja wohl nicht werden, betreuen, wo er doch gerüchteweise keine trainerlizenz für die bundesliga hat. Aber das alles hindert den schlagfertigen sportdirektor nicht daran, eine ...äh... dicke lippe zu riskieren. Unter https://www.volleynet.at/powerfusion-vl-men-union-waldviertel-fixiert-dritten-platz-klagenfurt-muss-in-relegation/ darf man lesen, dass der herr sportdirektor nach der niederlage der amstettner gegen ried klare worte fand und konsequenzen ankündigte, wohlgemerkt für die spieler. Äh ja..., geht’s eh noch. Die australier:innen würden das mit einem this is bloody ridiculous quittieren, dem ich mich vollinhaltlich nur anschließen kann. Darf man hier vielleicht ganz leise die frage stellen, wer denn für die vereinspolitik verantwortlich ist, also wer die spielereinkäufe zu verantworten hat und die verpflichtung des erfolglosen und daher abservierten trainers? War das vielleicht der herr sportdirektor? Und welche konsequenzen wären denn da jetzt angebracht? Die antwort auf diese frage lasse ich jetzt einmal offen, und lasse es damit wieder gut sein bis nächste woche, falls ich da wieder internetzugang haben sollte. 

 

Ah ja, doch noch eine kleinigkeit, weil es gut zu meinem schlussatz passt. Weit haben wir es gebracht wie unter https://www.derstandard.at/story/3000000207063/masern-welle-in-214sterreich-schon-knapp-60-f228lle-best228tigt zu lesen ist. Und dafür können wir uns bei fpö-politiker:innen bedanken, die impfschwurblerei und wisssenschaftsskepsis als politisches werkzeug zur stimmenmaximierung entdeckt haben und diese entsprechend ohne jede skrupel propagieren. Ui jetzt endet der blog schon wieder einmal politisch.

 

Und weil es jetzt eh schon wieder politisch geworden ist und weil es auch vom datum her gut passt noch ein link zum neunzigsten jahrestag des ausbruchs des bürgerkriegs am 12. februar 1934

https://topos.orf.at/februaraufstaende-buergerkrieg100. Und unter

https://www.derstandard.at/story/2000131678077/der-designierte-innenminister-und-das-dollfuss-museum-in-seiner-heimat kann man dann noch nachlesen, wie der herr inneminister offenbar zu diesem teil der österreichischen geschichte steht.

 

So, und damit ist es jetzt wirklich genug mit volleyball und genug mit politischem

 

Lasst euch, verdammt noch einmal, gegen covid-19 impfen!

 

Und hier die niederösterreich-kompatible version meines schlusssatzes:  

 

Lasst euch, verdammt noch einmal, gegen covid-19 impfen!

 

Brisbane, 12.02.2024, 23:09 aest