Dienstag, 5. August 2014

Von der prominenz am wörthersee, von einem bild, das mehr sagt als tausend worte und von einem zahnlos geführten aber dafür zumindest wissenschaftlich ungemein beeindruckenden interview


Wien, 04.08.2014, 22:44 mez

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

na heute kann ich ja gar nicht am sonst von mir stiefväterlich behandelten beachvolleyball vorbei, nach dem grand slam in klagenfurt. Wo doch dort so viele promis waren, dass man drei verschiedene övv-berichte brauchte um sie alle unterzubringen (http://oevv.volleynet.at/News/0000086952, http://oevv.volleynet.at/News/0000086953, http://oevv.volleynet.at/News/0000086957).




Ein paar der promis sind sogar so prominent dass sie in allen drei berichten vorkommen, das sind wahrscheinlich die sogenannten a-promis, ein paar – die b-promis - kommen immerhin in zwei berichten vor, und dann gibt es noch die promis aus der c-klasse, die kommen nur in einem bericht vor. Und wenn man sich das im detail ansieht, wer da aller zugegen war, dann kann’s schon passieren, dass einem schauer der ehrfurcht überkommen bei einer derart geballten ladung an ganz besonders wichtigen und besonders wichtigen. Da findet man natürlich politiker, olympiasieger und andere erfolgreiche sportler, einen aus den seitenblicken bekannten baumeister, ob mit oder ohne sein spatzi – nein, nein, nicht was sie jetzt vielleicht denken meine werte leserin und mein werter leser, die neue begleitung des herrn lugner heißt so – verschweigt uns der övv chronist leider (http://www.oe24.at/leute/oesterreich/Lugner-Spatzi-im-Heirats-Stress/153029779). Der herr baumgartner war auch dort. Ob der allseits bekannte erziehungs- und steuerexperte und demokratieverächter bei seiner anreise um zeitgerecht einzutreffen wieder den luftraum des flughafens münchen verletzen musste wird uns auch nicht mitgeteilt (http://salzburg.orf.at/news/stories/2660938/, http://wien.orf.at/news/stories/2594698/). Ein paar der in den övv-berichten erwähnten promis kannte ich als seitenblicke-abstinenzler nicht. Aber mit hilfe von google habe ich diese unverzeihlichen bildungslücken gestopft und weiß jetzt zum beispiel wer der herr otto retzer ist und warum der so prominent ist. Den herrn glock musste ich nicht googlen; wenn man das trotzdem tut findet man ganz interessante und durchaus lesenswerte dinge über den waffenproduzenten (http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/746184/Waffenproduzent-Glock-verliert-Prozess-gegen-Amnesty).

Na bumm, jetzt bin aber ganz schön vom thema volleyball abgekommen. Volleyball wurde nämlich auch gespielt in klagenfurt und welchen stellenwert das aus der sicht der gestalter der övv-homepage einnimmt sieht man sehr schön auf dem kleinen begleitbildchen zum unter http://oevv.volleynet.at/News/0000086952 eingestellten artikel. Symbolträchtig stehen bzw. hocken funktionäre und politiker im vordergrund, die medaillengewinnerinnen des damenbewerbs bilden den hintergrund des tableaus.


Dass uhpir ausgerechnet links unten im bild hockt lässt mich jetzt aber ein bisschen an seinem status als unseren experten für eh alles und als profunden kenner wissenschaftlicher studien aus allen bereichen – auf die neueste von professor uhpir präsentierte studie komme ich noch zurück – zweifeln, gibt es doch untersuchungen, dass zumindest rechtshänder auf einem bild zuerst auf die rechte obere ecke schauen. Deswegen stehen die dinge, die die supermarktketten in großer zahl verkaufen möchten in den regalen rechts oben und auf gar keinen fall links unten. Also gibt es  hier den kostenlosen und gut gemeinten ratschlag für uhpir sich beim nächsten mal rechts eher oben im bild zu platzieren; das wirkt viel besser. Und auf das kommt es ja wohl an.

Aber bevor ich zum volleyball komme muss ich zu dem unter http://oevv.volleynet.at/News/0000086957 eingestellten artikel über den övv-empfang in schloss leonstain schon noch ein paar worte verlieren. Das ereignis war ja offenbar so wichtig, dass es sogar auf der titelseite der övv homepage als topmeldung zu finden war.


Jetzt stellt sich natürlich dem schelm, der böses denkt, unausweichlich die frage, wer diesen empfang finanziert hat. Das wird ja nicht so ganz billig gewesen sein. Finanzieren da die vereine mit ihren nenngebühren oder mit den strafen für fehlende transparente oder verschiedenfärbige socken das feine essen mit weinbegleitung für die viele prominenz, wie die dort anwesenden funktionäre und politiker auf der homepage des övv genannt werden? Hoppala, strafen..... jetzt war ich aber wieder garstig und urungerecht. Den empfang hat doch ohnehin uhpir bezahlt, hat doch unlängst sein alter ego, hhvmir, dem övv 10.000€ bußgeld für den nichtantritt im europacup überwiesen. Das müsste ja wohl gereicht haben für den empfang.

Na aber jetzt wird es wirklich zeit, sich mit volleyball zu befassen. Also gewonnen haben in klagenfurt brasilianische teams bei den damen und herren und das abschneiden der österreichischen teams war nicht wirklich berauschend. Zwei damen- und zwei herrenteams blieben gleich einmal in der quali hängen zwei weitere damen- und herrenpaare schafften es nicht aus der gruppenphase des hauptbewerbs in die ko-phase. Doppler-horst und schützenhöfer-plesiutschnig belegten jeweils den 9. endrang. Könnte irgendwie ein bisschen besser sein die bilanz, aber macht ja nichts, hauptsache die promis waren dort und beim övv-empfang. Und bei der u19 wm in portugal gab’s zwei fünfte plätze durch mona geßlbauer und julia radl und johannes kratz und moritz-bernd pristauz-telsnigg. Gratulation an die vier zu diesen spitzenresultaten.

Also ich habe mir die spiele, die am samstag und am sonntag vom orf aus klagenfurt übertragen wurden, alle angesehen. Da waren schon ein paar tolle ballwechsel dabei, aber mein absolutes persönliches highlight war natürlich das interview mit uhpir. Der ist wieder mit vollmundigen ansagen aufgetreten was die zukünftige entwicklung des beachvolleyball in österreich betrifft. Da wurden olympiamedaillen für 2016 vorausgesagt; hatten wir das nicht schon für 2012? Und den raschen aufstieg des neuformierten duos chukwuma/schwaiger in die absolute weltspitze hat uhpir in diesem interview auch prophezeit. In dem zusammenhang würde mich interessieren wie sich lisa chukwuma ihre zukunft vorstellt. Wird sie weiter in der halle bei svs/post spielen und sich nur nach beendigung der hallensaison dem beachvolleyball widmen oder gibt sie ihre hallenkarriere auf? Ich bin ja kein experte, und schon gar nicht einer für eh alles, aber meiner bescheidenen meinung nach wird das tanzen auf zwei kirtagen weder der hallen- noch der beachkarriere sonderlich förderlich sein.

A propos experte für eh alles: also uhpir wird immer mehr zum ernstzunehmenden wissenschaftler. Jetzt hat er – in besagtem orf interview - doch glatt schon wieder eine neue studie präsentiert, eine horrorstudie geradezu, nach der die jetzt geborenen kinder eine um 5 jahre kürzere lebenserwartung als ihre eltern haben werden. Und das alles können wir mit der unsäglichen turnstunde verhindern. Also bitte liebe politikerinnen und liebe politiker, hört auf diesen mann, den rufer in der wüste, baut turnhallen und stellt turnlehrer und turnlehrerinnen an. Und reduziert von mir aus den mathematik-, deutsch- und fremdsprachenunterricht, wenn sich das nicht anders finanzieren lässt. Wenn ihr nicht hört auf den weisen mahner, dann wird das fett über uns kommen und wir werden alle an unserer bladheit (für die nicht wiener: bladheit ist der wiener dialektausdruck für fettleibigkeit) ersticken.

Aber im ernst: wer ist beim orf dafür verantwortlich, dass sich uhpir bei einem beachvolleyballturnier zu seinem letzten verbliebenen strohhalm, an den er sich mangels anderer erfolge klammert, zur  täglichen turnstunde äußern kann. Das ist ja nichts anderes als beihilfe zur selbstdarstellung gewesen. Eigentlich dachte ich, der orf wäre kritischem journalismus verpflichtet. Und da wären mir aus dem stand einige fragen an den herrn kleinmann eingefallen und ich meine jetzt gar nicht die, die sich traditionell immer am ende meiner einträge finden. Nein, man hätte uhpir beispielsweise fragen können, wie es ihm gelungen ist seinen verein, die hotvolleys für drei jahre ohne die möglichkeit aufzusteigen in die zweite liga zu versenken. Oder warum das nationalteam der herren trotz intensiven aufwandes an chronischer erfolgslosigkeit leidet, unter einem trainer, der außer von fortschritten zu reden keine messbaren erfolge nachweisen kann. Oder warum die 1. bundesliga der herren heuer nur mehr aus neun vereinen besteht. Oder warum man die u21 meisterschaften bei damen und herren abgeschafft hat. Warum werden solche fragen nicht gestellt, wenn man den herrn schon einmal live vor dem mikro hat? Fürchtet man sich beim orf vor möglichen interventionen?

Ah ja, a propos fortschritte des nationalteams: ein nachtrag zum letztwöchig in meinem eintrag erwähnten artikel im kurier (http://kurier.at/sport/sportmix/volleyball-das-ende-einer-aera-kleinmann-ist-nicht-mehr-hotvolleys-praesident/76.308.647). User volleystar hat dort ein geradezu drolliges detail entdeckt, das mir beim schnellen durchlesen entgangen ist. Da sagt doch uhpir auf die frage, wie es um seine voraussage, dass sich das herrenteam für olympia qualifizieren wird, steht: „Das wird schwer. Zwar habe sich das team verbessert. Doch auch die anderen nationen haben nachgezogen.“ Nachgezogen? Wie bitte? Ah ja wir waren bei amtsantritt von uhtt irgendwo um platz 50 der weltrangliste, jetzt sind wir nummer 70 (http://www.fivb.org/en/volleyball/VB_Ranking_M_2014-07.asp). Da sind ein paar nationen nicht nur nachgezogen, die sind an österreich sogar vorbeigezogen. Vor den österreichern liegen beispielsweise volleyballgroßmächte wie kenia, mauritius und surinam und die halbe karibik von trinida und tobago über barbados bis zu st. lucia und den american virgin islands.

Jetzt mach ich aber schluss bevor mich meine negative energie vollständig konsumiert. Und das alles nur weil ich meine pulverl schon wieder nicht geschluckt habe. Dabei sind sie doch so schön bunt.


Aber jetzt ist mir doch noch etwas positives, berichtenswertes eingefallen, leider nicht vom volleyball. In anderen sportarten funktioniert es einfach besser, ohne empfänge und ohne promis aber dafür mit zählbaren resultaten. Die österreichischen handballburschen haben bei der u20 heim-em den sechsten platz unter sechzehn teilnehmenden nationen belegt (http://handball-euro2014.at/de/). Gratulation dazu von dieser stelle aus.

Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?

Im übrigen bin ich der meinung, dass sich an der spitze des övv UND DER LANDESVERBÄNDE, und zwar ganz oben, zum wohle des österreichischen volleyballs möglichst schnell etwas ändern sollte.

Wien 05.08.2014, 01:11 mez



Dienstag, 29. Juli 2014

Von der bäuerlichen erbfolge in der gralsburg,von hergezauberten nachwuchsmannschaften und weggezauberten schulden, und von einem spätberufenen amateurwissenschaftler


Wien, 28.07.2014, 23:21 mez

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

so, das nagt jetzt ein bisschen an meinem ego, dass ich falsch gelegen bin mit meiner voraussage, dass hhvmir nicht zurücktreten wird bei der generalversammlung letzte woche. Und jetzt ist er doch zurückgetreten, trotz ständchen von mir, der hhvmir und ist hexhvmir, wie man ausführlich überall lesen konnte http://oevv.volleynet.at/News/All/2014/07/0000086873, http://sport.oe24.at/sportmix/Kleinmann-schmeisst-bei-hotVolleys-hin/151818791, http://www.laola1.at/de/sport-mix/volleyball/avl-herren/news/schuetzenhofer-folgt-kleinmann/page/90228-315-101---785.html, http://kurier.at/sport/sportmix/volleyball-das-ende-einer-aera-kleinmann-ist-nicht-mehr-hotvolleys-praesident/76.308.647). Schlechtes deutsch konnte man dort finden – „kleinmann schmeisst (sic!) bei hotvolleys hin (sic!)“ – und ein bisschen ganghofersche erbbauern romantik – „hofübergabe bei den hotvolleys“ (http://www.laola1.at/de/sport-mix/volleyball/avl-herren/news/schuetzenhofer-folgt-kleinmann/page/90228-315-101---785.html). Das ist ja noch irgendwie halb- bis ganz lustig, aber dann darf sich der herr kleinmann in einem artikel des kurier unwidersprochen zum großen förderer des wiener nachwuchsvolleyballs aufplustern. Hexhvmir schwadroniert über 50 nachwuchsmannschaften bei den hotvolleys (http://kurier.at/sport/sportmix/volleyball-das-ende-einer-aera-kleinmann-ist-nicht-mehr-hotvolleys-praesident/76.308.647). Also da hätte ich mir von einer zeitung, die den anspruch hat qualitätmedium zu sein, schon ein wenig an recherche erwartet. Ein blick auf die website des wiener verbandes zeigt, dass die hotvolleys in wien genau 19 nachwuchsmannschaften in der saison 2013/2014 stellten (http://www.volleyball-wien.at). Na die wahrheit ist halt eine tochter der zeit, wenn man die aussage von hexhvmir ganz vorsichtig interpretieren möchte. Zugute halten muss man dem guten florian plavec, der für den artikel im kurier verantwortlich zeichnet allerdings, dass er uhpir mit einer seiner gewagten prophezeiungen konfrontierte, nämlich mit der ansage, dass sich das herrenteam für die olympischen spiele in rio de janeiro qualifizieren würde. Na da ist er dann ziemlich kleinlaut gewesen uhpir und da musste er zugeben, dass das herrenteam von einer olympiateilnahme aber sowas von ziemlich weit weg ist. Und das trotz aller fortschritte unter dem erfolgstrainer uhtt. Ah ja, a propos erfolgstrainer, weil vermutlich nicht alle von meinen werten leserinnen und von meinen werten lesern die kommentare zu meinen einträgen lesen, erlaube ich mir hier einen kurzen vergleich der erfolsstatistik von didi constantini, claudio cuello – meine aufmerksamen leserinnen und meine aufmerksamen leser erinnern sich mit sicherheit an den von hhvmir bzw. uhpir als hilflosen trainer einer hilflosen mannschaft bezeichneten argentinier (http://www.volleynet.at/News/All/2009/02/_A00006248)der dann auch nach einer niederlagenserie der hotties nicht nur als trainer der hotvolleys sondern auch als teamtrainer entlassen wurde – und micha warm:
didi constantini: 23 spiele, 7 siege, 3 unentschieden und 13 niederlagen; claudio cuello: 29 spiele, 9 siege, 20 niederlagen; micha warm: 76 spiel, 19 siege, 57 niederlagen. Noch fragen, wie user thinkpink69, dem ich so wie dem user volleystar für die statistik danke, meint?

Aber das ist ja ohnehin egal, hhvmir versichert uns in den oben genannten artikeln, dass er uns zum wohle des österreichischen volleyballs erhalten bleiben wird in seiner funktion als uhpir und natürlich auch noch im bso und im öoc. Na da bin ich aber wirklich beruhigt. Wer wird denn da jetzt noch erbsen zählen, wenn es um peanuts geht? Und wer wird denn da jetzt genau nachfragen, wie das der herr kommerzialrat geschafft hat den verein schuldenfrei zu übergeben, nachdem vor wenigen tagen noch von außenständen von 611.000€  die rede war (http://www.laola1.at/de/sport-mix/volleyball/avl-herren/peter-kleinmann-ruecktritt-hotvolleys/page/85131-315-101-134-.html), kurze zeit später waren es dann immer noch 357.000€  (http://www.laola1.at/de/sport-mix/volleyball/avl-herren/hotvolleys-steigen-aus-avl-aus/page/88322-315-101-134-.html). Und woher das geld gekommen ist bleibt natürlich auch ein geheimnis. War es der herr user, der sein versprechen spät aber doch eingelöst hat, oder waren es die idalensichen diamantenhändler mit dem geldkoffer oder der geheimnisvolle internationale verband für sportförderung (http://ivsf.eu)?

Und jetzt ist es also – wie hexhvmir im facebook schreibt – vollbracht.

Und dafür, dass hhvmir zum hexhvmir geworden ist gibt es 87 likes. Wie ist denn das gemeint? Ehrlich oder doch eher hinterfotzig? Und zum eintrag „das ende einer ära: kleinmann ist nicht mehr hotvolleys-präsident“ gibt es 7 absichtlich oder doch eher unabsichtlich ehrliche, die sich getraut haben einen like-button zu vergeben.


Aber aus der kleinen welt des budo-centers ist hexhvmir bereits augebrochen in die große weite welt und hat vorerst einmal station gemacht bei unterrichtsministerin heinisch-hosek.


Der staunenden frau ministerin hat er wissenschaftliche beweise vorgelegt für die „unbedingte notwendigkeit der täglichen turnstunde“. Na bumm, da wird sie geschaut haben, die frau ministerin, ob der geballten ladung an wissenschaft, die ihr da von uhpir prädestiniert...., äh präsentiert wurde. Hoffentlich hat uhpir in der aufregung nicht vergessen vorzurechnen wieviele milliarden euro eine solche tägliche turnstunde bringt. Da hat die frau ministerin sicher gleich zum  telefon gegriffen und ihren kollegen, den herrn finanzminister angerufen. Und der hat dann kurz nachgerechnet, wieviele tägliche turnstunde man braucht um eine hypo-alpe-adria bank sanieren.

Aber leider, leider hat’s nicht ganz geklappt, die schöne überzeugungsarbeit, weil WIR – da ist er wieder der lange vermisste majestätsplural - doch noch ein bisschen diskutieren müssen. Das findet zumindest uhpir, weil sich die bolidigger und bolidiggerinnen trotz aller wissenschaftlichen beweise noch immer querlegen gegen die einführung der unsäglichen turnstunde (http://www.heute.at/news/politik/art23660,1045240). 

Na eigentlich kann er einem ja leid tun der uhpir, verein in die zweite liga versenkt, das nationalteam bedeutungslos wie eh und je. Was bleibt da noch zu tun? Da muss man sich halt um solche wichtigkeiten wie die unsägliche turnstunde kümmern. Aber halt, da passiert ja glatt noch etwas: der övv leistet entwicklungshilfe in sachen volleyball in bhutan (http://oevv.volleynet.at/News/0000086901). Ich will ja jetzt nicht zu kritisch sein, weil das ja nach einer durchaus lobenswerten initiative aussieht, aber ich hoffe doch sehr, dass diese aktion nicht vornehmlich dazu dient, dass irgendwelche funktionäre des övv allzu rege fernreiseaktivitäten auf verbands- und staatskosten entwickeln.

Ah ja, bevor ich es vergess’: und während sich österreichs oberster volleyballfunktionär an der, trotz der von ihm vorgelegten wissenschaftlichen beweise, offenbar gescheiterten einführung der täglichen turnstunde abarbeitet, feiern andere randsportarten zählbare, und die betonung liegt genau darauf, also zählbare erfolge: die handballer des jahrgangs 1994 qualifizieren sich bei der europameisterschaft mit siegen gegen weißrussland und die slowakei und einer knappen niederlage gegen deutschland für die zwischenrunde (http://handball-euro2014.at/de/). Und das hockey u21 team schafft erstmalig die qualifikation für eine weltmeisterschaft (http://sport.orf.at//stories/2212952/). Ganz herzliche gratulation von hier aus.

Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?

Im übrigen bin ich der meinung, dass sich an der spitze des övv UND DER LANDESVERBÄNDE, und zwar ganz oben, zum wohle des österreichischen volleyballs möglichst schnell etwas ändern sollte.

Wien 29.07.2014, 01:17 mez



Dienstag, 22. Juli 2014

Von einer mit spannung erwarteten generalversammlung, von einem abschied trotz schier unglaublich vieler meistertitel und von einem zu selbstbewussten schüleraufsatz


Wien, 21.07.2014, 22:31 mez

Liebe freunde und freundinnen des gepflegten volleyballs,

also in den letzten wochen hab’ ich mich ja immer beklagt darüber, dass auf der övv-homepage ferienstimmung eingekehrt ist und abgesehen von ein paar beachvolleyballmeldungen nicht viel spannendes zu lesen war. Das hat sich diese woche aber so was von geändert, eine topmeldung hat sozusagen die andere gejagt. Aber schön langsam und der reihe nach, damit ich in der aufregung nichts vergesse. Der övv hat, wie man unter http://oevv.volleynet.at/News/All/2014/07/0000086830 lesen kann, einen neuen generalsekretär. Er heißt philipp seel und kommt über diverse berufliche umwege von einer anderen randsportart, vom basketball. Er will, nach eigenen aussagen, offen sein für neue und innovative ideen. Und mit uhpir hat er sich offenbar auch schon ganz gut abgestimmt. Seel sieht nämlich raum nach oben was die professionalisierung der ligen angeht – na da wünsch’ ich einmal viel glück – und bei der verbesserung der infrastruktur. Und als beispiel dafür nennt er die hallen. Na das hört sich ja wie ein wohlabgestimmtes duett mit uhpir an. Ah da fällt mir gerade ein, dass sich gerade erst ein verein, nämlich das vt roadrunners, genau wegen einer nicht erteilten genehmigung für eine halle aus der 1. und 2. bundesliga der damen zurückgezogen hat. Und weil ich gerade beim hier selten behandelten damenvolleyball bin, gleich noch eine interessante neuigkeit aus diesem bereich: wie mir aus gewöhnlich gut informierten kreisen zugetragen wurde, findet in der saison 2014/2015 auch keine u21 meisterschaft der damen statt, vermutlich im zuge einer gleichbehandlung, da es – wie in der ausschreibung 2014/2015 bereits zu lesen war – auch keine u21 meisterschaft der männer geben wird. So und nun nochmals kurz zurück zum neuen generalsekretär: der feut sich schon auf die zusammenarbeit mit dem vorstand. Na meine einträge hat er wohl bis jetzt noch nicht gelesen, sonst wäre die vorfreude vermutlich enden wollend. Na das war jetzt schon wieder so negativ und erklärt sich wohl aus meiner maßlosen enttäuschung, dass meine bewerbung für den posten des generalsekretärs nicht erfolgreich war, obwohl ich doch das anforderungsprofil aber sowas von erfüllt hätte.

Um der dramaturgie willen gestatte ich mir die chronologie der berichterstattung ein klein wenig zu ändern. Neben zahlreichen berichten zum final six der world league (http://oevv.volleynet.at/News/0000086844, http://oevv.volleynet.at/News/0000086849, http://oevv.volleynet.at/News/0000086856, http://oevv.volleynet.at/News/0000086857) sticht besonders ein bericht mit dem titel „warm von world league finale begeistert“ unter http://oevv.volleynet.at/News/0000086862 ins auge. Da war also uhtt in florenz beim – wie es in dem bericht heißt – „stelldichein der internationalen toptrainer“. Dieses stelldichein stand laut aussage von uhtt neben der beobachtung der spiele im vordergrund. Ein bisschen verloren muss er sich da allerdings schon vorgekommen sein, uhtt, mit der eindrucksvollen bilanz seiner tätigkeit beim övv. Aber er ist ja erst seit 2010 trainer des nationalteams. Da muss man schon geduldig sein, so schnell kann man da keine an zahlen festzumachenden fortschritte erwarten. A propos geduld: wie lange war eigentlich didi constantini trainer des fußballnationalteams?

Aber jetzt zur absoluten topmeldung: unter http://oevv.volleynet.at/News/0000086859 kann man neben einem foto von uhpir im obligaten umhängesakko einen ausführlichen bericht über den gang der hotvolleys in die 2. bundesliga lesen. Na das ist aber auch schön langsam zeit geworden. Aber so richtig schlau wird man aus dem bericht nicht. Angeblich sind jetzt gelder eingetroffen, aber leider zu spät um für den europacup zu nennen und damit den strafweisen gang in die 2. liga zu vermeiden. Wieviel da an geld eingelangt ist und warum das geld so spät eintraf bleibt im dunkeln ebenso wie hoch die außenstände der hotvolleys jetzt noch sind. A propos außenstände: ich bin ja ein buchhalterischer laie. Aber ich denke es macht bilanztechnisch einen unterschied, ob es sich bei den von hhvmir genannten summen um außenstände, also um zugesagtes aber nicht eingelangtes geld handelt oder ob es sich um echte schulden handelt, die beispielsweise von einer bank finaziert werden müssen. Ein bisschen besser als bei der buchhaltung eines vereins kenn mich mich aber bei anderen vereinsinternen abläufen aus. Also wenn da morgen wirklich eine generalversammlung – nein, nein ich versteige mich jetzt nicht zur these, dass diese generalversammlung absichtlich einen tag nachdem ich meinen wöchentlichen eintrag schreibe stattfindet – abgeführt wird, dann wäre ich dort gerne die sprichwörtliche fliege an der wand. Jeder pimperlverein, und als solchen würde nicht einmal ich mit meinem frechen mundwerk die hotvolleys bezeichnen, hat einen kassier. Und der muss auf der generalversammlung einen rechnungsbericht legen und im anschluss stellt dann jemand, der nicht dem vorstand angehört, einen antrag auf entlastung, nicht entlassung – obwohl im fall der hotvolleys wäre das wohl eine überlegenswerte alternative -, des kassiers. Und die anwesenden vereinsmitgleder müssen dann über diesen antrag auf entlastung abstimmen. Und jetzt dürfen wir alle schon einmal raten wer bei den hotties den kassier macht?

Bingo, es ist hhvmir himself. Das wird ja dann wirklich pikant. Die generalversammlung entlastet den kassier hhvmir der gleichzeitig auch geschäftsführender präsident ist und der legt im anschluss seine ämter zurück. Also das mit dem rückzug aus dem vorstand steht zumindest weiß auf schwarz ganz am ende des berichts unter http://oevv.volleynet.at/News/0000086859. Gut, ich lehne mich jetzt einmal sehr weit aus dem fenster, und ich bin ja schon ein paar mal mit meinen spekulationen richtig gelegen, ich könnte mir folgendes szenario für morgen vorstellen: die generalversammlung nimmt das rücktrittsangebot von hhvmir nicht an und ersucht hhvmir auf grund seiner überwältigenden erfolge – die im bericht in der üblichen bescheidenheit erwähnten 198 meistertitel sprechen eine deutliche sprache – als hhvmir weiterzumachen. Spontane bittgesänge werden angestimmt (http://www.youtube.com/watch?v=oiPzU75P9FA) und ein von rührung übermannter hhvmir sieht sich genötigt nicht als hexhvmir aus der versammlung zu gehen sondern dem wunsch der auf der generalversammlung anwesenden vereinsmitglieder zu entsprechen.

Na aber jetzt ernsthaft: die charlotte schützenhofer bewundere ich aufrichtig unter diesen umständen als obfrau zu kandidieren. Und um die position des kassiers wird vermutlich ein besonderes griss sein. Und noch ein paar ernsthafte anmerkung möchte ich hier einstreuen: Die ach so vielen nachwuchstitel in wien und bei staatsmeisterschaften sollte man schon in beziehung setzen zur mit 200.000€ jährlich geförderten akademie von hhvmir und der tatsache, dass in wien der männliche nachwuchsbereich seit jahren schwer komatös ist. A propos akademie: ob da nicht doch etwas im akademievetrag steht, was die erstligazugehörigkeit des akademieführenden vereins angeht? Wäre ja zu schön, wenn dieser vetrag irgendwo einzusehen wäre, aber der ist vermutlich so ähnlich wie die vatikanischen archive für die nächsten fünfhundert jahre für die öffentlichkeit gesperrt. Geht ja auch wirklich niemanden etwas an, nach welchen richtlinien jährlich 200.000€ in ein, wenn man den output an spitzenspielern betrachtet, mäßig erfolgreiches unterfangen gesteckt werden.

Ah ja, und die 10.000€ strafe zahlt er auch, hhvmir. Weil er den jungen spielern eine chance für die weiterentwicklung geben will. Edel ist das von hhvmir und hilfreich und gut. Und ungewohnt uneigennützig. Und noch dazu, und das möchte ich hier betonen, hält er sich ans regulativ. Leider vergisst hhvmir etwas wichtiges aus diesem regulativ zu erwähnen, das auch mit der weiterentwicklung der jungen spieler zu tun hat und das man den burschen möglicherweise bis jetzt nicht mitgeteilt hat. Das regulativ sieht für das nichtantreten im europacup nicht nur die geldstrafe von 10.000€ vor und den gang in die 2. liga sondern auch den verbleib in dieser für drei jahre ohne die möglichkeit aufzusteigen. Na das wird was werden mit der weiterentwicklung, die sich dann den von uhtt immer wieder ausgemachten fortschritten des nationalteams annähern wird.
Wobei ich wieder beim nationalteam gelandet wäre, und zwar bei der aktuellen folge der serie austria volleyballteam blo(ck)g, in der max thaller uns darüber informiert, dass er für den nächsten schritt bereit ist (http://oevv.volleynet.at/News/All/2014/07/0000086828). Also ich bin ja, wie meine werten leserinnen und meine werten leser wissen, ein großer fan des steirischen volleyballsports. Und gerade deswegen stört mich der doch etwas respektlose umgang des max thaller mit seinem noch-verein hartberg. Im stile von hubert „the world in vorarlberg is too small“ gorbach (http://derstandard.at/3051153) ist der herr thaller jetzt offenbar bereit für den schritt in die große volleyballwelt, weil sich in hartberg „mit den vorhandenen finanziellen möglichkeiten fast nicht mehr herausholen“ lässt. Wie bitte? Geht’s noch? Was soll das heißen? Finanzielle möglichkeiten? Fast nicht mehr herausholen? Ist da jemandem der schnelle aufstieg zum ersten aufspieler im team zu kopf gestiegen und hat sich das in etwas zu selbstbewussten finanziellen forderungen geäußert? Oder ist das alles so nicht gesagt worden und missverständlich wiedergegeben worden? Also ich anstelle der hartberger vereinsverantwortlichen würde mich schön bedanken, für diese art der nachrede. Da sind ja dann die im aufsatz von max thaller angesprochenen „streiche oder schwerze (sic!)“, die lustigen frisuren und die matrazen-barrikaden auf schikursniveau vernachlässigbare Kleinigkeiten. Und welche quali er gespielt hat, hat er vor lauter scherzerl und streichen auch nicht ganz mitbekommen, wie man aus dem fundstück der woche ersieht.


Ah ja, bevor ich es vergesse: auf der mevza homepage gibt es noch immer keine mannschaften. Ich bin schon gespannt, ob die liga zerbröselt. Ist eh wurscht, was auch passiert, hauptsache uhpir bleibt unser fels in der brandung. When the night has come and the land is dark and the moon is the only light we'll see, no, I won't be afraid, oh, I won't be afraid, just as long as you stand, stand by me. So darling, darling stand by me, oh stand by me, oh stand, stand by me, stand by me (http://www.youtube.com/watch?v=O4_ghOG9JQM).

Ist uhpir freiwillig oder unfreiwillig aus seinen ämtern bei der bso geschieden?
Wo bleibt die offizielle abrechnung der eurovolley?
Wer ist verantwortlich für die auswahl der werbeagentur, die die werbekampagne für die eurovolley kreiert hat?
Kann der övv pleite gehen?

Im übrigen bin ich der meinung, dass sich an der spitze des övv UND DER LANDESVERBÄNDE, und zwar ganz oben, zum wohle des österreichischen volleyballs möglichst schnell etwas ändern sollte.

Wien 22.07.2014, 01:06 mez